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19.3.1903 Zweites Blatt
 
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Donnerdtag 19. März 1903

Zweites Blatt.

Nr. 66

SB

heutige Kummer umfaßt 10 Seiten.

en, im

gehoben

nächst aus dein 19. Jahrhundert gewonnen hat. pdlftc sämtlicher

Grunde, weil daü Handwerk gerade im auf dem Lande außerordentlich an Boden Dies bedeutet um so mehr, als über die Handwertsmeisler auf dem Lande ansässig

Üöieilt tüt Deoeicheni Anzeiger Gieße».

^trniprrdMinldilntiWt 51

153. Jahrgang

Zur Lage bc3 Handwerk«.

Der Kieler Nationalükonom Professor Dr. Georg Slblex hat eine beachtenswerte Abhandlunglieber die Epochen der deutschen Handwerkerpolitit* erscheinen lassen. Von besonderem Interesse ist dann der Abschnitt, der eine allgemeine Be­urteilung der Lage des Handwerks enthält. Daß die moderne technisch-wirtschaftliche Entwickelung das Handwerk zurück- gedrängt und in seinem Beltande aufs schwerste geschädigt hat, erkennt Adler an. Aber deswegen spricht er doch nicht, wie daS häusig geschieht, dem Handwerk das Todesurteil. Zu-

ist. Was aber das städtische Handwerk anbelangt, so erhält es sich nicht nur in weitem Umfange immer noch, sondern eS verhilft auch in jeder Mittelstadt Dutzenden, in jeder Groß­stadt Hunderten von Handwerkern bloß infolge ihrer Tüchtig­keit zu beträchtlichein Wohlstände. Tenn nicht das ganze städtische Handwerk ist erschüttert worden, sondern bloß eine Reihe von GewcrbSzweigen; andere Zweige haben nur einen Teil ihrer Produktivität eingebüßt, und wieder andere, wie Bäckerei, Fleischerei, Dachdeckerei, Sattler-, Schmiede- und Barbierhandwerk, sind noch keineswegs erheblich ms Gedränge getommen. Im Anschluß an die Kölner Generalversammlung

i melden Llleslaiüage 44.

Einkurzer Abriß der praktischen Geburts­hilfe von Prof. Tr. K. Walther in Gießen erschien im Verlage von Elwin Staude in Berlin W.. Das 65 Seiten zählende Büchelchen in Duodezformat wird Aerzten, Heb­ammen und Wartefrauen gute Dienste leisten.

In der Deutschen Verlags-Anstalt zu Stuttgart erschien soeben der bekannte Roman Samarow'sTie Saxo- borussen" in neuer illustrierter Ausgabe, geh. 4.50 Mark. Es i)t ein flott geschrievener, durchweg srf.elnder Stu­dentenroman. Ter prächtige Hiiitergrund der Hei­delberger Universität verleiht dem Buche beson­deren Reiz. _

Ter Musikdirektor und Professor an der Universität Heidel­berg, 9)3011 rum, der Schöpfer des in Gießen wohl- bekannten .Weilmachlsmysleriums', ist zum Lcuer der E o b u r g i- jchen Hoikapelle und zuin Houheatcr.Kapellmemer auserjetjen. Ter Sprachfockcher Tr. j. Andreas, früher Mehrer am Cucma- (ijchcn Seminar in Berlin, M zum a. o. farotehor iur Bersljch nach Göttingen beru'en worden. Ter Gcrichlsaßesior und Dozent an der Berliner Iurniemalultat Tr. Ä. Wol'i in zum a. o. Professor für Dculjches Rechi an der Berliner Umueiiudi ernannt worden. Geueunrai Proiessor Tr. Neuner von der Technischen Hochschule in T res den beging fein fünfzigjähriges Tolloriubiläum. Ter Vo'vrrester Tr. theol. A. R a e g e l e ni nid Dozent für Togniaut m die thcologifche Fatulläi der Atünchener Universität aufgenommen worden. Ler o. Pro- fefjor der onentaliia)en Sprachen an der Hoch schule in Rostock, Tr. F. Philippi, wird zum 1. April m den Ruhenand treten. Der Proie»or der Slalurivlssenjchafien T u n S und der Prviehor

Die Kaiserin Witwe von Rußland.

Man schreibt uns ferner aus Berlin, 18. März:

Don der Dauer des Aufenthaltes der russischen Kaiserin-Witwein Kopenhagen wird cs abhängen, ob sie dort mit Kaiser Wilhelm Lusammentrifft. Wenn sie ihren Aufenthalt nicht voreilig abbricht, wird diese Be­gegnung slattfinden. Da auch die Schwester der Zarin- Witwe, die Königin Alexandra von England, zur gleichen Zeit wie Kaiser Wilhelm in der Residenz am Sunde weilen wird, gewinnt die 'Möglichkeit einer Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und der Mutter Nikolaus II. an Wahr­scheinlichkeit. Sie wäre ein historisch interessantes Ereignis; galt doch die Priiizessin Dagmar von Dänemark in ihrer Eigenschaft als Kaiserin von Rußland als Hauptträgerin der deutschfeindlichen Gesinnungen am Petersburger Hofe. Die Freundschaft zwischen ihcein Sahne und Kaiser Wil­helm scheint nicht ohne Eindruck auf sie geblieben zu sein. Die Petersburger Blätter meldeten, daß Kronprinz Wilhelm bei seinem diesjährigen ersten B.sitcb am Zaren- hpfe besonderer Aufmerksamkeiten seitens der Zarin-Witwe teilhaftig wurde. Vielleicht will Letztere durch eine Be­gegnung mit Kaiser Wilhelm in Kopenhagen Vergangenes vollends vergeben machen.

rnicl.

liebet den Bun» der Kaufleute

äußert sich der Leiter einer allerersten Firma der Ber­liner Tabakbranche folgendermaßen:

Die Idee, einen Bund der Kaufleute zu gründen, war höchst zeitgemäß. Zu lange schon hat sich der deutsche Kausmannsstand treten und knebeln lassen. Freilich ist

Feuilleton.

Eine Hebammenschule für Frauen gebil­deter Stände will das Mannheimer Wöchnerinncnasyl ins Leben rufen. Zur Kennzeichnung des Wesens und der Endziele dieser neuartigen Einrichtung sind die folgenden Sätze aus der Festtede trefflich geeignet, die der Direktor der Anstalt, Medizinalrat Tr. Mermann, bei der Eimvei^ ung gehalten hat:. . . . Eine wettere Aufgabe hat sich die Anstatt gepellt: Sie will eine Hebammenschule jur Frauen gebildeter Stände mit absolvierter Awchterschul- bildung sck^assen. In beschränkter Zahl und in einem ganzjährigen Kurse sollen Frauen und Töchter aus gebil- deten Ständen zum lohnenden und ttinerlicy befriedigenden Berufe einer Geburtshelferin herangebildel werden, und diese werden in Süddeutschland, und namentlich in den rheinischen Städten, wo bisher vielfach der Gebrauch be­steht, daß Aerzte ohne Hebammen Geburten in wohlhaben­den Familien leiten, ein reiches Arbeitsfeld finden. Man spricht so viel vom Hineindrängen der Frauen in männ­liche Arbeitsgebiete, hier ist ein Arbeitsfeld, wo der 'Kann das Weib aus seiner ureigensten Berufssphäre verdrängt hat In dem Milieu einer gewöhn lick-en Hebammenschule tonnen die Tarnen aus vielerlei Gründen nicht herangebil- del werden, und dazu sind die Wöchnerinnenasyle berufen. Unsere ersten Prosts, oren der G.bunshilfe stellen die §vr- in der schärfsten Weise, auf und sie alle halten Möchnerinnenafyle für Die prad^unierten Jn,talten. xicje sv ausgebildeten Hebammen sollen nicht ein Jota mehr staatliche Berufsberechtigung haben, als die fetzigen Hcb- ammeu, sie werden aber vermöge rhrer allgemeinen -Vor­bildung, vermöge ihrer Berufsbildung, die dreimal so lästge währt, wie' Die der j.tz.gen Hevammen und durch das mehr als 30 mal größere prakt^e Lehrmaterial, das ihnen hier im Gegensatz zu den anderen Lehranstalten

Vorarbeiten für die deutsche Abteilung der Welt­ausstellung in GL Louis. Als erste Rate hierfür werden im Etat IVa Millionen Mark verlangt, gegen deren Bewilligung in der Budacikommission nur die Abgg. Dr. Müller-Fulda (Ztr) uno Liebe rm ann v. Son­nenberg (Antis.) stimmten. Bekanntlich sind nicht alle deutschen Interessenten geneigt, in St. Louis anSzustcllen; bestimmte Kreise namentlich der Industrie versprachen sich von der Beschickung dec Weltausstellung keinen Erfolg, jedenfalls keinen zu den bedeutenden Unkosten im Verhält­nis stehenden. Zu den Interessenten, die von einer Beschick­ung der Ausstellung Abstand nehmen wollen, gehören auch die lettenden Kreise des deutschen Buchhandels. Abg Dr. Müller-Meiningen (frs. Vp.) wies auf die dem nwralischen Empfinden Hohn sprechenden amrr.konischen Urheberrechtsverhältnisse hin. Die deutschen Verleger mür­ben der literarischen Freiveuterei geradezu Vorsthuo leisten, wenn sie in St. Louis ausstellten. Auch Deutschlands Kunst und ANnstgewerbe seien ähnlichen Unzutcäglichkeiten in Amerika ausgesetzt. Tie Negierung möge einen Truck aus die Staatsmänner in Washington aussiben, damit di.se Zu­stande geändert würden. Staatssekretär Gras Posa- dowsky erkannte das moralisch Anfechtbare der ameri­kanischen Urh.berrechtsverhältnisst an und versprach, mit Der Washingtoner Regierung in Schriftwechsel zu treten, und wenn möglich, den Erlaß etties Spezialgesetzes für die Dauer der Ausstellung h.ebeizusührcn. £6 dieser Schritt von Erfolg sein wird, bleibt abzuwartcn. Begeisterung für die Beteiligung Deutschlands an der Weitaus,lellnng zeigt, sich heute bei keiner Partei des Reich->tagos, wenn auaj die geforderte Rate von 1H, Millionen Mart mit großer Mehr­heit bewilligt wurde. Der vom Abg. Dr. Spahn (Ztr.) ausgesprochene Wunsch, der Reichszuschuß möge insgesamt Den Bettag von 2y> Millionen Mark die Denkschrift spricht von 3 Millionen nicht überschreiten, wird von allen Parteien geteilt.

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der Kaufmann so völlig von st inen Ge schäften in Anspruch genommen, daß er sich öffentlichen Angelegenheiten nicht widmen kann, llmsomchr hat er Veranlassung, einer Ver­einigung, die seine Interesjen in der Ocstentlichkeit wahc- zunehmen eittschlos.cn ist, feine Sympathien znzuwenden. Mit Sympathien allein ist cd freilich auch in diesem Falle nicht getan; die praktische, vor allem die finanzielle Förderung muß hinznkommrn. Erne Konkurrenz d.ö Blin­des der Kaufleute mit den bestehenden kaufmännischen Or­ganisationen ist nicht zu befürchten, lucil letztere ja andere Ziele verfolgen. Der Bund der Slaufleutc hat eine Bedeut­ung, die weit über Die jetzigen Wahlen hinausgeht. DaS Programm ist allerbings noch etwas bunt gemischt. Aber Die Einzclsragen sollen ja zurückgedrängt unb nur bie großen, alle verbindenden Prinzip.en in den Vordergrund gestellt werden. In der Verbinoung der kleinen, mittleren uno großen Kausleutc is! keine Gefahr sur Den Bund zu erblicken; haben uns doch die Agrarier gelehrt, daß die oerjchieDcnariigen Interessen recht wohl zusammengeschweißt und so eine Phalanx von unividernchllck-er Wucht geschafjen werden kann. Tann ist auch ein Gegengewicht gegen die agrarische Uebermacht hergeftellt, das auf die Entschlüsse der Regierung feinen Einfluß ausüben muß. Tie Hoher» beroertung, die der Kaufniannsstand auf diese Weise er­langt, kommt dann auch in der Verfolgung Der Lpettal- inletejfen zur Geltung, wenn diese in dec Arbeit des Bun­des zurückgcfteltt weroen. Daß Prinzipale und Angestellte in dem Bunde vereinigt sind, kann |euicn Ziisammenhatt auch nicht gefährden. ES giebt ja Falle, wo Prinzipale und Angestellte m ihren Interessen divergieren, aber diese Fälle treten zurück, wo so wichtige Prinzipien wie die ganze Stellung des Kaufmannsstandev in Frage kommen. Tas Programm des neuen Bundes kann im Laufe der Zeit noch einzelne Veränderungen erfahren, aber die Idee an sich ist gut unb lebensfähig; auch sind die an der Spitze stehenden "Männer gtcignei, sie durchzuführen. Fest auf­treten und eiiergifaj agitieren muß er freilich; denn auch im öffentlichen Leben tommt der am weitesten, der am entschiedensten auftritt.

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Volitische Tagesschau.

Live Wahlgeschichte.

Fürst zu Dohna-Schlobitten tritt im ReichS- kagswah kreise Köniasberg(Land) - Fischhausen als konservativer Kandidat auf. In den Mitteilungen eines Königsberger Blatte-, die von konservativer Seite stammen, heißt es:

Es ist angesichts der abermaligen Kandidatur Dohna recht interessant, sich mit der Vorgeschichte der vorjährigen Elbingcr Wahl zu beschäftigen. TreiStaatSdepcschen wurden damals versandt. Die eine an den Fürsten Dohna, die ihm auftrug, für den Wahlkreis Elbing^Marienburg ui kandidiere«, bie zweite an den Minister des Innern, Die diesem anbesahll den gesamten RegierungS- apparat zu gunsten des Schlobitters spielen zu lassen, und eine brüte, bie den K'ammerherrn von Oldenburg auf Ianuschau aufsorderte, seine Kandidatur zu Gunsten derjenigen des Fürsten »urückzuziehen. Ta ledoch Herr v. Oldenburg kurz vorher den Elbmger Konser- vattven und Dündlem versprochen hatte, ihnen unter allen Umständen treu zu bleiben, so lehnte er das Ansinnen ab und wurde infolgedessen in seiner Eigenschaft als Kammer- Herr nach Berlin berufen. Dort laS chm der Ober- tommerer Graf SolmS die bekannte Kabinettsordre gegen die ftunalrcbellen vor und versuchte wiederholt, chn im höheren Auftrage zum Rücktritt zu bewegen, da cs der dringende WunschSeiner Majestät sei, daß Fürst Dohna kandidiere und er als Kammcrherr nicht gut gegen den Hofjägermeister vom Dienst auf treten könne. Herr von Oldenburg konnte sich nicht entschließen, den Bund unb bie Elbingcr Konservativen im Sttch zu lassen, unb bat infolge- beffen um seinen Abschieb als Kaminerherr. Schließ­lich erklärte er jedoch, baß er, wenn Fürst Dohna im amt­lichen Elbingcr Kreisblatt mit Namensunterschrift verkünden würde, daß er auf Befehl S. des Kaisers die ihm angetragene Kandidatur Elbing-Marienburg annchme, er v. Oldenburg seinerseits ebendort erklären würde, daß er auf Befehl S. M. des Kaisers zurücktrete. Der Kaiser war anfangs bereit, diesen Ausweg einzuschlagen. Der darüber entsetzte Reichskanzler Graf v. Bülow stellte jedoch an höchster Stelle auf das eindringlichste vor, daß diese neue Kanalrebellenaeschichte, nachdem die alte kaum erledigt fei, sehr viel böses Blut machen würde. Da zur selben Zett auch ein Brief, den Fürst Dohna an Herrn v. Oldenburg mit der Bitte richtete, zur Vermeidung einer Doppellandidatur zu feinen Gunsten zurückzutreten, höflich aber ablehnend erwidert wurde, so blieb sowohl den höfischen Interessenten wie dem .Herrn von Schlobttten nichts anderes übrig als diesmal auf feine Reichsdagskandidatur zu ver­zichten. Der Kaiser ließ sich in dieser Angelegenheit nicht mehr spreck>en, daS Abschiedsgesuch des Herrn von Olden­burg als Kammerherr wurde ainllich als nicht vorhanden angesehen, und das End vom Liede war, daß Herr v. Olden» Burg, wenn auch irrtümlicherweise, in den Reichstag einzog."

Wir müssen dem anaesührten Blatt natürlich die Ver­antwortung für seine Mttteilung, die offenbar auf Herrn v. Oldenburg oder ihm nahestehende Streife zurückzuführen ist, überlassen.

Die Wellav-stelluog iw Reichstag.

Unser parlamentarischer Mttarbetter schreibt uitterm Ein reiches Karten- unb Bildermaterial lag heute im Reichstag zur Etnsichttiahme ausgebrettet. Es betraf die

der systematischen Theologie Warbrop, beide an der Universität Edinburgh, haben auf Grund einer Protestbeweglmg unter Den Studenten ihren Abschied eiugereicht. Tie etubeiuen waren der Ansicht, daß die beiden Herren als 6raimnaioren nicht ge­nügend moderne Ideen cniiDicfelien und verlangten deshalb andere Examinatoren. Tr. 2uns ist cm Herr von 82 Jahren und feit 1864 ui seiner Stellung tätig. Tr. Wardrup ist feu 1892 Professor. Ter Professor an der Universität Pavia, Boltini, einer der bedeutendsten (rhiriligen Italiens, »st in can Remo geworben. Er war 1837 zu Stradella geboren. Ter 73]al)nge pemiouierte Profesf or der Wiener Handelsatademie, Gustav B u r ch ardt- B e l a v a r y, rvurde von Der elektrischen Siadtbahn überfahren unb blieb fotoil tot.

Ein studentisches Kasino ohne Trinkzwang. Wie bei Frkf. Ztg.' flciduicben wird, plant man in Jena die Errichtung eines sluDenlljchen Ltairnos, das das etlic Institut dieser Art sein wurde. Unter Den Proichoren sind befonders die Herren Rein, Uiwrr und Roseuiyal Förderer des Projetis, unter den Studenten Die Anhänger der «Freien Sludenlenfchasl' und die Plitgliedec der wificnschaiillchen tzereme. Tcr dculiche Perein für GasthauL- Reforrn, Weimar, fnueie den ersten torunblicm in Gestalt eines Geschenks von öuO Mk. und erklärte sich zu weiteren Leislunge'i bereit; m einer Studenten-Lierfammlunq, in der sein Beremsanwalt Tr. Bode iprach, ivurDe Das Profekt zum etücnmal ös^emlich er ön'eri. Plan beQbfuiiUflt, 3oOUu Mk. Gefcheicke zu sammeln und von Den Sludemen, Die Das Haimo benutzen wollen, einen geringen Seme'lerbeurag, Diclleidi: nur 1 'Mk. zu verlangen. Turch diese Gc>d,enle unD Benrage iviU man erreichen, da» der Trmkjwang un Harne ausgeichlonen ruirD und daß einzelne Räume: ealon, Lurnjaal, ibibiioibct rniD DergL zur freien Per'üguug geilellt werden können, io Dau m Diejen Räumen überhaupt nidjis verzehrt wird, -.'lud) wird man Die niduailohohfd)cn Getränke vor Den alkoholi- id)en begünstigen, die letzteren jedoch nicht ganz ausschließen.

Proiessor Tr. B o f j e l e r vom L l u t t g a r l e r Stalura- (ienfabmei »st uon der Kolonialabteilung des Ausivärkigen Amtes zum eniomologlsd)cn Ebe» Der neu zu errichtenden bwlogifch-Iand- ivirlschailtleuen Stauen ooii Amani im Usambaragebleie erwählt worden.

zur Verfügung stehen wird, sich den Weg in Kreise öffnen. Die den jetzigen Hebammen ttotz ihres guten Strebens und bei dem besten Berufs- und Pflichteifer niemals zugängig werden; eine Konkurrenz roirü diesen nicht entsteh' Gegenteil, bet ganze Stand der Hebammen wird fluiji und auf ein höheres soziales Niveau gebracht werben.

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