Ausgabe 
19.11.1903 Zweites Blatt
 
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r>en Trümmern des Zuges ein tater Passagier und drei schwer verletzte Kondukteure hervorgeholt. Die Zahl der Opfer ist unbekannt, wahrscheinlich aber recht bedeutend. Der Zustanb des Viaschinisten und Heizers ist hoffnungslos. ________________

Gerichtssaal.

Gießen, 17. Nov. Schiedsgericht für Arbeiter- Versicherung. Die Land- und forstwirtschaftliche Berufs­genossenschaft für das Großherzogtum Hessen hatte: 1. dem Holz­hauer Konrad Hahn aus Hattenrod für die Folgen einer Finger­verletzung und einer damit in Zusammenhang stehenden Blut­vergiftung vom 1. Juni 1903 ab eine Rente von 30 Proz. der Voll- reute gewährt. Auf die hiergegen verfolgte Berufung hin erhöhte das Gericht die Rente auf 40 Proz., 2. die dem Landwirt Heinrich Schaaf zu Kirtorf bewilligte Rente von 10 Proz. eingestellt. Das Gericht erachtete jedoch die Einstellung der Rente nicht für gerecht­fertigt und verurteilte die Berufsgenossenschaft zur Weiterzahlung der Rente, 8. die Zahlung der dein Maschinisten Daniel Gilbert gu Sichertshausen zugesprochenen Rente von 10 Prozent ein­gestellt. Das Gericht erklärte jedoch auf Grund des vom Gerichts­arzt, Privatdozenten Dr. Bötticher konstatierten objektiven Be­fundes die Berufsgenossenschaft für verpflichtet, eine Rente von 20 Proz. zu zahlen, 4. den von dem Holzhauer Nikolaus Ewald zn Rodheim v. d. H. wegen der Folget! eines Bauchbruches .geltend gemachten Entschädigungsanspruch abgelehnt. Das Gericht konnte sich nicht davon überzeugen, daß der Bruch durch einen Betriebsunfall im Sinne des Gesetzes entstanden sei und wies daher die Berufung als unbegründet zurück, 5. den von dem Holz­hauer Friedrich Kratz IL zu Ruppertenrod wegen einer Augen- beschädigung geltend gemachten Entschädigungsanspruch abgelehnt, da der Unfall selbst weder eine Schädigung des Auges noch eine Beemträchtigung der Arbeitsfähigkeit hervorgerufen habe. Die be­stehende Sehbehinderung auf dem linken Auge sei auf ein altes vor dem Unfall vorhanden gewesenes Augenleiden zurück­zuführen. Nach den eingehenden Ermittelungen und auf Grund der von der Marburger Universitäts-Augenklinik abgegebenen Gutachten kam das Gericht zu der Ueberzeugung, daß der Kläger durch die infolge des Unfalles aufgetretenen Zuckungen des Augenlides in seiner Erwerbsfähigkeit beeinträchtrat sei. Die Berussgenossen- schaft wurde daher zur Zahlung einer Rente von 10 Proz. verurteilt. 6. die dem Landwirth Andreas Oberheim zu Gedern wegen der Folgen eines am 22. Oktober 1900 erlittenen Unfalles gewährte Rente von 50 auf 40 Prozent herabgesetzt. Die hiergegen ein­gelegte Berufung wurde vom Gericht verworfen, da zweifellos in dem Zustand und der darauf beruhenden Erwerbsfähigkeit des Klägers eine wesentliche Besserung eingetreten sei, 7. die lOproz. Rente des Holzhauers Heinrich Geiß I1L zu Wolferborn deshalb eingestellt, weil eine auf den erlittenen Unfall zurück- zusührende Erwerbsbeeinträchtigung nicht mehr bestehe. Der hier­gegen emgelegten Berufung wurde vom Gericht der Erfolg ver­sagt, da nach dem Ergebnis der erfolgten Inaugenscheinnahme der rechten Hand des Klägers mit Sicherheit angenommen werden könne, daß letzterer durch die Folgen des Unfalles im wirtschaft­lichen Leben m einem nennenswerten Grade in seiner Erwerbs- täligkeit nicht mehr behindert sei, 8. dem Landwirt Heinrich Günther zu Bellmuth für die durch einen Betriebsunfall vom 27. Januar 1901 bedingte Erwerbsbeeinträchtigung vom L Juni 1903 ab eine Rente von 25 Prozent zugesprochen. Das Gericht erhöhte diese Rente nach Anhörung des Kreisarztes Dr. Königer zu Schotten auf 35 Prozent der Bollrente. In den Unfall­versicherungssachen derJulianeEul er zu Grüningen und Heinrich Usinger zu Mittelgründau, in denen die Berufsgenossenschasl die Rente herabgesetzt, bezw. eingestellt halle, wurde die Ent­

scheidung ausgesetzt, um die Verletzten nochmals in der chirurg- ischen Universitätsklinik dahier untersuchen zu lassen.

Wöchkutlicht Werfichlder Todesfälle in der Stadt Hießen.

44. Woche. Vom 25. bis 3L Oktober 1903.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 26 900 (inkl. 1600 Marrn Militär Sterblichkeitsziffer: 17,40, nach Abzug von 2 Ortsfremden: 13,53 °/oo.

Kinder

Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Es starben an: Zusammen:

Tuberkulose der

Lungen 2

Tuberkulose des

Darmes ' 1 (1)

Vronchialkatarrh 1

Lungenerwetterung 1 (1)

Brechdurchfall 2

Atrophie 2

Erwachsene: im vom

L Lebensjahr: 2.15. Jahr

2

Kl) -

1

Kl) 2

2

Summa:

9(2)

5(2)

4 .

Danket und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berlin, 17. Nov. Die Zentrale für Spiritusver­wertung teilt mit: Bei der Aussicht auf eine besondere Stei­gerung im Verbrauche von denaturiertem Branntwein beschloß heute der Gesamtausschuß der Zentrale für Spirrtusverwertung die Produktionsquote für 1903/04 der gebundenen landwirtschaft­lichen Kartoffelbrennereien um 10 pEt. zu erhöhen.

Newyork, 17. Nov. In einer Unterredung mit einem Ver­treter desNerv York Herald" bestätigte Generaldirektor B a l l i n, daß zwischen der Hamburg-Amerika-Linie und der Kansas City and Merikan Eisenbahnaesellschaft ein Vertrag geschloffen sei, nach welchem die Hamburg-Amerika-Linie in Verbindung mit dieser Eisenbahn Dampferlinien nach Ostasien und Australien auf dem Stillen Ozean unterhalten wird. Die Vollendung der Bahn dürfte in zwei Jahren erfolgen. Ballin bestätigte ferner, daß Verhand­lungen zwischen der Hamburg-Amerika-Linie und der White Star- Linie schweben, welche einen engen Zusammenschluß des zwischen Newyork und dem Mittelmeere unterhaltenen Dampferdienstes der beiden Gesellschaften bezwecken.

Reichsauleiheu. Der Verkehr in unseren Staatspapieren ruht wieder nahezu gänzlich. So waren z. B. am vergangenen Samstag an der Berliner Börse die Umsätze in 3proz. Reichs­anleihen so still, daß eine amtliche Preisfeststellung im Ultimo­verkehr gar nicht zu stände kam. Derarllges sollte nicht vorkommen und ließe sich auch, in Berlin wenigstens, umgehen, wenn man nur ernstlich wollte.

A. Schaaffhanseuscher Bankverein. Wie aus guter Quelle verlautet, wollen weder der Schaaffhausensche Bankverein noch die Dresdner Bank in absehbarer Zeit zu einer Kapitalserhöhung schreiten, so daß der Reingewinn der Gemeinschaft zwischen der Dresdner Bank und dem Schaaffhausenschen Bankverein im Ver­hältnis von 4:3 verteilt wird. Die von uns gestern bereits er- ivähnte Uebernahme der Anleihe des deutschen Eisenwerkes in Kray in Höhe von lVr Mill. Mk. war das erste gemeinsame Ge­schäft der beiden Banken.

Pierporrt Morgau und der Stahltrust. Wie jüngst bei Schwab, soll nun auch bei Morgan in seiner Geschäftsleitung em Haar gefunden worden jein und Ihm die Kontrolle über den Stahl­

trust entzogen werden. Eine Vereinigung der Rockefeller, Gould^ Hill würde die Kontrolle in die Hand nehmen. Im übrigen wird auch behauptet, Morgan wolle sich selbst zuruckziehen und habe sich zu diesem Zwecke bereits em Gut in der Grafschaft Herts (England) gekauft.

Markte.

Limburg a. d. 17. November. Fruchtmarkt. Durch- chnittspreise vr. Malter. Roter Weizen 13.50 Mk., aüe§ 5^0^103.0 «Dlt, neues Korn 00.00 Mk., Gerste 0.00 Mk., Hafer 6L0 Mk. Hafer alter 7.10 Mk. Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.___

Schiffsnachrichten.

Norddeul scher Lioyd.

In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.

Bremen, 17. Nov. (Per transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben - SchnellpostdampferKaiser Wilhelm dtt Große", Kapt. O. Cüppers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, qt heute 11 Uhr vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Red Star Linie.

Der PostdampferKroonland" der Red Star Linie, in Ant­werpen, ist laut Telegramm am 16. November wohlbehalten^ in Ne w-P o ick angekommen.

Nicht Kunst und Wissenschaft allein, Geduld will bei dem Werke sein; Ein stiller Geist ist jahrelang geschäftig, Die Zeit nur macht die feine Gährung kräftig.

(Göthe, Faust I.)

Die Sektbereitung ist keine Fabrikation in gewöhnlichem Sinne des Worts, die nach der Schablone sich vollzieht, und bei welcher Art und Folge der Vorgänge nur der Regelung bedürfen. Der Wein selbst ist eine Materie von endloser Mannigfaltigkeit, bedingt durch die Art der Rebe, ihren Boden, durch die Witterungsverhältnisse in allen Stadien der Entwickelung der Frucht, durch die Behandlung der ausge­reiften Traube und ihres Saftes zur Zeit der Lese und end­lich durch das Werden des Weines aus dem gärenden Moste. Ohne genaue Kenntnis jener Mannifaltigke it im Eharakterdes Wernes, ohnegeschrck t e B e - Handlung aller Einzelheiten bei seiner Auswahl und Verwendung zum Sekt, ohne die liebevollste F ü r s o r g e w äh rend der langen Dauer s er n er E n t st e h u n g läßt sich kein Schaum­wein erzielen, der das Beste vom Besten bilden soll.

Auf solchem Boden und aus solchen Prinzipien ist unsere MarkeKupferberg Gold" entstanden. Es ist nur natürlich, daß die aufgewendete Mühe ein Produkt ergeben hat, welches allerseits als unübertroffen an Güte und Ge­schmack gilt. WemKupferberg Gold" einmal die Sinne belebt, wem das Herz erwärmt hat, der wird seine herrliche Wirkung nicht vergessen und zeitlebens ein treuer Anhänger von ihm bleiben.

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