Ausgabe 
14.5.1903 Zweites Blatt
 
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*Ä»i ^s einen neuen "e Handtücher.» ;- 55.3* soll

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nJ ,i ^uSde» (versuche mit draht. ' ma.n hat sogar m't ^-wischen einem fah. Nation auf drahtlose - drahtlose Tele- uad Siemens u.

ie Versuche mit glän. igen. Es wird von >>e Besucher der dies. - Dresden Gelegenheit : Elektrotechnik kennen er wird es nicht ent. ein etwa 35 m hoher, vorden ist. An der ht, der die elektrischen )t; das andere Ende rtsernung vom Turme llschast sür drahtlose eilen lassen und wird ;ate und Instrumente, erreicht hat, in Betrieb t...-^)wvn werden, , eir^ eiten ^Bertdurchj

'n auszuiauschen. An » fleißig gearbeitet und in kurzer Zeit eröffnet

ib Freiherrentitel Ztg/ in Preußen . Mr einem f'ranjö» chmigung der Weiter, scher $otm, als ijw erhalten 14 1190146, in italienischer, em un. eutscher Adel anerkannt preußischen Orden und ib, betrug 12008 gegen

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keine Rede sein kann.

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Samstag Vormittag 8 Uhr.

Wochenaolte abenbS 8.55 Uhr.

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Wetter

8

2

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64 NW.

9

geleitet.

Telephonischer Kursbericht.

4% Ungar. Goldrente

Reichenhall

Ter Prä»

Stern vom Oranje-Freistaat rsi hier eingetroffen.

sident ist vollständig gelahmt, befindet sich aber etwas

744,6

746,6

749,9

N.

8.

Mai 1903.

s &

87

85

7,1

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6,7

2

1

1

13,1» C.

6,6° C.

13,0

8,2

7,9

37,% 8% 37,% 8% 37,%

Bi

1922 367 Einwohner gezählt. Wie eine Korrespondenz zu berichten weiß, werden auf Wunsch des Kaisers bei fast sämtlichen Regimentern der Berliner und Potsdamer Garnison von den Offizieren nunmehr durchweg farbige Glacs- Handschuhe anstatt der bisherigen weißen getragen. Wenn dieselben sich bewahren, sollen sie in allen preußischen Armee­

wetter am Rhein bedeutende Verheerungen angerichtet. Turch Hagelschlosien sind strichweise die Feldfrüchte völlig vernichtet. In der Nähe von Lm; wurden einige mit Ab­wickeln von Telegraphendrähten beschäftigte Soldaten vom Blitz getroffen. Em Soldat ist schwerverletzt, einOffizier vorn Pferde geschleudert worden. Außerdem wurden drei Arbeiter sowie cm Schiffer durch Blitzschläge gelähmt.

Hottrrbirust da israelitischen Keligionsgesrllschast.

Sabbathseier am 16. M a i 19 0 3.

Schiffsnachrichtcn.

Red Star Linie.

Ter Postdampfer .Zeeland" der Red Star Linie in Ant­werpen ist laut Telegramm am 11. Mai wohlbehalten in New- Pork angekommen.

besser. Gr macht den Eindruck eines körperlich völlig ge-

. 16.40 , 190.08 . 221.00 . 181.05 . löW

1903.

. 27.25

. 93.15

. 98.02

. 103 75

. 211.05

189.03

. 140.01

. 149.06 . 157.01 . 147.00

14. Mai. Ter ehemalige Präsident

. 103.65 Oesterr. Staate bahn . .

. 51.03 ' Lombarden ....

. 32.03 I Gotthardbahn ....

. 32.08 ! Laurahütte.....

. 132.02 Bochum . . « . .

44.08 I Harpener t Tendenz; ruhig.

tio

4 % Oeaterr. bilberrente 101.00 Dresdener Bank . « 4% Ungar. Goldrente . . 102.25 Beniner Handeleges.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

18.

13.

14.

40 Italien. Rente . . . 4<;j % Portugiesen . . . 46/ Portugiesen. . . .

1% C. Türken . . .

Türkenloae 4% briech. Monopol.-Am. 4%% äussere Ärgentiner

Reichsanleibe do.

Konsols do . .

Hessen Oberhessen

werden soll. , .

Melbourne, 14. Mai. Tas Parlament m Victoria trat zu einer außerordentlichen Session zusammen, um die Regierungsvorlage betr. den Eifenbahnerstreit zu be­raten. Der Premierminister erklärte, daß sich das Land vor emcm feit langem vorbereiteten Aufruhr besinde, der gegen die Behörden ins Werk gesetzt sei. Der Kampf werde bis zum Aeußersten durchgeführt werden müssen und die Regier­ung werde sicherlich siegreich aus ihm hervorgehen. Der Gesetzentwurf sieht sehr strenge Maßregeln vor. Es können Strafen von mehreren Fahren Gefängnis oder Geldstrafen

nd lentere 832,5 kg. Ter erst drei Jahre alte Stier ist ein flammmcr ^urfebe von tadellolem Wuchs, langem Rumpf und ur7e7 deinen Tolly U ist eine Tlatronc von 10 Jahren und Mutter vieler Rmber, die sämtlich Zierden deS Rindviehs find. ^hre Nachkominenfchaft, die von ihrer Mutter die guten Eigen- kbalten geerbt haben, brachten ihrem glüdheben ®eri9er Rieinig- t?i? von neooo Tlt ein. Tabeiwird Tolly n jedes Jahr von neuem Mutter und ist eifrig bemüht, durch ihren Nachwuchs das L £ be'iahlte Anlagekapital von 28 000 Mk. reichlich zu verzinsen, öni aber unb öolü) U gehören zur peresord Rasse, sind wety tmd braun gezeichnet, ken,gesund und von altem Adel, so dag von einer "Mesalliance, trotzdem Erusader U 7 Jahre lunger ift alS Tolly ,

Kunst und Wisscnschasl.

BerliTi, 13. Mai. In der heutigen Sitzung der medi- »inifchenGefellschaft berichleten die Berliner AerzteDa- nelius nnb Sommerseld über ein neues von ihnen bereitetes Mittel gegen Tuberkulose, Sanas in genannt. TaS Dliklel ist ein Pulver, bestehend auS einer ^lischun^ von Eukalyp­tusöl, Enkalyptusblättern unb schwefliger eaure. Leine Anwend- uim zu Heilzwecken geschieht in der Fornr, daß die bet der Der- dampimig des Pulvers enmehenden Tampse von den Lranken em- gwt.net werden. Rach den Angaben Dr. Darnelius und Tr Lom- merielbS soll das 'Dhttd einen günstigen Einfluß aus d»e katarrh- ahichcn Erscheinnnghn bei Tuberkulose auSnbe.,, '^besondere Ab­nahme des Hustens, des Auswuns und eine Belicruug des Allge-, meinbesiudens zur Folge Haben, ohne jedoch eine fpezisi^e Ein­wirkung aus den tubcrlulöfen Prozeß leibst ausjuuben. -ie An- naben stützen sich aus Versuche an »ranken, die seit dem September des Vorjahrs angestellt wurden. In der an,chlieyenden Aiskusston wurde von maßgebender Seite betont, bau Beobachtungszeit m kurz sei, um em Urteil über den Wert des Mittels zu gestatten und daß die mitgeteilten Erfolge mindestens nicht grotzer seien, als mit den bisher gebräuchlichen Jnhalattonsmitteln bei Aubcrtuloie erhielten. Jedenfalls hat sich die Hotznung auf ein Spezifikum gegen Tuberkulose nicht erfüllt.

Höchste Temperatur am 12.13. Mai

Niedrigste , , 12.18. ,

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Tie «eschäftSergebuifle der «othaer Lebens- versichernngebaut, der ällesien unb größten Ansicht ifyxt Ärt m Teulschland^sinb auch tm Jahre 1902 wieder ^^ gunstige ge- roden. Neue Versicherungen - einfach auf den Todesfall ober mn Abkürzung auf em bestimmtes Lebenswahr würben tm Betrage von 43 934 800 Mk. abgeschlossen und Uisgesamt bestaiiden Ende voriacn Jahres 117 918 Versicherungen über 824 514 680 l'lf. Die tatsächliche LterbesallariSgabe von 14 919 240 Alk. dlteb um mehr alS BWiUtonen Alk. hinter dem erwartungSinavigenBetrage zurück. Zur Bildung eines besonders reichlichen JahreSuberfchusies Hai neben dem beträchtliche.. Gewmn auS unterrechnnngsmaßiger ^terd- 1 iichkeu unb neben dem uberrechnungsmav.gen Zinsertrag besonders der Umstand be.getragen,^ daß bic VerwaltungSkosten ans den. nuftcrorbeiulicf) niedrigen Latz von nur 4,88 l{roA. der Zahre. einnahme gehalten werden konnten. Tie Fonds der Bank erreichten die vohe von 278 426 030 Alk. Im ganzen hat die Bank wahrend ihrer nun 74jährigen Wirksamkeit mehr als 400 Millionen Mark an fällig gewordenen Versicherungssummen ausgezahtt und gegen 200 Attllionen Wart als Dividende an thre Versicherten zurück-

gewagt. jg. Maj, Tie neue Vereinigung der Zigarrenhändler beabsichtigt nunmehr auch gegen die Ramschgeschaste in der Zigarrenbranche vorzugehem nachdem der stampf gegen den amerikanischen Zigaretten-4.rust bisher mit Er­folg durchgeführt ist. T.eiemgen Zigaretlen-Fabri en, welche bis­her an jene Ramschgefchäfte lieferten, sollen veranlaßt werden, die Lieferung einzustellen, gleichzettig soll der Versuch gemacht werd^i, den Verkauf der gefälschten Zigaretten-Marken au wh'bierew So wurde kürzlich bet entern Zigarettenhandler tm Zentrum der ^tadt, der Zigarettenarten niedriger als zum Marktpreise verkauft, ein Posttn gefälschter »yriazi-Z.garetten beschlagnahmt. Gegen den Verjertiger und Verbreiter dieser Zigarette ist dte Ltrasanzeige ! wegen Betruges erstattet worden.

Freitagabend 7.40 Uhr.

Rachnnttag 4 Uhr.

Sabbathausgang 8.55 Uhr.

Fraukturi a. aiM 14. Mai

. 102.09 3j/q Mexikaner

. 92.02 1 4 Vs /, Chinesen . .

. 102.06 ' Electric, öctuckert .

92.25 Mordd. Lloyd . .

. 10103 Kreditaktien

. 100.00 DisKonto-Kommandit.

. 103.07 ' Darmstädter Bank

nrmeinbeu oememtcn, wurde von der Serteibigung aus die weiteren I

EE^-Ä Ä Ä SSSSSSS

letzten LÄhverstäud.gen sinb ber Ansicht, daß aus der Ber- hanblung nichts Belastenbes gegen den Angeklagten henrov- aeaangen fei. Tie Verwenbung von Rofaxen Joll bet eb em 5><2inÖb.e Turchgärung herbe.suhren: eS lei biete« em altes > Verfahren, da« früher allgemein zur Anwendung gekowroen sei.

S t a a t s a n w a 11 Schneider kam nach ewgehenber Begrrl una in der Ansicht, daß die geplanten Angriffe des Angeklagten gegen den rhe>nheliifchen Weinhandel. voMtanbig m'Wuck fe.ew Le meisten Entlasiungszeugen hatten d'« Fragen, ob in Rheuihesse ^ die Fälschungen allgemein üblich gewesen, verneint. Es werde , auch Vlilch gevantscht, ohne daß man sagen könne, im AUgememe werde die Müch verfal'cht. Genau so verhalte ei fidj mit; bern ouein Bei den bisherigen Weinprozessen habe es sich um Gegenden s aebanbelt wo geringer, kleiner Wein wachse, daS fei ftrahnilbentb | fn eÄt geiMtn rowben, beim 'Jlngeflaflten lalle dageaen er- W,®.«nbÄroid)t, hab' er ber, 8l.eM.emet guten « nutz, braucht und «ein Publikum erheblich geschah gt habe. Es sei an der Reit endlich einmal gegen derartige Geldfälscher aid tjrci in erkennen eine auch noch so hohe Geldstriüe treffe den Angeklagten nicht, er müsse fühlen, daß er in ^'verer Weife gegen hns Gesetz verstoßen habe. Er beantrage auf Grund des alten WemgesetzeS, deu Augeklagten zu 1500 Via rk Strafe und 1 öTonat ® esängnis, unb auf Grund des neuen Wemg^etzes , mit 8000 Mark Geldstrafe z uv e^r ur t et 1 e n. Nachdem , beide Verteidiger in längerer Rede die ^retzprcchung des Ange­klagten, evcntl. eine kleine Geldstrafe für euien Fall beantragt hatten, zog sich der Gerichtshof zurück. Nach e roa ein[ Beraiimg erging folgendes Erkenntnis: Ter Angeklagte ist f ch u I big, durch übermäßigen Zusatz wässeriger Zuckerlösmig und wegen ungesetzlicher Verwendung von Rosinen nnd »war n cht z» Gadr unas-, sondern zu Vermehrungszwecken gegen das Wemae etz oer. stoßen zu haben unb wird deshalb zu loOO ^ark «träfe llni Falle der N i d) t e 1 n b r 1 n ß u n g zu 300 Tagen Gefängn.S verurteilt. Die Beschlagnahme der Werne wirduW°Qben^futl 0 gji 13. Mai. (Hrieg8gcrid)l der 21 Division). Unter wiederholten groben Mißhandlungen von feiten seines storporals, des Unteroffiziers Llosav von der 2. Batterie 27. ArL-Regts. (Wiesbaden) hatte der Kanonier «chipperges zu leiben. In 4 Fällen würbe Schipperges mit Faustschla^en uiib Fußtritten reguliert; auf die Erde geworfen u. s. w-, onß er sich gezwungen sah, um Hilfe zu rufen. Auch sonst .versutzte der Unter- ol^ier feinem Untergebenen nach Nloglichkett daS Leben, z. B. durch fortgesetztes Schemelstrecken in der Rmebeuge und war derlei

Pijackereien mehr sind. Einmal spuckte^ der Vorgesetzte dem Sol­daten ins Gesicht und belegte ihn nut <-ch'nrpbvorten Ter Unter­offizier büßt seine Roheit mit 8 Monaten Gefängnis^.Von der beantragten Degradation wurde Abstand 0eno>nmen, da nach An sicht des Gerichts die Kapitulation des Unteroffiziers doch gelöst wird. Tagegen wurde er sofort wegen Gefährdung der Tisziplm in Hast genommen. Aus Schabernack hat der Piusketier Simon Lauckemann von ber 7. Kompagnie 88. Jns.-Regts. Uam») semem storporalschaftsführer die Stiesel mU Wasser angesullt, daS Bett desselben, daS über einem anderen stand, aus den Fugen gehoben, da,nit der Unteroffizier herauspurzeln sollte, wenn er sich hinem- leate, unb die Patronentasche seines Vorgesetzten auf eine nicht roieberjugebenbc Weife verunreinigt. Das Äett hatten zwei andere Soldaten wieder ui die Reihe gebracht. Dagegen fand der Unter­offizier daS Wasser erst m den Stiefeln, als er sie am anderen Morgen anziehen wollte. Auch was mit der Patronentasche vor- geganqen war, bemerkte er erst, als er sie Anlegen wollte. DaS Bericht erkannte gegen den AluSketier auf 8 Monate Gefängnis wegen Beleidigung eines Vorgesetzten.

D i e Strafkammer in Dortmund verurteilte den Rechtsanwalt Clemens Wulff aus Berlm wegen Be­le i d i g u n g des Assistenten L-ckroder, der bte Gespräche, bve Rechtsanwalt Wulff mit seinem Bruder, dem Bankier Wulff, im Geiängnis hatte, übenvachte, zu 600 Alk. Geldstrafe. Der Staats­anwalt hatte wegen Bestechung 3 Alonate Gefangiiis beantragt.

Landwirlschast.

K e in e N 0 t st a n d s t a r i s e f ü r d i e L a n d wi rt s ch a s t mehr. Auf eine von dem landwirtschaftlichen Verein in Königs­berg 1. Pr. an die dortige Landwirtschaftskammer^ gerichtete Em- gäbe wegen Einführung eines Notstanbstarlfs für caatgetretbe, die bem Eifenbahnmmister durch den Minister für ^.anbwirtfchaft zu-1 gegangen ist, hat kürzlich der preußische Eisenbahnmmisier der ^andwirtschastskammer in Königsberg L Pr. bte 'Mitteilung zu- fommen laßen, daß die Gewährung von sogenannten 'Jlotllmtbs- tarifen für einzelne von Mißernten hetmgesuchte Landesteile nach Den Erfahrungen der letzten Jahre zu vielen Unzutraglichkeiten bei ihrer Anwendung, aber auch zu vielen Berufungen ^etuhn hat, da 4 nicht möglich- fei, das Geltungsgebiet derartiger -tarne und ihre Anwendiingsbedingungen so festziisetzen, daß sie allen aus gleicher Ur adie Notleidenden, aber auch nur diesen, zu gute kommen. In neberemfttmmung mit den beteiligten Resiortministern wurde daher künstia von der Gewährung von Notstandstari'en wegen ungünstiger Ernten in einzelnen Landestellen überhaupt Ab stand ge­nommen und es können solche nur noch dann emgerichter werden, wenn cs sich um ganz außergewöhnliche Ungluckssalle, wie Ueberschwemniungen :c. handelt, bei denen die ^eslstellung der einzelnen davon Betroffenen keine Schwierigkeiten bietet, oder wenn allgemeine Landeskalamitäten m Frage kommen, wie sie im Attikel 46 der Reichsoerfasjung vorgesehen sind.

Das wertvollste Rinderpaar b e r _53 c 11 sind ein Sner .Crusades und eine KuhDolly tl'. £tc rourben unlängst von dem Farmer L. Hawkins u. ^.ari Park, Indiana, ir Auffrischung seines Rrnderbeuanoes erworben, und -war der jöiae für Ä0lä und bu für 28 000 Mk. Ersterer wiegt 103o

brochencn Mannes. . ««

London, 14. Mai. Balfour empfing heute eme^W- ordnuna welche Protest cinlcatc acgen Die ao ?d>aH una bTr Getreid e zölle. Tie Mordnung be­stand aus agrarischen Telegierten unb Abgeordneten, welche ick mit stolonialinteressen beschäftigen.

London 14 Mai. Tic Butter besprechen die heute stattsindendc Bersammutng der liberalen ^reitiigung. ^nc Gruppe liberaler ^rtcimänner hat der Parteikasse 20000 Pfund Sterling überwiesen. . , .

* o. London. 14. Mai. Tie Pasiagicre des bcut|d)cn TampiersKaiser Wilhelm der Große", so wird demTailn Telegraph- aui Newyork gemeldet, erledtcn mn Sonntagmittag einen a u s r e g e n d e n Z w i s ch e n f a l . Während das Schiff in dichtem liebel dahinbainpste, horte der stapitän bic Tampspscife eines anbcicn ^choseS cr- tönen, waraus er in Zwischenräumen antworten ließ. Alle Passagiere kamen au? Deck, um..zu sehen waö vorgni^ Tann antwortete bas fremde «will W®SltccxJ Wilhelm der Grobe' setzte seinen Weg fort. Plötzlich fühl- ten bic Passagiere, wie dar Schiss unter dem Truck der mit aller Kraft rückwärts arbeitenden Maschinen erzitterte, und fallen uns dem Nebel einen großen Frachtdampier auf- tauchen, der au-Kaiser Wilhelm den Großen lossuhri Tie Passagiere klammerten sich an feste Gegen tande an, um bei dem zu erwartenden Zusammenstosi einen Halt zu haben. Der Zusammenstoß erfolgte jedoch nicht. Im letzten : Augenblick gelang cs,Kaiser Wilhelm den Großen zum Stehen zu bringen, sodaß er weniger als 30 6' von dem andern Schisse, das ebensalls zum --tehen gebracht worden war, entfernt ruhig lag. Es handelte sich um den ^racht> dampferPlanet Benus", von Philadelphia nach der Stund­ung des Adon unterwegs. Tie Passagiere des dentschen Tanipfers äußerten sich höchsten Lobes voll über ^dre Lssi- ziere^ ihreS Schiffes. Eine Verzögerung von o -Sekunden hatte ein großes Unglück im Ge^lge gehabt. .

Paris 14. Mai. Aus Sidi bet AbbeS wirb gemelkt. Tie Aufregung über die lüngsten Angriffe marotkanis-cher Banden auf sranzösische Karawanen hat )ich noch lwmer nicht gelegt. Tie Posten an der Grenze wurden bedeutend verslärlt. Trotzdem ist die Sicherheit noch nacht voll­ständig. Tie Ocegierung wird jedoch ernste Matznahmen ergreijen und hat wiederum 300 Mann von der Fremden- Leaion nach dem äußersten Süden abgesandt. .

" Rom, 14. Mai. Da sich dem Besuch Loubets m Rom anhaltend große S ch w ie rigkeiten cnt9c9^* stellen, so heißt es jetzt, daß die Zusammenkunst des I Königs mit Loubet anläßlich des Besuches König Viktor

Korps zur Einführung gelangen.

Berlin, 14. Mai. Wie derMorgenpost" gemeldet wird, soll zwischen der deutschen und englischen Regierung cm Schrittwechsel wegm eines n e n i n $ a n d " hnröerhängt werden. Dee Arbeiter-

delsvertraaes ftattrmben. Gegenwärtig besaßt sich dts zu iou +juno v -

die Aorrespondcnz hauptsächlich mit der Stellung Teutsch- Partei hat eine scharfe Opposition gegen den Entwurf em lands zum kanadischen und zum südafrikanischen Handel.

Ter Bundesrat wird wahrscheinlich bis Anfang Juli

Sitzungen abhalten, zur Diäten- und Jesuiten­frage aber erst später Stellung nehmen. Für die Aus- ! Hebung des Jesuitengesetzes werde außer auf die Stim­men Preußens und Bayerns im Bundesrat nur noch auf die einzige Stimme eines kleinen Bundesstaates gerechnet.

Köln, 14. Mai. In den letzten Tagen haben Un»

hinzufügten.

Kirchliche Kachrichlen.

37,%

4% Oeuterr. Goldrente .

Arbeiterbewegung.

Dresden, 13. Mai. Sämtliche organisierten M a u re r, nimmprer und Bauarbeiter sind von ihren 'Jirbeitgebern . jiumys «* ?nt l a f f e n worden. Etwa 1500 werden von dieser Maßregel Emanuels in England s^"smben werde

betroffen Ter Entschluß über die Entlaffnng der Arbeiter wurde Wien, 13. Mai. DasWiener Fremdendl. veröffent- am Montag in einer Genera^ licht eine Unterredung mit dem Dttnisterpräsibenten von

slimmtesle Versicherung geben, es werde seitens Bulgariens nichts geschehen, eine solche Wendung zu provozieren.

Teplitz-Schönau, 14. Mai. Ein Schulknabe wurde hier beim Kohlenklauben durch eine einstürzende Lehmwand lebendig begraben.

Budapest, 14. Mai. Ter Statthalter von ÄrotUien erklärte, daß die Unruhen daselbst mit den politischen Vor- G.uu.Su^u.. ------ gangen in Ungarn in Ausammenhang standen, ui »if.

Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Uhr, nachmittags 6.30 Uhr, ^gler sollen mit gewissen Wiener Kreisen Fühlung genorn- '« men haben. Ter für den 10. Mai geplant gewesene all-

-----------------------------------------gemeine Aufstand sei durch die Behörden vereitelt worden. Tie Ruhe werde unbedingt wieder hergestellt wer­den. Unterdessen laufen unausgesetzt Meldungen über Aus- schreitungen des kroatischen Pöbels ein. Bei Fiume wurde ein Person en^ug angegriffen. Tie Beamten der Staatsbahn in Vukovar wurden derart bedroht, daß sie mit Revolvern versehen worden sind. Während des großen Torauseftes kam es zu einer kleinen Demonstration. Auf die auf bem Schiffe postierte Militärkapelle, die die österreichische Nationalhymne spielte, brachen Niedrere hundert Studenten in Abzugrufe aus, die jedoch durch die Eljenrufe ber vieltausendköpfigen Menge übertönt würben. Tie Polizei wies die Temonstranten zur Ruhe. Dann sang eine Liedertafel den Ungarn-Hymnus. Ter Kaiser, unter dessen Protektorat das zu Wohltätigkeitszwecken veranstal­tete Fest stand, sah vom Balkon der herrlich beleuchteten Burg aus dem prächtigen Feuerwerk Zst.

Sonnenschein Sofia, 14. Mai. Die schnelle Rückkehr des Hell. Himmel Fürsten Ferdinand wurde durch die ernste inner- Sonnenschein politische Situation in Bulgarien veranlaßt. Die Bevolker- ung, aufgeregt durch die mazedonischen Komitees und die Presse, fordert einmütig die Kriegserklärung an die Türkei. Zu diesem Zwecke sind bereits große Meetings angesetzt. Auch wird beabsichtigt, Massen-Depu-

24-1 rlhu 11 ftm Itatwnen an den Fürsten Ferdinand abzusenden.

jltUtjie Jxlnullllßril. 1^. Rewyork, 13. Mai. Em deutsches Syndikat hat

Lriginaldrahtmeldungen des Gießener -lnzeigers. 4qqo Acres Land m Nordcarolina angetauft, um darauf eine Berlin, 14. Mai. Die Bevölkerung von SerIinLBaumn)oinpinncrei mit 210 000 Spindeln und eine hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres a b gen o mm en, I^ostdeckenfabrik zu errichten, welche die größte der Welt well zahlreiche Familien nach den Vororten verzogen sind.' Ende Oktober wurden 1 928 966 und Ende März nur noch