yerr der Mitglieder zur Folge Haden. Eine etwas wohlwollendere Haltung sei nötig.
Nach einem Schlußwort des Referenten, der die Rede Tischendörfers zurückwies, wurde folgende Resolution angenommen:
„Der Kongreß usw. hat mit Bedauern von der Tatsache Kenntnis genommen, daß die Herren Aerzte in Denkschriften und Zeitschriften die Kassenvorstände als Mittelpunkt der parteipolitischen Bestrebungen verdächtigen. Der Kongreß bedauert, daß die Debatten der Hamburger Jahresversammlung nicht einmal vermochten, die Aerzte von ihrer rückständigen Forderung der 2000 Mk.-Grenze abzubringen. Der Kongreß erwartet, daß sich niemals Regierung und Volksvertretung zur gesetzlichen Festlegung der freien Arztwahl bereit finden werden, weil eine unerträgliche Belastung die Folge wäre. Tie abwendbare Konsequenz der freien Arztwahl wäre die Zwangslage, Honorare nach dem Diktum der Aerzte zu zahlen. Die freie Arztwahl ist Sache der örtlichen Kassenoerwaltungen. Zu freien Kommissionen sind die Kassen seither schon stets bereit gewesen, und sind für Verbesserungen, auf dem Gebiete der Krankenlassenstatistik jederzeit bereit. Die Kassen werden jederzeit bereit sein, berechtigten Forderungen nach- zutommen.
Nach dem Bericht der Viandatsprüfungskommission sind vertreten 709 Ortskrankenkassen, 168 Betriebskrankenkassen, 116 Jnnungskassen und 71 Kassen verschiedener Or> ganisationsform.
Die Verhandlungen wurden dann auf Montag vertagt.
Aus Stadt und Saud.
Gießen, den 17. März 1903.
** Im evangelischen Arbeiterverein hielt am am Sonntag abend Herr P. Haag au§ Frankfurt a. M. einen Vortrag über Arbeitslosen-Versicherung. Der Redner legte zunächst dar, in welcher Werse einzelne Stadt- gemeinden bisher versucht haben, der Arbeitslosigkeit entgegen zu wirken, erörterte die bisherigen Versuche mit Arbeitslosenversicherung seitens Kommunen und Verbänden, besprach sodann die von den verschiedensten Seiten einlaufenden Projekte und Vorschläge zur Arbeitslosenversicherung. Die Frage ist im Fluß bei vielen Korporationen und bei politischen Parteien. Die Schwierigkeiten einer Arbeitslosenversicherung sind wesentlich größer als bei den schon bestehenden Arbeiterversicherungen, deshalb wird mit der Einrichtung nur sprungweise vorgegangen werden können, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Wo so viele Kräfte an der Lösung des ebenso wichtigen als schwierigen Problems arbeiten, ist zu erwarten, daß sich die Männer der Theorie mit denen der Praxis schließlich bei einer Lösung zusammensinden werden. Auf den anregenden Vortrag folgte eine allgemeine Besprechung der Frage. Auch dabei zeigte sich, daß der Referent, selbst ein Mann der Praxis, die Verhältnisse seit Jahren eingehend studiert hat und die Zuhörer spendeten ihm für,feine inter- esianten Darlegungen lebhaften Beifall.
** Ermordung eines Gießeners. Gestern bereits mußten wir unseren Lesern mitteilen, daß in Fulda der Hilfsheizer Rinn aus Gießen ermordet worden ist. Heute wird uns aus Fulda von unserem ch-Bericht- erstatter folgendes gemeldet: In der Nacht zum 16. b. M. wurde der 26jährige Hilfsheizer Georg Rinn aus Gießen von dem 16jährigen Tapeziererlehrling Ehser bei dem Bildstock an der Straße von Fulda nach Kühlhaus erschossen. Rinn stand auf der Freitreppe des Kohlhäuser unteren Wirtshauses und bemerkte, wie die Töchter des Wirtes D. auf dem Heimwege in das elterliche Haus (das obere Wirtshaus) von Uvei Burschen belästigt wurden. Er eilte den Mädchen zu Hilfe und verfolgte die Buben. Einer derselben, Ehser, fest am Klagen geparkt, drehte sich blitzschnell um und feuerte aus einem sechsläufigen Revolver zweimal auf seinen Verfolger; der erste Schuß prallte an der Uhr ab, der zweite ging dem Rinn mitten ins Herz, sodaß man eine Leiche ins Wirtshaus zurücktragen mußte. Die Angehörigen trafen heute aus Gießen hier ein. — Nach einem Brief, der heute morgen bei den Angehörigen des Rinn hier in Gießen ein traf, hat sich der traurige Vorgang in Fulda folgendermaßen abgespielt: Die Tochter des Wirtes D. befand sich im Keller, um Wein zu holen. Da wurden in der Gaststube laute Hilferufe des Mädchens gehört. Rinn eilte den Mädchen zu Hilfe und sah, wie zwei Burschen aus dem Keller flüchteten. Er ergriff den einen, der, sich blitzschnell umwendend, zweimal auf Rinn schoß. — Rinn beabsichtigte, sich hier in Gießen in der nächsten Zeit zu verloben. Das traurige Schicksal des tüchtigen und strebsamen jungen Mannes findet hier allgemeine Teilnahme.
L Bad-Salzhausen, 16. März. Schon seit einer Reihe von Monaten wurden durch anonyme Briefe Beamte bei ihren Behörden, Private und Familien beschimpft und verdächtigt. Es fanden zahlreiche Untersuchungen und Verhandlungon statt, die jedoch alle ergebnislos verliefen. Auch eidjich erhärtete Aussagen vermochten kein Licht in das Dunkel zu bringen. Plötzlich wurden dieser Tage der Gärtner Friedrich Mäser und Frau verhaftet. Man bringt die Verhaftung mit den Schmähbriefen in Verbindung.
). Geiß-Nidda, 15. März. Der hiesige Gemeindevorstand beschloß gestern unter Vorsitz des Kreisrats Boeck- mann von Büdingen einstimmig die Errichtung einer Wasserleitung. Damit wird endlich einem schon Jahrzehnte lang bestehenden Bedürfnis nach gutem Trmkwasser abgeholfen. Die Sachkenntnis des Baumeisters Kraft von Nidda, der den sich auf 24 000 Mk. belaufenden Voranschlag ausarbeitete, brachte die Sache rasch zu einem gedeihlichen Ende. Die Quellen sind schon für einen billigen Preis erworben, und die Arbeiten werden in den nächsten Tagen vergeben. Noch im Apnl wird der Bau beginnen. Die Oberleitung liegt in der Hand des Baumeisters Kraft.
Vermischtes.
* Paris, 15. März. Die Zollbehörde beschlagnahmte in dem Grenzorte Feigmes einen Wagen mit 2000 Kilogram m T a ba k, welcher nach Frankreich eingeschmuggelt werden sollte. Ter Wert der Ware beläuft sich auf 25 000 Francs. Die Schmuggler wurden verhaftet.
• Giron ist eine humorifusche Figur geworden, daS ist da§ Los des Schönen auf der Erde. Sem beabsichtigter Eintritt m em Trappislenklosler war cm Witz von einer 'SnsaM von Uttbrudern. Ein Telegramm berichtet, daß der
Kandel und yrrlidjr. Volkswirtschaft.
Berliner Börse vom 14. März 1903. vliugeiciU von oti Bank jur Handel und Industrie, (Sieben.) Tic Borie begann in ausgezcicnneter Tendenz, da umfangreiche Kamordres des Publikums am dem Industrie-Aklienmarkle 511 eficftuiereu waren, welche eine allgemeine Erhöhung des Kursniveaus zur Folge hauen. Als jedoch am Londoner Depeschen, welche von einer Teronie der Lo-
Eisenbahn-Zeitung.
*• Nachzahlung von Straf- und Fahrgeldern auf der Eisenbahn. Die Bestimmungen über die Nachzahlung von Straf- unb Fahrgeldern für ungiltige oder abgelaufene Eifenbayn fahr karten, sowie für Fahrten ohne Fahrkarten find so mannigfacher Art, daß sich nicht nur das Publikum, sondern oft auch die Eisenbahnbeamten in Unkenntnis oder im Zweifel darüber befinden. Eine kurze Zusammenstellung der hauptsächlichsten Vorschriften hierüber wird deshalb am Platze sein. Ein Reisender, der ohne Fahrkarte oder ohne gütige oder mit einer abgelaufenen Fahrkarte betroffen wird, hat für die ganze von ihm zurückgelegte Strecke bis zur Feststellungsstation das Doppelte des gewöhnlichen Fahrpreises zu entrichten. Diese Strafe kann unter Umständen auch jemanden treffen, der einen Reisenden in einen Wagen hineinbegleitet, ohne selbst die Absicht zu haben, mitzufahren. Dieselben Skfhmmungen finden auch Anwendung auf Reisende, die sich auf einem ihrer Karte nicht entsprechenden Wege befinden, sowie auf solche, die über die Zielstation hinausfahren, wenn sie die Absicht der Weiterfahrt nicht vorher dem Schaffner oder Zugführer gemeldet haben. Wenn ein Reisender wegen Verspätung keine Fahrkarte mehr hat lösen können und dies unaufgefordert dem Fahr- beamten meldet, so hat er nur den gewöhnlichen Fahrpreis mit einem Zuschlag von 1 Mark, keinesfalls jedoch mehr als den doppelten Fahrpreis zu zahlen. Wer in eine höhere Wagenklasse ober von einem Personenzuge in einen Schnellzug übergehen will und dies rechtzeitig dem Schaffner meldet, hat nur den sich ergebenden Unter schiedsbetrag nachzuzahlen. Reisende, die auf einer An - fchlußstation wegen Verspätung des benutzten Zuges ober wegen zu kurzer Uebergangszett eine Fahrkarte zur Weiterfahrt nicht haben lösen können, ober in demselben Zuge über die Station, bis zu der ihre Karte gilt, hinausfahren wollen, dort aber feine Zeit zur Lösung einer neuen Fahrkarte haben unb bie Absicht ber Weiterfahrt bem Schaffner rechtzeitig mitteilen, haben nur ben g e - wohnlichen Fahrpreis, also keinen höheren Zuschlag für die ohne Fahrkarte zurückgelegte Strecke zu erlegen. Ebenso ist dies der Fall, wenn jemand in einem auf der Bestimmungsstation der Fahrkarte nicht haltenden Zuge über diese hinausfahren will. Lolche Reisende haben die entsprechenden Fahrkarten auf der Endstation nachzulösen. Wollen sic die ohne Fahrkarte durchfahrene Strecke auch zurück, also doppelt befahren, so tonnen sie auf ber Nachlösestation auch eine Ruufahrkarte erhalten. Die Zuschlagkarten für ben Uebergang in eine höhere Wagenllasse ober in einen höher tarifierten Zug verkauft ber Zugführer. Wer unbefugter Weife, b. h. ohne Fahrkarte ober "Bahnsteigkarte, bie abgesperrten Teile eines Bahnhofes betritt, hat ben Betrag von 1 Mark zu bezahlen. Kinber bis zum vierten Lebensjahre werben auf die Bahnsteige ober Bahnsteigkarten zugelassen.
betreffende Brüsseler Berichterstatter, ber jene merkwürdige Meldung an deutsche Blätter weiter gegeben hat, das Opfer einer Mystifikation geworden ist. Die Sache geht von einer Gruppe von Brüsseler Spaßvögeln aus, die schon wiederholt auswärtige Blätter unb Politiker mit erfundenen Nachrichten hineingelegt habe. Jene Leute besitzen ein altes Amtssiegel der Stadt Ninove, mittelst besten sie das Dresdener Blatt mit der Giron-Meldung auf Glatteis führten.
An einen Afsyriologcu.
Gräbst heraus du mancherlei In beS Euphrats sand'gem Tale Magst bu drüber frank unb frei Reden im gefüllten Saale.
Jeder reckl sich tn bie Höh, Daß bie Ziegel er betrachte, Drauf im ,L a m m" zu Ninive Man bem Gast bie Rechnung brachte. Lange schwiegen wie verhext Diese Steine, boch zu beuten Weiß man jetzt sie, und ben Text Liest man glatt vor allen Leuten. Herren mit manch blankem Siem, Reichgeschmückte schöne Frauen, Alle mochten einmal gern Echte Ketlschrist-Ziegel schauen.
So in bilbenbem Genuß Werben rasch die Stunden fliehen. Aber hüt' dich, Schluß auf Schluß Logisch aus bem Stoff zu «eben. Freund, wo bist bu ? Sieh bich um! Redest hier bu als Gelehrter? Dor so feinem Publikum Spricht man als Eaufeur, Verehrter I Wenn in heißem Forschungsdrang Du studierst auf deinem Zimmer, Magst du frei von allem Zwang Wetter gehn unb weiter immer. Leugnen magst bu alles bann, Was nicht fest ruht auf Erfahrung, Magst — eilt Grausen faßt mich an — Leugnen selbst bie Offenbarung.
Aber bies ist nicht ber Platz, Deine Weisheit zu entfalten! Sollst bu unS belehren, Schatz? Nein, bu sollst uns unterhatten. Dazu nur sind alle ba, Nettes wollen nur sie hören, Und bu sollst sie, merk bir's ja, Nicht in ihrem Glauben stören. Wirb ein Dogma rücksichtslos Don bem Forscher angerempelt, Fühlt sein Jnnres von bem Stoß Mancher Gtaub'g^ umgekrempelt. Ungern aus bet Seelenruh Lassen bringen sich bie Frommen, Und sie rujen ernst dir zu: „Dazu sind wir nicht gekommen!" Sei drum klug unb folge mir, Sonst erregst bu Mißbehagen.
Nicht in Kerl schritt wirb man brr, Nem, in klarem Deutsch bas sagen. Sonnenhell wirb gleich brr kund, Daß du ungeschickt gewesen, Unb mit Fug unb gutem Grund Wird dir selbst der Text gelesen.
Rtabberabatfd).
falroerte an der letzten Montrealer töone berichteten, mmaoa m eine rückläufige Bewegung gerieten, diskutierte man hier wieder die Geiahten der amerikanischen Situation unb schritt zu allgemeinen Realisierungen. Tie Festigkeit des Kaüamarktes konnte vorübergehend eine Erholung herbeüühren, doch em erneuter Ruck- gang ber Kanada m Verbindung mit einer abermaligen Erhöhung es Prwaidiskonts, führten zu einer neuerlichen Reaktion, fodaß die Montanwerre zu niedrigeren Kursen als Samstag schloffen. Zu bemerken ist noch die Festigkeit ber Türkenwerte auf Pariser Käme, sowie ber italienischen Bahnen, speziell ber MiUelmeer^ auf Käufe des Heimatlandes. Don Beginn an schwach lagen Schtffsahris- Akrien auf ben Lloyb-Bericht.
Anfangs- u. Schlußkurfe.
Oest. Kredit.... 218,00 217,25
Deutsche Bank . ... 217,80 217,00
Darmsiädier Bank . . 142,50 141,75
Bochumer Guß . . . 193,00 ' 191,50
Harpener Bergbau . . 179 75 179,10
Tendenz: Mauer.
Bremerhaven, 16. März. Infolge der am Samstag vom Norddeutschen Lloyd erlassenen Anordnung wurden heme früh die sämtlichen bisherigen Gänge der Ladungs- und Kohleu- arbeüer ausgelöst unb neue Gänge gebildet. Tie Arbeiter hatten sich vollzählig an ber Arbeitsstelle eingefunden und die Durchfuhr- ung der Anordnung vollzog sich ohne jede Störung, indem die Vorarbeiter die ihnen geeignet erscheinenden Arbeiter aussuchten und daraus neue Gänge bildeten.
Mannheim, 16. März. Tie „Neue Bad. Landesztg." erfährt, das es ber Verwaltung derRheinau-Gesellschait m. d. H. gelang, außer den schon gemeldeten 15 000 qin weitere 3700 qm Gelände nebst Kohlenlagerplatzeinrichtung (Liebwerk- zum Preise von 8 Mk. pro qm ziizüglich 57 000 Mk für bie ermähnte Entricht uung zu oerfaufen. Tie Erwerberin tst die Firma Ptepmeyer v. Oopenhorst in Tuisdurg.
Die neue TranSvaalanleihe wird voraussichtlich gegen Ende des nächsten Monats an ben Markt kommen. Es wird gehofft, baß bis dahin eine Erleichterung des Geldmarktes eingetreten ift Bet ber Anleihe hanbell cs sich um einen Betrag von 35 Millionen Pfund Sterling.
Märkte.
Gießen, 17. März. Mark »bericht. Auf heutigem Wochenmarti kosteten: Butter pr.Pfd. 0,95—1,10 All., Hühnereier 1 St.' 6—0 Pig., 2 Sick. 10—11 Pfg., Gänfeeier 00—00 Pfg., Enteneier 0—0 Pfg., Koje pr.Stck. 5—8 Pf., Kasematte 2Slck. 5—6 Pfg., Erbsen pr.Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 1,00—1,20 Mk., Hühner pr. Si. 1,00—1,70 All., Hähne pr. Stück 0,85—2,00 Mk., Emen pr. Stück 2,00—2,40 Mk., Gänse pr. Pfd. 54—60 Pfg., Ochfensleisch pr. Pfund 61—76 Pfg., Kuh» und Rindfleisch pr. Psund 60—66 Pig., Schweinefleisch pr. Pstmb 66—76 Vfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psmrd 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 66—72 Pfg^ Hammelsleisch pr. Pfund 52—72 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—7,00 All., Weißkraut per Stück 00—00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 6,00—7,00'311., 'Dlild) per Liter 18 Pfg. Aepfel per Pfd. 0—00 Pfg., in Körben 00—00 Pfg. Trauben 00—00 Pfg.
Jmsjug ans Den Kirchenbüchern der stabt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute. Markusgemeinde. Ten 7. März. Albert Donau, Schreiner zu Gießen, und Rosine Lulfe Lobstein, Tochter des Armena.nlsiiifpektors August Emü Lobstein zu Slratzburg. — Lukasgememeinde. Ten 7. März. Konrad '3iargolf, Bahn- arbeitet zu Gießen, und Elisabeth Klein, Tochter des verstorbener» Handelsmannes Ludwig SUein zu Dodenau.
Gelauste. Maithäusgemelnde. Den 8. März. Dem Telegraphtiten Paul Neumann em Sohn, Heinrich Wilhelm Albert, geboren den 25. Dezember 1903. Denselben. Dem Lagerarbeiter Joseph Emil Georg em Sohn, Hermann Aböls, geboren ben 11. Februar. Ten 9. März. Dem Ober-Postassistenten Ludwig Tahnler eine Tochter, Anna Elise, geboren ben 24. Januar. Ten 10. März. Dem Fuhrknecht Jost Bergener eine Tochter, Frieda, geboren ben 28. Dezember 1902. Den 11. März. Dem Kaufmann Karl Koch ein Sohn, Ernst, geboren ben 25. Januar. — MarkuS- gemeinbe. Den 8. März. Dem Postboten Kari Gümbel euic Tochter, Karolme Emma, geboren ben 4. Februar. Denselben. Dem Kaufmann Karl Johannes Mecke eine Tochter, Luise Käthe, geboren ben 15. Dezember 1903. Denselben. Dem Lagerarbeiter Heinrich Weinberger em Sohn, Heinrich Abolf, geboren den 8. Te- Aember 1902. — Lukasgemeinde. Den 8. März. Dem Postschaffner Friedrich Gräf em Sohn, Friedrich Wilhelm, geboren den 1. Januar. Denselben. Dem Güierbodenarbetter Otto Schmidi ein Sohn, Otto, geboren den 5. Januar. Denselben. Dem Bäckermeister Wubroig Müller em Sohn, Erich Hermann Jakob, geboren den 29. Januar. Denselben. Dem Schlosser Johann Wilhelm Rinn em Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 18. Dezember 1902. Ten 9. März. Dem Gastwirt Fritz Teigler ein Sohn, Hermann, geboren den 8. März. — JohanneSgemeinbe. Den 8. 3läip. Dem Weichensteller Christian Arnolb eine Tochter, Ottilie Käthi Julie, geboren den 3. Januar. Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Wilhelm Frank cm Sohn, Karl, geboren ben 16. Dezember 1902. Denselben. Dem Bäckermeister August Tetbel eine Tochter. Martha Lina Gretha Eltsabeihe Luise, geboren ben 18, Februar. Den 18. März. Dem stäbtischen Arbeiter Lubwio Rosenbaum ein Sohn, Johannes Jakob, geboren ben 16. Januar
Beerdigte. Matthäusgemeinbe. Ten 12. März. Wilhelm Loh, Dlenstmann, verheiratet, 55 Jahre alt, starb ben 1L März. — M arkusgemetn be. Ten 9. März. Luise Wittich, geb. Wal», Witwe des Rechners Karl Wittich, 87 Jahre alt, fiarb den 7. März. Denselben. Johannette Habenicht, • Renknerin, ledig, 80 Jahre alt, starb den 7. März. Ten 10. März. Linse Rowack, geb. Schlüter, Ehefrau des Kaufmanns Karl Wilhelm Nowack, 62 Jahre alt, starb den 7. März.
Kirchliche Klichrichlen.
Evangelische Gemeinde.
Die gemeinsame Äonfirmanbcnftunbe fällt Mittwoch auS.
Wetter
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
März
1903
16. 2” 743,3 + 7,2 5,3 70 38 W 2 Bew. Himmel
16. 9" 744,6 + 5,0 5,7 87 NNK. 2
17. 7” 748,3 -r 4,4 6,1 98 Ji. 2 ,
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Höchste Temperatur am 15.—16. Marz 4- 7,9- 0.
Niedrigste , , 15.—16. . + 0,1' C.
Nicht durch den Gebrauch oon sogenannten Schönheitsmitteln, welche häufig ätzende für bie baut schäb- Itdje Stoffe enthalten, sondern durch vernünftige, ge- fundheüsgemaße Hautpflege und ben täglichen Gebrauch ber „Paienl-Atyrrholin-Sene"erzielt man einen schönen Teint. Ties tu
das Geheimnis der Schönheit.
Dte „Patenl-Myrrholm-Seiie" ist als unübertroffene hygienische Toilettejeüe tamcndmch erprobt tind ärztlich emvfohten. Wegen ihrer Attlde unb Reizlo'igkeu für
bie zartc'ke Haut der Frauen und Kinder unentbehrlich, liebemU, auch in den Apotheken erhältlich, rooiclbft auch bte 4u0 hochinteressanten Myrrholm-Bilder gratis zu Hoven siub, unb bestehe man daraus, nur dreie Seife zu erholten. 242
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