Ausgabe 
14.11.1903 Erstes Blatt
 
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Pretoria, 14. Noo. Gestern abend drangen zwischen

ein

4% Oesterr, Goldrente

das Rohj dem 31. D'

Tendenz: fest.

seinen Arzt.

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gende Löwin.

vorgenommen.

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8V.% 3°/o

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103.65

64.00

32.00

37.00

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44.40

41.60

. 102.05

. 90.65 . 101.80 . 90.65 . 100.30 . 100.00 . 102.70

zahlt wird. , v

Ms. 5 erfahren, indem die Angehörigen des in einem Krankenhause Unter geb rächten nicht mehr wie bisher die Hälfte des Krankengeldes, sondern die Hälfte des durchs seynittlichen Tagelohnes erhalten sollen. Gegen 1 Uhr murde die Versammlung geschlossen.

** Schlägerei. Heute früh 4 Uhr entstand in der ^Zalltorstraße zwischen einigen jungen Leuten eine Schlägerei,

und Manschetten blieben aus dem Tatorte liegen.

)( Grünberg, 13. Nov. Aus Veranlassung des hiesi- gen Ortsgewerbevereins hielt heute abend Herr Landes­wohnungsinspektor Gretzschel im Gasthaus zum »Wilden Mann" einen interessanten Vortrag über den Zweck der gemeinnützigen Bauvereine und deren Bedeutung sür das allgemeine Wohl. Zum Schluß schritt man zur Gründung eines gemeinnützigen Bauvereins: 25 Anwesende zeichneten sich in eine Liste, und einem Komitee wurden die nötigen Vorarbeiten zur konstituierenden Versammlung übertragen.

R. B. Darmstadt, 13. Nov. Der Ges etzgebungS- Ausschuß der zweiten Kamnrer tagte heute wiederum bis 7 tthr abends. Gegenstand der Beratung waren die Gesetzentwürfe über ein neues F o r st st r a f g e s e tz und ein neues F e l d st r a s g e s e tz, mit welchem auch eine Vorlage über die Abänderung des Gesetzes bezüglich des Verfahrens! in Forst- und Feldrügesachen verbunden ist. Die heutige Verhandlung fand in Gegenwart mehrerer Regierungsver­treter statt. Obgleich die MeinungsVerschiedenheiten zwi­schen Ausschuß und Negierung sich nur auf mehr neben- ächtiche Punkte beziehen, kam die Beratung heute noch nicht zu Ende. So viel steht jedoch schon jetzt fest, daß der Re­gierungsentwurf in allen seinen Hauptbestimmungen vom Ausschuß genehmigt und danach auch von der zweiten Kammer zum Gesetz erhoben werden wird. Der Ausschuß tritt wahrscheinlich erst am Donnerstag nächster Woche wieder zusammen.

«Z» Lützellinden, 13. Nov. Das Feuer, welches Scheune und Stallung des Landwirts Karl Luh zerstörte, hat das achtjährige Pflegekind des Luh an gezündet. Der Junge hatte mit anderen Kindern in der Scheune gespiell und wollte ein »Feuerchen anzünden".

Wetzlar, 13. Nov. Nach dem »Wetzl. Anz." dürste ,chon jetzt unbedingt feststehen, daß der Kandidat der kon­servativen Partei, Regierungsrat a. D. Stackmanu, jeden­falls die relative Mehrheit der Wahlmänner hinter sich hat. Ob diese relative Mehrheit am entscheidenden Wahllage sich in die notwendige absolute Mehrhell verwandeln wird, bleibt abzuwarten. Die Wahlbeteiligung war, dem ge­steigerten Jnteresie entsprechend, vielfach, so namentlich in der Stadt Wetzlar, beträchtlich größer wie früher. Wetzlar

erhaftungen in dieser Affäre sclMahrtögesellschaft zu Berlin, der gestern früh um 9 Uhr leine Luftreije unternahm, ist nach sechsstündiger Fahrt in

wählte 36 liberale Wahlmänner und 1 konservativen Wahl­mann. Zwei Wahlmännerwahlen kamen nicht zustande, weil ein Urwähler der 1. Klasse, welcher allein 2 Wahlmänner zu wählen hat, zurzeit auf der Reise befindlich ist.

-st Dillenburg, 12. Nov. Um im Lause des Winters mehrere Vorstellungen der S t a d t t h e a t e r G i e ß e n- Mardurg und des Großh. Kur-Theaters Bad Nauheim im hiesigen Kurhause zustande zu bringen, haben sich die ersten Kreise unserer Stadt zur Schaffung eines Garantiefonds ver­einigt. Die gestrige erste Vorstellung mit »Komtesse Guckerl" war von der hiesigen Bevölkerung, aus den Nachbarstädten Herborn, Haiger und aus dem Dietzhölztale so zahlreich besucht, daß das Unternehmen als sicher anzu-

8% Mexikaner 4%Q/o Chinesen . Electric, ßchuckeri Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . Dißkonto-Kcnnmandii Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges, Oesterr. Ötaatsbahn Lombarden . . Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . « . Harpener . . .

wobei es blutige Köpfe setzte. Verschiedene Stöcke, Hüte

4% Ungar. Goldrente, . < 4°/o Italien. Rente , . ,

47,-6 Portugiesen . . .

3% Portugiesen. . . .

1% 0. Türken . . .

Türkenlose ......

4% Grieoh. MonopoL-Anl. 41/, % äussere Argentiner

Konsols . do. . .

Hessen

Oberhessen

Telephonischer Kursbericht

Fran kl art a. 14. November 1903.

. . 26.55 . . 91.15 . . 113.50 . . 104.70 6 . 212.30 . . 195.70 . . 144.30 . . 157.00 . . 164.10 . , 143.20 . . 18.00 . . 190.50 . . 238.50 . . 187.40 . . 202L5

Forman (Schnupfenäther) klinisch erprobt und ärztlichersells mehrfach als geradezu ideales Schuupfenwittel bezeichnet I Bei leichtem Schnupfen Fonnan- Walle (Dose 30 Pf.) Bei starkem Schnupfen Form an - Pastillen (50 Pf.) zum Inhalieren mittels Riechgläschens. Wirkung frappant: Bei beginnendem Schnupfen fast unfehlbar. In allen Apotheken. Man frage

Bau vonlä:-------------,------------- - - , . .

ar toter in fr.er Provinz Hessen-Nassau. Es erhielt den 1. Preis Architekt Heinr. Stumpf-Darmstadt, den 2. Preis Vrof. Sire hl-Kassel, den 3. Preis Architekt Felix Krae- ^er-Berlin. Die Arbeiten sind hier imRömer" ausge­

stellt. Y ,rr

Berlin, 14. Nov. Nack den bisherigen Ergebnchen der Ur wähl en zum preußischen Landtage ver­mögen die Sozialdemokraten im ganzen auf das Schicksal von neun Mandaten, drei freisinnigen, fünf konservativen und ein national liberales Einfluß aus- zuüben. ImVorwärts" veröffentlicht das sozialdemokra­tische Zentral-Wahlkomitee folgende Wahlparole für die Ab-' geordnetenwahlen: In Wahlkreisen, in denen zwe: ober drei Abgeordnete und in denen sozialistische Wahlmänner zwischen Freisinnigen und Wetter rechts stehenden Parteien ausschlaggebend sind, haben die Sozialdemokraten für ihr Eintreten zu Gunsten der Freisinnigen die Wahl eines sozia­listischen Abgeordneten zu verlangen. Mrd diese Forder­ung abgelehnt, so haben sich die sozialistischen Wahlmänner bei den Stichwahlen der Stimmabgabe zu enthalten. Geheimrat Professor Moritz Schmidt, der den Kaiser wegen seines Stimmlippen-Polypen operiert hat, erschien gestern in der Berliner laryngologischenGe- sellschäft. Der Vorsitzende begrüßte den Geheimrat Schmidt und sprach ihm die Glückwünsche zu dem guten Erfolge der von ihm ausgeführten Operation aus. Ge­heimrat Schmidt bemerkte, was er geleistet, sei nichts Besonderes gewesen. Derartige Eingriffe mache jeder Laryngologe in seiner Praxis. Das Besondere an der Krankheit sei ihr Träger gewesen. Geheimrat Schmidt fügte hinzu, er habe fick ganz besonders gefreut, daß von der ganzen Angelegenheit nichts vor der Zett in die Öffentlichkeit gedrungen sei, trotzdem er den Kaiser wegen seines Leidens bereits vor 2 Monaten zum ersten- male gesehen und untersucht habe. Man habe sich eben vorgenommen, mit jeder Veröffentlichung zu warten, bis die mikroskopische Untersuchung des Tumors vorliegen würde. Wie dieVoss. Ztg," meldet, sprach Prinz Heinrich in Bonn vor jeiner Abreife nach Kiel ich Gegenwart vieler Herren mit dem Bürgermeister Spiritus über das Befinden des Kaisers. Er erklärte die Er­krankung für ganz harmlos.

Münster r. W., 14. Nov. In dem benachbarten Roxel wurde an der 53jährigen Taubstummenlehrerin Anna Fiege ein Lustmord verübt. Der MÄrder ist noch nicht ermittelt.

F r e i b e r g i. S., 14. Nov. Das Landgericht verurtellte den Volksschullehrer Bachmann aus Berlin wegen jahrelanger Sittlichkettsverbrechen an Schulkindern zu 3i/2 Jahren Zuchthaus.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

Garteustratze 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.

Der Arbeitsnachweis Hal die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jealicher Art, Dienstboten nnd Lehrlinge«) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 8 Uhr geöffnet

k ES können eingestellt werden: 8517

1 lcmdnnrtfck. Knecht, 1 Schlaffer, 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Bau-- und Möoelfchremer, 1 Küier, 3 Holzbildhauer, 1 Schuh­macher, 2 Schneider, 1 Friseur, 3 Glaser, 5 Erdarbeiter, 3 Haus­burschen von 1416 Jahren, 8 Dienstmädchen sür hier und aus­wärts, 2 Lauffrauen, 2 Zeitungsträgerinnen.

Lehrlinge:

1 Friseur.

HS suche« Arbeit:

2 Pferdeknechte, 5 Dau- u. Kunstschlosser, 1 Schmied, 1 Speng­ler, 2 Installateure, 1 Buchbinder, 2 Küfer, 1 Wagner, 2 Schreiner, 1 Bäcker, 2 Metzger, 1 Flickerm, 1 Büglerin, 1 Wasch- oder Putz­frau, 1 Glaser, 3 Hausburschen, 1 Kutscher, 1 Kellner, 1 Dienfl- mädchen, 5 Lauffrauen, 2 Lauf mädchen, 2 Bureaugeyilfen, 1 Kranken- bezw. Wochenpflegerin.

wird heute die Nachricht bestätigt, daß der Großherzog in hochherziger Weise einen neuen Fonds zum fetten der Künstlerkolonie ins Leben gerufen hat, der den Namen Ernst-Ludwig-Stiftung führt. Ter Fonds ist von einem Stifter mit einer ansehnlichen Summe dotiert wor­den. Durch die Zinsen des Kapitalbestandes sollen die Ziele und Aufgaben der Kolonie gefördert werden.

w. Frankfurt, 14. Nov. (Eigener Drahtbericht.) Ter Verein zur Förderung des Arbeiterwohn- ungswesens und verwandter Bestrebungen veranstaltete Preisausschreiben zur Erlangung von Entwürfen für den i von ländlichen Anwesen für Steinmauern und Industrie--

4XL% Oesterr. Silberrente 101.05

~ ~ ' 99.90

Waldung Z

Die meisten Naobahmnngen von Dr. Hommels Haematogeu werden, um das D. R. P. No. 81,391 zu umgehen, mit Zuhütenahme von Aether bereitet, ein Zusatz, der insbesondere für Kinder und Nervöse direkt schädlich ist. Um sicher zu sein, das aetberfreie Original-Präparat zu erhalten, verlange man stets ausdrücklich Dr. Hommels Haematogen und achte auf die SchutzmarkeSäu-

Tritt OG Gieße«, 14. Nov. Marktbericht. Auf heirttgem Wockenmarkt

kosteten: Butter pr. Pfd. 1.001,15 Mk., Hühnereier 1 St. 89 Vfg., Berlin 14 Nov. Der Postbote Heider vom 2 Stck. 00-00PW, Gänseeier00-00 Pfg., Enteneier8-4) W, Käse wr, ; eLUn<#.v-ho tnpnJ nnt -»Vscklaauna vr.Stck. 58 Pst Käsematte2Stck. 56Psg., Erbsen pr.Ltter 21 Pfg., Postamte Fnedrrchsberg wurde wegen Unterschlagung ^nsenpr.Liter32Pfg^Taubenpr.Paar0,70-09,OAlstHühnerpr.St. verhaktet. Er soll auch 300 Mk. aus der Postkasse ent» lf3o-i/8o Mk., Hähne pr. Stück 0,701,50 Alst Enten pr. Sttick wendet haben. Beim Neubau des Charlottenburger 1,702,20 All., Gänse pr. Pfd. 5665 Psg^ Ochsenfleisch pr. Pfund Krankenhauses wurden rwei Arbeiter durch niederstürzende 68-78 Pfg., Kuh- und Rirrdfleifch pr. Pfund,62-66 Pfg., Schweine- fP rouröen f «dreck er fleisch pr. Pstmd 6676 Pfg., Schweineflepch, gesalzen, pr. Pfund

Gerüstbalken schwer verletzt. Nachts drangen Einbrecher j Kalbfleisch pr. Pfd. 7076 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund in die Sophienkirche und erbrachen die Türen zu allen16574Kartoffeln pr. 100 Kgr. 5,005,50 Alst Weißkraut per Räumen. Da der Küster die Wertsachen in seine eigene Stück 5-7 Pfg^ per Zentner 1.30-1.60 Mk., Zwiebeln pr. Zentner

7« ______LL

dessen von zahlreichen Personen umringt. Hierbei entfiel dem 6 iGiaener Drnbtvprickf)

Mädcken die Bückie und ervlodirte. 12 Personen, R. B. Darmstadt, 14. Nov. (Eigener Drahtvertcht.)

Brussel, 13. Nov. Der Sohn eines im Oesang- & todtere faie hiesige Hvfbühne verpslichtet

niffe verstorbenen Mörders namens Smellmskl machte der st ^rden. J-n die Künstlerkolonie ist als neues hiesigen Polizei die Mitteilung, daß sein Vater nut öwer Greiner ausgenommen worden. Er war

Komplizen, die er nicht näher bezeichnet, die Urheber emes jrüI)ier Theologe und hat sich in Paris in der Bildhauerkunst vor Aiöei Jahren an einem Rentner begangenen Mordes ge- ausbilden lassen. Der Luftballon der deutschen Lu,t- wesen seien. Es wurden bereits

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mit reickm \ei" »r TW S S »6er eines «choiM Teil wch duM gefärbten, menschlichen TeUer/ Echüber, '.Wie ein Stein- Hügel umher mit verschiedenen Zeil- ' noch eine Bronze- W erwähnen, - vvn welch letzterer M Teil des Gürtel­bartlosen Menschen, ngen versehen, k Jett, also etwa im süid äußerst brüchig der größten dehul- m. Kl absehbarer -enden Reste einer e Menbescha/'sen- ;u wünschen, öaß und Provinz sich orwendchen Mütt den MUttMchM l zu. retten ist Die düses Monats den »erden.

mrd numchen etwas evorstehendeu Vazar n wohlunterrichteter M geschmackvoller, tu hch-en. Ein reifen* je^t noch sehlenden Lngrün und KerM jetzt für Christkind- p, den Wunschzettel ^ir schön und Dow ^idergutensch usMdernE l, ftt chttn ttM >t ber am*9e

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Kandel und Verkehr. Uolkswülschafl.

Berlin, 13. Nov. Wie die »B. N. N." aus guter Quelle Horen, ist von den zuständigen Stellen bejchloffen worden, sowohl ' ' zucker- wie das Raffinerie-Syndikat mtl _______ _)ezember d. Js. aufhören zu lassen.

Europäischer Petroleumtrust. Wir haben bereits vor einigen Tagen auf die Gründung dieses Trusts aufmerksam ge­macht. An der Spitze soll die Deutsche Bank stehen. Gegenwärtig finden in Berlin Verhandlungen der österreichischen Petroleum­raffinerien statt, die den Abschluß dieses Trusts oder doch einer europäischen Jntereffengemeinschaft gegenüber dem ametttanischen Trust bezwecken. Von deutschen Banken ist neben der Deutschen Bank die Diskontogesellfchaft beteiligt. Von österreichischen Banken sind in erster Linie iuteressirt die Oesterreichische Kreditanstalt, die Ungarische Kreditbank und der Wiener Bankverein. Weiter kommen in Betracht: eine französische und eine englische Gruppe, die Deutsch-Russische Naphta-Jmportgesellschast und die Rothschild- r.h.n I Unternehmung in Baku. Immerhin soll eine Verständigung mit

wyen lit. - , A der Standard Oil Co. herbeigeführt werden, gleichviel ob bez. des

Wiesbaden, 12. Nov. Heute vormittag kurz vor P^oleums' eine selbständige llsterreichffche Ausfuhr-

12 Uhr stürzte unter donnerähnlichem Krachen das Haus gesellschaft oder eine deutsche Einfuhrgejellschast ins Leben gerufen Marktstraße 25 in sich zusammem Das Fundament des wird. Neuesten Meldungen aus Wien zufolge sind die Ver­kaufes wurde einem Umbau unterzogen und dabei dem Handlungen wegen Organisattmi der österreichrschm Petroleum- yau,es wuroe cuicm 9 ausfuhr noch nicht ganz abgeschlosien, da sich Schwierigkeiten er-

Hause die Stutze entzogen. Die dann beschäftigten Arbeiter nächste Woche will man roeiter verhandeln.

konnten sich, durch laute, schußahnuche Detonanonen aus- Türkenlose-Treffer. Nach den von der Dette publique mit­merksam aemacht, rechtzeitig retten. Ebenso wurde das geteilten Daten sind bisher ca. 16 400 gezogene Türkenlose nicht Publikum auf der außerordentlich ftequentierten Straße ge.^b

warnt. Eine Frau wurde durch den £uftbruc£ gu ^oden befinden. Der Gesamtbettag dieser 16 400 Restanten,

geschleudett, erlitt aber nur unerhebliche Hautabschürfungen, i denen die Verjährung droht, beträgt ca. 16 500 000 Frks.

u,....i---- ---------------------- Märkte.

Budapest, 13. Nov. Großes Aufsehen erregt der RoMnVucg a. v. ^UMcygeurrw^r. Selbstmord des Großgrundbesitzers Ernst ^^dren^mrl^^ W i l d n e r, der sich auf fernem Gute erschoß. Er soll an ausländischen Börsen gespielt und dabei über eineMillion

syaO/o^Reichsanleihe do.

lau, erstattet von Herrn Wigandt. In länger ent Vortrags entwickelte er ein genaues Bild über den Gang der dort ge>- pfloaenen Verhandlungen. Die höchst lehrreichen Vorträge, die dort gehalten wurden, sowie ine Verhandlungen über- UU5>luUMl|vyt, ^v^r.. a.ir_____________-_________

Haupt werden demnächst gedruckt erscheinen und auch bei »rünen verloren haben.

der hiesigen Verwaltung zu haben sein Ms nächster Tag- . mretoria 14. Noo. Gestern abend drangen zwischen ungsort oes Zentrab-Verbandes ist München bestimmt wor- »n»

den Beifall bekundete die Zufriedenheit der Versammlung. Petersburg und Nylstroom zwei Mmner m emm Zm weiteren Bericht über die Gener a Iver s ammlun g der bahn wagen, als der Zug emen Abhang hinabfuhr,über- Fr eien Vereinigung hessischer Krankenkassen zu FÄedberg ver- waltigten die Begleitung und raubten IO 000 Pfund, nn.es Herr Gg. Schmidt mehrfache aus die Aenderungen in | die für die Standardbank in Pretoria bestimmt waren, den heute vorliegenden Statuten, welche wohl den Hoi,pt- »-?!== ; 1

gegenständ der dorttgen Verhandlung bildeten. Die bei der Statutenberatung an mehreren Paragraphen vorgenom- 1 A * c.

sangreichere Tattgkett der Verwaltung. Sämtliche vom Vor-! . en uuter Jahren schuldig gemacht haben soll, findet bei stände vorgesch>lagenen Aenderungen werden angenommen, verschlossenen Türen statt und endet mit der Verurteilung des An- Erne wesentttchie Aenderung erfährt § 14 Abs. 3, inbem vom geklagten zu 9 Alonate Gefängrus abzüglich 2 Monate erlittene Inkrafttreten dieses Statuts (1. Januar 1904) an auch auf Untersuchungshaft. Der Schrütsetzerlehrlmg W. S., der seither alle Feiertage, welche in die Woche fallen, Krankengeld ge* in der Buchdruckerei von Damm in Friedberg Beschäftigung fand, Eine weitere wichtige Aenderung hat auch § 15 erhielt eines Tages von dem Agenten Damm, dem Vater des - ~ - - ' Buchdruckereibesitzers, den Auftrag, m Rhemheffen Versicherungs­

prämiengelder in Höhe von 800 Mk. einzukaffieren. Er kaffierte solche auch im Betrage von 653 Mk. ein; anstatt diese nun an seinen Auftraggeber abzuliefern, machte er eine Vergiiügimgsreise nach der Schweiz und veranlaßte feinen etwas älteren Bruder Georg, ihn zu begleiten, was dieser auch tat. In der Schweiz kaufte W. S. seinem Bruder eine Uhr und versah ihn mit etwas Geld: von Heimweh gepackt kehrte Gg. nach Deutschland zurück und lieferte die Uhr und den geringen Geldbetrag an Damm ab, während W. S. es vorzog, noch einen Abstecher nach Paris zu machen; aller Mittel entblößt kehtte er von hier in die Heimat zurück, wo er verhaftet wurde. Das Urteil lautet gegen den jugendlichen Angeklagten W. S. aus 8 Monate Gefängnis wegen Unterschlagung, gegen G. S. auf 2 Atonale abzüglich 2 Wochen Untersuchungs­haft wegen Hehlerei. Die 15 Jahre alte K. W. von Alsfeld hat dem in demselben Hause wohnenden Straßenwärter Jung von Alsfeld etwas Cervelatwurst aus dessen Speisekammer und einige kleine Geldbeträge aus dessen Wohnzimmer entwendet. Zu­tritt zu den Räumlichkeiten des Jung hat sie sich dadurch zu ver- ! schaffen gewußt, daß sie den Schlüffel des Wohnzimmers ihrer Eltern zur Eröffnung des Zimmers des Jung benutzte. Die An­geklagte erhält wegen Atundraubs und eines einfachen Diebstahls je einen gerichtlichen Verweis, wegen einer dritten Tat, die als schwerer Diebstahl aufgefaßt wttd, 5 Tage Gefängnis. Die Dienstknechte I. N und L. standen beide in Dienst bei dem Pächter Rode auf dem Fiedörfer Hofe bei Düdelsheim. Gelegentlich des Nachtessens am 2. August l. I. kam es zwischen den beiden, die einander nicht besonders hold waren, aus geringfügigen Ursachen zu einem Streit, wobei &, der diesen Streit provoziert hatte, eine Eßschüssel nach N. warf, dre tiefen aber nicht traf, und sodann einen Teller, der dem N. an den Kopf flog. Hierüber erbost ver­setzte N. dem L. einen 7 Zentimeter tiefen Stich in den Oberarm, der diesen 3 Wochen lang arbeitsunfähig machte. Das Utteil lautete gegen L. auf 6 Wochen Gefängnis wegen Körperver­letzung, gegen 91 auf 3 Monate Gefängnis; auch wird auf Ein­ziehung des gebrauchten Messers erkannt. Der Fuhrwettsbesitzer I. E. von Alombach war von dem Schöffengericht Vilbel wegen Diebstahls zu 3 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Er soll im November v. Js., als er mit feinem Bruder in Nieder-Eschbach vorher bestellte Kartoffeln mit einem mit zwei Pferden bespannten Wagen abholte, gegen den Willen seines Kartoffellieferanten, diesem gehöriges Heu für feine Dferde mitgenommen haben. Das Be­rufungsgericht spricht den Angeklagten von der Anklage des Dieb­stahls frei, da ihm das Bewußtsein der Rechtswidrigkeit seiner Handlungsweise nicht uachgewiesen werden konnte. Die Straf­sache gegen den Ziegeleibesttzer S. von Schlitz wegen Tierquälerei wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Gera, 13. Nov» Aus Anlaß des zu Anfang dieses Jahres ansgesprochenen Stteikes der in der Textil-Bettiebskrankenkaffe hier angestellten Aerzte hatte der Vorsitzende dieser Kaffe, F a b ri k a n t A . n o L u b o l d t und Dr. med. Hirsch ein unblutig ver­laufenes Pistolenduell ausgefochten. Jeder der Duellanten hatte drei Monate Festungshaft erhallen, die Luboldt, der sächsischer Reserveoffizier ist, am L Oktober auf der Festung Königstein angetreten hatte. Heute ist ihm im Wege der Gnade der Rest der Strafe erlassen worden.