Ausgabe 
14.4.1903 Erstes Blatt
 
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en, tote

wo er sich so viel Geld er-

einer pennsylvanischen Brauerei,

Daß sie die reinen Freßkimo.

Newporter Bucht der britische Dampfer Josef Merrv Weather

loren alle ihre Habe, darunter kostbare Schmuckfachen. Bei den Versuchen, die Ladung deS sinkenden Sdhifrefl zu bergen, stieß ein Segelbot mit hundert Arbeitern gegen da- Wrack und schlug um. Vier Arbeiter sind dabei ertru nken.

Zielbewu ßte und unbewußte Malthusianer. In einer Berliner Zeitung kündigte am 31. März ein Kauf­mann, der seine Bilanz gewisienbaft gezogen und sich offen­bar überzeugt hatte, daß das Budget eine weitere Beladung durch planlose Vermehrung der Familie nicht vertragen wurde, hocherfreut die Geburt eines kräftigen Jungen zur U ltimo- ! regulierung" an. Taktvoll überließ er es seinen Freunden, zu erraten, ob seine und seiner Gattin Freude sich mehr aus die Ankunft des Sprösslings oder auf den gefaßten Entschluß bezog, daß damit dies Konto endgültig abgeschloffen sein solle. Vielleicht ist dieser zielbewußte Vater derselbe, der als Kind vor Jahren den unbewußten Anlaß zu folgender hübschen Geschichte gab. Mama ließ damals die Kinder jeden 'Abend beten:Breit aus die Flügel beide, o Jesu, meine

eisernen Kreuz 2. Klaffe dekoriert.

* Personalveränderungen. Der Kaiser hat dem Ober-Postsekretär Heinzerling in Offenbach bei seinem Scheiden

Ein Liebeslied in Eskimoll Im Hintergründe hört es an In sie versiebt der Eskimann. Ach gerne küßt' er manche Stund Ten tranigsüßen Eskimund. . Doch nach dem Süden steht ihr Sinn Was soll ihr all die Eskiminn' ? Für einen andern schwärmet sie, Ihm gilt bte Eskimelodie, Trum wendet sie den Rücken zx Dem unglücksel'gen Eskimu. Wie sieht er drob so elend aus, Hab doch Erbarmen EskimauS; Setz dies grausame Spiel nicht fort. Sonst treibt es ihn zum Eskimord; Schenk ihm dein Herz und sei ihm gut, Tann kriegt er wieder ESkimut. An deine Brust, voll deines Lobs, Sinkt dann dein treuer Eskimops/

hauptete, P. habe schwer Kranke durch seine Sprüche geheilt, ohne sich diesen Dienst bezahlen zu laffen. Was uns weiter über,Sympathie*-Kuren unter vier Augen an verschwiegenen Orten erzählt wurde, kann nicht verbürgt werden. Tie an­geblich Geheilten erklärten unserem Berichterstatter, man müsse an V. und seine .Heilmacht glauben; Ungläubigen könne er nicht helfen. Wogegen kämpfen doch die Götter ver­gebens?

Gießen, 9. Avril. Gewerbegericht. Den Borsitz führt Oberbürgermeiner Mecum. Als Beisitzer fungieren Bäckermeister Hennings und Schriftsetzer Hensel. Ter Schneidermeister Jean E. flogt gegen den Schneidergeiellen Earl M. aus Zah'-ng der gesetzmäßigen Entschädigung wegen unteuQter T nb; mg-loser

mit dem der Hamburg-Amerika-Linie gehörigen Paffagier­dampfer Alleg hany, der mit 34 Paffagieren an Bord von Port Simon kam. DerAlleghany" wurde am Bug ge­troffen. Seine Ladung verschob sich und er begann sofort zu sinken. Kapitän Haase ließ die Rettungsbote flott machen, um die weiblichen Passagiere unb die Stewardeffes an Land zu schaffen. Mehrere männliche Passagiere wurden von den Schiffsofsizieren mit Gewalt verhindert, über Bord zu springen. In, letzten Moment erschien ein Schleppdampfer und nahm die Frauen aus den Boten sowie alle übrigen Schiffbrüchigen aus, insgesamt 55 Personen. Tie Postsachen konnten nidit mehr errett»* werden. Tte Passagiere »er-

Aus Stadt und Land.

Gießen, 14. April 1903.

** Auszeichnung. Anläßlich feines UebertrittS in den wohlverdienten Ruhestand wurde dem Stationsassistenten Wilhelm Peter hier in Anerkennung treu geleisteter Dienste der Königliche Kronenorden 4. Klaffe verliehen. Derselbe hat den Feldzug 1870/1871 mitgemacht und ist bereits mit dem

ftr v. Bernstein, lyuufm». »» , .....

dem 15. April d. I. zum Flügeladjutanken Sr. Kgl. Hoheit des Grvßherzogs ton Hessen und bei Rhein ernannt Frhr. Röder v. Diersburg, Oberstlt. und Flügclodju- tant Sr. Königs. Hoheit des Großherzogs ton Hessen und bei Rhein, in Genehmigung seines Abschiedsgesuches, unter Verleihung des Charakters als Oberst, mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt

Wabl-Beweauna Iben Jungfrauen deS Dorfes eine gewiss« Hufre^rng be-

~ reu k e f , merkbar- ja man will sogar gehört habe?:, wie ein Schelm!

In Kassel haben die Konservativen sich nut Pm twrübetgc^?nbcT1 Pichen ^urtef:Eil Dich Greben

Mehrheit von einer Stimme für die Kandidatur der Jia* Dich ach. wer do de erfcht kirnt der grirren."

jionallibera len und gegendie Kandidatur der Deutsch- t Trohe, 12. April. Der hiesige, erst vor wenigen

sozialen erklärt. Infolge dieses Beschlusses hat der Vor- . ^ghren gegründete Kriegerverein hat die Anschaffung sitzende des konservativen Vereins, von Löbbecke, den Vorsitz Liner VereinSfahne beschlossen, im Vereine niedergelegt. -£ Herchenhain, 9. April. Lanbtagsnbg. Weid-

Bochum, 13. April. Die Sozia ldemokraten haben n cr sein Geschäft heute wieder ton der Firma

den Führer deS alten Bergarbeiter-VerbandeS, Otto Hu £ Sebastian Weidner n. Nachfolger gekauft und sogleich er* aus Essen, als Kandidaten für den ReichStagSwahlkrciS öffnet Bochum-Witten-Gelsenkirchen ausgestellt. Darmstadt, 13. April. Der Kunsthistoriker Geheim-

__________________!- rat Prof. Dr. Georg Schaefer feierte heute ,einen 80. G e - Heer und Flotte. burtstag. 33 Jahre lehrte Schaefer an der Hochschule und

Aus dem Militar-Wochenblatt: W- SchSf. k->t am 1. Ium 1902 in den Ruhestand. Auf Antrag deS Hauptrn. im großen General stabe, mit Prosessoren-KollegiurnS hat der Grotzhsrzog genehmigt, datz

4. /t-- I Zchaefer auch nach seiner Versetzung in den Ruhestand Mit­

glied des Großen Senats mit Stimmrecht und aktivem Wahl­recht verbleibe. Am 30. Dezember 1901 beging er das, bojähriq- Doktorjubilaum. Don Schaefers Schriften ttennen Jreude. und nunm dem kuchlcm heim.

* Manila, 13. April. Tas Flaggschiff deS Ad Eerilists'sttttl.

mirals MontojoReina Christina", welches in der <5e ed Gießen, 14.April. Daß auch in Oberheffen ein Gesund« schlacht bei Manila am 1. Mai 1898 gefunfen ift 5 c f e r allerdings ganz uneigennützig, seine Mitmenschen von ist jetzt gehoben Irotbcn. In dem Schiffe toutben ettoa (. cren ocil)cn Ju befreien sich bemüht, dofür gab eine Der- ftnden @n Ofsizi^ welch"' 1>en Degen fn^r^?L Adlung gegen den «ojäh^gen -anbwirt J°->°nn«°nr°'> an der Seite irrig, war von 15 Kugeln getroffen. Die Ame P. °°n Jnheibcn welche d,c -traftammer m >°"9-r Der- ritaner beabsichtigen, die Ucberrefte der Gefallenen nach Handlung betchaftigte, den BeweiS. P. war angeklagt, bet seemännischem Brauche in das Meer zu versenken. Die Anwendung seiner , Kurmethodc " an einem noch nicht 14 Spanier wünschen dieselben in der Heimat zu bestatten Jahre alten Mädchen den Absatz 3 des § 176 deS Straf* * Prinzessin Luise. Wie aus Budapest telegra- gesetzeS außer Acht gelassen zu haben. Tie Verhandlung fand phiert wird, will derPester Lloyd" aus Dresden von beft- Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Rur daS Urteil nebst unterrichteter Seite erfahren haben, daß die Regelung der Begründung wurde öffentlich verkündet. Darnach ist der An- PersonalverhÄtniss-der früheren Kronprrnzesnn »an ., . m(lt durch das Mädchen und auch durch desten Ä Ä ^ner^se er^sgl^werd'e Mutter, be. der er auchstnewtur angewand. ha., belastet

wie ja auch bisher alle auf diese Angelegenheit bezug worden. Die AuSiaqe deS MadchenShabe sichaber meinem lichen Maßnahmen im Einvernehmen zwischen den Höfen Punkt als roentg glaubwürdig erwiesen, so daß der Gerichts» ton Dien und Dresden getroffen wurden. Hof die Schuld des P. als nicht genügend nachgewiesen er-

Ein schweres SchiffSunglück. Aus Newyork achtete und zur Freisprechung gelangte. Was man über >wird telegraphiert: Bei dichtetn Rebel kollidierte in der den sonderbaren Medizinmann von Inheiden außerhalb deS Gerichtssaales hätte, war allerdings erstaunlich. Man be-

Will Satan »nich wft?'Iifwfn"^7"H7hmzollem^^m^m7^e!" (1859)'; I °°rschlingeu, fo lag die Snglein singen: die« K,nd soll un. .Denkmäler der Elfenbeinplas.rk des großherwgl. Muieum« r-r-tzetsern 1" SI«nunder Nnsisi-'ow.rth^rerftw^

u Darmstadt- (1872); .KunstdenkmSler im Srohherzogtum d->ß auch er da, Kelchen.p/MP-rn konnte schwg er - krestcn: Kreiß Offenbach (1885), Kreis Erbach (1891), Kreis «hnlich m, dem Wunsche. ,.D>eS Kmd soll unser Wimpfen (1898)': _Dom zu Fünfkirchen(1891);Kunst- letztes sernl" , . m

historischer Bilderkalender für das Großherzogtum Hessen- . , A.p.B. -ber ä liesse Bierbr au er in nJ3 er* fl8g6. * einigten Staaten, Peter Kirchhof m Rewyork, hat letzt

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den dort fröhlich in Tunner- und Sängerkreisen, denen er seit Nachbarstaaten. Der Sparkafferechner W. Eichler in vielen Jahren angehott, und bann un Familienkreise Mncn Dreieichenbain wurde verhaftet. Es soll sich an der ihm 90. Geburtstag gefeiert. Er wurde am 20. Mai-z 1813 m anüertrouten Kasse ein Defekt von mehreren tausend Mark Alzey in Rheinhessen geboren, und da sein Vater früh starb, ergeben haben, die Eichler mit einem Diebstahl von dritter mußte er schon mit 12 Jahren als Brauerlehrling sein eigenes Seite erhören will. Man schreibt aus Worms: Bei Brot verdienen. Nachdem cr sein Handwerk gelernt hatte, den Erdarbeiten zur Anlage einer Villenkolonie stieß man (Qnbctc cr 1837 Newyork und fand bald Beschäftigung in -----------, ................... auf Gräber aus der Hallstattzeit die schöne Beigaben ---

aus dem Dienst den Charakter als Rechnungsrat verliehen, bronzene Armringe mtt^ck^r ^ne gr ßere i - daß er 1839 mit 300 Dollars in der Stadt Newnork

Versetzt find: der Postrot Kroll von Dormstodt "gLtMK «nC ito.nl onfongen konnte, deren Bier er selbst

Dresden, der Ober-Postmspektor Kl,ni von Berlin nach Paulus-Museum ül^rwiesen. Die städttschen Be- herumfuhr. Aus seiner 1840 geschloffenen ersten Ehe sind Darmstadt unter Ernennung zum Postrat, Ober-Postprakttkant Gaffel ernannten den Reichstagsabg. Dr. Ende- noch vier Kinder am Leben, auS der zweiten Ehe mit Mane

Däsch von Bad Nauheim nach St. Johann (Saar), Ober- m(rnn wegen seiner .Verdienste als Beigeordneter zum El. Korrel, die ihm seit 49 Jahren tätig zur Seite sseht, Postsekretär Erdmann von Gießen nach Königsberg (Pr.), Ehrenbürger. noch fünf. Außerdem gehört die Familie eines anderen

die Postmeister Graeff von Grünberg nach Langen, Greßer .. ------- -------------- =- Kirchhof'schen Schwiegersohnes dazu, deffen Fran gestorben

von Butzbach nach Büdingen, RohdieS von Büdingen nach ist. Diesen Familien sind 33 Enkel und zwei Urenkel Kirchhofs

Proust und Schmidt von Werdohl nach Grünberg; die Ober- « * 1 cntsproffen.

Postassissenten Fischer von Grünberg nach Butzbach, Hahn Magdeburg, 13. Apnl. Em Fraulem 6 . Eskimo-Poesie. Zu einem Bild, da? eine Eskimo-

von Büdingen nach Mainz und Langsdorf von Frankfurt llabm der Apotheke von Dr. Otto K^use auf de P - darstellt, dichtet man in derKopenhagener Sonntagsp.":

(Main) nach Friedberg; die Postoffistenten Glenz von Bad kur,sten Blume heute nachmittag drei Revolverschusse ) «Zon Seehundskot'letts leben sie,

Nauheim nach Caffel, Hilger von Großgerau nach Friedberg, ab. Blume wurde schwer verletzt nach dem Kranken- Am eis'gen Pol die Eskimi,

PieS von Mainz nach Büdingen, Rullmann von Friedberg Hause verbracht, die Attentatenn verhaftet. Sie ist die frühere Unb manche drunter, treibens so,

nach Caffel, Rupp von Sachsenhausen nach Gießen, Stock Braut des Blume, der Ostern mit einer anderen Hochzeit von Mannheim nach Büdingen. Uebertragen ist: die haben sollte.

snorwnUxmn n ft S t r p P t n r ff P r [ e in Bukback, dem Berlin, 13. Apnl- Em Liebespaar hat im

m r.. , ftf.rA.nirxft,r mi8 ^rnnPfnrt z die Hause Blumenstraße 71 einen S elb st m o r d v e r su ch be- Postinspektor t r 5 g er nu8 handelt sich um eine 25 jährige Plätterin

Verwaltung emer Ober-Pospekretarsstelle dem Ober-Post- ^^nziska Z. unb einen jungen Kaufmann, Namens Weiß. Praktikanten Haubach tn Gießen. Etatsmäßig an- ttankLasvl, letzterer schoß sich eine Revvlver- gestellt sind: die Postaffistenten Herzberger in Hungen, kugel in die linke Brust. Beide waren bei Bewußt- Huber in Bad Nauheim, Kanngießer in Gießen, Reidel sein, als man sie in der Wohnung des Mädchens auffand, in Büdingen, Thiele in Vilbel, TrinkauS in Lauterbach; ferner Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

die Postanwärter Lotz in Gießen, Mann in Osthofen, Reif "Paris, 13. April. Ter Lu f t s chi f f e r L e b o ud h in Butzbach. Nuppel in Lauterbach und Weitzel in Nidda; unternahm mu Samstag zwei neue Versuch« mrt semem als Poftverwalter: der Pasiaffisient Vetter in Mratzfelda. lenkbaren Luftschiff Jegte »"e Gesamtskeck- von 19

1 1 r v, ... ^sdmpbps Kilometern tn einer Hohe von 200 Metern zurück. Beim

Angenommen sind: zu oftanmartern♦ n Ker Luftschiffer auf den Dufsteige-

Böcher in Grunberg, die Vizefeldwebel Joekel m Lich, Pfeifer Die Versuche sind glänzend und ohne Stör-

in Schotten, der Wachtmeister Lorenz m schlitz. Postgehulfe ung verlaufen. Lebaudy beabsichtigt, demnächst eine neue wurde der Realschüler Kühling er in Gießen, ©eftorben zu unternehmen und dabei Paris zu durchqueren. ist der Postdirektor a. D. Seitz in Lauterbach. Ter llntersuchungsrichter Leydet hat sich in ein Landhaus

Der vierte Verbandstag der HülfSschulen zurückgezogen, wo er seinen Bericht an den Generalproku-

DeutschlandS findet, wie wir bereits mitteilten, am 14., rator über die Humbert-Affaire abfassen wird.

15 und 16 Avril in Mainz statt. Der Verband hat vor * Paris, 13. April. Ein Einwohner des Departe-i . üWfrönfrttrtft

tikn Dingen bekanntlich di- möglichst weite Verbreitung mentS Ak>dche «rhlett die °Ech« Nachmcht daß em ,n Lillllst Ulid l(TtU|(1) 11 |L

hpr Cuifä.frfmrMi Für hip Sckiwackipn am Geisse sick zum Kalkutta verstorbener Verwandter ihn zum alletntg en ,

«» W Ä »*: !ÄÄ ÄÄ.Ä8ÄIÄ sinniges Kind zu rechnen, also wären bereits Städte mit Leutnant der Leibgarde-E^adronPaul v. Bour- christianapu unb die Gründung einer scnola »torica in Rom für die 1520000 EiMvohnern in der Lage, eine Hilfsschule zu going wurde ber Kletn^Ernftedl als Leiche aus der Herausgabe von Dokumenten sei. Redner schließt mit einem .Au!

errichten. Von diesem Ziele aber sind wir noch weit ent- Tonau gezogen. r Wiedersehen in Berlin im September 190«-. Dann sprach

ferntt noch bleiben viele Tausende bildungsfähige schwach- 'Bozen, 13. April. In Male wurde em Erd- noch Harnack-Berlm, der dem Bürgermeister von Rom, dem

sinnige Kinder ohne geeignete Erziehung und Bildung beben mit unterirdischem Rollen verspürt. UnterrichtSmmister und dem König den Tank der Kongreßteilnehmer

Die Mehrzahl geht mit zunehmendem Alter einem körper- * Ca d iz 13. April. In dem Lagerl>of berEampania sprach. ^eTrischund Marcell Salzer veranstalteten gemein- lichen und geistigen Siechtum entgegen, und ein großer Transatlanttca", in dem 4o 000 Faß Petroleum ausgestapelt . am Karfreitag in Hamburg eine Vorlesung. Zum Vortrag Teil beschließt einst in Armenhäusern und Gefängnissen ein waren, brach heute eine Feuersbrunst aus. Bisher ^^testamentarische Tichtungen. (So außerordentlich in

trauriges Dasein. Universitätsprvfessor Dr. So m m e r hat ist niemand verunglückt. Da sich nur 30 Meter entfernt Anspruch genommen scheint demnach Fräulein Triesch nicht zu

für den 16. April zum Besuche der psychiatrischen Klinik ein Pulvermagazin befindet, sind alle Maßnahmen zum sein. D. Red.)

in Gießen eingelaben und einen Vortrag über die ver- Schutze desselben getroffen, und Gräben angelegt worben, e

schiedenen Formen der Jdiotte tont Standpunkte der The- um das brennende Petroleum fortzuleiten, rapie unb Prophylaxe (mit Projektionsbildern und Krankenvorstellungen) in Aussicht gestellt. Die Versamm­lung in der psychiatris chen Klinik findet am Don­nerstag den 16. April früh 11 Uhr statt. In derselben sind die Mitglieder der medizinischen Gesellschaft und Angehörige des Lehrer st andeS hierdurch eingeladen.

"Die Herb st manöver deS 18. Armeekorps /tnben in diesem Jahre vorwiegend im Regierungsbezirke Wiesbaden statt. Die 25. Division manövriert im nördlich­

sten Teile deS RegieningSbezirkS, den Kreisen Biedenkopf und Dillenburg, sowie im Kreise Wetzlar und Teilen des Kreises Marburg, die 21. Division vorwiegend im mittleren Teile des RegiertlngSbezirkS Wiesbaden und dem südlichen Teile deS Regierungsbezirks Arnsberg.

** Beginn deS Reichstagswahlrechts. Rach 5 187 des Bürgerlichen Gesetzbuches wird bei Berechnung | einer Frist, für deren Anfang der Beginn eines Tages der maßgebende Zeitpunkt ist, dieser Taa mitgerechnet. Ties gilt auch bei der Berechnung des Lebensalters vom Tage der Geburt. Das Lebensjahr ist also mit dem Ablaufe des dem Geburtstage vorhergehenden Tages als vollendet an­zusehen. Danach ist e5 nicht zweifelhaft, daß die am 16. Juni 1878 geborenen Personen bei 8en bevor­stehenden Wahlen wahlberechtigt sind und in die Wählerlisten aufgenommen werden müssen.

(?)Wer den jung en Lehrer haben will." Folgendes netteS Vorkommnis wird unS gemeldet: In einem Torfe Lbeehestens, in welchem mit Beginn des neuenSchulj.chres eine weitereShulstelle errichtet werden soll und wo eine Dienstwohnung für den neuen Schulverwalter nicht vorhanden ist, wurde durch b;e Ortssckzelle bekannt gegeben:Wer den jungen Schullehrer haben will, kann sich auf der hiesigen Bürgermeisterei melden." Man merkte sofort, daß ein Teil der Ortsbevölkerung diese Bekannt­machung falsch aufgefaßt hatte, denn cS machte sich unter

Singcflen siehet voller Freud in jeder gern die ESkimaid.

Sie singt am Meere sehnsuchtsvoll