Ausgabe 
16.6.1903 Erstes Blatt
 
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Dienstag 16. Juni 1803

153. Jahrgang

6-rfted Blatt.

Grund deS neuesten vorliegenden Etats (zumeist von 1902)

den Taten auS dem Reichshaushalt angefügt. Die Veröffent-

lionen Mark außerordentliche).

Die Staatseinnahmen belaufen sich bei den BundeS-

Ubrefit für Levelchenr «nzetgrr

grm1prtd)anld)lufi9tT.5L

Tie Finanzen der rvuudesstaateu.

Das Kaiserliche Statistische Amt veröffentlicht in dem pn

wie auf Grund der letzten vorliegenden Rechnung gegeben. Den Taten der einzelnen Bundesstaaten sind die entsprechen-

lichung ist in Text- und Tabellenform erfolgt.

Die gesamten StaatSauSgaben betragen nach den Voranschlägen für die Bundesstaaten 4376 Millionen Mark (darunter 166 Millionen Mark außerordentliche), für Reich und Bundesstaaten 6816 Millionen Mark (darunter 316 Mil-

* Semlln läßt sich dieNat.-Ztg." unter Vorbehalt melden, daß im Lrerse dortiger Politiker auch eine Per- onaLunion -wischen Serbien und Bulgarien

schen Konsulate eine lebhafte Demonstration und rieten: Glieder mit den uönigsmörbern! Hoch die Republik!" Das Konsulat wird letzt bewacht.

Zu erwähnen ist endlich noch ein Selb st mord eines Offiziers. Am 14. d. M. erschoß sich Leutnant Lazar I o w a n o w i t s ch vom 8. Infanterieregiment aus K r ä u k- ung darüber, oaß er oom Ossizierlorps bc£ Regiments .. . . r 1 -----1, an bei

tragen sie für die Bundesstaaten 11 293 Millionen Mk., für Fundierte

Einnahmen stehen der Höhe nach voran der Bedarf, bezw. der Ertrag von Erwerbseinkünften mit 1861 Millionen Mark in Ausgabe, mit 2621 Millionen Mark in Einnahme. Es handelt sich hierbei um Domänen, Forsten, Bergwerke, Eisenbahnen, Posten, Telegraphen und sonstige Staatsbetriebe. Tie Staatseisenbahnen sind allem mit 1330 Millionen Mk. ober 31,6 v. H. an den ordentlichen Ausgaben und mit 1898 Millionen Mark oder 46 v. H. an den Einnahmen beteiligt.

Den nächsiwichtigen Tell der Einnahmen bilden die Steuern. Als Landessteuern ergeben sie 599 Mill. Mk., und zwar in Form von direkten Steuern 434 Millionen Mk., l von Aufwandsteuern 83 Millionen Mk. und von VerkehrS- steuern 82 Millionen Mk.

In Bezug auf das Staats kapitalvermögen sind lediglich die Geldbestände und Geldforderungen in der Statistik berücksichtigt, während die bedeutenderen m Grundstücken, Jnventarien, Raturaloorräten 2c. liegenden Werte nicht fest­gestellt wurden. Dagegen sind die Staatsdomänen und Staatsforsten, sowie Staatseisenbahnen nach ihrem Umfang, letztere auch mit dem Anlagekapital, nachgewiesen.

Was endlich die Staatsschulden anlangt, so be«

8 Sterne Dep-sch- der Regierung, mit der der Mt-nste» präf^nt Av°kuL>>Ätsch de-n Fürsten jfcterK» feit dj die vollzogene D>nigsw<chl uotift^Mte, trat am iibrnb folgende Antwort des neuen Lontgs an. Ae glänzenden Beweise der ^=8 teuren

Eines teuren Heeres und der patriotischen Re. gaben mich tief gerührt. Aus der Tre,c meiner =ecle danle ich der Vorsehung, die mir beschrcden, '"fÄf t^ Knaden durch des Boltes Willen den Thron meiner ^hm» 'Äen zu besteige». Sie, Herr Minister. "sLt rnil ^6rc Genossen in der Regierung bitte uh, meÄ vmglichc'Anerkennung mit der Versicherung meines blonderen Wohlwollens entgegenzunehmen. Peter.

Rack cin^-r Budiipester Tepesche hatte Larageorgiew.tsch für die Annahme bS Thrones zur Bedingung gemacht, P?6 bfe Wahl e in stimmig «folgt m:o .da» teuier von ßwÄ die °n dem Blutbade beteiligt waren, der

seinem Einzuae oder später ihm vor gestellt werde, noch irgendwelche Begünstigung verlangen dürfe. Die provi- orische Regierung geriet durch diese Bedingung sowie durch >ie weitere Forderung, daß sie eine Wiedervereinigung der Parteien zustande bringe, in große Verlegenheit, trat aber trotzdem für seine Wahl ein.

Die provisorische Reaierung wandte sich sofort draht­lich an Uaragcorgiewitscv um Einsendung einer Photo - raphie. Man will davon Rachbildungen im ganzen «ande verbreiten. Bis heute früh ist diesem Wunsche nicht

nahe."'

In Sabae (Serbien, wurde der Gondarmerre- major Nikolitsch, der seinerzeit den Arrangeur des Sabacer Putsches, Amwantitsch, erschoß, verhaftet.

Die Serben in Budapest veranstalteten vor dem serbi- lebhafte Demonstration und nefen: jömörbern! Hoch die Republik!" Das

König, die nach dessen Ende fortgesetzt werden. Mau miß- bMigt es, daß die an dem Morde beteiligten Offiziere in den Vordergrund treten.

Im Nachlaß des Königs Alexander hat man die Namen von etwa 90 Offizieren und 1000 Per­sonen im Innern des Landes gefunden, welche am 20. Juni vor der Durchführung des geplanten neuen Ver­fassungsumsturzes hatten um gebrachtwerden sollen. (Eine Bestätigung dieser Nachricht bleibt wohl abzuwarten.)

Ein Journalist, der trotz strenger Bewachung unter Führung eines Offiziers in den Konak gelangte, entwirft ein anschauliches Brio des Vandalismus, mit dem bic Offiziere in den ZiöuigSgemächeru gehaust haben. Durch das Sprengen der Tür wurde auch der Türstock heraus­gerissen, wobei eine kostbare Sövresvase, ein Geschenk des Prä,identen Loubet, zerbrach. Die Slucldecke ist abgeiallen, i Teppiche, Gobelins voller Blut, Vorhänge, Bettzeug, Laken, ! Sessel, alles ist zerstochen oder von Säbelhieben zer­schnitten, Spiegel find zertrümmert. An der Leiche der Königin Draga war eine Brust abgeschnitten, der Unterleib aufgeschlitzt. Ihre Leiche zeigte 45 Wunden und Spuren von Fußtritten.

DemWiener Tageblatt" zufolge ließ Milan im Jahve 1898 in Wien König Alexander fünf Tage lang von den ersten medizinischen Autoritäte u unter- suchen. DaS Ergebnis lautete, Alexander werde in eurigen Jahren ein gewalttätiger Narr werden. Hierüber wurde ein Geheimprotokoll aufgesetzt. Trotzdem fidertc die Wahrheit durch. Die Partei öurrageorgiewilsck bereitete ein Pamphlet vor, welches betitelt war:Dem Irrenhaus

König Aeter I. von Serbien.

T-ie Skupschtina und der Senat wühlten gestern, wie vorauSzusehen war, in gemeinsamer Sitzung ein- ! ^stimmig Peter Karageorgiewitsch zum König unb benachrichtigten ihn telegraphisch von der Wahl.

So meldeten wir gestern abend bereits durch Extra­blatt, nachdem wir schon in unserer gestrigen sJhiuimer auf Grund eines eigenen Telegramms aus Belgrad hatten neiden können, daß eure Vorverjammlung in der dk-acht von Sonntag auf Montag den gleichen em stimmigen Be­schluß gefaßt halte.

Tie ei^ung der Nationalversammlung wurde, nach den heute uns vorliegenden Meldmrgen, vom Senats- Präsidenten Welimirowitsch mit einer Ansprache eröffnet, in der er die Wahl Peter Karageorgiewirsch zum König empfahl. (Begeisterte Zivioruse.) Tie hierauf vor- genommene namentliche Abstimmung ergab die einstim­mige Wahl deS Fürsten Peter Karageorgiewilsch. Ter Justizminister teilte alsbald das Wahlergebnis der vor dem Palast harrenden Volksmenge mit, welche die An­kündigung mit freudiger Zustimmung aufnahm. Von der Artillerie wurden 101 Kanonenschüsse abgegeben. In der Stadt, so wird hinzugefügt, herrscht lebhaftes Treiben. Tie Wahl ist in vollkommen legaler Weise vollzogen wor­den. Tie Bevölkerung begrüßte die Wahl des neuen Könige mit großer Begeisterung.

Tie radikale Strömung geht dahrn, sich von Peter Karageorgiewitsch die Zusicherung gew is se r V o l kS- rechke auszubedingen, die die Macht des Königs in verschiedener Hinsick)t beschränken sollen. Es soll festgesetzt werden, daß die Beamten unb die Armee dre Verfassung zu beschwören haben. Ter Generalissimus soll von der Skupschtina gewählt und die Ver- assung von 1888, durch das allgemeine Stimmrecht ver­vollständigt, angeführt werden. Angeblich stellte Lara- georgiewitsch ebenfalls Bedingungen auf, bar­unter forderte er die Entfernung der am Atten­tate beteiligten Offiziere auS der Hauptstcü>t. Ter ehemalige Gesandte in Paris, Najowllsch, begab sich nach Genf, um mit uarageorgiewitsch Vorbesprechungen etu- juiteiten. Tiefer hat inzwischen eurem Vertreter der schwei- zcrischen Tepeschenagentur in Gens, wo er sich rmmea noch aufhält, erllärt, daß er die Krone an nahm und den Namen Peter L führen werde Er fei tief gerührt von Dem Beweis deS Zutrauens, obschon ihm die Nachruht nicht mehr unerwartet gekommen sei. Er werde an das serbische Volk eine Proklamation richten, in der er dem Volke dafür danken werde, daß es die Tradllionen ferner Vor­fahren wieder aufnehmen wolle. Er selber werde, treu diesen Traditionen, sich besorrders vom Andenken an Jemen verehrten Vater Leiten lassen. Er gebe sein Wort, ba p er alles was sich in den letzten 40 Jahren zuaetragen habe, beraeffen, uno gegen feinen sein er Widersacher Groll bewahren werde. Er werde die Rechte sämtlicher Beamten unb Angestellten respektieren unb dieselben bitten, sich genau an bas Gesetz zu halten, nnb die normale öe- chästigung wieder aufzunehmen. - Ter neue Lvrng wird wahrscheinlich in Begleitung seincS schwerzenscken Per­sonals am Donnerstag abend über Wien nach Belgrad ab­reisen. Seine Wohnung wirb von rabfahren^n Polizisten bewacht. DaS im Hause aufgelegte Gluckwunschregister fiult

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aus,eromuagt.

Dem GtetzenerAn-etqer werden tm Wechsel mit dem Kessischen Landwirt die eichener Samlllen- blätter viermal in der Woche betqclegL

NotatwnSdruck u. Ver­lag der Brüh l'schen Untveck.-Vuch- u.Stem- brudtm (Vletsch Erden)

ventiliert wurde. ,, . , r

Die Vorbereitungen zu einem Anschläge gegen König Alexander datieren bereits zwei Jahre zuruck. Schon zweimal war ein Termin dazu in Aussicht genommen. Beide Male erfuhr der Lönig rechtzeitig davon, hierauf sind verschiedene letzthin erfolgte Versetzungen von Offizieren in die Provinz zurückzuführen, ebenfo einige in O fizierskreisen gehaltene Reden des Königs, worin der Lontg die Offiziere an ihren Lid erinnerte und die Hofs- nun« aussprach, daß sie ihn in der Stunde der Gefahr schützen würden. In dem Kampfe des einbnngenben Militärs gegen die in den Nebengebäuden des Konaks unter- gebrachte Gendarmerie fielen beiderseitig 30 Mann.

Dnevni List" veröffentlicht den sektronsbefunb! her" Leiche des Königs Alexander. Die Schädelbecke ist auch diesem Belgrader Watte zufolge 11 Millimeter dick (bei normalen Schädeln höchstens 6 Millv- meter). Beim Großhirn fanden sicy Verwachsungen mit der Schädelbecke. Das Kleinhirn war hypertrophisch, die Leber ungewöhnlich -groß und von schwarzer Farbe und speck- artia beaenerierL

Der Königsmord wird, trotz der Gegnerschaft gegen Alexander und" des Hasses gegen Draga, keineswegs

unb ®.mbe5|taaten 14 106 MMi-nen Ml.

$ Ter König Peter Karageorgiewitsch empfing nach an­deren Meldungen gestern nachmittag m Genf drei Tes­pe sch en auS Belgrad. Tie erste stammte vom Mllnster- Diähbentcn, welche Karageorguwitsch s«ne _^ltun°^c Wahl zum Könige anzeigte. Tie zweite Depcschemeldetc id in d euAus g an g der Skuptschina-^itznng und den Tank

A^nee. Tie dritte Depesche künbot. den Abgang einer Mutation aus Belgrad mit dem Oneut-Expreßzug an, m^lAe dem König persönlich seine (Smcmuing übermitteln - > i 1IltK jhn einlabet, nach dem Daterlande zurückzukehren.

ftönifl aSorSe mit einer Depesche, worin «den kL'7l°r-L-^» »

netenl Am Mittwoch wird die Deputation m Gans ern- ILe;f7^r T schickte Depeschen an den König ton

Italien den Fürsten von Montenegro unb an die Kais« £Älanb Sb Oesterreich DaS ^^welchmd« Köniq wohnt, ist von einer grotzen VolVmenge belagert. Ls ist eüi eigener Sicherheitsdienst eingerichtet worden. Ser König -rhMi maffen^aft Blmnrn und Gllulwun,ch-Tele.

vrzugSpretSr monaluchvbPl^ oiertH* hShdtd) Mk. «JO; durch Vlbhote- u. Zweigstelle» inonQthd) Go Pf.; durch drePott Aik.L. otertel* läbrL russchl. Bestellg. 2nnah»e von Hnitlgce für bie Tage«nummer bifl voirntttagt 10 Uhr.

Zeilen pre«: lokal

auirodete tO IMg. 8(tanl»orlll(b Ita den pultt. und algtm. TeU: U ttlttte; fÜt ,etQÖt und tianb' und eti>end)l*1aaie: August Dötz; tüi den An­zeigenteil: Pans Deck.

GichenerAnzeiger

General-Anzeiger 57

Amk- und Anzeigeblatt für den Kreis Metzen

entsprochen worden.

Rußland gibt feinen Segen zur Wahl. Die russische Regierung zieht sich mit der ^orrnd von derMastein- mi chung in die inneren VerhÄtnisse Serbiens" aus der Af äre. Die Formel ist zuerst von Wien ausgegeben worden, und man hat in Petersburg nichts besseres gefunden, um über die Bluttat zur Tagesordnung übergehen zu können. Ties Lapitel ist allem Anschein nach geschlossen, itöiuß Peter soll, wie es heißt, die Konzession dem empörten Rechts- gefühl machen, daß er die Vorstellung der am lonigsmord Beteiligten sich verbeten hat. Da werden gar viele sich dem Thron semzuhalten haben. Aber wie lange? Die Militärpartei in Belgrad betrachtet sich offenbar als Herrn der Situation; solcheWnigsmacher" lassen es sich schwerllch gefallen, zum Lohn derVater- lanbäbefreiung" abgeschüttelt zu werden. J-n den bürgerlichen | Parteien hat sich schon ein grimmiger Zank um bie Ver- sassung erhoben. Lönig Peter kommt in ein Chaos hinein, m eine Situation, die mit Aufruhr und Verschwörung ge­laden ist. Er wird sich die (Erfüllung seines Herrschertraumes anders vorgestellt haben.

Zugleich mit den Vorbesprechungen der Parteien tagte übrigens in Belgrad eine Offiziersverfammlung, welche beschloß, die Namen der Teilnehmer an dem Ge­metzel im Lonak geheim zu halben. Gleichzeitig wurde erklärt, daß die Siegicrungdform nur monarchisch fein dürfe. Tiefer Beschluß übte, so beißt es, auf die Entschließ­ung des Parlaments einen entscheidenden Einfluß aus.

Ter Belgrader Lorrespondent des PariserTemps" hatte eine Unterredung mit dem Minister deS Aeußeru Kaljewitsch, welcher unter anderem sagte: Cb et ft Naumowitsch, einer der Teilnehmer an der stier-. ~ - o ------h A w

des ermordeten Königs ist dreimal star ker ge- snich t willfahrt werden tonne.__________________

wesen, als die eines normalen Menschen. Tie Ereignisse in der Nacht vom 10. Juni seien gewiß schrecklich und beklagenswert, wenn man aber bedenkt, daß die inneren Geschichte Serbiens in den letzten 20 Jahren nur die Ge-! Statistik des Deutschen Reichs in Fottsetzung einer tm Vot- fd)id)te der Eheangelegenheiten Milans und Alexanders ge- . , m crrten mQ[e gegebenen Darstellung eine Arbeit über wesen ist, so könne man sich darüber kaum wundern. Unsere ^nanzen der deutschen Bundesstaaten. Wte im Vorjahr, ist es, t ne w.° bere gut 1 d» bie8maldie Vielgeswlligkest der Bud.

serbisch e Volk unter den gegenroärtiaen Umstanden be- getS der Emzelstaaten und deS Reichs zu einem emheilluhen obachtet und das Wohlwollen des gesamten Blld Über die gesamten deutschen Finanzen zu veremtgen. Europas erlauben uns, viel von der Zukunft zu hoffen."IDie mitgeteilten Ergebmffe beziehen sich auf die Ausgaben, Ter Temps-Korrespoudent fügt hinzu, daß diese Erllarung Einnahmen, wichtigeren Bestandteile deS StaatsoermögenS den Jnhall des Rundschreibens roiebergebe, welches Llalje- s^ie die Staatsschulden. Die Nachweise sind sowohl auf witsch an die Ntächte gerichtet habe. * ........ r.

Minister Kaljewttsch beftätigte in einer Unterredung mit dem Berichterstatter eines Berliner Blattes, daß bie un- gebändigte Herrschsucht der Lönigin Draga ui der gräßlichen Lösung des Lonsliktes zwischen Thrau und Armee die Ursache gewesen sei. Die Offiziere, die an der ton langer Hano cuigeleiteten Verschwörung teilnahmen, hätten zunächst kein Blutvergießen beabsichtigt, ondem nur den Lönig Alexander zu einer Aenderung der Regierungsweise unb schlimmsten Falles zur Abdankung veranlassen wollen. Der Monarch sei ab er von seiner Gemahlin immer stärker gegen sein Volk ans. m . .------ -----------------------------

gehetzt worden. Als vor einigen Monaten beifiaaten auf 4356, bei Reich und Bundesstaaten auf 6796 eTflärt Nerg"eichenIEten Mark,' darunter 146 bezw. 297 Millionen Mark

^ürbe geschehen; der Lönig müsse dem Volk bie Faust Einnahmen aus Grundstock, Anlehen und sonstigen verfüg-

1 baren Staatsfonds.

Bei den bundeSstaallichen ordentlichen Ausgaben und