Ausgabe 
11.2.1903 Zweites Blatt
 
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Mbaien für die sechs Berliner Reichstags-Wahlkreise zu den bevorstehenden Wahlen beschäftigten sich sechs Partei-Ver­sammlungen. Im 1. Wahlkreise wurde der frühere Privat- Dozent Dr. Leo Arons einstinnnig nominiert. In den übrigen Wahlkreisen wurden die bisherigen Abgg. Fischer, Heine, Singer, Schmidt und Ledebour wieder ausgestellt. In der Budget-Kommission des preuß. Abgeordnetenhauses erklärte der Eisend ahn Minister Budde, daß die Vorarbeiten für die neue Kanal- Vorlage in vollem Gange feien. Die Wege, die man früher ein geh alten habe, seien nicht mehr gangbar, und deshalb sei die Vorlage noch nicht abgeschlossen. Außer­dem gab der Minister ausführliche Auskunft über die ver­schiedensten Verkehrssragen, wobei er bemerkte, die ver­längerte Giltigkeit derRückfahrtskarteu habe sich bewährt. Die Frage betreffs Anschaffung großer Güterwagen sei in Erwägung gezogen, ebenso die Ein­führung verschiedener neuer Maßregeln zur Erhöhung der Betriebssicherheit.

Berlin, 11. Febr. Beim Eisenbahrnninister Budde /and gestern ein Diner statt, bei dem der K a i s e r in der Uniform der Eiserrbahntruvpe erschienen war. Auch,Reichs­kanzler Graf Bülow uno Finanzminister v. Rheinbaben nahmen an dem Diner teil. An dasselbe schloß sich ein Vortrag über Sicherung im Eisenbahnbetrieb. Der Kaiser nahm nach Beendigung des Vortrages die ausgestellten Mo­delle in Augenschein unb unterhielt sich dann längere Zeit mit dem Münster Budde, dem Generaldirektor des Nord­deutschen Lloyd, Dr. Wiegand, unb den beiden Herren v. Siemens von der Firma Siemens u. Halske. Der Goethe^Bund wird im Anschluß an die letzten Er­örterungen über die Zensurfrage demnächst öffentliche Kundgebungen veranstalten, durch welche die ganze An-- gelegenheü nochmals eingehend zur Diskussion gelangen soll. Als erste derselben wird zunächst eine allgemeine Volksversammlung einberusen werden.

München, 11. Febr. Der Geheimrat, Professor Dr. K a r l C o r n eliu s ist in vergangener Nacht gestorben. (Cornelius, am 12. März 1819 geb., gehörte im Jahre 1848 dem Frankfurter Parlament an. D. Red.)

Kopenhagen, 11. Febr. Der bedeutendste Dichter Dänemarks, Holgner Dragmaun, der bereits zweimal geschieden war, hat jetzt zum dritten Male ge­heiratet.

London, 11. Febr. Aus Liverpool wird berichtet, daß die dortige Militärschuleniedergebranutist Man vermutet Brandstiftung. Ein Soldat soll aus Rache das Feuer angelegt haben.

London, 11. Febr. Die Zentral News" bringen auch die schon anderwärts aufgetauchte Meldung, daß die russischen Reserve-Offiziere den Befehl erhielten, sich innerhalb 24 Stunden nach der Mobllisierung bei ihr e n Regimentern einzufinden. Man glaubt, daß die Maßregel wegen Komplikationen auf dem Balkan vor­gesehen wurde.

London, 10. Jan. Ben Morgan, der von dem südafrikanisch! Handelskomitee als Spezialkommissar nach Südafrika entsandt wurde, um den dortigen Handel und die Industrie an Ort unb Stelle zu studieren, erstattete gestern abend im Kolonialinstitute Bericht über seine Unter­suchungen. Er hat gefunden, daß der fremde Handel in Südafrika größere Fortschritte mache als derjenige Englands, unb schreibt dies hauptsächlich dem Mangel an Unternehnnrngsgeist bei den englischen Fabrikanten zu.

B r ü s s e l, 11. Febr. Giron, welcher auf dem Polizei­präsidium um Ausstellung eines Passes zur Reise nach überseeischen Ländern ersuchte, ist, wie gerüchtweise ver­lautet, abends nach Enrpfang eines dringenden Telegramms uad) Genf abgereist.

Madrid 11 .Febr . Coutarelle,, welcher den Schrift­wechsel der Humberts zur Anzeige gebracht hat, erhielt auf der französischen Botschaft 25000 Franks ausgezahlt. Dafür wollte er 5000 Franks für die Polizeiageuten über­weisen. Der Polizeichef lehnte dies jedoch ab, da die Polizei bereits 15000 Franks erhallen habe, stellte ihm aber an­heim, die Summe den Armen zu überweisen.

Venedig, 11. Febr. In Bassano stürzte nachts die alte Kirche ein. Menschenverluste sind nicht zu beklagen.

Wien, 1L Febr. Telegramme des Direktors des

Sanatoriums, in welchem sich die Prinzessin Luise befindet, an Wiener und Salzburger Hofftellen drücken die Auf­fassung aus, daß die Reue der Prinzessin tief und ausrichtig, und die Trennung vonGiron definitiv fei Lachen al erklärte, der Aufenthalt der Prinzessin in der Anstalt werde nur von kurzer Dauer sein unb sich keinesfalls über die Zeit der Niederkunft erstrecken, die im April zu erwarten sei. Die Prinzessin erhielt zahlreiche Depeschen aus Deutschland, in denen sie zur Trennung von Giron beglückwünscht wird. Aus Amerika erhielt sie von einem anonymen Absender einen größeren Geldbetrag.

Wien, 11. Febr. Der Leisniger Rechtsanwall Dr. Zehme dementiert die Version, daß Giron durch eine Geldaöfindung zur Trennung von der Kronprinzessin veranlaßt worden sei

Salzburg, 11. Febr. Im Auftrage des wscanischen Hoses wird die Billa des Fürsten Wrede in St. (tilgen wohnlich eingerichtet. Man glaubt, daß Prinzessin Luise dort nach ihrer Niederkunft Aufenthalt nehmen wird.

Belgrad, 11. Febr. Die Reservisten erhiellen Austrag, sich sür den Fall einer Mobilisation bereit zu halten.

Petersburg, 11. Febr. Untoeit des Dorfes Sudak im Gouvernement Sebastopol wurde eine ganze aus sieben Personen bestehende Familie ermordet und beraubt. Der Verdacht fällt auf Tataren.

Warschau, 11. Fcbr. Die russische Gendarmerie ver­haftete zahlreiche Studenten, Techniker und Inge­nieure, auch Frauen wegen sozialistischer Pro­paganda.

Ham stow en, 10. Febr. Chamberlain hielt bei einem ihm zu (^ren veranstalteten Diner eine Rede, in welcher ec erklärte, er wende sich an alle Kolonien, wenn er sagt, daß sie nicht täten, was sie angesichts ihrer Ver­pflichtungen dem englischen Reiche gegenüber tun mühten. Alsdann erklärte er in einer Besprechung der erhöhten Bewilligung der Kapkolonie an die englische Flotte, mit der Zuwendung dieser Kolonie für die Flotte sei nichts getan. Diese Bemerkung wird als Vorbote einer der Kolonie auszuerlegenden Geldabgabe aufgefaßt.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Vartenstratze 2 (Bürgerrneiftereigebäude) Zimmer Rr. 14, Der Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer («rbcHcrti jeglicher Art, Dienstboten unb Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 8 Uhr geöffnet.

Es können eingestellt werden:

1 Sattler nach auswärts, 1 Hosenschneider, 1 Schreiner für bauembe Arbeit, 3 lanbw. Arbeiter, 1 Gartner, 3 jüngere Haus- burjchen, 8 Dienstmädchen für sofort, 2 Dienstmädchen für 1. oder 15. März, 2 Dienstmädchen für 1. ober 15. April, 1 Köchin für 1. März, 3 landmirtschaftl. Mägde.

Lehrlinge:

2 Friseure, 5 Schlosser, 2 Bäcker, 1 Schuhmacher, 1 Kauf­mann, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 1 Schneider.

ES suchen Arbeit:

1 Metalldreher, 1 Buchbmder, 1 Glaser, 1 Anstreicher, ein Lackierer, 1 Sattler und Tapezier, 3 Schlosser, 10 Hausburschen, 2 Knechte, 5 Kutscher, 1 Gärtner, 5 landwirtjchaftl. Arbeiter, 2 Tag- löhner, 2 Pferdeburschen, 4 Lauffrauen, 1 Putzfrau, 4 Dienst­mädchen.

Lehrlinge:

8 Schreiber, 2 Kaufleute, 1 Gärtner, 1 Weißbinder.

Holzversteigerung*

im Kattenröder Kemeindewald.

Es sollen versteigert werden:

Montag de« 16. Februar 1903 in den Distrikten Ettingshäusergrenze, Wallhecke unb Bruch

56 Stämme Eichen-Bau- unb Wagnerholz von 14 bis

32 Ctm. mittl. Durchm. und bis zu 14 Mir. Länge, 20 Stämme Fichten - Bauholz von 1322 Ctm. mittl.

Durchm. und bis zu 16 Mtr. Länge,

187 Stämme Kiefern-Bau- und Schnittholz, 1333 Ctm. mittl. Durchm. und bis zu 14 Mtr. Länge, sämtliche

Holz - Versteigerungen

Montag den 16. Februar 1903 sollen in den Wal­dungen der Stadt Staufenberg in den Distrikten Mühlwald, Lahnkopf, Birken und Eichwald versteigert werden:

65 Eichen-Stämme, Bau- und Wagnerholz,

47 Eichen-Stämme, Schnittholz, 3063 Ctm. Durchm.,

32

37

11

4

14

55,90 Fstm.,

Kiefern - Stämme, Schntttholz, 3041 Ctm. Durchm.,

16,61 Fstm., Fichten-Stämme, Birken-Stämme, Erlen-Stämme,

21 Eichen-Derbstangen,

405 Fichten-Derbstangen,

16 Fichten-Reisstangen,

Rm. Kiefern-Nutzholzknüppel, 3 Mtr. lang.

Mittwoch de« 18. Februar und Donnerstag den

19. Februar:

253 Rm. Eichen-Schett, darunter 42 Rm., welches sich zu

Küferholz eignet, 44 Buchen-Scheit, 34 Nadel-Rundscheit, 253 , Eichen- und Nadel-

Knüppel, 36 , Birken- und Aspen-

Knüppel,

I 47 Rm. Buchen-Knüppel, 5449 Buchen-Wellen, 2626 Eichen- und Nadel-

Wellen,

242 Rm. Buchen-, Eichen und Nadel-Stäcke.

Der jedesmalige Anfang ist vormittags 9 Uhr und zwar am 16. und 18. Februar im Distrikt Mühlwald, bei der Haltestelle Friedelhausen, am 19. Februar im Distrikt Eich­wald, bei der Brücke in den Sälen.

Bemerkt wird, daß das Eichen-Scheitholz am zweiten

Tag (18, Februar) zur Versteigerung kommt. Staufenberg, am 7. Februar 1903.

Großh. Bürgermeisterei Staufenberg.

Stephan. 1286

Stämme sind ohne Rinde gemessen,

19 Kiefern-Derbstangen mit 2,47 Fstm. Inhalt,

156 Fichten-Derbstangen 7,09

460 Fichten-Reisstangen 6,37

14 Rm. Kiefern-Nutzholzknüppel, 3,5 Mtr. lang, Pfostenholz

6 Buchen-Scheitholz,

10 Kiesern-Rundscheitholz und

6 Eichen-Rundscheitholz, Werkholz,

93 Buchen-Knüppel, 50 Rm. Eichen-Knüppel,

46 Nadel-Knüppel,

5820 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Reisig, hierunter 2750 Wellen Buchen-Durchforstungsrersig, 600 Wellen Eichen-Durchforstungsreisig, zweite Durchforstung,

66 Rm. Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke.

Bemerkt wird, daß das Eichen-Bau- und Wagnerholz zuerst versteigert wird. Der Anfang und die Zusammenkunft ist des morgens 91/2 Uhr in dem Distrikt Ettingshäusergrenze, am Harbacher Weg, da wo derselbe vom Pfaffenpfad ge­kreuzt wird.

Hattenrod, den 9. Februar 1903.

Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod.

Wpcf. 1295

Verdingung.

Der für die Zeit vom 1. April 1903 bis 31. März 1904 er­forderliche Bedarf an Besen für die Kehrmaschine (etwa 36 Sätze) sowie an Piassaoa- besen (ungefähr 300 Stück) soll Donnerstag, d. 19. d. Mts.

vormittags 11 Nhr öffentlich verdungen werden.

Angebote auf den Satz bezw. oas Sttick, sowie Muster, sind bis zum obengenannten Zeit­punkt mit entsprechender Auf­schrift versehen an uns ein­zureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, 10. Februar 1903. Städtisches Tiefbauamt.

Braubach. 13101

Mrdmgung

von Cernentbetonrinnen.

Die Lieferung von 54 m Cementbetonrinnen für die Sohlfassung des nördlichen Straßengrabens derRodheimer- slraße soll

Mittwoch den 18. Februar, vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden.

Angebote auf Vordruck, der bei uns auf Zimmer Nr. 6 erhältlich, sind bis zum oben­genannten Zeitpunkt daselbst einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, 9. Februar 1903.

Städtisches Tiefbauanu.

Braubach. J275

Holz-Versteigerung.

Es werden versteigert:

I Donnerstag den 19. Februar l. I.

aus den Distr. Lehnkopf Abt. 6, Kirschberg, Horschenstein Abt. 1 und 2, Seif Abt. 3 und Bleistadt Abt. 4 der Forst­wartei Eichelfachsen.

Stämme: 71 Eichen = 21 Fstm. (1335 Ctm. Mitten­durchmesser und 314 Mtr. Länge),

178 Fichten 79 Fstm. (1234 Ctm. Mittendurch­messer und 724 Mtr. Länge),

4 Birkeu = 2 Fstm., 3 Kiefern = 3 Fstm., Derbstangen: 37 Fichten = 2 Fstm. Ruhknüppel Rm.:

35 Fichte. Nutzreisig Rm.: 10 Fichte;

ferner Brennholz:

Scheiter Nm.: 266 Buche I. Kl., 10 Buche II. Kl., Knüppel Rm.: 197 Buche, 6 Birke, 11 Kirsch bäum, 29 Eiche, 21 Fichte, 19 Aspe und 9 Erle.

Reiser Nm.: 723 Buche, 82 Eiche, 4 Fichte und 8 Aspe. Stöcke Rm. 101 Buche, 6 Eiche.

Zusammenkunft vormittags 10 Uhr in Distrikt Bleistadt, Schnittpunkt der langen Schneise mit der Schotten- Gederner Kreisstraße. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Trietsch zu Eichelsachsen.

11. Freitag de« 20. Februar l. I.

aus den Distrikten Sauberg Abt. l v und 8 der Forstwartei Wingershausen.

Stämme: 6 Eichen = 3 Fstm. (2434 Ctm. Mitten­durchmess 58 Mtr. Länge),

3 Fichten Fstm. (14 und 18 Ctm. Mittendurch­messer und 12 und 13 Mtr. Länge),

Derbstangen: 8 Eschen 0,48 Fstm.;

ferner Brennholz:

Scheiter Rm.: 42 Buche I. Kl., 10 Buche II. Kl., Knüppel Rm.: 400 Buche, 24 KirsHbaum, 31 Eiche. Reiser Rm.: 1236 Buche, 40 Fichte, 8 Aspe. Stöcke Rm.: 3 Buche.

Zusammenkunft vormittags 11 Uhr an der Einmündung des Taubenwegs in Distr. Sauberg. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Schott zu Schotten.

Scholten, den 10. Februar 1903.

Oket.h. Oberförsterei Schotten.

Seidel. 1300

Vergebung von Bauarbeiten.

Unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Ium 1893, das Verdingungswesen betr., werden nachstehende bei Erbauung einer Oberförsterswohnung zu Ulrichstein vor- kommenden Rohbauarbeiten zur öffentlichen Verdingung aus­geschrieben :

1. Erd- und Maurerarbeit (ca. 340,0 Cbm. Erdaushub, 270,0 Cbm. Bruchstein-, 220,0 Cbm. Backsteinmauer, werk, 200,0 Fachwände u. s. f.);

2. Steinhauerarbeit (ca. 3,0 Cbm. Sandsteine, 3,0 Cbm. Lungsteine);

3. Zimmerarbeit (ca. 4,0 Cbm. Eichen- und 65,0 Cbm. Tannenholz u. s. f.);

4. Dachdeckerarbeit (ca. 340,0 Qm. Schieferdach und 200,0 Qm. Falzziegeldach u. s. f.);

5. Spenglerarbeit (ca. 150,0 lfd. M. Kandeln und Ab­sa llrohre u. s. f.);

6. Treppenlieferung (75 Stufen);

7. Trägerlieferung (ca. 2200 Kg ).

Die Offertunterlagen sind bei uns während der Dienst, stunden einzusehen, mit Ausnahme von Donnerstag, dem 19. Februar, wo dieselben imDarmstädter Hof" in Ulrichstein vormittags von 912 Uhr offen liegen; Arbeitsbeschreibungen können zum Selbstkostenpreis von uns bezogen werden.

Eröffnungstermin: Donnerstag, den 26. d. M., vor> mittags 11 Uhr.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Alsfeld, den 10. Februar 1903.

Großh. Hochbauamt Alsfeld.

I. V.: Berth.1305

Verdingung.

Nachverzeichnete Wegbau-Ar- beiten, sowie zugehörige Liefe­rungen für die Feldbereini­gung Gießen rechts der Lahn sollen im Wege schriftlichen An­gebotes öffentlich vergeben werden, veranschlagt zu Mk. 1) Erdarbeiten 158,50

2) Chaussierungsarbeiten 262,00 3) Liefern von Bord- oder

Wandsteinen 152,00

4) Liefern von Kleinfchlag 390,00 5) Liefern von Ueber-

gründungsmaterial 87,50

Voranschlag, Profile und Be­dingungen liegen bei der unter­zeichneten Behörde zur Einsicht auf. Angebote haben in Pro­zenten des Voranschlages zu er­folgen.

Die Angebote finb verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Montag, den 16. d. Mts., vormittags 10 Nhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen, woselbst deren Eröffnung um die genannte Zeit in Gegenwart der etwa er­schienenen Bieter stattfindet.

Gießen, den 9. Februar 1903. Großh. Kulturiuspettion Gießen.

Wißrnann. 1290

Versteigerung.

Donnerstag, dcu 12. ö. MtS. uachm. von 2 Uhr an versteigere ich Neuenweg 28 (im Löwen) im Auftrage des Nach­laßverwalters den Nachlaß der Frau Margarete Menz dahier, bestehend in

Hans- und Küchengeräten aller Art, darunter 1 Kleider­schrank, 2 Weißzeugschränke, 1 Küchenschrauk, 2 vollständ. Bette«, mehrere Tische, Stühle, Spiegel, Vorhänge u. v. A., ferner Kleidungo- stültc u. Weißzeug aller A.'., Die Versteigerung findet bestimmt statt.

Gießen, 11. Februar 1903. 1314] Seipel, Gerichtsvollzieher.

Hostversteigerung

der Stadt Gießen.

Montag, 16. Februar 1903, vormittags 9'/z Uhr beginnend, werden in der Letb'schen Wirt­schaft im Philosophenwald ver­steigert

aus dem Distrikt Waldshut.

11 Fichtenstämme mit 2,21 fm, 189 Flchtenderbftang. 12,00

5 rm Eichen-Scheitholz,

18 Nadel-

1 Erlen- 377 Nadel-Knüppel, 193 ,, Nabel-Stockholz, 1600 Wellen Eichen-Reisig, 5400 Nadel-

aus dem Distrikt Wauue:

2 rm Buchen-Scheitholz,

43 Eichen-

2 Buchen-Knüppel,

28 Eichen-

38 Eichen-Stockholz,

230 Wellen Buchen-Reisig,

990 Eichen-

aus den Distrikten Unterhag und Oberhag:

2 Kiefernstämme nut 1,18 fm, 51 Fichtenstämme 13,98 715 Fichtenstangen 25,32

11 rm Nadel-Scheitholz,

41 Knüppel,

19 Stockholz,

1410 Wellen Nadel-Reiftg,

50 Erlen-

Gießen, 9. Februar 1903.

Ter Oberbürgermeister.

M ecu m.______1271

Giessener fliMita-tallsWl

Die Rückseite von 500000 Stück Fahrscheinen der Gießener Om- nibnS-Gejellschaft soll zu Reklame­zwecken vergeben werden. Aus- tunst erteilt BetriebsleiterBraun, Marlnirgerstraße 66.1246 Stöbt. Schlachthaus.

Freibank.

Heute und morgen: 891 "lljik.'ftMjch r/6 Psg.

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