Ausgabe 
12.9.1903 Zweites Blatt
 
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Nr. S14

Erscheint tSgttch außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Vesflschen Landwirt die Siebener Kamillen» blätter viermal in der Woche betgelegL iRotationdbi ad u. Ver­lag der Brühl'schen Univers^Buch-u.Stein- druderet (Pietsch Erben) Redaktion. Expedition unb Druckerei:

Schalstrabe 7« Rdresse für Depeschen»

Anzeiger Gießen.

Fernsprechanschluß Nr. 51.

Zweites Blatt. 153. Jahrgang Samstag. September 1903

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GieheimAnzelgerW w General-Anzeiger " den poltt. and aügem,

Amts- md Anzeigeblatt sür den Kreis Gießen MW

V M zeig enteil: Han« Beck.

Zrie Heutige Wummer umfaßt 14 Seiten.

Gießen, den 11. September 1903. Bett.: Feuerversicherung des Gemeindemobiliars.

Das Grsßherrogliche Kreisamt Gießen

cm die

Grotzh. Bürgermeistereien der Landgomeinden des Kreises.

Soweü Sie mit Erledigung unseres Amtsblatts ohne Nummer vom 1. August I. Js. un Rückstände smd, werden Sie hiermit entsprechend erinnert.

____________I. V.: Dr. Heinrichs.______________

KeKanntmachung.

In der Zeit vom 5. bis 12. September 1903 wurden m hiesiger Stadt gesunden: 1 Peitsche, 1 Regenschirm, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brille, 1 goldener Manschettenknopf, 1 Damenhandschuh, 1 Dunggabel;

verloren: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 silberne Damen­uhr, 1 Zwicker, 1 Mappe mit Akten.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände be­lieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den 12. Sept. 1903.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

KeKanntmachung.

Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird der Asterweg zwischen Walltorstraße und Nordanlage von Montag, den 14. d. Mts. ab bls auf weiteres für den Fuhr- werksverkehr gesperrt.

Gießen, den 12. September 1903.

Großherzogliches Polizeiamr Gießen.

I. V.: Roth.

Kaufmännische Moral.

Man schreibt uns aus Handelskreisen:

Die Sektfrühstücke der Pommernbank, die fröhlichen Damenreisen des Kasseler Treber- S ch m i d t, die Empfänge, welche andere kühne Gründer, Rosen und Nickelstücke um sich werfend, beim Einzüge in die von ihnen mit Industrie beglückten Ortschaften, lliumpha- torisch auskosteten, gehören der Vergangenheit an. Nur der Richter erweckt sie aus den Akten zu flüchtigem Leben. Ein großer Teil der Industrie macht bereits wieder den Versuch, auf dem ansteigenden Ast der Konjunktur sich zu halten. Aber immer noch sind die bestbeschäftigten Leute die Bureauvorsteher der Rechtsan­wälte. Allerdings handelt es sich zumeist um Bagatell­prozesse. Aber gerade die vielen Bagatellprozesse in unserem kaufmännischen Leben sind ein Zeichen, daß die Formen des Verkehrs sich noch nicht in der besten Ver­fassung befinden.

Im Veraleich zum Engländer und Amerikaner genießt der deutsche, speziell der ober hessische Kauf­mann nicht den Ruf übermäßiger Kulanz. Dies Urteil hört man von einsichtigen Gewerbetreibenden selbst. Er betont vielfach zu sehr den buchhalterischen Standpunkt, empfängt seine Direktiven zu sehr von der Erwägung des augenblicklichen, sofort realisierbaren Nutzens. Das ist vielleicht zu Zeiten ein Vorzug, häufiger aber ein Fehler. Es giebt Kaufleute, die. als Meister in der Abfassungknifto- logischer", zu deutsch zweizüugiger, Verträge gelten. Es scheint, daß die Neigung zu solchen Verträgen noch immer nicht in der Abnahme begriffen ist, daß die Hintertür für den Fall von Konjunkturänderungen, für das Vorkommen günstiger Angebote von Lieferungen geradezu grundsätzlich ofsengehalten wird, und daß der stärkste Truck auf die Lieferanten ausgeübt wird, daß sie in solche Löwenverträge, bei denen der eine Teil alle Vorteile, der andere alle Risiken trägt, einwilligen. Man klagt über mangelndes.Ver­trauen und die Schwierigkeit der Kreditbeschaffung. Im Grunde ist das die Folge der eigenen Kurzsichtigkeit. Wie soll bei dieser Politik der offenen Tür Treu und Glaube erstarken? Wie soll bei der einseitigen Häufung der Risiken aus feiten der größeres Betriebe und der Banken die Kredit­willigkeit Fortschritte machen? Man übertreibt den Druck auf die Selbstkosten und gefährdet die Güte der Arbeit. Man diktiert noch immer den Reisenden mit vollem Be­wußtsein Verlustpreise und fördert dadurch die Fehlbetrags­und Zusammenbruchswirtschast, ruft neue Vertrauens- erschütterungen hervor. Man sollte doch endlich wissen, wohin es führt, wenn man Geschäfte machen will um jeden Preis!

Auch die Behandlung der Angestellten ent­behrt noch vielfach der weisen Ueberlegung. Was soll man sagen, wenn beispielsweise ein Kaufmann seinen Beamten erklärt:Sie müssen Geschäfte machen! Wie Sie das anfangen, gilt mir gleich!" Damit drängt man -die jungen Leute und späteren Wettbewerber auf die mit lauter Stimme beklagten Abwege der Konkurrenz. Wie denken die jungen Leute von ihrem Chef,- welchen Urteilen über den Kapitalis­mus werden sie zugesührt? In diesen Wirkungen spricht sich die Gefährlichkeit eines Nachlassens der kaufmännischen Moral aus. Soviel die große Mehrheit unseres Kaus- mannsstandes sich um die Hoch Haltung reiner Handelssitte bemüht, weniger schlechte Beispiele vermögen mehr, als viele gute. Die kaufmännische Moral ist einer der größten Schätze des deutschen Volkes. Schätze wollen in schweren Zeiten besonders trefflich bewahrt sein

Politische Tagesschau.

Em .Rückverficherungsverlrag" ?

Der Zar ist ein seltener Gast in Frankreich, und wenn er kommt, dann läßt erfahrungsgemäß die Inanspruch­nahme des französischen Kredits seitens Rußlands nicht aus sich warten. Andererseits steht fest, daß jenseits der Vogesen die Sehnsucht nach dem Zaren im Laufe der Jahre geringer geworden ish Deshalb wird es auch in Frankreich keine be­sondere Erregung Hervorrufen, daß das Zarenpaar sür nächsten Monat seinen Besuch in Rom zugesagt hat, einen solchen in Paris indessen nicht anzuschließen gedenkt. Vor wenigen Jahren noch wäre das nicht möglich gewesen, ohne daß sich in der französischen .Presse lebhafte Bewegung geltend gemacht hätte. Nun hat sich allerdings die Sach­lage insofern etwas geändert, als das Verhältnis Frankreichs zu Italien selldem fieundlicher geworden ist. König Viktor Emanuel gibt sogar in gewissem Sinne den Mittler ab zwischen der Republik und dem Alliierten an der Newa, indem er im Oktober in Paris eintrifft zürn Besuche des Präsidenten Loubet, um gleich nach seiner Rückkehr aus Frankreich das Zarenpaar zu empfangen. Die Republik und Rußland reichen sich gleichsam durch das Tor des Quirinal die Hand. Die Konstellation ist eigenartig genug, um zu Betrachtungen aufzusordern. Sie bringt zudem die Tatsache in Erinnerung, daß der erste Auslandsbesuch, den Viktor Emanuel abstattete, nicht dem ihm verbündeten Deutschland, sondern dem Zarenhofe gatt. Es drängt sich unwillkürlich die Frage auf, ob politische Abmachungen zwischen Italien und den Zweibund st aaten getroffen oder in Aussicht genommen sind, in der Richtung eines RückVersicherungsvertrag es", wie ihn seinerzeit Deuffchland mll Rußland vereinbart hatte? Die Möglichkeit dürfte sich jedenfalls nicht ganz von der Hand weisen lassen, denn es ist zu beachten, daß Italien der östreichijch-unga- rischen Monarchie im Grunde kühl gegenübersteht, und daß schon sehr gewichtige Motive den Zaren nach Rom führen müssen, in eine Stadt, die betreffs der Atrentatsge- f a h r als am wenigsten zuverlässig angesehen werden kann. Haben doch bereits radikale Politiker in der italienischen Kammer zu Demonstrationen gegen den russischen Selbst­herrscher aufgesordert.

Wie derVoss. Ztg," aus Paris telegraphiert wird, werden dort die Blättermeldungen betreffend die Reise des Königs von Italien nach Paris nicht bestätigt. Aus dem Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten glaubt man, der Besuch werde vom 14. bis ausschließlich 18. Oktober, also vier Tage, dauern.

Wasserwirtschaft und Landwirtschaft.

Der Geschäftsführer des Millelland-Kanals, Ingenieur Abshoff aus Hannover, behandelte auf dem Verbandstage des deutsch-österr.-ung. Verbandes für Binnenschiffahrt das wichtige Thema:Wasserwirtschaft und Landwirtschaft."

Er geht aus von der Mißstimmung der Landwirtschaft gegen unsere staalliche Wasserwirtschaft und bekämpft die dieser Mißstimmung teilweise zu Grunde liegenden falschen Anschauungen. Wenn man von den Kohlen ab sieht, über­wiegen auf den Eisenbahnen, sowie auf den Wasserstraßen weitaus die landwirtschaftlichen Güter, nach Wert und Ge­wicht. Tie große Wasserstraße ist geeignet, die Industrie zu dezentralisieren. Während die Eisenbahn genötigt ist, die Güter au einzelnen großen Stationen anzusammeln, wo sich die Industrie lokalisiert und zentralisiert, kann an der Wassergrenze die Industrie überall auf der ganzen Strecke Lagerplätze anlegen. Dadurch wird ein langgestrecktes, durch Seitenkanäle zu einem Netz ausgestaltetes ungeheures Ber- brauchsgebiet sür landwirtschaftliche Güter geschaffen. Die Rentabilität der großen Wasserstraßen ist außer Zweifel, sonst würden sich, nicht am Rhein und an der Elbe die Geld­leute gefunden haben, die bereit sind, den Kanal zu bauens wenn die Regierung chr die Konzession erteilt. Der Land- wirffchaft könrrten bei unseren Wasserbauten mehr Vorteile zugewendet werden, ohne zu schwere Belastung der All­gemeinheit oder des Verkehrs, fiellich müßten auch die landwirffchaftlichen Anlieger zu den Kosten herangezogen werden. Das Fehlen eines ordentlichen Wassergesetzes für Deuffchland drückt Landwirtschaft und Industrie gleich­mäßig. Wenn die Landwirtschaft gewiß nicht auf Rosen gebettet ist, so ist doch auch die Industrie mit schweren Sorgen belastet. Tie Industrie ist gern bereit, weitere Opfer für die Landwirtschaft zu bringen, wenn auch ihren Interessen Rechnung getragen wird. Zur nützlichen Ver­wendung solcher Mittel aber bedürfen wir einer einheit­lichen Wasserwirtschaft in Deutschland. Der Vortragende kommt auf den allen, vor Jahrtausenden schon befolgten Rat zurück: Spart Wasser zur Zeit des lieber» flusses! Als vorzüglichste Einzelmillel sieht er, neben der Aufforstung der Quellgebiete und dem planmäßigen Ver­bau der Wildbäche im Oberlauf der Flüsse die Anlage von Talsperren und Sammelweihern an. Im Unterlauf der Flüsse solle unter Beibehaltung und seitlich geleiteter Ein­deichung die Vorflut verbessert und den Ärömen durch Querverbindungen im Mittelläufe die Möglichkell geboten werden, ihre Hochwasser durch den Schlauch eines Nach­barstromes loszuwerden oder in seitlichen Sammelbecken aufzuspeichern. Eine solche Querverbindung von nicht zu unterschätzendem Werte sei der Mittellandkanal. (Lebhafter Beifall.)

Deutsches Keich.

Berlin, 11. Sept. Das Kaisermanöver endete heute mit einem gelungenen Angriff der vom Kaiser ge­führten drei Armeekorps auf den markierten Feind in der Gegend von Naumburg und Weißenfels. Das Kavallerie-1

korps führte auch heute unter Führung des ältesten Bri­gadekommandeurs eine Attacke aus.

Das Deuffche Druck- und Berlagshaus teilt mit, daß es den Verwallungsgerichtsdirektor a. D. Dr. juris Max Graf Pilati von Thassul zu Taxberg zum Chef­redakteur derDeutschen Warte" gewonnen habe.

Berichte über innere Zwistigkeiten aus Sq* moa haben derNat.-Ztg." zufolge an maßgebenden amt­lichen Stellen Anlaß zur Einleitung einer umfassenden Nachprüfung gegeben.

Von kundiger Seite erfährt dieTtsch. Tagesztg.", daß zwar ein Beschluß über den Zeitpunkt der Einberufung des neuen Reichstags noch nicht gefaßt sei, daß er aber vermutlich nicht vor Ende Oktober zusammeu- treten werde. Eine frühere Einberilfung, erscheine untun­lich, weil die preuß. Landtagswahlen nicht vor der zweiten Novemberwoche erfolgen werden. Wichtige und umfassende Vorlagen habe der Reichstag außer dem Neichshaus- h a l t s e t a t und der H e er e s v o r l a g e nicht zu erwarten.

Dessau, 11. Sept. Bei der heutigen Stichwahl wurden bisher gezählt für Schrader 13 5 7 1, Käpp- ler 12732 Stimmen. 36 kleinere ländliche Ortschaften fehlen noch. Schraders Wahl mit wahrscheinlich gegen 1500 Stimmen Mehrheit ist gesichert. Konservative und Bündler in den Städten sind meist für Schrader eingetreten, auf dem Lande haben sie vielfach Wahlenchaltung geübt, teilweise auch für Käppler gestimmt.

Leipzig, 11. Sept. Von den wegen Ma je stäts» beleidigung verhafteten sozialdemokratischen Redak­teuren ist einer Namens Schöpflin aus Grund eines Gerichtsbeschlusses aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Dresden, 11. Sept. Der Kongreß der Ge- werbegeri chte wurde von der Regierung und^ der Stadt begrüßt. Die Vertreter beider feierten die Gewerbegerichte als sozialen Faktor. Der nächste Kongreß findet in Würz­burg stall.

München, 11. Sept. Ter deutsche Handw er ks- und Gewerbekammertag nahm heute nach einem Vorllag des Schulrats Kerschensteiner-Vtünchen einen Be­schluß an, in dem die allgemeine Durchführung der obligatorischen gewerblichen Fortbild­ungsschule gefördert wird. Tie weiteren Beratungs- gegenstände bellafen das Lehrllngswesen, die Gesellen­prüfungszeugnisse und die Zugehörigkeit der Köche zum Handwerk. Es wurden an den Kaiser und an den Prinz­regenten Huldigungstelegramme abgesandt.

Keer und Alotte.

Das ^Mrlitärwochenblall^ meldet die Beförderung zu Generalobersten mit dem Range von Feldmarschällen unter Merseburg, den 11. Sept, von General der Infanterie, Generaladjutant und kommandierender General des 11. Armee­korps v. Wittich und des Generals der Kavallerie, General­adjutanten und Chefs des Generalstabs Grafen Schlieffen, ferner die Ernennung des Generalleutnants und Gouverneurs von Ulm v. Hugo zum Ge neralinspekteur des Mllitär- erziehungs- und Bildungswesens, an dessen Stelle der Gouver­neur von Thorn v. Rosenberg- Gruszczynski tritt, der in Thorn durch den Generalleutnant und Kommandeur der 36. Division Brunsich Edler von Brun effetzt wird. Zum Kommandeur der 36. Division ist unter Beförderung zum Generalleutnant und Generaladjutanten Generalmajor v. Mackensen ernannt worden.

Ritt um den Kaiserpreis im 18. Armeekorps. Der diesjährige Ritt um den vom Kaiser für Kavallerie­offiziere des 18. Armeekorps gestifteten Ehrenpreis wurde vom 8. zum 9. d. Mts. abgehalten und brachte die Teil­nehmer direkt in das Manövergelände des 18. Armeekorps im Westerwald. Es beteiligten sich an dem Ritte 45 Offiziere der vier Kavallerie-Regimenter des 18. Armeekorps. Die zu lösende Aufgabe bestand in der Erkundung einer großen Artilleriestellung in der Gegend von Hadamar. Eine aus­gedehnte feindliche Vorpostenkette, die die Bahnübergänge von Limburg bis Runkel besetzt hielt, effchwelle die Erkundung. Die von Klein-Steinheim bei Hanau abgertttenen Teilnehmer passierten die Strecke Höchst-Epstein-Jdstein-Camberg und weiter. Das Rekognoszierungsresultat mußte schleunigst nach Niederselters gebracht werden. Obwohl der Ritt eine außer­ordentlich hohe Leistung (etwa 140 Kilometer) in sich faßte, kamen doch alle Reiter mit ihren Pferden wohlbehalten am Ziele an, um sich dann später weiter in ihre Manöver- quartiere zu begeben.

Immer noch Hihschläge. Aus Budapest wird eine dem BudapesterHirlap" zugegangene Meldung aus Groß- Becskerek übermittelt, nach der bei den südungarischen Manövern 11 Soldaten durch Hitzschlag getöte wurden. Beim Mskolczer Regiment sind 18 Soldaten desertiell.

Wom Hrientbrande.

Bei den am 5. und 6. September im Wilajet Monaftir stctttgchabten B a nd e n k ä m p f e n verlor eine Komiteebande bei Resne 22 Tote, eine andere Bande bei Florina 27 Tote. Im Torfe Rakne im Wilajet Saloniki sprengte eine 45 Mann starke Bande sechs Häuser mittelst Dynamit in die Lust, ermordete den Ortsvorsteher und verwundete einen christlichen Gendarmen. Telegraphische Berichte von türkischer Seite melden, daß bei einem Zu­sammenstoß mit einer Bande in der llmgebung von Tikvesch rm Wilajet Saloniki 12 Kvmitadschis getötet wurden, wich-