Ttfe Frau ist ettva 30—35 Jahre alt. Die Persönlichkeiten werden, da zwischen Arbeitgebern und Arbeitern eine Einigung
ba^in zustande gekommen ist, die Differenzpunkte einem Schiedsgericht, bestehend aus Delegierten beider Norteien. an imferhrpifpn
konnten noch nicht festgestellt werden.
15. Juli. Ein ohne Fahrkarte Gericht, bestehend aus^Del^ie^en^eider^arteien, zu unterbreiten.
Straßburg i. E
nngestiegener Reservist überfiel auf der Strecke Diedern
TeSephomscher Kursbericht.
teilt.
5572
Universitäts-Nachrichten
102.70
91.40
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3U/O Mexikaner . . . 4*/r 7o Chinesen . . . Electric, bohuckert . 4 Nordd. Lloyd . . .
Kreditaktien , . Diskonto-Kommandit, . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Beniner Handelsges. . Oesterr. Staatabahn . . Lombarden . • ♦ . Gotthardbahn . . . . Laura hütte.....
Bochum ..... Harpener Tendenz: fest.
. 27.05
. 92.35
. 91.00
. 98.50 . 208.50 . 186.90 . 136.50
. 147.60
. 153.80
. 143.60
. 18.10
. 192.00
. 215.00
. 173.70
. 179.75
jb'ranklart ». 16. Juli IVO3.
SekMnImachmg.
In das Handels - Register Abt. A wurde heute bezüglich der Firma ,Ferd. Burk" zu Gießen eingetragen: Geschäft ist mit Firma, jedoch ohne Aktiva, mit Wirkung vom 1. Juli 1903 auf Kohlenhändler Eduard Klinket dahier übergegangen. Dem Kaufmann Eduard und Louis Klinket zu Gießen ist Einzelprokura er-
Gerichtssaal.
Straßburg 15. Juli. Das Schöffengericht Buschweiler verurteilte den Bierbrauer Moritz Pfaffenhofen wegen Brau- steuerhinterziehung zu 52 000 Mark Geldstrafe.
M für MM md Musick Tepositenkasse Gießen. (Darmstädter Bank.)
Wämirckr Vorträge.
Areitag den 17. Juli, pünktlich 8 Ahr aöeuds itt der Universitäts-Aula:
Kerr Urofessor Br. Albert: Sonst und Jetzt n der deutschen Landwirtschaft. Mit Lichtbildern.
Eintrittskarten zu Mk. 1.50 sind in der Ferber'schen, Frees'schen und Ricker'schen Univ.-Buchhandlung, Studentenkarten auch bei Herrn Venvalter Stork zu haben. 5435
372% Reichsanleihe .
87a do. . .
3Vi% Konsols . . .
8% do
372% Hessen . . .
3%% Oberhessen . . ,
4% Oesterr. Goldrente . , 476% Oesterr. tiilberrento 4% Ungar. Goldrente, .
4% Italien. Rente . , , 47s% Portugiesen . . , t°l Portugiesen. ♦ . . , 1% C. Türken . . .
Türkenlose
4% Grieoh. Monopol.-Anl.
4t/o% äussere Argentiner
L. London, 16. Juli. Laut einer. Meldung der „Dkor- ning Post" aus Washington werden dort nach vorgekom- menen Skandalen inr Postdepartement jetzt gegen das Kriegsdepartement Beschuldigungen über korrupte Geschäftsführung erhoben. Es wird behauptet, ein hervorragendes Mitglied des Repräsentantenhauses sei seit langem an einem Unternehmen beteiligt, das unter Ausschluß billigerer Konkurrenzfirmen Aufträge vom Kriegsdepartement erhielt. Gleiche Anklagen werden gegen einen Senator gerichtet. Die letztere Sache datiert bereits fünf Jahre zurück. Die Gegner des Präsidenten Roosevelt suchen die Vorkommnisse gegen die Wiederaufstellung seiner Präsidentschaft zu verwerten.
Die zur Erneuerung des Anstrichs der eisernen Einfriedigung beim Gerichtsgebäude dahier erforderliche WchMembeit wird hierdurch zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben.
Die Ausführungsbedingungen u. Arbeitsbeschreibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und können auch letztere daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden.
Angebote sind bis zum 22. Juli d. Js., vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift porto- ftei an uns abzugeben.
Zuschlagsfrist 8 Tage.
Gießen, den 15. Juli 1903. Großh. Hochbauamt Gießen.
Neuling. 5561
25jähriges StistungsM.
Wir laden hiermit unsere verehelichen Mitglieder für Freitag den 17. d. Mts., abends 9 Uhr, zu einer
AHMMliHeil tamtf - Pechmlnng im Schützknytms
freundlichst ein und bitten um zahlreiche Beteiligung.
Mit Schützengruß
Der Vorstand.
NB. Gleichzeitig machen wir auf die am gleichen Abend statt* findende Probcbeleuchtung aufmerksam. 0573
Neueste Meinungen.
Hannover, 16. Julr. Gestern abend kam es zu mehrfachen Demonstrationen gegen die hier ankommenden italienischen Arbeiter, die von hiesigen Arbeitgebern an Stelle der ausgesperrten Arbeiter angenommen werden sollen. Als ein Trupp solcher Italiener ankam, versammelte sich am Bahnhofe eine große Menge. Die Polizei wollte sie vertreiben, wurde aber mit Steinen beworfen. Mehrere Schaufenster wurden zertrümmert. Die Polizisten schossen schließlich in die Menge, ohne jedoch jemand zu verletzen.
Eoburg, 16. Juli. Die wegen Kindesmordes schon früher bestrafte Aufwärterin Grimm schlug ihr zweites neugeborenes Kind mit dem Kopf an die Wand, und als das unglückliche kleine Wesen dann noch Lebenszeichen gab, erdrosselte es die Mutter mit den Fingern. ‘
Breslau, 16. Juli. Das Hochwasser in Schlesien hat endlich den höchsten Stand erreichst. In Breslau mußte die Fürstenbrücke und die neue sogenannte Paßbrücke am Zoologischen Garten polizeilich gesperrt werden, da sie in höchster Gefahr sich befanden. Im Breslauer Unterwasser der Oder hat sich die Lage verschlimmert. Die Ortschaften werden vorläufig mittelst militärischer Hilfe nod). gehalten. Die Breslauer Straßenbahnen konnten infolge der Ueber- schwemmungeu bereits vier Linien nicht bis zu den Endstationen durchführen.
London, 15. Juli. Reuters Bureau wird aus Port Arthur vom 14. Juli über Tschifu gemeldet, daß die Beratung russischer Diplomaten und anderer Beamten vorgestern beendet wurde. Der letzte Sonderzug mit Teilnehmern an der Beratung sei gestern nach Moskau abgegangen. Es werde zugegeben, daß die Möglichkeit eines Krieges erörtert wurde, es werde aber erklärt, daß dies nicht Gegenstand der Beratung gewesen sei. Es zeige sich deutlich, daß seit der Ankunft des Kriegsministers Kuropatkin Rußlands kriegsmäßige Vorbereitungen im Wachsen seien und die Absicht bestehe, mehr Truppen in die Mandschurei zu bringen. Unternehmer in Port Arthur hätten in der vorigen Woche Aufträge erhalten zur sofortigen Beschaffung von Bau- Materialien zur Einrichtung von Baracken für 20000 Mann, die aus Eharbin abgehen sollen. Beamte, die an der Be-
Port Arthur, 15. Julr. Die russische Regierung hust Befehl zum Bau von Kasernen für 20000 Soldaten gegeben. Man glaubt, daß das Ergebnis der Konferenzen zwischen dem Kriegsminister Kuropatkin und den höheren russischen Offizieren und Beamten eine neu organi- llerte Tätigkeit der Russen in der Mandschurei herbeiführeu
L New York, 16. Juli. 100 000 Acres Land erwarb rn Mexiko der BureukommandantJoubert. Der ehemalige Kommandant Kruitzinger, der soeben von seiner Reise durch Mexiko nach Kapstadt zurückgekehrt ist, rät aber den Buren von der Auswanderung nach Mexiko ab, da dies Land für den Ackerbau ungeeignet sei.' Washington, 16. Juli. Die Konferenz zwischen dem Staatssekretär Hay und dein russischen Botschafter wegen der Mandschurei haben einen befriedigenden Vnckauf genommen. Hay hat an die amerikanische Kommission, welche über das Handelsabkommen in Peking verhandelt. Befehl gegeben, dahin zu arbeiten, daß die Frage der Eröffnung der mandschurischen Häfen möglichst bald erledigt werde. Hey versicherte oem russischen Vertreter, daß Amerika keinen anderen Zweck verfolge als die Oeffnung der Häfen für die ganze Well.
Rom, 16. Juli. Wie verlautet, hinterläßt der Papst eine ungeheure Menge von Dokumenten. In Perugia liegen ganze Kisten voll. Am wichtigsten ist ein auf dein Schreibtisch liegendes Brevier mit zahlreichen Aufzeichnungen.
Rom, 16. Juli. Der Papst schläft seit einigen Stunden. Die Schwäche ist andauernd groß. Seit seiner Erkrankung lebt der Papst nur von Fleischbrühe, Tee, Milch, Eyokvlade, Eigelb, Champagner und Bordeaux. DieKamphcr- nub Coffein-Einspritzungen werden fortgesetzt.
Wien, 16. Juli. Au ft eisen erregt die Verhaftung i?cv jungen B a r 0 u s von Lerchenfeld, Sohn des Kgl. Kammerherrn v. Lerchenseld, wegen Manipulationen ber Entrierung von Schulden, die das Gesetz als Betrug an sieht.
--------- ratung teilgenommen haben, hätten erklärt, der Widerstand s, *». r ? e f d.e r nichtpreußischen univ er- Rußlands gegen die Oeffnung der mandschurischen Plätze für mester 1902 03 mcht"erhMich verändert^ Di^Gesamtzah^ de^r °Do°- ben &a”be( Jei nicht begründet auf der Gegnerschaft zenten beträgt im Sommer-Semester 1903 einschließlich der Lek- gegen Die Anwesenheit von Fremden, sondern dagegen,. daß toren und der mit Halten von Vorlesungen Beauftragten 1295 fremde Konsuln in Städten, die tatsächlich unter russischer vorigen Jahre. Für die einzelnen Universitäten Kontrolle stehen, bei der chinesischen Regierung beglaubigt Freiburg 124?124),^Heidelberg^159^(158), Jena^.10 (110),8 Leipzig ,roerbfen die Kaufleute, die sie vertreten, außer-
^16 (217), München 206 (195), Straßburg 139 (138), Tübingen 99 territoriale Rechte genießen sollen. Ein solcher Zustand werde s' ^"^burg 88 (93). Es starben tm Ganzen 13 Dozenten (9 sicherlich große Reibungen im Gefolge haben, wie es in ord und 4 a.-o. Prof.). Es wurden zu Ordinarien ernannt 7 (5 Riutschwang der Fall gewesen sei.
a-o. Prof., 1 Biblrothek^ekretär, 1 Oberförster); zu ord. Honrar-' ~ ~ - - •
-pi’oi. 2, zu a.-o. Prof. 26 (25 Privatdozenten, von denen keiner von auswärts berufen wurde und 1 Zahnarzt, der bereits den Professor- ^rtel besaß); neu habilitiert haben sich 23 Privatdozenten, unter denen einer bereits vorher an einer anderen Universität habilitiert war; einen Lehrauftrag erhielt em Musikdirektor; zurückgetrelen sind 2 Privatdozenten und 1 a.-o. Prof. Ins Ausland berufen wurden 2 a.-o. Prof, als ordentliche nach Oesterreich (Prag und Wien), 1 Lektor als ord. Prof, nach England (London). Aus dem Auslände wurden berufen 1 ord. Prof, aus Holland (Leyden), 2 vrd. und 1 a.-o aus der Schweiz. Aus der akademischen in eine cmoere Laufbahn berufen wurden an Krankenhäuser 1 Privatdozent (als Abteilungsleiter) und cm a.-o. Prof, (als Direktor), an ein statistisches Laridesamt em Privatdozent (als Kollegialasfeffor mit dem Titel Professor); aus einer anderen Stellung in die akademische ^aufbahn endlich em Oberförster und ein Bibliothek-Sekretär.
Hofen-Mondorf den diensthabenden Schaffner mit dem Settengewehr. Der Schaffner wurde schwer verletzt ins Hospital gebracht.
* Liverpool, 15. Jwti. Bei.einem Eisenbahnunglück wurden fünf Personen getötet und etwa 30 verletzt. Der aus acht Wagen bestehende Zug fuhr aus dem Geleise auf den Bahnsteig und rannte in den Fahrkartenschalter.
* Madrid, 15. Juli. Der Gouverneur von Valencia benachrjchttgte die Regierung, daß der Pfarrer von Mazer, Don Mvdesta Dapaza, wegen Falschmünzerei verhaftet worden sei. Mit ihm seien drei" mttschuldige Einwohner von Mkazer festgenommeu worden. Die Affäre ruft große Sensation hervor.
* Belgrad, 15. Juli. In Altserbien und Macedonien befürchtet man das Eintreten einer Hungersnot.
-Der telegraphischeDienstmit demKaifer. Der „Kaiser-Apparat" auf dem Haupt-Telegraphenamt ist gegenwärtig fast unaufhörlich in Tatigkett. Wenn der Kaiser seine Nordlandreise antritt, so bekomrnt das 5MUpt- Telegraphenamt und speziell der Apparat, der den Verkehr zwischen dem Monarchen und den amtlichen Stellen in Berlin vermittelt, viel Llrbeit. Der Kaiser wacht aufs strengste darüber, daß er in fortwährender dauernder Verbindung mit der Residenz bleibt. Die Schwierigkeiten, welche die telegraphischen Verbindungen mit hoch im Norden liegenden Orten machen, müssen überwunden werden. Unaus-^ gesetzt rasselt der Apparat, Tag und Nacht ist ein beson-^ derer Beamter hier stationiert, der Chifsie-Depeschen an- ' nimmt und befördert. Für die innerhalb des Reiches be-! förderten Depeschen steht dem Kaiser Gebührenfreiheit zu, außerhalb des Landes müssen aber die entsprechenden Beträge an die Postverwaltung der Staaten, die der Kaiser auf seiner Reise berührt, gezahlt werden.
* Zu den Überschwemmungen im Gebiete der österreichisch-ungarischen Monarchie meldet man, daß in Pistyan die Waag mit Abnahme des Hochwassers die Waagbrücke fortschwemmte, welche die Kurhäuser mit den Wohnungen der Kurgäste verbindet. Der Kurgebrauch ist hierdurch unterbrochen und die meisten Kurgäste sind abgereist. Die Einwohnerschaft hat großen Schaden erlitten. Aus Preßburg ist eine Pionierabteilung zur Wiederherstellung der Brücke in Pistyan eingetroffen. — Nach einer Warschauer Depesche ist infolge anhaltenden Platzregens die Weichsel bei Warschau aus den Ufern getreten, viele Straßen sind überschwemmt. Im Gouvernement Kjebce durchbrach die Weichsel den Damm und überschwemmte 50 Dörfer und störte den Verkehr aus der Warschau-Wiener Bahn. — Ferner wird aus Thorn i. W. telegraphiert: Das Hochwasser der Weichsel ist hier fast um 5 Meter gestiegen, infolgedessen ist die Holzflößerei völlig unterbrochen. Die Ladegeleise der Ufereisenbahn sind überschwemmt, wodurch viel Wiesenheu, Hackfrüchte und zum Teil auch Getreidefelder vernichtet sind.
* Ueber den durch Unwetter am Sonntag an-1 gerichteten Schaden wird der „Frkf. Ztg." aus Krefeld gemeldet: In einigen Orten des Kreises Neuß ist die Ernte fast gänzlich vernichtet. Sett mehr als 50 Jahren ist kein ähnlicher Schaden mehr angerichtet worden.' In Schwanenberg wurden zwei Damen vom Blitz betäubt und schweben in Lebensgefahr. In dem durch seine altertümliche Bauart berühmten Zons schlug der Blitz in das alte Schloß, zündete aber nicht.
— Der Geh. Medizmalrat Professor Dr. A. Reisser- Breslau hat sich zur Annahme der durch das Ausscheiden Isidor Neumanns fteiwerdenden Professur für Dermatologie an der Universität in Wien bereit erklärt. — Aus Marburg wird geschrieben : Der Professor der Philosophie, K ü h n e m a n n, der erst kürzlich emen Ruf nach Bonn angenommen hatte, wrrd zum kommenden Wintersemester nach Posen übersiedeln, um dort die Leitung der akademischen Vorlesungen zu übernehmen. — Der Landesbaumeister und Dozent an der Technischen Hochschule in Berlin, B. Hertel, ist zum Dombaumeister in Köln ernannt worden. — An der deutschen Universität in Prag treten am Ende dieses Sommersemesters vier Professoren in den Ruhestand: der Ordinarius der Pastoraltheologie, Professer Dr. theol. K. Elbl, der Senior der mediziiiischen Fakultät, Professor der medizinischen Ehenue, Hofrat Dr. med. lL H. H u p p e r t, der Ordinarius der Philosophie und Pädagogik, Hofrat Dr. phil. O. W i l l m a n n nnb 1 der Kunsthistoriker, 0. Professor Dr. phil. A. Schultz. —Wie man, sists Brüssel Mitteilt, wurde zum Rektor der dortigen Universität I hir das kommende Studienjahr der Zivilrechtslehrer Professor 9JI. Vauthier gewählt. — Man schreibt aus Paris: Die Acadömie des Sciences morales et politiqnes verlieh den Gelehrten Adam und T a n n e r y den Reynaud-Preis im Betrage von 10 000 Fr. für ihre Ausgabe der Werke von Descartes.
D e r ß e'
Gießen, am 14. Juli 1903. Großherzogliches Amtsgericht. Donnerstag d.13.August1903, nachmittags 2 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht die im Grundbuch vor den Flamen Hamer Friedrich und Ehefrau geb. Deiß stehende Parzelle Flur 1 Nr. 360 44 Meter Hofraite am Tiefenweg öffewlich meiftbietenb versteigert werden. 5227
Gießen, den 2, Juli 1903. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. I. A.: Keller.
Arbeilerlkewegnng.
k. M a i n z, 16. Juli. (Original-Telegramm des ießener Anz.") Der M a u r e r a us st a ii d rst beendet. Die Arbeiter fügen sich Den Bedingungen der Unternehmer.
M a g d e b u r g, . 15. Juli. 400Ö organisierte Metallarbeiter sind ivegen zu großer Anzahl üon Ileberftimben tn eine k 0 h u bewegu u n g eingetreten. Sie fordern eine neunstündige Arbeitszeit uno FestsetziNig eiires Minimallohnes. Der Hirsch- Tuncl'er'sche Verband hat sich der Belvegimg nicht aiigesa)los)en.
B a r z e l 0 u a, 15. Juli. Der Ausstand d e r A r b e i t e r Der verschiedenen Gewerkschaften dürste in wenigen Tagen beendigt
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| Gingesandt.
3°™* und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
m .Litt FriedhofS-Augelegenheit.
I or Nachdem durch bie Erklärungen im Inseratenteil des .Gieß, j Anz. die Angelegenheck der Friedhofsweche in die breite Oeffent- lchkeck gelangt rst, ist es vielleicht gestacket, in diesem Ginge andt sur unsere Mckburger zum F r i e d e n und zur M ä ß i q u n q zu | mahnen. Sicherlich darf der Meinung Ausdruck gegeben werden, daß es auch von einem erheblichen Bruchteil der evangelischen Bevölkerung, zu der der Einsender gehört, bedauert würde, wenn dre an erster Stelle kommunale Angelegenheit einer Friedhoss- eroffnung Anlaß zu konfessionellem Hader gäbe. Es er- schemt mir tatsächlich viel zeitgemäßer, Dinge, welche rein wirtschaftlich, kommunalpolitisch oder sanitätspolizeilich zu betrachten smd, von heterogenen Gesichtspunkten zu trennen, wenn dabei dem religiösen Empfinden und dem Gemürsbedürfnis und dem Standpunkt jedes einzelnen keine Beeinträchtigung widerfahren, ja demselben Rechnung getragen werden sollte. u. m,
. Gießen, 15. Juli.
Sollte der m Betracht kommenden Auffichtsbehörde nicht bekannt sein, daß dem Graben längs des so schön angelegten Fußweges, gen. „ber alte Schiffenberger Weg", von der Siechenanstalt an bis ungefähr in die Dickte des Weges nach dem Wald ein so pestilenzartiger Geruch entströmt, daß Passanten entweder wieder umkehren, oder längere Zeit eine ganz gehörige Dosis der denkbar schlechtesten und ekelhaftesten Lust zum Schaden der Gesundheit ematmen müssen ? Sollte der Grubeninhalt — denn mir um solchen kann es sich handeln — nicht anderswohin geleitet werden können, al§ gerabe neben einen so gerne vom Publikum benutzten Fußweg ? Abhilfe tut dringend not. Vielleicht dürfte darauf gedrungen werden, daß wenigstens im Sommer die in Betracht kommenden Gruben öfters geleert werden. civis.
Gottesdienst der israelitischen Ketigionsgesellschast.
Sabbathfeier am 18. Juli 190 3.
Freitagabend 8 Uhr. Samstag Vormittag 8 Uhr. Nachmittag 4 Uhr.
Sabbathausgang 9.15 Uhr.
Wochengottesdienst: Morgens 6 Uhr, abends 8 Uhr.


