Ausgabe 
15.1.1903 Erstes Blatt
 
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ne Uk, _, lc9 seine rrr?: «Fft « !ng fftW: Lehr. !ic tuv Handel und ®e. ^Mechanik unb 5 bnirfl^ erklärt, bah die .Gesellschaft im söeiule k iuliß'g fei. Srosöem $ nach diem ttlänin, M Als nun ein Lehr, -r unbefugter Weise ver. : ^"celchung de« Lehr, lngs bei der Orcholizei. ib mit der Begründung, 'ngsmäßiger, schch^ >rherr hat demnach auch Gs liegt hier also ein vor, den sich der Lehr, ^gelassenen Lehrvertrages deshalb, nur zweifellos erdrücke zu verwenden.- Handwerkskammer auS«

-annstadt oder den von )en Lehrverträge.

r und -Lckmetter» eisten Maikäfern dieses nschastlichen Mitarbeiter iber Zuschrift: Tie Zeit Zeitungsleser ihr Interesse rdung von Maikasern und tne werden durch unge- ionnenschein hervorgelock, aus der PuPpenruhe vor- nur aus ihren Heden, uhen Zahreszeit ausgesucht nterlchlaf zu halten. Tie nbe des herbstes zu Gnmöe Ö als Men, Raupen m, hauptsächlich Fuchse um an warmen Tagen tat. Lin Mch/uOn ver- iumen, befonberS auf item , ft & M jivat einige Mtrr aus der schuhenden 5SK'i»S urrcssm- . cyan. ä*<* dm.«'

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große Menge Kartoffeln und Dickwurz sind ein Raub befl FeuerS geworden. Mit riesiger Schnelligkeit dehnte sich daS Flammenmeer auch auf die angrenzenden Wohnhäuser auS, sodaß außer den Anstaltsgebäuden auch noch 3 Wohnhäuser und eine Scheuer vollständig niedergebrannt sind. Ter Schaden, der der St. Josephs-Anstalt und den in Mitleidenschaft ge­zogenen Familien entstanden ist, ist den Verhältnissen ent­sprechend sehr bedeutend. Nur zum Tell ist derselbe durch Versicherung gedeckt.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbar st aaten. In Lengfeld starb am 13. d. M. an den Folgen einer Lungenentzündung der dortige Bür­germeister Georg Müller. In Michelstadt starb am 12. d. M. infolge eines Herzschlags plötzlich der Ober­amtsrichter Deißler.

Vermischtes.

* Gleiwitz, 14. Jan. Heute vormittag stellte sich ter Gemeitt.dekassenrendant von Zabrze, Karl Borzutzky, der hiesigen Staats-anmaltschast mit der Angabe, die von isim seit ca. neun Jahren verwalteten Kas,en um höhere Be­tröge durch Unterschlagung geschädigt zu haben. Der Fehlbetrag wird aus etwa 70 000 Mark geschätzt.

* Paris, 14. Jan. Eilt junger, in Loudon sehr be­kannter Engländer, Namens Cecil Aysdon, hat im Bac­carat s p i e l während 50 Stunden die Summe von neun Millionen Francs gewonnen. Er erklärte, daß er nicht eher wieder spielen werde, bis er diese neun Millionen ausgebraucht habe, wofür er sich eine Frist von V/a Jahren gesetzt hat.

Wien, 14. Jan. Der aus Traunstein in Bayern hier eingetrofsene 23 jährige Kontorüst Großschopf schoß sich wegen unglücklicher Liebe drei Revolverkugeln ui den Kopf. Schwer verwundet wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Falsche Meldung. Gestern teilten wir eine Nach­richt desPfälzischen Kurier" mit, wonach die Frau des Bürgermeisters Tr. Neff von Saarbrücken mit einem Offizier geflohen sei, nachdem zwischen diesem und dem Ehe- gatten ein Duell stattgefunden habe. Jetzt depeschiert Tr. Neff an dieFrks. Ztg.":Tie über meine Frau und ein angebliches Duell gebrachte Mitteilung beruht auf ab­soluter Unwahrheit und böswilliger Erfindung." Wir haben, wie das genannte Frankfurter Blatt, die Nach­richt mit der QuellenangabePsälz. Kurier" wiedcrgegeben, da wir natiirlich annahmen, daß ein Blatt eine solche Meldung nicht in die Welt setzen werde, ohne ihre Richtigkeit festgestellt zu haben.

Ein Sittenbild aus einem russischen Dorfe bringt dec ,Ssew. Kamt.": Durch die lange Dorfstraße zieht sich eine sonderbare Prozession. Zwei Frauengestalten, ein junges Mädchen und eine Frau, beide nur mit dem Hemd bekleidet, befinden sich an der Spitze des Zuges. Ihnen folgt unmittelbar cm ernst drcinschauender Mann, der eine Pettsche u der Hand hält und sie mit voller Kraft auf die Rücken der beiden Frauen niedersausen läßt. Ein Haufen johlender

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Männer, Frauen und Kinder sieht dem rohen Schauspiel zu. i Offenbar ist das Volk an derartige Szenen gewöhnt; denn keine Hand rührt sich, der brutalen Entehrung dieser beiden Frauen Einhalt zu gebieten. Eng aneinander gefeffelt, sind die Bedauernswerten genötigt, lautlos die Mißhandlung zu ertragen, denn nach jedem Klagelaut, den sie von sich geben, saust die Peitsche mit doppelter Kraft auf ihre Rücken nieder. Und die in so grausamer Weise Geschändeten sind keine Mör­derinnen, keine Diebinnen, sie trifft nur der Vorwurf, einem ungeliebten Manne, den die Eltern ihnen aufgezwungen haben, entlausen zu sein. Das Mädchen sollte auf den Wunsch der Mutter verheiratet werden, dreimal machte es den Versuch, dem ihm aufgezwungenen Schicksal zu entgehen, das letzte Mal in Begleitung ihrer seit einem Jahre verhei­rateten Leidensgenossin, die nicht länger die Mißhandlung ihres Mannes zu ertragen vermochte. In einen 7 Werst vom Dorfe befindlichen Wald hatten sich die beiden geflüchtet und dort in einer leerstehenden Heuscheuer Obdach gefunden. Doch schon nach drei Tagen hatte der Vater des Mädchens den Aufenthaltsort der Entflohenen ermittelt; er erschien in der Scheuer, befahl den beiden, sich bis auf das Hemd zu

Hochschule erteilt Im Sommersemester 1902 wurden an den 20 relchSdeutschcn Universitäten (die neue Universität Münster hat, wie bekannt, keine medizinische Fakultät) insgesamt 731 Kandidaten au Doktoren der Medizin promoviert. Davon wurden 288 Mediziner an den preußischen, 183 an den bayerischen, 63 an den badischen und 99 an den sächsischen Universitäten promoviert. Die Gesamtzahl 781 verteilt sich auf einzelne Universitäten wie folgt: München 124, Leipzig 99, Kiel 69, Freiburg i. Br. 50, Berlin 45, Würzburg 42, Breslau 33, Bonn 31, Gießen und Rostock |e 27, Tübingen 25, Göttingen 23, Greifswald 20, Jena 19, Mar­burg 18, Erlangen, Königsberg und Straßburg je 17, Halle 15 und Heidelberg 13.

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Krielkallen der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

V. Nicht der berühmte Historiker Mommsen, sondern ein Bankdlrektor dieses Namens, der wie der greise Gelehrte und Danzigs bisheriger Reichstagsabgeordneter Riekert der freis. Ver­einigung angehörk, konimt in der westpreußischen Hauptstadt zur Ltichivahl nut dem Sozialdemokraten Barkel.

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Meteorologische löcoburfjtuugen der Station Gießen.

entkleiden, band sie aneinander, stieg auf ein Pferd und trieb die Frauen mit Peitschenhieben in das Dorf zurück, wo sich sofort dem sonderbaren Aufzuge die halbe Dorfgemeinde an­schloß. Nach der Beendigung derProzession" wurde die Frau ihrem Manne übergeben, der sie sofort in ein Zimmer sperrte und sie in unbarmherzigster Weise mißhandelte. Ihr Wehgeschrei war dabei so herzzerreißend, daß selbst die vor der Hütte versammelten Bauern dieBelehrung" zu graufam sanden und dem Manne das blutüberströmte Weib entrissen. Das unglückliche Mädchen traf dasselbe Schicksal; es wurde

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vom Vater in das elterliche Haus gebracht und dort so lange mit Worten und Taten bearbeitet, bts sie dem Vater ver­sprach, den für sie bestimmten Mann zu heiraten. Die Heirat, schließt das Blatt, soll bereits am nächsten Tage statt- gesunden haben.

Englische Sprachkenntnisse. Die große eng­lische illustrierte WochenschriftThe King" liefert laut ,9)L N. Nachc." ein würdiges Seitenstück zu demHerrn General Staff" der Franzosen. Sie erzählt von schrecklichen In-

Höchste Temperatur am 13.14. Januar 3,8° C.

Niedrigste , , 13.14. 8,4V C.

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Heute Donnerstagabend Itiäetzelsuppe.

trigucn, die sich ein Deutscher in Venezuela zu schulden kommen ließ, und über die Castro an der Hand der erbeuteten Brief­schaften des Generals Matos dem Haager Schiedsgericht Auf- schluß erteilen wird. Dieser deutsche Sünder ist ein gewisser Herr Disconto' Gesellschaft". DieserHerr Gesellschaft ist cm großer Freund des Kaisers, und seine Vorstellungen haben die Blockade verschuldet." Das war seine Rache dafür, daß ihn Castro wegen seiner Umtriebe mit Malos zum Verräter erklärt und sein Vermögen beschlagnahmt hat. Ja, diese Deutschen l

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Wie au? Darmstadt mitgeteilt wird, wurde dem Tr. G. K e p p e l e r die venia legendi für Chemie an der Technischen

Rvsl, Sorgsame Mütter!

Die Pflege der Haut bei Kindern, besonders im zar> nJvvS. testen Säuglingsalter, soll eine Hauptaufgabe jeder XxjKk Mutter sein, denn hiervon hängt in vielen Fällen daS Gedeihen und die Gesundheit unserer lieben Kleinen ab. Bon größter Wichtigkeit ist es, eine milde, reiz- V* lose Seife anzuwenden, welche die Tätigkeit der Haut l\ fördert, sie geschmeidig macht, vor Wundsem und /jga» Aufspringen schützt, überhaupt in vielen Fällen Haut- leiden verhütet und beseitigt. Da mm heroorraaende Aerzte diePatent-MyrrholimSeife" als die beste Kinderfeife er­klärten, liegt e§ im Interesse einer jeden Mutter, nur diese Seife für den täglichen Gebrauch zu nehmen. Ueberall, auch in den Apotheken, erhältlich, woselbst aitch die 400 hochinteressanten Myrrholin-Bilder gratis zu haben sind. 243

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