Ausgabe 
12.10.1903 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

aumwernv wuroe

Gerichtssaal.

NB.

bi

-Anl.

41., % äussere Argentiner

Tendenz: schwächer.

Tntirmg-iscnes

Staatskomnii s s ar.

Gesetzesfreude.

Jugeudfeier. 9tachmittags 4.00.

3Va°/o 3°/o 3V,°/o 3° W/o

Vorabend 6.30.

Morgens 8.00.

Festesausgang 6.30.

. 99.70 . 103.50 . 51.70 . 31.60 . 37.30 . 134.80 . 43.90

00.00

1% C. Türken Türkenlose . . .

4% Grieoh. Monopol

. . 101.85 . . 90.25 . . 101.90 . . 90.25 . . 100.25 . . 99.50

Reiohsanleihe

do. .

Konsole .

do. . .

Hessen

8Ü/O Mexikaner 41/2*'Vo Chinesen . . Electric. Sohuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank Dresdener Bank . . Beniner Handelsges. Oesterr. Stautsbahn . Lombarden . . N Gotthard bahn . . , Laurahütte . . . Bochum . . . » Harpener . . .

ufl p n* «n Elektro- u. Maschinen-

3 Jsmesiau 'n^i6ure -Techniker

. . 27.00 . . 92.10 . . 99.90 ./ . 103 50 .\ . 204.80 . ' 190.30 . . 139.90 . . 149.00 . . 156.10 . . 140.00 . . 16.30 . . 191.50 . . 228.00 . . 184.80 . . 192.50

wobei Robl-München gegen Dangla-Frankreich v - / , j. _. ,. r. en i oieaer vueu, nurzte G ö r n e m an n-Berlin und zog sich eine

Brussel, 11. Sjit. Die hiesige Polizei verhaftete I. . e x e ehirnerschütterung und einen

rt-nnvt ferro f o 9RI eyv-4 Hirt o it rrt 11 f OYt in evtl I oi. .1.1_________ ___ t (

Vorabend: 64.5 U h r.

Jugendgottesdienst mit Predigt.

Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4 Uhr.

Jestesausgang: 6J.5 Uhr.

In den Wintermonaten beginnt der Morgen- gottesdienst am Sabbath um 9 Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.

Dienstag, den 13. Oktober 1903: Schlutzfest.

Vorabend 5.30 Uhr. Morgens 8.00 Uhr.

Nachmittags 4 Uhr.

Mittwoch, den 14. Oktober 1903:

Zi/g-6 Oberhessen . . . ----- 4% Oesterr. Goldrente . . 101.50 4*/6% Oesterr. Biiberrente 100.90 4% Ungar. Goldrente . 40/u Italien. Rente . .

41/,% Portugiesen . . ftO/ Portugiesen. . .

Telephonischer Kursbericht

ifrajaklisrt ». .»k., 12. Oktober i«v3

IvUtVvH IH Will uVHtnnHv»» v , . , , . . . . ,

Hanptabsatzgebiete waren Großbritannien, Belgien, die Vere imgten Staaten von Amerika und die Niederlande, 4o, 3, 11,6,8,7 und 6,0, zusammen 71,6 Prozent der ganzen Ausfuhr erhielten. Etwas höher als die Ausfuhr war die Einfuhr von Schaumwein. Sie belief sich auf 798 474 ganze Flaschen, von denen 794 0o3 auf Frankreich, der Rest aus Belgien, Italien, Oesterreich-Ungarn und andere Länder kam. Die gesamte Einnahme an ^chaumwemzoll, Schaumweinsleuer und Nachsteuer in der angegebeneir Zeit belief ich auf 7 Millionen Mark. ' £ , n

Oefterreichisches Petroleum. Von dem Petroleumkartell erwartet man eine Steigeriing der Rassinadeprelse um 3 bis 4 Kronen iind der Rohölpreise um etwa 1 Rtone. Die Steigerung würde für die am Petroleiungeschaft interessierten Banken, nament­lich die Kreditanstalt und die Länderbank, günstig sein.

Märkte.

kc. Frankfurt a. M., 12. Oft. (Orig.-Telegr. desGießen. Anz.") Amtliche Notiermigen der heutigen Fruchtmarktpreise: Weizen All. 16.25-00.00, Kurhessischer Alk. 16.5000.00, La Plata/ Mk. 16.5016.75, Kansas Alk. 16.5016.75, Roggen (hiesiger) Mark 13.0013.25, Gerste (Wetterauer) Mk. 15.2515.50, Frank en- felder Alt. 16,0016,25, Haser All. 13.0013.75, Atais Mk. 12.7513.00, Weizenmehl 0 Alk. 25.7526.25, 2. Qualität Mk. 23.75

bis Mk. 24.25, 3. Qualität All. 21.7522.25, Iioggenmehl 0 Mk. 22.0022.50,1. Qualität Alk. 19.2520.25, Weizenkleie Mk. 9.00 bis Mk. 0.00, Roggerrkleie Alk. 9.7510.25, Maiskeime Mk. 10.25 bis Mk'. 00.00, Franken, Pfälzer, Ried AU. 00.00000.0. Alles per

Kirchliche Aachlichten.

Israelitische Religionsgemeittde.

Gottesdienst tu der Synagoge, Südaulage.

Dienstag, den 1 3. u ri d M i r t w 0 ch, den 14.0 k t. 1 9 0 3:

Laubhütteufest-Eude.

8. Tag.

Vorabend: 5.30 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr Predigt. Nachmittags 4 Uhr.

9. Tag.

100 Ka. ab hier.

1c. Frankfurt a. M., 12. Okt. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt­preise. Zum Verkaufe standen: 464 Ochsen, 140 aus Oest­reich, 49 Bullen, 3 aus Oestreich, 741 Kühe, Fersen, Stiere und Rilider, 0 aus Oestreich, 313 Kälber, 301 Schafe und Hammel, 1442 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgelvicht: Ochsen l.Qualitat 7475 All., 2 Qual. 6970 Mk., 3. Qual. 6668 All.; Bullen l.Qual. 67 bis 69 Alk 2. Qual. 6365 Mk.; Kühe 1. Qual. 6769 Alk., 2.Qual. 6566'Alk., 3. Qual. 5456 Alk, 4. Qual. 5153 AU., 5. Qual. 0000 Alk. Kälber:1. Qualität8890Psg.,Lebendgewicht 54^-56 Pf., 2 Qual. 8486 Pfg., Lebendgewicht 5052 Psg., Schlacht­gewicht 7275 Pfg., Schafe: 1. Qual. Schlachtgewicht 7072 Psg , 2. Qual. 6466 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual. 5900 Pfg., Lebendgew. 47 Pfg., 2. Qual. 57-58 Pfg., Lebendgewichi 4500 Pfg., 3. Qual. 5055 Pfg., Leberidgewicht 0000 Pfg. Geschäft: bei Hornvieh gut, kem Ueberstand; bei Kleinvieh gut, alles verkausl.

4almllePKüüstlüstrll7

Vermählte: Pfarrer Ad. Braeß, Llara Braeß, geb. Heicke> Darmstadt. . , ,

Geboren: Kurt Frech. Schenk zu Schweinsberg, Reg.-Rat, ein Sohn, Kassel.

Berliner Börse vom 10. Oktober 1903.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießew) Privat-Diskont 3 */4 Prozent.

Anfangs- u. Schlußkurje.

Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau

Schluß-Tendenz: Fest.

Schaumweine. Tie Schaumwem-Erzeuqung des deutschen Zollgebiets stellte sich in der Zeit vom 1. Juli 1902 bis 31. März 1903 auf 7 680 023 ganze Flaschen, wovon nur 2 pEt. auf Schaum­wein aus Fruchtwein ohne Zusatz von Traubemvein entfallen.

drei Personen, welche Wertpapiere zu verkaufen suchten, Genicks zu, cm wachen Verletzungen er abends im Krankenhause die, wie eine Untersuchung ergab, aus einem vor kurzem verstarb.

in Italien begangenen Diebstahl herrührten, wobei für nicht . jile 11 '=

ÄMÄä'ÄÄT« w» Verkehr. UMswirlschast und Wertpapiere im Werte von 300 000 Franks vorge­funden und beschlagnahmt. Weitere Verhaftungen in dieser Affäre gelten als bevorstehend. Zwei Börsenmakler, oie der Hehlerei jbeschuldigt sind, wurden gestern abend,! nachdem sie Tags zuvor bereits in Haft genommen, aber dann wieder entlassen worden waren, wieder verhaftet. Ihre Schuld ist festgestellt. Ein italienischer Polizeileutnant ist mit den notwendigen Dokumenten hierher unterwegs.

* Budapest, 11. Okt. Das Ecseder Moor bre nnt in einer Ausdehnung von 6000 Joch. Der intensive Brand lockerte den Moorboden. Wo die Häuser der Gemeinde Boeraely stehen, ist der Boden gelockert und gesenkt. Viele Häuser sind eingestürzt, vier Menschen getötet, viele

in den beiden Direktivbezirken H ess en -Na s j a u (32,4 GroßberzoatumHessen (24,5 pEt.) hergestellt. Weitaus der meiste Schaumwein wird im Zollgebiet abgesetzt. Ausgefuhrt

Darmstadt, 10. Okt. Der Rechtsk onsulent Kling von hier wurde heute von der zweiten Strafkammer wegen Unterschlagung und Untreue zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Kling war seinerzeit, nachdem er mehrere Klienten um größere Beträge, so eine Prostituierte allein um einige tausend Mark, ge­schädigt hatte, nach Amerika geflüchtet. Er kehrte aber alsbald nach Deutschland zurück und stellte sich freiwillig den Behörden.

F r a ii k f u r t, 11. Okt. Vor einigen Jahren kam ei re Dame in das Konfektionsgeschäft von O., um einige kleine Einkäufe zu machen. Eine Ladnerin fügte zu ihr, daß das neue Kostüm sie vortrefflich kleide, und bemerkt, daß es bei ihnen gefertigt und ver­kauft worden fei. Die Dame erwiderte sehr erstaunt, das sei un­möglich, denn sie erhalte ihre Kostüme, die das9leue)te" laut Vertrag sein müßten, von der Konseklionsftrma M. in Baden- Baden ; diese aber werde sich hüten, ihre vertragsmäßige Zusage zu brechen. Die Unterhaltung ivurde sehr laut geführt und endlich der Chef des Hauses herbeigeruien, der auf Befragen bestätigte, daß das Kostüm aus seinem Geschäft stamme. Als die Dame nach Baden-Baden zurückgekehrt war, suchte sie sofort die Firma M. auf, machte ihr Mitteilung von dem, was sie gehört, und drohte mit

R. B. Darmstadt, 11. Okt. Der Großherzog, das russische Kaiserpaar und mehrere andere Fürstlich­keiten begaben sich gestern vorruittag 11 Uhr nach der Künstlerkolvnie auf der Mathildenhöhe, um die da­selbst von Herrn Pros. Olbrich arrangierte kleine Ausstell­ung zu eröffnen. Die Königin von England hatte noch kurz vor ihrer Abreise mit dem Großfürsten Sergius das Mau­soleum auf der Rosenhöhe besucht uird an der Gruft der Großherzvgin Alice einen prächtigen Blumenstrauß nieder- rteiegt Das Zarenpaar und die noch hier weilenden sonstigen Angehörigetl der griechisch-katholischen Kirche be­suchten Sonntag vormittag den Gottesdienst in der russi- fck-en Kapelle. Der Großherzvg geleitete am Vornrittag den Prinzen und die Prinzessin Mkolaus von Griecheit- land zum Bahrrl)of, von wo dieselben mit dem Schnellzug 1L13 Uhr nach Frankfurt fuhren. Der Großherzog, das Zarenpaar, Großfürst Sergius mit Gernahlllr und Prin­zessin Heinrich von Preußen begaben sich heute mittag 12.10 tU/c mit Extrazug nach Bensheim und fuhren von dort zu Wagen nach Hchönberg, um den auf dem dortigen Schlosse weilenden fürstlich Erbach-Schönberg'schen schäften einen Besuch abzustattw. Daselbst .vurde später auch das Diner eingenommen. Prinz Heinrich, Prinzessin Viktoria und die jungen Neuvermählten begaben sich mit­tels Automobils eben dorthin. Gegen Wend wieder hier­her zurückgekehrt, besuchten sämtliche noch hier weilenden Fürstlichkeiten das H^oftyeater. Der zu Anfang d. I. im Interesse der Kün st l er ko l on ie^vom Großherzog ge­bildete Ausschuß, dessen vielseitige Tätigkeit sich vortreff­lich bewährte, hat fich mit Zustimmung des Großherzogs den dtamenArbeitsausschuß für die Darmstädter Kunstler- kolonie" beigelegt. Die Geschäftsleitung für d:e nächst­jährige Ausstellung liegt in der Hand dieses Ausschusses. Sendungen an den Arbeitsausschuß werden von den Ka- biuettsdirektioneu entgegengenommen. Die nächst­jährige Ausstelluirg wird nicht nur auf die im Bau be- begrisfene Dreihäusergruppe beschränkt sein, es wird vrel- mchr mit der Ausstellung eine Ausstellung im Enftt Lud- wighause verbunden sein, welche insbesondere den in| der Häusergruppe weniger vertretenen Künstlern Gelegen­heit gibt, mtt ihrem Wirken an die Oesfentlichkeit zu treten.

Mainz, 11. Okt. Nunmehr beginnen auch int Wahl­kreise Mainz-Oppenheim die Sozialdemokraten sich in die Haare zu geraten. Obgleich man schon an zwei Abenden bis nach Mttternacht sich gegenseittg aus­gesprochen hat, ist eine weitere Versammlung anberaumt worden. Schon in der ersten Versammlung machte sich eine antir evis i onistische Strö mun g geltend: dies beweisen zunächst die Aeußerungen eines Genossen, Frau David habe nur von Bebels Fehlern gesprochen, seine Verdienste aber vergessen, ferner die Bemerkung Lieb­manns, der vor den verkrachten Existenzen aus dem bürgerlichen Lager warnte, und endlich die Verteidigung Bebels durch den freireligiösen PredigerGe­nossen" Frhrn. Zuceo und Cuccagna. In der zweiten Ver­sammlung wurde scharf die Haltung der Mauezer Volks- .... _. ö .... ------ .... . .

Leitung verurteilt, welche in einseittger Weise die revi- Enlziehimg ihrer Kundschaft ,ie kauft jährlich für Tausende, liouistiscben Bestrebungen unterstütze. Denselben Vorwurf wenn die Firma M. nicht ihre Uiifchuld nachweise. Ak. verklagte erbeben in einem Schreiben an die Redaktion der Volks- mm O. Ein umfangreiches Beweisverfahren fand statt, das durch bu Genossin aus Bretzenheim bei Mainz. Sie einen Vergleichsvorschlag und durch den spater erfolgten Tod des zeitung Die uu» ) nesckiildert baben" Seniorchefs O. unterbrochen wurde. Nachdem der Prmeß wieder

wollenalle Tat, achen wahrheitElreu ^childe h , au^enonunen worden war, erging am Samstag nach Ablehniing man müsse ,jebe Richtung zum Wort kommen lassen . Auch I Vergleiches vom Landgericht das Urteil. Tie Firma O. Genosse Ulrich tadelt die Redaktwn, daß sie vielgenannte auf Grund des Gesetzes zur Bekämpfuny des unlauteren Reichstagsabgeordnete (Stadthagen und Zubell) schlankweg Wettbewerbes für schuldig befunden und zu einem Schaden- als Krakeeler bezeichnet". Gegen diesenEhrentitel" ersatz von 9000 Mk., 4 P roz. Z insen und in samt- iowie gegen die Bemerkling der WoUszeitung, es gebew l i ch e K o st - n verurteilt.

der Partei auch Leute, die es gerade nicht als beson- A!ülh au!en >. E., 11. Okt. Abb S Louis Ro t h, der sT.fffhr . satten mit Stadtbaaen rusam- Leiter der Haus chatz-Druckerei, wurde wegen sahrlasstgen F a l I ch. meuzuwir ken^ÄL' Stadt- stdes und wegen U nt e r , ch t a g n n g zu 9 Monaten G-langms

Hagen selbst Stellung. Er verlangt Tatsachen 10. Okt. Das Militärobergericht sprach den

der Berechtigung, seine Ehrenhaftigkeit zu verdächtigen. ^^^-^^witsch und den Rütmeister Lontkewiljch frei. Beide Die gegen ihn ausgesprochene Verdächtigung nennt er ein rourben sofort freigelassen. Die Begnadigung der verutteilten Bubenstück und eine Gemeinheit, deren er den Offiziere, die chre Strafe in der Belgrader Festung absitzen, dürste Genossen David nicht für fähig halte. Als Schuldigen gibt s unterbleiben.

sich der Redakteur Ewald Mendel zu erkennen, der die .

zu scharfe Form zwar beteuert, sachlich aber aufseinem gipvIL

Standpunkt beharrt. Die jo vou Welw Setten, Gießen, 12. Okt. Aus dem neuen, am Mittelweg in der sogar den eigenen Lesern, angegriftene Bolrsztg., wenoer dös Philosophenivaldes gelegenen Schliesplatz des Vereins sich nunan die Parteigeiioffen" und fordert sie zur urbeil und es p o rt" sur Gießen iind Umgegend fand gestern in An- und Einhett auf. Das Blatt selbstwird zu dem Strett Wesenheit zahlreicher Sportsleute und Jäger die erste öffentliche ' ' * ' ' ----- Veranstaltung des überaus rührigen Vereins statt. Die Beteiligung

an den Schliefen war so zahlreich, daß sie um 7 Uhr abends ab­gebrochen werden mußten, um heute erst beendet zu werden. Die gestern bereits zum Austrag gekommenen Schliefen hatten folgen­des Resultat: Dachshunde, sämtlich auf Fuchs. 1. Jugend- schliefen: Seppel (Bef. Fritz Jung-Gießen) 1. und Ehrenpreis, Grethel-Offenbach (Bes. Will). Vetter-Offenbach a. M.) 2. und Ehren­preis. Nanny (Bes. Ferd. Schmidt-Gießeli) 3. Preis. 2. N e u- lingsschliefen: Waldmann (Bes. Vizefeldwebel Reitz-Gießen) und Waldmann v. Wetzstein (Bes. Ferd. Sck)midt-Gießen) 1. und Ehrenpreis. Waldine (Bes. Paula Krogmann) 2. unb Ehren-

fürderhin nur noch injowell Stellung nehmen, als es absolut notwendig ist." Man sieht aus diesen Worten, daß man auch im Ntainzerrevisionistischen" Lager gereizt ist und sich noch nicht als unumschränkten Herrn der Lage erkennt; denn sonst Hütte die Volksztg. nicht für die Zukunft Schweigen gelobt, das sie nur in der abso­luten Not brechen will.

)( Cronberg, 11. Okt. Bei der heutigen Zuver- ssigkeitsfahrt des Frankfurter Automo- i-ulklubs auf den F-eldberg, an der 21 Fahrzeuge teil- ----- ------- .... r-------

nahmen, stürzte eines derselben kurz vor Usingen in- preis. Waldmann v. Spiegelslust (Bes. Peter Melßner-Gleßm) folae Platzens ^erne^ Pneumatiks in den Straßengraben, und Männe v. d. Neustadt (Bes. Eduard Noll-Gwßen). Höchst berg aus Frankfurt einen Unterarmbruch ^und eine Schul- Ehrenpreis. 2. Neulingschliefen. Witu v. Delstern

terverrenkung, Prokurist Müller aus Francsurt einen Hunmelreich-GießeN) L und Ehrenpr. Forecast (Bes.Bürger-

plizierteu Beinbruch Die beiden anderen kamen mit dem Zister Sittig-Königstein L T.) 3. und Ehrenpr. Trilby (Bes. A. Schrecken davon. Eroprinzessin Charlotte voN Sachsen- Koppel-Bingen) Höchst lobende Erwähnung. Große Anerkennung Meiningen, sowie Prinz und Prinzessin Nikolaus von unter den Fachleuten erregh die Arbeit von Witu v. Delstern, Griechenland trafen heute mittag aus Schloß Friedrichshof Herrn Himmelreich gehörig, im offenen Schliefen. Das schmächtige, ein Letztere oedenken einige Tage hier zu verbleiben. aber überaus scharfe Lier gmg ohne Laut m den Bau ruckte, v . jb ohne Appell zu geben, schäft dann vor, um nach kaum 8 Aimuten,

liUrmrCrhtoix den gewiegten Fuchs nut sich schleifend, rückwärts aus dem Bau

wieder zurück zu kommen. Selbst die Preisrichter W. Orth und , ii mpftprn nochmittaa sand aus dem Ernst Proesler-Frankfurt a. M. erklärten, eine solche Glanzleistung

Wesel, 11. Okt. Gestern nachmittag fand auf dem . in ihrer langen Praxis noch nicht vorgekommen. - Truppenübungsplätze in der Spellener Heide em Pislolen- Gestern abend standen noch aus: Prüfungen im offenen Schliefen Duell zwischen zwei Leutnants statt, bei dem einer (Fuchs), Siegerschliefen (Fuchs) und Siegerschliefen (Dachs) sämllich durch einen Schuß in die Leber schwer verletzt wurde. für Teckelhutee. , ,. m w .

* Wernigerode , 10. Okt. Vom Brocken wird an- Dresden, 11. Ott. Bei dem heutigen 100 Kllometer haltender Schneefall gemeldet. Kieaer bliebest ür-ite Gör n

* -r-ii ho f ii firrpfmp SRnXixpi öteger Diteö, iiur 81 e

erhielten SraTtblnunben. Das WLrtschastsgcbäude und samt- Ueber die HSlfte de-' in.

lichcs Getreide ist vernichtet. H* d-n b-'den D.^b°.,rk-n ueffen-Jt

»P-cs.lljfala (fern. Saros) 11. Okt. Astern nacht ®J ^S,Ein »Jv .... ......

wurde auch hier und ut der Umgebung em Erdbeben wurden in dem genannten Zeiträume 756526 ganze Flaschen. Die verspürt, das mehrere Sekunden andauerte. - -- w«

* Ueb er einen abscheulichen Totschlag, der an dem Schriftsetzer Levy in Siegers (Westpr.) ver­übt wurde, wird aus Schlochiau geschrieben:Levy tarn in die .Herberge von Schülke in Stegers. Er setzte sich allein an einen Tisch, worauf ihn vier Leute zu hänseln begannen. L. reagierte nicht darauf, da trat einer der Beteiligten auf ihn zu, würgte ihn an der Gurgel und verlangte von ihm Auskunft über den Winterschen Mord. Der Mann kannte als Russe die Sache nicht einmal dein Namen noch.. Sodann sollte er unter Mißhandlungen einräumen, daß die JudenChrist en blut" brauchten, und als er entdj; dies verneinte, sollte er den Unholden das Vaterunser vor­beten. Er mußte niederknieen, konnte das Gebet aber nicht sprechen. Hierauf fielen die vier Vöenschien über ihn her, prügelten ihn, worauf L. auf den Hof flüchtete. Die vier Kerle folgten ihm und mißhandelten ihn auf dem Hofe so lange, bis L. zusammenbrach. Orr wurde dann bewußtlos von ihnen in einen Stall geschleift und blieb dort liegen, ohne daß sich jemand um ihn kümmerte. Am andern Aiorgen wurde L. t o t im Stalle gefunden, er war an den Mißhandlungenverendet wie ein Stück Vieh!"

* Infolge eines Unwetters in Amerika ist die Verbindung auf vielen Eisenbahn^ und Trambahnlinien in New-Jersey unterbrochen. Die Lage in Paterson ist bedenklich. Man befürchtet den Zusammenbruch des großen Dammes, loas ein schweres Unglück nach sich ziehen würde. 50 Häuser sollen in Paterson schon wegge­schwemmt worden sein. 500 Familien find obdach­los: mehrere Tausende sollen weg-en der in den Mühlen angerichteten Schäden ohne Arbeit sein. Die Pennsylvania- Eisenbahn konnte abends den Betrieb wieder aufnehmen.

Drieskaflen der Kedaktlon.

(Anonyme Auftagen bleiben unberücksichtigt.)

Dilettauteukouzcrt. Anonyme Einsendungen fallen in den Papiertorb.

Neueste Alewuugeu.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Könitz, 12. Okt. Der Fleischergejelle Moritz Lewy, der tm Verlause der Konitzer Mordaffäre wegen Areineides zu mehrjähriger Zuchthausstrafe verutteilt worden war, wurde vom Kaiser begnadigt.

Wien, 12. Okt. Die gestern abend hier eingetroffenen Grafen Andrassy und Ttsza, sowie Herr v. Perczel wurden heute vormittag vom Kaiser in besonderer Audienz empfangen. Offiziell wird bestätigt, daß es sich diesmal um einen energischen Versuch handelt, aus Grund des taiserlichen Reskripts ein Kabinet zu bilden, da insbesondere die Ver­waltung in Ungarn in immer größere Verwirrung gerät.

Budapest, 12. Okt. Bei einem Brande m Ecjedormoor sind zehn Menschen und zahlreiches Vieh verbrannt.^ Dem Grasen Julius Karolyi wurden durch den Brand 60 Gehöfte und 1000 Joch Maisselder vernichtet.

New-York, 12. Okt. Der Schiedsrichter Duffteld teilte dem Staatssekretär mit, daß von den de titschen An­sprüchen gegen Venezuela in Höhe von 6 0 4 9 0 0 0 nur 1 670000 Mk. anerkannt wurden.

. 205.60

205.75

. 215.60

215.75

. 140.-

140.00

. 185.

185.69

. 191.30

192.12