Ausgabe 
13.11.1903 Erstes Blatt
 
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Vermischtes.

Gerichtssaal.

Kongreß noch vor Weihnachten unterbreitet werden könne.

372%Reichsanleihe

legen, abgelehnt.

3°/o

37.%

3%

372%

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. 90.80

. 101.85

. 90.80

. 100.15

. 100.00

. 102.70

riskierte und unversehrt auf einem in dem Einschnitt fest­sitzenden Felsen landete.

103.70

64.90

32.10

37.05

144.80

44.25

41.40

do.

Konsole do. . .

Heesen Oberhessen

In der SLadtkirche.

Vormittags 972 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Vormittags 11 Uhr: Militäraottesdiensr.

Pfarrer Euler.

Nachmittags 212 Uhr: Kinderkirche ftir die Markusgemeinde.

Pfarrer Schwabe.

Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Abends 8 Uhr im oberen Konfirmandensaale: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde.

Donnerstag den 19. November, abends 8 Uhr, im unteren Konfirmandensaale, Kirchstraße 9: Bibel stunde. (Apostel-

4°/o Italien. Rente , . ,

47,-6 Portugieser . . ,

3«/k. Portugiesen. . . .

1-6 O. Törten . . .

TQrkenlose.....

47a Grieoh. Monopol.-Anl. 47,-6 äussere Argentiner

und Wetzlar.

2. Berlin, 13. Nov. DieGauß", das' Schiff der r Sounlarg die Azoren

Telephonischer Kursberichte

ij'ranktnrt a. 31., 13. November 1903.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 13. Nov. Die gestrigen preuß. tzarrd- tagswahlen ergaben nacy den bisherigen Feststellungen nur geringe Verschiebungen. Bisher ist gesichert die Wahl der konservativen ALgg. Graf Kanitz, Graf Schwerin- Löwitz und v. Er f s a, der Freikonservative Dr. Arendt, die Nationalliberalen Krause, v. Eynern und Dr. Friedberg, die Freisinnigen Dr. Langerhans, Dr. Wiemer, Broemel. Kein endgiltiges Resultat brachten die Wahlen in Neuwied, tzersfeld

. 26.50

. 91.20

. 110.60 . 104.90 . 211.60 . 195.10 . 144.30 . 156.0Q . 164.00 . 142.90 . 17.90 , 190.50 . 287.50 . 186.70 . 201.50

Universitäts-Nachrichte».

Dem Medizinal-Referenten im Ministerium 'für Elsaß- Lothringen, Geh. Ober-Medizinalrat Dr. K r i e g e r in Straß­burg i. E. ist die nachgesuchte Entlassung erteilt worden. Als Nachfolger Kriegers wurde die etatsmäßige Stelle des Medizinal- Referenten bei der Abteilung des Innern im Ministerium für Elfaß-Lothringen dem Geh. Medizincrlrat Professor Dr. Philipp Biedert in Hagenau übertragen. Biedert, geboren 1347 zu Niederflörsheim bei Worms, promovierte 1869 in Gießen, war praktischer Arzt in Worms, siedeUe 1877 als Oberarzt an das Bürgerspital in Hagenau über.

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M'? le Landwirte die lerbauschuie taas- use sein. Das ist nachte Ackerbau- n Büdingen sind - vorbereüendM im Kreise zu Ln. getagt. Um IW» mit der Litt die ch an dieser bald emen zündenden und nach einigen e die Teilnehmer

Märkte.

)( Grünberg, 12. Nov. Auf dem heutigen D i e h-.rmd Krämermarkt entwickelte sich infolge der ungünstigen Witter­ung ein besonders lebhaftes Geschäft, sowohl trn Angebot rote in der Nachfrage; die Zufuhr an Ferkeln war wohl eme gute, tedoch konnte trotzdem die Kauflust nicht vollauf befrledlgl werden; die Preise waren allerdings keine zu hohen, wie überhaupt rn letzter 5eit die Fettviehpreise in den größeren Städten schon zuruckgeyen. Das in ziemlicher Anzahl aufgetriebene Rindvieh fand guten Absatz

3% Mexikaner . . , 472% Chinesen . , . Electric. ISchuckert « » Nordd. Lloyd . , ,

Kreditaktien . . . . Diakon to-Kommandit. « Darmstädter Bank . , Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. . Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden Gotthardbahn . . . . LaurnhftHe ... » Bochum

Harpener .....

Tendenz: fest.

In der Johanneskirche.

Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Eule r.

Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas- gemeinde. Pfarrer Euler.

Montag, den 16. November, abends 8 Uhr: Bibel stunde int Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Jak. 1, 9, ff.

Pfarrer Euler.

Nächstfolgenden Sonntag, den 22. November: Gedächtnisfeier für die Verstorbenen.

An diesem Tage, nachmittags 2 Uhr: Gottesdienst, m der Friedhofskapelle.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 14. November 1908.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheft zur hl. Beichte.

Sonntag, den 15. November.

24. Sonntag nach Pfingsten.

Vormittags von 6 7, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

e um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

, um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. MftftärgoUesdienst mit Predigt.

um 9 7, Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 572 Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht.

Hoffourier Johannes Haberkorn. Der großen goldenen i Medaille am Bande des St. StanislauS-Ordens dem Silber- j vermalter Konrad JckeS, den Hofgärtnern Friedr. Weigold ' und Ludwig Dittmann, den Hausverwaltern Franz Witt zu Seeheim und Valentin Seibert zu Auerbach, dem Hof­koch Ludwig Kloß, den Kammerdienern WUheln Kühnel und Jakob D e rn. Der großen silbernen Medaille am Bande 1 des St. Stanislaus-Ordens dem Hoflakai Heinr. Ludolph. Der kleinen goldenen Medaille am Bande des St. Stanislaus- Ordens den Hofköchen Jules Perard und Heinrich Pieper, dem Schloßverwalter Heinrich Günther, dem Kammer­diener Robert Edion, dem Hofgartenauffeher Johannes Büttner, dem Zimmerwärter Friedrich Braun, dem Haus­märter Adam Hohenadel. Der kleinen silbernen Medaille am Bande des St. Stanislaus-Ordens den Hauswärtern Heinrich Winter, Jakob Liebig, Wilhelm Schüler, Hein­rich Noch er, Johannes Deuchert, dem Hoslakai Reichard Schäfer. Dem Buchhalter Ludwig Waldt in Darmstadt wurde die Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen der ihm verliehenen kleinen goldenen Medaille am Bande des St. Stanislaus-Ordens erteilt.

* Provinzialausschuß. Samstag, den 14. No­vember L I., vormittags 9 Uhr, findet im Sitzungssaals des Regierungsgebäudes hier, Brandplatz Nr. 9, eine öffentliche Sitzung des Provinzial-Ausschusses mit folgender Tages­ordnung statt: 1. Antrag auf Konzessionsentziehung gegen die Wirte Walper und Schmidt zu Romrod wegen Uebertretung der Gewerbeordnung. 2. Gesuch des Wilhelm Rinn VIII. zu Heuchelheim um Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- wirtschast. 3. Gesuch des Philipp Müller zu Mainzlar um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. 4. Gesuch des Heinrich Heyer zu Melbach um Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschast.

Das Winterfest des Turnvereins Gießen 'findet, wie bereits bekannt gegeben wurde, am kommenden Samstag in der Turnhalle statt. Ein reichhaltiges Programm in turnerischen Aufführungen, Gesangsvorträgen und Theater rc. dürste einen genußreichen Albend versprechen. Es sei darauf hingewiesen, daß zu dieser Festlichkeft nur Mitglieder des Turnvereins Zutritt haben.

Silberne Hochzeit feiern nächsten Sonntag, den 15. November Rangiermeister Albert Rau und Gattin.

** Verhaftung eines Trunkenen. Gestern aibend gegen 8 Uhr erschien in einer in der Ludwigstraße gelegenen Restauration ein fremder Kaufmann im be­trunkenen Zustande, geberdete sich wie rasend und fiel in eine Erkerfcheibe, welche zertrümmerte. Nur mit großer Mühe konnte er von dem Wrrt und den Güsten festgehalten werden; auch mußte er, damit weitere Ausschreitungen ver­hütet würden, festgenommen werden.

** Ein Eindringling. Gestern abend gegen 672 Uhr schlich sich ein Unbetonter in das Hous Marktstraße 27 em, wurde jedoch sofort von Angestellten des Hauses be­merkt, flüchtete aus den Boden und von da auf das Dach, und über die Brandmauer auf das Nachb ardach Bei seiner Festnahme entpuppte er sich als ein hier wohn­hafter Tapezier. Vermutlich hatte er einen Diebstahl geplant. ____ _ _ - _

? Lollar, 12. Nov. In den hiesigen Fernsprech­bereich wurden die Orte Biedenkopf, Biebrich, Bierstadt (Bezirk Wiesbaden), Ems, Erbenheim, Elz (Bezirk Wies­baden), Limburg (Lahn), Löhnberg, Ludwigshütte, Schier­stein, Wallau, Weilburg und Wiesbaden einbezogen.

D a r m st a d t, 13. Nov. Unter Führung des Oberleut­nants Eberhard vom Feldarü-Regt. Nr. 61 fand heute morgen 9 Uhr ein Lustballonaufstieg statt, an dem die Leutnants Frhr. v. Gieranth und Br sicher teilnahmen. Der Ballon gehört dem Verein für Luftschifsahrt Berlin und wurde am-Mittwoch! unter Begleitung des Vizefeldwebels Rupp und des Unteroffiziers Bolland vom Gardelustschiifser- Bataillon hierher transportiert. Der Aufftieg erfolgte von der Neuen Gasanstalt aus und bewegte sich in der Richtung

Schisssnachrichtrn.

Rorddeut scher Lloyd.

In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.

Bremen, 12. Novbr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-PostdarnpferMain", Kapitän C. v. Borell, vom NorddeMschen Lloyd in Bremer:, ist gestern 11 Uhr vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Ilfoil.11

m den Leutant rtert. Tas.Berl. e seiner Härte, predje, in weiten '« M 8V ung heraus, rote rche dem Singe* >n wegen seiner LÄt ,Denise LniMtzlrn leine , ob rnfyt vielleicht gewesen wäre, als serhandlungsleitunz ger konnte energi* Hand nehmen, ob oman Bilse's »Aus ihm, als dies von Hem noch so un- e ßeugffl ang Wachem nahe jiben brauchten der 1 persönlich einzu- f der a Beleidig- ift gegen die größten ne°D 9^ dai forjafler des Dung «kennt au8- jeui^t mit btt-Ib* I «ftatt* |em,e,8 , Eawisone»

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Pfarrer Schwabe.

nach Frankfurt zu.

Aus dem Kreise Worms, 11. Nov. Ein Geist­licher in einem Orte des Kreises fragte, wie wir in der Worms. Ztg. lesen, am Sonntag während der Christen­lehre einen 9 jährigen Knaben, was der Landwirt tue, wenn er sein Feld besäet habe und damit fertig sei. Nicht lange hatte sich der Kleine zu besinnen und er gab die kurze Antwort:Er geht heim zu Nacht esse.' Daß diese Antwort den Kirchenbesuchern Veranlassung gab, die Lach- muskeln gehörig in Bewegung zu setzen, kann man sich leb­haft denken. Die Erfahrung spricht allerdings für den Jungen.

-f- Marburg, 12. Nov. Vor einigen Tagen war die hiesige hübsche Rathaustür beschädigt, und Studenten der rohen Handlung beschuldigt worden. Nun schreibt dazu der Univcrsitätsrichter der Oberh. Ztg., daß der fraglich- Vorgang durch die Untersuchung folgendermaßen klar­gestellt ist: Einige Studierende wollten, allerdmgs ungehöriger Weise, morgens 4 Uhr die Meldung erstatten, daß einer von ihnen auf dem Marktplatz ein Geldstück verloren habe. Sie wußten nicht, daß das Wachtlokal ins Erdgeschoß verlegt ist und suchten die Haupteingangstür zu öffnen. Da diese ver­schlossen war, pochten oder traten sie an dieselbe, wodurch der frische Anstrich beschädigt wurde. Diese Beschädigung ist hiernach nicht absichtlich erfolgt, also nicht auf Rohheit oder Zerstörungswut zurückzusühren. D:e Wiederherstellung des Anstrichs kostet 5 Mark.

Herborn, 12. Nov. An der Realschule ist nach dem Herborner Tagblatt" eine alte Böschungsmauer ein­gestürzt, auf der ein Pfosten des alten Schulgebäudes und ein Teil des Einganges zur Schule ruhte. Auch eine Wand und ein Teil des Hausflurs sind eingestürzt. Die Schule ist polizeilich bis auf weiteres geschlossen worden.

Dillenburg, 11. Nov. Zu dem gestern gemeldeten Eisenbahnunglück bemerkt der Franks. Gen.-Anz., daß der verunglückte Zug 7417, von Dillenburg kommend, zwei Zug- und eine Drückmaschme und ungefähr 120 Lastachsen hatte. Die Druckmaschine hat nun jedenfalls bei der starken Steigerung eine ganz bedeutende Kraft entwickelt und soll, wie von Fachleuten behauptet wird, hierdurch einen Wagen vollständig aus dem Geleise gehoben haben, die anderen vor und hinter demselben wurden durch die ungeheure Wucht emsach mitgerissen und so also 12 Wagen fast vollständig zertrümmert. Ein Bravourstück leistete ein in Gefahr sich befindender Bremser, indem er in dem kritischen Ntoment in voller Fahrt einen Sprung von mindesterrs 2% Metern

L. B. Darmstadt, 12. Nov. Vor dem Kriegsgericht stand heute ein des Diebstahls und der Fahnenflucht an­geklagter Soldat, der Musketier Finan<re aus Elsaß, der eine weite Fahrt hinter sich hat. Er gehörte der 6. Kompagnie des 116. Jn° fanterie-RegimemS zu Gießen an, und machte sich des Dieb­stahls schuldig, indem er einem badenden Ehepaar aus dessen Kleidern die Portemonnaies um 2, resp. 18 Mark erleichterte. Aus Furcht vor Entdeckung und Bestrafung entfernte er sich von seinem Regiment, wanderte zu Fuß. nach der französischen Grenze, und ließ sich für die ftwizösische Kolonialarmee n a ch A l g i e r an­werben. Später wurde er wieder zurücktransportiert und unter Anklage gestellt. Als straferschwerend führte der öffentliche Ankläger für die Fahnenflucht das lange Fernbleiben und für den Diebstahl vwv.

die große Frechheit und die Rückfälligkeit des Angeklagten vor, < ..: Südovlaverveditivn ftat am

der bereits einmal wegen Diebstahls bestraft worden ist. Das nnb wi^ wi^ di-' Voss rit«. "meidet toitu^

teil lautete auf eine Gesamtstrafe von 10 Monaten Gefäng- verlasPen urw wrro, wre Die ,,^s- meirnn, vor^s-- nis und Versetzung in die zweüe Klaffe des Soldatenstandes. I sichtlich am 1. ^^^mber in pV her

. Darm st a d t, 12. Nov. (K r i e g s g e r i ch t.)' Der Küfer, psang. dnrch> die Behörden und die Vertreter der Wissenschaft jetzt Musketier, Georg Meloth aus Osthofen, von der 10. Kom- stattfinden soll.

pagnie des Jnf.-Regts. Nr. 118, ist angeklagt, einen Kandidaten Posen, 13. Nov. Polnischen Blättern zufolge plant

der Theologie mißhandelt zu haben, doch ergiebt die größere Hälfte der poInischien Studentsn des!

heuttge Beweisaufnahme, daß der Herr Kandidat sich zu fraglicher Priester-Seminars ihren Austritt aus dem Se- Zeft einen ganzen Tag m emer Wirtschaft, nn Klrschga^en m müun- wegen des Zwanges, die Vorlesungen an der Aka- Diamz, herumtrieb und sich benebelte. Als es Zelt zum schlafen- . -.A, w

gehen war, bat er den Wirt um Unterkunft, worauf ihm auch em bemte besuchenmüssen. ß-Kortin

Zimmer angewiesen wurde, in welchem der heute angeklagteMeloth Paris, 13. Nov. Mtnrsterprasrdent Contb^ beratet schlief. Der Kandidat verlangte nun, daß ihm die die Gäste be- dem Senat eine große Ueberraschung mit der offenen Er- dienende Hebe eine Flasche Wein auf sein Zimmer bringe, worauf klärung, daß er nunmehr auf die Trennung von Kirche der^Wirt alsbald dem liebebedürftigen Kandidaten das Haus ver- und Staat hinarbeiten werde.

wies. Obwohl dies in friedlichem Tone geschah, gerieten Meloth Rom, 13. Nov. Hier tritt mit Bestimmtheit das Ge-

und der Kandidat in Streit, wobei der letzte eine tüchtige Ohrfeige auf, daß die König in Helena sich in geseg- erhielt. Meloth bestreitet nicht der Tater zu fern, da er m unge- ^ten Umständen befindet. Professor Döorisani, welcher S*Ä5S".MÄrW to 6.1 LLKd

worden war. soll, damit die Ansiedlung v-on Fremden, iuslbesondere

Dresden, 12. Nov. Vor dem hiesigen Landgericht hatten deutschen Kolonisten in Wech-Rutzland .hjiut- sich heute fünf Studenten von der König!. Technischen Hoch- ungehalten wird.

schule, und zwar die Studiosen Schorcht, Seifert, Hoffmann, Newyork, 13. Nov. Der Vertreter der neuen Republik Rümmler und Hempelmann, wegen Zweikampfs zu. verant- Panama wurde heute vormittag vom Staatssekretär em- worten. Mitangeklagt war der Inhaber des Bahnhof-RestaurantsI - diesem dem Präsiden ten Roose-

in Radebeul, Julius Sommer, der fern Lokal zu der Paukerei her-1 t mmaestellt Der Gesandte ersuchte den Präsidenten

aeaeben hatte. Äe Angeklagten gehörten den Verbindungen Poly- hell vorgelletir. ixx. ^e}am>Le equraiie uieiuen,

hymnia Hammonia und Frankonia an und hatten in deren Auf-1 sofort mrt den Verhandlungen Mer den Kanalbau ZU be­trag eine Differenz mit blanker Waffe zum Austrag zu bringen.I ginnen, damit ein neuer Vertrag dem ameriuinrschen Die Diensuren verliefen ziemlich unblutig. Sämtliche Angeklagte'--------c* ta»

waren polizeilich vorbestraft. DasUrteü lautete auf je 3Monate Festungshaft für die Studenten und auf 1 M o n a t für den Wirt des Bahnhotels. ,

Oldenburg, 12. Okt. Das Rerchsgerrcht hat den Antrag, die Prozeßhandlung gegen Oberlehrer Dr. Ries wegen Voreingenommenheft der hiesigen Richter nach a u s w ä t s zu ver-

wängen", 1670 Meter hoch; von dort an müßte man zu Fuß auf gutem Weg zur Ausgangsstation des zweiten Aus­zugs, der etwas steiler angelegt würde, als der erste, und der die Passagiere von 1696 auf 2190 Meter hinausseilen würde. Die Endstation ist unterhalb der Glecksteinklubhütte pro­jektiert. ___________________________

Kunst und Wissenschaft

Berlin, 12. Nov. Schriftsteller S ch m i d^t-C a b an is ist heute infolge Darmverschlingung gestorben. (Schmidt-Cabanis, geboren 1838, war seit Jahren Chefredakteur desUlk, der humoristisch-satirischen Wochenbeilage desBert Tageblattes" und hat sich auch in weiteren Kreisen durch seme Scherzlyrft bekannt gemacht Eins seiner lustigsten Büchelchen waren diePessimist- beetbllften jüngster deutscher Lyrik", die 1887 effchrenen. D. Red. des Gieß. Anz.)

* Bahn auf das Wetterhorn. Nachdem die Bahn auf die Jungfrau schon zum Teil in Betrieb genommen worden ist, will man jetzt einen anderen Riesen des Berner,- . -

Oberlandes die technischen Errungenschaften der Neuzeit suhlen --------- -

lassen. Aus Grindelwald kommt die Nachricht, daß die Ver- NusKrickteN.

fammlung der BergschaftenGrindel" undScheidegg" einen gUinjltUJWIk

Vertrag mit einer Gesellschaft für eine Lustfeilbahn nach der Evangelrsche Gemernde.

GlecksteinhÜtte auf dem Wettechorn genehmigt hätte und daß 23. Sonntag nach^rrn^atrs, den 15. Novem er. der Gemeinderat von Grindelwald das Konzesfionsgesuch der' Gesellschaft zur Genehmigung empfohlen habe. Die Kon­zessionsbewerberin ist eine deutsche Gesellschaft; das Projekt ieht eine Lustseilbahn vor. Die Wagen sollen nicht auf tarrem Geleise, sondern an freischwebenden Führungsseilen durch irgend eine Antriebskraft, Elektrizität, Dampf, Wasser, Benzin, hinauf- und herabgezogen werden. Die Kosten für eine derartige Anlage wären gering, der Betrieb billig und auch sicher, da der Wagen nicht an einem Seil, sondern an deren zweien hangen würde, was die Gefahr eines Um­kippens vollständig beseitigen soll. Die Talstation käme nahe an das Gletscherende, etwa 600 Meter vom HotelWetter­horn" entfernt, zu liegen, die Endstation des ersten Auszugs an den unteren Rand des Felsbandes in den sogen.Kehr-

Kandwirtschust.

Zuviel Kälber werden dem preuß. Landwrrtschaftsmi- nister v. Podbielski g e f ch l a ch t c t Er hat die Landwirtschafts­kammern darauf aufmerksam gemacht, daß zuviel Kälber geschlachtet werden. Der Alinister hält es für geboten, daß die Kammern durch Belehrung auf die Vieh haltenden und züchtenden Landwirte dahin zu wirken versuchen, daß die Mästung und Schlachtung von zur Zucht brauchbaren weiblichen Kälbern eingeschränkt wird und ver­mehrte Aufzucht Platz greift Geschehe dies, so stehe zu erwarten, daß nach wenigen Jahren die Erfolge einer derartigen veränderten Betriebsweise sich durch ausreichendes Angebot rm Jnlande be­merkbar machen werden.

Hmidel und Verkehr. Kolkswittschast.

Höchster Farbwerk. Die Farbwerke, vorm. Meister, Lucius und Brüning in Höchst a. M. beteiligen sich an der Er­richtung einer chemischen Fabrik in Oderberg (Oesterreichh die fürs erste Sacccharin und später auch Teerfarbeu fabriziert