Nr- 191 Erstes Bla«. 153. Jahrgang Montag IV Anqusi 1903
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und Druckerei: den poltt und aügem.
MM Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MM
KekMntmachuug.
Nachdem von berechtigter Secte bie Rückgabe der von dem verstorbenen Dienstmann Johann Georg (Simon dahier gestellten Dienstkaution verlangt worden ist, fordern wir diejenigen auf, welche Ansprüche an diese Kaution aus der Eigenschaft des p. Simon als Dienstmann erheben zu können glauben, solche bei Meldung des Ausschlusses binnen acht Tagen bei uns vorzubringen.
Gießen, den 15. August 1903.
GroßherzoglrcheL, Polizeiamt Gießen.
I. V.: Noth.
Völkische Wochenschau.
Gießen, 17. August.
Das politische Interesse hat sich allmählich wieder von Nom und dem neuen Papst angewandt. Dafür beschäftigte man sich in diesen Tagen mit mancherlei Angelegenheiten Deutschlands, besonders aber auch des Orientes. In Schlesien war man au der Arbeit, die Schäden des schrecklichen Hochwassers, die so viele Familien ins Unglück gestürzt haben, zu beseitigen und den Betroffenen Hilfe zu bringen. Als Trösterin und Spenderin willkommener Unterstützungen chst die Kaiserin in den Ueber- schwemmungsgebieten erschienen. Sie sah die Verheerungen, die das Wasser angerichtet hat, au allen Orten cm, ließ sich Berichte erstatten und nahm selbst Teil an den Verhandlungen der Unterstützungstomitees. Sie hat die Traditionen des Hohenzollernhauses festgehaltim, und das Land hat es ihr gedankt. Ueberall, wo sie erschien, ist sie mit Begeisterung und Jubel empsangen worden.
Weitere Verhandlungen und Vorschläge in der Hoch- wassersrage sollten im Kronrat auf der Tagesordnung stehen, lieber diesen Kronrat war viel Unrichtiges in den Blättern ausgestreut worden. Man munkelte von Ministerkrisen und der Ungnade des Kaisers. Vorläufig ist über die Verhandlungen, die am Freitag stattgefunden haben, noch nicht viel bekannt. Die „Nordd. Allg. Ztg." schrieb, es habe sich nur um eine Besprechung der ernsten Folgen der jüngsten Elementarereignisse gehandelt, und bei der Teilnahme und dem lebhaften Interesse, die der Monarch zu der Frage bekundet habe, sei der Gedanke naheliegend gewesen, eine Sitzung des Staatsministeriums unter seiner persönlichen Teilnahme abzuhalten. Die Ergebnisse der Beratung würden in einer dem Landtag zu unterbreitenden Vorlage Ausdruck finden. Die „Franks. Ztg." führte in ihrer Sonntagsnummer zu dieser offiziösen Darlegung an, daß „die Worte dazu da seien, die Gedanken zu verbergen" und spitzt die ganze Angelegenheit in der Frage zu: Mittellandkanal oder nicht?.. . . Die Frage der Kanalvorlage ist in dieser Woche häufig der Gegenstand von Erörterungen der Presse gewesen; — ob sie es auch im Kronrat war, wird man ab warten müssen.
Ten schon längere Zeit erwarteten Wechsel im Kriegsministerium hat nun das Ende der vergangenen Woche gebracht. Der Rücktritt des Kriegsministers v. Go ß ler ist nur die Ausführung eines längst bekannten aus Eigenem Antrieb gefaßten Entschlusses des Generals, lieber die Persönlichkeit des neuen Kriegsministers v. Einem, dessen Ernennung auch keine Ueberraschung ist, geben wir heute in der politischen Tagesschau einige Notizen. Tie Blätter sprechen sich über ihn durchweg günstig aus.
Noch ein Anderer ist dieser Tage aus dem politischen Leben, aus dieser Welt überhaupt, geschieden: der ftühere Reichstagspräsident v. Lev eyo w. Er gehörte einer größeren Zeit des deutschen Parlamentarismus an, als wir sie heute haben. 15 Jahre hat er die Präsidentschaft des Reichstages geführt, die er in dem Augenblick niederlegte, als der Reichstag dem Fürsten Bismarck den Gluckwunsch zum 80. Geburtstag versagte. Dieser Schritt gereicht dem Manne zu großer Ehre.
Von der Demission des Ministerpräsidenten Khueu- Hedervary, mit der die politische Unsicherheit nun in Oesterreich-Ungarn ihren Höhepunkt erreicht hcck, kann man weniger Rühmendes berichten. Es rst nicht lw- zusehen, von wem und wie die östreich-isch^upgarische Politik von jetzt ab geleitet werden soll. Der Käfter hat sich aus der Jschler Sommerfrische nach Budapest begeben, um nach einem Mann zu suchen, der eine Mehrheit im unllarrschen Abgeordneccnhause zusammenbringen konnte Eine, euD- giltige Bestimmung ist bis letzt noch nicht getroffen
In große Verlegenheit ist auch König Peter von Ser b i e^n gekommen. Er muß erfahren, daß der Mord ein schlechter Bahnbrecher für den ^hron ist. Er befindet sich zurzeit aanz in den Händen der Königsmorder. Wir HZe^m Samstag berichtet wie diese l^ Ernennrmg eines nicht zu ihnen gehörenden Manrys als emen Bexrat teaB König Peter rst doch mehr amSwrz der Dy- nastie Obrenowitsch beteiligt Spesen, als man Affings beliauvten konnte Dieser Tage lasen wir sogar m Deut- Mittungen. 'aus /reistm d« den schworcnen nahcstchen, worm behanptet nnrd, W in Serbien maßgebenden Personlrchkerten erm 'm «jch eines den König schwer kompromittierenden Ochrlftstu^s, mit dem jie den Herrscher ganz letten wußten Der König wird natürlich auf alle mögliche Werse dieser un bequemen Lage zu entrinnen versuchen.
Ein politischer Mord, freilich, an keinem Manne vom Äiang eines Fürsten, ist dieser Tage auch rm ^bewegten Macedonien begangen worden. Der rusfischie Kon,ul Jl lowski in V’cmaftir ist von einem türkischen Gendarmen ariederaeschosft'n worden. Freilich scheint der Konfill etwas cheftia und herausfordernd aufgetreten zu sein, llllem
die Pforte mußte dennoch für ein so schweres Verbrechern sogleich Genugtuung geben, die sie bereits mit vollen Händen ausgeteilt hat. Daß übrigens, wie wir am Samstag kurz meldeten, Italien zur Verhinderung ähnlichier Vor- komninisse vor anderen Wichten ddie Initiative ergriffen habe, klingt etwas merkwürdig und nicht recht glaublich. Vielleicht wird diese Meldung noch dementiert.
Tie Unruhen der macedouischen Banden dauern ungeschpiächt fort Ja, in den letzten Tagen trafen fortgesetzt Meldungen von ernsthaften und blutigen Scharmützeln ein. Vielleicht werden die Kämpfe doch zu einem langwierigen Guerillakrieg. Die Türkei hat indessen eifrig mobil gemacht, und die Soldaten des Großherrn gehen, wie aus den Nachrichten zu ersehen ist, ebenfalls ziemlich schonungslos gegen Menschenleben vor. Der Verkehr ist in dem aufständischen Gebiet natürlich ganz unterbrochen. HoffentUch dauert es nicht allzulange, bis in dem von der Revolution durchtobten Land wieder friedliche Zustände herrschen.
KoMische Tagesschau.
Der neue Kriegöminijter,
Karl v. Einem, gen. v. Rothmaler, der seit dem Mai mit der Wahrnehmung der Geschäfte betraut war, ist seiner Geburt nach Hannoveraner. Sem Vater war Rittmeister und Schwadronschef im Hannoverschen Garde-Kürassierregi- ment. Karl v. Einern, der am 1. Januar 1853 in Herzberg cl H. geboren wurde, macyte den Feldzug gegen Fr cuttreich beim 2. Hannoverschen Ulanenregiment Nr. 14 mit und wurde am 12. Dezember 1870 in Feindeslands Offizier. Im Treffen bei Tertry-Poeuilly am 18. Januar 1871 erwarb er sich für seine Bravour bei einem Angriff auf französische Mobilgarden das Eiserne Kreuz. Die Gemahlin des Generals, Marie, ist eine Tochter des verstorbenen.Generals von Rothmaler, des letzten fernes Stammes, und am 11. Oktober 1884 erhielt Herr v. Einern nacy dem Tode des Generals die Erlaubnis, den Namen von Rothmaler mitführen zu dürfen. Die v. Einems sind ein Einbecker uraltes Patriziergeschlecht. In seiner außerordentlich schnellen Karriere war der General nur kurze Zeit Eskadronschef im Kurmärkischen Dragonerregiment Nr. 14 und als Kommandeur der Münsterischen Kürassiere im Frontdienste, sonst gehörte er stets dem Generalstabe und dem Kriegsministerium an.
v. Einem ist also erst 50 Jahre alt, in voller Frische und Kraft. Auch innere Gründe lassen ihn als sehr geeignet für das schwierige Amt des preußischen Kriegsministers erscheinen. v. Einem ist infolge seiner langjährigen Zugehörigkeit und als bisheriger Vorsteher des wichtigen allgemeinen Kriegsdepartements sozusagen Fachmann par excellenze. Er hat sich im letzten Winter, als er dem sozialdemokratischen Schreier Zubeil im Reichstage eine gründliche Abfuhr erteilte, als schneidiger Parlamentsredner bereits die Sporen verdient. Kriegsminister v. Einem ist also kein Neuling im Reichshause am Königsplatze.
Subskription bei Beamten.
Die Eisenbahndirektion Berlin teilt im „Amtsblatte" mit, daß den ihr Nachgeordneten Stellen ein Prospekt nefcf't Subskriptionsliste über Bilder des Kaisers und der Kaiserin zugeheu soll. Jedes Bild koste ungerahmt 50 Pfg., im Rahmen 2,65 Mk. Es heißt alsdann in der Bekanntmachung: „Die Subskriptionslisten sind mit einer Abschrift dieser Amtsblattversügung bei sämtlichen Beamten und Arbeitern alsbald in Umlauf zu setzen. . . . Die Liste ist auch den Bahnhosswirten mit dem Anheimstellen vorzulegen, die Kaiserbildnisse zur Ausschmückung der Warte- raume zu beschaffen. Die Subskriptionslisten sind, auch wenn Bildnisse nicht bestellt sind, bis zum 25. August den vorgesetzten Inspektionen vorzulegen" Man stimmt mit dem „Vorwärts" gewiß höchst selten überein, aber diesmal muß man ihm recht geben, wenn er meint, die Beamten und Arbeiter würden bei dieser Anerbietung der Monarchenporträts sich der Freiheit ihrer Wahl benommen und zum Ankauf genötigt fühlen, weil sie fürchten würden, daß aus der Ablehnung ihnen Nachteile erwachsen könnten. Alle Subskriptionen dieser Art, mögen sie sich auf welchen Gegenstand immer beziehen, sind grundsätzlich zu verurteilen. In allen diesen Fällen ist von einer freiwilligen Entschließung nicht die Rede, und die Folge davon ist, daß selbst solche Personen, die fteiwillig zu dem betreffenden Zwecke sehr gern beisteuern würden, sich durch die Form der Sammlung verletzt und erbittert fühlen. Damit wird der, wenn man so sagen darf, „innere Zweck" der Sammlung in das Gegenteil. verkehrt. Mit dem Gefühl der Anhänglichkeit an das Herrscherhaus ist es nicht gut bestellt, wenn sie in dem Augenblick, wo sie zu den Bildern emporblicken, von der Erinnerung erfaßt werden, in welcher Weise sie in den Besitz der Bilder gelangt sind. Der „Vorwärts" hat ganz recht, wenn er sagt: „Gerade, wenn die Beamten und Arbeiter nicht bloß verpflichtete, sondern überzeugte Monarchisten sind, werden sie diese seltsame Erziehung zum MonorchisTnrrs durch die über ihr-Amt und Mot entscheidenden Vorgesetzten als unwürdige Zumutung zurückweisen."
Deutsches Reich.
Berlin, 15. Aug. Der Kaiser hörte heute morgen von 10 Uhr ab im Neuen Palais die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts v. Lueanus und des Kriegsministers v. Einem.
— Ter ftühere zweite Vizepräsident des Reichstages, Geh. Finanzrat Büsing, erhielt den Kronenorden 2. Kl. — Der evangelische Feldprobst Oberkonsistorialrat Richter hat vom Kaiser den Charakter als wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exeellenz erhalten.
— Als Nachfolgerdes zum Kriegsminister ernannten Generalleutnants v. Einem in der Stellung des Direktors des allgemeinen Kriegsdepartements soll Generalmajor Sixtus v. Arnim in Frage kommen.
Helgoland, 16. Aug. In der Nacht vom 14. auf den 15. d. M. lief das Torpedoboot „G 112" beim Nachtangriff gegen das Linienschiff „Kaiser Friedrich III.". Von der Besatzung wurde niemand verletzt bis auf den Obermatrosen Julius Stohr aus Stuttgart, der Quetschungen erlitt. Er ist seinen Verletzungen heute morgen erlegen. Das Torpedoboot wird in Wilhelmshaven außer Dienst gestellt.
Kassel, 15. Aug. Im Königl. Residenzschjlosse zu Kassel findet am 28. und 29. d. M. ein Galad in er statt, welches der Kaiser den Offizieren des 11. Armeekorps, bezw. den Provinzialständen und Civilbeamten, giebt. Aus diesem Anlaß werden auch eine große Anzahl von Fürstlichkeiten als Gäste des Kaisers anwesend sein.
Homburg v. d. H., 15. Aug. Heute mittag 3 Uhr wurde in der englischen Kirche die Gedenktafel zu Ehren der Kaiserin Friedrich enthüllt. Der geter wohnten bei Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, der Herzog von Cambridge und dessen Sohn, als Vertreter des Königs von Englandd der englische Botschjafter in Berlin, Sir Franc Lascelles, und als Vertreter des Kaisers Oberst v. Jacobi vom 80. Infanterie-Regiment. Ferner waren Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden anwesend. Die Tafel ist in Marmor ausgeführt und trägt das Bronze-Brustbild der Kaiserin. Meses ist von einem Schüler des Städel'schen Kunst-Instituts in FrankfurtsM., Bildhauer Mlhelm Ohly, hergestellt, der auch noch der Kirche die Relief-Bilder der vier Evangelisten zum Geichenk machte.
Stuttgart, 15. Llugnst. Bei der gestrigen Felddienstübung der 51. Infanterie-Brigade kamen 7 Fälle von Hitzs chlag vor und 30 bis 40 Mann wurden marsch- unfähig. — Die Meldung einiger auswärtiger Blätter, daß mehrere Mann gestorben seien, bestätigt sich nicht.
Keer und Atotte.
General v. Goßler
hat nicht nur für die preußische Armee, deren Verwaltung ihm unterstellt war, viel geleistet, sondern er hat sich auch in der Erfüllung der Pflichten, die chm als Bundesratsbevollmächtigten oblagen, ausgezeichnet. In der Verteidigung der parlamentarischen Vorlagen hat er sich stets als äußerst sachkundig und als einen Mann von Takt gezeigt. Durch seine Geschicklichkeit, mit der er den Anforderungen, die an einen militärischen Vertreter im Bundesrat gestellt werden, gerecht wurde, hat er sich auch zugleich um die sämtlichen verbündeten Kontingente verdient gemacht und um die gesamte deutsche Wehrkraft hohe Verdienste er-- worben. Seine Amtsführung läßt sich, bezeichnen als eine Zeit her vorsichtig und ohne Ueberstnrzung aber mit nie rastender Aufmertsamkeit durchgeführten Reformen, die trotz der Fortsch^ritte in der Waffentechnik die Armee ohne unnötige tiefere Eingriffe in die bestehende Organisation und ohne übermäßige Erhöhung der Ausgaben und des Bestandes doch auf einem mnstergiltigen Stande erhalten haben.
5zeinrich v. Goßler ist geboren am 29. Sept. 1841 in Weißenfels, er trat 1860 in das 1. preuß. Infanterie-Regiment ein, und nahm an den Feldzügen gegen Oesterreich, und Frankreich mit Auszeichnung teil. In seiner weiteren militärischen Laufbahn wurde er 1885 zum Abteilungschef im Kriegsministerium, 1888 zum Obersten, 1891 zum Direktor im Kriegsministerium ernannt Spater wieder in der Armee Divisionskommandeur in Darmstadt, wurde Heinrich von Goßler am 14. August 1896 Kriegsminister.
Ausland.
London, 16. Aug. Lord Salisburys Zustand ist sehr ernst. Man befürchtet einen schlimmen Ausgang.
— Vierzehn namhafte Nationalökonomen, darunter Profefforen der Universitäten Oxford, Cambridge, Dublin, London, Liverpool, Edinburg, St. Andrews und Glasgow, veröffentlichen in den Blattern eine vernichtende Kritik von Chamberlains Zoll-Ideen. Die ^Times" tadelt diese Profefforen dafür, daß sie nur negativ kritisieren und nicht positiv angeben, wie sonst das britische Weltreich zu einigen sei.
Päris, 15. Aug. Die Abgeordneten von Paris und dem Seine-Departement hielten gestern unter dem Vorsitz des Abgeordneten Berry eine Sitzung ab. Es wurde ein Ausschuß von 14 Mitgliedrrn gewählt, welche sich nach dem Diinisterium begaben, um den Minister des Innern zu ersuchen, den Hinterbliebenen der Opfer der Metro- politan-Vahn-Katastrophe Geld-Unterstützungen zu überweisen und dieselben dem Budget des Innern zu entnehmen.
Petersburg, 15. Aug. Der Regierungsbote meldet, daß eine Abteilung d^r Schwarzen Meerflotte zur Verfügung des russischen Botschafters in Konstantinopel nach den türkischen Gewässern abgehen werde.
Konstantinopel, 15. Aug. Die Witwe des er^ mordeten Konsuls Rostkowskij richtete an den russischen Minister des Auswärtigen, Grafen Lamsdorsf, ein Telegramm, worin sie erklärt, es wäre eine Beleidigung des Andenkens des Ermordeten, wenn sie türkisches Geld annehmen würde. Graf Lamsdorff antwortete mit dem Rate, die Entschädigung anzunehmen, und versicherte ihr, daß ihr durch die Annahme die Protektion der Kaiserin nicht verloren gehe.


