Ausgabe 
14.3.1903 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. «2

rietet tieft* au Bei toonmoQ»

Dem (Äiebntet Brynfltt werden im Wechsel mtl dem VefKlche« tantoirl dieiefceaer Kamillen. lUUlet viermal ui bet tHod)t deigelegl.

Roiaiioneörud u. Ver­lag bei Vr 2 tzi Ichen Univers.-Vuch-ii Siein- eruderri('V«rt1d)(fcib«ii) VUbohion, »rpebttto* und Trude in. »chalfteahe 7.

Bbiefte tüt Tepeschen, «»zetger Sieten.

Aernipr»«dani<1>ittt51

(Erstes Blatt.

153. Jahrgang

Samstag 14. Märzi 903

GietzenerAnzeiger

" General-Anzeiger w **7

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Ve.nabpeeS msnuilich/bin, eiert* tähthd) Ml tJO. du.ch ubboie- u. MiueigfteUen monatlich 65 1<1 . buich die Von TIC r viertel- jobil auelcbl BeNeU^ Annahme von Anzeige» tui bi« layeenumiiiet bi« ootmuiay« 10 tlhi, ßeilenpiti» total IttH« a**n>dil« tu tilg.

l< < i an l ree il h d): tOi den polu » allflem, teil v tirtifo, »üe ,eiabi und vanb* und .cheiichiesaai' tuet T lato, tüi den An» leiiiemeil f'ont Ve<k.

Kclranntmachung.

DoS nachstehende Ausschreiben des Untersuchungsrichters I em Großh. Landgericht der Provinz Rheinhessen bringen wir mit dem Ersuchen zur öffentlichen ftenntni«, sachdienliche An­gaben uns oder dem Großh. Untersuchungsrichter I zu Mainz machen zu wollen.

Gießen, den 18. März 1903.

Grottyerzoguu e* venire mmt Gießen.

Hechler.

Ansschreiben.

Am 14. Februar 1903 zwischen 12 Uhr fuhr die ver­haftete Angeschuldigte Katharina W. in Begleitung ihres in Marburg am 4. Februar 1903 geborenen Kindes weiblichen Geschlechts von dort nach Frankfurt a. M. und zwischen 4 biS 5 Uhr nachmittags noch Mainz oder Kastel weiter. Bei ihrem Eintreffen in Mainz war sie nicht mehr im Besitze deS Kindes und will solches während der Eisenbahnfahrt an ein unbe­kanntes, jungeS, schwarzgekleidetes Ehepaar, welches nach Angabe der W. rheinabwärtS weiter gefahren ist, verschenkt haben.

Nach den seitherigen Ermittelungen besteht der dringende verdacht, daß die Angeschuldigte das Kind auf verbrecherische Weise beseitigt, vielleicht im Rhein oder Main ertrankt hat.

DaS Kind trug auf der Reise ein rotgestricktes, wollenes Jäckchen, weißlemeneS Hemd, graue, gestrickte, wollene Wickel- schnür, rot und weiß gestreifte Emschlagdecke und zwei weiße wollene Windeln.

Drahtbejcheid unter I. 1264/03.

Mainz, den 12. März 1903.

Großh. Untersuchungsrichter L

Bekanntmachung.

In der Zeit vom 7. bis 14. März 1903 wurden in hiesiger Stadl

gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Paar Handschuhe, 1 schwarzer Damengürtel, 1 schwarzer Hut und 2 Pferdeteppiche:

verloren: 1 goldenes Medaillon mit 2 blauen Steinen und 2 Portemonnaies mit Inhalt.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den 14. Atorz 1903.

isiotjhrczvgiimev i'u.ijetaml Gießen.

Hechler.

Dtnlsches Llrich.

Berlin, 13. Alärz. Der Kaiser fuhr heute in den Grünewald zur Pirsche, nahm im Jagdschloß Grünewald das Frühstück ein und kehrte zu Pferde nach Berlin zurück. Am Nachmittag wohnte der Kaiser einer musikalischen Unterhaltung beim Grafen Hochberg bei.

Der Kaiser hat an Major Orman, den Schwieger­sohn des verstorbenen englischen Feldmarschalls Sir Lintorne Simmons, folgendes Beileidschreiben ge­richtet.

Wollen Sie Ihre Frau Gemahlin meines tiefsten Mitgefühls für den Verlust versichern, der sie betroffen bat. Der verstorbene Feldmarschall wohnte vor vielen Jahren den großen Manövern vor meinem Großvater bei, und ich entsinne mich wohl, ihn oft gesehen zu haben, wie er Seite an Seite mit meinem verstorbenen teuren Vater ritt. Er war damals sehr freundlich zu mir und hat mir manche Geschichte erzählt, die sich auf seine brillante Laufbahn bezog.

Wilhelm, Feldmarschall."

Nach einer Washingtoner Meldung desStert Tgbl." besteht nicht die Absicht, Admiral Evans nach Deutsch- land zu entsenden.

Wie dieNordd. Allg. Ztg." aus zuverlässiger Quelle erfährt, wurde Regierungspräsident von Brandenstein in Hannover, der um seinen Abschied gebeten hatte, zur Disposition gestellt und statt seiner Oberregierungsrat Baltz, in Breslau zum Regierungspräsidenten in Magde­burg berufen.

In der heutigen Bundesratssitzung wurde oer Antrag des G.oßherzvgtums Sachsen, betreffend Präg­ung von Denkmünzen zur Erinnerung an die Vermähl­ung des Großherzogs von Sachsen, genehmigt. Sodann wurden die von privaten Versich.rungsunternehm- ungen zu erhebenden Gebühren für 1902 fest­gesetzt. Ferner winde zugestunnit den Ausschußberichten über den Entwurf des Gesetzes für Elsaß-Lolhringen be­treffend Llbänderung des Gesetzes vom 5. Mai 18ö0, über die Erhöhung der Lizenzgebühren für den Kleinverkaus geistiger Getränke und Ermäßigung der Weinsteuer, über den Entwurf der Verordnung uoer das Strafverfahren vor Secmannsämtern und des Gesetzes zur Abänderung der Seemannsordnung, sowie über die Vorlagen betr. Entwurf von Bestimmungen wegen der Beschäftigung jugendlicher Arbeiter auf Steinkohlenbergwerken Preußens, Badens und Elsaß-Lothrmgens, sowie betreffend Behandlung der noch im Umlauf befindlichen Taler dstreich ischen Gepräges.

Die Berliner Stadtoerordnetenversamm- ,ung beschloß zur Vermeidung einer Erhöhung der Einkommensteuer aus den Abschreibungen zum Erneuerungsfonds der Markthallen Mk. 3 500000 zu ent­nehmen und dadurch den Etat ins Gleichgewicht zu bringen. Zur Beratung der Frage, wie durch Ve rmehrun g der

Einnahmen künftige Ausfälle im Etat gedeckt werden können, soll eine gemischte Deputation eingesetzt werden. Die Versammlung erhöhte ferner das Schulgeld für Schüler der städtischen höheren Lehranstalten um durchweg 10 Mark.

Nach einer römischen Depesche wurde Kardinal Kopp heute vom Papste in Audienz empfangen.

Weimar, 13. März. Die Regierung halte in die dem Landtage zugegangene Vorlage über das Fleisch­beschaugesetz unter anderem die Bestimmung auf» aenommen, daß auch Hausschlachtungen dem Be­schauzwang unterliegen sollten. Diese Bestimmung wurde bei der Abstimmung über die Vorlage mit geringer Mehrheit von den agrarischen Abgeordneten zu Falle ge­bracht. Darauf erklärte Departementsches v. Wurmb na­mens der Regierung, baß diese nunmehr, nachdem der Beschauzwang für Hausschlachtungen nicht genehmigt wor- den sei, auch das von den Landwirten gewünschte Gesetz über d i e Schlachtviehversicherung zurück ziehe, für das der Hausschlachtungsbcschauzwang eine conditio fine qua non sei.

Aus Bayern, 13. März. Ein Zentrumsblatt, der Regensburg. Anz.", hat ergründet, weshalb im Voigt- lande jüngst die Erde gebebt hat. In derAugsb. Abend- Zeitung" lesen wir darüber:

Die evangelischen Arbeitervereine haben dem cha­rakterisierten Falscher und Renegaten, Exjesuiten Grasen Hoensbroech, das Reichstagsmandatfür Rei­chenbach angeboten und Hoensbroech hat die Kandi­datur angenommen. Das ist der wahre Grund, weshalb im Voigt la nd jüngst dieErde ge­bebt hat."

Wahlbcwegung.

In den der Frankfurter sozialdemokratischen Agi- tationSkommifsion unterstellten Wahlkreisen wurden folgende Kandidaten aufgestellt: Frankfurt Stadt und Land: Wil- helin Schmidt-Frankfurt a. M., Höchst- Usingen: Fried­rich Brühne-Frankfurt a. M., Wiesbaden: Gustav Leh- mann - Mannheim , Montabaur-St. Goarshausen: F. A. VetterS-Gießen, Limburg-Diez: Robert Habicht-Frankfurt a. 3)1., Friedberg-Büdingen: Hein­rich Busold-Friedberg, Hanau-Gelnhausen: G. Hoch- Hanau, Aschaffenburg: Eduard Gräf-Frankfurt a. M., Lohr: Georg Diehl-Frankfurt a. 3)1, Wetzl ar-Alten- kirch en: August Bebel-Berlin.

Marburg, 13. 3)lärz. Wie bestimmt verlautet, beabsichtigen die Antisemüen im hiesigen Wahlkreise, diesmal Dr. Böckel, weil er trotz gegebenen Versprechens den Reichstag zu wenig besucht hat, bei der kommenden Reichstagswahl fallen zu lassen und dafür den Redakteur Zimmermann von derDeutschen Wacht" in Dresden als Kandidaten aufzustellen.

Heer und Flotte.

Berlin, 18. März. Dem Generalobersten v. Hahnke wurde der Rang eines Generalfeldmarschalls ver­liehen. Der »Nordd. Allg. Ztg.* zufolge richtete der Kaiser an denselben eine flabmetsoröre, in welcher er ausspricht, daß er ihm die Auszeichnung als erneuten Beweis der fort­dauernden Anerkennimg seiner reichen Verdienste, sowie seines besonderen Wohlwollens verleihe.

yiuiH uni» Juiiö.

(Sieben, 14. März 1903.

Hessisch -Th ur. Staatslotterie. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klaffe wurden folgende Gewinne gezogen: 200 000 'DU. auf Rr. 74592 (Alzey), 40 000 Mk. auf Nr. 67879, 10 000 Mk. aus Nr. 22689 77860, 5000'DU. auf Nr. 67439 91716, 3000 Mk. auf Nr. 9385 17787 52965 63282 69942 73469 74145 84695 87522 99677, 2000 Mk. auf Nr. 967 3424 4733 7688 8199 8269 12o24 18921 30766 81742 89616 40035 (Gießen) 51350 51654 54337 55030 56936 62429 66825 71048 76108 81393 93576 94497 96054 98761. Ohne Gewähr.

** D i e zweite Kammer der Landstände hält ihre nächste Sitzung erst am Donnerstag, dem 13. März, ab. Die austerordentlich große Tagesordnung bringt zunächst drei Regierungsvorlagen. Entwurf eines Gesetzes, die Aus- fübrung des Reichsge,etzes über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau betreffend, das Ministerhotel be­treffend, und die Position Bb6Räte bei den Pro- oinzialdir e ktionen" der Besoldungsordnung vom 9. Juni 1898 betreffend. Dann folgt die Vorstellung des Ober­bürgermeisters Mecumzu Gicsten, Son ntagsruhe im Handelsgewerbe betreffend. Weiterhin lommm die Regierungsvorlage, Entwurf eines G.fttzes, die Entmün­digung wegen Verschwendung oder wegen Trunksucht betreffend, der Antrag der Abgg. Molchan und Genossen, die strafrechtliche Verfolgung von Veranstaltungen trügerischer Ausverkäufe betreffend, der Antrag der Abgg. 0. Brentano und Genoffeu, die Entschädigung unschuldig Berha steter be- tressend; Antrag, die Errichtung einer weiter en Pro- fessur für Nationalökonomie auf der La ndes- unioer fität Gießen betreffend, Vorstellung einer An­zahl homöopathischer A rz:e, 1 i»pen f ier re$t d er homöopathischen Aerzte betreffend; Antrag des ^bg. R p^r Prämiierung von P, erden b t f .nd, Antrag oer l.ügg. Jtordf uns Geir. _n. Einr.^lung genossenschaftlich er H en g st h u l t u n g e n betr.;

Antrag der Abgg. Schönberger und Genossen, die Ent- s ch ä d i g u n g f ü r an Maul- und K'lauenseucheg e- fallenes Rindvieh betreffend, Vorschläge zur Re­form der Unfallverhütung bei Bauausführ­ungen, endlich die Anfragen: das Vorgehen der Staats­behörden gegen die Ausbreitung des ansteckenden Scheide­katarrhs unter dem Rindviey, die Ent fest ig- un g von Kastel, die Wasserpest in der H0 rlof f, die Errichtung landwirischastlich er Lchrkurse für Soldaten, bie elektrische Dahnan läge von Mainz nach Wiesbaden, Verlegung der Haltestelle Ranstadt, die Arbeitszeit des Rangierperso- n a Id auf Bahnhof Gießen, die Lohnverhält­nisse der Arbeiter an der ehemaligen Main-Neckar- Eisenbahn betreffend re. rc.

* Prüfung in der Fortbildungsschule. Gestern von 46 Uhr fand in der Stadtknabenschule die öffentliche Prüfung bet hiesigen Fortbildungsschule statt. Auf besondere Einladung wohnten dieser Entlassungs- Prüfung der Vorsitzende des Lrisgewerbevereins Summer- zienrat Heyligenstädt, der Vorsitzende der Handwerks­kammer Stadtv. Petri und der Prüfungsausschuß der Gesellenprüfung bei. Im 1. Teil der Prüfung wurde ein übersichtliches klares Bild über gewerbliche Buchführung und Wechselkunde entrollt. Man fah, daß die Schuler mit Verstänonis in die Sache eingedrungen waten. Praktische Beispiele an der Hand der gefertigten Schülerhefte er­läuterten den Gang einer geebneten Buchführung. Der 2. Teil erstreckte sicy auf ine Prüfung in Arbetterversicher- ungsungelegenheitcn. Es wurde geprüft über Kranken-, Uns all-, Invalidität und Aliersueistcherung. Die Schüler gaben in präzijen Antworten Aufschluß über die in diesem Gebiet gestellten Fragen. Zm 3. Teil wurde über Kosten Veranschlagungen geprüft. An der Hand einer Detail» zeichnung gaben die Bauhandwerker Auskunft über Be reajnung von Material, Gesellenlohn, allgemeine Unkosten und Geichuftsgewinn. Sehr gute Kenntnisse zeigten die Sck)üler in Materialkunbe. Ausgelegte Hefte über Buch jül/Tung und Kalkulation gestatteten einen erfreulichen Ein- olict in bie rege Tätigkeit und bewährte Leitung der Gießener Fortbiloungsschule. Am Schlus,e, vor der Ver­teilung der Zeugnis, t, ermahnte Rektor Hahn die Schüler eifrig weiterzustreben. Kreisschulinipcktor Prof. Lucius zollte daraus der Leitung und den Lehrern seinen Dank iur die guten Erfolge, stadtv. Petri und Kommerzienrat Heyligenstädt dankten im Namen der Handwerks-Kam­mer rc,p. Ortsgewerbevereins für die freundliche Ein­ladung und ipruujen chre volle Zufriedenheit über die bar» gcbotuicii £cqi.ungen aus, bie dem Handwerkerstände zum Segen gereichen.

* * Gesellschaft für soziale Reform. Die Sektion Lbeth.s,en w^ro ihre erste öffentliche Versammlung in Gießen voraussichtlich Ende April ober Anfang Mai abhalten.

Vom Kun st verein wirb uns geschrieben: Unseren Mitgliedern und Kunstfreunden können wir mitteilen, daß es bum Vorstand gelungen ist, für Ende dieses 'dionats eine hervorragende Kollektion von Gemälden eines Schweden, Bruno Liljefors aus Stockholm zu erhalten. Ferner sind noch roeiLte bedeutende Werke bekannter Meister zur Ausstellung angemeldet.

"OesfentlicheLesehalle. Manche Famllie wird bei den bevorstehendcn Umzügen ihre Hausbubttothek sichten und enlbuhrliche Bücher uno Zeitschriften ausschetden. Man erinnere sich hierbei der ösfenttichen Lesehalle, der jede an- gemuffene Ergänzung ihrer Bestände stets willkommen ist. Ellvatge Gescuetike wolle man während der Ausleihestunden im Torhäuschen am Sultersweg gefälligst abgeben.

* Die Anlagemusik findet morgen um 12 Uhr in der Süd-Anlage statt. Gespielt werden: 1. Krönungs- marsch, Meyerbeer; 2. Melodie, Rubinstein; 3. Venus, Walzer, Lincke; 4. Finale a. d. Lp. Aida, Verdi.

* * TiePalltsaden auf dem Promenadenweg nach dem Schiffenberg, deren Entfernung bereits in der Stadtverordneten-Ver)ammlurg gewünscht rouroe, und deren Vermehrung jüngst in der Generalversammlung des Ver> schönerungsvereinS getadelt worden ist, werden, wie wir erfahren, demnächst vetschw.nden und einer Warnungs täfel für Radfahrer Platz machen muffen.

* * Revision bet Handwerksbetriebe. Die ^Handwerkskammer h^t bekanntlich buschloffen, eine Revision sämtlicher Handwerksbetriebe zu veranstalien, einerseits, um festzuftellen, ob den Vevordnungen der Kammer, insbe­sondere auf dem Gebiete des Lehrlingswesens all­seits nachgekommen worden ist, andererseits um für bie Anstellung von Beauftragten geeignetes Material zu ge­winnen. Nachdem bie um.angreichen und schwierigen Vor­arbeiten nunmehr beendet sind, wird demnächst mit der Re­vision begonnen werden. Bis dahin ist jeder Handwerker in der Lage, Versäumtes nach^uholen und sich vor Strafe zu schützen. Wir wollen nicht oerfthlen, auch hier die Handwerker an ihre gesetzlichen Verpflichtungen, die alle zur Förderung und Bcsserung der Lage des Handwerker­standes dienen, zu erinnern.

() Friedberg, 13. März. Tie Zahl der Besucher der hiesigen Gewerbeakademie ist m kurzer Zeit der­artig angewachsen, daß bis zur Fertigsteliung des neuen monumentalen Akabemie-G.bäudcs noch drei weitere pro­visorische Lehrsäle jür das nächste Sommerhalbjahr ein­gerichtet werden müssen, lieber neuere Ziele und die Entwickelung des höheren, technischen Unterrichtswesens unter Berücksichtigung der englischen und amerikanischen Unterrichtsmethode gießt das Programm nähere Auskunft.

Mainz, 13. -.ärz. yt nunmehr der Kriminal­polizei g.lungcn, ein. g anzeBandevon Einbrechern zu verh.ft.n, wclcke - Mo na. en b.re ts unser- Stadt, be» jonders die Neustadl, unsicher machte. sind zumeist