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15.10.1903 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt

153. Jahrgang

Donnerstag 15. Oktober 1903

nur noch Pfarrer Schlossi Schriftführer des Vereins d

Aus Stadt und Land.

, Gießen, den 15. Oktober 1903.

** Der Oberhessische Verein für innere Mission begeht in diesem Jahre die Feier seines fünf* undzwanzigjährigen Bestehens. Von den Männern, die im Jahre 1878 zur Gründung des Vereins einluden, lebt

er, der seit 25 Jahren als »ie Geschäfte führt. Von den damals gewählten Vorstandsmitgliedern leben nur noch die Herren Professor D. Stamm und Fabrikant Eugen

Aas itakieuische Königspaar in Aaris.

r , t Paris, 14. Oft

Gestern abend sand ein von der fr an co-i tali e n i- iche° Lrga veranstaltetes Festbankett statt, welchem zahlreiche Abgeordnete und Senatoren sowie Beamte des Mrnrs.errums des Aeußeren beiwohnten. Der italienische Senator Lchntrllac karu in seiner Ansprache unter anderem auch auf bte Politik Crispis zu fpredjen, wrlche er als den Interessen des Hrredens ziiwiderlausend erklärte, worauf sofort ein Redakteur des Neapeler Mattino das Wort zur Verherrlichung Crispis ergriff, dem Italien für seine ZLr- drenjte ewig dankbar bleibe. Hiergegen erfolgten von verschieden er: Seiten Proteste. Ein anderer italienischer Redner suchte die Verantwortlichkeit für die Proteste von beu Demokraten abzuwälzen, lvvrauf ein riesiger Tu­mult entstand. Die Franzosen riefenNi e d e r m i t Crispi", während die Italien er Hochrufe auf den­selben ausbrachten.

Das italienische Königspaar traf heute nachmittag um 3^/z llhr auf dem Bahnhof Bois de Boulogne ein, von einer großen Volksmenge stürmisch begrüßt. Von zwei Uhr ab sammelte sich in den Straßen, durch die das Königspaar kommen sollte, vom Ministerium des Aeußeren bis zum Bahnhof Bois de Boulogne, eine gewaltige Menschenmenge an, welche die zum Spalierbilden heranrückeuden Truppen mit Zurufen empfing. Präsident Loubet hatte sich zum erstenmale in Begleitung seiner Gemahlin zum Ernp- fauge der Majestäten nach dem Bahnhöfe begeben.

Als der Zug auf dem mit italienischen und französischen Zahnen geschmückten Bahnhof Bois de Boulogne eintraf, gab das Fort Mont Valerien 101 Salutschüsse ab. Unter Trommelwirbel der Ehrenwache entfliegen der König, der Generalsunisorm mit dem Großkordon der Ehrenlegion an­gelegt hatte, Königin Helena und Minister Morin dem Wagen, vor dem Präsident Loubet und Frau mit den Mi- nistern Combes und Delcajss Aufftellung genommen hatten. Der König und der Präsident begrüßten sich unter Umarmung, wahrend gleichzeitig Frau Loubet die Kö­nigin willkommen hieß. Darauf begaben sich der König und der Präsident, ersterer Fran Loubet, letzterer die Kö­nigin am Arme führend, nach dem Gmpfangsraum, wo der König die Minister begrüßte. Sodann traten der König und der Mäsident im vierspännigen Wagen ä la Daumonl, dem die Königin mit der Gattin des Präsidenten in einem gleichen Wagen folgte, die Fahrt nach dem Ministerium des Äeußern an, wahrend die Musik den italienischen- nigsmarjch spielte, die Fahne der Ehrenkompanie sich senkte und das Publikum in laute Hochrufe ausbrach,. Eine Ab­teilung Kürassiere bildete die Eskorte. Auf'dem ganzen Wege, den die königlichen Gäste durchfuhren, waren die Straßen von einer großen Menschenmenge ein gesäumt, die ihnen begeisterte Huldigungen darbrachte. Bei der Ankunft der Majestäten im Ministerium des Aeußeren, die um 4y2 Uhr erfolgte, wurde der Königsmarsch gespielt. Ein Zuavenbataillon erwies die militärischen Ehren im Bor- raum des Gebäudes. Die Majestäten wurden von der Gattin Delcasses und den der Königin zugeteilten Ehren­damen empfangen.

In der Unterhaltung mit Herrn und Frau Deleasss drückte das Königspaar wiederholt seine hohe Befriedigung über den von der Bevölkerung ihnen bereiteten Empfang aus. Minister Delcasso überreichte dem Könige 50 Nach- bildungen von seltenen Medaillen. Der König war über diese Aufmerksamkeit sehr erfreut.

Um fünf Uhr traf das Königspaar zum Besuche des Präsidenten im Elysee ein, das es nach einer Hülben Stunde wieder verließ. Die Zusammentunst zwischen

Nr. 242

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt d»e Gießener Familien- vtatter Diesmal in bei Woche beigelegt.

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Kan ff mann, die gleichfalls beide, der erste als Vor­sitzender, der andere als Rechner des Vereins noch im Amte stehen, Stiftsdechant Klingelhöffer zu Lich und Professor Dr. Thaer in Gießen. Das Fest wird am 10. und 11. November in gewohnter Weise begangen werden. Die Festpredigt am 10. hat Herr Professor D. Drews übernommen, den Hauptvortrag in der Jahresversamm­lung am 11. wird der bekannte Pfarrer Lie. Weber aus München-Gladbach über die Frage:Wie können Autorität und Pietät im deutschen VolVleben wiederher­gestellt werden", halten. In der Ab end Versammlung werden Professor D. Stamm und Pfarrer Schlosser einen Rückblick aus 25 Jahre innerer Mission werfen. In der Nachmit­tagsversammlung wird die Behandlung der inneren Mission in Religions- und Konfirmandenunterricht behandelt wer­den. Auch wird am Vormittag des 10. wieder der Verband der oberhessischen Erziehungsvereine tagen.

** Ent Haftung. Zu unserer gestrigen Notiz über die Haftentlassung des Agenten A. Jacob ist nachzutragen, daß weder Unterschlagung noch Urkundenfälschung gegen ihn vorliegt.

** Staatliche Versicherung für Privat­angestellte. Mitte Oktober sollen bÄanntlich die vom Ausschuß für staatliche Pensionsversicherung für Privat­angestellte, dem gegen 350000 Privatangestellte angehören­

dem Könige und dem Präsidenten trug einen sehr herz­lichen Charakter.

Das Königspaar begab sich dann nach' dem Senat, und der Kammer, um bei den Parlamentsprasidenten Fal- lisres und Leon Bourgeois Besuche abzustatten.

Nach der Rückkehr vom Senatspalais empfing der König den Besuch des Königs der Belgier, den er als­bald erwiderte.

Abends kehrte das Königspaar zum Elysee zurück, wo Loubet ein Diner anbot, dem außer den Ministern auch Waldeck-Rousseau, Meline, Freycinet und Lockroy bei­wohnten.

Bei dem Diner im Elysee brachte Präsident Loubet folgenden von allen Anwesenden stehend angehörten Trink­spruch aus:

Sire! Frankreich, ist sich! der Bedeutung des Besuches, den Ew. Majestät dem Präsidenten der Republik macht, bewußt. Es sieht in diesem Besuche eine glänzende Kund­gebung des engen Einvernehmens, das zwischen den Regierungen Italiens und Frankreichs hergestellt ist und das in gleicher Weise den Gefühlen und den In­teressen des italienischen wie des ftanzösischen Volkes ent­spricht. In der Gewißheit, daß beide Länder hinfort mit gegenseitigem Vertrauen und mit demselben guten Willen ihre nationalen Aufgaben verfolgen können, begrüßt Frankreich mit aufrichtiger, durch die huldreiche Anwesenheit Ihrer Majestät der Königin noch verdoppelter Freude die &nfünft Äv. Majestät. Von ganzem Herzen erhebe ich im Namen Frankreichs und seiner Regierung mein Glas zu Ehren Ew. Majestät und trinke auf den Ruhm Ihrer Regierung, auf Ihr Wohl wie auf das Wohl Ihrer Majestät der Königin, Ihrer Majestät der Königin Mutter und der ganzen königlichen Familie, auf die Größe und die Wohlfahrt Italiens!

König Viktor Emanuel antwortete mit fol­gendem Trinkspruchv, der gleichfalls stehend angehört wurde:

Herr Präsident! Die liebenswürdigen Worte, die Sie soeben an mich gerichtet haben, erhöhen die lebhafte Ge­nugtuung, die ich, in diesem Augenblicke empfinde. Der enthusiastische Empfang, den die Stadt Paris und das gesamte Frankreich der Königin und mir bereitet haben, hat uns tief gerührt. Wie Sie, Herr Präsident, sehe ich in einem solchen Empfange etwas mehr als eine ein­fache Kundgebu ng dieser ausgesuchten Höflichkeit, oie eine der traditionellen (Ägenschasten der edlen fran­zösischen Nation ist. Mit Recht sieht Frankreich, meine Gegenwart als ein natürlich, es Ergebnis des zwi­schen unseren beiden Länder n glücklich vollen­deten Werkes der Annäherung an. Die In­teressen Italiens gehen dahin, daß es mll allen seinen Kräften die Erhaltung des Friedens wünscht und seine Stellung in Europa setzt es in die Lage, durch seine Haltung zur Verwirklichung dieses in hohem Grade der Zivilisation dienenden Ergebnisses beizutragen. Nach diesem Zweck richten sich meine heißesten Bestrebungen, ebenso wie die beständigen Bemühungen meiner Regier­ung. Ich weiß, daß meine Gefühle von Frankreich und von der Regierung der Republik geteilt werden. Ich bin daher doppelt glücklich, mich heute auf Frankreichs Boden zu befinden, glücklich über die Herzlichkeit, die man der Kö­nigin und mir bezeigt, glücklich, mein Glas auf Ihre Ge­sundheit, Herr Präsident, uyd auf die Größe und Wohl­fahrt FrankrÄchs zu erheben!

Nach dem Trinkspruche des Präsidenten spielte die Musik der Garde Republikaine den italienischen Königsmarsch, nach dem Trinkspruche des Königs die Marseillaise.

Der Menschenandrang auf den großen Boulevards er­reichte im Laufe des Abends eyte Intensität, die seit den Tagen der höchsten Russenschwärmerei nicht erreicht worden ist. An den Straßenkreuzungen spielten Musikbanden viel­fach die neuen, auf das italienische Königspaar zugeschnit­tenen Lieder, welche das Publikum herzlich mitsaug. Paris amüsiert sich großartig, ohne sich jedoch überlauten politi­schen Kundgebungen zu überlassen.

Tie Festartikel der römischen Presse sind offenbar durch den verschobene n Besuchdes Zaren etwas beeinflußt und bewegen sich meist in konventio­nellen Phr asen ohne jede politische Spitze.Pojwlo Romano" schreibt: Wie viele Politiker auch an der Festig - feit des Dreibund es zweifeln mögen, weil Oester­reich-Ungarn und Rußland sich so vortrefflich über die Balkanftage verständigt haben, so könne auch die Pariser Reise die erst kürzlich wieder verstärkten Bande des Drei­bundes nicht schwächen.

In den Festartiteln der französischen Presse herrscht nur bezüglich der der Königin Helene gewidmeten Komplimente Uebereinstimmung. Die politische Bedeutung des Königs­besuchs wird je nach dem Parteistandpunkt verschieden be­urteilt. Die Frage, welchen Nutzen Frankreich erwarten könne, beantworten die Nationalisten mit dem Hinweis auf den unterbleibenden Rom besuch des Zaren und warnen vor einer Gefährdung der fr an ko-russischen Allianz. Die Sozia­listen stellen sich dem Besuch freundlich gegenüber. Für die Stimmung Der Klerikalen ist bezeichnend, daß gerade jetzt imGaulois" die Spannung zwischen dem Elysee und dem Vatikan besonders bemerkt wird.

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Gießener Anzeiger

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Feuilleton.

Der Konzertsaal der Zukunft.

Nachdruck verboten.

Für die kommende Moche hat Heidelberg die Musik­welt zu einem dreitägigen J-este zu sich geladen. Es soll hier zum erstenmal in größerem Aäaßstabe die Vrvbe aufs Exempel gemacht werden, bis zu welchem Grade sich die von verschiedenen Seiten angeregten, unser Konzertwesen betreffenden Reformen, in der Praxis als durchführbar er­weisen werden. Im wesentlichen sind es zwei Punkte, um die es sich zunächst handelt: die Verduntelungsfiage und das verdeckte, respektive versenkte Orchester. Professor Dr. Philipp Wolf rum, der auch bei uns in Gießen lvohl- bekannte begeisterte Vorkämpfer für alles wahrhaft Künst­lerische und Moderne, hat es durchgesetzt, daß Der neu- erbaute städtische Konzertsaal in Heidelberg mit alt jenen Modernen Einrichtungen ausgestattet wurde, die es er­möglichen sollen, das lünstlerrsche Genießen von allen ablenkenden und störenden Einwirkungen zu emanzipieren, uni) so die Wirkung des Kunstwerks zu vertieferl. So­wohl das versenkte Orchester, wie der verdunkelte Zuhörer- raum gehören mit zu ben grundlegenden Forderungen der Wagnerschen Kunstpraxis. Ihm selbil bot sich schlleßlich die Möiglichkeit, in Bayreuth sein Prinzip durchzufähren. Ob­schon die hier sich ergebenden Vorteile klar auf der Hand lagen, fand sich innerhalb der nächsten 25 Jahre nicht eine einzige Brck)ne, die sich der Mühe unterzogen hätte, das versenkte Orchester einzuführen. Bei Neubauten zumal wäre eS ein Leichtes, das Bayreuther Vorbild nachzuaymen. Das Prinz-Regenten-Theater in Plünchen machte vor zwei Jahren den Anfang Damit. Jetzt hat man sich auch in Dessau zu dieser Steuerung entschlossen. Die alle Mage über das Erdrücken der Si.-g stimm en durch die Orchester- majjen ist nur zu berechtigt

Hatte man sich dem versenkten Orchester gegenüber bisher fast durchgehends ablehnend verhallen, so fand der verdunkelte Zuhörerraum bald überall Eingang. Wie wllksam diese Maßregel ist, davon haben wir uns i in Gießen bei Anfiührung des Wolfrum'schen Wechnachts- mysteriutns überzeugt. Allerdlltgs die ägypllsche Finster­nis, ipie sie in Bayreuth herrscht, hat man im gleichen Maße nur selten nachgeahmt. Vollständige Dunkelhell ist nicht jedermanns. Sache. Es gibt Augenblicke, in denen der Hörer auf einige Momente das Ange ruhen lassen will. Wendet er es nun von der gerade ziemlich dunkel gehal­tenen Bühne fort, so starrt er ins ungewisse Dunkel hinein. Vielen mag das ein beängstigendes Gefühl sein. Dem Hörer muß Gelegenhell gegeben werden, sich sammeln zu können. Eine kurze Ablenkurrg ist für die weitere Spannkraft von großer Wichtigkeit. Hierzu ist natürlich so viel Beleuchtung nötig, daß Gegenstände wahrnehmbar bleiben. Ein zu starkes oder gar völliges Verdunkeln würde das Gegen­teil von dem zur Folge haben, was man Damit zu erreichen hofft. Die Dunkelheit läßt auf die Länge der Dauer die Spannkraft in demselben Maße erlahmen, wie umgekehrt durch zu grelle Beleuchtung die überreizten Augemrerven eine nachteilige Wirkung auf die Widerstandsfähigkeit des Hörers ausüben werden. Und zudem würde ja gerade die Auftnerksamkeit des Publikums ausschließlich auf die an erleuchteten Pulten sitzenden Konzertanten gerichtet sein. Damit hätte man ja dann das Gegenteil von dem erreicht, was man zu erzielen wünscht, nämlich Die innere Konzen­tration des Hörers und Das völlige Wlenken von allen Aeußerlichkeiten. Freilich soll Diesem letzten Uebelstande durch den zweiteü Hauptpunkt, durch das Verdecktsein Des konzertierenden Teiles, vorgebeugt werden. Man will eine Schallwand errichten, die die Ausfuhrenden Dem Ange des Hörers entziehen soll. Das Orchester, ja ganze Ehor- massen, werden aus diese Art nunmehr mrsichtbar ihre Tätrgkeit verrichten. Das Pubtitum wird nicht mehr durch die suchtelnDen Bewegunaey d^s Dirigenten, durch das

hastige Hin und Her der Streicher unD durch das An- und Absetzen der Bläser gestört werden. Vermutlich werden sich diese Versuche nur auf Chor, Orchester und 'Dirigent er­strecken, Denn den Solisten wird man wohl niemals hinter die Schallwand bannen können. Die solistische Betällgung verlangt notwendig ein Gesehenwerden. Das Mienenspiel des Sängers, die Haltung des Geigers, die Geberden, Die Anschlagsmanieren des Pianisten, vermitteln häufig dem Hörer das Verständnis bestimmter Momente schneller, als lvenn letzterer ausschließlich auf das Hören angewiesen wäre. Was hier von den Sängern und Virtuosen gilt, das trifft auch vielfach auf den Dirigenten zu. Ganz beson­ders bei unseren modernen Schöpfungen ist viel für das Verständnis derselben gewonnen, wenn der Dirigent durch seine Gesten eine Art sichtlicher Vermittlung zwischen Publi­kum und Kunstwerk herzustellen weiß. Es gibt Dirigenten, die diese Gabe in hohem Grade besitzen. Erkennt man aber die Wichtigkeit des sichtbaren Dlligierens an, dann würde damll auch das versenkte Konzertorchester illusorisch werden. Denn den dirigierenden Kapellmeister zu sehen, während das Orchester selbst unsichtbar bleibt, das ist natürlich, eine llnmögllchkeit. Anders liegt die Sache bei Aufführungen von Chor und Orchester. Da nimmt Der Dirigent äußerlich eine weniger bedeutsame Stell­ung dem Publikum gegenüber ein. Hier ließe sich die völlige linsichtbarceit ohne Bedenken durch­führen. Noch besser wird es allerdings bei derartigen Aufführungen sein, daß Chor und Solisten sichtbar sind, während das Orchester in Der Versenkung bleibt. Beson­ders bei weniger starken Chören, Die leicht vom Orchester gedeckt werden, wird sich dieses Verfahren empfehlen. Äuch bei Den neuerdings besonders kultivierten Gesängen mit Orchesterbegleitung ist das versenkte Orchester am Platz. Ueber alt Diese verschiedenen Fragen werden die Hewet- berger Konzerttage mannigfache Belehrungen bringen.