Den 29. August.
Johannesgerueinde.
Getraute.
Staatskommiasar.
Verlag des Gießener Anzeigers BrühlMe UniverfiLAs-Druckerei
Auszug MS Leo tzirchkMicheru du Stadt Gjrßell.
Evangelische Gemeinde.
Unioersitüts Uachrilytrn.
— Dem Redakteur des Bund, Dr. M. Bühler, wurde die venia docendi für Zeitungswesen und journalist- i f d) e Hebungen an der philosophischen Fakultät der Berner Universität erteilt.
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I Brühl’sche Universitäts - Druckerei, Schulstr. )
Man lese
den
Gießener Anzeiger
Arbeiterbewegung.
Mailand 14. Sept. Das Personal der Nordbahn-Gesell- schast ist in den Ausstand getreten D^ Dienst mußte teilweise eingestellt werden. Bisher wurde die Ruhe nicht gestört.
— Um ihren Mann los zu werden. Antonia Hölbl, eine 38 jährige Frau in M a r b u r g m Oesterreich, lebte lange schon mit ihrem Mann in Unsrieden. Am 14. Ium ds. Js. kam Alexander Qölbl berauscht nach Hause. Die Frau forderte ihn auf, mit ihr zu ^gehen, um Beschäftigung für ihn zu suchen. Auf deni Wege durch den Wald zog Antonie Hölbl zwei Pulver hervor, nahm eines ein und bot das zweite ihrem Gatten an; das fei em gutes Magenpulver. Der Marrn ließ sich das Pulver von, - ihr in den Mund schieben. Die Frau ging dann weg; er solle W nur warten, sie komme gleich wieder. Der Mann wurde von heftigenKrämpfen befallen und erst nach sieben Stunden d
k o n n l e e r s i ch m ü h s e l i g n a ch H a u s e s ch l e p p e n. Das M
Paar ging jedoch wieder zusammen am folgenden Tage nach Salden- Hofen. Hölbl legte sich am Ufer der Drau nieder. Die Fr-au blieb auf der Brücke stehen. Plötzlich rief ste dem Manne zu, sie sehe m W. einer Spalte der Brückenbretter em Kronenstück. Der Mann ritz Öie Bretter weg — von einer Krone war aber keine Spur. Wäh- w rend er nun gebückt am Brückenrande ftmrd, stieß ihn die Frau mit Gewalt in den Fluß. Nur mit Anstrengung z Qclaaa es Hölbl, wieder daS Ufer zu gervmnen. Hölbl erstattete M bei der Geiidarmerie Anzeige; Antonia Hölbl wurde verhaftet und gestand sofort, in mörderischer Absicht ihren Mann m die Drau gestoßen zu haben, auch wurde festgestellt, daß das Pulver Arsenik gewesen war. Tas Schwurgericht zu Marburg verurteilte ste zu zehn Jahren schweren Kerkers.
Eisenbahn Zeitung.
Nie die Frkf Ztg." von unterrichteter Sette erfährt, ist bie Einführung d'cr 4. W a g ° nklass ° z wisch e n Frank- fiirt a M.-M a n n h e l m über die Lime der früheren M a in» Neckar-Bahn nicht vor dem 1. April 1904 zu erwarten. Tie badischen Staats-Eisenbahnen, welche mit der Strecke Mannheim- Friedrichsfeld hier in Betracht kommen, hatten sich bisher ablehnend oeaen die 4. Klasse verhalten. Die neueren Verhandlungen werden ledoch ivahrschcinlich zii emem Uebereinkommen führen.
Iie Luft ist kühl und es dunkelt und mit der schönen Jahreszeit ist's vorbei. Ta heißt's denn, auf der Hut sein und Ertältungserscheinungen gleich von Anfang an bekänipfen, daniir nicht ernste Erkrankungen daraus eiitstehen. Fays ächte Sodener Mineralpastillen leisten dabei erfahrungsgemäß ausgezeichnete Dienste; sie sind dabei billig, in der Anwendung angenehm und sie üben neben der wohltätigen Wirkung auf die Rachenschleimhäute und die Lungen auch den günstigsten Einfluß auf den Magen aus. Preis 85 Pfg. per schachtel, überall erhältlich. 6911
Landwirtschaft.
— Schafpocken in Ostpreußen. Wie der „Dych. Tagsztg." aus Königsberg mitgeteilt wird, ist der Departements- Tierarzt von der dortigen Regierung in die Kreise Allensteiu und Rößel geschickt worden, weil dorthin die Schafpocken aus Rußland her eingeschleppt worden sind.
die Zugehörigkeit zu Hessen-Darmstadt uud die Dampfschiffahrt geblieben.
* Düren, 14. Sept. Heute nachmittag 1 Uhr wurden Ädem M a n ö v e r t er r a i n in der Nähe von Weißweiler
Soldaten des in Trier in Garnison liegenden Jnsan- terie-Regiments Nr. 29 vom Blitz getroffen. Einer wurde getötet, fünf verletzt. Drei, welche der Schreck betäubte, vermochten sich bald nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus zu erholen.
Magdeburg, 14. Sept. Aus Dargensberg wird gemeldet: Die Frau des Hausbesitzers H. schnitt in Abwesenheit ihres Gatten ihrem vierjährigen Sohn, ihrer einjährigen Tochter und s i ch s e l b st d i e Kehle durch. Alle drei waren sofort tot. Die Frau hat die Tat in einem Zustande geistiger Umnachtung aus geführt.
* Breslau, 14. Sept. Die Blätter melden aus Laubau, daß gestern ein Gespann der Firma Liebold 50 Meter tief in einen senkrechten Abfallstollen der Quaistalsperre abgestürzt ist.
* Ratib or, 14. Sept. In dem eine Stunde von der preußischen Grenze entfernten Dorfe Radun in Oester- rei.chi.sch -Schlesien wütete gestern ein furchtbares Feuer. Das ganze Dominium sowie 20 Gebäude im Dorfe selbst sind niedergebrmint. Zwei Männer kamen in den Flammen um, viel Vieh ist verbrannt, die gesamte Ernte vernichtet.
* Dresden, 14. Sept. Aus der hiesigen Städte- ausstellung'erhielten die Akt.-Ges. Siemens u. Halske- Berlin die goldene Medaille, die Siemens-Schuckert-Werke- Berlin die silberne Medaille.
* Marseille, 14. Sept. Hier sind neuerdings zwei pestverdächtige Erkrankungen zu verzeichnen. Es handelt sich um zwei Wärterinnen des Hospi- tals Salvateur.
* Budapest, 14. Sept. In Kezdi Vasarhely wurde gestern ein lang andauerndes Erdbeben gespürt, welches me Richtung von Nord nach Süd hatte.
* Groß feuer. Der „Tilsiter Allgem. Ztg." zufolge brach, in dem russischen Grenzstädtcheu Tauroggen Grvß- feuer aus. Viele Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude sollen niedergebrannt, die Getreidespeicher zweier großer Getreide- firmen vernichtet sein.
* Ueber einen Raubmard in Hermsdorf bei Braunau wird aus Breslau berichtet. Nachts drang ein Mensch ins Schlafgemach der Wirtschafterin Teuber und zertrümmerte der Schlafenden mit einer Axt den Kopf, sodaß der Tod sofort eintrat. Hierauf raubte der Verbrecher Geld uud verschiedene Schmucksachen. Von dem Täter seHlt jede Spur.
* Unwetter. An der OstseeLüste hat ein in der Nacht plötzlich ausgebrochener Sturm großen Schaden angerichtet. — Die „M. N N." melden aus Zell am Ziller, daß der Ziller infolge anhaltender Regengüsse aus den Ufern getreten ist und das Zillertal überschwemmte. Zell steht teilweise unter Wasser. Ter Bahnverkeh: ist eingestellt. Ebenso ist der Bahnverkehr im Pustertal völlig unterbrochen. — Infolge der Regengüsse ist ferner der Eisenbahnverkehr au verschiedenen Strecken in Salzburg, Tirol, Kärnten und Kraiu unterbrochen. Zahlreiche Brücken sind weggerissen und Dammrutschungen verursacht worden. In Feistritz sind sechs Gebäude eingestürzt; viel Vieh ist um gekommen. — Auf der Wengernalp im Äerner Oberland liegt 30 Zentimeter hoch Schnee, aus der Scheidegg 40 Zentimeter. Selbst^ in Griudel- mald und in Meiringen wurden viele Obstbäume durch Schneefall beschädigt. Die Talschaft Lenk liegt unter einer Schneedecke. Aus dem Berner Oberland kamen Reisende in'großer Zcchl nach Bern. — Die Straße im (Tiroler)
Wie weiter gemeldet wird, ist auf Hochschwab der : Wiener Tourist Bäckermeister W. Eichhorn im Schneesturm - erfroren; sein Schwager Lechner wurde vom Schutzhüttenwirt noch lebend geborgen. — Durch einen Wolken- bruch sind viele Täler im Salzbur gis ch en überschwemmt uni) große Strecken der Giselabahn, sowie sämtliche Telegraphenleitungen zerstört. Der Martt in Mitters- will ist innerhalb sieben Wochen schon zweimal überschwemmt. Die Not istgrenzenlos, der Sch.aden groß. Im Gasteinertal wurden die Kulturen überschwemmt. Militär ist zur Hilfeleistung abgegangen — Im Mölltal sind Brücken und Sttaßen zerstört, viele Häuser beschädigt und zahlreiche Ortschaften bedroht. Das Unwetter dauert fort. — lieber einen Orkan, der dieser Tage in Süd-Florida Verheerungen anrichtete, glangen erst jetzt, da der Telegraphenverkehr dorthin unterbrochen ist Nachrichten hierher. Die Eijenbahnzüge treffen mit großen Verspätungen aus dem betreffenden Gebiet ein. Passagiere erzählen, viele Menschen kamen bei dem Orkan um. Bei Miami scheiterten sieben Schiffe. Der Schaden an Eigentum, der ip Tampa angerichtet ist belaufe in!) auf eine Million' Dollars. Der Sturm wütet jetzt noch in Alabama und Louisiana. — Aus den iris ch e n Grafschaften Armagh und Throne eingegangenen Nachrrchren zufolge trat in diesem Jahre zum zivettenmale der ^luß Bann über die Ufer und setzte große^ Mengen Heu urrter Wasser und beschädigte Wiesen und Kartoffelfelder sehr start. Die Aussichten für dre Ernte sind sehr schlecht. —
• Humor in der Rechtspflege. Der „Sttaßb. Post" werden folgende in den Reichslanden gepflückte „Gerichtsstilblüten " übersandt: Angeklagtes Dienstmädchen: „Hoher Herr Amtsrichter, Sie haben eben gesagt, das fei eine Bagatellsache. Rein, glauben Sie mir! Ich bin stets ein anständiges Mädchen gewesen, ich bin kein Bagatellmädchen." —- „Hochwohlgeborener Herr Strafkammer haben Sie Mitleid mit eim armen Vatter." — „In Anbetracht meines betrunkenen Zustandes ist die Sttafe zu hoch^ und nimm ich nix an." — „Geehrter Herr Awokat. Unsere Sach steht jetzt so roie mir auf dem Gericht gehött haben, daß wir emen Awokat haben müssen und werden wir Sie darum bestehlen." — ^Wettester Herr Gendarm! Indem wie ich höre mein Koffer beraubt worden sein soll teile ich Ihnen mit, daß dies nicht basieren kann. Ich habe doch nich. aui, Wohllust mir die Sachen angejchafft sondern um etwas zu haben. Die Gramate und der Werktagsfrack fehlen und bitte dieselben sich höflichst desselben annehmen zu wollen. Also unfehlbar! Grüße Euch Herr Gendarm." — „Bester Here Amtsrichter. Sie haben mir vor 6 Monaten drei Wochen gegeben die ich wie ich erfahren ausdrücklich nicht im neuen Gesetzbuch stehen. Ich erhebe darum Beschwerde, weil Ihr mich nach dem alten Gesetzbuch gestraft habt. Ich nehme die Strafe nicht an und werm ich 10 Jahre dafür Lüsten müßt ehnder schreibe ich an das Ministerium vom Reichsgericht oder gar an den Reichstag."
* New-Porter Steuerzahler. Die Steuerbehörde der Stadt New-Pott hat soeben die Summen berechnet, die
Handel und Verkehr. Uolkswittschast.
Köln, 14. Sept. Das vor einiger Zeit wegen des ausländischen Absatzes unter den Werken des Halbzeugverbandes getroffene vorläufige Abkommen wurde infolge seiner günstigen Wirkungen auf den Markt zu einer ständigen Einrichtung
gemacht.
Bochum, 14. Sept. Die Erneuerung des Kohlen- f y n d t k a t s ist gesichert. Die Zeche Graf Bismarck, der Nlagdeburger Bergwerksverem unb die Concordia haben ihren Beitritt zu dem neuen Syndikat zugesagt. Die Berharrdlungen mtt der Zeche Friedrich der Große schweben noch.
Serbische Rente. Die serbische Rente geht langsam aber stetig zurück. Es wird behauptet, daß offenbar eine ganz systematisch organisch organisierte Preßkampagne stattsindet, die vor den willkürlichsten Erfindungen nicht zurückschreckt und tatsächliches über Gebühr aufbauscht. Da die serbischen Nlonopolkasfen fortwährend gut funktionierten, so sei kein Grund vorhanden, ängstlich zu sein. — Wir möchten dabei aber nur auf das eine Hinweisen, daß die innerpolitischen Verhältnisse Serbiens die denkbar schlechtesten sind unb daß beim eventuellen Eintritt einer Revolution, bie gar nicht I zu den Unmöglichkeiten gehört, kurzerhand alle Monopole von den Revolutionären annektiert werben könnten. Wer Serben hat, der möge sie im Vertrauen auf die Alonopolverwaltung dehatten. Wer jedoch keine hat, der hüte sich, welche zu kaufen.
SerieuLnrkeu. Die Decke pubhque hat, wie der „y. Z/ berichtet wird, den Sultan im Glauben gelassen, die Zinserhöhungen auf bie Serientürken brauche im Falle des Zustandekommens der Unifikation nicht gezahlt zu werden. Es muß jedoch für das abgelaufene Semester die Zürserhöhung zur Ausschüttung gelangen, größte und reichhaltigste CagerzeitMg werben' bestimmt einige Tage nach det Zeichnung bes Uniftkackons- Gberhesiens. Zur Anzeigen von a*=rertTur1u^ 8ade. Die Zukunft der beutschen Jute- 1 v < /5» e. t I Jnbuftrie steht zur Zeit unter ungünstigem Zeichen, heißt es in
ttrdeMlMLM Enolae dem Geschäftsbericht ber Braunschweigischen Aktiengesellschaft für
J I Jute- unb Flachsindustrie. Eirunal hat der äußerst ungünstige erste
Schätzungsbericht über die neue Ernte große Enttäuschungen und Befürchtungen verursacht, da dem geschätzten ErMeerträgnis non etwa 5 400 000 Ballen ein Gesamtbetrag von etwa 6 500 000 Ballen gegenüber gestellt wird. Dann trttt zu dem schweren Hebel der Ueberherstellung ein weiteres durch die Gründung einer neuen Jutefabrik, unb schließlich kann die Möglichkett des Eintritts des Silvalingarns in einem teilweisen Wettbewerb mit Jutegespinnsten nicht vori ber Hanb gewiesen werden.
............... — TilO.rWg'lSClieS I .mnwi I ■■■ I mnu m
—— - „a Eloktro- u. Maschinen-
und -Werkmeister. —
Dichtungen, die sich in wenigen Minuten rezitieren lassen, voll Geist und Anmut, Witz und Behagen. Die Namen der ^uyuu
Besten aller Zeiten sind hier vertreten, Gellert uud Herder, Georg Valentin Reinhard Kling, Lehrer an der Stadtknabenschule q^bfeu und Zola, der Schah von Persien Naffr-ed-din — zu Gießen, und Emma Ellsabethe Sensfelder, Tochter des Kreis- ber b-kannll-ch ein sernsinmger Lyriker von großer ©lut Konditor 4u
Empfindens ist, — und Lord Byron, der fromme >)uUus ^eßen, und Marie Emilie Textor, geb. Malkomesius, Wttwe des Sturm und der becherftohe Rudolf Baumbach, der bekannte I Kaufmanns Wilhelm Textor zu Gießen.
Berliner Schauspieler Otto Sommerstorff und der Hohen- Getaufte. Lukasgemeinde. Den 29. August. Dem zollernpoet Joseph Lauff der humorvolle Erbauer beS
Anhalter Bahnhofs m Berlin Hemrtch Seidel, und ber 2^1^ ein Sohn, August Karl Ludwig, geboren ben 8. Juli. Den- jüngste Berliner Bürgermeister Georg Reicke, der Oberbayer selben. Dem Lokomotivheizer Ludwig Pfaff ein Sohn, Ludwig Karl Stieler. der Sachse Geora Zimmermann und der Wilhelm, geboren den 3. August. Den 6. September. Dem 9* «• •— »
So ist denn dre neue Zeitschrrft eine Goldgrube namentlich ein Sohn, Otto, geboren den 4. August. Denselben. Dem Stauf ür jeden, der gern als Vereinshumorist sich betätigt, mann Rudolf Hahn ein Sohn, Ernst Ludwig Christian Friedrich, Was wir in der jungen Zeitschrift noch vermissen, das sind geboren ben 14. August. Denselben. Dem Kaufmann Karl Seibel x- "E **■*-*• Ä
Vortrages und lehrreiche Chattteryckken der bedeutenderen Igoren ben 13. August. — Johannesgemeinde. Den Vortragsmeister. Solche Aufsätze würden den Wert der Zeit- 30. August. Dem Schuhmachermeister Mols Schwan ein Sohn, schrift wesentlich erhöhen und ihr eine größere litterarrsche Albert Ernst, geboren den 28. Juni. Den 1. September. Dem Selbständigkeit verle.hen. Dee Name der Zeitschrift laßt auf Mhne^- Justus^S-uer e.mTochter, Ells^.^Augulta,^ einen derartigen Inhalt schließen. „Der Rhapsode , den roir Dr ^ihttermaier ein Sohn, Wolfgang Dietrich, geboren allen unseren Lesern, und namentlich geselligen Vereinen zur ben 2L August. Denselben. Dem Kutscher Sllrtt Enders ein Sohn, Anschaffung empfehlen, kostet im Abonnement pro Heft 50 Pfg., Wilhelm Johannes Alartin Karl, geboren den M. Juli. Denselbem As emzL-^ft ist 'zum Pre.se ->°n 75 Pfg" -/jeder Buch- ff^m T°gl°hn°r Philipp Peter eme Tochter, EtY-bech «tar., Handlung erhällllch. Beerdigte. Lukasgemeinde. Den 11. September.
- " '= Christine Fischer, geb. Köhler, Witwe des Landwirts Friedrich
(ßfVdltdJfllll Fischer, 58 Jahre alt, starb den 9. September.
einige dottige Hausbesitzer cm Grundsteuern zu zahlen haben. Die Ziffern klingen selbst für amerikanische Dollarmillionär- verhältniffe geradezu phantastisch. Kornelius Vauderbilt zahlt 983 000 Doll., John Carter Brown: 922 000 Doll., Alve V. Belmont: 800 000 Doll., Ogden Mills: 673 000 Doll., Ogden Goeleti 420 000 Doll., M. F. W. Vanderbllt 333 0001 Dollars. Und wem nun bei dieser Miüionoersammlung ein bischen wirblig geworden ist, der erhole sich bei der Steuerziffer von M. W. C. Scharnerhoru, der nur 75 000 Doll, für den offiziellen Säckel beizusteuern braucht — ein verschämter Armer I
Meralur.
— „Der Rhapsode." Unter diesem Titel erscheint seit einiger Zeit im Verlage von Rich. Ruckdeschel in Gera eine neue Monatsschrift für Vortragslitteratur, die ihresgleichen nicht hat im unendlich großen deutschen Blätterwalde, in dem leider so außerordentlich viel Unkraut wuchett, das heute entsteht und morgen vergeht und verweht. Wer einen Familien-, Freundes- oder Vereinskreis gern belebt, durch gute Worte und Gedanken erbaut oder durch geschmackvolle Scherze erheitett, der findet hier Stoff dazu in reichem Maße. Jedes Heft bringt eine Reihe von Schätzen der Weltliteratur, die sich zum Vorttage eignen, meist kleinere


