Ausgabe 
15.8.1903 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt. 153. Jahrgang Samstag Iki.Angust 1903

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-etgenteU: Hans Beck.

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Der hessische ^an-wirt

W Gießener Anzeiger i 1905.

3.

4.

5.

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al§ Gastwirt feiert, ein Diplom ilber- seitig Angestellten des GastwirtsgeweL:- reue Dienste Auszeichnungen, die vom rte gestiftet find, behändigt werden, enkonzert findet morgen, Svnn» der Südanlage mit folgendem Pro- üser-Ouverture von Voigt; 2. Glüh- t Vincke; 3. Kuß-Walzer von Strauß; .enzi von Magnow.

n, 15. Aug. Unser Kirchweihfest, Jahre schon im Monat Juli gefeiert eder auf die altgewohnte Zeit, Mitte irden. Großartig sind auch diesmal lgen, welche gestern und heute getroffen rsere Hausfrauen eifrig mit dem Kuchen- m, wurde bei den Metzgern mehr als . Ganz besonders aber sind in diesen oirte bei der Arbeit, indem sie ihre chten, um es ihren Gästen recht bequem begegnet man bereits frohen Gesichtern, reut sich aus die Kirmes. Hoffentlich mel auch ein echtes Kirmeswetter.

s, 14. Aug. Eine Natur-Seltenheit Ein Apfelbaum des Landwirts Ebel steht in voller Blüte, wäh- 3 fast reife Frucht trägt. Der Baum cm einer Stelle, von der er im Fe- wegen Neubauten versetzt wurdet

Die demnächst beginnende Hühner« ird für unsere Gegend eine recht gute 'tten sind sehr zahlreich und stark. Auch ist infolge des trockenen Vorsommers

im, 14. Aug. Bis zum 13. August an gekommen, wovon am genannten esend waren. 247 949 Bäder wurden abgegeben.

: e t m, 14. Aug. Mit dem Bau der -ll im Oktober begonnen werden, nach- die Pläne des Prof. Hofmann- at. Das neue Gotteshaus kommt an Ärrsaals zwischen Parkstraße und Ufa, .ich der Saison begonnen wird. Der Kirche wird um dieselbe Zeit, in der 'stituts, begonnen.

;, 14. Aug. Einlandwirtschaft­pein hat sich hier gebildet und als beschränkter Haftung bei dem Arnts- n.

ug. Gestern verunglückt e in dem nau der Schwiegersohn des Bürger- Landwirt Bach, beim Heimfahren von ' fiel vom Wagen den Pferden auf euten und gingen durch. Ter junge igen und wurde eine Weile geschleift. Abschürfungen einen schweren Ober- te wurde der Sohn eines hiesigen her seinem Meister in Eichelsdorf eine e stöhlen hatte, während dieser auf nermarkte war, zur Haft gebracht.

noch im Besitz des Betreffenden. r verzogenen praktischen Arztes Dauernheim aus Gießen hier Besitztum von Dr. Bett ist durch Kauf W. Cloos hier übergegangen, dessen ben dem erkauften Komplex liegt. w ein mehrwöchentlicher Jnstruk- Handarbeitsleherinnen der es von Frl. Schön in Büdingen ab- »er Teilnehmerinnen beträgt 9; der ochen. Die Teilnehmerinnen erhalten non. Schulrat Buß zu Büdingen er-

i\, 14. Aug. Nicht der Firma C. List : der Großherzog eine Bestellung auf ?osiola" aufgegeben, sondern der

3. Aug. Bei der Submission auf 'zentiger Marburger Stadt- de Gebote abgegeben worden: Bank strie, Darmstadt, Robert Warschauer n Meyer u. Sohn, Hannover, Baruch rino u. Sichel, Cassel 9^7.18 Prozent. Marburg, Vorschußverein Marburg, Berlin 98.217 Prozent. Deutsche Bank, 7>f., Cassel, Hildesheimer Bank, Hildes-

Schweinemarkt aufgefüllt und so eingerichtet, daß er für das Hochwafier nicht mehr erreichbar ist. Quer über den Platz von der Rodheim erstraße nach der Bleiche zm hat man einen schönen, auch bei Regenwetter passierbaren Weg angelegt. Konrad Rübsamen hat . zwischen der Brücke und den Badeanstalten seit Wochen einen Dampfbagger in Betrieb, welcher zum Zwecke der Kiesgewinnung an HW Entfernung der Inseln in der Lahn arbeitet. Sind erst diese Inseln verschwunden, so wird auch dadurch eine Ver­besserung der Hochwasserverhältnisse vor der Lahnbrücke herbeigeführt, weil das Wasser besser hinter der Brücke absließen kann.

** Der Ve rein der Gastwirte von Gießen und Umgegend begeht am 20. d. M. aus Anlaß seines 19. Stift­ungsfestes ein Waldfest. Bei dieser Gelegenheit wird dem Besitzer des Windhoses, Chr. Duill, welcher in diesem Jahre,

Monats-Beilage zum

Diskontogesellschaft Frankfurt, L. 3 Prozent, Dresdener Bank-Berlin, -sel, Hermann Bartels, .Hannover, Menke Eichelberg u. Sohn, Marburg 98.63 Prozent.

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1. Verwende nur bestes und gut ausgereiftes Obst.

2. Reinige die Früchte vor dem Einfüllen durch sorg­fältiges Auslesen und vorsichtiges Waschen tn kal­tem Wasser.

Beschädigtes und unreifes, ebenso überreifes Obst ist ganz auszuschließen.

Kontrolliere deine Einmackegesäße peinlichst, ob die- elben keine Sprünge und Defekte ausweisen. Be- onders an den Auslagestelten der Gummiringe nuifr oas Glas tadellos sein.

Ebenso genau wie die Gesäße selbst müssen die Teckel und ganz besonders die Ränder derselben, welche mit dem Gummiring in Berührung kommen, daraufhin nachgesehen werden, ob sie vollständig intakt sind. Aus keinen Fall darf der Rand des Deckels die ge- ringsten Fehlstellen zeigen.

Früchte ganz dicht nebeneinander und aufeinander hinein- 9^lbgt, nicht geschüttet. Bei jedem Schütten werden die Früchte verletzt. Das wird meist nicht sofort bemerkt, zeigt sich aber später. Beim Einlegen ist darauf zu sehen, daß die Stiele nicht die darunter oder darüber befindliche Lage verletzen. Man packt so Lage auf Lage ganz gleichmäßig dicht, bis die oberste Lage etwa zwei Finger breit den Rand der Kiste oder des Fasses überragt. Ein Schütteln der Kiste oder des Fasses, um dadiirch ein dichteres Liegen der Früchte w erreichen, darf nur sehr vorsichtig geschehen. Daraus wird der Deckel aufgelegt und durch einen Hebe­baum fest aufgepreßt und vernagelt. Tie oberste °und unterste Schicht der Früchte leidet hierbei zwar, aber die übrigen liegen jetzt fest und kommen unverletzt an. Most­obst und geschütteltes Wirtschaftsobst kann in Körben 'oder lose in Wagenladungen verschickt werden. Steinobst ersten Ranges wird in Körben oder Kisten von höchstens 5 Kilo­gramm Inhalt verpackt. Prima-Pfirsiche ebenfo wie aller- semstes Tafelobst. Die gewöhnliche Hauszwetsche für Mus oder Massenverbrauch wird in Körben oder lose in Wagen­ladungen verschickt. fe

Beachtenswerte Winke für das Konservieren von Früchten in Schranbengläsern.

Staaten, in denen Schwurgerichte, aoer ferne «scyonen- gerichte bestehen, während wieder andere Staaten sowohl Schwurgerichte als auch Schöffengerichte kennen.

Diesem Zustande wurde durch das Gerichtsverfassungs- gesetz vom 27. Januar 1877 ein Ende gemacht. Tas heute geltende deutsche Recht kennt sowohl Schwurgerichte tote Schöffen gerichte.

Tie Begründung zu dem Entwurf des Gertchtsver- iassungsgesetzes stellte sich auf den Standpunkt, daß die ftrage, ob zu der Rechtsprechung in Strafsachen .Larer^ Elemente heranzuziehen seien oder ob eine ausschließlich durch Juristen erfolgende Rechtsprechung den Vorzug ver­diene, als in ersterem Sinne erledigt angesehen werden könne. Sie erkennt aber an, daß es streitig sein kann, in welcher Form und in welchem Umfang die Mitwirkung des gaienelements bei den Strafgerichten der verschiedenen

Pflücken, Sortieren und Verpacken des Obstes.

, Hauptursachen schlechter Obstpreise sind mangel- Haftes Pflücken, Sortieren und Verpacken des Obstes. Alle am Obstmarkte beteiligten Obstzüchter werden nur in ihrem Interesse handeln, wenn sie nachfolgende Ratschläge be- TP^enj Pflücken: Durch das Schütteln erhält jede Frucht Truck)tellen, welche dieselbe unansehnlich und unappetitkich machen. Tafelobst (zum Beispiel Gravensteiner, weißer Mrnterealvtll, Wmtergoldparmäne, Prinzenapfel, Pigeon und dergleichen delikate Sorten) und Wirtschaftsobst ersten rVx!tSeJ O geflammter Kardinal, Champagner-Reinette,

Rau^ourne 2c.) sinken dadurch aus den Wert ganz 8'Wohnlichen Wirtschastsobstes herab. Turch die Druck- stellen verliert das Obst außerdein an Haltbarkeit und fault. Tte Verluste an Früchten sind ganz bedeutend. Das Schüt-

Obstes ist deshalb nur statthaft für gewöhnliches Mrrtschafts- und Mostobst, für welches die niedrigsten Preise ¥ Wer jedocy aus zwingenden Gründen nicht alles Obst pflücken kann, muß unter allen Umständen für das Auspflucken sämtlicher guten Früchte sorgen, um diese als Tafel-, bezw. Wirtschaftsobst ersten Ranges zu ver­kaufen. Beim Ernten müssen die Früchte möglichst trocken sein. Feuchte oder nasse Früchte verderben leicht. Sor- ^as Verkaufen des Obstes von größter Wichtigkeit, nicht nur jede einzelne Obstsorte rein zum Markte zu bringen, sondern auch von jeder Sorte ver­schiedene Qualitäten auszusortieren. In erster Linie sind von jeder Sorte Tafelobst alle wurmstichigen, pilzfleckigen, ^^kruppelten und angeschlagenen Früchte auszuscheiden, die zu billigen Preisen verkauft oder in der eigenen Wirtschaft verwertet werden. Tie guten F-rüchte sortiert man dann noch iiach der Größe in zwei oder drei Qualitäten. Die größten gleichmäßig sortierten Früchte von Tafelsorten sind sehr gesucht und werden sehr teuer bezahlt. Gute Preise bringt die zweite Größe, und selbst eine dritte Größe wird noch immer fast ebenso hohe Preise erzielen tote unsor- £ c P Verpacken: Zum Verpacken des allerfeinsten Tafelobstes eignen sich nur kleine Kisten (bis höchstens 10 Kilogramm Brutto), nicht Körbe. Die Früchte werden einzeln in weiches, reines (Seiden-) Papier gewickelt und ganz dicht und fest verpackt, sodaß sie absolut nicht ge­schüttelt werden können, denn sobald die Früchte auch nur em wenig lose liegen, bewegen sie sich beim Transporte und bekommen später Druckstellen. Die Kiste muß reichlich Volk sein. Die Hohlräume werden mit Papierspänen'oder semer Holzwolle ausgestopft. Auf den Boden und unter den Teckel kommt eine dünne Schicht des gleichen Materials. Das gute Tafel- und Wirtschaftsobst wird in Kisten oder Fässern von nicht über 50 Kilogramm Inhalt in folgen­der Weise verpackt: Tie Kiste oder das Faß wird unten und an den Seiten mit zwei Lagen Papier ausgelegt und die

6. Tte Gummiringe müssen weich und geschmeidig seich nicht hart und rissig. Mit fetten Substanzen dür­fen die Gummiringe nicht in Berührung kommen, da Fett den Gummi angreift. Es empfiehlt sich, alt- Ringe in scharfer Sodalauge zu kochen.

7. Wer ganz sicher gehen will, erneuere die Gummi­ringe jedes Jahr. Tie kleine Ausgabe macht sich doppelt bezahlt.

8. Benütze nur sorgfältigst gereinigte Gläser, Teckel, Ringe und Schrauben.

9. Die Reinigung der Gläser rc. geschieht am besten tu einer leichten Sodalösung mit nachfolgendem Aus^

Warnung; vor Fälschung

WAilPr in ^?^en noch Pulverform noch mit Kakao

| gemischt, sondern

Flur *n laschen mit eingeprägtem Namen ist Df- HommeUs Haematoifen echt. 92