Ausgabe 
18.6.1903 Zweites Blatt
 
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jährlich ehre sehr große Zahl von Pferden) anderweitig

-ft (u-ffhaft Gangvi ehmark? war nur von co. 60 Ochsen befahren. Der so ernsten Geschäft fi* (ehr fdmcll ab. da '"oft der aame Vorrat iu

Vanbei wickelte sich lehr schnell ab. da last der ganze

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mit

be

sich

% Oesterr. biiberrente 10U.40

Tendenz: still.

. 207.90

. 209.10

. 135.90

. 175.10

. 26.30

. 92.85

. 94.00

. 100 50

. 208.00

185.30

. 136.60

Dresdener Bank . . Beniner Handelsges. Oesterr. Staatobahn . Lombarden . . . Gottbar dbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum . . . . . Harpener . . . .

\% C. Türken . . . Türkenlose 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4' ,% äussere ArgonHner

q. Sammte, Velvets, 2Q direkt an Private.

Man verlange Muster.

LLLä Krefeld.

. . 146.70 . . 153.80 . . 145.00 . . 18.60 . . 190.00 . . 218.00 . . 175.00 . . 180.80

Reichsanleihe do.

Konsole . do . .

Hessen

Schlußkurse. 20837 20930 135.90 174.90 180.75

3/,% Oberhessen . .

4-6 Oesterr. Go'drente .

eiuzu kaufen.

Dahlhumor. Selbst bei einem

SabbathauSgang 9.35 Uhr.

Wochengollesdiensl: Morgens 6 Uhr, abend- 8 Uhr.

strichen. Ter russische Gesandte in Belgrad ist bereits mit der neuen serbischen Regierung in Derbmdung getreten.

37.% 3% 3V,% 8% 87?/n

*5rhe. _

Gießen, 18. Juni. (Biehm arr rverr cyi.> Der gestrige

5v/o Mexikaner . .

47.1, Chinesen . . . Electric, tick.ackert . . Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien . . .

Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . .

Kirchliche Klichrichlru.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.

Oesr. Steeb rt . Deutsche Bank Darmstädter Bank Lochumer Guß .

. 101.40 . 10330 . 5030 . 3230 . 3420 . 134.80 . 4530

Sabbathseier am 20. Juni 1903.

ÄrcuogQDsnb 8 Uhr. Samstag yormitiag 8 Uhr.

Rachmittag 4 Uhr.

. 10130

. 91.50 . 101.55 . 9130 . 10100 . 100.00 . 103.10

Prinzen HanS von SchleAvig-Holstern, die Fürstin von Schaumburg-Lippe in Langenschwalbach und erhielt heute deren Gegenbesuch. Im Laufe des Tages sprach der .König beim Fürsten zu Med vor, um sich nach dem Beenden ses bei Potsdam verunglückten zweiten Sohnes des Fursten- paareS, Leutnant im Garde du Corps Prinz Wilhelm zu Wied, zu erkundigen.

fc. HerSfeld, 17. Juni. In Friedewald erschoß nn Streit auf der Straße der Förster Fischer den Kaufmann Rudolf Peter. Die beide waren erbitterte Feinde. Die Kugel drang dem Erschossenen in der Magengegend in den Leib. Fischer wurde verhaftet.

des besten Wohlseins.

Newyork, 16. Juni. Die letzten Nachrichten aus der Stadt Heppner stellen fest, daß drei Viertel der Stadt zerstört und 300 Personen umgekommen sind.

»Scherzworte Kaiser Wilhelms II. In den soeben erschienenenBriefen einer Diplomatenfrau" aus . der Feder von Mary King Waddington, der Witwe des früheren französischen Botschafters am Hose von SL James, findet sich unter vielen anderen eine für deutsche Leser besonders intercssanie Anekdote. Ium besseren Verständnis sei vorausgcschictt, daß der Marquis de Soveral der Lon­doner portugiesische Gesandte und einer der vertrautesten Freunde König irduards, Monsieur de Staat, der ehemalige russische Botschafter in London ist. Die Szene ist Hatfield, das Schloß Loco Salisburys, wo dieser im Jahre 1891 das deutsche Kaiserpaar und den Prinzen von Wales als Frühstüclsgäste bei sich sah. Madame Waddington er­zählt'Als das Mahl halb vorüber war, bemerkte ich plötzlich, daß der Verschlug meines Kvlliers aufgesprungen war. Es war zur Sicherheit vorn am Mieder festgenaht, da die Perlen groß und schwer sind, und ich immer be­fürchtete, die Schnur könnte reißen. Ich bat meinen Rach- bar Soveral, cs wieder zuzuhalen. Er versuchte, war aber zu nervös ober ungeschickt und brachte es nicht fertig. Während wir beide rot wurden und leise miteinander flüsterten, hörnen wir, wie Kaiser Wilhelm meinen wiann warnend auf uns aufmerksam machte, und sagte:Portu­gal ist im Begriff, Frankreich zu erwürgen". Staat meinte: Jedenfalls befleißigt sich mein portugiesischer Kollege eigentümlicher Turnübungen". Mehrere andere scherze aus meine Kosten folgten. Als dann der Prinz von Wales ebenfalls erfolglos Bemühungen um die Sicherung meiner- Halsbandverschtusjes begann, sagte der Kaiser:Jetzt wird die Sache ernster, England mischt fich em", woran der Prinz lachend öic Heftfäden zerschnitt, so daß ich das Kollier in die Tasche stecken konnte."

Die Bestallungsurkunde des General­feldmarschalls Frhrn. v. Manteuffel zum Statt- Halter von Elsaß-Lothringen sollte im Betreibungsamt des ^ivilgcrichts zu Basel öffentlich meistbietend versteigert werden. Wie hierzu weiter berichtet wird, ist die Zwangs­versteigerung unterblieben, da der derzeitige Besitzer der Ur- künde im letzten Augenblick den Auftrag zu ihrer Versteigerung zurückgezogen hat. Zu der Auffehen erregenden Affäre selbst werden folgende Einzelheiten bekannt: Die für Elsaß-Lothringen io wichtige Urkunde war von dem Sohne des verstorbenen Statthalters Freiherrn von Manteuffel einem 93aumei|ier G. Stächelin in Basel gegen zwei Wechsel in Höhe vo 10 000, bezw. 2500 Frcs. unterm 15. Mai, resp. 29. Augu 1902 verpfändet und bisher trotz ^Betreibung nicht mehr ein* gelöst worden. Tie Urkunde »st zweifellos echt; auf dem Umschläge, in welchcni sie sich befindet, sind m fester Hand­schrift die Worte zu lesen: ,Manteuffels BestallungSurkunde als Erster Statthalter von Elsaß-Lothringen.Wie erzählt wird, soll diese Worte Fürst Bismarck geschrieben haben.,

* Ter Sultan von Johore, einer bei reichsten ostindischen Fürsten, in Gießen wohlbekaiutt von emem «niqr 'u. Gunsten des erträumten Laalbaus, langte kurz- Uck in Perth .Westaustralien an. Zu seinem großen (Ä- siaunen wurde er hier an der Landung verhindert, da Farbige, wenngleich m englischen Kolonien wohn^d, ab, unerwunschu Einwaiiderer beiraäftet werden. ^n Largh-» Bai dem Hafen von Adelaide, wurde er anfangs ebenso schnöde abgewiesen, doch setzte er 1*ch Qnfach über baä Verbot hinweg, landete imb pchr nach Melbourne, es ein Fürst war. drückt.- man beide Augen ;u; aber der io schändlich Behandelte schwur, künftig cm ;o ungaft- licheA Land zu meiden und feine Bedurftiiste (unter itpren

yrrmifdjtrs.

* Duisburg, 17. Juni. In einem hiesigen Vororte erschoß ein Arbeiter seine Braut, sowie deren Eltern, weil letztere sich einer Verbindung des Arbeiters mit dem Mädchen widersetzten. Der Mörder wurde verhaftet.

Bromderg, 17. Juni. Gestern nachmittag sind aus dem Marsche nach dem Schießplätze Hammerstein beim Pferde- waschen im See von Pawlow drei Kanoniere des Artillerie-Regiments Nr. 53 ertrunken.

* Marienwerder, 17. Juni. Durch den heute früh utebergegangenen wolkenbruchartigen Regen ist auch im Gebiete zwischen Mewe und Bischosswerder großer Schaden angerichtet worden. Die Heuernte ist vernichtet. Die Eisen­bahnstrecken MarienwerderFreystadt und Marienwerder Thorn sind gesperrt.

Spremberg i. L, 16. Juni, Unter der Stichmarke: Ein Mann in Fr au en kleid ern" schreibt man bei Frs. Oderzeitung": Verschiedenen Personen unserer Stadt ist m letzter Zeit eine roeiblidje Person aufgefallen, Witwe Hedwig Fischer geb. Adler aus Königsbrück mit Namen, von der man annehmen mußte, daß sie keine Frau sei. Auch unserer Polizei war die Sache verdächtig vorgekom­men. Man ging demnach der Sache auf die Spur. Es wurden Erkundigungen eingezogen, und nach der heute vorgenommenen Verhandlung wurde durch einen Zeugen festgestellt, daß die Hedwig Ascher, die am 27. Atai 1850 in Königsbrück geboren sein will, der am 28. September 1845 in Großenhain geborene Weber Julius Wilhelm Paul Fischer ist. Er war, wie weiter ermittelt wurde, in Großen­hain verheiratet, lebte seit einigen Jahren aber von der Frau wegen El;ezwistigkeiten getrennt und hat, wie er an- gibt, zu der Berkleidung feine Zuflucht genommen, um dadurch ein besseres Fortkommen zu haben. Dieser Weber Fischer ist, wie ferner festgestellt wurde, in Vosen bereits seit ein paar Jahren als Kinderfrau in Stellung gewesen.

Genf, 17. Juni. Prinzessin Luise von ToS- kann passierte heute mit ihrem Kinde den Bahnhof von Genf Die Prinzessin begiebt sich zu einer Freundin, welche ein Schloß in der Umgebung von Lyon besitzt, und gedenkt den Sommer dort zu verbringen. Mutter und Kind erfreuen sich

Telephonischer Kursberichte

Frankfurt ä. ue. 18. Jam 19u3.

bei den Septerrnalswahleu, die wohl oie meiste Aufregung l Serie auf 8ÖO-875 Tll, IL Serie 780780 9DK.; Stiere waren verursacht haben, ein pflichttreuer Berliner Staatsbürger I nidjt am Markt. Das Marktgescbäst war bereit» mn ',9 Uhr be- eiligft ins Wahllokal gelaufen, um mit dröhnender Stimme I cndek. Ein S ch w e i n c m a rt t land «regen bet oeuajenfleiapr den Namen seuus Kandidaten dem Wahlikomilee entgegen- nicht statt. Nächste Markttage: 30. Ium und 1. Jult d. J^ am zurufen. Ms ihm bedeutet wurde, daß er einen zusammen- freuen ^agc- and) .Qrainf rmy ti. . gefalteten Zettel mit dem Äonen bcs KMididatcn abzugeben' habe, erwiderte der vorsichtige Biedermann: ,Lck wer mir schwer hüten, schriftlich ieb ick wischt von mir. 'Seim mein Wort nicht genügt, denn kann ick Ihnen nich helfenSprach's und ging seiner Wege. Bald darauf kam em anderer Wähler in Begleitung seiner Frau, worauf der Wahlvorsteher natür­lich gegen die Begleiterin seine Etttwendungen erhob.Ach, lassen Se man", beschwichtigte ihn der Wähler gutmütig, sie soll ja jrabe dabei sind. Wissen Se, zu Hause führt sie bet Wort, nu soll sie aber mal sehen, bet ick hier foiar StdliftAllildll IflllflL

in iel^ime Staatsanjelegenheiten eine Stimme habe." Ms! " ) )

ein ft Bismarck sein Wahlrecht ausübte, trat chm ein mit Red Star Linie.

Orden reich geschmückter Zettelverteiler entgegen unb reichte I Der Postdmnpser .Pennland^ der Red Star Linie in Ant- ihm einen Wahlzettel entgegen. ,Zst bad auch der Kvnser.! werpcn ist laut Telegramm am 16. Juni wohlbehalten in Phila- vative?" fragte her Kanzler, faltete ben Zettel zusammen beimia migcicmincn. und wollte in bas Wahllokal treten. Da näherte sich ein -------- ---

liberaler Zettelverteiler und machte ben Versuch, dem Neunte Nlolouugeu.

eriginaldraytmcldungen des Gießener Anzeiger-.

,^edaure, Durchlaucht, es wär' so schön jewesen", ant- «ck. Darmstadt, 18.Juni. (Original-Telegramm wortete der eifrige Älgitator und verneigte sich melancholisch c6 Oteß. Anz.^). Ein bedauerlicher Unglücksfall taasMÄS s'ch geftecn abent» h.«. W-rkm.ist.-H-innch

i^crliniJ passiert ist. Dieser schickte seinen jlutscher zur Wahl!L>tephan, bei der -staatsbahn beschäftigt, em Wittwer mit

und übergab ihm einen Wahlzettel für ben konservativen Kindern, welcher heute zum zweiten male in den Stand

« W irdenoUte, traf gestern abend mit feiner »raut

Wahllokal wird man Dir noch einen anderen (für den die Vorbereitungen zu einer Hochzeitsreise nach der Schweiz,

liberalen Äanbibaten) anbieten, ben darfst Du aber nicht ec hx^e nachmittag antreten wollte. Dabei entdeckte er ÄÄS. -

fei. ,^Jch habe natürlich, wie Sie mir sagten, Ihren ZettelDen können wir auch mitnehmen^, ging der iKeoolocr in die Urne gesteckt", antwortete der Kutscher treuherzig. und traf die neben dem Werkmeister sitzende Brant in .Haben Sie Dir vor dem Wahllokal nicht andere Zettel ... . . w,

angeboten?' fragte der Gebieter weiter.Jawohl, zwei das yerz, so daß sie sofort tot ums el.

sogar", erwiderte der Kutscher,aber die hab' ich nicht K.B. Darmstadt, 18. Ium. DaS Schwurgericht behalten, ich hab' sie zwei Arbeitern vvii unserem Gute verurteilte den Laglöl)ner Wilhelm Körner aus Reinheim angefchmierL" Eine etwas zu buchstäbliche Auffassung ber roegCn Körperverletzung mit tötlichem Ausgang, begangen in Bezeichnunggeheime Wahl" zeigte ein Arbeiter, als er |einer Wirtshansschlägerei, zu 41/, Jahren Gefängnis. Der mit fernem Wahlzettel an die Urne toit. Der '-Wahlvorsteher ZtaatSanwalt hatte 4 Jahre ZuchlhanS beantragt.

fragte ihn vorschrnftsmahig nach Ä^unen und Ahnung, Münchs,, i8. Juni. L-r Wahlkreis München! te X iar1?o^Mön,cd.virb m der Stichwahl jedenfalls an die Saz.ald-.no.

wir haben geheime Wahl, und da soll ich meine ganze Adresse traten übergehen, da das hiesige Zentrum Sorg an be- hier an geben"? 'Ree, nee, daraus wird nichts, nehmen Sielreits erklärt, daß von einem Zusammen gehen mit den bloß meinen Zettel und legen Äe ihn in die Urne, vorstellen iLi beraten nicht die Rede sein könne. Die Zen- tu ich mich nichL" Da der Aiaim hartnäckig auf seinem trums-Parteileltung wird wahrscheinlich Stimmenthaltung anonymen Standpunkt verharrte, so konnte sein Stimm- proklamieren.

zettel natürlich nicht angenommen werden. London, 18. Juni. Auf der Londoner Unttcgrunb»

-------- /ß bahn kollidierten zwei Stadtbahnzüge. Ein mit <ti)£nnjl5|UUU Paffagieren ungefüllter Wagen wurde völlig zertrümmert und

Vor dem Breslauer Oberkriegsgericht des »nehrere andere Wagen beschädigt. Eine furchtbare 6. Armeekorps als Berusun^sinstanz stand der Ooerleutnanl Szene folgte. Viele Paffagiere lagen in den Trümmern Arthur Schöpfe im Schleichen Trainbataillon 6 in Bres- eingeklemmt. Das Geschrei und Gestöhn der Verletzten er» lau, angetlagt der Ach tungs Verletzung gegen ^cn Bahnhof. Erst nach längerer schwerer Arbett seinen Komm andeur. Ter Oberleutnant war vom ^^len und Sägen gelang es, die Opfer des Unfalles zu Kriegsgericht ber elften f^ien. Im Ganzen wurden 27 Personen verletzt.

Off^zicr^^rn^Breslau Vie"seinem Kommandeur '.Major Weiß 5tilc,t/18- ^un ®ie ^daS^D^abl"^Res^uU^t in gegenüber schuldige Achtung verletzt zu haben, indem er noch ziemlich reserviert über das Wahl - Resultat in zu dem Kommandeur gelegentlich der Besprechung über eine! Deut ich land und konstatieren nur, daß das Zentrum un- Beschwerde sagte: ,^crr Major, ich habe angenommen, versehrt aus dem Kampfe'hervorgehe und daß lediglich die daß Sie mich nicht absichtlich gestoßen haben, Liberalen für die große Zeche der Herren Bebel und Singer onst hätte ich Ihnen eine Forderung gesandt. AberInarben aufkommen müssen.

ich sah, baß Herr Major vollständig den Kopf Budapest, 18. Juni. Die Bildung des KabinetS verloren hatten." Tas ^^gsgericht fchon verhandelteJ nicht perfekt, da verschiedene in Aussicht ge- unter Ausschluß ber DeftetmufifaX ®e0en b« oitge Um PecM.chtellen Schwierigkeit"» machew Interessant

ftbS*^Kur"^bS'Äe W Ote! >f«. M der der Uberalen Parte, angehörige Präsident des

krieasgericht heute die Oeffentlichkeit aus. Boi der Ur> agrarischen Verbandes der ungarifchen Landwirte m der teilsverkündigung ertlärte der Verhandlungsführer: Tas Generalversammlung deS Verbandes erklärte, es wurde bie kriegsgerichtliche Urteil wird aufgehoben, bie Berufung des Bildung einer besonderen agrarischen Partei nötig Gerichtsherrn verworfen, ber Angeklagte wirb von der An- werden.

klage der Achtungsverletzung freigesprochen. Es sei Belgrad, 18. Juni. Auf ben Glückwunsch deS kein Zweifel, d< ^chöpke durch die Aeußerungen im && $cccc§ den der neue Kriegsminister übersandte, traf fol- präch mit seinem Kommanbeur eine Uchtung^verletzung . Antwort d es Königs Peter ein: Uebermttteln Sie Gericht ^hot die Frage geprüft, ob eine Beleidigung vor-1 General den Glückwunsch ubeqanbten, memen herzlichsten Heae ist aber zu ber Ansicht gekommen, daß eine vorsätz-1 königlichen xant und seien sie der Dolmetsch meiner Ge- [idje' ehrverletzende Kundgebung nicht nachgewiesen wer-1 fühle, die ich stets für meine Armee hegen werde, um sie als den kann. Es müsse dem Disziplin arv er gesetzten über» König und Oberbefehlshaber auf jenem Wege voran zu führen, lassen bleiben, im Disziplinarwege eine Bestrafung ein» öen mein unsterblicher Großvater mit Ruhm bedeckt hat. treten zu lassen. | Die von der Skuptschina angenommenen wichtigsten Modi-

I sikationen der Verfassung sind, daß erstens beim Kapitel König Sport. die Dynastie Obrenowitsch durch die Karageorgiewitsch ersetzt

m .£ , , ,, werde. Der Absatz lautet: Erblicher König Serbiens ist Peter

Lonnmg ullm,chm°n"°d,- R°d!ahn>cr°.m bcs N°rdb°zaN dcS llarageorgiewitsch auf ber Dynastie Kara Georg. Ferner Gaues DL des Deutschen Radiährer-Bundes eine Bezirks- wurde der Wahlzensus von 15 tfrant für daS altioe Wahl- Vereins-Wanderiahrt nach Kirchham. Von den Gießener ^cht beibehalten, jedoch mit der Bestimmung, daß m diesen 91001^ roerben bet ®,cBcncr 15 Frank auch die Konimunalsteuer-Zuschläge zugerechnet

iSrbm cl^lOO Ritomaer wen "d^'Aerse MSbehne^. W,e man, sind. All- Privilegien d-S Hause^Obrenawltsch wurden ge. hört, wird die Konkurrenz bet dieser Wandettahrr sehr stark

Harpener Bergdau . . 180.25

^chluß-Tcndenz: Schwach.

werden.

ZallöLl und Verkehr. Uollibwutschasl.

w« eS bie Duhlen für ben Reichstag find, kommt ber Humor ^nacmefienen «teilen mr Cbcrhcfien und d.e angrenzenden i'reuß- in ben mannLgfachsten Variationen zur Geltung, ao ist uckcn Kreist- anockaiiä ivurde. Ev fleUlen siel' die Preye pro Paar: bei ben Scptemüttswahlcu, bie wohl Die meifn? Auftegung 7 °-r ml* 77 -»7yn7><n «h«* mären

Berttucr Börse vom 17. Juni 1903.

(Mügeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Tie gestrigen Reichstagswahlen machten auf die Börse keinen

Eindruck, die Stimmung war nn allgemeinen mfolge der Geschäfts­losigkeit anfangs ziemlich gedrückt. Eanada Shares erfuhren im Laufe der Börfe auf Abgaben eines größeren Spekulanten einen stärkeren Rückgang, welcher gegen Börsenschluß infolge großer Kaufe der Arbitrage wieder erngehott wurde. Rusiische Banken zeigten. , auf gute Jndusiru- und Saatenftands-Berichte recht feste Haltung. ° Un ooldrente

Von sonstigen Werten sind roiebemm eenen-^urfen beionders zu Itafien Rente , erwähnen ; große Komptam-Kaufe in Varis bewirkten em ftarkeres - Portugiesen . Anziehen der Kurse. Bank-Aktien lagen bet geringen Umsätzen gut g0. t»0TtQ*n, . . behauptet; Montanwerte abge,chwacht. Auf dem 5lanambu|tne-1 - 5

markt war die Tendenz auch eher matter.

Privat-Diskont 3% Prozent.

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