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18/12/1903 Zweites Blatt
 
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matten gut entwickelt, der Verbrauch ist außerordentlich qe- ivachscn; an Vidjt hat er gegen daö letzte Jahr um 60 Pcoz.,

ein Mißbrauch, Diploiiis

Art solche Übertritte veranlassen und daß es daher bedenklich scheine, dazu Schwierigkeiten zu bereiten, Ec meinte, man könne einige mildernde Worte in den Beschluß einstigen, jon|t werde man möglicherweise die Dienstsreudigleit der Feuer- wehrmannschasl schmälern. Schließlich wurde ein Antrag Hau dach an>genommen, worin gesagt wird, daß nur der­jenige ein Diplom bekommen könne, der 15 Jahre bei den hiesigen freiwilligen Feuerwehren aktiv gedient hat.

Aus einen Hinweis der Polizeibehörde beschloß man, gegebenenfalls die früher bewilligten 26 Wochentage als AuLnahmetl»ge für die Beschästigungszeit und den Ladenschluß der Geschäfte auf 24 zu beschränken, indessen einem Antrag deS Detoillistenverems stattzugeben, ivonach vor dem Weihnachtssest unverändert 14 Tage be­willigt werden, an denen die Geschäfte länger offen hallen dürfen. Im Falle der Ermäßigung der 26 Ausnahmetage aus 24 sollen statt 6 solcher Lage vor Ostern nur 5 und statt 4 nur 3 angenommen werden.

Außerhalb der Tagesordnung wurde noch eine Aende- rung des Fluchtlinie nplanes der Wetzsteingasse nach vorgelegten Plänen genehmigt, worauf zum Schluß dec Sitzung oer Sladtv. Krumm daran erinnert, daß die Miß- stände bezahl. der Abwässer des Siechen Hauses unmöglich länger fortdauern könnten. Oberbgm. 3)1 ecu m versicherte, die Abstellung des Uebels sei bereits im Gange und es sei wohl schon zur Stunde mit den Arbeiten begonnen ivorden.

Damit war die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung e r sch öp ft.

Gemeinderat tritt in den nächsten Tagen zu einer Sitzung zusammen, um darüber zu beraten, ob im kommenden' Jahre Gasbeleuchtung eingeführt werden soll.

p. Borsdorf, 16. Dez. Bei dem gefährlichen Geschäft de« Holzfällens ereignete sich gestern in dem zwischen hier und Ulfa gelegenen Harbwalde leider wieder em Un- fall. Ter Holzhauer Töll von hier wiirde durch den Zweig eines umstürzenden Baiiknes getroffen und derart verletzt, daß er auf einem Wagen nach Hause befördert werden mußte. Die Verletzungen werden indessen nicht lebensgefährlich fein. _ Tie .Harb", ein fiskalischer Wald, wird an ihrem Nord- ende zum Teil üolliiänöig abgeholzt, da infolge eines Tausches mit Einwohnern von Ulfa hier Wiesen angelegt werden sollen, und namentlich sind es prächtige Eichen, die hier der Axt des Holzhauers weichen müssen.

§ Vom höheren Vogelsberge, 17. Dez. Eine schöne W e i h n a ch t L s re u d e wurde den Lehrern in be­sonders ungünflig gelegenen Orlen durch die Gewährung von Stellenzulagen bereitet, welche vom 1. April ds. Js. nachgezatilt werden.

Tienstjahre getrieben

furche ulO schule.

Frankfurt, 17. Dez. Pfarrer EordeS von der hie­sigen lutherischen Gemeinde, einer der beliebtesten Geistlichen unserer Stadt, wurde zum Pagor der JohanniSgemeinde in Hamburg gewählt.

Keer unO Krone.

Leutnant Brise. Wie ein Berichterstatter der ,Franks. Zig." von zuverlässigster Seite erfahren haben will, soll die Begnadigung des Leutnants Bilse in Aussicht stehen. Bei der Begnadigung dürfte es sich nur um Um» Wandlung der Gefängnis,träfe in Festungshaft hifndeln.

Kolonialpost.

DaS .Wolsf'iche Teigr.-Dur." erfährt: Bei einem Ende November erfolgten Ueberfalt der jo11fiation von Uhabls in Deuts ch-Sir dwe stasnka sind der Ge­freite Otto und der Reiter Zauer gefallen.

Oer UeöuKlimi.

(Auonyuie Ausragcu bleibe« unberüitsichtigt.)

Galenus." Sie scheiiien in Ihrem ehrwürdigen Alter von 1700 und etlichen Jahren nicht nur die Poflichkeil ganz verlernt zu haben, sondern auch mindestens eurer Ihrer vier A\aii)malfäue scheint arg m Unoröimng getonunen zu sein, sodaß Ihnen bnngenb zu enipiehleii t|t, in Ermangelung des Gririlberger Ihren ver­ehrten iteiclmam schleiliiigit der Analoniie zri überamworlen zürn elgerren Besten, bannt bie&Qleni|ien" von heule wemgpens etwas von Ihnen profitieren. ____

Llcrnrijchre».

* Köln a. Rh., i«. jüCQ. uq oem Raugierbahnhof Teutzcrteld würbe die Leiche eines unbclminteri Maiilies mit zerjchmetier.em Su)äoel uufgejunbeii. Es scheint Selbst m ord v-vrzuliegen.

* Berlin, 17. Dez. Eine 17jährige Nichte des Ftnanzmin isters tz r h r n. v. R h e i n b a b e n ver­suchte gej.ern abend in der Dorotheen,tt'uße tüun Straßen­bahnwagen in voller Fahrt za besteigen. Als sie b^recks aus dem ürck.b..t. stand, g r.el s.e in^ Wank.n und wäre abgesi^rzt, wenn uye nicht oer an, oct hut.eren Pmt.svrm besiiibliche englische Ingenieur William Davison aus New Ea,cke m Engxano hilfreich b e i g e s pr u n g e n wäre. Bei düser Betegenheit siel Davc|on selbst herunter und blieb mit gebrochenem Genick auf das Stcoßen- pflüster liegtn. In der Eharitä, wohin man ihn in einer Droschke brachte, verstarb er alsbald. Davison hinterläßt eine junge Frau und drei tleme Kinder.

* Berlin, 17. Dez. G^oße Unterschlagungen soll ein Berliner Seidenstoff-Agent zum Nachteil mehrere fraiizöjischer und Schiveizer Firmen begangen hoben. Tie veruntreute Summe sott sich nach der Angabe eines Berichterstatters aus 100 GOü Mark belaufen.

* Marienburg, 17. Dez. Eine anzügliche In­schrift befindet sich an einem der neuerwauten fünf Häuser unter den Hoyen Lauben, die am 6. Tezomber v. I. durch ein größeres Feuer eittgeäschert wuroen. Kaiser Wilhelm nimmt nicht nur an dem Ai. bau des an Denk- wücoigkeiten reichen Macieubur.ßer Ordetisschstosses regen Anteil, sondern hat auch schon wieDeri/olt Interesse für die Entwickelung unseres Städtchens, insbesondere für die Erhaltung der hisborijchen Baulichkeiten bekundet. So ge­währte der Kai,er u. a. den fünf durch die vorjährige Feuersb.unst ge.chädigten .S^au§oe[yern zi m Wiederaufbau eine Beihilfe von je 1000 Start, wofür )te sich verpflichten mußten, den Giebel wieder in der mittelackerl-ichen Fv^.a herzurichten. Diese Beihilfe aus der Privatschatulle des Kaisers wurde jedoch nur an vier von den fünf Haus­besitzern gezahlt, weil einer von ihnen, Maurermeister Lubie, den Bau nicht in der von dem Kaiser genehmigten Form ausgeführt hatte. Ter so übergangene Bauunter­nehmer ließ nachträglich den Giebel wieder abbrechen, um an def,en Stelle-oljnräunie herzurichten. Außerdem ließ er aber nuaj eine Inschrift anbnngen, die in großen Lettern ani oberen Teile des Hauses die ganze Front em- nunmt und tuie folgt lautet:Baue nicht auf Her- re n g u n st, übe Deine eigne Kunst."

* Wilhelmshaven, 1 <. Dez. Im Jadebusen ken­terte em Fischerboot. Zwei Infamen ertranken.

* Br a u n , ch w e i g, 1/. Dez. Aus dem Bahnhose Holz­minden wurde heute morgen der Wagenmeisteo Botz durch einen Rangierzag über>ayoen und getötet.

* Paris, 17. Dez. Die Polizei verhaftete einen Schwindler, der ;iai als früherer Offizier eines belgijchen Guiden-biegunents und als nunmehriger At- lachee des Sahara-Kaisers ausgab. Er hat sich verschiedene Betrügereien zu schulden tonunen tas,en.

* M a r j e i 11 e, 17. Dez. Die Zahl der Op , er der gestrigen B r a n d k a t a st r o p h e i;r noch Nicht amtlich fejte ge|tetu, doch glaubt man, daß dies erbe lu betragt. An Bord des TamplersSan Leonardo' befanben sich der napitän Bazano, zwei Offiziere und 8 wialrosen. Ter

Aus Swtt unö Jaiiü.

Gießen, den 18. Dezember 1903.

** Handwerkerrechnungen. Mit dem Schluffe d. I. sind für den Handwerker eine Reihe von Verpflichtungen fällig, zu denen er baren Geldes dringend bedarf. Die Tat­sache, baß der Handwerker oft über feine Verhältnisse und ungewöhnlich lang Kredit gewahren muß, bedeutet für ihn eine schwere Schädigung. Im Interesse des Handwerterstandes fann deshalb nicht oft genug daraus hingewiejen werben, daß der Handwerker nur dann konkurrenzfähig und wirtschaftlich selbstüiibig bleiben fann, wenn er Löhne und Einkäufe pülikt- lich zu bezahlen irnflanbe ist; deshalb muß immer wieder daran erinnert warben: .Bezahlt den Handwerkern die fälligen Rechnungen". Es darf hierbei aber nicht verkannt werden, daß auch von den Handwerkern selbst auf pünktlicheren Eingang ihrer ^lujjenllänbe dadurch hingewirkt weiden fann, baß sie die Buchführung nicht als 9tebensache ansehen unb ihre Rechnungen nicht erst bann ausschreiben, wenn die Kasse leer ist oder nach so langer Zeit, baß bie Kunben die Lieferungen beinahe vergessen haben. Darum ergeht ebenso bring,enb baS Mahnwort: .Handwerker, seid nicht nachlässig im Ausstellen der Rechnungen!"

Ein Unfall trug sich gestern hier in einem Fabrik­betriebe zu. Einem Arbeiter fiel ein glühendes Stück Metall auf einen Fuß unb verbrannte ihm nicht nur Schuh unb Strumpf, jonbetn fügte ihm auch eine erhebliche Brandwunde ju. Rur seiner außerordentlichen Geistesgegenwart, nut der er sich flugS von ber brennenden Masse zu befreien wußte, hatte er es zu öerbanfen, daß sein Unfall verhältnismäßig gelinde abging.

-t. Schotten, 17. Dez. Kürzlich hielt hier Pfarrvikar Zinser von Joachims'tal im Erzgebirge einen Vortrag über bie .Los von Rom -Bewegung" lm Hotelzur Traube". Es hatte sich nur eime sehr kleine Schar eingefunben, um die interessanten Mitteilungen des Vortragenben mit anzuhüren, der bereits über em Jahr mitten in der Bewegung steht. Eme TeUersarnrnlunA. veranstaltet zum Besten bc5 Baues eines Gotteshauses im Ioachimslal, wo der Gottesbienst bis

Brand dauert fort.

* Newhort, 17. Dez. Sämtliche größeren Neubauten wurden hier des Nachts durch elektrische Bogenlampen hell beleuchte: und jajiaq bewacht, ive.l an mehreren Nächren wreberljolt Dynamit-Anschläge verbucht tvvroen waren, welche an,ajeinend durch den Streit oer Unter­nehmer mit den Gewerlschasten verursacht wuroen.

ivorden sei, abgeschafft werde. Es sei nämlich vor- gekommen, baß, um bie Eilangiing eines solchen Diploms zu ermöglichen, Uebeitrilte von ber freim. Gail'schen zur släbl. fieiw. Feuerwehr |tattgcfunben Höllen. Dec Antrag des Oberbgm. geht nun bahin," nür an Solche das Diplom zu üergeben, bie m einem ber beiben Korps 15 Jahre aktiv gebient hub'Ni. Dazu meinte Staoiv. Kirch, die Sache selbst jei nicht sehr wichtig, er denke aber, daß man bie Vottitzenben ber beiden Wehren hören müsse. Siabto. Schafqiaebt glaubt, es sei gleichgilttg, ob einer etwa nach 7 Jahren ^>on der einen Wehr zur andern übertrete; er diene in jedem Fall doch als Feuerwehrmann. Oberbgm. R! ecu um spricht ^sich dahin aus, daß man ja bie Grunbe des Ucbeciritlö von Fall zu Fall prüfen unb sich danach enlscheiben könne. Beig. Georgi schließt sich dec Meinung des Sladtv. Schaffstaedl an unb hebt hervor, daß vielfach nur Gründe persönlicher

Aihrinq der Stüdtvrrardnricn.

Gießen, den 17. Dezember 1203.

Anwesend: Oberbürgermeister Rtecum, bie Beigcorbneten Georgi unb Eurschmönn, unb bie Stabtverorbneten Euler, Faber, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Huhn, Jann, Jugharbt, Keller, Kirch, Krumm, Leib, Lübec, LooS, Orbig, Pirr, Schaffstaebt, Schmack unb Wallenfels.

Entschuldigt hatten sich die Stadtverordneten Dr. Gasfty, Dr. G-ckfleisch, Heyligenstaebt, Hamru, Schiele, Dr. Schäfer, Emmettus, Bruck unb Petri.

Vor Eintritt m bie Tagesorbnung verlas Dberbürgerm. Ul ec um em Schreiben bes Bautechmters Alt vater, worin dieser für bie ihm geworbene Regulierung seiner Gehalts- oechällnisse seinen Dank auSjpcichl, unb ferner eine Ein - labung der Gießener freiiv. Feuer»vehr, bie am 19. bsS. Alts, in Lonys Bierkeller ihre bicsjährige Weih­nachtsfeier abhält.

Der 1. Punkt der Tagesordnung betraf die Rechnung über Einnahmen unb Ausgaben des Großh. 9keal- gymnasiums unb ber Realschule für 1902/03, worüber schon früher der Slablverordnetenverjammlung eme Ueberficht vorgelegen hat, unb bie nun formell genehmigt würbe.

Der Anregung, die in der letzten Sitzung vorgebrachl worden war, um Beschaffung von Gummiräbern für die Räder des Leichenwagens, ist man nähergetreten. Ta aber diese Gummicaber 215 Alk. kosten würben, also so viel als ber Wagen selbst, nimmt man von ber Anschaffung Abstanb.

Stabtv. Schmal! klagt bei dieser Gelegenheit darüber, oaß bie Kapelle bes neuen FriebHofes nicht heizbar sei, was schon häufig, ba der Weg biS borthm weit sei unb m ber Kapelle oft Zugluft herrsche, unangenehm empfunben worben sei. Oberbgm. Wiecum erwioert, em Schornstein sei bort vor­handen, aber man habe bei der Anlage damals von der Einrichtung einer Gasheizung abgesehen, weil man warten wollte, bis sich ein BedüttniS herauspellte. Stabiv. Löber schließt sich bin Ausführungen feines Kollegen Schmoll an unb verlangt auf bie eine ober bie cmbere Art Heizung m der Kapelle, worauf Oberbgm. Wie cum zu>ogt, boß bie Sache vor ben Ausschuß lammen uno bis baljm bu|üc ge|orgl werben solle, boß die Tüien dec Kapelle, um Zug zu ver­meiden, sorgfältiger geschlossen blieben.

Die hiesige Kullurmspeltton hat an die Bürgermeisterei cm Schreiben gerichtet, worin bie Errichtung eines Pegels an ber Lohn oberhalb des Obermühl­wehrs gefordert wirb mit bem Zusatz, baß bie Kosten ber Beobachtung von ber KuliurinspekUon getragen würben. Es Han beit sich um einen Pegel von 200 Meter Lange, der 4045 Wil. kosten würbe. Tie Slobiverordncter, geneh­migen diese Anschaffung.

Für bie Herstellung von H a u § o ns ch 1 ü ss e n beim Elektrizitätswerk wirb cm Rochtcogstccdit von 2500 Wik. genehmigt unb für bie Be,ch0s, :llig von Zählern em solcher von 1700 Wil. ^-ach bem Bericht des

tcrie der Flnaii-wissenschaft und des prakt.schen Allianz- wesens wie kaum ein anderer beherisckjt, Hot er als StaolK fetretür des SckMßamles uuo bei den Beratungen über d. ö BoZeugesetz bewiesen. Alle aber, denen die Ehre der näheren BekonntsckMst mit dem StoiUssekietar zu teil wurde, wissen, daß seine Wieiiiuim weniger dem BankwIen als der Politik, unb hier tvieber den wirIchostächen uno sezialcn Fragen, gei-Ört. Gros PosadowsU) hat umsoweniger Ver­anlassung zar AnttSmüoigtert, als gerade seine Wtuaibcit üi der Regierung dem Grasen Biilow von ^krt ist, unb als sich ihm zur niaßgebendeii Betätigung seiner glun- zenben Fälligkeiten in einem Privatunternehnien sa-wer- Uch die glciaje Gelegenheit bieten dar Je wie an leckender Stelle im ReiclMnit des Innern. Vor dein Absastuß der parlamentacijüxn Kämp.e um die neuen Handclsv.r.iäge Ist jedenfalls an einen Rücktritt des Grasen Pufadoiis.y nickst zu denken. Wiit mehr Axihrscheinlichkest hätten Oie Börsianer kombiniert, wenn sie dem preußischen Haudels- mintstcr Moller ein geiv.f^cs Verlangen nach bem Wirk­ungskreis bis verstorbenen Herrn v. Hanjemaim nach" sagen würden. Es ist offenes Gehernii.s, daß sich Herr Möller in seiner Exzellenzwürde »ortvmnit iviebie Garbe des Maiskorns, die zu Lannen man getragen." Er ist zu seyr Geschästsmann, um in der amtlichen Atmosphäre sah brhag.iuj fulj.en za können. Es bedeutet ein gechiges Bav für ihn, wenn er mit den Ber- tretern von Haiwel und Industrie im Laude draußen Zwie­sprache p,legen kann. Deshalb benutzt er gern jede Gelegen­heit, dem Mini.terhotel den Rucken zu Lyren und Tteuste reisen anzutreten. Seine alten pAck.scheu Freunde finden auch, daß aus seinem parlauieutariichen Au,treten we­niger dec preußisuje sjJii;iLiier, als der acken w^hio^kanute Abgeordnete Möller-Duisburg herausschaut. Ob das Ge- ruajt begründet ist, bag Exzellenz sjjti>.rer die Novelle zum Börsengejetz durch^reiseuder gewiiiischt und nur auf die Weisung des lelleirden Swatsmaruics hin bei der Be­schränkung sich beschieden hat, sei dahiugeftellL Anhalts- puiiite für die Anna Huie, Herr Ziviler w..roe nicht uug.ru Herrn v. Miquels P.ade vn umgeLh.tcr Richtung w^lwecki und deii golbgestiuren Wiiuisiecfraa gegen den bürger­lichen Rock eines Direktors der LLSkontogefellschast tau­schen, fehlen also am ^nbe nicht, wenn auuj Herrii ^löUtry zähe politische Natur den mancherleillnstimmigleitm" kaum so leickst erliegen dürste.

jetzt noch in einem PHictshaussote unter sehr mißlichen Ver- hattnissen abgchalten wirb, trug 41 Mk. em. Ter biefige I

an Straft um 166 Pcoz. zugenommen.

Zur Verbesserung ber Beleuchtung in der Turnhalle bes Reo lgqmno sin m S wirb genehmigt, baß lu Flammen bes Kronleuchters mit Auergllihlichl, wofür bic Kosten 36 Mark betragen, versehen werben unb daß, falls bieS als nicht ausreichend sich erweisen sollte, noch 4 Wonborme mu Glüh licht zum Preise von 20 Wiarf auS- gestattet werben sollen.

Dotz eoange11sche und ko 1 h o 1 ische S chweslern- honS hoben um Ermäßigung des Preises für ihren W o s s e r v e r b r a u ch nachgesiicht. Tas eoongcl. Haus Hot einen Verbrauch von 17U, bos kolholische von 125 Kubik- meter. Der Wasserpreis wirb mit Genehmigung ber Siabto. auf 10 Pf'g. für ben Kubikmeter herabgesetzt.

Für bos Panorama von El öS mann wird auf Empfehlung bes TireliocS bes GoSiveilS nut Hmstchi baiauf, oog bos Panorama einen nützlichen Zivcck für bie Jugenb erfüllt, eine Ermäßigung bes Gaspreis aiif 15 Pfg.

für ben Kubikmeter bewilligt.

Beim 8 Punkt dec Tagesordnung, die Auszeichnung von Whigliebern ber freiwilligen Feuerwehren beireffvnb, entsteht eine fleme Debatte. Oberbgm. Wlcenni hotte einen Vorfchag bes Bianbbirektors unb beS Aiis- jchilsses zur Verlesung gebrocht, ivorm gewünscht wirb, mit ber Verleihung