Ausgabe 
16.2.1903 Erstes Blatt
 
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haben, sortiere man btt Knollen ziemlich " die gut durch- Die Kellertüren und ch friert. Bei Tau- u Wen. Diese Mag- und im September )as Wetter wird ost i)cr Frost droht und ertig, treibt zur Eile >ie Kartoffeln schlecht offeln. Es soll nun zige Ursache ist. lerkehr zwischen Be» teit§ eine Verfügung jchluß daran ist auch lammen der Beamten ;t lautet: ,Der Dienst brrngt die Beamten verschiedensten Stünde i. Die Wahmehmung )laß von Ausmerksam­beteiligten Beamten:

Eile sich abroitfelnbö baß bie bin Fem- Erregung geraten mägigfeiten unb un> rspiel kurzes Warten oindung, mangellzchre inet Verbindung und zu überschätzen. Aus- es sederzeit feig, durch erschöpfende Aus- nandersetzungen vor- ave Personen am Fern- 8 sich hinreißen lassen, >n nid)t im gl-lch» tzich- !»"h-7*' Emgimg »»ch ®°9 & w>-d w 5 n Beamten zur Richt gegenüber genommen -lern J-H-- E Eerghauiet Ms *»« ff

Atzlrnd-r »

Paswfv».

Aktiva.

Die diesjährigen Gesellen - Prüfungen finden in

JC

den

31

8,770,335

Oft

Credit.

Gewinn- nnd Verlust-Conto nltimo Dezember 1902.

Debet.

Per

Die

1445

Dr. Bendixen.

Dr. Henneberg.

Dr. Gelpcke.

Dr. Karl.

Der Jahresbericht kann kostenfrei direkt von der Bank oder durch die Pfandbriefverkaufsstellen Dezogen werden.

s»t.

1442

Wald versteigert:

1397

Scheitern 182 Buche, 18 Eiche

Wallthorstraße 24.

in

1443

Vollmilch Magermilch Buttermilch

715,748

126,447

10

103

6

197

4 4800

200

36

18

11

fr l )

209

57

285

Wcrkscheit rm: 13 Eiche.

Das Holz aus dem Hinter­wald wird nicht vorgezeigt.

Prügel Stöcke Reiser

Hohversteigerung

Donnerstag, den 19. d.

Mts., von vormittags 10 Uhr an, kommt in dem Beuerner Gemeindewald Distrikt Heeg­strauch nachverzeichnetes Holz

Die Zusammenkunft ist der Krebsbach.

Hotzvccheigerung

der Gräft. Oberförfterei

Arnsburg.

Donnerstag, den 19. Fe­bruar nach Zusammenkunft 10 Uhr vormittags im Pflanz­garten werden im Feldheimer

Bilanz-Conto . . Hypotheken-Zlnsen Zinsen Conto . . Provislons-Conto .

Aktlenkapital-Conto......

Satzungsmässige Reserve . . .

Reserve-Conto II, für etwaiges künf­tiges Plandbrief-Dii-agio u. 8. w.

Hypotheken-Pfandbriefe

i°/oige Pfandbriefe.....

3j/20/oge » ......

Fällige Hypothekenpfandbriefe . . Fällige Coupons unserer Pfandbriefe Dividenden-Conto (Restanten) . . Pfandbrlef-Agio-Conto i§ z6 des

Reichsbypothekeii bankgesetzes) .

Vorträge auf Provislons-Conto . .

Vorträge auf Hypothekenzlnsen-

Conto (Mk. 2,u2p,36- 95 über­

tragen aut Rt-serve-Conto II) .

Vorträge auf Unkosten-Conto . .

Beamten-Unterstützungsfonds . . Creditoren in laufender Rechnung Gewinn- und Verlust-Conto . . .

Holz-Versteigerung.

Donnerstag den 19. Februar werden aus den Schinderskopf 21 und 22 und Rehloch 3a versteigert:

Cassa und Guthaben bei Banken Kassenbestand.......

Giroguthaben bei der Reichsbank und bei der V ereiabbank,Hamburg Guthaben in laufender Rechnung bei der Deutschen Bank, Berlin und anderen ersten Bankhäusern

Wechsel Conto . . . .

Diskontierte gekündigte Effekten . Effekten-Conto (Hamburg., Prtuss., Sachs, und Reichs-Anleihen; da­von ins Pfandbriefdeck ungsregister ei- getragen Mk. r ,263,400) .

Darlehen auf Hypotheken .... Hypotheken (davon ins Deckungs- reg-ster eingetragen Mk.

SM,9.4,309 69;.....

Fällige Hypotheken-Darlehnszinsen

(rückständ g Mk. 27,6^3.9.) . . Bankgebäude-Conto Hamburg . . Bankgebäude-Conto Berlin . . . Debitoren In laufender Rechnung .

Großen-Linden.

Gießen, den 6. Februar 1903.

Großh. Oberförsterei Schiffenberg.

Heyer.

Entstehung eines wahrhaftigem, nejcrn, emsaa)ern, snev- lichern, ernstern, geistigern und menschlichern Jdtealismus unmöglich." , w .

* Arizona-Kickers Klage. Der berulMteAn- zona-Kicker" bricht in folgende Klage aus: Ein Mann mag eine Warze im Genick als Kragcnknopf benützen fich hinten auf die Puffer der Eisenbahn aufsetzen, um Geld zu sparen, bis der Kondukteur hciunterkommt seine Uhr nachts stehen lassen, um sie nicht abzunützen das i ohne Punkt und bc.«., t ohne Strich lassen, um Tinte zu paren das Muttergrab bebauen des Kornes halber, und kann trotz alledem noch ein Gentleman bleiben im Ver­gleich zu dem, der eine Zeitung zwei, drei Monate regest- mäßig annimmt und wenn es zur Zahlung kommt, sie einfach mit dem Bemerken zurücrsendet:Annahme ver­weigert !

Der vergeßliche Herr Professor. 2,erB. Kur." berichtet aus München folgendes Geschichtchen, das angeblich den Vorzug haben wahr zu ftin: Vor einiger Zeit war ein Münchener Professor genötigt, eine Reise zu tun. Bei der Rückkehr fiel es seiner Gaiun auf, daß chr Gemahl ohne Mantel heiiukam. Aus die besorgte Frage nach dem Verbleib des wertvollen Gegenstandes, der insbesondere zur Winterszeit als unentbehrlich gilt, stellte sich heraus, daß ihn der Herr Professor im Eisenbahn­wagen liegen gelassen habe. Eiligst wurde reklamiert, und bald kam die Einladung, den Muntel im Funobureau ab- holen zu wollen. Voll Freude erschien der Herr Professor im Bahnhof, lieferte den Eigentumsnachweis, erhielt das Kleidungsstück und entfernte sich, nachdem er den Empfang bestätigt hatte. Wer beschreibt aber sein Entsetzen, als er nach einigem Aufenthalt in der Stadt mittags zu Tisch erschien und sofort wieder die Frage der Gattin hören mußte, ob er denn seinen Mantel doch nicht wieder er­halten habe.Gewiß habe ich ihn bekommen, und sogar die Zigarren steckten noch in der Tasche",lind wo ist er jetzt?"Ja, das kann ich augenblicklich nicht sagen. Viel­leicht in der Weinstube von E." ES wurde hingc,chickt, aber hier, wie in einem zweiten Weinhause, das er ab und zu besuchte, erhielt man den Bescheid, der Herr Professor sei ohne Ueberrock gekommen und gegangen. Schließlich unternahm man auch nochmals den aussichtslos erscheinen den Gang ins Fundbureau. Und siehe da, der Mantel prangte am Kleiderrahmen, wo ihn der Herr Professor vor dem Unterschreiben aufgehangen und nachher abzuneh- men vergessen hatte. __

Monaten März und April statt.

An derselben können alle jungen Handwerker aus Orten: Gießen, Heuchelheim, Wieseck, Alten-Buseck, Großen-Bufeck, Beuern, Haufen, Burkhardsfelden, Watzenborn-Steiuberg, Langgöns, Leihgestern, Älein- Lindcn, Grotzen-Lindcn, Trohe, Rödgen, Annerod, Garbettteich teilnehmen, deren Lehrzeit spätestens am Schluß der Prüfungen beendet ist und für welche keine Jnnungs-

Odenhausen.

Londors, den 12. Februar 1903.

Freiherrltche Dberiörsterei Rabenau.

Nicolaus.

Küm nifchr»

TechnikumBingen

Höhere Fachschule für Maschinenbau u.Elektrotechnik I r«'g . rei L) rektor H«»-pke. |

Prüfungsausschüsse bestehen.

Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung des oorgeschriebenen Formulars (bei dem Unterzeichneten erhältlich) bis zum 1. März d. I. an den unterzeichneten Ausschuß zu richten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 Mark und ist mit der Anmeldung an den Unterzeichneten einzusenden.*

Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die Ablegung der Gesellenprüfung u. a. als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meistertitels erforderlich ist, ihre Berfäumnis daher fpäter empfindliche Nachteile im Gefolge hat.

Gießen, den 20. Januar 1903. , 683

Ier PrilsuiiMusstzusj des toncwtTüciicrcinS zu Gießen.

Trabe- , Vorsitzender.

Hamburg, den 31. Dezember 1902.

Hypothekenbank in Hamburg.

Die Direktion:

Uebereinstimmung mit den Büchern der Hypothekenbank in Hamburg bescheinigen wir hierin t, Hamburg, den 9. Januar 1903.

H Augener. P. Galles.

zur Versteigerung rm Buchen-Scheit,

9 Kiefernstämme von 3242 Etm. Durchm., 410 Mtr. Länge mit 7,36 Fstm., 3 Lärchenstämme von 2125 Etm. Durchm. und 1416 Mtr. Länge mit 2,06 Fstm., 2 Fichten­stämme von 3850 Etm. Durchm., 911 Mtr. Länge mit 3,02 Fstm. Buche: 2 Rm. Scheiter, 3 Rm. Knüppel, 260 Rm. Wellen, 2 Rm. Stöcke. Eiche: 30 Rm. Scheller, 29,6 Rm. Knüppel, 3390 Wellen, 105,5 Rm. Stöcke. Radel: 28 Rm. Scheller, 2 Rm. Knüppel, 480 Wellen, 11 Rm. Stöcke. Wetchholz: 3330 Wellen, 75 Rm. Stöcke.

Zusamnienkunft morgens 9 Uhr auf der Rehschneise m Abt. Rehloch.

Nähere Auskunft erteilt Großh. Forstwart Menges zu

Eichen-Scheit, Buchen-Knüppel, Nadel-Knüppel, Buchen-Wellen, Eichen-Wellen, rm Buchen-Stock,

Elchen-Stock, diadel-Stock.

Holzversteigerung.

Freitag deu 20. Februar 1903 werden versteigert aus Distrikt Sloll, Lemberg und Önin, Stämme: Esche, 1 Stück 36 Elm. m. Dm., 9 Mtr. lang mit Ö,92 Fm., Kirschbalim, 1 Sluck 29 Elm. m. Dm., 6 Mtr. lang mit 0,40 Fm., Derbstaugen: Wd)te, 31 «luck mit 2,20 Fm., Reisstaugcu (Bohnenstangen): wchte, ^00 ^-tuck mit 0,8ö Fm., Scheiter Rm.: Bliche 126 I. Klasie, 6 11. Klaste, Elche 15 (worunter 5 Rm. Rlindscheit), Nadel o I. Klasse, 4 II. Klae, Aspe 7 II. Klasjc, Knüppel Rm.: Buche 135, Birke 2, Ktrschbaum 1, Eiche 40, Nadel 75 1. Klasse, 2 II. Klasse, Aspe 6 .1. Klasie, Reiser Rn,.: Bliche 292, Elche 186, Nadel 224, Aspe 6, Stöcke Rm.: Buche 24, Eiche 47, Nadel 42 I. Klasse, 14 11. Klasie.

Die ^llsanlineilfunft ist vormittags 10 Uhr am Steinbruch an der Noll-Ehaussee. Nähere Allskunst erteilt Forstlvart Leyerer,

tr 94

, 103

177

Telephon 249.________

Jlumplmollirrrt SlhMkustitzr 4

JrtC. i*e< »yn 223

empfiehlt täglich irisch:

Technische Gmni- nnb Asbeßsabrikate Dichtungen für alle Zwecke, Schläuche jeder Art, sämt­liche Bedarfsartikel für maschinelle Betriebe. 1463 ti^ibriisier Georg;

Hypothekenbank in Hamburg*

Bilanz Ultimo Dezember 1902.

Ztg." meldet: Kaiser Franz Joses hat den Mitgliedern des gesamten Hauses Habsburg-Lothringen jeden Verkehr mit Prinzessin Luise verboten.

Eine Ausstellung des 9. internationalen Kongresses gegen den AlkoHolismus wird in Bremen vom 14.19. April stattfinden. Es handelt sich dabei um alkoholfreie Getränke und um Abbildungen alko­holfreier Restaurationen und Hotels, um Außen- und Innenansichten, Pläne, Grundrisse usw. Es werden ferner ausgestellt werden Koffee-, Tee- usw. Wagen zum Verkauf auf Straßen, in Fabriken, Werften und ähnlichen Betrieben, Apparate zum Kochen und Wärmen von Speisen und Ge­tränken. Es handelt sich weiter um Abbildungen von Warte­hallen, Wärmehallen, Schutzhütten usw., die dazu dienen ollen, den Zwang zu beseitigen, der gegenwärtig noch an vielen Orten das Publikum zum Besuch von Wirtschaften und zum Konsum von alkoholischen Getränken veranlaßt. Ferner wird eine ausgewählte Literatur über die Alko- holfrage zujammengestellt werden. Es werden eine Reihe von Vlodellen und Abbildungen von Trinkbrunnen aus­gestellt. Die Bemühungen zur Verbesserung des Trink­wassers und Sanierung der Flüsse werden Berücksichtigung finden. Auch die indirekten Mittel zur Bekämpfung des Alloholismus unter anderem die Bestrebungen zur Schaf­fung guter Wohnungen werden auf der Ausstellung vertreten sein. In umfassender Weise soll die Verwendung des Spiritus, zu techni>chen, insbesondere gewerblichen Zwecken dargestellt werden, die Zentrale für Spiritus- Verwertung in Berlin hat eine reichhaltige Beschickung der Ausstellung zugesagt. Mit der Leitung der Ausstellung ist Dr. jur. H. Eggers in Bremen beauftragt.

* Maeterlinck und der Wein. Als Maeterlinck kürzlich in Berlin war, ist es manchem aufgefallen, daß der gefeierte Dichter so wenig Wein trank. In der Tat scheint der Verfasser von M 0 n n a Van n a vom Alko­hol nicht viel zu halten. Zn seinem WerkDer be­grabene Tempel" findet sich darüber folgende inter­essante Stelle, die wir nach der deutschen Ausgabe von F. v. Oppeln-Bronikowski (Verlag von Eugen Tiederich in Leipzig) zitieren:Wer einmal dem Alkohol entsagt hat, der verzichtet eben dadurch auch auf die meisten gewalt­samen und groben Vergnügungen. 9hm aber ist der 9llm- bus dieser Vergnügungen, das Vorurteil über sie und das leidenschaftliche Trachten nach ihnen das grüßte Hindernis für eine harmonische Entwicklung der Menschheit. Sich davon loszusagen, heißt, sich edle Muße, andere Wünsche und eine entschieden höher stehende Hoffnung auf Zerstreu­ungen schaffen, denn sie kann nie so niedrig sein wie die aus dem Alkohol sich ergebende. Aber werden wir diese leichtern und reinern Stunden erleben? Das Verbrechen des Alkoholismus tötet nicht allein seine Getreuen und ver­giftet die Hälfte der Rasse, es übt auch einen mittelbaren tiefgreifenden Einfluß selbst auf die Gedanken derer aus, die es mit Schauder fliehen. Es erhält in der Masse, und infolge des unvermeidlichen Einflusses der Masse auf den Alltag des Ausnahme-Mensck)en, auch in diesen einen Freu­denbegriff aufrecht, der alles, was Ruhe, Friede, Gesellig­keit, Frohsinn, Menschenlust heißt, trübt und erniedrigt, und gegenwärtig kann man geradezu sagen, macht es die

fötmrn als tatsächlicher Abschluß der akademischen Be­förderung gelten, und in Königsberg geht ein D^chsel der Ordinariate offenbar nur langsam vor suh. An sechs weiteren Hochschulen sind bei drei Fakultäten die Pro­fessoren von überdurchschnittlichem Aller; und zwar bleibt in Bonn, Heidelberg, Wien und Straßburg nur die theo­logische, in Jena die philosophische, und m Graz dre mebuinüdje Fakultät zurück. Ber fünf Universrtäten (Tü­bingen Marburg, Zninsbruck, Erlangen und Gießen) stehen sämtliche Mittel unter ihrem Durchschnitt. Es sind dies zum Teil die llemslen Hochschulen, zum Tell solche, bei denen ein Wechsel besonders häufig exntritt Betreffs der Peniionsverhältnisse in Deutschland schlägt Eulenburg vor, den Professor mit anderen Beamten gleich zu stellen, d. h. ihm das Recht zu geben, mit 65 Jahren in den Ruhestand zu treten; das Ruhegehalt würde sich dann ebenfalls nach den Bestimmungen der Beamten- besoldung richten müssen.

Vermischtrs.

Oppau (Bayern), 15. Jeor. Parteipolitische Mei­nungsverschiedenheiten haben zu einem Brud ermord Anlaß gegeben, der der erste Vorstand des sozialdemo­kratischen Wahlvereins Heinrich Süß verschuldet hat. Der Genannte wurde von seinem Bruder, dem 32 Jahre allen Maurer Georg Süß vor einigen Tagen in einer Wirtschaft Darüber zur Rede gestellt, daß er sich in )einer Eigenschaft als Vorstand des sozialdemokratischen Vereins nicht an der Beerdigung eines auswärttgen Genossen beteiligt hatte. Die beiden Brüder gerieten dabei in einen heftigen Streit, in dessen Verlauf jeder der Streitenden für sich die größten Verdienste um die sozialdemokratische Partei in Anspruch nahm. Auf dem gemeinschaftlich angetretenen Nachhausewege entbrannte der Strell von neuem, wobei Georg Süß derartig in Zorn geriet, daß er auf feinen Bruder aus einem mitgeführten Jagdgewehr einen Schuß abgab. Nur leicht an einem Fuß verletzt, sprang dieser jetzt in sein in nächster Nähe gelegenes Wohnhaus, um sein Gewehr zu holen und daraus aus einer Entfernung von 15 Meter auf Georg Süß eine volleSchrotladung ab zu feuern. Die Geschosse drangen jenem in die Brust, und ber Verletzte starb wenige Tage später. Heinrich Süß wurde verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis des Landgerichts Frankenthal eingeliefert. Beide Brüder find verheiratet. Zwei Frauen und zehn unmündige Kinder find durch die Tat ihrer Ernährer beraubt worden.

* Luise von Toscana. DemBerl. Tagebl." wird von seinem Lausanner Korrespondenten vom 15. d. M. tele­graphisch gemeldet: Ich war gestern in La Metairre und sah die Kronprinzessin Luise am Vormittag nut einer Kammerfrau nach Nyon spazieren. Sie sieht s e h r l e i d e n d aus. Ten Nachmittag verbrachte sie in dem Garten ihrer Villa. Giron ist gestern um ein Uhr von Lausanne kom­mend, in Nyon ausgestiegen, aber mit dem gleichen Zuge n a ch G e n f weiter gefahren. DemNeuen Wiener Tage­blatt" zufolge ist gegen die in Zürich erschienene Broschüre Ein Wort zur Verteidigung der Kronprinzessin Luise" das Verbot der Weiterverbreitung erlassen worden. DieM.

Kunst nnd lüilTcnfdjalL

Petersburg, 15. Febr. Der Zu|lcmd des Grafen Tolstoi hat sich d e r j d) 11 m m e r l. Tie Temperatur beträgt 38,1 Grad.

Bühne und Brettl (Harmonle-Verlag, Berlin W. 35) erscheint in seiner neuesten Stummer alsAi a e t e r l i n ck ° H e s t". Es ist tm wesentlichen aus einen scherzhasten Ton geftimnü, schlagt aber auch ernstere Töne an als die vorangegangenen Oskar Blumen- thal-Stummer. Von dem reichen illustrativen Schniuck nennen wir em Portrait von Maurice Aiaeterllnck, sowie Szenen aus seinen verschledenen Slückeii. Besonders interessant macht bie Nummer ein neuer Beitrag von Maxim. Gorki: ,23or dem Antlitze des Lebens". Den Beschluß bildet ein preisgekröntes Gedicht von Rideamus.

Beuern, den 15. Febr. 1903.

Gr. Bürgermeisterei Bellern.

Otto. 1438

Keselken-Prüfung. |

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16,959,194

76

An Pfandbrief-Zinsen.....

Beamten-Unterstützungsfonds .

Unkosten-Conto:

Saldo des Contos.....

Vortrag auf neue Rechnung .

Ueberschuss:

506,003

60,0o0

76

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14,047,905 6l),000

566,003

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