Ausgabe 
14.12.1903 Zweites Blatt
 
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Nr. 293 Zweites Blatt.

153. Jahrgang

Montag 14. Dezember 1903

Erschein täglich mt- Ausnahme des Sonntags.

DicGießens Familienblätter" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der -Hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal.

Gießener Anzeiger

Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den Anzeigenteil: H. Beck.

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckeret (Pietsch Erben), Gießen.

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen.

Aie Heutige Yummer umfaßt 12 Seiten.

Kauf-

Darm st ädter Ständehause zu! Hier begann bie erste Sitzung mit einem Akte schöner Pietät. Der Präsident Geheimrat Haas eröffnete sie mit der Verlesung einer Trauerbotschaft S. K. H. des Großherzogs. Daran knüpfte er herzliche Worte der Teilnahme, und die Kammer beschloß die Absendung einer Antworbadresse an den von schwerem Geschicke heimgesuchten Monarchen. Der Staatsvertrag zwischen Hessen und Baden wegen Kürnbach wurde mit allen gegen 8 Stimmen angenommen. Ein Teil der Sozial­demokraten und Antisemiten stimmte mit der Mehrheit. Tie Wahl des sozialistischen Abg. Orb für Offenbach (Land) wurde für gütig erklärt, nachdem ein Antrag auf Anstell­ung weiterer Erhebungen gegen die Stimmen des Zentrums I ab gelehnt worden war. Der Antrag der ALgg. Korell uud Braun bell. die Diäten und Gebühren der Staats­beamten wurde auf Vorschlag Ulrichs an den Ausschuß zurückverwiesen bis zur amtlichen Aufstellung der gesamten Tiätenzahlungen, die der Staatsminister zu veranlassen ver­sprach. Staatsminister Tr. Rothe erklärte ferner in Bezug auf einen dringlichen Antrag der Abgg. Molthan und Ge­noffen, die Regierung werde das Inkrafttreten der Re­gierungsverordnung, welche das Selbstdisperrsierrecht der homöopathischen Aerzte aufhebt, bis zum 1. April 1904 hinausschieben, damit der Landtag über die Vorstell­ung der homöopathischen Aerzte zuerst Beschluß fassen könne. Ter Initiativantrag der Abgg. Alöllinger und Genossen betr. den Gesetzentwurf der Gewährleistung der .Verzinsung der Schuldverschreibungen der Hessischen Landeshypo­thekenbank wurde angenommen. Eine Erklärung des Staatsministers über die Hütekinder im Vogels­berge wird auf Antrag Weidners durch, Truck verviel­fältigt werden.

Von den Vorgängen des Auslandes ist von Be­deutung eine Botschaft des Präsidenten Roosevelt. Da klingt es von Genugtuungen, großen Errungenschaften und noch größeren Zielen. Amerika hat den Panamakanal ganz | in seinen Besitz bekommen, im Alaskaschledsgericht die halbe kanadische Küste erhalten und fast die ganze Welt bewirbt sich nur des Landes Gunst. So- wagt Amerika immer noch Größeres und plant eine weitere riesige Flottenvermehr-| ung, um mit einem Hymnus auf den Weltfrieden und aus, das Haager Schiedsgericht im Munde auf die Eroberung von Mittel- und Südamerika auszugehen uud diese Märkte allmähliche ebenso Deutschland vor: .der Nase fortzunehmen, wie England eine Zollmauer um seine Kolonien errichten wird.

Rußland weiß gegen eine Welt von Widerstand zu siegen allein aus diplomatischem Wege. Es schaut ruhig aus die kochende Volksseele in Japan, dessen soeben von der Regierung ausgelöstes Parlament offen der Re­gierung brach, weil sie nicht aggressiver gegen Rußland vorgeh-t. 9Loch immer schwankt die Wage des Geschicks in Ostasien zwischen rllieg und Frieden hin und her. Tie Ant­wort Rußlands auf die Vorschläge Japans ist zwar soeben in Tokio eingegangen, der Inhalt ist aber noch unbekannt. Die allgemeinen Wahlen sind auf den 1. März anberaumt. Die japanische Regierung ist ruhig und voll Zuversicht. Sie ist augenscheinlich entschlossen, die Verhandlungen dem ursprünglichen Plane gemäß fortzuführen.

ungen und Anfragen.

Die Vorstellung des Fußgendarmen i. P. Heinrich Hoffmann in Groß-Gerau wegen Pensiouseryöhung wird auf Antrag des Abg. Sens selber an den Aus­schuß zurückverwiesen.

Tie Vorstellung des Fußgendarmen i. P. Karl Heinrich Ganß in Worms um Gewährung einer Tienstentschädig- ungszülage ruft eine längere Debatte hervor. Der Aus­schuß nimmt an, wie Abg. Weidner betont, daß der erlittene Sch,aden des Petenten auf einem durch Unfall hervor gerufenen Bruch beruhe und deshalb eine Tienstj- beschädigungszulage am Platze sei.

Ministerialrat Best erklärt, daß die Regierung nicht in der Lage sei, der Vorstellung Folge zu geben, weil die Dienstunsähigkeit nicht durch einen Unfall herbeigeführt wurde. Ter Betreffende habe auch vom August 1897 bis 1899 noch Dienst getan. Die Regierung stützte sich, auf die ärztlichen Gutachten und sei nach den Bestimmungen des Gesetzes nicht in der Lage, die gewünschte Zulage zu bewilligen. t

Wg. Weidner tritt wiederholl für den Ausschuß» antrag ein, während Wg. Müller die Zurückverweisung an den Ausschuß beantragt.

Abg. Molthan meint, die Regierung solle sich doch nicht mit Ständen und Füßen srräuben, solchem armenTeusel, der schon im 62. Lebensjahre steht, die kleine Zulage zu bewilligen. .

Tas Haus genehmigt darauf einstimmig dre Zu­lage.

Ueber die Vorlage des Schreinermeisters C r et e r II. zu Darmstadt wegen Entziehung von Baugelände in Ar- yeiligen berichtet Wg. Müller und beantragt Ablehnung. Die Kammer beschließt demgemäß.

Die Vorstellung des Mlgemciuen deutschen Vereins für Schulgesundheitspflege in Betreff der Anstellung von I Schulärzten im Deutschen Reich beantragt Wg. Brauer als Ausschußberichterstatter, die Vorstellung wie erledigt zu erklären. Im übrigen erklärt der Ausschuß: Unsere moderne wirtschaftliche Entlvicklung hat aus sozialem Ge- bret Zustände beseitigt, die nicht zum wenigsten sich in der Schule wiederspielen. Besonders in den Volksschulen der Jndustricbezirte läßt das Aussehen vieler Schulkinder keinen Zweifel, daß neben erblicher Belastung ungesunde und unnatürliche Wohnungs- und Ernährungsverhältnisse ein frühzelliges Siechtum verschuldet haben. Wer auch in den höheren Lehranstalten muß die einseitige geistige Ueber- anstrengung infolge des fortwährend höher gesteckten Lehr­zieles die kärgliche Widerstandsfähigkeit und Gesundheit ver­ringern und beeinträchtigen. Jeder Menschenfreund kann ohrie besondere anthropologische und medizinische Kennt­nisse diese Schäden erkennen. Da deshalb die Tätigkeit der Schulärzte nur eine beschränkte sein kam:, hält der Ausschuß sowohl die bis jetzt ergriffenen, als auch die in Aussicht genommenen Maßnahmen unserer Regierung für vollständig ausreichend. Das Hans schließt sich dem Aus- jchußantrag an.

Tie Vorstellung der pensionierten Volksschullehrer Hechler-Bensheim und H art man n-Werbach werden für erledigt erklärt.

Der Antrag der Abgg. Dr. Schmitt und 44 Genossen, betr. die Ausbildung der Verwaltungsbeamten wlld von der Tagesordnung abgesetzt.

Aus die dringliche Anfrage des Wg. Berthold be­treffend das Enteignungsvcrsahrcn bei dem BahnhosS- I bi an in Bischofsheim widerlegt Ministerialrat Ewald

Vlordanlage zwischen der Dammstraße und dem männischen Nereinshause wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 12. Dezember 1903.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Bekanntmachung.

Die am 20. November l. Js. angeordnete Sperre der

Bekanntmachung.

Betr.: Bedingungen der Hessischen Landes-Hypothekenbank in Darmstadt für ihre vom 14. Dezember l. I. an bis auf weüeres zu erteilenden Zusagen.

Der Zinsfuß für alle Darlehen beträgt 38/4 pCt.; die /Tilgung regelmäßig x/i pCt.

Bei Hypothekar-Darlehen an Private beträgt die du» Malige Entschädigung für Kursverlust und Begebungskosten 1 ®/4 pEt. Für die Darlehen, welche später als 4 Wochen, von der Zusage an gerechnet, zur Auszahlung gelangen, er* Höht sich diese Vergütung auf 1,95 pEt.

Bei Komunal-Darlehen beträgt die einmalige Entschädig­ung für Kursverlust und Begebungskosten 1,65 pCt.; falls die Abhebung des Darlehens später als 4 Wochen nach der 'Zusage erfolgt, erhöht sich diese Vergütung auf 1,80 pCt.

Auf Wunsch kann ein Teil der Geldbeschaffungskosten in tr Weise gestundet werden, daß er an Stelle der Tilgungs- üträge in den ersten Jahren verrechnet wird.

sozialistischem Getue nach komischer Klefferart mit lautem Ge- £

bell die Staatskarosse,die sie selber sich so oft bemüht haben in fcorfomtne den Kot zu ziehen und deren gelegentliche lleine Ent- Verwende gleisungen sie meistens ganz allein verschulden. Viel nied­licher wäre es, sie packten sich wie Münchhausen, am eigenen' Zopfe, um sich an ihm aus ihrem idealen Sumpfe hinaus­zuzerren. Was Graf Bülow gegen den Zukunstsstaat und vre Dresdener Parteikomüdie vorbrachte, war ja auch gerade nichts Neues was ließe sich auch viel Neues nach, all dem von einsichtsvollen Beurteilern historischer Entwicklung ,Bor- getragenen sagen; aber es kam alles formgewandt, schlagfertig und mit so überlegenem Witz heraus, daß seine Rede besser war, als was er anb viele andere noch je gegen die verehrliche Sozialdemokratie gesagt haben. Erfreulich war ferner, daß auch er die Beselliguug der Soldatenmiß­handlungen für eine der Pflichten des Reichskanzlers er­klärte, sodaß der Kriegsminister v. Einem am Freitag einen leichteren Stand hatte, als man nach/ all den Ge­schichten, die die Oessentlichkell in der letzten Zell erfahren hat, voraussetzeu konnte.

Wie anders als im Berliner Wallotpalaste geht es im

jährlichen Bericht an, daß die Kinder nur in. der güi Jahreszeit dazu verwendet würden und zwar im von 1012 Jahren, die Anzahl betrage 410 Prozent der schulpflichtigen Kinder. Die Leistungen und die ganze Haltung der verdingten Kinder seien in der Schule nicht schlechter, als die der anderen; man könne sogar nach dem Jndiensttreten eine Besserung, verspüren hinsichtlich der Ernährung und Kleidung. Tas schwächere Lernen int Sommer habe sich nicht nur bei den Hütekindern, sondern!, auch, bei den anderen gezecht. Wenn etwas geeignet jei> nachtellig einzuwirken, so sei es der Umgang mit halb-, wüchsigen Burschen und Mädchen. Die Beschäftigung als Hütekinder sei bei den gegenwärtigen Verhältnissen wohl nicht zu umgehen. Wesentlich ungünstiger lautet der Be­richt der Kreisschulkommission von Schotten, in welchem konstatiert wlld, daß die Kinder durch das Hütewesen für Schule und Hans Schaden erlitten und deshalb ein Verbot sehr erwünscht sei. c t

Abg Weidner bemerkt zur Geschäftsordnung, der Be* richt aus Schotten stamme von einem jungen Beamten, der ein entschiedener Gegner der Hütekinder fei. Er beantrage, die Regierungserklärung drucken zu lassen und die Be­sprechung über die Angelegenhell erst, später vorzunehmen. Tas Haus beschließt demgemäß.

Zur Beratung kommen nun eine Reche von Borstell-

Keuscher Landtag.

R. B Darmstadt, 12. Dezember.

Am Ministertische: Staatsminister Tr. Rothe und die Ministerialräte Becker und Eiffenhut.

dtachdein Präsident Haas die Sitzung um 9,25 Uhr, bei nur schwach besetztem Hause eröffnet, wird zuerst in die Beratung der Anftage Hauck und Geuoisen, betr. die Hütekinder im Vogelsberg ein getreten. Tie An­ftage fußt auf zwei Wtikeln in derJEks. Ztg.", die ich eingehend mit den Hütekindern im Vogelsberg be­schäftigen uud die diesbezüglicheu Zustände als geradezu fürchterlich hinstellen. Die Zragesteller sagen nach der

Politische Wochenschau.

In aller Herren Länder ergießen jetzt die Schleusen der Beredtsamkeit der Vollsverlleter ins.Land hinein. Nicht , nur int Deutschen Reiche und in den meisten seiner Bundes floaten, auch in Italien, in Nordamerika usw. hat mau den Parlamenten eine Unzahl von Vorlagen zur redner­ischen Verdauung vorgesetzt, während der Nationalitäten­kampf in den östreichisch-ungarischen Volksvertretungen schon wochenlang ebenso hitzig rumort wie der Kampf der französischen Klerikalen gegen die liberale Mehrheit der Tepuliertenkammer. Ueberall aber erlebt man es zu einer Zell, in der die Presse tausendsttmmig auch bis zu dem ein­samsten Wald- und Bergbewohner spricht, daß die Volks- verlleter in den Parlamenten wiederholen, was vorher in der Presse schon ausführlich mitgetellt worden, ist. Was im Besonderen den Reichstag anbetrifft, so ist über die Sollraten Mißhandlungen, über den Fall Bilse, über Scküssahrtsabgaben, über die Dresdener Parteikomödie, über die Sinararejem ufto. gar viel schon gesagt und geschrieben worden, was die Etatsdebatten jetzt zu Gchvr gebracht haben. Es würde viel Zeit gespart werden, wenn bte Abgeordneten sich gezwungen sähen, den T-ingen neue Ge­sichtspunkte abzugewinneu und auf Wiederkäuen von Ver­dautem verzichteten.

Am ausgiebigsten hat diesmal Bebel das Feld der Beschwerden abgegrast, dic jemals und von irgendwem und irgendwo gegen Regierungssysteme wrgebracht worden sind Man hört aber deutlich aus allem den Dresdener Diktator heraus, dem es darauf ankommt, noch wettere funderttausende oder womöAich Mlllionen Deutscher für sein politisches Lotteriespiel zu gewinnen, mtt denen er dröhnend über denkapitalistischen Staat" hinweg in das ietiae Gefilde des Zukunftsstaates hinüberueaischleren könnte Jur ihn giü es lediglich: Sammeln, sammeln, -usamnnuttvommeli., die gewonnenen Massen m Trszchlm batten mtt der Rute der Parteidiszrplin und dem Apfel des Zukunftsstaates. Ein wie intelligenter Redner und neri'wner Agitator man doch sein kann, ohne ui 1 einem & onte aus dem Gebiete der hohen Polttik sein Lebtag etwas mehr als der Leipziger Drechslermeister geworden ;u lein' v Wollmar, der an traumatischer Neuro,e infolge Lines Eisenbahnunfalles erkrankt ist, und in Nervi an der Riviera fett einigen Tagen weilt, wäre einvielfach ver­besserter" Bebel. Allmählich würde dann wohl auch die Etatsrede der Sozialdemokraten etwas mehr sein als em Potpourri, in dem die Pauke mit dem Bumbum vom Zu- ttinftsstaate allein die Ntelodie spiÄt, das aber sonst voller Disharmonien ist. Was z. B. geht Herrn Bebel die Mschenkpolttik an? Er will den Weltfrieden i*e

Menfchheitsverbricherung wie kann ste besser erreicht merden als durchs Geschenke und Verbeugungen vor aller S' Wart Militärlasten. Was Bebel hier sagt, ttt eben zum Jenster hinaus an jene halb- und Viertets- volttiker im Lande geredet, die sich Sebel Wm pvllA.A^ Ser erküren, nicht weil sie seinProgramm b-illtgen,

Tn nur, weil er irgendwo einmal nicht ganz ochie jeden Grund genörgelt hat. Dann HEe er ja recht,

wir durch Kiautfchou einmal mtt^Rußland m ^nter- ejscngegensatz geraten können, wasuns oann ander deutsch- rliWa G?enze gefährlich werden kann Mfcr das sollten jiü Bebel die allerletzten Sorgen snn! Ehe es so wett klommt, ehe Rußland nicht nur in die Mandschurei, sondern bis Peking und Schantung vvrgedrungen ist, haben wir L in Tmtschllmd längst den Zukunstsstaat und alles ist dann in besten häiiden! Warum also sorgt sich hmr Bebel? Bebel' sprach mtt weniger Begeisterung, seine Rede verlief schlapp und schleppend, versgMdene Hörer Flen - zmn^/rstenmal bei einer Bebelschen Etatsrede - 'inac'chlafen sein Dresden und was nachfolgte, hat ihn doch deprimiert. Außerdem hat ihm der bayrische Dom- öhilar SÄädler, der sich immer mehr zu einem nmen Dr Licker als Zenttumsbelserrfcher auswächst, die betten Effekte in feiner Etatsrede schon vvrweggeiwmmen

Dhe na Mlse - Beyerlein - Breidenbach war völlig

^Eso leichter wurde es dem be onders gut aufgelegttn Graim Bülow, dem HerrnStud. revol." ^bel, wie dw stÄ N N" den Diktator Deutschsozialdemokratiens nennen^ aus der Mensur eine gründliche Abfuhr zu teil nwrden' zu lassen -Er hat ihm in eleganter Fechterart eine

ganze Anzahl von ,Muttg!en" versetzt, an denen die Herren I Wiedergabe der beiden Arttkel: Es wlld der Großh. Re- Paukärzte von der sozialdemokratischen Universitas nun gierung möglich sein, an der Hand von ernschlagrgen lln- k.erumzuflicken ihre lieöe Not haben. DerBottvärrs" und tersuchnnaen der zuständigen Krersänller, Kreisschulkom- seine Gefolaschaft, u. a. anch das ,F)ffenb. Abendblatt", Missionen und Ortsschulvorstände die Wahrhell und Un­wissen natürlich nichts anderes als kindische Pöbeleien und wahrhell der obigen Ausführungen zu konstatrerw unv Bebeleien vorzubrinaen und tun das zudem noch in einer, hiernach die Sache aus ihr richttges 9Naß zuruckzusnhrem da sie Ernschaftes sch-lechiterdings nicht ersinnen können, Um diese Untersuchung und folgende Klarstellung herver- chnen um so lächerlicher anstehenden hochfahrenden Ton- zuführen, fragen wir Großh. Regierung:

art. Sie reden von BülowfchenAlbernhellen^", während 1. ob nach ihrer Ansicht die obigen Ausführungen auf doch diese Albernhellen vom schlaraffenländlichen Zukunsts- Wahrheit beruhen,

staate, den Bülow so anscharllich als unwiderleglich aus- 2. ob Hochdieselbe im Falle der Feststellung der Unwahr- malte, ganz auf ihrer Selle zu finden sind. Die Bälferer heit oder mindestens der UnrichtigEert der obigen

spotten ihrer selbst und wissen nicht wie, indem sie sich Ausführungen gewilll ist, dieFrankfurter Zeitung"

die Wwehr mll ein paar ironisch sich gebenden Phrasen zur entsprechenden Berichtigung zu veranlassen? bequem machen. In ihrer unhiswrijchen Kurzsichtigkell ist Staatsminister Dr. Rothe erklärt sich zu einer Be- ihnen selbst noch nicht der geringste Schimmer aufgegangen antwortung der Wfrage bereit und bringt eine längere von ihrem Jdealstaate, und wlld chnen das mit aller Logik Erklärung zur Verlesung, in welcher dargeSegt wlld, die von kundiger Hand ausgemalte Gemälde einmal vor Augen Untersuchung habe ergeben, daß die Heranziehung von gehallen, dann verleugnen sie es einfach und über- Schulkindern zu allerlei landwirtschaftlichen Arbellen und jallen wieder einmal mit rein demokratiscyem und anti- besonders zum Viehhüten in ausgedehnterem Maße nur

----A4. r4., in belt weisen Lauterback) (Herbstem) und Schotten wiwuvurf; in den übrigen Teilen Oberhessens sei die Verwendung von Hütekindem nur sehr vereinzelt. Die Kreisschulkommission in Lauterbach gebe in einem aus- c «. «...u------- der günstigen!

)ar im Alter