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10/09/1903 Zweites Blatt
 
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Landes tätig gewesen sind, von: Ministerium des Innern für die Dauer von drei Jahren zum Besuch der Landesuniversität beurlaubt und in diesem Falle als ^Studierende der Pädagogik* zur Immatrikulation in der philo­sophischen Fakultät zugelafsen werden. Der Abschluß der akademischen Studien erfolgt bei den Studierenden der Pädagogik durch eine besondere Prüfung, die frühestens nach Ablauf von fünf Studienhalbjahren abgelegt werden kann. Die näheren Bestimmungen werden vom Ministerium des Jrmern erlasien. Volksschullehrer und Schulamtsaspiranten, die zum Besuch der Landesuniversität beurlaubt werden, haben während des Urlaubs Femen Anspruch auf ihr Dienstein­kommen. * Dieser Verordnung ist eine Prüfungsordnung für die Studierenden der Pädagogik angefügt. Danach wird die Prüfung schriftlich und mündlich abgehalten. In gewisien Gegenständen sind außerdem praktische Fertigkeiten nachzu­weisen. In der schriftlichen Prüfung sind Hausaufgaben und Klausuraufgaben zu bearbeiten. Prüfungsgegenstände sind: A. für jeden Kandidaten: 1. Philosophie nebst Pädagogik, 2. Schulgesundheitspflege; B. nach Wahl des Kandidaten: 1. Deutsch, 2. Französisch, 3. Geschichte, 4. Geographie, 5. Mathematik, 6. Physik, 7. Chemie und Mineralogie, 8. Bo­tanik und Zoologie. Von den unter B aufgeführten Prüsungs- gegenständen hat der Kandidat mindestens zwei zu wählen, und zwar entweder aus den Gegenständen unter Nr. 14, oder aus den Gegenständen unter Nr. 48.

r. Der hessische Landwirtschaftsrat hat sich über den ihm von der Großh. Staatsregierung zur Begutachtung oorgelegten Gesetzentwurf bezüglich der Errichtung einer staatlichen Schlachtviehversicherung dahin ausge­sprochen, daß er die Einführung einer allgemeinen ob­ligatorischen Viehversicherung für zweckmäßiger und vollkommener halte, sie auch für einfacher und weniger kostspielig gegenüber der Durchführung einer ob­ligatorischen Schlachtviehversicherung erachte. Für den Fall, daß aber die Großh. Regierung mit Rücksicht auf die finanzielle Lage und die Wünsche der zweiten Kammer an der Vorlage eines Schlachtviehversicherungs-Gesetzentwurfs sesthalten wolle, beantragt der Landwirtschastsrat wenigstens die Berücksichtigung wesentlicher Abänderungsvorschläge, so namentlich die Festsetzung gleicher fester Beitragsleistungen für alle Versicherten, die Uebernahme eines Teils der Ent- jchädigungskosten durch den Staat nach den: Vorbllde aller anderen Bundesstaaten, die Ausschließung der Hausschlacht- uugen aus dem Versicherungsgesetze, um die in dein Gesetz­entwürfe vorgesehene Ausdehnung des Schlacht- und Fleisch­beschauzwanges auf diese zu verhindern.

** Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klasse fiel ein Gewinn von 50 000 Nck. auf Nr. 19753 (in die Kollekte von Jughardt u. Balser, Gießen), drei Gewinne von 10 000 Mk. auf Nr. 5426, 17187 (beide nach Darmstadt) und 87160 (nach Jena), Gewinne von 5000 Mk. aus Nr. 30732 60322 61296 62034 69837, Gewinne von 3000 Mk. auf Nr. 764 10844 12359 13644 24894 27703 32805 34391 38314 43345 49139 59199 59905 70034 79216 77768 82989 88883 90849 96522. (Ohne Gewähr.)

** Zur Denkmalspflege für die Altertümer und baulichen Gegenstände der Provinz Oberhessen ist unterm 27. August der Professor an der technischen Hochschule zu Darm­stadt, Heinrich Walter, im Nebenanrte definitiv ernannt worden.

r. Mainz, 9. Sept. S. K. H. der Großherzog hat heute gegen mittag Mainz wieder verlassen und sich nach Schloß Wolfsgarten begeben. Gestern abend leistete der Groß­herzog einer Einladung des Oberbürgermeisters Dr. Gaßner zum Souper Folge und verweilte dabei bis 2 x/2 Uhr nachts.

Vermischtes.

* Straßburg, 9. Sept. DemSchlettst. Tagebl." zufolge kam es am Schlüsse des Kreisfeuerwehr­tages in Schlettstadt zu groben Ausschreitungen. In einer Wirtschaft entstand am Abend eine Schlägerei. Einer der Beteiligten, ein gewisser Kellers, wurde nach heftigem Widerstande verhaftet und auf die W a ch e gebracht. Er zerbrach hier die Fenster, um zu entkommen, zog sich aber dabei starke Verletzungen an den Händen zu. Eine inzwischen angewachsene Menge folgte dem Vorgänge mit wachsender Erregung und verlangte schreiend und tobend feine Freilassung. Es wurde ein Angriff aus das Wachtlokal gemacht und seine Fenster und Türen mit Steinen beworfen. Schließlich wurde Militär herbei- gerusen, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Ein Kom­mando von 30 Mann erschien, fand aber nichts mehr zu tun. Nach zwei Stunden rückte das Kommando wieder ab. Gestern abend wiederholten sich die Tumulte, ein Polizeibeamter wurde tätlich angegriffen und mit Anbruch

der Dunkelheit kam es wieder zu Aufläufen, die wieder zu einem Angriff auf das Wachtlokal führten. Dabei erhielt einer der Angreifer einen Säbelhieb über den Kopf und mußte verbunden werden. Erst um 1 Uhr zeigte der Platz wieder sein gewöhnliches Aussehen. Eine andere Version über diesen Tumult gibt derElsässer". Als Ver­anlassung der Szene bezeichnete derElsässer" das Ge­rücht, der Polizist Schäffer hätte einen Be­trunkenen auf dem Gesicht durch die Straßen geschleift, außerdem sei der Betrunkene auf der Wache ge prügelt worden. Der Menge habe sich daraufhin eine gewaltige Aufregung bemächtigt, die sich namentlich gegen den Polizisten richtete. Man verlangte die Freilassung des Verhafteten, von dem es hieß, es sei ihm ein Säbel über den Rücken geschlagen worden. Man wisse nicht, ob er noch lebe ic. Der Polizeikommissar konnte sich kein Gehör verschaffen. Dem Bürgermeister wurde gesagt, er solle die Leute wegbringen, die Bürger tot schlag en, und dergl. Nun wurde der Verhaftete freigegeben. Man habe ihn auf den Schultern weggetragen und den Arzt rufen lassen. Als die Menge stehen blieb, sei em Zug Jäger mit scharfen Patronen erschienen, die Menge sei über diese Maßnahme, die sie für überflüssig hielt, erst recht in Wut geraten. Die Tätigkeit der Menge habe sich darauf beschränkt, hoch zu rufen oder zu lachen, wenn der Polizeikommissar kam, oder zu schreien, Polizeidiener Schäffer müsse weg.

* Wien, 9. Sept. Der 21jährige Sohn des hiesigen Bildhauers Laubheimer ist vom Hochtor abgestürzt.

* Wien, 9. Sept. Aus Wodnian wird gemeldet, daß bei dem Manöver fünf scharfe Schüsse auf einen Oberst abgegeben wurden, ohne ihn zu verletzen. Die Hebungen wurden sofort eingestellt, die Täter sind noch nicht ermittelt.

* Budapest, 9. Sept. In der Gemeinde Endred bei Oedenburg kamen bei einem Brande vier Kinder und zwei Frauen um.

Odessa, 9. Sept. In Kischinew schoß eine Abitu­rientin des Gymnasiums aus den Direktor der Stadt-Kreditgesellschast Laso, chren Geliebten, und verletzte ihn tätlich.

Kirchliche Nachrichten.

Gottesdienst der israelitischen Religlonsgesrllschast.

Sabbathfeier am 12. September 1903. Freitagabend 6.20 Uhr. Samstag Vormittag 8 Uhr. 9tad)iniüag 4 Uhr.

Sabbathausgang 7.35 Uhr.

Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 6.00 Uhr.

Neueste Meiaullgeu.

Originaldrahtmelduugeu des Gießener Anzeigers.

Berlin, 10. Sept. Der bekannte Darsteller des Berliner Theaters, Harry Walden, der vor einigen Monaten in einer delikaten Angelegenheit viel von sich reden machte, ist verschwundem Im Berliner Theater mußte deshalb gestern in letzter Stunde eine Abänderung des Spielplanes erfolgen.

L. Kiel, 10. Sept. Tas Mcrrinekriegsgericht verur­teilte den Korvettenkapitän Berger zu 5 Tagen Gefängnis wegen Mitzbrauchs der Tienstgewalt, den Kapitänleutnant Memminger zu zwei Tagen Stubenarrest wegen Erstattung falscher Ttenstmeldungen und Ausstellung falscher Dienstatteste. Berger war Kom­mandant und Memminger 1. Offizier des KreuzersGeyer" in Ostasien. Die Oeffenllichkeit war während der Verhand­lung ausgeschlossem

Königsberg i Pu, 10. Sept. Die Meldungen über Vorkommnisse beim Manöver des 2. Armeekorps sind übertrieben. Es ist nur ein Todesfall infolge von Krämpfen vorgekommen, ferner sind zwei Soldaten an H i tz j ch l a g erkrankt.

©rauben3, 10. Sept. Die Strafkammer verurteilte den städtischen Gasanstalts-Direktor Hausfelder wegen Vergehen im Amte zu 1100 Mark Geld­strafe.

Saarbrücken, 10. Sept. Heute früh 6 Uhr wurde der am 15. April d. Js. vom hiesigen Schwurgericht wegen Gattenmordes zum Tode verurteilte Bergmann Trouvain aus Buprich mit dem Fallbeil hingerichtet. Die Hmrichtung vollzog der Scharfrichter Engelhardt aus Magdeburg. Trouvain hatte am 1. Dezember v. Js. seine Frau mit einem Beile erschlagen, um feine Geliebte heiraten zu können, mit der er bereits zwei Kinder hatte. Der Mörder verbrachte feine letzten Stunden reuig und unter großer Unruhe.

Paris, 10. Sept. In Vichy verhaftete die Polizei wegen Betruges den Grafen Georg Rode, der im Jahre 1875 in Petersburg geboren ist Derselbe gab sich

als russischer Offizier aus. Gewisse Dokumente, die man bei ihm fand, lassen darauf schließen, daß Rode Mitglied einer nihilistischen Gesellschaft ist. _

Marseille, 10. Sept. In dem Hauptacbaude erner Kartonfabrik zu Giry hatte man nach dem Löschen emeS Brand es die Tore der Fabrik schließen lassen, da unter den Arbeitern eine ansteckende Krankheit ausbrach, Es wurden bisher 8 Fälle konstatiert, von denen 5 tödliche verliefen. Indessen deutet nichts darauf h-m, daß diese Krankheit die P e st sei. Mehrere Aerztc äußerten die An­sicht, daß es sich um in f e ktiös e Br o n cho pn eum o nie handle.

Eger, 10. Sept. Die Polizei verhaftete einen Mann, welcher sich Hüller aus Kaiserslautern nennt, ^^.^^flben wurden Wertpapiere in Höhe von 4 0 000 Mark gefunden, welche offenbar aus Diebstä hl e n her rühren.

Budapest, 10. Sept. Bei der Direktion der unga­rischen Levantegesellschaft eingetroffene Nachrichten stellen es außer Zweifel, daß die Explosion auf dem DampferVas k apu" von b u l g ar i s ch en Re vo lu- tionären mittels einer Dy n a m i tb o m b e tzervorge- rufen worden ist. Zwei in Vorna eingetroffene Passagiere haben sich gleich nach der Explosion auf einem Rettungsboot ins Meer hinabgelassen und sind seitdem verschwunden. Die beiden es waren Bulgaren hatten die Bombe an Bord gebracht.

Sofia, 10. Sept. Vom Ausstandsgebret in Macedonien liegen eine Reihe von Nachrichten vor, denen zufolge in der Umgegend von Monastir die Aufstän­dischen in drei blutigen Treffen geschlagen wurden. In dem Kamps bei Klissura sollen von den Aufständischen 4 Woiwoden und 50 Mann, von den Türken» 2 Obersten und 80 Mann gefallen sein. Der bereits tot gesagte Boris Sarafow soll mit 800 Mann im Bezirk von Castoria stehen, wo er in den letzten Tagen ein heftiges Treffen bestanden haben soll. Der Kriegsminister soll in Kon­stantinopel mit aller Macht auf die Kriegserklärung gegen Bulgarien hindrängen, da die Lage in Maee- donien völlig unhaltbar geworden und eine andere Lösung unmöglich sei. x

Konstantinopel, 9. Sept. (Wiener Korr.-Bur.) Der Vali von Damaskus, Nazim Pascha, welcher be­auftragt ist die Ruhe wieder herzustellen und dre Unter­suchung über die letzten Ereignisse ' zuleiten, ist mit zwei Bataillonen in Beirut eingetroffen. Zahlreiche Unruhe­stifter wurden verhaftet. Einige derselben sollen ver­bannt werden. In Beirut herrscht jetzt wieder Ruhe.

Kapstadt, 10. Sept. Gestern wurden 12i/2 Millio- neu Pfund Gold nachEngland transportiert. Es ist dies die größte Geldsendung, welche feit dem Kriege aus­geführt worden ist

Telephonischer Kursberichte

Frankfurt a. Jl.« 10. September 1903.

372% Reichsanleihe . . 101.35 30/0 do. ... 89.45 3l/i°/c Konsole .... 101.45 3% do.....89.55

3%% Hessen .... 100.00 37a% Oberhessen . . . 99.20 4% Oesterr. Goldrente . . 102.10 476% Oesterr. Silberrente 85.56 4% Ungar. Goldrente . . 99.90 4°/j Italien. Rente . . . 102.30 4v!t% Portugiesen ... 50.50 30/ Portugiesen.....30.80

1% C. Türken .... 33^0 Türkenlose......126.40

4°/o Griech. Monopol.-Anl. 43.80

47, % äussere Argentiner 42.10

3% Mexikaner ... 27. 4%% Chinesen .... 92.50 Electric. Sohuckert . . . 97.20 Nordd. Lloyd . . . . 101.00

Kreditaktien..... 202.40

Diskonto-Kommandit. . . 187.25 Darmstädter Bank . . . 136.40 Dresdener Bank .... 146.30 Berliner Handelsges. . . 153.00 Oesterr. Staats bahn . . . 139.70 Lombarden ..... 16.90

Gotthardbahn ..... 189.00

Laurahütte 229.00

Bochum ....... 186.00 Harpener......182.50

Tendenz: fest.

Adreßbuch

her AM m) des Kreises Gieße».

Bestellungen auf das Adreßbuch _

zum Vorzugspreise von Mk. 2.50

werden in unserer Geschäftsstelle und durch unsere Zeitnugs- träger entgegengenommen. Wir weisen wiederholt darauf hin, daß unser

Kreis-Adretzbttch

das gesamte Adreffeamaterial der Stabt Gießen

und der sämtlichen Laudorte des Kreises in übersichtlicher und genauester Anordnung enthält.

Merlag des Gießener Anzeigers.

Brühl'sche Druckerei.

Bekanntmachung.

Der 2jährige Sohn des Bäckers Gotthilf Gaiser in Dreihaufen, Kreis Marburg, namens Hermann, ist feit dem 28. Mai d. Js. verschwunden.

Der Vater ist verdächtig, das Kind ausgesetzt oder vor­sätzlich bei Seite geschafft zu haben.

Er bestreitet die Anschuldigung und giebt an, das Kind fei ihm auf dem Hauptbahnhof in Frankfurt a. M. von einer unbekannten, schwarz gekleideten Frau aus dem Wartesaal 12. Klaffe weggeführt worden, während er eine Fahrkarte gelöst habe.

Das Kind war bekleidet mit einem bunt karrierten Kleide und einer weißen, gestrickten Mütze, schwarzwollenen Strümpfen und schwarzen Schnürschuhen; es wird als ein hübscher, kräftiger Junge geschildert, mit blauen Augen, blonden Haaren und blühender Gesichtsfarbe.

Der Angeschuldigte ist ein 22 jähriger, kräftiger Mann; er wrll mit seinem Söhnchen in Frankfurt a. M. mit dem Zuge von Gießen 9« angekommen sein und in Frankfurt eine Wirtschaft, Ecke Kronprinzen- und Weserstraße, be­sucht hoben.

Wer über den Verbleib des Kindes Angaben machen oder sonst Tatsachen mitteilen kann, die zur Aufklärung dienen können, wird dringend ersucht, hiervon dem Unterzeichneten zu den Akten 3. J. 435/03 Kenntnis zu geben.

Marburg, den 8. September 1903. 6800

Der Untersuchungsrichter beim Königlichen Landgericht.

Vergebung.

Es soll vergeben werden die Lieferung von ungefähr 51000 kg Roggen-, Weizen- und Staubmehl, 100 000 kg Speisekartoffeln, 20 Tonnen Heringen.

Kostenfreie, verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote werden erbeten bezüglich des Mehls bis zum Eröffnungstermine:

Montag den 21. September 1903, vormittags 10 Uhr, und der übrigen Gegenstände bis zum Eröffnungs- termine:

Freitag den 9. Oktober 1903, vormittags 10 Uhr.

Bezüglich der Kartoffeln, die im Angebote mit der Sorte näher zu bezeichnen sind, sind auch Angebote von Teillieferungen von nicht unter 2500 kg zulässig. Ein Teil der Kartoffeln, etwa 40 000 kg, ist erst im Februar 1904 zu liefern.

Die Bedingungen liegen während der Diensistunden auf der Geschäftsstube des Großh. Oekonomen bezw. Großh. Werk­meisters offen, können auch gegen Zahlung von 70 Pfg. ab­schriftlich bezogen werden.

Für die Angebote ist ein besonderes Formular vor­geschrieben, das zum Preise von 10 Pfg. erhältlich ist.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Butzbach, den 5. September 1903.

Direktion der Großh. Zellenstrafanstalt.

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der Zutritt jedermann gestattet. Gießen, den 10. September 1903.

Emma Sander

Stephanstrasse 29.

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Gießen.

Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß die Ziehung der mit der landwirtschaftlichen Ausstellung ver­bundenen Verlosung

Dienstag den 15. September 190», vo» 2 Uhr nachmittags ab, auf dem Festp Latze und zwar in dem Saale der Restauration Liebigshöhe" stattsindet. Die Verlosung ist öffentlich und

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beginnt wieder Montag den 14. September.