HauptsteueramtSgebäube aufbewahtten Wertpapiere besser als bisher gegen EinbruchSbicbftahl rc. sichergestellt werden könnten. Die Versammlung bewilligte den geforderten Betrog von 2300 Ml. zur Beschaffung einer einbruchssicheren Abschluß- tür und einiger anderer Echutzmaßregeln. Lin weiterer Punkt der Tagesordnung betraf einen Nachtrag zum OrtSstcttut über die Bebauung der inneren Ringstraße zwischen Kramchsteiner- und Tieburgerftraße. Die Stadtverwaltung wünscht zur Ver- befferung deS Stadtbildes an der Peripherie zu vermeiden, daß auf dem steigenden Gelände nicht hohe vierstöckige, son- dern nur L—bslöckige Gebäude errichtet werden. Tie An- gelegenheit wurde zwar an den Ausschuß zurückoerwiesen, doch dürfte der Grundgedanke in der Stadtverordneten-Versammlung unstimmig gebilligt werden.
6. Mainz, 16. April. Ter verhaftete Ra ubmörder Detroit traf gestern nachmittag auf dem Kastrier Bahn- hos ein und wurde mittelst einer Droschke nach dem hiesigen Untersuchungsgefängnis verbracht. Bei ferner ersten Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter hat Detroit fofort unumwunden eingestanden, seine Verwandte Fräulein Steiner ernwrdet und beraubt zu haben. Der Mörder träat ein ziemlich cynisches Wesen zur Schau und scheint nicht die geringste Reue über seine Tat zu empfinden, obwohl er kaum das 18. Lebensjahr überschritten hat. Die von der hiesigen Staatsanwaltschaft für die Erarcifung des Mörders ausgesetzte Belohnung von 500 Mr. erhält zur Hälfte ein hiesiger und zur Hälfte ein Frankfurter Krimi- nalbeamter. — Unter den Pferden de- hier garnisonie- renden 63. Artillerie-Reaiments ist eine Seuche ausgebvvchen. weshalb sie aus den hrefigen Stallungen in Baracken nach Kastel gebracht wurden.
Wiesbaden, 16. April. Das ,Wie8b. Tagbl.* meldet, der Kaiser werde während des Frankfurter Sängerwettstreites vom 3. bis 6. Juni nicht in Hom- bürg, sondern im hiesigen Schlosse wohnen, morgens zum Wettsingcn nach Frankfurt fahren und abends zu den Theatervorstellungen wieder hierher zurückkehrcn.
Vermischtes.
• Berlin, 16. April. Der Rollkutscher Müller ist bei der Güterverladung auf einem Fahrstuhl verunglückt. Er war sofott tot.
• Wien, 17. April. Von den im Hochschwabgebiete verunglückten drei Touristen wurden heute zwei, die Brüder Teufelbauer, als Leichen aufgefunden.
* Vom Nachwinter. Während wir in Gießen heute früh bei starkem Reif und schönstem Frühlingssonnenschein auf dem Nullpunkt in der Temperatur anlangten, worauf sich im Laufe deS Vormittags Schneetreiben einstellte, erfrieren in Rheinhessen Aprikosen, Pfirsiche und alles Frühobst. Auch die Weinberge leiden sehr stark unter der winterlichen Witterung. — Im Nahegebiete und auf dem HunSrück herrscht ebenfalls starker Schneefall. Nachts fiel dort die Temperatur auf 5 Grad unter Null. Der Frostschaden an der Winterfrucht und Obstbaume ist auch dort bedeutend. — AuS Berlin wird geineldet, daß dott gestern nachmittag ein Gewitter mit heftigem Schnee» treiben niederging. — Im Oberharz sind seit vorgestern drei Grad Kälte, es herrscht furchtbarer Schnee» sturm. Ter Schnee liegt einen Meter hoch, auf der Straße von Braunlage nach dem Torfhaus stellenweise */> Meter. Mehrere Wagen blieben im Schnee stecken. Es schneit noch ununterbrochen. — In Fr ankreich herrscht ebenfalls starke Kälte. In Paris, Lille und Belfort ist Schnee in großen Mafien gefallen. Der Schnee richtete in den Weinbergen von Bordeaux und vom Departement Hercuttt erheblichen Schaden an.
• Die Könitz er Mord affäre wird durch eine neue Meldung aus Könitz aufgerührt. Dauach wurden dott am 16. d. M. von Arbeitern im Abott der städtischen Volksschule beim Reinigen eine Anzahl menschlicher Knochen gefunden, darunter befindet sich ein gut erhaltener Schienbeinknochen. Die Knochen waren sorgfältig versteckt und nur ein mit den Oettlichkeiten genau Vertrauter hat die Teile dott verheimlichen können. In Könitz nimmt man an, daß dieser unheimliche Fund mit der Winterschen Mord fache im Zusammenhang steht. — Nach neueren Meldungen wurden gestern Nachmittag noch die großen Knochen eines linken ArmeS und linken Unterschenkels, sowie die Knochen eines ganzen rechten Seines gefunden. Der seit drei Jahren nicht gereinigte Abott, wo die Knochen gefunden wurden, liegt neben der Stelle, wo vor zwei Jahren Winters Ueberzieher gefunden wurde.
• Belgische Kasernensitten. Zwei Rekruten, Stubenkameraden, hatten aus irgend einer geringfügigen Ursache Streit begonnen und sich einige Püffe, auch solche in das Gesicht, versetzt; sie wurden von den Anwesenden getrennt und die Angelegenheit schien damit erledigt. Irgend» wie aber wurde der nichtssagende Vorfall dem Hauptmann der Kompagnie gemeldet, und dieser Vorgesetzte diktierte den Raufbolden nichl etiva einige Tage Arrest, sondern einen Zweikampf unter folgenden Bedingungen: Nackt bis zum Güttel, Waffe ein Knüppel und dann loS bis zur Abfuhr! Zeugen und Unpatteiische waren Unteroffiziere. Die Duellanten, deren Ehrgeiz und Wut unter den Augen der Vorgesetzten den höchsten Grad erreichte, verabreichten sich an die sechszig .Sitzende", daß ihnen daS Blut vom Leibe rann.__________
Gerichtssaal.
RS. Leipzig, 16. April. (Nachbruck verboten.) Vier Darm- sttädter Herren, AmlZrichter Dr. <DL, Rechtsanwalt Tr. H. G., Hoibuchhändler R. und dessen Bruder, Hoirechnungsreoisor R., bauen am 7. August o.J. einen Ausflug nach Bingen unternommen. Aus der Rücksahn bestieg die Gcsellschast den Personenzug m Mainz, wo sie sich ein Abteil für sich geben ließen. Unmittelbar vor derAb'ahrl gesellte sich noch ein junger Mann von jüdischem Aussehen zu ihnen, der Kaufmann H. von Gropgerau; die Herren waren über den Zuwachs wenig erbaut und suchten H. zunächst di.rch gütliches Zureden zu veranlassen, em anderes Ab- teil zu wählen, sanden aber keine Gegenliebe, woraus sie den „Jüngling", wie sie it)n titulierten, durch energischere Maßregeln zu eliminieren trachteten. Es waren nach Ansicht des Gerichts, das sich später daraus zu befassen halte, feine harmlosen Mkwitze mehr, sondern eme fortgesetzte Verspottung der Person deS H. als Jude. Wenn es auch den Anschein hatte, als gehe dieser vorüber- gehend daraus em, fing er doch furz vor Grovgemu an, h e r-- zerbrechend zu meinen und drohte, die Herre' zur Anzeige zu bringen. Als er sich nun aus Zureden nicht beruhigte, kündigte ihm Tr. G. en, er werde ihm »men Tritt geben wenn er nun nicht «büch ruhig feu DaS Landgericht Derrntabt
oenrrteffte am 17. November v. IS. die vier Herren wegen Beleidigung zu Geldstrasen von 50—150 Mk„ indem e5 davon aus- ging, H. sei in feinen religiösen Gefühlen gekränkt worden. Desgleichen wurde in dem Avis des Dr.G., ihm einen Tritt zu geben, eine verächtliche Nichtachtung des H. erblickt. Dr. G. focht das Urteil mit dem Rechtsmittel der Revision an und rügte Aur Rechtfertigung Verletzung materieller Rechtsnormen. Gr fei selber beleidigt worden durch die Drohung des H„ er werde sie anzeigen; diese Beleidigung habe durch bie Ankündigung deS Tritts aus der Stelle erwidert und dadurch sei kompensiert worben. Dre erhobenen Prozeßrügen wurden vom Rechtsanwalt als hinfällig bezeichnet, da sie samt und sonderS Protokollrügen seien dis auf eine, die Ablehnung eines Protokollierungsantrages, und diese fei unbeachtlich, da es dem Ermessen des Gettchls überlassen fei. Materiell lasse daS angefochtene Urteil fernen RechtSlrrtum erkennen. Ter erfte Strafsenat erkannte in Uebereinftunmung mit diesen Ausführungen und im dinflang mit dem Anträge des ReichSanwalts aus kosienvflichtige Verwersung der Revision.
Raab, 16. April. Die königliche Tasel befiänqje das Urteil der ersten Instanz, womit Georg ©lieber, der in «teinamanger den Advokaten ErnuSzt un Duell erschoß, zu zweieinhalb Jahren StaalsgeiängniS verurteilt wurde.
Landwirtschaft.
Rom, 16. April. In den Sektionen deS internationalen landwirtschaftlichen Kongresses unter dem Vorsitz des Grasen Kaloivrat wurde die Frage einer internationalen Veremigiing zur Regelung derGetreldeprelse besprochen. Generalsekretär Paisant gab einen Ueberbhrf über die Zwecke der Vereinigung und die Erfolge, die durch nationale Organisationen erzielt wurden, die gegründet wurden, um die Bildung der Ge- treiöcpreife der internal ioimlen Spekulation zu entziehen. Reichs- lagsab. Dr. Rösicke-Kaiserslautcrn setzte die Vorteile auseinander, welche die Landwirt, auS dem Ausiaiisch von Mitteilungen über Geireidepreise und allgemeine Marktberichte ziehen fönnteiu Hieran schloß sich eine Besprechung von Vorschlägen des Prinzen Schöiiaich- Earolath bezüglich der Verbesserung der landwirtschaftlichen S t a- tistik und hinsichtlich der Erhebung von Zuschlagszöllen ans Getreide, das aus Ländern stammt, die direkt ober inöirclt Exportprämien geben.
Handel und Verkehr. UolkäUJirifdjaft.
Höchster Farbwerke in Höchst a. M. Der Reingewinn des abgelausenen Geschäftsjahres beträgt nach 2 297 546 Alf. Abschreibungen (1901; 1 983 255) 4 570 004 Alk. (4 406 922). Tie Dividende beläuft sich wieder auf 20 pEt. Im Geschäftsbericht wird darauf hingewlesen, daß die Gesellschaft durch das Süßstossgesetz hart beirohen wird. Sie wurde gezwungen, einen lehr lohnenden Zweig ihrer Fabrikation gegen eme unzureichende Entschädigung cinzustellen. Die allgemeinen Aussichten für das lausende Jahr können nach Mitteilung der Verwaltung als befriedigende bezeichnei werben, vorausgesetzt, daß durch langsristige günstige Handelsverträge die aus der Industrie lastende Unsicherheit beseitigt wird.
Der rabaktrnst und die österreichische Tabatregic. Ter Einkauf der österreichischen Tabakregie wurde durch den Trust bisher nur vorübergehend beeinflußt. Die Labakregie besorgt ihre Einkäufe teils aus fDlärtten von Hamburg, Bremen und Amsterdam, teils direkt in den Produktionsländern durch Vermittlung von Kommissionären, teils, wie in der Türkei, aus dem Wege von Ofsertansschreibungen. Ter Tabaktrust hat seine Macht bisher besonders bei der Preisbestimmung für Virginialabak und für mace- dänischen Tabak zu verwenden gesucht. Was den Virginlatabak betrifft, so beschränkt sich die Nachfrage des Trusts aus dre hellen Lorten, während der dunkle Virgnra- und Kentuckylabak, auf den die öslreichlsche Tadakiegie reflektiert, von der Kontrolle des Trusts freibheb. Auch m Bezug auf die hellen Sorten macht sich jetzt eine statte Gegenbewegung der Pflanzer gegen den Trust geltend. Dagegen wird der Preis des macedonischen Tabaks durch die statten Einkäufe des Trusts, der feine Agenten dort reifen läßt, gegenwärtig sehr verteuert. Ter Trust geht bei feinen Umläufen nicht statt über den wirklichen Bedarf, weil der Tabakanbau in der Türkei frei ist und daher jeden Augenblick enorm vergrößert werben kann. Immerhin leiben unter ber Teuerung ber Preife fowvhi die europäifchen Einkäufer als bie Ottomamfche Tabakre- giegesellfchaft, welche gleichfalls zur Bezahlung höherer Preife gezwungen ist. Falls ber Trust feine ungeheure Kopitalökrajt und seine Beweglichkeit mißbrauchen wollte, so wäre es vielleicht angezeigt, daß die östreichifche, die ungarische, die fran- z öi i f ch e und bie italienische lab a f-91 egte s i ch liieren.
Ucuesle Meldungen.
Lriginaldrahlmcldungeu deS Gießener Anzeigers.
Berlin, 17. April. Der Kaiser erschien mit der Kaiserin gestern nachmittag in der Sieges-Allee, um den Korso zu besichtigen. Ter größte Teil der Wagen war aber schon nach Hause zurückgelehrt. Der Kaiser war zu Pferde, die Kaiserin befand sich in offenem zweispännigen Wagen. Der Kaiser interessiert sich außerordentlich für die Promenadenfahrten vom gesellschaftlichen wie vom sportlichen Standpunkte. Die mehrfach geäußerten Ansichten über das unzureichende Pferdematerial und die nicht immer muftergiltige Ausstattung der Equipagen in Berlin werden auch vom Kaiser geteilt. Der Monarch soll sein Urteil über diesen Punkt auf einem Spaziergange im Tiergarten in die Sporte zusammengefatzt haben: „Heute bin ich noch nicht einer einzigen geschmackvollen Equipage begegnet." Man hofft, daß die Promenadenfahrten in den Kreisen der Gesellschaft belebend auf den bisher vernachlässigten Sportzweig einwirken werden. — Im Berliner Theater wurde gestern als letzte Novität der Direktion Paul Lindau das öreialtige Schauspiel „21tbeit' von dem Simplicissimus-' Novellisten Korfiz Holm zum erstenmale mit einem zum Teil lebhaften Heiterkeitserfolg aufgeführt, der im wesentlichen der guten Darstellung zu verdanken war. — Tie Verhandlungen zwischen den Delegierten der Meister und der Arbeitnehmer zur Beilegung des Streiks in der Holzindustrie vor dem Einigungsamt des Gewerbegerichts sind ergebnislos verlaufen.
München, 17. April. Im ftreujbräu fand eine vom allgemeinen Gewerbeverein und vom Schutzverein für Handel und Gewerbe einberufene Versammlung gegen die Warenhäuser statt, in der Rechtsanwalt Rauchenberger und der Gemeindebevollmächtigte Herrmann sprachen. Am Schluß kam eine Resolution zur Verlesung. Als jedoch über dieselbe diskutiert werden soltte, entstand ein ungeheurer Tumult, der alsbald tn ein Handgemenge und schließlich in eine große Schlägerei überging, wobei mit Bieruntersätzen usw. geworfen wurde. Schließlich erschien ein Schutzmannsaufgebot von 20 Mann und besetzte den Saal und die Treppen. Auf Veranlassung des Polizeikommissars wurde dann die Versammlung durch den Vorsitzenden geschlossen.
Paris, 17. April. »Petit Journal" meldet auS Nizza, ber Untersuchungsrichter habe einen Haftbefehl gegen den früheren deutschen Offizier Wessel erlafien und zwar wegen Entführung Minderjähttger.
Rom, 17. April. In der gestrigen Sitzung des historischen Kongresses plädiettcn mehrere Profefioren für bie Wiebereinführung beS Lateinischen als Sprache des Weltverkehrs.
Rom, 17. 2lpnl. Ter Russe Michael Götz wird in Folge des günstigen Spruches des Neapeler Gerichts nicht auSgeli efert werden. Gr erhielt die beschlagnahmten
Papiere uneröffntt zurück und darf unbehelligt nach der Schweiz abreifen. — Der König von England wird bi® zum 30. April in Rom verbleiben. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch wird von ber geplanten Revue unb bem Hofball Abstand genommen werden.
Aden, 15. April. Eine Depesche de'General« Manning auS Galadi (Somaliland) vom 12. d. MlS. meldet, daß bie von ihm befehligte Abteilung am 11. dS. südwestlich von Galadi ein erfolgreiches Gefecht gegen bie Anhänger beS Mullah gefühtt habe unb ihnen schwere Verluste an Toten beibrachte. Außerorbentlich viel Vieh würbe erbeutet. Aus englischer Sette fiel em Mann, ber burch einen Speer getroffen würbe.
Algier, 16. April. Heute abenb fanb eine festlich» Beleuchtung ber Stabt unb ber im Hafen liegenden Kriegsschiffe statt, welche reichen Flaggenschmuck trugen. Präsident Loubet ist unter lebhaften Kundgebungen ber Bevölkerung um 10 Uhr nach Oran abgereift.
Tanger, 17. April. Em Telegramm gibt Aufklärung über bie Verletzung, welche sich ber Sohn beS englischen Konsuls zuzog, als er in Begleitung eines FreunbeS in die Stabt Alcazar einbringen wollte, obgleich deren Tore geschloffen waren. Er hatte Lärm geschlagen und einen Mauren geohrfeigt, der ihn zur Rede stellte, wofür der Maure das Gewehr ergriff und einen Schuß abfeuerte, der ihn an der Brust verwundete.
New York, 17. April. Ein Telegramm au8 Joplin (Missouri) berichtet, daß die weißeDevölkerung daS Gefängnis stürmte, einen deS Mordes angefiagten Neger lynchte und darauf Feuer an das Neger-Viertel legte. Tie Neger-Bevölkeriing wurde mit Steinwürfen aus ihren Häusern vertrieben und die Feuerwehr an Lösch arbeiten verhitidert. Die Polizei war nicht im stände, dem Treiben Einhalt zu tun. Mehrere Personen wurden im Getümmel verletzt. Man besürchtet neues Blutvergießen. Tie Neger verkauften ihre Habe und verließen die Stadt. Ter Bürgermeister erhielt 500 Mann Truppenverstärkung zum Schusie der Stadt.
Telephonischer Kursbericht«
8l/te/o Reiohsan leibe . . 102.70 8% do. ... 92.50 3*/t°/o Konsole .... 102.75 jO/o do.....92.40
3*/e% Hessen .... 101.40 3’/»% Oberbessen . . . —.— 4-6 Oesterr. Go.drente . . 103.90 4' Oesterr. Biiberrente 101.00
4-6 Ungar. Goldrente . . 102.55 4°/ Italien. Rente . . . 103.60 4' ,-6 Portugiesen ... 50.25 Portugiesen. .... 81.80 196 C. Türken . . . . 82 — Fürkenlose......132.00
4% Grieoh. Monopol -Anl. 44.90 4l;t96 äussere Argentiner —.—
8J/o Mexikaner .... 26.16 4,/i7o Chinesen .... 93.15 Electric, tictuckert . . . 98.00 Nordd. Lloyd . . . . 100 90
Kreditaktion ..... 212.70 Diskonto-Kommandlt . . 189.60 Darmstädter Bank . . . 140.75 Dresdener Bank .... 149.20 Beniner Handelsges. . . 157.80 Oesterr. Staate bahn . . . 147.80 Lombarden . • • • • 18.80 Oottbardbahn.....190.50
Lauraliütte ...... 223.00 Bochum ....... 189.60 ilarpener ...... 185.50 Tendenz: fester.
■1 ■
Meine Nachmittag8»Sprechstunde f&Ht bis zum
1. Oktober aus.
8213
Wo
inoleum
EngroS-Lager: Gust. I. Kahn, Lederhandlung, Bahnhofstr. 68.
1858
Vormittags-Sprechstunde täglich von 9—1 Uhr.
Dr. Reinewald
Ak Arzt für Ohren-, Nasen, Halsleiden und Sprachstörungen.
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