Mittwoch 15. April 1903
153 Jahrgang
Zweites Blatt.
Ubrefle für Tepeichen: Anzeiger Sieben.
Prmlprrd)anld)lu6 51.
Nr. 87
• r|*eiet tieft* außer Sonntag*.
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SietzeimAnzeiger
** General-Anzeiger v
Amtz- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
$ve heutige Kummer umfaßt 12 Seiten.
NaLLan-Kiomeutbilder.
Tie Situation ist nach wie vor als ernst zu betrachten. E- fterft eine außerordentliche Zähigkeit in den Führern der Bewegung, verblüffend ist es, wie sie bald hier, bald dort auflaiid)cn und der, allerdings ziemlich schwächlichen, Ver- suche, sie unschädlich zu machen, spotten. Fürst Ferdinand, der nach einem Petersburger Telegramm im Laufe des Mat eine Deputation nach Petersburg entsenden wollte, um den Dank bis bulgarischen Bolles zu überbttngen anläßlich des 25. Jahrestages seiner Befreiung, „wegen der augenblicklichen Lage au| dem Balkan" den Zeitpunkt der Ankunst der zu diesem Zwecke geplanten Deputation jedoch, zweifellos auf einen Wink Rußlands hinaus- fchob, hat, wie wir bereits gestern meldeten, nun doch wenigste ns feinen persönlichen Adjutanten zum Zaren ge- schickt, um diesem hoch und teuer zu versichern, die macedoni- Ichen Komitees hätten absolut keinen Zusammenhang mit Bulgarien. 9hm will cs die Ironie des Zufalls, daß zur selben Zeit in Sofia der Präsident des macedonischen Zentralkomitees einen Vortrag ankündigte über das Thema: „WaS sollen wir angesichts der Haltung der russischen Diplomatie in Tiacedonien tun?" Danew, der bulgarische Ministerpräsident, hatte guten Grund zu der Annahme, daß die Frage in diesem Augenblick nicht opportun sei, und ersuchte den Herrn Präsidenten Michailowsky, aus den Üortrag zu verzichten. 9hm kommt eine zweite Ironie des Zu|alls: Der fürstliche Adjutant Rittmeifter Gantschcw befindet sich in der russischen Hauptstadt, um darzulegen, oaß fein Souverän strikt den Weisungen der russischen Diplomatie folge und folgen werde; Danew aber bewegt in Sofia den Präsidenten des macedonischen Zentralkomitees durch folgende gütliche Vorstellung -um Verzicht auf den sogenannten Vortrag, richtiger einen Appell an die Waffen: „Gr, Tancw, habe die Frage bezüglich der Haltung der russischen Vertreter in Macedonien geregelt und verbürge sich dafür, daß die russische Diplomatie ihre Haltung gegenüber den Bulgaren ändern werde." Also in diesem Falle erteilt die bulgarische Regierung der russischen Weisung, wie die letztere chre Haltung zu ändern hat!
Tas sind zwei charakterislis he Diomentaufnahmen. Bulgarien tritt in Petersburg voll Demut und Gehorsam auf, einzig bestrebt, die Ungnade des Zaren zfck bannen — in Sofia dagegen hütet man sich, es mit den macedonischen Häuptlingen zu verderben. Man macht ihnen beruhigende Zusicherungen. Weiter läßt sich diese gemütliche SÜurts- hm|t kaum treiben, es sei denn, daß noch Herrn Michai- lowsky zu Ehren und zur Belohnung seines edelmütigen Verzichts demnächst eine kleine Festivität stattfindet. P a p r i k o w, bjer frühere bulgarische Kriegsminister, Freund der Macedonier und unerschüttcrt in der Gunst Ferdinands, wäre der geeignete Vorsitzende bei solcher Ge- ' legenheit. Weiter bestätigt der Bericht des italienischen Militärattaches in Konstantinopel, daß zahlreiche ehemalige bulgarische Offiziere in Macedonien als Bandenführer auf- treten, sicherlich ein Beweis dafür, daß man im bulgarischen Heer die macedonische Agitation lange mit duldendem Auge angesehen hat.
Zum Gluck läßt sich Rußland durch die Ermordung des Konnsuls Schtscherbina nicht in eine allzu heftige Zornstimmung gegen die Pforte drängen. Die russische Botschaft hatte zu dem Requiem für den Ermordeten zwar keine Einladungen an türkische Streife geschickt. Die türkischen Vertreter erschienen jedoch ohne Einladung. Am 13. d. M. stattete der tittk'sche Kriegsminister Riza Pascha dem russischen Botschafter Sinowjew einen Beileidsbesuch ab. Tie Nachricht, daß der russische Botschafter für die Ermordung Schtscherbinas bereits Genugtuung und eine Entschädigung verlangte, ist dem Wiener Korr.-Bureau zu- folge unrichtig. Türkischerseits wird nur zugegeben, daß der Mörder Schtscherbinas gehängt werden müsse. Die „N. Fr. Pr." meldet dagegen aus Belgrad: Es verlautet, Rußland verlangte als Entschädigung für die Familie des Ermordeten 120 000 Franks», Entsendung von 20 000 Mann anatolischer Truppen nach Altserbien zur ständigen Niederhaltung der Albanesen und, wie wir schon auf Grund anderer Mädungen gestern mit teilen konnten, Errichtung einer Sühnekapelle auf dem Tatorte. Entspricht diese Meldung den Tatsachen, dann wird die Pforte nicht zögern, alle diese russischen Wunsche nach Möglichkeit schleunigst zu erfüllen. Denn der Konsulmord verlangt unzweifelhaft seine Sühne, und die rufji- schen Forderungen rundweg verweigern, wäre das ungeeignen te Mittel, dcn Ausbruch des Balkan-Brandes zu verhindern. Die russische Regierung hat sich überdies in den bekannten Kundgebungen wiederholt auf das fererlich|te gegen einen Krieg verwahrt. Ein hoher russischer Wurrdeu- träger erklärte es im Pariser „Figaro" geradezu jur eine Verleumdung, daß Rußland die Orientsrage auszurollen lieabsichtige, um die Erbschaft des kranken Mannes an* zutretcn. Wie bei alledem die russischen Zeitungen, denen bekanntlich in der auswärtigen Politik Spielraum getanen wird, eindringliche Mahnungen an die Regierung. rrchtcn können, sich nicht in einen Krieg treiben zu lassen, ist scluver verständlich. Glaubt man denn in Rustlano, ie l i nicht an die Aufrichtigkeit der russischen Baitanpolitik, bte doch frei von jeder Nebenabsicht sein |oll. ,
Schließlich verdienen noch folgende ^ensatiwnsnach- ttchten, denen man indessen keinen besonderen Wert^bt.i- zumesfen hat, Erwähnung. Nach einer Meldung ausSaloniki wurde dort am 9. d. M. em Kos «er nut Doppel Otxn ionii^öiert, der eine große Menge 2. i)iiamtt enthielt. Tem Eigentümer des Koffers gelang es, zu entkommen. Und in Konstantinopel laufen Gerüchte um, die von einer
Hccr und Flotte.
Inaktive Kontreadmirale und Kapitäns z. S. werden wahrscheinlich demnächst zur Dienstleistung ein» berufen werden; eine faifedidjc Ordre bestimmt nämlid^ bau vorübergehend zur Dienstleistung einberufene inaktive Kontreadmirate an Ucbungsgeld 20 Mk. täglich und ein Ein- kleidungsgcld von 300 Mk., Kapitäns z. S. 17 Mk. UebungS- geld und 200 Mk. Einkleidungsgeld erhalten.
Aus Hiadl miü £unü.
Gießen, am 15. April 1908.
AuS dem Theaterbureau. Die für morgen an» gekündigte Aufführung des .Zigeunerbaron" von Johann Strauß wird allgemein hochwillkommen sein. Die Musik ist, wie bekannt, eine geradezu elastische und die Gestalten der Operette höchst volkslümiich. Der Zigeunerbaron ist in den Händen des Herrn Sommer. Den .ausgezeichneten" Schweinezüchter Zsupan spielt Herr Bruck, die Zigeunerin Suffi wird von Frl. Stöger und die Arsena von Frl. Barth gesungen.
Grünberg, 14. April. Bei der bevorstehenden Reise unseres engeren Landsmannes, des Tr. Theodor Koch vom Kgl. Museum für Völkerkunde zu Berlin, nach dem Innern Südamerikas erfolgt am 20. April die Abfahrt^vvn Hamburg mit Dampfer „Patagonia" der Hamburg-Süd- amerikanlschen Dampjschisfahrtsgesetlschaft über Para nach Manaos am Amazonen ström. Von da mit brasilianischer Linie den Jucua, einem südlick-cn 9tebenflutz, auswärts. Untersuchung der noch von europä.scher Kultur unberührten wilden Jndianerstämme der Ouellgebiete des Purus, Jacua und Ucayali, suDl.cher 9iebenflü)le des Amazonenstromes. Tauer der Reise ist ca. P/z Jahre. Eingeborene Begleiter werden erst an Ort und Stelle engagiert. Sonst geht der Forscher allein. Zweck der Reise ist: Erforschung der Sitten und Gebräuche, reiigwsen und rechtlichen Verhältnisse und der Spiaa^n der Jndianerstämme. Tr. Theodor Koch wurde als Tireltonal-^siistent am Kgl. Museum für Völkerkunde in Berlin angestellt. (Gr. AZ
-s- Ortenberg, 14. 2(priL Bei den Erdarbeiten der Merkenfritz-Ortenberger Ouellwasserleitung wurde gestern in ber Nähe des Fürnl. Stolb. Schloßbaucs ein interessanter Fund gemacht. Am nördlichen Ende des Schlosses, nicht weit vom Schloßturm, gruben die Arbeiter em schönes Steinbeil heraus. ES ist ca. 2 Pfund schwer, hat eine quadratförmige stumpfe Seite und eine scharfe zugeschliffcne Schneide. Ter Stein ist grau glänzend und noch ivohlerhal- tcn. Ein Vorarbeiter hat die Waffe in Verwahrung.
fc. Bingen, 14. April. Auf die Ergreifung des SponSheim er Mörders Detroit wurde eine Be- lohnuna von 500 Mk. ausgesetzt.
Deutsches Deich.
Berlin, 14. April. Der Kaiser hatte heute im Auswärtigen Amt eine Besprechung mit dem Staatssekretär Frhrn. v. Richthofen und hörte später im königlichen Schloß die Vorträge des Chefs des Militär lab inetts und Chefs des Admiralstabes.
— Der „ReidMnz." veröffentlicht die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an die Prinzen Karl und Harald von Dänemark, ferner die Verleihung des Roten Adlerordens 3. SL mit der Schleife an den Rektor der Universität in Bonn, Geheimrat Zitelmann.
— Der Zentrumsaba. v. Savygny wurde, wie der „Germ." aus Rom gemeldet wird, vom Papst in Privataudienz empfangen, um im Auftrage des Fraktionsvorstandes der Zentrumspartei die telegraphischen Glücklvünsche zum Jubiläum mündlich zu wiederholen.
— Die Beisetzung des Abg. Justizrat Munckel fand heute mittag unter Beteiligung zahlreicher Parlamentarier statt.
— Wie ein parlamentarischer Berichterstatter meldet, wird dem Reichstage nodi ein Nachtragsetat zu- gehen, in welchem die abgelehnte Forderung für den Neubau des Reichsmarineamtes in verhinderter Form und unter Ermäßigung des Voranschlages wieder ausgenommen werden soll.
— Die „Nat.-Ztg." meldet: Auf Anordnung des Reichskanzlers tritt in bieten Tagen ein Organisationskomiiee zu Vorbereitungen für den im September tagenden Kongreß für Statistik zusammen.
— Die Kommission zur Prüfung des deutschen Zolltarifs hat die wünschenswerten Aender- ungen und Er Mäßigungen im Interesse der russis chen Ausfuhr formuliert. Namentlich die veterinärpolizeilichen MaßnahmenDeutschlands haben Wider sprach gefunden.
Thorn, 14. April. Tas im hiesigen Kreise gelegene Gut Birg lau wurde vorn Fiskus für 800000 Mark angekauft. Es soll als königl. Domäne verwaltet werden.
— Tie „Nat.-Ztg." meldet: Wegen der'Er r i ch t u n g des Betriebes von Bleihütten werde demnächst dem Bundesrat eine in dem Reichsamt des Innern fertig zu stellende Bekanntmachung zugehen.
— Zur Maifeier bringt die FranHurter „Volks- stimme" einen Aufruf, in dem es heißt: „Arbeiter, Brüder! Mit dem Lenz der Natur rückt aucy der Lenz der Arbeit heran, das große Frühlingsfest der Arbeit. Ter erste Mai ist die feierliche Kundgebung der Arbeiter aller Länder..." usw. Wie das „große Frühlingsfest der Arbeit" feierlich gefeiert werden soll, kann man z. B. aus dem „Voltsblatt für Anhalt" entnehmen, worin es heißt: „Die Maifeier joll in diesem Jahre wieder wie früher begannen werden. iZrühmorgens findet ein Ausflug statt, nachmittags ist Familienunterhaltung im Burgkeller und abends findet eine ösfenhiche Dollsversammlung mit nachfolgendem Kommers flott"
Dresden, 14. April. Wie das „Tr. I." meldet, begab sich der Kronprinz, welcher, wie gemeldet, von 9hapel nach Rom abgereist ist, nack Gardone, um vor der am Ton- nerstag erfolgenden Rückkehr nach Dresden dem König einen Besucb abzustatten.
— Wie die „Dr. :rnchr." angeblich ganz zuverlässig erfahren, werden bis jetzt für Aufhebung des § 2 des Jesuiten gesetzes Preußen 1b, Bayern 6, Baden 3 Stimmen abgeben. Hamburg hat s.ch noch nicht geäußert, dock) wird es wahrsä-ernttch gegen _tc Aufhebung stimmen. Ungewiß ist, ob Mecklenburg und Anhalt dagegen sind. Es rebien si-mit schon ;etzt nur zwei Stimmen zur stimmen» gleichyci:; die Ablehnung ist also keinesfalls gesichert
bevorstehenden Bartholomäusnacht für die in Kon- umtinopd wohnenden Bulgaren wissen wollen. Die öffcnt- ick-en Gebäude werden infolgedessen, wie eS heißt, noch tötler ald sonst bewacht
Politische Tagesschau.
Marokko.
Nach einem Telegramm des „93erL Tagebl." aus Melilla wurden die Flüchtlinge aus dem von Bu Hamara erstürmten Frajanafort bei ihrer Ankunft in Melilla entwaffnet Ter Verlust der Sultantruppen wird auf 150 Mann ge* chätzt. Tas Fort ist vollständig ausgebrannt Zwisd)en den Leuten Bu Hamaras kam eS zu Streitigkeiten über die Teilung der Beute.
Depeschen des W T. B. aus Melilla melden ferner, daß 17 aufrührerische Kabylenstämme von Tazza aufgebrochen sind, um Fez anzugreifen. Ter Auf st and nimmt z u. Die Sage ist sehr ernst. Während der Plünderung der Festung Frajaua brachen unter den Mauren blutige Streitakeiten aus, bei denen es zehn Tote und zahlreiche Verwundete gab.
Ter „Franks. Zta." wird au3 Madrid telegraphiert: Tie siegreichen Rebellen berfidjerten dem General- kapitan von Melilla ihre herzlichen Beziehungen zu Spanien, trotzdem wird aber ein Konflikt befürchtet, weil die Rebellen den Sultansbeamten die Zollzahlung verweigern dürften. Silvela erklärte eine Verstärkung der 4000 Mann starken Besatzung von Melilla für unnätig, da die ßoijalität ber Rebellen sicher erscheine.
Aus London wird der „Köln. Ztg." telegraphiert: Eine aus Tanger unter dem 13. d. M. eingegangene Meldung besagt, falls es sich bestätigt, daß der Sultan seine Politik geändert und seine europäische Umgebung entlassen hat, Dürfte et sich auf dem Thron behaupten.
Ausland.
Paris, 14. April. Der „Figaro" giebt einen Artikel des „£c petit DauphinoiS" wieder, in dem der Journalist; Vernot erklärt, er habe den Lohn des 9)rinister-Prä- identen, den Generalsekretär im Ministerium des Innern, Edgar Eombcs, als diejenige Person bezeichnet, die für eine Million Francs den Karthäusern Die Konzession verschaffen könne. Der Ehesredak- teur des „£e petit DauphnioiS" verlangt in einem Artikel, vor Gericht gestellt zu werden, um seine Angaben zu beweisen. Auf Verlangen Edgar Combes wurde eine gericht- Liuje Untersuchung über diese Verdächtigung eröffnet.
— Kriegsminister Andro hat die Untersuchung in der D r e y s u s - A n g e le g e n h e i t eröffnet. Der Minister soll eine umfassende Säuberung in ber Armee beabsichtigen.
Bo ro e aux, 14. April. Der Kongreß ber gemäßigte« Sozialisten, ber seit brei Tagen über einen Antrag auf Ausschluß des früheren Ministers Miller and aus ber Partei verhandelte, hat enischieden, daß Millerand wegen ।einer vom Parteiprogramm abweichenden Abstimmungen in ber Diputiertenkanimer weder aus ber Partei auSAiu schließen, noch baß chm ein offizieller Tadel auszusprechen sei.
Budapest, 14. April. Ter Parteitag ber ungark sehen S o z i a lb emo kr a ten nahm eine Resolution an, worin bie völlige wirtschaftliche Lostrennung von Oesterreich, ferner bie Entwickelung ber ungarischen Jni dustrie mittels Erziehungszöllen, Abschluß von lang-, srijtigen Hanbelsverträgen auf Grund ber Meistbegünstigung fowie überhaupt jeoe Erleichterung und Sicherung beÄ internationalen Handelsverkehrs und schärfste Bei kämpsung ber Agrarzölle verlangt wird.
9R ar feilte, 14. April. Kurz vor 9Jiiüag reifte Prä/« sident Loubet an Bord der „Scanne d'Arc" nach Algier ab.
Algier, 14. April. Nachdem gestern das russische Geschwader hier eingetroffen ist, sind heute auch das it alienif d) e und das englische Geschwader in Den hiesigen Hafen eingelaufcn.
Newyork, 14. April. 9t ach einer aus Boston ft am* menben Melbung sollte ber amerikanische Ausschuß für Misfionswesen im Auslanbe betn Staatsdepartement mit* geteilt haben, essei eine Anzahl von Zöglingen ber Missions^ schule auf ber Karolincniusel Ruk im Dezember vorigen Jahres von Mannschaften eines beut scheu Kriegsschiffes verhaftet worben. Der Ausschuß sollte das Staatsdepartement ersucht haben, Schrttte ba- gegen zu ergreifen. Wie jetzt bekannt wirb, ist bem Staats^ Departement bisher keinerlei berartiges Ersucken zugegangen. (Die 9 lach richt ist also osseiibar eine böswillige Deutschfeindliche Ersilidung. D. Red.)


