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13.8.1903 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt

Donnerstag 13. Angnft 1903

153. Jahrgang

Nr. 188

Erscheint tSgttch

außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Zamiiien» blätter viermal in der

Woche betgelegt.

Notattonsdruck u. Ver­lag der Brüh l'schen Unwers.-Buch- u.Stein- druckeret (Pietsch Erben) Redaktion. Expedition und Druckerei:

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GlehenerAnzelaer«

General-Anzeiger v w den polit und allgem.

Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen MGs zeigentei!: Pan« Beck.

Bekanntmachung.

Die am 11. JulillJs. angeordnete Sperre der Markt­straße wird hiermit ausgehoben.

Gießen, den 13. August 1903.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. V.: Roth.

KeKanntmachnng.

Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird die Molt te­st raße von Freitag, den 14. l. Mts. an, bis aus weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt.

Gießen, den 13. August 1903.

Großherzogliches Poltzeramt Gießen.

I. V.: RotK.

Ansere auswärtige SoMiL.

Gießen, 13. August.

Am vergangenen Sonntag ist unsere auswärtige Politik von derTäglichen Rundschau" gründlich schlecht gemacht worden, und auch andere Blatter haben sich ihr angeschlossen. Die Vorwürfe gipfeln in der Behaupt­ung, daß Deutschland jetzt immer mehr isoliert dastehe. Es sei nicht nur der Dreibund schon so gut wie aus den Angeln gehoben, auch die englisch-französische An­näherung habe unsere Situation bedeuten,) verschlechtert. England, das früher zu Gunsten Deutschlands auf Italien gedrückt habe, wirke jetzt in entgegengesetztelr Richtung, und während es früher bei Gegensätzen zwischen Deutschland und Frankreich mehr auf unserer Seite gestanden habe, halte es jetzt mit den Franzosen. Dafür suche jetzt Frankreich den Antagonismus zwischen Rußland und England aus- zugleichM, sodaß ein englischf-sranzösisch^rusiisch-italienischer Vierbund in Sicht komme, dessen Spitze gegen uns gerichtet sei. Es wird dann noch hinzugefügt, das sei die Folge der allzugroßen Liebenswürdigkeit der deutschjen Politik gegen frentde Staaten sowie chrer Unstetigreit, durch welche wir alle vor den Kopf gestoßen hätten.

Heute kommt darauf aus regierungsfreundlichen Kreisen eine Antwort. DieMünchener Allgem. Ztg." schreibt in ihrer Mittwochf-Rummer:

Was in den pessimistischen Betrachtungen ausgeführt wor­den, entspricht allerdings einer weitverbreiteten Stimmung, und gegen bie feste und ehrliche Ueberzejugung, daß der Ausdruck einer solchen Stimmung ein Recht daraus hat, gehört zu werden, läßt sich an sich nichts einwenden. Es kornmt nur auf Form und Art dieses Ausdrucks an. Mr meinen damit nicht, daß die leidenschaftliche Wärme in der Behandlung dieses Lhernas gelegentlich^ eine gehörige Dosis Grobheit enthält. Es handelt sich ja um die höchsten vaterländischen Interessen, und so wollen wir nicht zu scharf damit rechten, wenn in der Hitze des Gefechtes die Leute,, die anders denken, zwar als gute Kerle, aber als halbe Idioten dargestellt werden. Mr möchten, ohne uns in einen unfruchtbaren Meinungsstreit einzulassen, wenigstens zwei Punkte erörtern, die für die Kritik an unserer auswärtigen Politik von Wichtigkeit sind.

Tas eine ist der Wunsch, daß in der Beurteilung un­serer auswärtigen Politik mehr Sinn für das Tat­sächliche zur Geltung kommen möchte. Stimmung und Eindrücke sind sehr schöne Sachen, aber sie erhalten Be­deutung nur, wenn sie durch Kenntnis der Tatsachen ge­stützt werden. Es giedt aber eine Reihe von Blattern, die es geradezu für eine Schande zu halten scheinen, über die Vorgänge der auswärtigen Politik informiert zu sein. Sie hängen jedem, der die Dinge anders beurteilt als die unter dem Bann vorgefaßter Meinungen stehende große Menge der Leute, die gar nicht über den Zusammenhang unterrichtet sein können, das Beiwortoffiziös" an, was in ihren Augen den Gipfel der Verachtung ausdrückt. Sie begründen dies damit, daß die Einholung von Informa­tionen keinen Zweck habe, da sie doch nicht die Wahrheit erführen. Abgesehen davon, daß sie mit diesem verallge­meinernden Urteil ihrer eigenen Fähigkeit zur Kritik un­bewußt ein schlechtes Zeugnis ausstellen, trifft der Ein­wand nicht einmal zu, da es immer noch Mittel genug gibt, die Richtigkeit der Informationen nachzuprüsen, und die Freiheit ihrer Benützung unberührt bleibt. Der eigent­liche Schaden aber erwächst dann daraus, daß man sich durch die Pflege derunabhängigen" Stimmungspolitik eine gewisse Gleichgiltigkeit gegen das Tatsächliche auch da cmgewöhnt, wo die eigenen Augen und das eigene Urteil genügen könnten, um die Dinge int richtigen Lichte zu sehen.

Ueber den zweiten Punkt, den wir hter berühren möch- /en, können wir kurz hinweggehen. Es ist der Wunsch daß die Kritik an der auswärtigen Politik sich emtger- inaßen im Einklang mit den vaterländischen Interessen haltet» möchte. Fehler werden auch tm Aus­lande von den Staatsrnännern und Diplomaten des Lan­des gemacht, und sie werden auch kritisiert, sofern ein positiver praktischer Zweck damit erreicht werden soll. Aber in welchem Staat fällt es der Presse ein, in jedem Falle, Ivo man mit der beobachteten Politik nicht einverstanden _u sein gluubt, aus den ersten Eindruck hi» in alle Welt pinauszuschreien, daß der eigene Staat nun alles Aniehen in der Welt eingebüßt habe'? Nach der Meinung der Pessr- .nisten haben wir die törichtste Regierung von oer Welt. vta, wir können das Urteil wenigstens nach bec einen .Dichtung hin erweitern, daß wir sicherlich in aus wart: -

gen Dingen die undisziplinierteste Presse von der Welt haben.

Noch ein kurzes Wort, so fährt dieM. Alla. Ztg." fort, über dasDekorative" und dieLiebenswürdigkeit". Es handelt sich! da um Punkte, die eine Frage des Ge­schmackes sind.. Wie sie von der Mehrzahl der Deutschen beurteilt werden, ist eine Frage für sich. Im Ausland weiß man jedenfalls, daß es sich hier um persönliche Eigentüm­lichkeiten des Reichsoberhauptes handelt. Me man auch darüber im einzelnen urteilen mag, die Tatsache bleibt bestehen, daß der Kaiser in seinem politischen Wirken wegen seiner staatsmännischen Eigenschaften im Ausland allgemein bewundert, unter Umständen auch gefürchtet wird. Und ebenso ist es Tatsache, daß in den letzten Jahren die Führung der auswärtigen Politik in allen entscheiden­den Fragen und in allem Wesentlichen von jenen Eigen­tümlichkeiten unberührt geblieben ist. Ja, jenes Zuviel in gewissen Äußerlichkeiten würde noch viel weniger zu bedeuten haben, wenn wir Deutschen selbst kühler dabei blieben und nicht unfern heiligsten Beruf darin sähen, dem Ausland jedesmal klar zu machen, daß der Kaiser gewisser­maßen das Reich bloßgestellt habe. Gerade im Ausland weiß man zu Unterscheiden zwischen dem politischen Kern und dem persönlichen Beiwerk. Mag man also sich über manches in der Politik zu Hause und auf der Bierbank ärgern, die Behauptung, daß es sich hierbei um ernste Gefahren für die Stellung des Reiches handle, enthält eine starke Uebertreibung.

Soweit die Ausführungen des Münchener Blattes. Uns scheint, daß darin von den außerhalb der Regierung stehenden Politikern etwas zu viel verlangt wird. Vor allem darf auch dem Volke das Recht, seiner Stimmung Ausdruck zu ver­leihen, nicht beschnitten werden. Und die Regierung soll eben nicht allein da sein. Im übrigen sind die Befürchtungen derTägl. Rundschau" und der anderen Blätter doch wohl etwas übertrieben. Wenn auch für die Dauer zur Wahr­nehmung unserer Interessen unsere Hinneigung nach einer bestimmten Seite gehen muß, so hat doch augenblicklich und im Hinblick auf zeitweilige Tendenzen der Politik dieKöln. Volksztg." nicht ganz unrecht, wenn sie in ihrer letzten Nummer schreibt:

Man soll nicht so viel Lärm von solchen diplomatischen Annäherungen machen, denn meist tragen sie ihr Korrektiv in sich selbst. Wenn A und B sich anfreunden, so kommen C und D sich von selber näher und so weiter; denn ,roat den Einen sien Uhl is, is den Annern sien Nachtigall^. Eine lange Erfahrung hat uns gelehrt, daß dies besonders auf unser Verhältnis zwischen England und Rtißland zutrifst. Wurde es zeitweilig zu dem einen der beiden Staaten kühler, so wurde es zu dem anderen eo ipso wärmer. Jetzt zeigt ssch offenbar eine Abkühlung nach der englischen und eine Besserung nach der russischen Seite hin. Ist dies ein Anlaß in die Lärmtrompete zu stoßen? Ganz gewiß nicht.

Volittsche Tagesschau.

Unstimmigkeiten.

Es sind in Viesen Tagen viel Bemühungen im Gange, die die Stellung des Grafen Bülow als erschüttert hm- ftellen möchten.Gute Freunde" eines portefeuillelüsternen Geheimrats, schreibt dieVoss. Ztg.", der noch eine zeip- lang Geld machten will, ehe er seine schätzbare Kraft der Rettung des Staates wtdmet, verbreiten schon seit Mo­naten in gesellschaftlichen und politischen Kreisen, daß Bernhard", wie sie im anmutigen Koseton den Reichts- kanzler nennen, jedenfalls den Winter nicht mehr in Berlin erleben werbe. Mit ihm sei es aus, ganz aus; mit ihm werbe der Kaiser auch nicht ein paar Monate mehr aus­kommen. Diese freundlichen Andeutungen finden die ver­schiedensten Wege in die Öffentlichkeit; beim derkom­mende Mann", der einstweilen mit ganz anderen, als poli­tischen Dingen beschäftigt zu sein scheinen will, verfügt über eine stattliche Anzahl von Bewunderern, die feinem Worten lauschen wie einer höheren Offenbarung und wissen, daß sie nur seinen Atomen, nicht aber seine Aenßerungern geheim halten sollen. Graf Bülow hat politische Gegner und persönliche Nebenbuhler, deren Organe gern an kleinen Preßtreibereien gegen den leitenden Staatsmann teilnehmen und, wenn sie ihm keine KeulensckMge versetzen können, es wenigstens mit Nadelstich,en versuchen. Daß im Staats­ministerium nicht die beste Einigkeit herrscht, ist sicherlich richtig; aber nicht minder richtig ist, daß die geflissentlichen Erörterungen über dieUnstimmigkeiten" ihre Spitze gegen den Reichskanzler und Ministerpräsidenten durch die Ge­hilfen jener Kreise erhielten, die sich seit geraumer Zeit bemühen, dem Grafen Bülow den Genuß der Freiheit und einer auskömmlichen Pension zu schassen. Neuerdings wird eine Korrespondenz über den Kronrat an die Blätter verschickt, die in allerlei diplomatisch fein sollenden Wend­ungen zu erkennen gibt, daß die Stellung des Kanzlers gänzlich erschüttert sein müsse, da er doch sogar in Zeit­ungen, zu denen er Beziehungen habe, sichRektifizier­ungen" gefallen lasse, nämlich über seine Unzuständigkeit zurNettisizierung" preußischer Staatsminifter. Dann wird etwas dunkel auf denstarken Mann" angespielt und eine Regierung verlangt, die vorinneren Krisen" nicht zurückschreckt, sondern entschlossen an ihre Losung heran geht. , . t

ou alt diesen Wühlarbeiten mögen die Ausführungen der süddeutschen Korrespondenz" gehört werden, die, wenn sie auch offiziös ist, doch viel Richtigkeiten enthalten wird. Es heißt darin:

Zu dem mancherlei Brimborium, womit die einfache

Tatsache, daß der Kaiser und König nach feiner Rückkehr in der Hochwasser frage den Vortrag des Ministerpräsiden­ten entgegennehmen und demnächst einer Sitzung des Staatsministeriums präsidieren will, sensationell aufge­putzt werden soll, gehört auch die Ausstreuung, es sei an Bord derHohenzollern" besonders übel vermerkt wor­den, daß an die Kaiserin eine Anregung, sich unmittelbar unter dem Eindruck der Gefahr in das Ueberschwemmungs- gebiet zu begeben, nicht herangetreten sei, ein wohl ausgesonnenes Geschichtchen, das eben nur den Fehler hat, nicht ivahr zu sein. Solches Zeug wird kolportiert, um die Unterstellung glaubwürdiger erscheinen zu lassen, es be­stehe eine zur Lösung drängende, starke Spannung in der innerpolitischen Gejamtlage. Den Mchstbeteiligten, den Mit­gliedern des preußischen Ministeriums, bleibt merkwürdi­gerweise diese krttische Zuspitzung der Dinge verborgen. Die Blatter der radikalen Demokratie aber wissen es besser; sie schwelgen schon in Vorahnungen eineskaum aus­bleibenden Donnerwetters". Daß sie mit diesen Phanta­sien der eigenen hochheiligen konstitutionellen Doktrin ins Gesicht schlagen, kommt den verehrlichen Krisenschwärmern wohl nicht recht zum Bewußtsein.

Auf Ser anderen Seite aber sind wieder wohlmeinende Leute aufgestanden, die nichts Sringenber zu tun wissen, als die Änzelminister gegen dieDespotie" des Minister­präsidenten in Schutz zu nehmen. Diese ungebetenen Sach­walter dürsten ihren Klienten roentg Freude bereiten. Wer den Verhältnissen näher steht, weiß, daß die Selbständig­keit gerade der Fachminister heute weniger eingeengt, der Spielraum für eine ressortmäßige Initiative in Fragen, deren Behandlung nicht der Gefamtpolitik vorgreift, freier ist, als in früheren Zeiten. Auch die Wiederherstellung des Postens eines Vizepräsidenten des Staatsministeriums hat in der Presse ein jedenfalls auftragsloser Uebereifriger ge­fordert. Wozu denn? Der Ministerpräsident ist ja noch ganz rüstig, für manche Zeitungspolitiker sogar anscheinend zu rüstig.

Tie Bewilligung der schlesischen Notstandsgelder soll nachträglich herabgewürdigt werden, indem man aus- sprengt, der Staat fordere für die leihweise hergegebenen Mittel drückende Zinsen und kündige jchpn jetzt die Absicht an, das Kapital von der Provinz Schlesien zurückzufordern. Dem gegenüber kann mit aller Bestimmtheit erklärt wer­den, daß die Notstandsgelder zwar der Form nach ein Tar- lehen bilden, aber ein zinsfreies, und daß die Frage der Rückerstattung ohne alle Engherzigkeit behandelt werden wird. __

Tie neuen Reichssteuern.

Aus Berlin, 12. August, wird uns geschrieben:

Lieber die Wahrscheinlichkeit der Einbringung neuer Steuervorlagen in der neuen Reichstagssession hatte sich anläßlich der Frühjahrsreife des bat)eri) cf)en Ministerpräsi­denten v. Podevils nach Berlin eine lebhafte Erörterung entspannen. Es wurde da auch eine den Kreisen der Brau­ereibesitzer zugegangene Information ins Feld geführt, wonach die Regierung die Erhöhung der Biersteuer in nächster Qeit beabsichtige. Im Anschluß daran wurde be­hauptet, vier der größten Berliner Brauereien, darunter die unter Leitung des verstorbenen 2lbg. Roesicke-Dessau stehende Schultheiß-Brauerei, sollen zu einem Riesen­betriebe bereinigt werden, um die neue Belastung des Braugewerbes durch Beseitigung der Konkurrenz einiger­maßen auszugleichen. Monate sind seitdem ins Land gegangen, doch von einer Vereinigung von Brauereien hat man in Berlin bisher nichts wahrgenommen. Auch beim Tode Roesickes, der Soch sicherlich eine hervorragende Rolle bei diesen Fusionsverhandlungen gespielt hätte, verlautete nichts. Läßt sich hieraus auch nicht ein Argument gegen die Möglichkeit einer Biersteuererhöhung herleiten, so doch wohl ein solches in dem Sinne, daß diese Erhöhung noch nicht beschlossene Sache ist. Die Konferenz der bundesstaat­lichen Fmanzminister, die gleich nach der Rückkehr des preu­ßischen Finanzministers v. Nheinbaben aus Nordamerika stattsinden und eine Erörterung über die Reichsfmanz- reform bezwecken sollte, steht ja auch noch aus. Die Angelegenheit wird seitens der Regierung also keines­wegs als dringlich behandelt. Es ist nicht unwahrschein­lich, daß bezüglich der Biersteuer der Widerspruch Süd- deutschlands ins Gewicht fällt. Die Hoffnung, daß die Reichsfinanzresorm auf einer anderen Basis als der neuer Steuern sich werde aufbauen lassen, steht freilich auf schwachen Füßen, und baß Mer und Tabak mehr Aussicht haben, zu Besteuerungszwecken herangezogen zu werden, als etwa Wein ober Züiibhölzer, unterliegt kaum einen Zweifel. Demi das Reich braucht Einnahmen, diezu Luch schlagen", wie der Schatzsekretär Frhr. v. Thiele- mann sich einmal ausdrückte, und das Steuerfeld ist im übrigen abgepreßt. Eine Wehrsteuer hat keine Aussicht auf Annahme, und die Erweiterung des Stempelabgaben- aesetzes dürfte int Hinblick auf die mit der letzten Börsen­steuererhöhung gemachten Erfahrungen schwerlich für opportun erachtet werden.

Kaisermanö'ver.

An den beiden Kaiserparaoeu zu Zeithain unb bet Leipzig werden foIgenSc Fürstlichkeiten als Gaste des Königs Georg von Sachsen teilnehmen: An der Pa­rade des 12. (1. Königlich sächsischen) Armeekorps und der Kavalleriedivision B. am 2. September auf dem Truppen­übungsplatz zu Zeithain: Kronprinz Wilhelm von Preu­ßen, Prinz Rupprecht von Bayern, Großherzog Wilhelm Emst von Sachjsen-Weimar-Eisenach, Prinz Ernst von Sach­sen-Altenburg. An der Parade des 19. (2. Königlich sächsi­schen) Armeekorps^ auf dem Lindentaler Exerzierplatz bei Leipzig am 5. September: Prinz Leopold von Bayern,