Erstes Blatt
L5S. Jahrgang
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«dreffe fik Depeschen: «uzetger «ietzen. Kernsprechanschluß Nr. 51.
Lag der BrÜ hl'schen Untverj^Buch- u. Stern- druckeret(Ptettch (irbtn)
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger w
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Deutsches Reich.
Berlin, 11. Okt. Vom Aufenthalte des Kaiserpaares auf Schloß Hubertus stock wird gemeldet: Ter Kaiser erlegte am ersten Jagd tage auf der Frühpirsche im Forstrevier Schor sheide einen kapitalen Zweiimdzwanzig- ender. Die Kaiserin unternahm im Laufe des Vormittags in Begleitung des Prinzen Adalbert einen Spaziergang nach dem arn Werbellinsee gelegenen Forsthause Spring. Nachmittags war dem kaiserlichen Jagdherrn wiederum das Glück sehr günstig; es wurden zwei stattliche Zwölfender, ein prächtiger Vierzehn end er und ein ungerader Sechzehn- ender zur Strecke gebracht. Am Abend fand' vor dem Schlosse bei Magnesiumbeteuchtung die Besichtigung der Jagdbeute .statt. —
— Wie die „Münch. N. N." aus Berlin erfahren haben wollen, soll der Kaiser bestimmt haben, daß das schwarze Mittelkreuz in der Reichskriegsflagge andere Abmessungen nach einem vom Kaiser festgesetzten Muster erhall.
— Der hessische Antrag auf Entschädigung unschuldig Verhaft etter ist dem Bundesrat nicht erst jetzt zugegangen, sondern liegt ihm schon lange vor. Er wird im Justizausschuß diskutiert, es ist aber nicht abzusehen, ob sich eine Verständigung schon bald erreichen lassen wird.
— Unter den Privatangestellten Deutschlands wird am 15. Ollober auf Veranlassung des Reichsamts des Innern eine allgemeine Erhebung durch Fragebogen stattsinden zunt Zwecke der Vorbereitung einer Pensions- und Hinterbliebenen -Versicherung der Privat- angestellten auf staatlicher Grundlage.
— Die „9taL-3tfl." meldet, die dem Reichstage zugehen- ^eu Militürsoro erungen werden sich in sehr bescheidenen Grenzen hallen.
— An den gegenwärtig hier stattfindenden deutschschweizerisch en Haudelsvertragsverhano- lun gen nehmen auch Deleiergte der süddeutschen Staaten teil. —
— Die „Reichshauptstädt. Korr." hört, die Genehmigung oer Berliner städt ischen Anleihe von 228 Milk. Mark stehe in voller Hvhe unmlltelbar betwr, nur seien einzelne einschränkende Bedingungen angeordnet worden.
— Die „Berl. Pol. Nachr." schreiben, die Einbringung des preußischen Et ats sei sch-on aus etatstechnischen Gründen nicht vor Anfang Januar möglich Man werde übrigens zufrieden sein müssen, wenn das Gleichgewicht der Einnahmen und Ausgaben ohne übermäßige Kürzungen der Anforderung für Kulturzwecke erreicht werde.
Ausland.
London, 11. Oll. In seiner gestrigen, vor Mitgliedern des Achtzigerklubs gehaltenen Rede sagte Lord Spencer, die jetzige Bew eg un g gegen den Freihandel habe einen Mann an der Spitze, der wie die Erfahrung gelehrt habe, einer der rücksichtslosesten, gewissenlosesten Staatsmänner sei, der niemals gezögert habe, sich jeder Waffe zu bedienen, die seine Sache fördern könnte. Nicht Balfour, sondern Chamberlain sei der Führer der konservativen Partei. Die Haltung der Regierung in der Zollreformfrage sei demütigend.
— Ritchre erllärte in einer Rede: Bezüglich Cham- berlains fiskalischen Vorschlägen müsse man mißtrauisch sein, da er 1882 erklärt habe, der ein» seitige Freihand el sei die bestmögliche Politik. Der Kornzoll in Deutschland habe die deutschen Arbeiter zu Sozialdemokraten gemacht. Es gebe viele Dinge in Deutschland, die man hier nicht wünschte, und man dürste die englischen Arbeiter nicht durch Kornzölle zu Sozialisten machen. Der Vorzugszoll werde das Reich zum Zerfall bringen. Zum Schluß herrschte größter Lärm und Widerspruch, und ein Dankvotum wurde nur unter einem Sturm von Katzenmusik angenommen.
B r ü s s e l, 10. Okt. Der König derBelgier begibt sich mach, seiner Wiener Reise nach Paris, um mit dem König von Italien zusammenzutresten. König Leopold wird bei seinen Besuchen den englischen Angriff auf den Kongostaat zur Sprache bringen, beabsichtigt aber keineswegs, Kaiser Franz Josef das Schiedsrichteramt an- Anbietern Nach dem offiziellen Programm trifft der König der Belgier am 17. ds. in Men ein.
Brüssel, 11. Oll. Prinzessin Albert von Belgien ist gestern abend von einem Prinzen entbunden worden.
Clermon d Ferran d, 11. Okt. Ministerpräsident Combes, Kriegsminister General Andre und Ackerbau- Minister Mougot wohnten heute der Feier der Enthüllung des Denkmals für den Gallierh eld en Verein getorix bei. Minister Andre hielt eine Ansprache, in der er sagte, Vercingetorix habe den ersten Ruf des Striotismus in Frankreich erschallen lassen. Frankreich ie seitdem enbgiltig seine weltliche Unabhängigkeit wiedererlangt. Heute habe es aber um Wi e d e r e r o b e r u n g seiner geistigen Unabhängigkeit zu kämpfen. Ministerprüsident Combes dankte für die warmen Kundgebungen der Bevölkerung und schloß mit dem Ausdruck der Genugtuung, daß alle reaktionären Versuche, Mißtrauen zu säen und die Republikaner zu spalten, gescheitert seien.
Rom, 11. Okt. Anläßlich der vom „Temps" und „Petit Parisien" verbreiteten Gerüchte über die Reise d e s K a i s e r s N i k o l a u s nach Rom sagt die „Tribuna": bisher setzten weder die italienische Regierung noch die russische Staatskanzlei Zweifel darin, daß die Reise des
Kaisers stallsinden werde, so bleibe nur der Zeitpunkt der Reise zu bestimmen, was sich der Kaiser Vorbehalten habe, vielleicht", fährt das Matt fort, schiebe der Kaiser den Zeitpunkt der Reise um einige Tage auf oder ziehe die Seereise vor, aber das gebe noch immer nicht einen Grund, an dem Besuche zu zweifeln. Nach der morgigen Audienz Morins beim Könige werde man übermorgen näheres darüber erfahren.
Bilbao, 11. Oll. Heute wurde eine republikanische Versammlung abgehalten, an der etwa 2000 Personen teilnahmen. Die Teilnehmer veranstalteten alsdann eine Kundgebung und schlugen die Fenster des Hauses ein, in dem die klerikale Zeitung „Gaceta del Norte" erscheint. Die Gendarmerie wurde gezwungen vorzugehen. Gegen mehrere mit religiösen Inschriften versehene Häuser wurden Steine geschleudert. Die Gendarmerie wurde mit Steiirwürfen empfangen. Der „Epoca" zufolge wurden bei dem Zusammenstöße mit einem Pilgerzug drei Menschen getötet und 20 verwundet. _____________
Neue Oreuettuteu auf tkm KaeLan.
In Konstantinopel sind neuerdings Nachrichten über Attentate der bulgarischen Agitatoren eingegangen. Wie der griech Metropolit von Kesrie bestätigt, haben Tjchokala- rof und seine Anhänger die Häuser des Kira)spiels und dreier Griechen von Tidjolicht ein geäschert, ebenso wie diejenigen der Einwohner von Kreisto und Audon und einigen anderen. Sie haben auch drei Männer, drei Frauen und zwei Dbädchen verschleppt. Die verstümmelten Leichen einer dieser Frauen und einer Greisin hat man im Gebirge gefunden, wohin sie geführt worden waren. Tie Banditen hatten der Frau vor ihrer Ermordung die Augen ausgesto chen. Tschokalarof hat einen Griechen aus die glrausamste Weise getötet, indem er ihm die Nase und die Zunge abschnitt und ihm die Augen aus st ach
Im Sandschak Prizren ist eine albanesische Bewegung gegen die beschlossene Einführung der neuen Bi ehsteuer ausgebrochen. Der Kaiakam von Luma wurde vertrieben. Die Ermordung des Adjutanten Schensi Paschas und der Angriff der Albanesen gegen eine Truppen ab teilung, welche sieben albanesische Deserteure transporllerte, bestätigen sich
Infolge angeblich sich mehrender Grenzverletzungen seitens der Türkei wurde die geplante Demobilisi er- ung der bulgarischen Truppen aufgeschoben und behufs der Stärkung der Grenzfestungen weitere Reserveklassen einberufen. — Die Fürstin Clementine von Coburg spendete namhafte Summen für die macedonischen Flüchtlinge.
Der Kongreß der sozialisttschen Radikalen Frankreichs nahnr eine Resolution an, in der dem Wunsche Ausdruck gegeben wird, die Signatarnrächte des Berliner Vertrags möchten gemeinsam diplomattsch vorgehen, um den leien in Makedonien und Armenien ein Ende zu machen.
Aus Stadl und Kamt
Gießen, 12. Ollober 1903.
* * Auszeichnungen. Der „Reichsanz." veröffentlicht folgende Ordensverleihungen: dem hessischen Staatsminister Rothe der Rote Adlervrden 1. Kl., dem hessischen Justizminister Dr. Dittmar und dem hessischen Finanz- Minister Dr. Gnauth der Kronenorden 1. Kl.
* * Nationaler Gesangs-Wett st reit in Gießen 1904. Zu dem vom Maschinenbauer-Gesangverein für Pfingsten kormnenden Jahres ausgeschrie- benen Gesangs-Wettstt eit sind die umfassenden Vorbereitungen berells in Angriff genommen worden. Zahlreiche Gesangvereine, besonders aus dem benachbarten ehemaligen Kurhessen, Hessen-Nassau, von der Lahn und von der Dlll und Sieg haben heute schon ihre Teilnahme an der Veranstaltung fest zugesagt, aber auch einflußreiche Kreise unserer Bürgerschaft haben den Veranstaltern des ersten derartigen Festes in unserer Stadt ihre weitgehende Unterstützung für die Sache in Aussicht gestellt. Wir erfahren u. a., daß sich bereits ein Komitee gebildet hat, um einen von den gesamten Bürgern der Feststadt gestifteten Ehrenpreis aufzubringen. Man gibt sich der Hoffnung hin, daß an dem Sängerkrieg sich mindestens 2000—2500 Sänger beteiligen werden.
* * Au s demBureaudesStadttheaters. Nochmals sei auf die morgige Volksvorstellung von Minna von Barn Helm hingewiefen, die von Direktor H. Stein- goetter aufs Sorgfältigste vorbereitet und mit unseren ersten Kväften besetzt (Frl. Hohl, Frl. Hellberg, die Herren Sandorff, Linzen, Teleky, Haag, Conradi), sich sicher großen Zuspruchs erfreuen dürste. Die Preise sind dieselben tyie früher: Loge 1 Mark, Saal 40 Pfg., Gallerie 20 Pfg.
* * Das Promenadenkonzert gestern wurde mck Rücksicht auf einen in einem naheliegenden Hause befindlichen Kranken frühzeitig unterbrochen.
• * Die Freiwillige Gail'sche Feuerwehr hielt gestern ihre Schlußübung ab. Nachmittags um 3 Uhr war auf Oswaldsgarten das Exerzieren der Mannschaften, woraus nach abgegebener Brandidee des Branddirektors Traber ein Brandcmgrisf beim Turmhaus unternommen wurde. Provinzial- direktor Dr. Breidert, Negierungsrat Dr. Wagner, das Haus Gail und zahlreiche andere Persönlichkeüen wohnte der Ueb- ung bei.
* * Der Feuerlösch-Apparat „Minimax", über dessen Einrichtung und Leistung wir vor einigen Tagen schon aus Bad-Nauheim berichtet haben, hat heute vormittag 11 Uhr auch hier auf Oswaldsgarten eine Löschprobe abgelegt, die, wie uns mitgeteilt wurde, einen guten Erfolg hatte.
Viele dazu eingeladene Gäste, darunter der hiesige Brand- direllor, hatten sich trotz strömenden Regens eingefunden. Eine kleine Bretterbude, mit Petroleum bestrichen, wurde in Brand gesetzt; der Apparat löschte das Feuer sogleich. Mit einem mit Teer bestrichenen kleinen Feld wurde ein gleicher Versuch gemacht, der auch günstig ausfiel.
• * Heber das Eisenbahnvorkommnis in der Gegend von Ruppertsburg, das in unserer Nr. 237 berichtet wurde, wird uns noch folgendes authentisch mitgeteilt: Der am 1. Oktober abends 10.02 Uhr von Hungen abgefahrene Zug Nr. 1075 kam mit 26 Minuten Verspätung in Laubach an, welche durch einen plötzlich aufgetretenen Schaden derLokornotive entstanden war. Infolgedessen erlitt auch der Gegenzug Laubach—Hungen Verspätung. Beide Züge sind direkt durchgeführt worden, Rückfahrten haben nicht stattgefunden.
* * Zur Beurteilung der Llrbeitsverhältnisse für den kommenden Winter sind, wie die „Frkf. Ztg.^ schreibt, die Handelskammern ersucht worden, eine allgemeine Darlegung über die fi^ge des Arbeitsmarktes sowie über die Produktions- und Arbeitsverhältnisse der arbeitenden Bevölkerung zusammenzustellen.
* * Ein alter Schwindel wird gegenwärtig von einem Pariser Hause aufgewärmt. Wie in anderen deutschen Städten versucht man auch hier bei uns in Gießen Kunden für das betrügerische Unternehmen zu gewinnen. Das System, das zur Anwendung gebracht wirb, ähnelt dem Hydrasystem, das hier abgewirtschaftet hat und polizeilich verboten ist. „Für 2,50 Frks. bezw. einen Seiden- jupo n lautet Vie Anpreisung. Das hierbei übliche Verfahren stellt sich in der Weise dar, daß man einen Coupon zu 2 Mk. .erwirbt, der von einem Bon, der vier^ gleiche Coupons zu 2 Mk. enthüll, abgelöst ist. Gegen Einsendung des Namens und der Wresse erhält man aus Paris einen Bon von vier Coupons für 10 Frks., welchen Betrag man bezahlt und i)aim die vier Coupons an Ellern, Freunde oder Bekannte weiter verkauft. Nachdem diese für vier ihnen von Paris eingeschickte Bons je 10 Frks. bezahlt haben, wird der Käufer des ersten Coupons in den Besitz des Seidenjupons im angeblichen Werte von 32 Mk. gelangen, während die Freunde und Bekannten nun tätig sind, die erhaltenen BonS in weiteren Kreisen zu vertreiben. .Es liegt auf der Hand, daß dieser Schwindel lediglich darauf berechnet ist, minderwerttge Ware an den Mann zu bringen und viele der Abnehmer, da alle Coupons niemals ein gelöst werden, um den bezahllen Bettag zu prellen. Wir tonnen nur dringend warnen, sich auf dieses windige Geschäft einzulassen.
t. Steinbach, 10. Okt. Vermißt wird fett voriger Woche der Fuhrmann L. von hier. Man nimmt an, daß er sich ein Leid angetan hat.
t. Saasen, 10. Okt. Die Passagiere des gestern mittag von hier nach Grünberg 'fahrenden Zuges hatten Gelegenhett, ein hei teres Vorkommnis mitanzusehen. Als der Zug nämlich unsere Station verlassen hatte, sah man, wie der Hund zweier in dem Gelände zur Rechten des Zuges jagenden Schützen einen Hasen zur Schußlinie brachte. Aber, o Verhängnis, ehe die beiden Jäger einen Schuß abgeben konnten, ergriff der Hase das Hasenpanier und rannte, hinter ihm her der Hund, neben dem Zuge eine Strecke weit mit. Auf einmal war der Hase vor der Maschine und setzte über das Geleise, sodaß Hase und Hund durch den Zug getrennt wurden. Der Zug hatte Lampe das Leben gerettet.
t. Hattenrod, 10. Oktober. Der Gemeinderechner Schäfer von hier feierte gestern sein Dienstjubiläum. Bei dieser Gelegenheit wurden ihm von der Gemeinde mehrere Ovationen dargebracht. Unter anderem erhielt der Jubilar von der Gemeinde ein Sopha zum Geschenk. Vom Kreis- amt wurde ihm ein Diplom überreicht. Dem Jubilar wurden schon bei seinem 25jährigen Jubiläum mehrere Ehrungen zu teil, Im Gasthause „zum Hirsch" feierte mgn das Jubiläum bis spät in die Nacht hinein. Selbst der noch sehr rüstige alte Herr beteiligte sich bis zum Ende an der Feier.
() Bad-Nau he im, 11. Okt. In einem Telegramm konnten wir schon am Samstag mittag melden, daß der wegen der Einbruchs- und Ueberfallasfäre verhaftete Karl Schutt aus Frankfurt seine Schuldlosigkeit an dem Vorfall nachweisen konnte. In der ftaglichen 9cacht hatte der junge Mann hier in dem Restaurant Knabenbauer geschlafen, was bewiesen wurde. Der Verhaftete wurde nach Gießen gebracht und dem noch in der Klinik befindlichen Frl. Sttoschein gegenübergestellt. Vor versammelter Gerichrskommisjion erllärte die junge Dame unter Eid, daß der gegenübergestellte Schutt nicht der Täter sei. Ferner erllärte Frl. Sttoschein, daß sie den betreffenden Mann genau gesehen habe und bestimmt wieder erkennen werde. Diese eidlichen Aussagen veranlaßten die sofortige Haftentlassung des Karl Schutt, der im Laufe des Samstag nachmittag wieder zu seinen Angehörigen nach Frankfurt abgereist ist. Fräulein Sttoschein befindet sich immer mehr auf dem Wege der Besserung und wird in den nächsten Tagen schon aus der Klinik entlassen werden und ihre Hleintreise antreten rönnen.
sd. Darmstadt, 12.Oll. (Eigener Drahtbericht.> Graf Lambsdorf gab am Freitag abend dem diplomatischen Korps ein Festmahl, woran der russische, der englische, der preußische Gesandte und Staatsminister Rothe, zusammen 28 Herren, teilnahmen. — Se. Kgl. Hoh. der Groß Herzog hat dem Gemeindeeinnehmer Joh. Schäfer II. zu Hattenrod das allgemeine Ehrenzeichen verliehen.


