Vermischtes
GUTEN
BESTE.
Dieses ist die einzige Oats Packung. Alles
Quaker andere,
Frankfurt a. M., 10. März. Der hirzlich in der Nähe von Oberrad tot auf den Schienen aufgefundene M ann wurde als der 22jährige Streckenarbeiter Klemens Eisler aus Obersinn agnosziert. Er war von einem
Eingcsaiiöt.
(Für Form und Inhalt aiici unur oiejer Rubril stehenden Artikel übernimmt die Redaltion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Flesch-Frankfurt meint, . , beweise, daß die Ehe veraltet sei. Dr. Bo rum-Berlin
fremde Werke unter Verwendung von städtischen Beamten während der Bureauzeit Herstellen liefe. Tie Verhandlungen, nur durch eine Mittagspause unterbrochen, wurden bi* V9 8 Uhr abends fortgefe$i und darauf die weitere Zeugenvernehmung aus morgen sruh 9 Uhr v cri a gr. —
somit ausgewogene Waare ist Nachahmung.
Quaker Lats ist die beste und ergiebigste Haferspeise und erfreut sich infolgedessen unerreichter Beliebtheit.
Quaker Oats
Dr. Hammer aus Stuttgart hält das jetzige Reglementierungs-System für einen elenden Kompromiß. Emü- weilen sei man aber auf noch nichts Besseres gekommen. Dr. Blaschko - Berlin ist für Bordelle. Professor Dr.
Beim Herannahen des neuen Steuerjahres, da* bekanntlich mit dem 1. April beginnt, erscheinen vielleicht einige Bemerkungen über die hiesigen S t e u e r he b e st e l l e n angebracht.
Was zunächst die Staatssteuerzahlstelle in der Senckenberg- straße betrifft, so ist dort seit einigen Fahren eine für die Beamten aiigenehme Einrichtung getroffen: Ter Abschluß derselben gegen das Publikum. Es kann dies, soweit das betrordliche Interesse m Betracht kommt, als ein Fortschritt bezeichnet werde,u Eine Schaltereinrichtung sollte indessen derart sein, daß neben dem Ab- chluß auch der weitere, wichtigere Zweck der Arbeitsteilung und der — auch dem Publikum zugut kommenden — Reiter |par n i s erreicht wird. Ties ift aber nur dann möglich, wenn die einzelnen Schalter bequem zugänglich sind, wenn also em gc nügend großer Schaltervorraum (ivie bei den Poslanstalten) oor- haüden ist. Wenn auch bei den Dimensionen des an sich nicht zeitgemäßen Gebäudes sich schwer eine Einrichtung von der äuge deuteten Beschaffenheit mag ermöglichen lassen, so dürste stch doch, anstatt der seht bestehenden Zwmgeroorrichlnng, eine, den bescheidenen Bedürfnissen der Steuerzahler einigermaßen Rechnung tragende, bessere Raumeinteilung schaffen lassem ....
Etwas günstiger liegen die Verhältnis',e bei der städtischen Steuerkasse. Tenn es kann nicht gesagt werden, daß dort der dein Publikum zur Verfügung stehende Raum zu beschränkt fei. Immer hm würde auch hier eine — bei den Raumverhältnisjen bei Bürgermeistereigebäudes mögliche — zeitgemäße Veränderung (bessere Belichtung und Ventilation, Einrichtung von mehreren Zahlschaltern :c.) dem allgemeinen Interesse zu dienen geeignet sein. Tas lästig empfundene, bei starkem Andrang jetzt allerdings unvermeidliche, beständige Osfenhalten der Fenüer im Rücken des Publikums, wodurch (namentlich in der schlechten Jahreszeit) bei den dazu Disponierten Erkältungen verursacht werden muhen, während damit anderseits eine, den Beamten zugut kommende, genügende Üniterneiterung nicht bewirkt wird, könnte dann wenigstens in Wegfall kommen. Es ist gewiß nichts weniger ai- angenehm, in einem schlecht ventilierte,!, mangelhaft erhellten mio — nebenbei gesagt — anscheinend seit langem nicht mehr fnfcy getünchten, also in einem recht dumpfen Zimmer auf Abfertigung warten zu müssen. ,
Ein Steuerzahler.
Zanvki und Verkehr. Volkswirtschaft.
Ruffischc Anleihe-Gerüchte. In den legten Wochen war davon die Rede, daß Rußland über kurz oder lang wieder mu einer neuen Anleihe an den Geldmarkt kommen werde. . tun erfährt man aus St. Petersburg auf dem Weg über —ondon, das Geheimrat von Mendelssohn vor einigen Wochen an den Ufern der Newa geweilt hat und daß vielleicht über kurz oder lang, jedenfalls aber noch m diesem Jahr, neilerdings auf tretende ruffitche Anleihegerüchte nicht mehr dementiert werden Dürften.
Frankfurter Hyothekcu-Kreditveretu. Bel der ©enetab versammlilng der (Gesellschaft waren durch 12 2lftionawi 2 9o7 4VO -DlarE '-Aktien nut 4929 Stimmen von dem 16 000 000 Alk. betragenden Aktienkapital vertreten. Tie von der Direktion und dem Aufsichtsrat gestellten Anträge ivnrbeit einstimmig genehmigt und die Dividende auf 7,5 pEt. <i. V. 9 pEt.) festgesetzt.
t Gießen, 10. Älärz. V te h m a r k t b e r i ch ll Ter heutige Viehmarkt begann pünktlich um 7 Uhr, also eine stunde frrcher als die bisherigen Märkte dieses Jahres, wAche Anordnung von den Interessenten dankbar empfunden wurde.. Ter Auftrieb bestand aus ca. 11UO Stück Milchkühen und fetten Rindern und etwa 200 Kälbern. Ter Markt war von unserer alten Kundschaft vom Rhein und Main stark besucht, sodaß der Handel in allen Viehgatlungeii bald flott in Gang kam. Auch der Vormarkt war überaus günstig. D ie so sehr gesuchten schwarzbunten Milchkühe waren mit Aii'. nahme einiger geringwertiger Stucke schon vor dem Markte vergriffen. Der Vorrat ui feile» Rindern räumte sich bald, da aiuzer den Gießener Metzgern auch Reflektanten von Frankfurt und Wiesbaden ihren Bedarf am Markte deckten, wodurch em Anziehen der Preise für die Ware gegen den letzten Markt sich bemerkbar machte. Das Kälbergeschäit wollte bis m die Mitte des Marktes nicht recht ziehen, machte sich aber gegen den Schluß noch sehr gut, nachdem unsere heimischen Metzger in den Handel eingriffen und besonders durch den Ankauf besserer und bester Ware em oieigeu auch des Preises für Kalber herbeiführten. Einige Paare Gangvteh, welche gestern schon an den Markt gebracht waren, obgleich diese Gattung V,eh erst Henle au'zufahren pflegt, wurden zu hohen Preisen für 'po'güter in unserer Provinz angekauft. Abmelkkuhe waren nicht am Markt. Die Preise stellten sich wie folgt: Kühe frischmelkend und kragend pro Stück 1. Sorte 4U0—45U Mk., (einzelne besonders schwere Tiere wurden sogar bis 500 Mark bezahlt), 2. Sorte 340 bis 380 Alk., 3. Sorte 270- 320 SJlt.; teile Rmder pro Zentner Schlachtgewicht 62-64 Alk., besonders schwere Ware sogar 66 bis 57 Mk. Kälber, pro Zentner Schlachtgewicht 1. Sorte (über 50 Pfund schwer) 62 - 66 Alk., 2. Sorte (zwischen 40 und 50 Pfund wiegend) 56 59 Alk., 3. Sorte (unter 40 Pfund wiegend 52—54 Mark. Tie Preise für die Gangochsen, welche allerdings schwere, schöne ausgesuchte Ware war, bewegte sich zwischen 9üu 950 Alk. per Paar. Ter Markt wurde geräumt.
König ober Bauer, muß sich gefallen lassen, daß der Kegel-1 junge sagt, wie er schiebt." Es bedurfte vielseitiger Verwert- Lung, bis Mendelssohn das Privilegium eines Schutzjnden erhielt, d. i. die Zusicherung, nicht an jedem beliebigen Tage über die Grenze gewiesen zu werden. Die Berliner \>(£aüentie der Wissenschaften schlug Mendelssohn wegen Schling einer Preisaufgabe und wegen seiner in alle europäischen Svrachen übertragenen Schrift: „Phädon oder die Unsterblichkeit der Seele" zur Aufnahme als Mitglied vor, doch diese scheiterte am König. Friedrich der Große war I ein Verehrer der Rabb inen, ein Feind aller Proselyten und 1 Denunzianten. Was Friedrich der Große für die Juden in Deutschland, das war der Kaiser Josef II. für die in Oesterreich. Josef II. verkündete das Recht der Glaubensund Gewissensfreiheit, ihm gebührt das Verdienst, den Ver- schmelzungsprozeß des biblischen und des traditionellen Judentums mit der modernen Weltanschauung herbeigeführt zu haben. Er schaffte die Abzeichen, die damals die Juden nagen mußten, ab, ebenso den Judeneid, gestattete ihnen das Erlernen von Handwerken, Künsten und Wissenschaften, sowie den Betrieb des Ackerbaues. Die Pforten der Unv versität öffneten sich für die Juden, die Gründung von Elementar, und Rormaljchulen wurde angeordnet, das Toleranzpatcnt verfügt, die Juden sollten aUenthalben als „Neben men scheu" geachtet und alle Ausschreitungen gegen lvwutk}). ------- — . . - . . .
sie vermieden werden. Aucb den Leib zoll hob Josef II. I arbeüern für Privatarbeiten des Direktors, besonders zur auf ferner die doppelten Gcrichtstaxen, Passagierscheine Herstellung von Zeichnungen und Kopien mr auswärtige Ä 'ÄtiÄbtMunge» ZÄ
Auszcicstnungen und ElsttraUererhebungen und tun inerte I uftaeftc(It auch teilweise die Ausführung dieser Arbeiten sich nicht um das Toben der Reaktion. Er ordnete dav Bureauzeit. Eine erregte Stoiürovcrfe entspann sich
jüdische Gemeindewesen und ließ 1775, zurzert einer 009011^1 .^cn ^^ktor Mayer und mehreren Angestellten beim Elektrischen Hungersnot, Gaben an alle Mittellosen, ohne unter-1 »ratswerk, die für Schäfer außerordentlich günstig ausgesagt und schied der Religion austeilen. Jüdische Kranke wurden 1 ^ri als einen sehr pflichttreuen Arbeiter geschildert batten. Ein m christlichen Spitälern verpflegt Josefs II. Initiative Zeuge, em jüngerer Installateur, sollte em Protokoll unterschreiben, ift es ui verdauten wenn auch andere Fürsten nach ihm daß m den Kabelveneilungskaslen «Lichermigen gekehlt hatten. Et rtch den Großen aus die Taten Äai)er IL für bte Cberbürqermeifter und Beigeordneter Rüdlinger sagten auf Juoen aufmerksam mackste, sagte er: „Ev freut mm), oap I &vui\b des von Planer verfaßten Berichts mehr zu Ungunsten mein Bruder in Wien so Viel Gutes tut, aber ist es nicht Anhweis aus, doch bestätigte der Erstere, daß dem Direktor mir leine Pflicht, fo zu handeln, da er doch König von JernsalLM I Erlaubnis zu gutachtlichen Äenßerungen für bcftiinnue Elektn
fhofet 1L hatte vmn Papste den Ehrennamen König I -iiatsiverke ^nn6C^^ Hessens erteilt worden sei, wahrend er nach- iroÄ Igeroidener Matzen «ich DusMstrimas- uitb Prvjettsarbeitvn ffic
ist für Bordelle. Professor Dr. erster aus wDetiinn agiwi. - das Blühen der Prostitution hiesigen Althändler beschuldigt worden, ihm ein Paar alte - - Z-'-'-i Hosen gestohlen zu haben. Man nimmt an, baß er des-
sagt, d'ie beste Verbündete im Kampfe gegen die Pr'osti halb Selbstmord verübt hat. -- U^er das grausame Z u - tiüiön fei die Arbeiterbewegung. Tr. Ekiaz -Mülhausen sammenp s e r ch en dcr Schlach ttiere mben&m 7 E. ist für Reglementierungen, Dr. Richter- Plauen bahnwagen ist schon vrel geschrieben worden. (Reitern traf roilt städtische Gesundheitsämter, Professor Dr. Fränkel- hier ein Transport von Großvieh unb ^6601 aus .-halle ist für strenge Durchführung der Reglementierung. Bärstadt bei Hungen ein, öön bem zwei, ftnEber tot waren Die Untersuchung müsse aus alle Männer ausgedehnt wer- und zwer andere sofort getot^ gerben Se^mnrb^n Äich den, die Tordetle besuchten. In Berlin ständen die Straßen ersteren waren vom ^oßv^h ^t getreten wo^ von 8 Uhr abends ab unter der Herrschaft der Prostr- ber emer^ Sendung von Hammeln aus Bayern wurden iution. Das könne durch Bordelle auch nicht mehr schlim-s meistece ^.icre tot gesunden.
mer werden. Die Bordelle seien das einzig^ richftge, die regierende Prostitution zu unterdrücken. Nau) Schluß.oorten der Referentin Frl. Pappritz-Berlin und des Referen- ten Gel). Reg. Rat Proseisor Dr. Reißer-Breslau schloß • „Mit Gen ehmi gung Sr. Exzellenz des Reichs- letzterer den Kongreß mit Dankesworten^an die Teil- Kanzlers" preist ein Warenhaus in Berlin mit dem 3Uil nehmer und einem Hoch auf die Stadt Frank,urt. L-n^ „delikat!" einen „Gras Bülow-Hering"
iL* ----an, die Dose 48 Psg. Bekanntlich gibt es bereits „Bismarck-
AUS gllluE Ullu &UlU>. Heringe". Wenige Wochen nach der Entlassung Bismarcks
Gießen, den 11. März 1903. tauchte auch em „Caprivi-Hering" auf. Dagegen ist uns
- Abänderung der Statuten der Verdienst- von einem intimeren Verhältnis des Fürsten Hohenlohe zu Medaille. Der §2 der Statuten zur Verdienstmedaille Heringen nichts ^nnt.
für Wissenschaft, Siunft Industrie und ^wirtschaft Blatt'erzählt m d^r Mandschurei gesunden. Ta
folgenbcrmaßcn ab9cani«rt »«»«:■ beit teinc SueOpiflolcn oarhandcn sind, aus gewöhnlichen zu
tmrt entweder m Gold ober Silbe Dir lei) n unö rotrb Offiziere der Gar-
fotcEje im ersteren Falle um -2 , 3 nljon Qbifar folgendes ersonnen: Die Tuellgegner lassen das
auf der linken Brust, an einem fünfmal poneeaurot und vier» Old^aL TDUJUIUC1?
MW-MMDMS ES« «
wurde zu der, schon im vergangenen Jahre in Aussicht und <1 raulein Adam0w 1 tsch macht d^r ,gianf. ftu . genommenen Bepflaiizung des allerdings öde aussehenden Rlitteilungen. Danach habe zwischen der Pr 1 nzess 1 n -u 1 se Eisenbahndammes zwischen dem Gailfußschen Lagerp.atz und und Giron einerseits und Fräulein Adamowitsch 6 etnd - dem Viadult an der Neustadt, der Anfang gemaust. Es wäre schäft bestanden, seit die letztere die Prinzessin Luise über ja zu wünschen, wenn die Pflanzung, zu welcher die StabtH@irOn§ Eharatter aufgek lärt hatte. Der Großherzog verordneten die Mittel bewilligt haben, noch in diesem üon Toskana habe am 4. Februar 1(JU2 bei einem Wiener Jahre grünen würde. .Bankinstitut 100 000 Kronen zu Gunsten der Adamowitsch
** Der Experimentalvortrag für Amateurei Fall, daß diese jegliche Beziehungen zum
Cafs L wistm^ un3 N «saut Erzhcrzag Lropald abbrcchru wurde. Ti° Adanwwufch habe
werden. Dem Vorführenden ist von dem Fabrikanten em dann die Bedingungen gebrochen, fetzt aber fei ste des neues Mittel zur Entwickelung bei Tages- oder künstlichem Schweizer Aufenthalts überdrüssig geworden, und nach Wolf- Licht (Coxin), obgleich es im Handel noch nicht zu haben Ungs Verlautbarungen in der Presse, daß er sie nicht heilst, zu diesem Zwecke zugesandt' worden. Der Vortragende raten werde, ließ die Adamowitsch erklären, nicht mehr, mit» wird einige Platten, aucy Röntgenaufnahmen, hiermit ent- zu wollen und nach München ober Wien zurückzukehren, wickeln, ^iäheres im Inseratenteil des Bl. wolle zum Theater oder zum Variete gehen. Sie werde
** Verein für füdisch e GeschrAte und Lrte- Kußhand engagiert, da sie jetzt eine Ziignummer
catur. Man schreibt uns: Als letzter Redner tn diesem > > rrt: Semester sprach am 8. d. M. im Cafe Ebel der Schriftsteller geworden sti.
Dr. Adolf K 0 hut über „Friedrich den Großen und -----------------------------
KaiserJofefll-inihrenBeziehungenzuJuden fll t flin L
und Judentum". Im 18. Jahrhundert ging den Juden« 1 .
nach tausendjähriger Erniedrigung die Sonne der Humanität I. Gießen, 6. März. Gewerbegericht. Ten Vorsitz auf. Friedrich der Große in Preußen und Kaiser Joses H. fuhrt Oberbürgermeister Meeum. Als Beisitzer sind tätig L-vengler- rtt rrreirh heffririaten die Schranken wodurch der südliche I meister E. A. Faber und Brauer Gustav Bollberg. Es stehen vier Stamm in ba^liuUurieben. ber «öltet dntrat San großen EmfchKi^ug w°g°»
<L>taatsmann, Denier und ^i)dD\opi)en Friedrich dem Großen „„^ofugter, kündigungslofer Entlassung. Ans Klägers Antrag wurde waren jalle Religionen gleich. Es gab damals zwei Kate- ßen Beklagten Verjäumnisurieil erlassen, weil Beklagter trotz goricn von Juden, die sogen. Ordentlichen, die privilegierten ch-dnungsmäßiger Ladung im Termin nicht erschienen war. — Ter Schntzjuden, welche sich durch 300—560 Taler einen Schutz- Metzgerbursche Hemrick) H. klagt gegen den Metzgermeister Her- Lrief erwarben, und die sogen. Unordentlichen, über denen mann E. auf Zahllmg von Alk. 7.44 Lohn. Es kam ein Vergleich U Lk toÄ8 bat man Ä' Ä Ä ÄÄ
mit ben reidjen Leuten verderbcn folfc $esi)«lb ernannte d^^Summ- “i’n WM -i?t' «erlangt
er Juden zu Hof- und ^inanzmannewi, er gab Jeitel Verhandlung eigab, daß Kläger bereits Vorschuß gehabt und Evhrasim das Recht, Münzen mit seinem Bildnisse zu p^ügen. ber ^Estlohii nur noch 1,54 Alt. beträgt. Diesen Betrag zahlte
Mit der völligen Umgestaltung der politischen, Wissenschaft- hie Beklagte aus: damit ist der ganze klägerischeAnspruch be-
lichen und künstlerischen Zustände oer Zeit Friedrich des seiiigt. — Schneider Adam B. hat gegen Schneidermeister Anton Großen nahmen auch Hairdel und Mandel bei den Juden Br. 'Klage aus Zahlung von 20.60 Mk. Lohn erhoben. Ter Be- einen Aufschwung, Kunst und Literatur blühten unter ihnen, klagte wendet em, daß der Wochenlohn nicht 15 Mk., vielmehr nur Die besondere Amst des „Alten Fritz" erwarb sich der 12 Mk. betrage Den sich hiernach berechnenden Lohn werde er Seine ^JlofeS Mendelssohn der R-genera^r der M-». T-r'^Kg"- Nnw-nLngen' des
Als er es wagte, die poetischen Erzeugnisse des Königs H^chmen. Das Gericht erließ Beweisbeschluß, in dessen Erledigung in einer Zeitschrift zu beurteilen, wuroe man bet Hose I ..ber Behauptung, daß als Wochenlohn 15 Mk. ver-
neugierig auf diesen Juden. Zur Verantwortung gezogen, emdarl feien, ein Zeuge, und über des Beklagten Einwand, daß verteidigte er sich in Sanssouci also: „Wer Verse madft, hunger seine Arbeit nicht ordnungsmäßig ausgeführt habe, ein schiebt Kegel, und wer Kegel schiebt, er sei, wer er wolle, Sachverständiger vernommen werden soll.
.,1------ r;,.. SnG hör ! ß. ß. Darmstadt, 10. März. Vor der hiesigen Strafkammer
begann heule früh unter außerordentlich starkem Zudrang des Publikums der Prozeß gegen den früheren Mechaniker beim städt. Elektrizitätswerk, Eugen Schäfer, wegen Beleidigung des Direktors dieses Werkes, Mayer, in der Berufsinstanz. Schon bet der früheren Verhandlung hatte der Prozeß viel Staub anfgetuirbell. Schäfer war ein langjähriger städtischer Beamter, der seinerzeit auf Veranlassung des Direktors Mayer wegen angeblicher Diensl- unregehnäBigfeiten entlassen wurde. In einer Verteidigungsschrift an die Stadtverordneten hatte sich nun Schäfer zu rechtfertigen gesucht und darin dem Direktor allerlei Dienstwldngkeiten, Verkauf von städtischen elektrotechnischen Apparaten, Verwendung städtischer Ausstattungsmobilien zum Privatgebrauch, Verwendung städtischer Beamten zu Privatarbeiten :c., zum Vorwurf gemacht. Schäfer wurde im November 0. Js. von Mayer wegen Beleidigung verklagt, aber vom Schöffengericht freigesprochen, da das Gericht an- I nahm, daß Schäfer in Wahrung berechtigter Interessen (§ 193 des Str.°G.-B.) getändelt habe. An,' Veranlasiung der Siadtverwalluiig hat Dir-ektor Mayer gegen dieses Urteil Berumng eingelegt. Zur heutigen Verhandlung waren 26 Zeugen geladen, darunter Ober, bürqermeister Morneweg, die Beigeordneten Riedlmger und Jager, Kreisrat Schlicphake u. a. Nach der saft zwei Stunden dauernden Verlesung der Anklageschrift wurde eine sehr umfangreiche Beweis- vermehmung vorgenommen. Die vernommenen Zeugen sagten im allgemeinen sehr günstig für Schäfer aus, wahrend cm großer Teil der von 3djäfcr dem Direktor in der Beschwerde an die Stadtverwaltung zur Last gelegten Anschuldigungen nicht ! widerlegt werden konnten. Tie Verwendung von Bureau-


