öalanAiert (gegen 832115 ML im Vorjahre), ebenfalls ohne Debatte bewilligt. Unter den Einnahmen befinden sich Beiträge der Kreise 458 834 Mk. (gegen 413 756 im Vorjahre) unh Beiträge des Staates zum Neubau von Kreisstraßcn 30000 Mk. (geaen 104 741 L Vorj.). Die wichtigsten Posten der Ausgaben sind: Bau unb Unterhaltung der Kceisstraßcn 386 828 Mk. (gegen 466 215 L Vorj.), Kosten der Natural- verpflegungsstatronen 40000 Mk. (gegen 30 000 L Vorj.) unb Errichtung einer Provinzialpslegeanstalt 474 875 Mk ^egen 300 000 i. V ). Der letztere Posten soll, wie im Vorjahr, durch Aufnahme einer Anleihe int Betrage von 450000 Mk gedeckt werden. Der Etat der Provinzial- Pflegeanstalt balanciert mit 59 733 Mk., wobei die Provinz einen Zuschuß von 24 875 Mk. zu leiden hat. Nach dem für die Kreisabgaben aufgestellten Verzeichnis betrug die ganxe Einkommensteuer im Jahre 1902 03 im Bensheimer Kreis 649 050 Mk, im Groß-Gerauer Kreis 721007 Mk, im Heppenheimer Kreis 468 220 Mk unb im Darmstadter Kreis 2 562 736 Mk Der Gesamtaufwand für die Unterhaltung der Kreisstraßen beträgt bet einer Länge von 16731/2 Kilometer 864 123 Mk, wovon die Provinz 263 485 Mark zu tragen hat. An Stelle des verstorbenen Bürgermeisters Müller unb des wegen dringender Geschäfte zurück- tretenden Kommerzienrat Engelhardt-Rüsselsheim wurden Bürgermeister See ling er-Lampertheim unb Rentner Dressel-Groß-Zimmern, als bürgerliche Mitglieder der Oberersatzkommisston Bürgermeister Müll er-Roßdorf und Bürgermeister Lang-Pfungstadt gewählt.
i'.C. Rödelheim, 16. März. (Leflern fand hier der 64. Feld berg-Turntag statt. Vertreten waren 83 Vereine. Aus dem Bericht des Oberturnwarts geht hervor, daß auf dem letzten Feldbergfeste 723 Wettturner angcmeldet waren, von welchen 670 erschienen, 400 errangen bei drei Hebungen mehr als 18 Punkte. Tie Einnahme belief sich im Jahre 1902 auf 1077 DU. 95 Pfg., die Ausgabe auf 1295 Mk. 37 Pfg., mithin ein Defizit von 217 Mk. 42 Pfg. Kasienbestand 1901 1866 Mk. 21 Pfg., so daß Anfangs 1903 ein Vermögen von 1648 Mk. 79 Pfg. vorhanden ist. Die Feier des diesjährigen 50. Feldbergfestes wurde am 2L Juni abzuhalten beschlossen.
Vermischtes.
e Köln, 16. März. Die von ihrem Manne getrennt lebende Frau Breuer aus Braunsfeld wurde heute vormittag ermordet aufgefunden.
* Aachen, 16. März. Die Weber der Lohnweberei Echlem unb Groß sind wegen Lohndifferenzen in den Ausstand getreten.
* F r a n k f u r t a. O., 16. März. Wie die „Fr. Oderztg." meldet, fielen gestern mittag zwei Maurergefellen Gebrüder Kruschke aus Balz (Kreis Landsberg) im trunkenen Zustande auf der Chaussee von Döllensradung nach Düh- ringshos den Wagen eines Fleischermetsters aus Spiegel an. Ms die beiden auf dem Wagen sitzenden Gesellen die Angreifer abzuwehren versuchten, wurde der eine Fleischeraeselle von diesen durchRevolverschüsse getötet uno die Leich« durch viele Dolchstiche verstümmelt. Der zweite Metzgergefelle ist ebenfalls durchs Revolver- schüsse schwer verletzt. Beide Diter sind verhaftet.
* Newvork, 16. März. Die Polizei in Philadelphia tffnete 34 Gräber, da ein alter „Kräuterdoktor" beschuldigt ist, zahlreichen Frauen Gift zur Vergiftung ihrer Gatten gegeben zu haben.
* Der Kaiser und die Bre merhavenerBack- (r sch e. Vom letzten Kaiferbesuch in Bremerhaven teilt dem ,Hbg. Frdbl." eine Leserin folgenden hübschen Vorfall mit: „Als der Kaiser sein Schiff „Sleipirer" verließe um sich zur Bremerhavener Versuchsstation des Norddeutschen Lloyds zu begeben, war der Weg von der Lloydhalle bis zur Versuchsstation mit einem roten Teppich belegt, der selbstverständlich nur für den Kaiser unb seine Begleiter bestimmt war. Allein die fugend war findig genug, einen Durchweg xu erspähen, um in die Nähe des Gastes zu gelangen. Als Dann der Kaiser endlich erschien, wurden mehrere „höhere Töchter"" dermaßen hingerissen, daß sie beflügelten Fußes hinter Majestät herglitten, um noch einen letzten Blick von ihm zu erhaschen. Da dröhnt ihnen plötzlich die Stimme des Schutzmannes in die Ohren: „Runter vom Teppich!" Auch der Kaiser mußte diesen Ruf wohl vernommen haben, denn mit den Mädchen fast, zur gleichen Zeit machte er eine Biegung nach rechts unb, den roten Teppich verlassend, schritt er auf dem Kieswege zur Station weiter, den Beglückten freundlich zulächelnd.
*Tod durchMißhandlung. Der 15jährige Sohn des Direktors Koch von der Deutschen Bank ist, wie das „Berl. Tagebl." meldet, infolge schwerer Mißhandlung durch seinen Hauslehrer Dippold in Drosendorf bei Bamberg, wo er sich zur Erholung aufhielt, gestorben. Der Lehrer ist verhaftet worden.
Schmidt außer dem wünschenswerten gesellschaftlichen Ansehen nichts anderes als die entsprechende Bühnenhartherzigkeit verleihen konnte, unb gleiches ist von Fräulein Feige zu lagen, deren Organ sich leider nur auf einer Mitteloltaoe bewegte. P. W.
— Antisemitische Kunstrichtung. Im öfterr. Abgeordnetenhaus? werden der Christlichsoziale Dr. Pattt und Genoßen den HnterrtchtSminister wegen Verleihung des BauernfeldpreiseS von 2000 Kronen an Arthur Schnitzler für den Einakterzyklus „Lebendige Stunde n* interpellieren. Die Interpellanten bezeichnen diese Verleihung als eine Verletzung der Rechte der nichtjüdischen Schriftstellerwelt und als einen Verstoß gegen den Sinn und Zweck der Stiftung, da das genannte Stück bei den bisherigen Aufführungen an verschiedenen Wiener Bühnen nirgends eine tiefere Wirkung geübt habe. Die trotzdem erfolgte Prämiierung sei daher geeignet, das Ausland irrezuführen. Die Interpellanten fragen schließlich den Minister, was er zu tun gedenke, um die ungerechtfertigte Bevorzugung jüdischer Littcraten hintanzuhalten.
— Die Gründung eines .intimen Theaters* in Frankfurt a. M. ist so gut wie gesichert. Rudolf Klein- Rhoden, Mitglied des Residenztheaters in Hannover, hat mit Hannoverschen und Frankfurter Geldleuten Unterhandlungen geführt, die einen derartig günstigen Verlauf genommen haben, daß mit dem Bau des Theaters schon m kürzester Zen begonnen werden soll. (.Mit dem Bau deS Thealers soll schon in kürzester Zeit begonnen werden! Wo denn?' fragt die stark zwcrftlnbe .Frks. ßtg.-)
• Zu dem Dopvelselbstmord in Potsdam. Der junge Mann, welcher sich in dem Hotel „Deutsches Haus" in Gemeinschaft mit seiner Geliebten vergiftete, ist der Dr. Phil. Wilhelm Dittenberger (nicht Sittenberger) Assistent bei der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt zu Eharlottenburg. Er ist ein Sohn des Altertumsforschers Prof. Tr. Dittenberger in Halle a. S. und unterhielt mit der aus Kassel gebürtigen, in Berlin in einer Klinik tätigen Diakonissin A. Kerwien, welche dem Roten Kreuz-Orden angehörl, ein Liebesverhältnis, das nicht ohne Folgen geblieben sein soll. Das G.fl, mit dem sich das Paar tötete, war Morphium unb zwar hatte Dr. Dittenberger davon acht Fläschchen mitgebracht, welche sich geleert auf dem Tisch versanden. Das ganze Zimmer füllte ein betäubender Geruch. Die Hotelrechnung hatte Dr. Dittenberger schon am Montag abenb, nachdem er zuvor mit der Schwester, welche Ordenskleidung trug, ausgegangen war, beglichen. Beide nahmen das Abendessen alsdann in ihrem Zimmer ein und scheinen bald daran den Selbstmord ausgeführt zu haben. Die Schwester laf angekleidet auf einem Bett, während Dr. Dittenberger mit ihrem Bild in der Hand auf dem Sofa den Selbstmord oollsührt hat. Derselbe steht im Sliter von 33 Jahren.
Aie Neuwahlen zum Reichstage, V die im herrannahenden zweiten viertel dieses Zahres stattfinöen und für die weitere Entwickelung unserer reichspolitischen und wirtschaftlichen Verhältnisse von entscheidender Bedeutung sein werden, machen es jedem Manne zur pflicht, au; der Teiinahmlosigieit, die leider immer weitere »reise unseres Volkes befällt, hervorzutreten und sich zu orientieren sowie auf dem Lausenden zu erhalten über alle die Gesichtspunkte, die bei den Wahlen ins Auge zu fassen sind, sollen diese in Wahrheit zum Wohle unseres groben deutschen Vaterlandes beitragen.
Das beste und einzig sichere mittel zu solcher Information ist das Lesen einer
gut, schnell, zuverlässig und objektiv berichtenden, sorgfältig zu- sammengesteüten Tageszeitung,
wie sie für das Gebiet der Provinz Oberhessen und der benachbarten preußischen Meise der
Giehener Anzeiger,
da; größte polittsche, zur Zeit der Parlamente tagungen in der Stadt Sieben zweimal täglich erscheinende Organ in den genannten Bezirken, darstellt. 3n Bezug auf Schnelligkeit der Berichterstattung und hinsichtlich seiner Reichhaltigkeit, mit den Blättern der Großstädte konkurrierend, bietet der Siebener Anzeiger fortgesetzt eiu getreue; Spiegelbild öes politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben;, unterrichtet über Olle bemerkenswerten Vorgänge auf dem Gebiete der Wissenschaft und Aunst und darf sich rühmen, mit seinen Nachrichten „Aus Stadt unv Land" in seinem weiten Verbreitungsbezirk unerreicht dazustehen.
Ze stühzeitiger die Bestellungen erfolgen, desto größer ist die Garantie, die für rechtzeitige und pünktliche Lieferung • geleistet werden kann, wst bitten deshalb, die Lrnencrnng des Abonnc- incnts, refp. UcubcftcUungcn auf den Siebener Anzeiger alsbald bei der nächsten Postanstalt, bei den vriefträgern oder in unserer Lx. Petition bewirken zu wollen. Vie Zeitungströger und Zweigstellen liefern den Siebener Anzeiger weiter, falls keine Abbestellung erfolgt.
Anzeigen jeder Art finden, schon wegen der großen Verbreitung des Siebener Anzeigers, unter dem kaufkräftigen Publikum ganz Gberhesienr die denkbar weiteste und erfolgreichste Wirkung.
* lieber die tätliche Mißhandlung eines Berliner Gymnasiasten durch seinen Privatlehrer werden folgende Einzelheiten bekannt. Die beiden Söhne des Direktors der Deutschen Bank in Berlin Rudolf Koch befanden sich seit etwa drei Wochen während der Abwesenheit der Eltern bei dem Privatlehrer Dieppold in Drosendorf (Bayern) zur weiteren Ausbildung und Kräftigung ihrer Gesundheit in Wohnung und Pflege. Der genannte Privatlehrer ist zur Zeit iwch Student. Da die beiden Knaben von zarter Konstitution sind, und daher der Aufenthalt in Drosendorf kräftigend auf sie einwirken sollte, wurden sie zeitweilig mit leichten landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Der Vater des Privatlehrers D. soll Gutsbesitzer sein. Am letzten Mittwoch starb nun der 15 jährige Heinz plötzlich. Da der Verdacht laut wurde, Dieppold habe des öfteren seine Schutzbefohlenen schwer mißhandelt, so wurde die Polizei benachrichtigt, tue die Leiche beschlagnahmte. Bald darauf erschien am Orte eine Gerichtskommission aus Bayreuth, bestehend aus dem ersten Staatsanwalt Drüber, dem Landgerichtsrat Dr. Weiß und einem Gerichtsarzte, welch letzterer die Sektion der Leiche vornahm. Hierbei wurden an dem Körper des Verstorbenen Spuren von schwerenZüchtigungen wahrgenommen. Im übrigen soll de. Leichenbefund zweifellos ergeben haben, daß Heinz Koch infolge fortgesetzter schwerer Mißhandlungen gestorben sei. Der Deschu.d'g.e wurde verhaftet und thim Landgerichtsgefäng- nis in riayreuth zu gefügt. Wie erzählt wird, >oll er die ttimjen mehrfach in der rohesten Seife durch Fuß-
tritte regeliert haben. Der zweite Sohn des Dankdirek- tors Koch wurde einstweilen bei einer Lssiziersfamilie in Bamberg untergebracht. Koch hatte übrigens für feine beiden Söhne in Drosendorf ein schönes Haus angekauft unb hübsch einrichten lassen; eine Köchin und sonstige Tie- nerschuft stand zur Verfügung. Der Verhaftete, welcher anscheinend geistig gestört zu sein scheint, war zu einem Geständnis bisher nicht zu bewegen; die Untersuchung durste das Weitere ergeben.
* Leipzig, 17. März. In einem „Mahpwort an das Sachsenvolk* klagt die ministerielle „Leipz. Ztg.* darüber, daß daS Unglück der Kronprinzessin-Afsaire von einem Teil der Presse in einer Weise behandelt werde, welche geeignet sei, den sächsischen Hof und das sächsische Volk nach außen hin bloßzustellen und zv diskreditieren. Gc- wiffen Schichten der Bevölkerung, allen voran gewissen Gesellschaftskreisen der Residenz, die ziemlich hoch hmaufteichten, gewähre e5 eine Art förmlicher Berauschung, oie Verantwortung für den Vorgang von dem schuldigen Teile ab und auf das Königshaus zu wälzen. Em Fall, der dem Katholizismus in Sachsen doch nur schaden könne und unverkennbar in starkem Maße auch geschadet habe, solle von katholischer Seite eingefäöelt sein, um der evangelischen Sache cm Bein zu stell'-n. Ein Verhältnis so verwerflicher Art, daß e5 sonst ängstlich das Licht der Oeffentlichkeit scheue, hier aber vor den Augen der ganzen Welt zur Schau gestellt werde, wie das jener „Frau* zu dem Lehrer Giron, verherrliche man als eine Großtat des freien Menschentums. Das Oberhaupt deS königlichen Hauses habe nur daS getan, was jede auf Reinheit und Sitte und ihre Ehre haltende bürgerliche Familie im gleichen Falle gcthan haben würde: das kranke Glied abgestoßen unb daS faule auszuschneiben, bennit bas gefunbe von ihm nicht angesteckt werbe. Der Artikel, der erst recht verstänblich wirb, wenn man bebenft, baß in DreSben tatsächlich Listen zirkulieren — an ber Spitze stehen Frauennamen aus ben ersten Gesellschaftsklaffen — welche für die „Wiederkehr* der Prinzessin Luise Stimmung machen, schließt mit einem ungemein warmen Appell an daS Sachscnoolk, seinem Fürstenhause bie alte Treue auch in bösen Tagen zu bewahren unb verächtlicher Schmähsucht kleiner Seelen fern Gehör zu geben. Bezeichnenb ist die Hervorhebung, baß man in ber Provinz gottlob auf eine gerechtere Beurteilung treffe. Jene totale Verwirrung aller sittlichen Begriffe unb bie Unterbrückung alles logischen Denkens würben als einer der merkwürdigsten Fälle psychologischer Unbegreillichkelt für den Psychologen späterer Zeiten einen Gegenstand besondere» Stubiums bilben.
Schiffsnachrichtcn.
Rorddeut sch er Lloyd.
Bremen, 16. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Toppelschrauben-Postbarnpfer „Hannover*, Kapüän H. Jacobs, vorn Norddeutschen Lloyd tn Bremen, ist am 14. März, 6 Uhr abends wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Bremen, 16. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Doppelschranben - Postbampfer „Brandenburg*, Kapitän E. Wollersdorfs, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 14. März, 10 Uhr vormittags wohlbehalten in Baltimore angckommen.
Bremen, 16. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Toppelschranden-Postdampfer „Frankfurt*, Kapttän P. Albrecht, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 14. März, 9 Uhr poc- mittags, wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
März 1903
Barometer auf 0° reduziert
c
<u bi
ber Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
©etter
18. 2»
744,4
+
6,0
6,5
93
S.
4
Regen
18. 9»
751,5
+
4,2
6,2
85
WNW.
1
Heller Himnr.
19. 7"
756,9
+
0,8
4^5
92
ä.
2
Sonnenschein
Höch
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v am
17.-:
8. Mä
rj + 6
,9°C.
Niedrigste
•
•
17.-18. ,
+ 2
HJödirntlidjf jlebkkßcht der Mrsfälk m btt Z1M Kietz».
10. Woche. Vom 1. März bis 7. März 1908. (Einwohnerzahl: angenommen zu 26 900 (infL 1600 Alarm Militär) Sterblichkeitsziffer: 17,40, nach Abzug von 1 Ortäircmben: 15,46'/«*.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: int vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr Tuberkulose der
Lungen 1 (1) 1 (1) — —
Krebs 2 2— —
Herzleiden Bronchitis
1 1
1 — — * 1
—
Lederentzünbung
1
1 —
—
Nierenentzündung
1
1 —
—
Altersschwäche
2
2 —
—-
Summe
9(b
8 1) 1
—
Annr.: Die in
Klammern gefeilten Ziffern geben
an, wie viel
bet Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach
Gießen gebrachte Kranke kormnen.
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Karlsruhe. Tas AusstellungS-Komitee der in Karlsrtche pom 20. Mai bis 15. Juli unter dem Protektorat des Großherzogs poit Baben stanfrndcnbcn Tcuüch-Kolonialen Jagdaussteklung hat der Annonccn-Erpebition Rudolf Mosse das alleinige Annahincrecht von Publikationen für den offiziellen, in vornehmster Ausführung erscheinenden Katalog übertragen.
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