Nr. 189
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Blatt. 153. Jahrgang Freitag 14. August 1903
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger
Zur Nergaröetteröewegung im Wui-rgeöiet.
Tas Ruhrgebiet bleibt vor einem allgemeinen Bera- arbeiterausstand bewahrt. Der Bergarbeiterüewegung ist durch das schnelle Entgegenkommen der Arbeitgeber bei der Entschädigung der wurmkranken Arbeiter und beim Wagennullen die Spitze abgebrochen worden. Die Bewegung flaut ab. Die Ausstandsgefahr ist beseitigt. Dre Bergarbeiter selbst wissen genau, wie gefährlich augenblicklich ein Ausstand für sie werden kann, das beweisen die Auslassungen ihrer Presse, die die Streitfrage sehr vorsichtig und mit großer Zurückhaltung behandelt, das beweisen besonders auch die Auslassungen des Reichstagsabgeordneten Hue, der mehrfach besonnen gesprochen hat. Hu6 äußerte u. cl, es müsse sich in den nächsten Wochen entscheiden, ob es zum Streik komme oder nicht. Würden die Werksvertreter die wesentlichen Forderungen der Bergleute nicht erfüllen und namentlich die Entschädigung Wurwkranker nicht zubilligen, dann seien die Leiter der Organisation außer stände, die Ruhe im Ruhrbezirk aufrechtzuerhalten. In vertraulichen Konferenzen habe man die Vertrauensmänner auf das Gefährliche des Streiks hingewiesen, aber es sei trotzdem nicht ausgeschlossen, daß er über Nacht eintrete. An den Leitern der Organisation liege es nicht, wenn eine allgemeine oder teilweise Arbeitsniederlegung eintrete. Hue sagte, was von einem sozialdemokratischen Arbeiterführer sehr bemerkenswert ist, wörtliche Folgendes:
„Wir wünschen den Streik nicht, wir haben die Verpflichtung,. allen Bergleuten zuzurusen, wir dürfen uns nicht allein als Bergleute, sondern auch als Staatsbürger fühlen, als solche dürfen wir nichts unternehmen, was dem Staate Schaden zufügt. Hoffentlich läßt sich auf dem Wege gütlicher Verständigung eine Einigung erzielen und ein kooperativer Lohntarif kommt zustande."
Tie wirtschaftliche Lage, so schreibt die „Rh. Wests. Ztg.", hat sich in dem letzten Jahre gebessert, allein sie ist nicht die einer Hochkonjunktur; die im Juni gesteigerte Versandziffer ging wieder um 1000 Wagen auf 18000 etwa zurück, und der amerikanische Markt bietet Gefahren. Es liegt also durchaus im Interesse der Arbeiter, daß sie an ihrem Teile dazu beitragen, den deutschen Kohlen- und Eisenmarkt erwerbsfähig zu erhalten.
In den Forderungen der Arbeiter, die ihre Vertreter gegen die Zechenverwaltungen erheben, heißt es u. a.:
1. Man habe durch Zechenagenten ungarische Bergleute mit glänzenden Versprechungen in das Ruhrkohlengebiet gelockt und so die Wurmkrankheit eingeschleppt, somit seien auch die Zechen gesetzlich und moralisch verpflichtet, die wurmkranken Bergleute zu entschädigen und durchgreifende sanitäre Reformen auf den Zechen einzuführen. Auch habe die llnfallberufsgenossenschast die Verpflichtung, wurmkranken Bergleuten, die dauernden Schaden erlitten, die volle Rente zu gewähren. Ein 2. Vorwurf resultiert aus der Behandlung Wurmkranker, gegen welche man trotz rechtzeitiger Mahnung des Knappschaftsarztes Dr. Tenholt eine fatalistische Gleichgültigkeit entgegengebracht habe. 3. Der Bergbehörde wird der Vorwurf gemacht, daß sie nicht genug über Leben und Gesundheit der Bergleute wache. Da es sich um eiine Volksseuche handle, so habe auch die Regierung die Pflicht, einzugreifen. 4. Den Zechen wird der Vorwurf der Lohndrückerei gemacht, da gegen frühere Jahre ein um 1 Mk. geringerer Durchschnittslohn pro Tag gezahlt werde. 5. Die Gedingverhältnisse seien schlechter geworden und das Wagennullen riesenhaft angewachsen, so i. B. sei es vorgekommen, daß einem Arbeiter von 12 gelieferten Wagen 10 genullt seien.
Alle diese Vorwürfe drehen sich um zwei Punkte: die Wurmkrankheit und Lohnverhältn isse. Daß die ungeheure Ausdehnung der Wurmkrankheit (man gibt die Zahl der Wurmkranken auf etwa 50000 an, das bedeutet ein Fünftel der ganzen Arbeiterschaft) energische Schritte notwendig machst, ist allenthalten anerkannt worden. Viele Zechen sind den Forderungen der Arbeiter entgegengekom- mert, leisten sehr erhebliche Zuschüsse zum Krankengelde der Wurmkranken, zahlen auch für die ersten drei Tage, für die von der Kasse nichjts gezahlt wird, den vollen Lohn. Von welcher Bedeutung im allgemeinen die Zuschüsse der Zechen find, das erhellt aus der Tatsache, daß es sich «ür einzelne Zechen im Durchschnitt auf eine tägliche Ausgabe von 1000 Mk. handelt, das kommt, wenn die Kur m einem Jahre durchgesührt ist, einer jährlichen Beitrags- jsumme von etwa 400 000 Mk. gleich Zechen, die weniger wurmkranke Arbeiter haben, konnten in ihren Leistungen natürlich noch weiter gehen und haben den Arbeitern Zuschüsse bis zur vollen Höhe des Tagelohnes gewährt.
Daß die Zechenverwaltungen ungarische Bergleute ins Ruhrrevier gelockt hätten, wird von den Verwaltungen end- Mieden bestritten. Auch in sanitärer Hinsicht ist durch ein Bergpolizeigesetz, das den Arbeitern sogar zu scharf ist, alles geschehen, um die gesundheitliche Verhältnisse- zu bessern. Gegen die Ausstellung von Gratisattesten beim Arbeitswechsel wehren sich die Zechen besonders aus dem trirunde, um bem ohnehin schon sehr umfangreichen für He Arbeiter selbst schädlichen Wechseln nicht noch mehr Vorschub zu leisten.
Aber nicht nur die Wurmkrankheit ist es, die augen- bvlicklich die Bergarbeiter beschäftigt. Von einigen Seiten ams hat man sie als Anlaß benutzt, noch andere Wünsche v'vrzubringen. Erst allmählich, dann immer deutlicher, wat man mit Lohnfragen hervor und „Lohndrückerei", „ Wagennullen", ungeheure „Tivideirden" der Werksbesitzer bildeten in letzter Zeck die hauptsächlichsten Schlagwörter im den Versammlungen. Daß ein geringer Lohnrückgang nngetreteu ist, wird von den Zechen nicht in Abrede gesollt, das hatte seinen Grund in dem Fallen der Kohlen- pneise, im allgemeinen sind aber die Gedinge nicht viel
schlechter geworden, und man hofft auf eine bald eintretende bessere Konjunktur, die naturgemäß auch eine Besserung der Lohnverhältnisse zur Folge haben wird. Tas „Wagennullen" (d. h. die Nichtanrechnung der aus der Grube kommenden Förderungen wegen unreiner, mit Steinen vermischter, oder quantitativ ungenügender Ladung) ist natürlich für die Bergarbeiter unangenehm, noch unangenehmer aber für den Werksbesitzer, der keinen Pfennig dadurch gewinnt, sondern nur verliert. Der ganze Erlös für den „genullten" Wagen fließt nämlich bestimmungsgemäß der Arbeiterunterstützungskasse zu, kommt also doch schließlich wieder den Arbeitern zugute. Es ist klar, daß auch die Arbeitgeber ein Interesse daran haben, daß so wenig wie möglich „genullt" zu werden braucht. Tas Nullen kann eigentlich als Gradmesser günstiger Absatz- Verhältnisse im Bergbau betrachtet werden. Ist der Absatz flott, dann nehmen die Konsumenten auch einige Wagen Kohlen in Kauf, die etwas Steine enthalten. Anders zu Zeiten, wo der Absatz weniger gut geht, und die Abnehmer die eingehenden Kohlen mit kritischerem Blick betrachten. Es erfolgen sofort Reklamationen und Beschwerden an das Syndikat, und dieses wendet sich mit Vorwürfen an die unreine Kohlen liefernden Zechen, die nun wiederum ihre Kontrolleure anweisen, darauf zu sehen, daß keine unreinen Kohlen durchgehen. Auf diese Weise kommt es, daß zu mancher Zeit mehr genullt wird, als zu einer andern. Den Bergleuten könnte man nun gestatten, ihrerseits Kontrolleure anzustellen, damit nicht ein übereifriger Zechenaufseher im.Nullen zu weit geht. Statt des völligen Nullens eines unrein geförderten Wagens könnte man ,wie in der „Frkf. Ztg." vorgeschlagen wird, zudem auch eine Strafe von geringer Höhe setzen, damit die einzelnen Kameradschaften weniger fühlbar getroffen werden, als bei dem jetzigen Verfahren.
Am Sonntag wird, wie heute gemeldet wird, eine allgemeine Aeltesten-Versammlung stattfinden, in der die Staatsregierung gebeten werden soll, andere Maßnahmen als bisher zur Bekämpfung der Wurmkrankheit zu treffen. Für Sonntag find wiederum insgesamt etwa 20 Bergarbeiterversammlungen angesetzt; einzelne Reichstags-Abgeordnete haben ihr Erscheinen zugesagt.
Mlitische Tagesschau.
Zu den badischen Landtagswahleu.
Die von nationalliveraler Seite in Mannheim ausgehende Anregung.aus. Zusammengehen sämtlicher liberalen Parteien für die Landtagswahlen ist bei den Freisinnigen erfreulicherweise aus günstigen Boden gefallen. Die von den Nationalliberalen betonte Voraussetzung, daß — dem Stärkeverhältnis entsprechend — einer der beiden aufzustellenden Kandidaten der nationalliberalen Partei angehören müsse, hält man in freisinnigen Kreisen für selbstverständlich- und man hofft, daß es nicht schwer fallen dürfte, sich über einen zweiten Kandidaten für Mannheim mit den Demokraten zu verständigen. Der Vorstand der freisinnigen Vereinigung hat bereits besch>lossen, das von der nationalliberalen Partei vorgeschlagene gemeinsame Vorgehen anzunehmen und den Demokraten zu empfehlen, sich die Beschlüsse der Vorstände der freisinnigen Partei und des nationalliberalen Vereins zu eigen zu machen — Von feiten der Demokraten steht eine Beschlußfassung noch aus. Wenn sie praktische Politik treiben wollen, schlagen sie in die dargebotene Hpnd ein; denn ohne Hilfe der beiden liberalen Parteien droht ihnejn der Verlust ihres Mandates in Schßöetzingen, und durch die Mitwirkung der Liberalen können sie hoffen, das Mandat in Durchlach von den Sozialdemokraten zurückzuevobern.
Eine Beurteilung Bismarcks im Zentrum.
Gelegentlich des Todes Leos XIII. haben amerikanische Blätter als die vier größten Männer der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Bismarck, Moltke, Gladstone und Papst Leo bezeichnet. Die „Köln. Bolksztg." kann als ultramontanes Matt natürlich die Nebeneinanderstellung Leos und Bismarcks nicht kritisieren und ebenso vermeidet sie es, die Nebeneinanderstellung Moltkes und Bismarcks anzufechten. In sehr anerkennenswerter. Weise protestiert sie hingegen gegen den Vergleich Gladstones mit dem großen deutschen Staatsmann. Sie schreibt: Vielleicht fehlte Gladstone gerade die Eigenschaft, weiche für Großtaten an erster Stelle in Betracht kommt: das Temperament, der Wagemut, welcher, wenn es sein muß, die eigene Existenz und die des Vaterlandes auf des Schwertes Spitze stellt. Natürlich tut es dieser Wagemut nicht allein. . . es muß sich hinzugesellen die nüchterne, kühle Berechnung, welche abzuwägen versteht, ob ein Unternehmen gelingt oder nicht. Berde Eigenschaften fanden sich bei Bismarck vereinigt. Er wußte sehr geschäftsmäßig zu kalkulieren und darum widerstand er auch nach dem Siege von Königgrätz der Versuchung, sich zu weit vorzuwagen und es auch mit Napoleon III. zu verderben, aber neben dieser berechnenden Nüchternheit besaß er auch das Temperament, das den großen Mann macht. Es lohte in chm eine vulkanische Eigenschast, die andere mit fortzureißen verstand; noch in feinem hohen Alter bezeichnete er sich als ejine „alte Raketenkiste". Dieses starke Temperament hatte er mit dem ersten Napoleon gemein, aber er war in seinem Kalkül nüchterner als dieser und deshalb vorsichtiger." — Es ist schon seit einiger Zeit mit Genugtuung bemerkt worden, daß die ultramontane Presse ihren sonst stereotypen Haß gegen Bismarck und seinen Anhang leise verdunkeln läßt. Vielleicht ist ihr endlich klar geworden, was Bismarck der Nation gewesen und wie sein Leben und sein Wirken noch jetzt vorvildlich für große nationale Politik ist. Das wäre ja eine erfreuliche W.nüung zum Gutem
Eine Verwalttmgseinrichtuug Rußlands.
Ein vom Kaiser von Rußland unterzeichneter Ukas be» ftchlt, aus dem Amur-Gebiet eine besondere Statt- h.sl^l ter s cha f t zu bilden. Ter Statthalter wird mit höchster Gewalt in allen Zweigen der Zivilverwaltung des Gebietes bekleidet, die gleichzeitig der Leitung der Ministerien entzogen wird. Ihm liegt auch die Sorge für Ruhe, Sicherheit und Wohlfahrt ob, sowohl in den an der chinesischen Ostbahn liegenden Gegenden, als auch in den an die Statthalterschaft angrenzenden jenseits der Grenze liegenden russischen Besitzungen. Bis zum Erlaß eines Gesetzes über die Kompetenzen und Pflichten des Statthalters kommen für die Verwaltung des fernen Ostens die 1845 für die kaukasische Statthalterschaft erlassenen Bestimmungen zur Geltung. Tie diplomatischen Beziehungen im Verkehr dieser Gebiete mit den Nachbarstaaten sind in den Händen des Statthalters konzentriert. Ihm ist auch das Kommando der Kriegsflotte int Stillen Ozean, sowie aller Truppen des Gebietes übertragen worden. Ein besonderes Komitee unter Vorsitz des Kaisers wird die Anordnung des Statthalters mit den allgemeinen staatlichen Absichten und der Tätigkeit der Ministerien in Einklang bringen. Generaladjutant Alexejew, der zum Statthalter im fernen Osten ernannt worden ist, erhält den Auftrag, die Vorlage über die Verwaltung des ihm anvertrauten Gebietes dem Kaiser zur Bestätigung zu unterbreiten.
Deutsches Reich.
Berlin, 13. Aug. Der Neichskanzler hielt vor der Frühstückstafel im Neuen Palais dem Kaiser einen Jmmediatvortrag.
— Der Kaiser hörte heute vormittag im Neuen Palais den Vortrag des Chefs des Militärkab inets. Zur Mittagstafel war der Reichskanzler Graf Bülow und der Chef des Zivilkabinets v. Lucanus geladen.
— Der für heute angesetzte Kronrat ist auf morgen verschoben worden.
— Kaiser Wilhelm hat, wie die ^Deutsche Japam post" mitteilt, von Warnemünde aus an den an Bord des „Fürst Bismarck" im Hasen von Pokohama weilenden Vizeadmiral Geißler ein Telegramm gesandt, in dem er ihn beauftragte, dem Kaiser von Japan seine Grüße zu überbringen.
— Die Kaiserin empfing gestern im Neuen Palais nach der Rückkehr aus Schlesien und Posen den Oberpräsidenten v. Bethmann-Hollweg, um von ihm Mitteilungen über den Umfang und die Art der auch in der Provinz Brandenburg zu beklagenden Hochwasserschäden entgegenzunehmen. Die Kaiserin ließ dem Operprasidenten als Beihilfe für besonders dringende Notfälle den Betrag von 3000 Mk. überweisen.
— Ter Minister der öffentlichen Arbeiten ordnete anläßlich des Unglücks auf der P a r i s e r S t a d t b a h n eine sofortige Untersuchung der Einrillungen der Berliner Hoch - und Untergrundbahn daraufhin an, ob und welche Maßregeln erforderlich erscheinen, um Unfällen solcher Art vorzubeugen.
— Der „Neichsanz." veröffentlicht die Ernennung des bisherigen Sekretärs bei der Gesandtschaft in Stockholm Freiherrn von Heintze zum Ministerpräsidenten für die Republik Cuba mit dem Amtssitze in Habana.
— Tie „Berl. Pol. Nachr." hören, daß die gesundheitlichen Ausführungsbestimmungen zur Seemannsordnung den Handelskammern der Hafenstädte von der Regierung zur Begutachtung unterbreitet wurden.
— Nach^ der Beförderung des Generalarztes Schmidt in die höchste Stelle des Marine-Sanitätsoffi^ier- korps reichten, wie dem „Berl. Tagebl." aus Kiel gemeldet wird, die rangälteren Generalärzte Wendt undFleffel ihren Abschied ein, der beiden nunmehr ea> teilt'worden ist.
Dresden, 13. Aug. Der Dresdner national- liberale Reichsverein nahm gestern einstimmig eine Resolution an, worin er für Sachsen ein freiheitliches dem früheren sächsischen Wahlrecht in seinen Grundsätzen gleichgeartetes Wahlrecht fordert und von der Landespartei eine energische und selbständige Tätigkett in dieser Richtung erwartet. Auf Anregung des Geheimrats Böhmert wurde eine Wahlkommission zwecks Propaganda, Erörterung und Ausarbeitung von Vorschlägen zur Wahlreform niedergesetzt.
München, 13. Aug. Prinz und Prinzessin Rupprecht von Bayern sind heute vormittag von der Orientreise zurückgekehrt. Die Abwesenheit des prinzlichen Paares hat 18 Monate gewährt.
Keer und Alotte.
Feld Übung en. Aus Anlaß der jetzigen größeren Feldübungen und der bevorstehenden großen Herbstmanöver ist den Truppenteilen anbefohlen worden, das Betreten bestellter Felder möglichst zu vermeiden/ Ferner wird bekannt gemacht: Gebäude, Wirtschafts- und tzofräume, Parkanlagen, sowie die Versuchsfelder land- und orstwirtschaftlicher Lehranstalten und Versuchsstationen dürfen überhaupt nicht betreten werden. Eisenbahnen sind nur an den Uebergäugeu zu überschreiten. In Dörfern und in der Nähe von Gebäuden darf nicht gefeuert werden. Abteilungen, welche im Ernstfälle Gebäude, Gehöfte usm. besetzen würden, treten deshalb an diese Oertlichkeiten nur heran, und sind dabei von den Offizieren zu belehren, wie sie in Wirklichkeit zu verfahren hätten. Tie Verteidigung von Dörfern wird oft, um das Privateigentum Lu schonen,


