Ausgabe 
14.9.1903 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

im 1. Großh. Hess. Ins. (Leibgarde-) Regt. Nr. 115, zur Dienstleistung bei der Gewehr-Prüfungskommission kom­mandiert. v. St r zem ie e zn h, Lt. im Lehr-Regt. d-er Feldart.-Schießschule, in das 1. Großh. Hess. Feldart.Regt. Nr. 25 (Großh. Art.-Korps), Arretz, Oberlt. im Schles. Mon.-Bat. Nr. 6, in das 5. Großh. Hess. Jns.-Regt. Nr. 168 versetzt. Sch o tt, OberstlL z. D. und Kommandeur des Landw.-Bez. Rastenburg, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Jnf.-Leib-Regts. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, der Abschied mit Pension bewilligt.

() Vom Manöver. Nachdem sämtliche Regimenter am 10. Sept, im Manövergelände eingetrosfen waren (115er Hirzenhain, 116 er Wetter-Sarnau, 168 er Straßebersbach, 117 er Weilmünster und 118 er Braunfels-Burgsolms), be­gannen am 11. d. M. die Brigadenmanöver. Tie 115 er und 168 er marschierten über Ober- und Niederhörlen, Nie- der-Eisenhausen/5-ammertshausen, wo sich das Gefecht ent­wickelte und sich bis Friedensdorf a. d. Lahn hinzog. Hier bezogen die Bataillone Quartier. Am 12. war Gefecht bei Wartzenbach und Treisbach, an dem sich auch die 116 er und 24 er Dragoner beteiligten. Die 116 er lagen am 11. in und um Wetter, sie wurden am 12. in Battenberg und Battenfeld einquartiert. Die 50. Brigade (117 er und 118 er, 23. Dragoner) manöverierten ernt 11. bei Alten­kirchen, die 118 er hatten bei Ehringshausen Abkochen. Die 117 er liegen in der Gegend Ehringshausen-Katzenfurth. Heute (Montag) rücken die beiden Brigaden gegeneinander vor. Von der 49. Division marschieren die 116 er über Tmnshausen und Gladenbach, die 115 er und 168 er über Ockershaufen, Kernbach, Erdhausen, Hartenrod nach Süden, während die 50. Brigade über Hohensolms, Frankenbach, Krumbach, bezw. über Niedweidbach und Offenbach nord­wärts vorrückt. Die Gefechte finden vom 16.18. Sept, in der Gegend Gladenbach, Weidbach und Offenbach statt. Am 18. Sept, haben die 115 er, 168 er, 117 er, 118 er, 116 er, die Artillerie und Dragoner Biwack. Am 19. Sept, findet Konzentration der 25. Division um Wetzlar statt.

** Zur Landw. Ausstellun g. Unserem Berichte über Maschinen usw. fügen wir noch an, daß die Firma Carl Buß in Wetzlar auch anerkennenswerte Sachen ausgestellt hat. Besonders in Pflügen, Wieseneggen und Jauchepumpen hat die Firma recht beachtenswertes aus den Platz gebracht.

() Friedberg, 12. Sept. Eine reiche ameri- nisHe Erbschaft von 400 000 Mark soll nach allge­meinem Stadtgespräch einer hiesigen kinderreichen Ar­beiterfamilie zugesallen sein.

Darmstadt, 12. Sept. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog gedenken Sich nach derD. Ztg." am nächsten Mittwoch abend zur Vornahme der Taufe des LinienschiffesG" nach Kiel zu begeben.

Darmstadt, 12. Sept, Nach demD. TM." wird nach erfolgter Vermählung Se. Königl. Hoheit Prinz An­dreas von Griechenland mit seiner jungen Gemahlin im hiesigen Alten Palais bis zum Mai n. I. Wohnung nehmen, bis zu welcher Zeit der Prinz im hiesigen Garde- Trag oner-Regunent verbleiben wird. Alsdann wird sich das hohe Paar nach Griechenland begeben.

r. Mainz, 13. Sept. An die hiesige Handelskammer ist vom Ministerium des Innern in Darmstadt die Anfiage gerichtet werden, in wie weit in den diesseitigen Handels- tammerbezirk für das Offen halten der Schau­fenster an den Sonn- und Feiertagen ein Bedürfnis vor­handen ist und die Besürchfimg. einer Beeinträchtigung der Sonntagsruhe des Personals begründet erscheint. Die Handelskammer hat die Anfiage dahin beantwortet, daß sie schon vor einer Reche von Jahren aus Gründen der Zweckmäßigkeit und mit Rücksicht auf die Konkurrenz mit den Nachbarstädten es auf das Dringendste empfohlen habe, das Ofienhalten der Schaufenster au Sonn- und Feier­tagen zu gestatten. Eine Beschränkung der Sonntagsruhe der Geschäftsangestellten hält die Handelskammer in jeder Beziehung für ausgeschlossen, da die Zahl der Stunden, in welchen das Personal au Sonn- und Feiertagen be­schäftigt werden darf, genau festgelegt ist.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Ein schrecklicher Familien Vorfall er­eignete sich in Ober-Seibertenrod. Wie von dort berichtet wird, wurde in einer Familie das sechste Kind geboren, aus welchem Grunde die Mutter von der Groß­mutter mit Vorwürfen überhäuft wurde, worauf die wohl in allzu große Erregung geratene Mutter ihrem Neu­geborenen den Hals durchschnitt.

Vermischtes.

* Amsterdam, 13. Sept. Der heute früh 7% Uhr von Berlin abgegangene Schnellzug ist bei Barneveld zwischen Amerfoort und Apeldoorn entgleist. Drei Schwer­verletzte wurden in das Krankenhaus zu Apeldoorn gebracht, etwa 15 sollen leicht verletzt sein.

Paris, 13. Sept. DemPetit Journal" wird aus Calais von einer außergewöhnlichen Reise im Luft­schiff berichtet, an der der belgische Luftschiffer Goosens und ein deutscher Gras teilnahmen. Sie seien am Donnerstag in Berlin aufgestiegen, hätten Holland, Belgien und Nordfrank­reich passiert und, nachdem sie nahe an Paris vorbeigekommen seien, Sables d'Olonne erreicht. In Jersey seien sie während des Sturmes wieder aufgestiegen uüd schließlich 6 Kilometer von Calais entfernt gelandet. Das Luftschiff sei vom Winde fortgerissen und die Insassen leicht verletzt worden.

* Lori ent, 13. Sept. Die Polizei entdeckte Spionagen­umtriebe einer Russin namens Alexandra d'Abazza, die hier und in Toulon thätig war, wo sie jetzt die Polizei überraschte. Bei einer Person in Lorient, die im Dienste des Staates steht, mit der die d'Abazza in Beziehung war, wurden Haussuchungen vorgenommen; durch dabei gefundene Briefe vurde sestgestellt, daß dieselbe häufig aus dem Auslande, namentlich Russisch-Polen, Gelder empfing.

Bruneck, 13. Sept. Der Student Hans Blieter aus Hamburg ist in den Amffolger Alpen abgestürze und trug schwere Verletzungen davon.

* Lemberg, 12. Sept. In Zablotow verbreitete sich gestern nachmittag während des Jahrmarktes das Gerücht, daß im Hause eines Juden eine Frau aus Baline, die den Kaufpreis für einen Ochsen erhoben hatte, er­mordet sei. Obgleich sich die Ortsbehörden bemühten, die Grundlosigkeit des Gerüchtes nachzuweisen, griff eine An­zahl Bauern mehrere Juden an, von denen drei schwer und mehrere andere leicht verletzt wurden. Auch wurden in den Häusern von Juden mehrere Fensterscheiben zertrünunert.

* Bukarest, 13. Sept. In Rumänien wurden heute Vormittag starke Erdstöße verspürt.

die

Zur industriellen Lage. Als ein weiterer Beweis für

Telephonischer Kursbericht.

Franktnrt

-Aul.

41/,% äussere Argentiner

Schlenke.

6903

in allen weiblichen Handarbeiten

6829

372% 3% 3V8°/o 3°/o 372% «7.%

4% Italien. Rente 41/2 96 Portugiesen 3% Portugiesen. .

1% C. Türken . Türkenlose . . .

4% Grieoh. Monopol

Der Direktor:

Schwalb.

101.35

89.30

101.40

89.20

100.15

99.20

101.60

100.05

99.30

102.50

50.50

31.05

34 80

128.80

43.50

42.20

4% Oesterr. Goldrente . 47s 96 Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente .

Reichsanleibe do.

Konsole . do. . .

Hessen Oberhessen

a. 31., 14. September 8% Mexikaner . . , Chinesen . . .

Electric. Schuckert . . Nordd. Lloyd . . .

Kreditaktien .... Diskonto-Kommandit, . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. . Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden . . . . Gotthard bahn .... Laurahütte ..... Bochum ...... Harpener.....

Tendenz: fest.

Oest. Kredit. .

Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau

Schluß-Tendenz: schwächer.

* Sied loe (Russisch-Polen), 14. Sept. Heute Nacht wurde die Elsbeter Zuckerfabrik durch eine Feuersbrunst zerstört. Der Schaden ist sehr beträchtlich.

Pest - Meldungen. Blättermeldungen aus Mar- eille zufolge scheint der Epidemie endgültig Einhalt ge­boten zu sein. Dr. Pron, Mitglied des Instituts Pasteur, erklärte auf Befragen, daß, welcher Art die Krankheit auch ei, die Fälle vereinzelt blieben und eine Weiterverbreitung unmöglich sei. Wie dasEcho de Paris" meldet, hätten jedoch die fremden Konsuln die Behörden benachrichtigt, daß ie für die nach ihren Ländern bestimmten Schiffe keine reinen Gesundheitspässe mehr ausstelleu. Einer Havasmeldung zufolge ist in Marseille weder eine neue verdächtige Erkrankung noch ein neuer Todesfall unter den Erkrankten vorgekommen. Der allgemeine Gesundheitszustand in Marseille ist ausge­zeichnet. Die Sterblichkeitsziffer ist seit einigen Tagen unter dem gewöhnlichen Durchschnitt. Eine Meldung, daß in Blidah (Algier) die.Pest ausgebrochen sei, wird für falsch erklärt.

* Eine Unterschlagung im Vatikan? Wie in Rom perlautet, ist in der Kasse der Propaganda fide ein Fehlbetrag von 100000 Lire entdeckt worden.

1903.

. 26,85

. 92.20 . 97.20 . 00.00 . 207.70 . 186.80 . 136.00 . 140.30 . 152.60 . 130.00 . 17.20 , 188.75 . 228.00 . 184.50 . 183.50

Landwirtschaftliche Ausstellung

in Kießcu 1903.

Dienstag vormittag gegen %11 Uhr soll auf dem Aussteüungsplatz, beginnend in der Obsthalle, ein Quantum Obst, Butter usw.

an den Meistbietenden versteigert werden.

Der geschäftssührende Ausschuß:

Universitäts-Nachrichten.

Wir lesen imProtestantenblatt": Geh. Kirchenrat Prof. D. Kattenbusch hat bekanntlich einen Ruf nach Göttiqen erhalten, dem er am 1. April Folge leisten wird. Es gilt, für ihn einen geeigneten Nachfolger zu suchen. Vielleicht erfüllen sich die Hoffnungen weiter theologischer Kreise unseres Landes, daß Lie. E ct dazu ausersehen wird. Er wäre hier am rechten Platz. Mag auch eine Tätigkeit in Darmstadt eine bedeutende sein, und die Zahl seiner Freunde sich hier allsonntäglich mehren, so würde ihm doch der Lehrstuhl an der Landesuniversität einen weiteren Wirkungs-- platz sichern, den er mit Ehren zum Segen der hessischen Landes- kirche behaupten würde.

und der Intimität. Tie Freundschaft mit Italien knüpfe sich enger durch gegenseitige Zeichen aufiichitiger Herzlichkeit. Die Besserung der Beziehungen zu Eng­land nehme zu. Wir sehen jenseits der Grenze, so schloß der Minister, nur lächelnde Gesichter. Der Horizont gehört dem Frieden, die Republik wird sich be­mühen, ihn zu bewahren. Sie hat sich von der ersten Stunde an dem edlen Gedanken angeschlossen, die Lösung inter­nationaler Streitigkeiten einer schiedsgerichtlichen Entscheid­ung zu übertragen. Der so erreichte Frieden wird niemanden demütigen. Ich hoffe, wir werden bald die Morgenrötp des allgemeinen Friedens aufgehen sehen. (Leb­hafter Beifall.)

Wien, 14. Septbr. Mit der Reise des Kaisers nach Ungarn wird die Reise dreier italienischer Anarchisten in Verbindung gebracht, welche sich mit zwei Studenten nach Ungarn begeben haben sollen. Die ita­lienische Regierung hat die ungarische hiervon verständigt und es ist infolgedessen in Mohacs die Polizei um zweihundert Mann vermehrt worden.

Mo ha cs, 14. Sept. Der d eutsche Kaiser ist am 13. September nachmittags mittels Hofsonderzuges hier ein­getroffen. Er wurde am Bahnhofe vom Erzherzog Friedrich begrüßt. Der Kaiser und der Erzherzog umarmten sich herz­lich. Aus dem reichgeschmückten Bahnhofe war ein präch­tiges Kaiserzelt errichtet. Hier hieß den hohen Gast der Obergespan Graf Fejervary namens der Bevölkerung der Baranper Komitats willkommen, die sich glücklich schätze, den innigen Freund und mächtigen Bundesgenossen des Königs begrüßen zu können. Der Kaiser sprach seine Freude aus, wieder einige Tage im Gebiete des Komitats weilen zu lönnen, nach dem er stets gerne komme. Rach der Vor­stellung der Behörden und des Gefolges begab sich der Kaiser, für die begeisterten Eljenrufe der spalierbildenden Menge freundlichst dankend, mit dem Erzherzog Friedrich zum Donauufer, von wo mittels Dampfers die Fahrt nach Prokopsok angetreten wurde. Dort trafen der Kaiser und der Erzherzog um 3 Uhr 30 Minuten ein und begaben sich zur Pürsch ins Kärapancraer Jagdgebiet. Um 7 Uhr 30 Minuten abends sand auf dem Karapancraer Jagdschloß Diner statt.

L New-Port, 14. Sept. DieWorld" veröffentlicht allgemeines Aussehen erregende Mitteilungen über ein Ein­schreiten des Präsidenten Roosevelt bei dem vornehmen Sewan Haka Nachtklub, um übermäßige Ehrungen eng­lischer Gäste zu verhindern. Roosevelt, der Mitglied des Klubs ist, nötigte den Vorstand, an Srr Thomas Lipton, den Herzog von Iife und den Earl of Schaftesburg erlassene Einladungen zu einem Festmahl zurückzunehmen, wobei er dem Vorstand mitteilte, die Herren seien seine Gäste bei den amerikanischen Flottenmanövern. Sie dürsten aber gerade deshalb dem Festmahl des Klubs nicht beiwohnen, da er, Roosevelt, den Eindruck zu vermeiden wünsche, daß er in seinen Aufmerksamkeiten zu weit gehe.

Newyork, 13. Sept. Der deutsch-amerikanische Nationalbund trat in Baltimore zu seiner ersten Tagung zusammen. 23 Staaten hatten Abgeordnete entsandt. Der interessanteste Punkt der Tagesordnung ist der Vorschlag, zur 1 Weltausstellung einen alldeutschen Kongreß nach , St. Louis zu berufen.

'. m M Laildmm

Gießen, Südanlage 7.

Beginn des Unterrichts

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berliner Börse vom 12. September 1903.

(Mitgeteüt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 33/< Prozent.

Der Rechner:

Schmidt. 6880

Bekanntmachung.

Auf Beschluß des Vorstandes und Aufsichtsrates der Spar- und Leihkasse, E. G. m. u. H., in Großerr-Buseck sollen alle eingelegten Kapitalien bei rubr. Kasse vom 1. Januar 1904 ab mit 33/4 Prozent verzinst werden, welches wir hierdurch den Interessenten bekannt geben.

tatsächliche Besserung auf vielen Gebieten der deutschen Industrie wird angeführt, daß die Transmissionsbranche schon seit Monaten aut beschäftigt ist. Eine Spezialität des Eisenwerks Wülfels sind Transmissionen und dasselbe ist kaum in der Lage, die einlaufen­den Aufträge zu bewältigen. Der Umsatz ist um 4 pCt. gestiegen. Auch die Preise haben eine wesenlliche Besserung erfahren.

Zur Revision des Börseugesetzes. DieBerl. Pol. Nachr." widmen dieser Frage einen längeren Artikel, der wie folgt schließt: ^Jn Wirklichkeit hat das Verbot des Terminhandels in dem Börsen­gesetze die von oem Gesetzgeber gewollte Wirkung in vollem Um­fang gehabt; ja, es sind dadurch vieliach auch dem zulässigen handelsrechtlichen Lieferuugsgeschäft ernstliche Schwierigkeiten er­wachsen. Nicht auf diesem Gebiete liegt daher das Bedürfnis einer Reform der bestehenden börfengesetzlichen Vorschriften, viel­mehr wird sich diese wie etwaige Revision des Börsensteuergesetzes in der Richtung zu bewegen haben, daß sie die Börse und chren Verkehr von Hemmungen unb Beschränkungen befreit, welche der Gesetzgeber in dem tatsächlich durch die bestehenden Vorschriften hervorgerufenen Umfange selbst nicht gewollt hat und welche auch das reelle, vollswirtschaftlich notwendige und gesunde Börsengeschäft in einer für die innere und internationale Entwickelung unseres Erwerbslebens höchst unerwünschten Weise lähmen."

Kohlen. Es notieren: Ruhr-Fettnuß Körnmrg 1 u. 2 Mk. 180 bis 185, Nußschmiedekohlen. 170175, Deutsche Anthracit- Nußkohlen Mk. 300305, Englische Anthracit-Nußkohlen Mk. 370 bis 380, Ruhrflammennuß Llörnung 1 und 2 Mk. 175180, Ruhr­flammennußkohlen 3 Air. 170175, Fettschrot Mk. 140145, Ruhr- Bruchkoks Mt. 220225, Ausftebgries Mk. 115-120. Markttage

ruhig bei festen Preisen.

Markte.

Grünberg, 12. September. Fruchtmarkt. (Durchschnitts­preis pro 100 Kilo.) Weizen 10.00 bis 00. Mk., Korn 13.50, bis 00.00 Mk., Gerste 13.00 bis 00.00 Hafer 12.00 bis 12.50 Alk., Erbsen 00.0000 ML, Linsen 00.00 ML, Lein 00.00 ML, Wicken 00.00 Mark, Samen 21.5000 Mk^ Kartoffeln 8.00 bis 00.00 Mk.

fc. Frankftlrt a. AL, 12. SepL (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz."). Amtllche Skotierungen der heutigen Viehmarkt­preise. Zum Verkaufe standen: 459 Ochsen, 3 aus Oest­reich, 75 Bullen, 3 aus Oestreich, 736 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 00 aus Oestreich, 263 Kälber, 165 Schafe und Hämmel, 1334 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1.Qualität 7375 ML, 2. Qual. 6971 M., 3. Qual. 6668 ML; Bullen L Qual. 65 bis 67 ML, 2. QuaL 6264 Mk.; Kühe L Qual. 6870 ML, 2. Qual. 6567 ML, 3. Qual. 5557 All, 4. Qual. 5254 ML, 5. Qual. 0000 ML Kälber: 1. Qualität8586 Pfg., Lebendgewicht 5255 Pfi 2. QuaL 8084 Pfg., Lebendgewicht 4850 Pfg., Schlacht­gewicht 7073 Pfg., Schafe: L QuaL Schlachtgewicht 7073 Pfg., 2. QuaL 6669 Pfg., 3. QuaL 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual. 6162 Pfg., Lebendgew. 48 Pfg., 2. QuaL 6000 Pfg., Lebendgewicht 4700 Pfg^ 3. Qual. 5257 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschäft: bei Hornvieh gut, kein Ueberstand; bei Kleirwieh gut, kein Ueberstand.

fc. Frankfurt o. M., 12. SepL (Orig.-Telegr. desGießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise: Weizen All. 16.5090.00, Kurhessischer Ntk. 16.5000.00, La Plata Mk. 16.7517.75, Kansas All. 00.0000.00, Roggen (hiesiger) Mark 13.2513.50, Gerste (Wetterauer) Mk. 15.5015.75, Franken­felder ML 16,2500,00, Hafer Mk. 13.2513.75, Mais Mk. 12.0013.13, Weizenmehl 0 Mk. 25.7526.25, 2. Qualität Alk. 23.75

bis ML 24.25, 3. Qualität Mk. 21.7522.25, Roggenmehl 0 Mk. 22.0022.50,1. Qualität Alk. 19.2520.25, Weizenkleie Mk. 9.00 bis Mk. 9.25, 9ioggenkleie ML 9.7510.25, Maiskeime Mk. 10.25 bis ML 00.00, Franken, Pfälzer, Ried ML 00.00000.0. Alles per 100 Kg. ab hier.

Ururste Meldungelu

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Dresden, 14. Sept. Der Konflikt Bebels mit dem Vorwärts wegen der Nichtveröffenttichung seiner Ein­sendung ist nach einer persönlichen privaten Aussprache zwischen den Beteiligten so gut wie bei gelegt. Der nation al-soziale Verein beschloß nach einem Vortrage des Reichstagsabg. v. Gerl ach einstimmig den Anschluß an den liberalen Wahlverein.

Tregurer, 13. SepL Im Verlaufe seiner Rede auf dem heutigen Festmahl führte Ministerpräsrdent Combes aus, das Land erachte die Aera der Eroberungen für beendet, aber man müsse die Forthauer des Frie­dens sichern und daher müsse das uatimrale Heer einen festgefügten Truppen körper und g.eiibte Soldaten besitzen, die eintretenden Falles zu kraftvoller Offensive befähigt sind. Das Bündnis mit Rußland habe mehr und mehr einen ausgesprochenen Charakter pes Vertrauens

Dienstag den 15. September 1903.

Alice-Schule

Der Unterricht in der Alice-Schule beginnt 6866

Montag den 5. Oktober.

Die Aufnahme findet Samstag den 3. Oktober, morgens 10 Uhr statt. Anmeldungen nimmt an und nähere Auskunft erteilt L« ßffloeserj Oberlehrerin, Gartenstraße 30«

Anfangs-

u. Schlußkurfe.

201.25

201.37

211.80

211.87

136.00

136.00

184.90

183.40

182.30

182.37