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14.4.1903 Zweites Blatt
 
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Dienstag 14. April 1903

153. Jahrgang

Zweites Blatt

zHe heutige Kummer umfaßt 8 feiten.

Dom Ballan.

Wahlbcwegung.

en» Aus

54 Lu Ober, halbjähriger

land und der Türkei befielenben Beziehungen, daß die Türkei fast die gesamte, an der thessalischen Grenze befind­liche Division zurückgezogen bat, uni die Truppe» in INare» öonien und Albanien zu verstärken.

Wie aus Konsurntiriopcl telegraphiert wird, spielte sich dort auf der großen Perastratze ein Panik erregender Vor- fall ab. Bier Albanesen feuerten von einemWaaen aus mit Revolvern nach allen Richtungen, ohne mdes jemand zu treffen. Eine Militärpatrouille um­ringte die Albanesen und brachte sie nach Galatha ins Serail

Dr Max König, der Zentrums-ReichStagskandidat des Wahlkreises Mainz-Oppenheim, wurde 1854 au Cber- Morlen in Lderhessen geboren. Nach einem halbjährigen Studium der Theologie im Priesterseminar widmete er sich dem Postsache. Er begann diese Laufbahn in Friedberg. Nack bestandener höherer Verwcurungsprüfung führte ihn sein Berus nach Berlin. Auch dort widmete er sich nebenbei noch dem lurisiischen Studium und bestand mit Auszeich­nung die juristische Doktorprüfung. 1899 erfolgte seine Er­nennung zum-b- Postrat und oortragenden Rat und im tepteu Zyii-ter wurde ihm das Prädikat eines Geh. Lber- po,rrats verliehen.

vezuglpret»; monathcb75iW.,Diertel» tfihrhcb Mk. 2.20; durch 'abbole* u. Zweigstellen monothd) 60 'Ul.; durch diePost Aik.L.vienel» läbrL au6ld)L BesteUg. Annahme von Anzeigen üx die laqeenummet 'te oonniUüflt 10 llhr.

eilen pirie lokal 12'91* au6iDärtt 20 ibg.

Heranlroorthd) Hhr den poliL und aQfletn. Teil U Witiko: tüt , Stadt und Uaiitr und Gerichtslaal' August Götz; tüx der, w zetaenteU Pan« Beck.

3 Disziplinargericht wurden 14 Studenten für

rmner, jedoch ahne Verlust bei Rechts zum Antritt m andere Hochschulen, relegiert, gegen 7 wurdechre Relegatton bis zum 7. August 19ü4, gegen 14 bis zum August 1903 uusgesprock-en, 11 wurden, zum Teil mit, frum ^ ohne Stellung eines Verweises zur Abteilung der treten Zuhörer verwiesen, 14 erhielten eine Rüge. Am 8. April wurden die Kanzlei und andere Raume der Universität wieder geöffnet. Wie jetzt sestgestellt wird war die unter Leitung desHllfsvereins für beourftige studierende stehewde Speiseanstait der Ort, wo sich unruhige KVPfe zur Br> s^echunL über Obstruktion und andere Ruhestörungen an

Ter hochoffiziöse Konstanunopolllanische ,Lkdam" meldet, daß die d e u t s ch e R e g i e r u n g, von dem Wunsche beseelt, der Türkei einen neuen Beweis ihrer aufrich- tigenund herzlichen Bezie Hungen zu geben, den Mause rsabri ken Befehl erteilte, wenn notwendig, die Bestellungen der ottomanifchen Regierung vor k jenigen für Deutschland auszusühren. dem Umstande, daß die türkische Presse nur in den seltensten Fällen politische VlacbnciAcn veröffentlichen darf, erscheint die Meldung des ,^ti>anr' nicht bedeutungslos und jeben- salls daraus angelegt, irrige Vorstellungen über die Be­ziehungen Deutschlands zu der Psorte gerade in der jetzigen kritischen Zeit zu zerstreuen.

Nach einer Meldung derFrkf. 3tg." aus L-osta setzt die bulgarische Regierung ihre emsige Tätigkeit behuss Grenzsicherung fort. Oberst Christoph wurde zum Grenz- wacht-Fnspektor, speziell für die türkische Grenze, ernannt. Der Kriegsminister ist heute nach Küstendil abgereist. Weitere All) b Am ach un g en jollen bevorstehen, da Bulgarien an der 700 Kilometer langen türkischen Grenze alles in allem nur über 1200 Ricrnn und 300 Gendarmen gegen» über 10000 Mann der türkischen Armee verfügt.

Ehdem Pascha, der Generalissimus im letzten griechisch-türkischen Feldzuge, wurde zum Ob er kom- m a n d i e r e n d e n der Truppen in der europä.fchen Türker ernannt Seit dem Tode Terwisch Pafchas vor zehn Zähren blieb der Posten unbesetzt Choem verbleibt in uonstanti-

Wilhelln."

Ter Namenszug besteht aus den Buchstaben ER, ver­schlungen, darunter befindet sich die römische Ziffer IX., über dem Ganzen eine Krone.

Nach einem Telegramm aus München sind dort Nach­richten eingegangen, wonach der Kaiser auf der Hinfahrt nach Italien in München eine Zusammenkunft mit dem Prinzregenten haben wird.

TerReichsanz." meldet die Ernennung des bis­herigen Ministerialdirektors Schulz zum Unterstaats­sekretär der Dauabteilungen des Ministeriums der öffent­lichen Arbeiten und des Oberbaudirektors Hinckeldeyu zum Ministerialdirektor in demselben Ministerium.

Ter Kommandeur der 6. Division, Generalleutnant o. Siebert, der frühere Gouverneur von TeutschOst» afrika, ist zur Disposition gestellt worden.

Die Trau er fei er für den verstorbenen Chef« Redakteur Köbner erfolgte auf dem Zwölf Apostel- Kirchhof. Unter dem Trauergefvlae bemerkte man den Mi­nisterialdirektor Dr. Althoff, Geh. Leaattonsrat Dr. Ha-i mann, den früheren Finanzminister Hoorecht, Professor Dr. Lassar ic. Nach TrauergesLngen und der Gedächtnisrede widmete noch der Staatsminifter a. D. Hobrecht dem Ver­ewigten einen ehrenvollen Nachruf.

Ein neues Defizit im Reichs ha us halt kommt zu Tage in der erst jetzt dem Reichstage vorgeleaten liebersicht über den Haushalt des vstafrikanlschen Schutz­gebietes für 1900. Trotz des Reichszuschusses von 6 ,00 000 Mark ergiebt sich ein noch ungedecktes Defizit von 1 lätibaö Mark. Der Hauptposten bei diesem Defizit ist veranlaßt worden dadurch, daß nun auch die Schluß rate für bte Gijen* Lahn Tnnga-Korogwe um 456 397 M5 hat überschritte» werden müssen. m ,

Stuttgart, 13. April. Der Parteitag d er Sozialdemokraten Württembergs fand Ostersonntag statt. Aba Tauscher referierte über Landespolitik, Wasner Über Reichstagswahlen. Als Hauptgegner sollen Bauern­bund und Zentrum behandelt werden. Gegen das Zentrum wurde eine Agitation durch besondere Flugblätter te* schlossen. Heute sprach Bebel vor 4500 Zuhörern über Zll- aris Handelsverträge, neue Heeresvorlagen, Steuerprojekte.

Nr. S«

d)riet täglich außer Sonnlag«.

Dem G,ebener Anieiger werden tm Wechsel mit W- ftestzlche» Canbölrt Mi -letzener jamllien» tillMer uiermal In der Woche betflclegt.

2tzolanon«druck u. Ver­lag der Brüh l'lchen llnwerl.'Buch- iuSlein» bruderd (PiellchErdent Revaktton, Lroedino» und Druaereu

Lchalftrabe 7.

Ubrefle für Develchenr «u-etgerleben.

5fm1prtd)anld)lu6 'Hx. 51.

Kculschcs £lrirt).

Berlin, 13. April. Am Ofternwrgen mobiltte daS Kaiserpaar mit den in Berlin weilenden Kindern dem Festgottesdienste bei. Nach der Rückkehr ins Schloß fand eine Familien^Zrühstückstäfel statt, wobei als Osterzeichen eine große Silberschüssel mit gefärbten Eiern serviert wurde. Am Nachmittag machte die Kaiserliche F<uinlie einen Aus­lug nach dem Schloß Bellevue, wo das Eiersuchen vor sich ging. An diesem frohen Treiben nahmen auch Studien­gefährten der älteren und die Gespielen der jünaeren kaiserlichen Kinder teil. Der Kaiser liebt es, recht schwie­rige Verstecke zu wählen, aber er ist auch gern bereit, nötigen» alls mit Weisungen den Eiersuchern zur Hilfe zu kommen. Das Koiserpaar beteiligte sich am Eiersuchen, denn auch ür die kaiserlichen Eltern wurden Eier versteckt. Die Deam- len und Bedienten des unmittelbaren Dienstes am Kaiser- Hofe erhielten Eier- und Geldspenden. Die Kaiserin hatte chon vor etlidjen Tagen Anweisung gegeben, daß dieser oder jener armen Familie eine ihr bestimmte Osterspende zuge- anbt werde. Beiläufig bemerkt ist Schloß Bellevue erst n neuerer Zeit zur Ostertummelstätte der kaiserlichen Kinder geworden. Früher, als der Kaiser noch Kind war, ühr die kronprinzliche Familie in Begleitung des alten Kaisers am Cftermittage hinaus zum Schlosse in Nieder» chönhausen, wo in dem weiten, herrlichen Parke das Oster» versuchen veranstaltet wurde.

Dem Thüringischen Ulanen-Regiment Nr. 6 ist die Verleihung des Namenszuges König Christians von Dänemark durch folgende Kabinetts­ordre des Kaisers mitgeteilt worden:

,Lch habe bestimmt, doß das Regiment fortab den Namenszug seines erhabenen Chefs, des Königs Christian IX. von Dänemark Majestät auf den Cpaulettes, Achselstücken und Schulterklappen trägt Ich erwarte, daß das Regiment sich dieser Auszeichnung als eines Beweises meines Wohlwollens jederzeit würdig erzeigen wird.

Voiitische Tagesschau.

Der Kaiser anb Professor Delitzsch.

Das Verhältnis des Kaisers zu Professor Delitzsch wird im Inlande wie im Auslande dauernd sehr ausiilerksam beobachtet So ist auch seinerzeit viel über die humoristische Begrüßung gesprochen worden, die der Kaiser dem Inter­preten vonBibel und Babel" zuteil werden ließ, als er ihn vor einigen Wochen bei Gelegenheit eines Diners unter den Gästen des Reichskanzlers erblickte. DieseBegrüßung" wurde ebenso wie das in dem Briefe des Kaisers an Admiral Hollmann enthaltene Wort vomnuten Professor" meist dahin ausgelegt daß in den Beziehungen des Kaisers zu dem bis dahin von chm sehr geschätzten Assyriologen eine Wandlung ein getreten sein müsse. Daß eine Trübung dieser Beziehungen keineswegs vorliegt trotz des Auseinander- gehens der Meinungen im Anschluß an den zweiten Delitzsch- schen Vortrag, zeigen indessen nicht nur der weitere Verlauf des Abends beim Reichskanzler und später der Hollmann- Adend; cs gebt dies neuerdings ans der Absicht des Kaisers hervor, dem Vortrag Delitzscd über seine babylonische Reise beiwohnen zu wollen. Zn der Tat ist denn auch wie ein Zeuge des Vorganges der Preußischen Korrespondenz ver- sichert diehumoristische Begrüßung" im Hause des Reichs­kanzlers nicht derart gewesen, daß in ihr irgend etwas für den Professor, sei eS auch nur entfernt Verletzendes geleaen hätte Der Kaiser trat in seiner launigen und verbindlichen Art auf Delitzsch zu.9iun, lieber Professor, wir haben inzwischen eine Lanze miteinander gebt orten!" lautete seine Anrede unter Anspielung auf den Hollmann- Brief. Die Worte wurden wegen der Sck>werhöriakell des Gelehrten sehr laut gesprochen.Aber eine sehr ein­seitige, Majestät!" antwortete dieser. Beide lachten. Alle, die der kleinen Szene beiwohnten, hallen den Eindruck, daß sich dergute Professor" prompt und geschickt aus der Affäre gezogen habe.

Russische Unruhen.

Der russischeNegierungsbote" meldet über die ätzten Petersburger Studentenunruhen: Schon gegen Ende Februar bemerkte man eine Erregung der Zuhörer­innen des weiblichen medizinischen In ft11u ts wegen der geplanten Abänderung des Prüfungsmodus. Die Erregung steigerte sich fortgesetzt und führte am 23. Marz zu einer unerlaubten Versammlung im Institut, an welcher etwa 600 Zuhörerinnen teilnahmen. Am folgenden Tage wurde das Znstitut dis auf weiteres geschlossen. T^s Dis­ziplinargericht beschloß, 317 der Hörerinnen einen Verweis zu erteilen und 28 schärfer zu bestrafen, jedoch nicht zu relegieren. Als letztere, mit Ausnahme einer, der Auf­forderung, beim Direktor zu erscheinen, nicht folgten, ver­fügte der Minister für Bvlksaufllarung, daß sie teils aus­zuschließen, teils zeitweise vom Institut zu entfernen feien. Am 9. April wurden die Vorlesungen wieder aufgenommen. _ Am 31. Mcärz betraten gegen uOO Studenten zusammen das llniversitatsgebäude und nahmen vor der Aula Auf­stellung. Tie Mahnungen des Rektors sowie des Kurators des Lehrbezirks wurden mit äußerst groben und unanftän- biaen Protestrufen beantwortet Zn einer Versammlung verhandelten die Studenten darauf über die Vorgänge im weiblichen medizinischen Institut sowie über dem akade­mischen Leben durchaus fernliegende Fragen. Um weiteren Unordnungen vorzubeugen, wurde die Universität zeitweilig

GietzeimAiizeiger

General-Anzeiger v

Amtr- und Anzeigeblalt für den Kreis Gießen

Nach einer Petersburger Meldung des Lernberaer Czas" hat in einer außerordentlichen Versammlung der Scmsttvos in Sudza im Gouvernement KurSk eine Demon- tration gegen die Regierung ftattgesunden. Die Versamm­lung lehnte es ab, an Stelle des auf Veranlassung des Ministers Plehwe seines Amtes entsetzten Semstwo-Präsi- benten Fürsten Dolgorucki eine Neuwahl vorzunehmen, und keine der VorstandSmllglieder wollte eine Kandidatur an» nehmen, damll die unverdiente Maßregelung des Fürsten Dolgorucki zur Kenntnis des Zaren gelange.

Zn Rostow am Don brachen in dem Gefängnis Unruhen aus. Eine Slbteilung Gefangener steckte die Holz- pritschen in Brand. Die Insassen anderer Abteilungen chlugen die Türen ein und wollten die vergitterten Fenftcr aufbreeben. Erst nach Hinzuziehung von Kosaken konnte die Ruye wieder hergestellt werden.

Lonbet auf der Reise nach Algler.

Präsident Lonbet ist am 12. d. M. nach Marseille ab­gereift, von wo er feine Reise nach Algier antritt. In einem Gefolge befanden sich der Senatsprusident Falliöres, »er Minister des Aeußern Delcasss und der Marineminister Uelletan. Zn Marsellle traf man gestern vormittag ein. Zn der Präfektur empfing Präsident Loubet die Vertreter der Behörden. Der Bischof von Marseille hiell eine Be­grüßungsrede, in der er erklärte, daß die Geiftlichkell in Jl ar feilte eine politisch tadellose Haltung einnehme und ich ihrer Pflichten umsomehr ergeben zeiae, als sie die Re- igion als ein für die Größe und Wohlfahrt der Nation notwendiges Element ansehe. Präsident Loubet erwiderte, die Aufgabe der Kirche sei, für den Frieden, die Brüderlich- tett und die Versöhnung einzulleten. Wenn sie diese Auf­gabe in einer solchen Weise erfülle, wie in der Diözese 'Marsellle, so habe sie ein Anrecht auf die Achtung und Unterstützung aller guten Bürger. Nach dem Empfang sand in der Handelskammer ein Bankett statt. Loubet hielt eine Ansprache, in der er auf die günsttge wirtschaftlick-e Lage Marsellies hinwieS. Er hob hervor, daß die Handelslammer sich die Vermeidung ober Beilegung von Zwistigkeiten an­gelegen sein lasse, und fordert sie auf, in den Friedens­bestrebungen zu verharren. Nach dem Festmahle wohnte Präsident Loubet den Uebungen der Turnvereine in dem Park Bar eich bei. Hier hiell Loubet eine Ansprache, in der er die Vereine aufforberte, in ihrer Tätigkeit, sich zu Verteidigern des Vaterlandes heranzubilden. Nicht nach­zulassen, namentlich am Vorabend des Tages, wo die Herab­setzung der militärischen Dienstzell es noch mehr erforder­lich mache, diese Armee zu stärken, welcher seine Syntpathie und (eine Hoffnungen angehörten, dlach Beendigung der Uebungen wohnte der Präsident der Preisverteilung bei. Später fand in der Präfektur em Diner in kleinem Kreise IllUt. ________

Gießen, den 11. April 1903. Betreffend: Ausländische Militär-LustballonS.

Das Grohherzogliche Kreisamt Gießen an Wrofcfr. Polizetamt Gießen, die Großh. Bürger­meistereien der Landgemeinden und die Gendarmerie- stattoueu des Kreises.

Wir beauftragen Eie, Militär-LustballonS, welche in Ihrem Bezirke etwa künftig ausgefunden werden, unverzüglich an unfl abzuliefern.

I. D.: Dr. Wagner.

Krlrannlmachung.

ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach $ 6 deS Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 Über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Auf- schlage« von Fünf vom Hundert, pro Monat März 1903 für den LieferungSverband Gießen pro 100 Kg. betragen:

Hafer M. 17.00, Heu Mk. 6.80, Stroh Mk. 4.70.

Gießen, den 11. April 1908.

Großherzogliches Kreisamt Gießen-

Dr. B r e i b e r t

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Wie verlautet, wird die russische Regicruna als Sühne für den Tod Schtscherbinas die Erlaubnis zur Er­richtung einer monumentalen russ ischen Kirche und eines Klosters in Tscheschrne, _ Smyrna gegen­über, verlangen. 2o.«.;-lu|"t e^h.llr Rußland vorn ökumeni­schen Parriarchate iin g-ueree, letzterem gehöriges Terrain gefcheull. Es ist ein Zeichen der intimen, zwischen Griechen-

ber Universllät versammelten. Mit Zustimmung des Ver­wesers des Ministeriums für volksausklärung wurde nun­mehr diese Speiseanstalt geschlossen.

Im Asyl für Obdackstosc in Petersburg kam es zu stürmischen Auftritten. Nachts hatten sich ungefähr 3uO Personen eingesunden, die sich aus den verschiedensten Gc- sellschaftsschichten retrutierten. Tas Gerücht, unter den­selben befänden sich zwei Detektivs, rief große Erregung und Erbitterung hervor. Cs erhob sich ein furchtbarer Tw nullt. Sämtliche Ntöbel wurden demoliert. Alles lärmte und tobte und es kam au einer großen Schlägerei. In der Mhe stationiertes Mllitär war nicht imstande, die Muhe herzustellen. Schließlich wurde die Straße gesperrt und die Feuerwehr trat in Aktton, da durch herabgesallene Lampen Zeuersgesahr vorlag. Der Feuerwehr gelang es durch kalte Douchen die Exzedenten zu überwältigen und zur Polizei abzuführen.

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