Ausgabe 
14.4.1903 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Gerichtssaal.

von Präferoefalz zum

war Syndikus dieser Banken.

Landwirtschast.

3*/t% Beiohsanleihe

do.

3°/o

3*/ie/o Konsols

lieber unreinen Teint

do. Hessen

. 102.95

. 92.40

. 103.95

. 92.45

. 101 45

. 101.20

. 103.90

3°

3/t°/o

3-Vo Mexikaner . . 4,/tVo Chinesen . . Electric. ScLackert , Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien , . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . , Beniner Haodelsges. Oesterr. Btaatebahn . Lombarden Gotthard bahn . , . LaurauQtte . . . . Bochum . . , » .

103.25

50.30

31.50

32

131.00

44.90

(uug im Aller, d. h. jugendsrisches Aussehen auch noch in den reiieren Jahren zu Haden, erreich! man dadurch, daß man die Hau! pflegt, sie zar: und geschmeidig erhalt, namentlich aber, daß man die Anwendung schlechter, fodafcharfer Seifen ver- meidet. Wer das Anliy immer hübsch,die Haut zart und irisch erhalten will, verwende Nir ietne Toilette ferne andere eife als Toerrng's Enleu-Seife. Preis per Stück 40 Psg. 2301

3'/,-6 Oberbessen .

4% Oesterr. Goldrente

mit ihrem Manne rang, die Nase glatt abgeschnttten wurde. Der Mann hat im letzten Jahre bereits zweimal Selbstmord-

Mainz, 1-». **+-**.

eines sehr geringen Zusatzes

. 26.00 . 92.10 . 98.20 . 98 00 . 212.50 . 190.10 . 14120 . 149.00 . 158.30 . 148.00 . 14.25 . 190.70 . 223.00

. 189.00

versuche durch Erhängen gemacht.

Hanau, 13. April. Hier ist tn den Räumen der Kgl- Zeichen - Akademie eine Drucksachen - Ausstellung ^Ausstellung von Erzeugnissen der vervielfältigenden Künste) eröffnet, die, vom In- und Auslande reich beschickt, ein

umfassendes Bild fijjjj*1' ufc*

esse. Die anfangs in kleinerem Liaßstade gedachte Aus-l sdellung ist durch die reiche Beschickung zu einem Unter» Seb men großen ^tils geworden, dessen fruck-tbrmgende An- reaunaen iveit hinausgreifen werden über Hamrus Weichbild.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Nach Mitteilung des statistischen Amts ist dieDolkszahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main,^ unter Berücksichtigung der seit der letzten Volkszählung polizei­lich gemeldeten Zu» und Abwanderungen, sowie des ent- sprechenden Ueberschusies der Geburten über die Sterbefälle am 1. April mit rund 3 06 000 anzunehmen. In Frankfurt verschluckte eine Frau ihr falsches Gebiß. Es mußte im Heiliggeisthospital auf operativem Wege aus dem Magen entfernt werden. Der ledige, 20 Jahre alte ^.ünchcr Geoeg Löb von Eberbach, der eine zweimonatliche Gefängnis­strafe zu verbüßen hatte, hat sich in seiner Zelle erhängt. In Ludwigshafen fiel aus dem Fenster des zweiten Stockes das 2jähnze Söhnchen des Bierbrauer Josef Wegmann, Wörthstraße 25. Tas Kind starb gegen 11 Uhr an den Folzen des Sturzes. Um nicht herauszufallen, war der Meine an die Stuhllehne festgebunden. Sein 3»/, Jahre altes Schwesterchen löste jedoch die Befestigung und führte so un» schuldigerweise den Tod des kleinen Brüderchens herbei.

Telephonischer Kursbericht.

Frankfurt u. n.. 14. April 19l8.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Der Spaziergang der ton firmierten Mädchen bet Matthäusgemeinde wird auf Freitag, den 17. April ver- id)obcn. Zujammenlrinst um 12 lll>r.

4° Italien. Rente . , . 41/* % Portugiesen , , < d0/ Portog>osen. « , . < 1% C. Türken . . . Türkenlose . ....

4% Gnech. Monopol -Anl. 4llt% äussere Argentiner

Serie 23. ..

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 14. April. (Telegr. Orig.-Bericht des .Gieß. Anz.-j. Anuliche Notierungen der heutigen Liehmarkt- preije. Zum Verkäme standen: 391 Ochsen, 131 aus Leit- reich, 35 Bullen, 2 aus Ocüreich, 453 Kühe, Fersen, Stiere und Ninder, 0 aus Leslretch, 130 Kälber, 113 Scha'e und Hammel, 1021 Schweine, 0 Siegen, 12 Ziegen-, 5 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsen 1. Qualität 7072 Mk., 2. Qual. 6462 Alk., 3. Qual. 6466 Mk.; Bullen 1. Qual. 52 bis 64 <Dit. 2. Qual. 5961 Alk.; Kühe L Qual. 6364 Mk., 2. Qual. 59 ßiiif., 3. Qual. 4850 All, 4. Qual. 4547 All., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber: 1. Qualität 8566P'g.,Lebendgewicht 5152 Pf., 9 Cual. 8284 Psg., üebeiibgeroid)t 5051 Psg., Schlacht­gewicht 00-00 Psg., Lchake: 1. Qual. Schlachtgewicht 6870 Pig., 2 Qual. 6064 Psg., 3. Qual. 0000 Psg.; Schweine 1. Qual. 56 oo Psg., Lebendgew. 45 Psg., 2. Qual. 55- 00 Psg., Lebendgewicht 4400 Psg., 3. Qual. 4545 Pfg., Lebendgewicht uO00 Psg. Geschäft: bei Hornvieh gut, bet Kleinmeh gut Markt: Stein Ueberstand.

schreibt Herr Dr. med. 6., Spezialarzt fürHaul- krankheiten in B.: ^Jch hatte wiederholt G»-

legerheü. die .Verba-Serke" zu empfehlen. Ich beite sie für em vorzügliches kosmetisches Mittel gegen leicht- Hautlerden und tm- retr."- Teint, Blütchen u. bergt., besau : ? für blonde Samen mit zarte, vauu Z. h. >. Stck. 75 Psg. und Mk. 1.95 i. all. Apotheke» u. Lrozute«. gabt. I. >4.roch, Hanau. ^8

Harpener ..... 186.20 '1 endenz: ziemlich fest.

Amerika.

London, 14. April. Die .Mornmg Post^ meldet

c , aus Tanger vom 13. April: Der Sultan entließ alle m Fez

Dr. Heinrich B e l l e r m a n n, Profeßor der Muükwisien- oon ihm angestellten Europäer, ausgenonmien Kaid Niac.

ycrmifditrs.

Lemberg, 13. April. Der zu 24 Stunden Arrest verurteilte Holzarbeiter flornaS zu PrzcmySl wurde rm Po­lizeigefängnis derart mißhandelt, daß er an den erlittenen Verletzungen starb. Eine strenge Untersuchung ist eingelenet.

* Leopold Wölfling. Tie »Neue Fr. Pr.' meldet aus Genf unterm 19. April: Leopold Wölüing, der schon ziemlich deprimiert war, ist nun wieder guter Laune und voller Zuversicht, da die Verhandlungen mit seinem Vater und dem Wiener Hofe zu einem entgütigen Ergebnisse ge­führt haben. Tie " letzten Abmachungen zwischen den An­wälten des ehemaligen Erzherzogs und dem Vertreter der Großh. toskanischen Familie, Tr. Bachrach, enthalten folgende Punkte: Leopold Wölfling wiederholt in rechtsverbindlicher Form seine Nenunziaiion auf alle 'Jiechre und Ehrenoorzüge eines Erzherzogs von Leiterreich bezw.

Grosser Erfolg - 2 goldene Medaillen in einem Monat, die goldene Medaille in Gent am 21. März und die goldene Medaille in Düssel­dorf am 29. März 1903 erhielt

Dr. W. Knechts med. MagenbitterSäntis.

In beiden Ausstellungen wurde anerkannt, dassSäntis unter den z Zt auf dem Markt befindlichen Bitterhkören die erste Stelle* einnimmt. Die Wirkung Dr. W. Knechts Magenbitter

Säntis bei Magen- und I>arm beseh werden ist durch unzählige Atteste der hervorragendsten ärztlichen

Autoritäten bestätigt. 2086

Preis: Grosse Flasche ä Mk. 2.50. Probeflasche Mk. L,

Hackfleisch vom Schöffengericht , urteilt. Ter 27jährige Metzgerge^... .

'Dior Weis 53 Ml. Kuudengelder unlerichlagen und das Geld m der Gesellschaft von Schlfiern und Kellnerinnen verjubelt. Tas Gericht erlannle auf 50 Mk. Geldstrafe, die mit einer dreiwöchigen Unierfuchungshaft für kompensiert erklärt wurde.

Berlin, 13. April. Ter verstorbene Rcichstcwsabg. 3u|h8- rat Munckel follle m dem Prozeß gegen die Direktoren der Pommerschen und Mecklenburg-Strelitzer Hypothekenbank, deffen Verhandlung in den nächsten Tagen beginnen follle, den Angeklagten als Verteidiger zur Selle stehen. Es ist nicht ausgefchlossen, daß Munckels Tod Anlaß bietet, die Verha,idlung zu vertagen. Munckel

üt der Gr o sch. Seitenloge bis zum Schluffe bei, ivüijrenb die Fürstlich montenegrinischen und Gräflich Erbacli-^chon^ bergsckien Herrschaften in der großen Mittelloge Platz ge­nommen hatten. Tie Oper war natürlich mit großem Pomp ausgestattet worden, und die drei Liebesromane Hoffmanns, die Jules Barbier mit aller Finesse für die Bühnever- arbeitet" hat, verfehlten ihre Wirkung nicht. Der lebhafte Beifall und mehrmalige Hervorruf gatt aber wohl nur der trefflichen Darstellung (Herr Wolf als Hoffmann, Frl. Sa pust, Olympia, Frau Kaschowska, Guicctta, ad. Dennory, Antonia und Frau Tolli, Niklaus) und der glanzvollen Ausstattung. Eine tiefere Wirkung hinterlaßt wber Offenbachs Musik noch der dramatische Inhalt des

scheinlich nrrbe der König den Kaiser begleiten. Aer Besury Neapels sei definitiv ausgegeben. Der Kaiser empfing den deutschen Kommissar für die Weltausstellung in <oL 2ouis E-cheimrat £ em alb vor dessen Abreise nach

icicnen tragen, wie nc u« yundeii au5 Longwy zufolge wurde ein Ehepaar unter dem rver^

m dem von ihm ausgegrabenen Königspalast inKiwssos au, Kreta oackck der Spionage verhaftet. Der Mmin war

* ____________________________________________. arbeitet und bei den Arbeiten des Forts von Davigny bei

Ruinc» bcschästigt. Er machte sich durch gratze Ä-ldau^.

Gerichtssaal. gaben und wurde deshalb überwacht and bd.

14. April. Ter M-ggermeist-r A. Fr. wurde wegen si einer Rückkehr von einer Reise auSi ^utschlaied ver 1°! ~ . .3 von Präferoefalz ju^llSine bei ihm vorgenommene Haussuchung ergab belasten

Schöffengericht zu 10 Mk. Geldstrafe ver-Material. Der Verhaftete bestreitet alle gegen ihn, ahrige Metzgergeselle Fr. K. hat dem Meister vorgebrachten Beschuldigungen.

..-irttAAon ..nh M4tocih.nl Vladrid, 14. April. Eine amtliche Depesche auk Melilla meldet: Die Aufständischen ließen gestern gegen baS Fort Trajana eine Mine springen und stürmten durch die offene Bresche. Die Besatzung leistete eine Zeit lang Wider­stand, wich aber zurück und flüchtete auf spanisches Gebiet. Die Aufständischen verfolgten die Flüchtigen btS an die. Grenze dieses Gebiets. Ter Pascha, seine Frauen und eine Anzahl verwundeter AskariS befanden sich unter dem Schutze der Spanier. Diese nahmen ihnen die Waffen ab und pflegten die Verwundeten. Privatmeldungen besagen: Als das Fort in die Luft ging, kamen 4 0 Mann umö Leben, darunter ein Offizier. Mit dem Pascha, der am Schenkel verwundet ist, sind noch 23 Verwundete nach Melilla ge­flüchtet. Viele Angreifer kehrten zu ihren Stämmen zurück.

Athen, 14. April. Beiden im Auftrage der bayerischen Akademie der Wissenschaften vorgenommenen Ausgrabungen m OrchomenoS in Böotien wurde ein KönigSpalast mit rnykenischen Stuckmalereien und in den tieferen Schichten die älteste Stadt mit Pundbauten und Gräbern gefunden, ferner zahlreiche Vasen mit Inschriften.

Oran, 14. April. Eine Depesche desEcho" in Dran I vom Fort Lalla Marnia an der marokkanischen Grenze berichtet: Der Onkel des Sultans von Marolto, Muley Arasa, floh mit 200 Aiann marokkanischer Truppen aus algerisches Gebiet. Der Prätendent ist ihnen auf den Fersen Gine Estadron Spalus und Schützen wurden mobil > gemacht und für alle Fälle gerüstet. .

Hoftheater neu phantastischen Oper Erzaylungen"!

Ncucste Wclviinlien.

Originaldrahtmeldungeu des Giebcner «nzeiger».

Essen (Nuhr), 14. April. Hier erstach der «eex osfizierS-Aspirant Hüßner den Fußartilleriste^ Hartmann wegen Verweigerung des GrußeS. Hußncq wollte deshalb den ihm gleichalterigen und bekannten Hart-^ mann zur Wache sistieren, waS letzterer nut Nücksicht auf bie, Bekanntschast verweigerte. Hartmann erhielt drei -Ltlche mitt dem Seitengewehr, von denen einer die Lunge durchbohrt« und seinen sofortigen Tod herbeiführte.

Berlin, 14. April. In Berlin unt^Umgebung gingctr gestern und in der letzten Nacht mehrfach « ch n e e g e sl ö b e r nieder. - Zur Nom reife des Kaisers wird ae- meldet, daß die bereits fallengelassene Idee deS BcsucheS von Monte Cassino wieder ausaenommen sei. vochstwah^.

' Kaiser begleiten. Der Befuch

4\tH Oesterr. Biiberrente 101.10 4% Ungar. Goldrente. . . 102.70

einstudiert zur Aufführung gelangten Prinzen von ToSkana und unterfertigt einen Verzicht auf

von Jaauart OffenbachHofsmanns die künftigen Erbrechte nach semen Ellern. Gr ver-

»t 8 H v .. wohnten Se. König!. Hoheit der Groß - zichtet auf jede Apanage auS der Hof- und Staatsdotation

Herzog mit dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich unb aU| ;cbc Quote aus den Erträgnissen deS Familienfonds.

"' ---------------k Tie Ablegung der Offizierscharge, die Entlastung

auS dem Heeresoerbande, sowie der Verlust der Orden bleiben aufrecht. Er behält seinen Namen Leopold Wölfling und erwirbt die Schweizer, eventl. eine andere ftemde Staatsbürgerschaft. Auch erklärt er, nach Oesterreich- Ungarn nie wieder zurückzukehren. Dagegen erhält er eine sofortige Auszahlung von 200000 FrcS. sowie eine lebenslängliche Apanage auS den Privat- Mitteln deS HauseS Toskana. Tas gesamte Jahreseinkommen Wölflings nach Abzahlung feiner Verpflichtungen wird, wie das Blatt erfährt, rund 30000 FrcS. betragen. Wölfling

. bereitet feine Abreise auS der Schweiz vor, was man daraus

Sarmitabt, 13. Sprit. Sie Burschenschaft Ich'-cht, b-ch Frl. Ad-nwm- b.e noch de, ihm in Montreux

Germania" hat, veranlaßt durch die HuU>igungsdraht- weilt, ihre Schwester nach Genf berufen hat, um, wie

ung der Ofen-Pester Studenten an den Reich^lMi^lQr Grasen . Ab'ch'.ed von deneloen zu nebmen.

Bülow folgende Zuschrift gcridjtct: ------ - -----.... -, , ~ .

Mr hätten uns in Angelegenheit des ungarischen lllllüfr liniS llatiiriulUlL

Cw X &»" und d°n ,u° sranzäsischen Miltlirmijsioll gingenAt»l

S*» ' fiiinßni -willcnschast. " P°r". ". April. Bel dem Fohrrob.Stroßcn.

Rciä)Stagsverhandlungen der jüngsten Tage bewegt. Mit C* I rennen ParisRoubaix wurde der Teilnehmer BaroiS m

dem Hc. se glauben wir, dag mannigfach sich aller- A t hen, 12. April. Bei den von dem Münchener Professor IDOn einem Automobil überfahren und ledenS-

Deutschtums barbbte; wir glauben t>or allem, baß ber l(A nn .cn 1UIC |1C der englische Forscher Evans bei den Fundci» aus Longwy zufolge würbe ein Ehepaar unter bem Ver Schein einer Preisgabe jener 21/s btd 3 Millionen xcut* I öcin von ausgegrabenen Königspalast inKnoffoS aus Kreta wv"*

scheu Ungarns vermieben werden könne. Wir stimmen ^eckt hat,_________ ___________________________________

mit dem Abg. Schrempf darin überein, tx& durch solche- ----------

von uns gewünschtes Verhalten das ja niemals sich irgendwie gegen den Bestand des ungarischen Staaies richtet keine Gefährdung des Dreibundes eintreten tonne. Sind doch bie Magi-aren weit mehr beim wir auf denselben angewiesen, da sie andernfalls schließlich der slawischen H«t)flut überantwortet wären. , Treu unb ehrlich stehen wir beutsche Hochschüler zu Kaiser und Reich; aber nicht minber treu stehen wir auch zu unseren!

Volksgenossen, soweit als die deutsche Zunge erklingt."

AuS Rheinhessen, 14. April. Tie Mainzer Blätter, bie eine den Lebensgang eines höheren Offiziers be­treffende Notiz dieser Tage veröffentlichen, welche wir leider in unsere letzte Nummer in gutem Glauben übernommen hatten, dürften, wie man uns von hochgeschätzter Seite rnit- teiU, einer bedauerlichen Mystifikation zum Opfer gefallen sein. Der erwähnte Offizier hat sich unmittelbar nach be- enbeter Schützest dem Militärfach gewidmet und ist nach ord­nungsmäßig bestandenem Examen Offizier geworden.

Io. Obersaulheim, 23. April. Ein hiesiger Land­wirt, dem seine Frau wegen seiner Betrunkenhest eine Gardinen­predigt hielt, suchte ihr mit einer Sichel den Hals abzu- schneiden. Die Frau wehrte sich verzweifelt und der Strest endete damit, daß ihr, während sie am Boden liegend

Nach den Ermittelungen des heffifchen Landwirstchafts- rateS bctvug der Schaden, der im Jahre 1902 in Rhein- helfen durch die 9)1 auf cp läge verurfacht worden ist, weil über eine Million Mark. In einzelnen Gemeinden belief sich der Schaden auf 50 000100 000 Mark.

Ter 1. Badische Ziegenzuchtverein Zuzen­hausen hat sich zur Aufgabe gemacht, nur bie Saanenzlege in reiner Raffe zu züchten. Zu diesem Zwecke wurde bereits zweimal eine größere Zahl solcher Tiere direkt aus der Schweiz bezogen, das erste mal im Jahre 1895, das zweite mal 1899 und zwar im Ganzen 72 Stück. Außerdem werden jedes Jahr Zuchtböcke aus bester Raffe von dorr emgesührt- infolge dessen ist der Zuchtoerem in der Lage, für absolute Reinheit der Rasse jede Garantie über­nehmen zu können. Die seit Bestehen des Zuchtoereins von diesem nach allen Gegenden Teuischlands verkauften Ziegen haben bie v ... _v._ Zahl von 500 bereits erheblich überschritten; im letzten Jahr allein

umla^rnber©^^^ ber Leistungsfähigkeit ber graphischen I kamen über 60 Stück zum Versand. Der Vorstand des Zuchtoereins

WMfommlungmil C«. wWWr

von Elektromotoren Ui Bewegung gesetzt, orientieren über qu- Ungarn gemeldet wird, haben ine Saaten, insbesondere bie mannigfachen mechanischen Verfahren, Onginal-^ityo- Weizen, im Allgemeinen s ch 1 e ch t ü b e r w i n t e r t. Ebenso

araphiesteine mit Abbrücken, stereotypierte Platten für Rota- trt burd) bcn [eyen WeUerumschlag die Obsternte beinahe gänzlich rion unb anberc Fachartikel sind zu einer lehrreichen Gruppt oei-niciuei.

vereinigt. Tas städtische historische Museum zu Frankfurt ' 1

a fflL hat eine wertvolle Sumustung hiftorisLer Vorsatz- unh UflkfbL ÖHlkSIUlltldiafL

vaviere aus bem 17. bis 19. Jechrhunbert etngesandt. Auch yUHVtl UllV

Sie Sonderaussbellung des Deutschen Buchgewerbeoer ems Bremen, 13. April. Die Generalver samm-

Leipzig, bie bereits auf ber internationalen Ausstellung tun g desNorbd eut scheu Lloyd" aenehmigte den in Turin wegen ihrer Scl)önheit Auflehen in Künstlerkreisen vom Präsidenten Gao Plate vorgelegten Geschäftsbericht unb erregt hat, ist eingetroffen. Eine große Gruppe historisä)er die Bilanz, unb erteilte Entlastung. Die Versammlung ge- Drucke unb Kunstblätter ist ebenfalls von großem Inter- nehmigte ferner den Antrag, aus ben Ueberschüssen bes ver- "" ror**s flossenen Jahres je 100000 Mk. als Grunbstock zur Bildung von Pensioussonds für bie Werkstüttenarbeiter besNord­deutschen Lloyd" unb für die auf den Lloydschisfen in den Weserhäfen beschäftigten Ladungs- und Kohlenarbeiter zu verwenden. Auf eine Anfrage teilte ber Generalbirektor Tr. Wiegand mit, baß dieses Quartal einen Mehr ertrag^ in ben Betriebsüberschüssen von reichlich 2 Mill. M k.! gegen ben gleichen Zeitabschnitt des Vorjahres ergeben habe. Das zweite Quartal verspreche ebenfalls recht gute Ergebnisse. Auf eine Anfrage nach den aus Neubauten sich ergebenden Schuldverbinblichkeiten des Lloyd erklärte

Generaldirektor Dr. Wiegand, daß sich die Gesamtsumme der aus abgeschlossenen Banktontrakten sich ergebenden Ver­bindlichkeiten auf annähernd 23 bis 24 Millionen Mark be­laufe. Diese Kontrakte erstreckten sich jedoch zum Teil auf Schiffe, welche erst in den Jahren 19031905 zur Abliefer- lung gelangen. Tie Zahlungen verteilten sich ziemlich gleich­mäßig auf bie Jahre 1903 bis 1905, sodaß in jedem Jahre etwas mehr als die Hälfte der aus Abschreibungen und Re­servestellungen verfügbaren Msttel dazu zu verwenden sei. Mst ber Frage ber Dividende habe dies nichts zu tun. In ben Aufsichtsrat wurden Direktor Tr. Jordan, K. G. Kulenkampss und Generalkonsul Dr. Schwabach wieder- gewählr. Ausgelost wurden von ber Anleihe von 1883 die Serien 8 und 30, von 1885 die Serie 1 unb von 1894 die