Mittwoch 13. Mai1VO3
153. Jahrgang
Erstes Blatt
plan gar fern lagen. Ich sammelte damals Material für einen Roman aus der Zeit der Kreuzzüge, der natürlich nie geschrieben wurde, ich dichtete schwärmerische Lieder an meine Iugendgeliebte, die ich nie heiratete, ich schwärmte auch fürs Theater und studierte alle möglichen klassischen Rollen, die ich nie gespielt habe; ich malte nach der Natur, zeichnete nach Antiken, stenographierte und dilettierte auf allen mögliä)en Gebieten herum, schrieb eine humoristische Chronik meiner damaligen Prima und lernte für die Schule nur das Allernotwendigste. Es war eine sehr schöne Zeit, die ich in meiner behaglichen Primus-Ecke mit der Aus- sicht auf den Brandplatz uno das Ltudentenkarzer zubrachte, und ich heckte dort die absonderlichsten Sachen aus.
Ta wir unter anderen Werken deutscher Klassiker auch Lessings Hamburgische Tramaturgte lasen, so kam mir eines Tags der Gedanke, daß ich ebensalls Theaterkritiken schreiben und auf diese Weise ohne Kosten das Gießener Thespis- heiligtum besuchen könnte. Ein Theateragent Namens Püschel pflegte damals Gießen mit seiner Truppe zu besuchen; im Winter war, wie heute, der Leibsche Saal, dessen Rückwand gerade in unseren Gymnasiumshof hineinsah, im Sommer W e n z e l s G a r t e n der Schauplatz seiner Tätigkeit. Ich war nicht gewöhnt, zu zögern, wenn ich einen guten Einfall Halle; kaum konnte ich den Schluß des Unterrichts abm arten, und dann heraus aus meiner Primus- Ecke spornstreichs nach Wenzels Garten. Herr Püschel war etwas überrascht, als er meinen Vorschlag Höne, Theaterkritiken „vornehmen Stils nach Art von Lessings Ham- burflijijer Tramaturgie" für ihn zu schreiben, und schaute mich nicht so dankbar an, wie ich erwartet hatte. Ich war allerdings damals noch ein kleines schmächtiges Bürschchen, kaum 17 Jahre alt geworden, und trug meine Schulbücher unter dem Arm. Ich imponierte Herrn Puschel offenbar gar nicht. Er meinte, der vornehme Stil sei Nebensache, es käme hauptsächlich daraus an, mit der Berichterstattung das Publilurn zum Theaterbeju^ anzuspomen. Uebrigens war er einverstanden, datz ich die Berichterstattung besorge, wenn ick mich mit dem Gießener Anzeiger verständigte/ dessen Redakteur bisher die Ärititen selbst geschrieben habe.
Lo ging ich denn am Nachmittag, diesmal ohne ^chul- auf die Redaktion des Gießener Anzeigers, die ,ich an
Wahl-Bewegung.
__ Die „Deutsche Hochwacht" erklärt, daß Böckel bestimmt nicht wieder kandidieren werde, und nimmt an, daß der Wahlkreis Marburg nunmehr an den national- sozialen Kandidaten v. Gerl ach übergehen werde. Als Grund für Böckels Rücktritt wird sein Gesundheitszustand angeführt.
In dem Wahlkreise Siegen-Wittgenstein- Biedenkopf sand vor kurzem eine Vertrauensmännerversammlung des Bundes der Landwirte statt, die sich dahin entschied, weder den nationalliberalen Kandidaten Macco noch den christlich-sozialen Dr. Stöcker zu unterstützen. Eine Unterstützung der letzteren
Politische Tagesschau.
Zu den Stichwahlen?
Man schreibt uns aus Berlin, 12. Mai:
Zwar keine direkte Wahlparole, aber eine markantere Stellungnahme der Reichsregierung, als sie in den etwas langatmigen mM)entIicbcn Wahrbetrachtungen der „Nordo. Allg. Ztg." zum Ausdruck gelangt, erwartet man in poli- tiscl-en Kreisen unmittelbar vor den Stichwahlen. Es wird diese Erwartung abgeleitet aus dem Hinweis oer „Nordd. Allg. Ztg", daß die Zersplitterung der bürger- lictien Parteien für b t e Hauptwahl unheilbar ju sein scheine, daß sick aber ein Zusammenschluß für die
Mein journalistisches Ieöitt' (Nachdruck verboten.)
Es sind nun rund dreißig Jahre her, daß ich die Bänke der Prima des Gießener Gymnasiums drückte und meinen Namen, mit dem der Jugendgeliebten sanft verschlungen, hineinschuitt. Es war nämlich verboten, die Schulgeräte zu beschädigen, darum taten wir's. Tas Pennal befand sich damals am Brandplatz, in dem heute der Pro- vinzialdirektion und dem Kreisamt dienenden Gebäude. Aus dem benachbarten Kasernenhofe wurde damals wie heute den lieben langen Tag militärischer Tetaildienst getrieben und Rekruten gedrillt, während drinnen bei uns die Klassiker traktiert und normale Staatsdiener herangebildet wurden. In die Weisheitsblüten unserer Lehrer tönten als willkommene Abwechslung die Kasernenhofblüten der^ Unteroffiziere hinein, während die Leutnants vor den ^enstern des alten Schlosses den Töchtern des Universitätskarzer dieners den Hof machten. Wenn gerade Studenten hinter den vergitterten Tachfenstern des Schlosses ihr Karzer ab- büBten, wurde der Unterricht noch unterhaltender, denn die Musensöhne sandten oft mit Hülfe von kleinen Spiegeln das blendende Sonnenlicht auf die Bücher der Primaner ober riefen unsere Lehrer bei ihren Spitznamen. Ich hatte einen sehr günstigen Platz, um alles dies zu beobachten, aana hinten auf der letzten Bank in der Ecke neben dem Tenster Ich faß aber nicht zu unterft, im Gegenteil, ich roar primus omnium. Jedoch auch das eigentlich ohne mein Verdienst. Ich war nämlich noch nicht 1, Jahre alt, als ich das Maturitätsexamen machen sollte und auch konnte- der Gymnasialdirektor Weidner, der mir sehr wohl wollte und einen tüchtigen Altphilologen aus mir -u macken hoffte, stellte meinem Vater vor, datz ich jur die akademisch Freiheit noci) zu jung sei und als künftiger Philologe bei ihm in der iberpruna mindestens soviel lernen würde wie im ersten Jahr auf der Universität, ‘ und ich lieg mich bewegen, noch ein Jahr srerwcklig die gewohnte hinterste Bank der Prima zu bruden *o war ich mühelos primus omnium geworden und hatte die Zu- iieüeruna erhalten, nicht mehr so ganz als ^chuler, sondern aewissermaßen als Halbstudent behandelt zu weiden.
9 Mir behagte das sehr, beim uv hatte den Mopr_ voll ber verschiedenartigsten Jnteres-en, die dem firengen ^chul-
Stichwahl noch erhoffen lasse. Mcui meint also, Gras Bülow werde vor der Entscheidung von der Regierungszinne herab vor allem Volk zum Sammeln gegen den „inneren 3einb", die Sozialdemokraten, blasen. Es fragt sich, ob der Reicksskanzler auf die der Parteiparole folgenden Bürger damit Eindruck machen würde. Tagegen ist nicht ausgeschlossen, daß die der Wahl, vielfach aus Bequemlichkeit, er n bleibenden Kreise der Bevölkerung durch solches Pronunciamento des leitendeii Staatsmannes aus ihrer Lauheit in letzter Stunde aufgcrüttelt werden.
Ter Erbprinz von Sachsen-Meiningen.
Zu den mancherlei Meldungen über den Rückt ri 11 des Erbprinzen von Sachsen-Meiningen vom Korn- mando des 6. Armeekorps haben die Offiziösen bisher nicht das Wort genommen, obwohl Anlaß genug ba*u ist. Tie Geschichte von dem „blauen Brief", der von dem dienst- tuenden Adjutanten geöffnet worden fein soll, haben wir zwar von vornherein dein Bereich der Erfindungen zugewiesen. Aber was über den Erlas; gegen Soldatenmitz Handlungen, das Bestehen einer Spannung zwischen Berlin und Meiningen berichtet wurde, bas war mit soviel Details ausgestattet, daß doch wohl die Notwendigleit einer authen tischen Darlegung des Sachverhalts sich crgicbt. Tie „Voss. Ztg." bemerkt in einer längeren Ausführung: „Daß ber Fall überall lebhaft erörtert wirb, auch an den Höfen der Bundesstaaten, wird nicht Wunder nehmen." Tie „Nat.- Ztg." erhält aus Mettiingen „von maßgebender Seite" — also wohl von einer beteiligten ober eilige- weihten Stelle — ein bmidiges Tementi des beschwichtigen- den Erklärungsversuchs, für den Rücktritt sei der väterliche Wunsch des regierenden Herzogs maßgebend gewesen: „Wer die körperliche und geiftige Rüstigkeit und Frische des Herzogs kennt, dem wird die U n r i ch t i g t e i t dieser Annahme ohne weiteres klar gewesen fein. Wir sind aber auch in der Sage, auf das bestimmteste versichern zu können, datz diese Veranlassung nicht besteht." Hier spricht zweifellos ein Wissender. Auffällig ist, und man könnte darin fast eine Beslä- tigung der anderen erwähnten Rücktrittsgründe erblicken, daß eben nur die Mitteilung von dem angeblichen Wunsch des Herzogs besttitten wird. Die Diskussion über die Vorgänge hat jedenfalls einen Um'^ angenommen, daß eine amiliche Stellungnahme b.'s eiTvrderliche Mittel ist, dem Klatsch ein Ende zu machen, ber aus solchen unaufgeklärten Vorgängen üppige Nahrung zieht und der allerdings dazu beitragen kann, unliebsame Verstimmungen hervoo- zurufen.
der Ecke von Kanzleiberg und Schloßgasse befand. Nicht ohne Herzklopfen schritt ick über den Hof und stteg die Treppe des Hinterhauses hinauf, wo mit den Fenstern nach der Schloßgasse der Redakteur A. Scheyda sein Dienst- zimmer hatte. Für meine 17jährige Weltunerfahrenheit war ein Redakteur ein Mann, der mit dem einen Bein immer im Gefängnis steckt und mit dem andern nach Herzenslust auf der gesamten Mitwelt herumtrampelt. Ich erinnere mich, baß biefe vorgefaßte unsympathische Vorstellung durch die persönliche Bekanntschaft mit Herrn Scheyba bei mir ausgetilgt wurde. Er hatte mich gewiß von seinem Fensterplatz aus schon seit Jahren mit dem Schulranzen Vorbeigehen sehen und musterte mich, als ich nun bei ihm ein- trat, von der Hohe seines Trehstuhls herab durch seine Brillengläser mit einem Blick, der mir aus Neugier und Geringschätzung gemischt schien. Während.ich mein Vorhaben mitteilte, unterdrückte er sogar em spöttisches Lächeln nicht, was allerdings nicht ganz grundlos war, denn ich war so unklug, die Bemerkung emslietzen zu lasten, die bisherige Theaterberichterstattung des (rtteßener Anzeigers habe doch nickt aus ber Höhe gepanoen, und ich wolle die Sacke „in vornehmem Stil nach Lessmgschen Grundsätzen" betreiben". Aber Herr Schema nahm mir meine unbesonnene Kritik seiner eigenen Leistungen nicht weiter übel, er willigte em, baß ich die Theaterberichterstattung für sein Blatt übernahm; vielleicht war er froh, der undankbaren Ausgabe enthoben zu werden. Au demselben Abend saß ii schon am vordersten Tisch in Wenzels Saal bau vor den Brettern, die die Welt bedeuten, und kam mir mit meinem Glas Bier und meiner Zigarette mindestens so wichtig vor wie Wenzel, der in feinem gewohnten hellen Sommeranzug am Büffet ftanö und die Kellner ausschalt, ober wie Püschel, ber im schwarzen Rock und weißer Weste neben der Kasse Pvsto gefaßt hatte und alle besseren Besucher mit höflichen Verbeugungen begrüßte. Um mich, kümmerte sich niemand. Aber ich war überzeugt, datz mich alle fürchteten; ich war ja die Kritik' Ich setzt»? im Vorgefühl meiner Verantwortung sogar einen Kneifer auf, obgleick ich nicht kurzsichtig war.
Mau gab an jenem Aveno eines jener läppt]djen Ber» [iner Volkswie sie damals aoe waren, nut Gesang, Kritik fiel demgemäß nicht sehr anerkennend aus. Besser ging's schon
Tie Balkan-Unruhen.
*8em „Berl. Tagebl." wird aus Konstantinopel telegraphiert: Vrlvattiachrichten aus Ueskueb und Monastir zufolge soll es zu erneuten Attentaten gekommen fein, was zu einem Blutbad der bulgarischen Bevölkerung Veranlassung gegeben haben soll. Hier dauern die Verhaftungen fort, doch ist die Ruhe nirgeiids gestört worden. Tas maeedonische Komitee verbreitet aber die Drohung eines An- schlaues.
In einer nicht explodierten Mine in der Nähe der Otto- man-Bani zu Salonüi würde eine Blechbüchse mit 13 Kgr. Tynamu ausgehoben - Nach vertraulichen türkischen Nachrichten sind bereits alle von Ipek nach Gusupe und anderen Orten entsandten Delegierten, welche in der Bevölkerung gegen die Reformen agitieren sollten, ohne ein Resultat erzielt zu haben, zurückgekehrt. — Eine Konsulardepesche aus Monastir giebt an, daß dort bei den Ereignissen am Mittwoch acht Griechen und sechs Bulgaren getötet und vier Griechen und drei Bulgaren verwundet worden sind. — Ter Generalgouverneur tzilmi Pascha bezeichnet es als unrichtig, daß bei Haussuchungen in Ueskueb Tynamit gefunden sei. — In türkischen Kreisen verlautet, daß die achte Redisdivision von Konia unter Nassir 'Pascha — von ber bereits einige Bataillone in Mitrowitza, die übrigen unterwegs sind — bis nach Nowi- bazar disloziert wird. — In den letzten Tagen sind in Dörfern ber Sandschaks Mrianopet und Kirkilifsa zahlreiche Waffen gefunben worben. Verdächtige wurden verhaftet.
Nach einer Konstantinopeler Meldung des „Berl. Lok.- Anz." haben auf die türkische Note, welche durch die Vorgänge in Saloniki veranlaßt wurde, Rußland und Oesterreich noch nicht geantwortet, während alle anderen Mächte den türkischen Maßnahmen zustimmten.
Turch kaiserliches Irade wird die Ausweisung aller sich vorübergehend in Konstantinopel aushaltelideu Bulgaren auf polizeilichem Wege genehmigt. Ebenso müssen alle Bulgaren aus Macedonien Konstantinopel sofort verlassen.
In den Kreisen der Pforte verlautet, von französischer Seite sei versichert worden, das von Toulon abgegangene Knegsgeschwader laufe nicht Saloniki, sondern Syra an. Nur ein Schiff, später vielleicht alle, b?sucht Saloniki.
Tie Pforte erhielt die Nachricht, daß einige Banden arme n i f ch e r Revolutionäre über die persische Grenze in den Sandschak Bafaset ein gedrungen sind. Es wurden daher energische Gegenmaßregeln getroffen.
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außer Sonntag». W AM ▼
«GlehenerAnzeiger
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
FrrnsprkchanlchlußNr.51. _______________ _______
Kandidatur könne nur in Frage kommen, wenn die Ehrist- ich-Sozialen ihre, gegen den Bund der Landwirte und die Konservativen aufgestellte Ka,ididatur zurückzögen.
— Im Wahlkreise Eschwege » Witzenhansen- Schmalkalden wurde definitiv der bisherige ReichStagsabg. o. Christen (freikons.) als gemeinsamer Kandidat ber Hon- ervatwen und Nationalliberalen aufgestellt. Im letzten Wahlgange kam v. Christen mit dem Sozialdemokraten in die Stichwahl.
— 7 0 000 Kilo Papier, das zu den Wahlzettel- Umschlägen verwendet werden soll, gingen dieser Tage au9 einer sächsischen Papierfabrik nach Berlin ab. Das Papier, aus dem 18 Millionen Umschläge hergesteM werden ollen, wurde in 12 Waggons verladen.__________________
Hcer und Flotte.
Essen (Ruhr), 12. Mai. Tie Firma Krupp erhielt einen Geschützauftrag von Argentinien in Höhe von V/l> Mill. Mark. Ferner wurde der A u f t r a g d e S b e u t s ch c u M arineamts über Armierung von sechs Kriegs- fahrzeugen von 11 Mill. Mark auf 1 41,» Mill- Mart erhöht. __T
Aus Stadl und Land.
Gießen, am 13. Mai 1908.
*♦ Die Hallwachs-Stiftung. Der am 9. Januar d. I. zu Tarrn stabt verstorbene Ehrenpräsident des Evaiigelischen Kirchengesangvereins für Teutschland, Wirtl. Geheimrat Tr. Ludwig tzallwachs, hatte sich letztwillig alle Blumenspenden anläßlich seines Begräbnisses ausdrücklich verbeten. Seine Freunde glaubten einerseits diesen Willen ehren zu wollen, andererseits seines Herzens Meinung dadurch zu treffen, daß sie die Kranzspenden in Gaben verwandelten, dazu bestimmt, die Sache, die Hallwachs sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, den „Evangelischen Kirchengesangverein für Teutschland" zu fördern, insbesondere dem Vorstande desselben die Er füllung seiner Aufgaben zu erleichtern. So sind in aller Stille von zahlreichen Tarmstädter Freunden 653.50 Mk. zusammengetommen als „Blumenspenden auf Hallwachs' Grab", die dem Vorstände int Zentralausschuß als Grundstock zu einer „Hallwachs-Stiftung" zur freien Verfügung übergeben worden sind. Ter Vorstand wird in den nächsten Wochen die Grundsätze beraten, nach welchen diese Stiftung verwaltet und verwendet werben soll, um bie doppelte Stellung und Bedeutung des Verewigten als der Begründers des Evangelischen Kirch^ngesangvereins für Teutschland und als des Begründers des Evangelischen Kirchengesangvereins für Hessen gerecht zu werden.
~ Unbestellbare Postsendungen. Wie wir erfahren, lagern bei ber Lber-Postdirektion in Darmstadt folgende Sendungen, deren Absender vielleicht zu unseren Lesern zählen, als unbestellbar: Postanweisungen 1) über 17.80 Mk. aus Bad Nauheim, Empfänger (unbekannt) in Schmitten (TaunuS) vom 28. 4. 02, 2) über *4 Mk. aus Gießen, Empfänger (unbekannt) in Butzbach vom 1. 4. 02, 3) über 2.30 Mk. aus Butzbach, Empfänger (unbekannt) in Berlin, W., vom 1. 6. 02, 4) über 7.56 Mk. aus Gießen, Empfänger (unbekannt) in Stockholm vom 11.12. 01, 5) über 40 Psg. aus


