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Nr. «38
Irsch,tu« täglich nutzer Sonntags.
Dem «Siebener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kekfischen Landwirt die Gießener Familienblätter viermal tn der
Woche beigelegt Rotationsdruck u. Verlag bei Brühl 'sch«, Untveck.-Guch- u.Slem- bructere, (Pretsch tinrben) Äebartton. Expedition
Zweites Blatt« 153. Jahrgang Samstag IV.Oktober 1903
____ Ä Bezugspreis.
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Gießener Anzeiger s
General-Anzeiger
” »en poltt, unO äußern»
Amis- und Anzeigeblati für den Kreis Gießen MGs
^eigenteil Han, Beck.
Die Heutige Yummer umfaßt 16 Seiten.
Bekanntmachung.
B etr.: Die Ernennung der Vertrauensmänner und deren Stellvertreter der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenosienschast für daS Großherzogtum Hessen. Gemeindeeinnehmer Koch in Villingen ist zum Vertrauensmann des 85. Bezirks an Stelle des I. Wolf, früher üt Villingen, jetzt in Hungen, ernannt worden.
Gießen, den 8. Oktober 1903.
Großherzogliches SvreiSamt Gießen.
I. V.: Dr. Wagner.
Kekanntmachung.
Betr.: Die Ernennung der Vertrauensmänner und deren Stellvertreter der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenosienschast für das Großherzogtum Hessen.
Gemeindeeinnehmer Hoppe in Nonnenroth ist zum Stellvertreter des Vertrauensmannes des 85. Bezirks an Stelle des Gemeindeeinnehmecs Koch in Villingen ernannt worden.
Gießen, den 8. Oktober 1903.
Großherzog.i'^" Kre.samt Gießen- I. V.: Dr. Wagner.
Gießen, den 9, Oktober 1903.
Betreffend: Die Revision der Verwaltungsgesetze; hier das Gesetz, die Bildung der Ortsvorstände betreffend, vom 3. Mai 1858.
Das Grsßherzogliche Kreisamt Gießen
an die
Großh. Bürgermeistereien ber Landgemeinden des Kreises.
Wir beauftragen Sie, binnen 3 Tagen seit Erhalt dieses Amtsblattes zu berichten, ob in Ihrer Gemeinde der höchstbesteuerte Grundbesitzer entsprechend den Bestimmungen des Gesetzes vom 3. Mai 1858, die Bildung der Ortsvorstände betreffend, dem Gemeinderat angehört.
I. V.: Dr. Heinrichs.
Kekanntmachung.
Der Selters weg, zwischen Plock- und Goethestraße, wird wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten von Montag, den 12. L Alls, ab bis auf weiteres für den Fuhrwerksund Fahrradverkehr gesperrt.
Gießen, den 10. Oktober 1903.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hechler. ' _____
Kekanntmachung.
Die am 15. August 1903 angeordnete Sperre der Kaplansgasse wird hiermit aufgehoben.
Gießen, den 10. Oktober 1903.
Großherzogliches Polizeiarnt Gießen.
Hechler.
Kekanntmachung.
In der Zeit vom 3. dis 10. Oktober 1903 wurden in hiesiger Stadt
gesunden: 2 Portemonnaie? mit Inhalt, 1 silberner Fingerring, 1 Federwage und 1 Paar wollene Kinderstrümpfe;
verloren: 1 silberne Zylinderuhr mit Goldrand und 1 goldene Brosche.
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Gießen, den 10. Oktober 1903.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Hechler.____________________
Amtliche Nachrichten über Viehseuchen.
In einem Gehöfte zu Ohmes, Kreis Alsfeld, ist die Schweinerotlaufseuche ausgebrochen. Es ist Gehöft- sperre verhängt.
Die in einem Gehöfte zu Udenhausen, Kreis Alsfeld, ausgebrochene Schweinerotlausseuche ist erloschen. Die verhängte Sperre ist aufgehoben.
Volttische Tagesschau.
Neber den Kongreß nicht sozialistischer deutscher Arbeitervcrbande, der am 25. und 26. Oktober in Frankfurt a. M. stattfinden soll, schreibt die „Soziale Praxis": Aus zwei Gründen erscheint uns dieser Kongreß von großer Bedeutung: Erstlich wird hier aller Welt die nur zu oft und gefliffentlich übersehene Tatsache eingeprägt, daß hunderttausende von deutschen Arbeitern sich zu festen Organisationen zusammengeschloflen haben, die reichs- und kaisertreu, national und christlich gesinnt, die Wahrung ihrer Interessen und die Verbesserung ihrer Lage auf dem Boden der gegenwärtigen.Staats- und Wirtschaftsordnung, im bewußten Gegensatz gegen die Sozialdemokratie erstreben. Zweitens aber ist es bezeichnend, daß'
auch diese Organisationen als schwerstes Hemmnis ihrer auf Selbsthllfe gestellten Bemühungen die Verkümmerung des Koalitionsrechts, die Fesieln und Fallstricke des Vereins- und Versammlungsrechts, den Mangel an Rechtsfähigkeit der Berufsvereine und die Lücke in der staatlich geordneten Berufsvertretung empfinden. Sie leiden schwer unter der Versagung von Rechten, die andere Stände und Berufe besitzen und frei gebrauchen. Darin finden sich diese Arbeitervereine mit den Forderungen aller anderen organisierten Arbeiter zusammen. Möge der aus den eigensten Bedürfnissen der Arbeiter hervorgehende Frankfurter Kongreß einen Schritt vorwärts auf dem Wege zum Ziele bedeuten, desien Erreichung Gerechtigkeit und Staatsklugheit gleicherweise fordern.
Hin Urügelprozeß° in.
(Schluß)
Bayreuth, 8. Okt.
Der Angeklagte wurde heute mit Zischen empfangen. Er preßt die schmalen Lippen fest zusammen.
Zeuge Bürgermeister Wendt von Ballenstedt charakterisiert die Jungen als reizende, wohlerzogene, bescheidene Knaben, die jäermann lieb haben mußte. Ende November begegnete er den Knaben und war über deren heruntergekommenes Aussehen tief gerührt. Während früher die Jungen chn immer freundlich begrüßten, waren sie jetzt ängstlich und sahen vor jeder Antwort erst den Dippold an. Die Linder waren körperlich so reduziert, daß etwas vorgefallen sein mußte. Zeuge sah wiederholt, daß Dippold in Gegenwart der Kinder ohne Badehose badete, und als er von den unmenschlichen Mißhandlungen hörte, tauchte bei ihm der Gedanke auf, der Dippold treibe mit den Kindern Unzucht. Angeklagter: Wir badeten so früh, daß wir wegen des Halbdunkels eine Laterne mitnehmen mußten. (Heiterkeit.)
Heilgehilfe Hermann Zentzsch von Ballenstedt hat den Jojo an der Hand massiert; eines Tages sei diese Hand sehr geschwollen, braun und blau gewesen. Jojo habe über große Schmerzen geklagt und gesagt, Dippold habe ibn mit einem Stock so auf die Hand geschlagen. Zentzsch stellte den Dippold wegen dieser Mißhandlung zur Rede, toorau: dieser erwiderte: Sie geht das gar nichts an; wenn Sie den Knaben nicht behandeln wollen, dann werde id)i es tun, ich habe auch ein Jahr Medizin studiert. Zeuge hat gehört, wie Frau Koch den Dippold über seine maßlosen Züchtig?- ungen zurechtwies; Dippold habe hierauf entgegnet: Wenn Sie mir einen Vorwurf daraus machen wollen, lege ich mein Erziehungswerk nieder. Frau Koch entgegnete, deshalb brauche er nicht gleich den Stuhl vor die Tür zu stellen, er habe ja bloß das Versprechen zu geben, daß er seine unmenschlichen Züchtigungen einstelle. Dippold versprach dies. Zeuge hat auch gehört, wie Frau Koch sagte: Daß die Jungen im tiefen Schnee barfuß laufen, will ich nicht. Jojo ist ja immer kränklich und mußte schon viel ausstehen, er dürfe deshalb nicht so streng behcmdelt werden.
Elisabeth Mussial, Haushätterin, bestätigt, daß die Kinder furchtbare Schläge bekamen und gestoßen wurden, sodaß sie um Gnade flehten und um Verzeihung baten. Es traten Pausen von wenigen Tagen in den Mißhandlungen ein, daun gings wieder von vorn an. Zeugin fragte einmal den Heinz: '„Warum laßt Ihr Euch denn so furchtbar schlagen?" worauf dieser sagste: „Das verstehen ©ie nicht. Mir müssen Prügel bekommen, denn wir verdienen sie auch" Wenige Tage vor seinem Tode war Heinz im Erficht gräßlich zerschlagen, die Augen blutunterlaufen. Am Montag den 9. März bekam Heinz wieder Schläge. Am 10. März früh.hörte Zeugin, wie Heinz zweimal an einen Gegenstand siel. Dippold kam in die Mche und sagte: „Heinz ist krank, wenn es nicht besser wird, müssen wir den Arzt holen." Der Junge murmelte, als ob er um Verzeihung bitten wollte, er lag auf dem Boden auf seiner Matratze. Plötzlich kam Dippold wieder zur Zeugin in furchtbarer Aufregung und sagte: „Heinz ist tot." Dippold, die Zeugin und Jojo trugen die Leiche dann ins Bett. Dippold wußte sich vor Aufregung fast nicht zu fassen und sagte: „Ich gäbe eine Hand oder einen Fuß darum, wenn Heinz noch lebte."
Staatsanwalt: Mußten die Jungen beim Prügeln nicht laut dazu zählen? Zeugin: Ja, ich hörte einmal bis 20 zählen; dann konnte ich es nicht mehr mit anhören und ging fort. (Bewegung im Publikum.) Zeugin sah auch einmal, daß die Jungen beim Essen und beim Studieren mit heruntcrgeschlagenen Hosen dasitzen mußten.
Professor Dr. Oskar Vogt, Direktor des Neurobiologischen llniversttätslaboratvriums in Berlin, bekundet: Er sei anfangs von Dippold unwirsch, empfangen worden, später aber habe er sich beruhigt und iiber seine Erziehungsmethode zwei Stunden lang einen Vortrag gehalten. Die Physiognomie des Dipvold sei ihm absonderlich vorgekommen, besonders auf oie Beobachtungen des Rittmeisters Bugge hin, der sagte: Der Dippold ist entweder ein idealer Mensch oder ein abgefe imter Schurke! Die letztere Bezeichnung soll sich daraus bezogen haben, daß Dippold Frau Koch finanziell ausziehe. — Die Behauptung des Dippold, daß Heinz Koch infolge eines exuellen Exzesses syphilitisch geworden sei, hielt Zeuge für vollständig ausgeschlossen. — Dippold erzählte, er habe zur Züchtigung sich nur einer dünnen Haselnußrute bedient und habe nur Schläge aus das Gesäß erteilt. .Zeuge machte den Dippold daraus aufmerksam, daß gegen Jugendsünden Prügel nichts halfen, es müsse vielmehr das Selbstgefühl der Knaben gehoben, die Knaben müßten inöglichst wenig an ihre Verirrungen erinnert und auf andere Wege hingelenkt werden. Dippold bemerkte, daß die Knaben über
große Schlaflosigkett klagen. Dr. Bogt verordnete hierfür Schlafpulver, die auch gleich angewendet wurden, worauf die Knaben die ganze Nacht durch tadellos schliefen. Vogt gestattete Dippold die Anwendung der Schlafpulver und instruierte ihn, immer geringere Dosen zu geben, damit die Knaben nach und nach sich daran gewöhnen, ohne Schlafpulver einschlafen zu können. Der Zeuge konstatiert, daß chm Dippold nicht ganz geheuer vorkam und er deshalb eine fortgesetzte psychiatrische Kontrolle des Dippold für notwendig hielt. Er habe, um dies bewirken zu können, dem Dippold den Vorschlag gemacht, die Knaben alle vier Wochen einer speziellen ärztlichen Kontrolle unterziehen zu lassen. Dippold war ganz damit einverstanden. Dr. Vogt hatte vorher noch nie so etwas gesehen, wie bei den beiden Knaben hinsichtlich der geöffneten Kleidung; Zeuge habe den Dippold sofort darauf aufmerksam gemacht, dies zu unterlassen. — Der Zeuge bezeichnet die Knaben als lebhaft und artig, leicht lenkbar. An Frau Koch berichtete Zeuge, daß die Aufopferung des Dippold erstaunend sei, weil er sich der Sache in so außerordentlich aufopfernder Weise annahm. Zeuge faßte sein Gutachten dahin zusammen, daß er von einer intellektuellen Geistesstörung bei Dippold nichts feststellen konnte.
Dr. Severin, prakt. Arzt in Hollfeld, wurde am 10. März um h-z2 Uhr von einem Bruder Dippolds nach Drosendorf geholt, da einer krank geworden wäre. Als Severin ankam, wurde er von dem Vater des Angeklagten empfangen. Er wollte gleich nach dem Kranken sehen, doch hielt ihn der Angeklagte zurück. 9hm setzte Dippold die Familie Koch in der gemeinsten Weise herunter und hielt den Ar^t zwei Stunden aus, bis er herausrückte, daß der Knabe bereits gestorben sei. Auf das Verlangen, die Leiche zu sehen, führte nun Dippolo den Arzt hin und sagte, der Junge sei wohl infolge Selbstbefleckung oder Syphilis oder Herzschlag gestorben, der Arzt solle ihm (Dippold) nur den Leichenschein ausstellen, dann wurde die Leiche nach Bronn geschafft und dort beerdigt. Dr. Severin übersah mit einem Blick, daß hier ein Verbrechen vorlag, ließ sich aber nichts merken, sondern fragte Dippold, ob er schon an die Eltern telegraphiert habe, auch wegen einer eveut. Ueberführung der Leiche nach Berlin. Emen Leichenschein könne Zeuge nicht ausstellen, da wegen des plötzlichen Todes eine gerichtliche Sektion stattfinden müsse. Dippold fuhr mit Dr. Severin nach Hollfeld, um zu telegraphieren. Am nächsten Nachmittag kam er wieder zu Dr. Severin und sagte, ich habe noch keine Nachricht erhalten; da haben ©te es ja, die Eltern kümmern sich eben nicht um ihre Kinder, stellen Sie nur den Schein aus, morgen beerdigen wir die Laiche in Bronn. Dr. Severin untersuchte aucty den Jojo und fand bei diesem Knaben die Spur en gräßlicher Mißhandlungen. Ich hatte den Eindruck, daß das Kind direkt zu Tode geprügelt worden ist. — Dippold telegraphierte an Rittmeister Bugge: Ich teile Ihnen mit, daß Heinz tot ist; bitte Sie herzlichst, dies den Eltern mitzuteilen. Soll Beerdigung hier stattfinden oder Leiche nach Berlin überführt werden? Todesursache: Blutschwäche. Jojo gesund. In tief ft er Trauer Andrö Dippold.
Zeuge Leutnant Koch reiste sofort nach Drosendorf, um die Leiche nach Berlin zu überfuhren. Zeuge glaubte, daß die blauen Flecken am Körper des Verstorbenen infolge des Herzschlags (Blutzersetzung) entstanden seien. Dippold „klärte" den älteren Bruder (den Zeugen) darüber auf, daß Heinz in unmenschlicher Weise sexuelle Ausschreitungen begangen habe und deshalb an einer unheilbaren Kran kl) eit gelitten habe, Heinz fei ein geborener Verbrecher gewesen. Zeuge sagte zu Dippold: Da muß ich Sie bewundern, daß Sie unter solchen Umständen die Erziehung des Knaben zu übernehmen wagten. Dippold habe hierauf erwidert: Heinz sei ein ganz gescheiter, über seine Jahre hinaus reifer Bursche gewesen, von dem er (Dippold) in sexueller Hinsicht sich mamche Aufklärung gefallen lassen mußte. Rittmeister Bugge mußte den Jojo nach Frankfurt a. M. zu seiner Mutter bringen, welche ohne diesen Jungen vor Schmerzen sterben zu müssen glaubte. Jojo habe furchtbar ausgesehen. Frau Rittmeister Rosalie Bugge kam in Frankfurt mit ihrer Mutter und dem Jojo zusammen. Dieser schien noch unter dem Eindruck der Furcht vor Dippold zu stehen. Später sagte er, er habe von Heinz' Tod nichts zu erzählen gewagt, weil er glaubte, Dippow werde Mutter und Schwester auch etwas tun.
Dramatisch gestaltete sich die Vernehmung des Rittmeisters a. D. Ferd. Bugge von Steglitz, des Schwagers des getöteten Heinz Koch. Er erzählte, wie er in Bamberg das Jamm erb ttd von einem Knaben sah, den er feiner Mutter bringen mußte, die zu sterben vermeinte. Jojo sah schrecklich aus, er hatte den Gang eines Greises. (Zeuge konnte vor Rührung nicht mehr weiter sprechen und hielt die Tränen gewaltsam zurück.) In Frankfurt sei Jojo immer so traurig und traumhaft gewesen, daß sie glaubten, den Jungen nicht' mehr lebendig uack). Berlin zu bringen. (Zeuge kann jetzt die Tränen nicht mehr zurückhalten. Große Bewegung im Publikum.) Als Jojo sich erholt hatte, fragte ihn Zeuge wiederholt, warum er niemals etwas von den gräßlichen Züchtigungen seinen Angehörigen sagte. Zeuge ist der Ueberzeugung, daß die Knaben unter einer voll- tändigen Suggestion des Angeklagten standen. Die kleinen Knaben waren auf Gnade und Ungnaöc dem Angeklagten überliefert.
Leutnant Sturt Hartross vom 7. Kürassier-Regt., eben- alls Schwiegersohn des Komm.-Rats Koch, soll bestätigen, daß, als Weihnachten die Knaben bei Hartrofs waren, dieser zu ihlwn gejagt habe: „Wenn Euch der Unterricht bei Dippold nicht zusagt, so brennt durch und kommt einfach zu mir nach Quedlinburg. Hartross weiß nichts davon. Als der Angeklagte gefragt wurde, ob er auf die Aussage dieses Zeugen etwas zu sagen habe, entgegnete er rrech:


