Ausgabe 
9.12.1903 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 289

Erscheint täglich auber Sonntag«.

Dem Gretzener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien, blätter viermal in der Woche de,gelegt.

/fotattongbrucf eu Ver­lag bei Brühl 'scheu Univers.-Buch-u.Stein» bruckeret (Pietsch (Lrden) Redaktion. Expedition und Druckerei:

Schnlstratze 7.

Vdresse für Depeschenr

Anzeiger Gietzen.

Frrnwrrchanlchluß Nr. 61. «Bsaeeeeeeeei

Erstes Blatt. 153. Jahrgang

Mittwoch 8.Dezember 1903

GiehenerAilzeiger

General-Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen

vezngdpret»!

monatlich 7b Pi., viertel» jährlich Mk. 2L0, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 PI.; durch die Post Mk.2. Dtenel* jährt ausichl. Bestellg. Annahme von Anzeigen üi die Dagednummer ot8 vormittags 10 Uhr.

ZetlenoreiS: total ISPt^ auswärts 80 Plg.

Ö«ta*li»ertHdb tüt den poltt. and allgem« rett P. Ötilto für .Stadl and ttartir und .(Aerichtösaal*: August GÜtz, tüi den An- »eiqenteÜ: Han« Beck.

politische Tagesschau.

Zum Fall Heckenroth.

JinReichsvoten" lieft man: Der Vorstand des Rh ei - ^lcyen tzLuptvereins des evangelischen Bun- des^spricht sich tn eurer veröffentlichten Denkschrift aus­führlich über bte Wahl Heckenroths im Kreise Wetzlar- Altenkirchen aus. 9iach derselben hat Heckenroty noch am Vorabend von Berlin aus, wohin er gereist war, um den Bund der Landwirte zu bewegen, ihn von seiner Kandi­datur zu entbinden und einen anderen Kandidaten vorzu­schlagen, an seine Wahlmänner in Neuwied telegraphiert- bitte dringend,^ mich nicht zu wühlen, schlage rösicke vor, wenn rösicke nicht möglich, dann schoof, weil mit schoof ein Tausch möglich, wenn nickst schoof, dann Hütt oder groter. abgesandter 4.15 dort bitte bahnhof abholen." Der Abgesandte kam auch um 4.15 Uhr morgens in Neuwied an und erklärte: Pfarrer Heckenroch nehme unter keinen Umstünden die Wahl an! Aber seine Anhänger beschlossen unter großem Bedauern, an ihrem Wahlpakt festzahalten, und einer der Führer meinte dem Sinne nach etwa: Herr Heckenroth habe die Suppe eingebrockt, der könne sie nun auch ausessen.

Wenn diese Angaben zutreffen, bleibt Herrn Heckenroth nur Eines zu tun übrig: er muß schleunigst sein Mandat niederlegen. Worum hot er das nicht längst getan?

Deutsches Keich.

Berlin, 8. Dez. Der Kaiser hörte heute die Vor­träge des Chefs des Militärkabinets, des Chefs des Admiral­stabes und des Chefs des Marinekabinets.

Der Kaiser hat dem Präsidenten des Reichsbank- öirektoriums, Wirkt. Geh. Rat Dr. Koch, die Erlaubnis zur Anlegung des von dem Großherzog von Hessen ihm ver­liehenen Großkreuzes des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen erteilt.

Nach einer in der ZeitschriftArbeiterfreund" ver­öffentlichten Tabelle beliefen sich im dritten Vierteljahr 1903 die Stiftungen deutscher Arbeitgeber für An­gestellte und Arbeiter auf 7178896 Mk.

Oldenburg, 8. Dez. Eine außerordentliche Tagung oeS oldenburgischen Landtages wird Anfang nächsten Jahres stattfinden. In erster Linie wird er sich mit einem Gesetz­entwurf betr. die Einführung eines Verwaltungsgerichts zu befassen haben. Ferner werden auch Interpellationen an die Regierung im Landtage eingebracht werden, deren eine die Selbstbeköstigung und Selbstbeschäftigung im Gefangenhause für die wegen Preßvergehen ver­urteilten Personen betrifft. Lebhafte Debatten wird eine Petition der hiesigen Handelskammer wegen Besteuerung der Konsum vereine mit offenem Laden Hervorrufen. Endlich dürste auch dieSteuerreform" noch zur Sprache kommen.

Ausland.

London, 8. Dez. Wie die hiesigen Blätter mitteilen, war im Sudan ein neuer Mahdi aufgetaucht. Derselbe war 40 Jahre alt und hatte zweimal Pilgerfahrten nach .Mekka gemacht., Er war ein intelligenter Mann und hatte bald eine große Zahl von Anhängern um sich gesammelt. Die Engländer, die hiervon Kenntnis erhielten, sandten sofort von Khartum aus Kavallerie und Infanterie, die den Mahdi überraschten, gefangen nahmen und sofort aufknüpften. Die meisten seiner Anhänger wurden in die Gefangenschaft abgesührt.

Dem Bureau Reuter zufolge ist Oberst Pounghusband in Simla und Kalkutta gewesen und zusammen mit dem Obersten Maedonald, der die tibetanische Expedition komniandieren wird, in Darjiling eingetroffen. Beide werden sofort nach dem Tschumbital abreisen. Aus der letzten Post aus Indien ersieht man, daß in Kamba Jong die Nachricht eingetroffen war, wonach der chinesische Vertreter in L h a s s a, der der britischen Mission hätte entgegenreisen sollen, Selbstmord verübte und der Beamte, der an seine Stelle trat, auf der Reise zum britischen Lager starb.

Brüssel, 8. Dez. Der Nizzaer Korrespondent des Etoile beige" teilt seinem Blatte mit, daß er auf Grund eines Interviews erfahren habe, der frühere deutsche Leutnant Wessels habe tatsächlich Beweise in Händen, daß Dreyfus nicht der Verräter sei. Der Korrespondent weist darauf hin, daß die Mehrzahl der Schriftstücke, welche dem Generalstabe zugingen, aus der Kriegsschule von Fon­tainebleau stammen.

Rom, 8. Dez. Die Polizei verhaftete den aus Saleono zugereisten Anarchisten Vincenzo Minervino, welcher, mit einem Revolver mit scharfen Patronen ausgerüstet, ein Attentat geplant zu haben scheint.

Rom, 8. Dez. Deputiertenkammer. Unterstaats­sekretär Fusinato machte Mitteilung von den Vorgängen, die den Tod des Leutnannts Grabau herbeiführten. Diese Ständen in keinerlei Beziehungen zu den militärischen Maß­nahmen Englands gegen denTollen Mullah". Grabau habe sich in Bendcr-Gasim als Kommandant eines kleinen Geschwaders befunden, das gemäß der Brüsseler Kon­vention mit der Beaufsichtigung und Ueberwachung der Küste zur Unterdrückung des Sklaven- und Waffenhandels betraut ist. Als er in Durbo einige Eingeborene ans Land brachte, habe er den Kommandanten der unter italienischem Schutze stehenden Ortschaft aufgefordert, der Vorschrift entsprechend die italienische Flagge zu hissen. Da der Kommandant sich weigerte, habe ihm Grabau eine zweistündige Frist zur Er­füllung seiner Forderung gestellt. Als Grabau nach ergebnis­losem Abläufen dieser Frist die Beschießung befahl, hätten die Eingeborenen diese mit Flintenschüssen erwidert, von denen ein Schuß Grabau tätlich traf. Fusiäato fügte hinzu, die Regierung werde pflichtgemäß alles zur Bestrafung der Schuldigen und zur Aufrechterhaltung des An­sehens Italiens bei diesen unter seinem Schutze stehenden Stämmen tun.

Konstantinopel, 8. Dez. Infolge der Verhaftung eines Arnieniers in Alexandrette, der amerikanischer Untertan ist, durch die türkischen Behörden und infolge der Bedrohung des dortigen amerikanischen Konsuls, der nach Beirut flüchten mußte, verlangte die amerikanische Botschaft die Bestrafung des Valis und beorderte ein Kriegsschiff von Beirut nach Alexandrette.

Der Sultan erhielt ein warm gehaltenes Telegramm des Zaren, worin dieser seinen Dank für die Annahme der Reformnote und die Hoffnung aus- prach, daß die gemeinsame Arbeit des Generalinspektors und der beiden Kommiffare dem Lande zum Heil gereichen werde.

Salonik. Eine bulgarische Bande besetzte Tschiftlik-Bilinzaim Kreise Gewgheli. Türkische Truppen und Gendarmen vertrieben dieselbe unter geringen Verlusten. Bei Demirhissar sind ebenfalls Banden aufgetaucht.

Port-Arthur, 7. Dez. Die gegen die Chunchusen am Liauflusse entsandte Expedition brachte den Chunchusen eine Niederlage bei. Die letzteren hatten nach offiziellen chinesischen Angaben 2 0 0 Tote und ebensoviel Verwundete.

Der große Verlust erklärt sich aus der unter ihnen au§ge* brochenen Panik. Die Expedition verfolgte die Chunchusen zunächst eine lange Strecke westlich vom Liauflusse; als sich der Rest der Chunchusen dann nochmals zum Liauflusse hin- wandte, wurde die Verfolgung wieder ausgenommen, wobei die russischen Soldaten in hohem Grade Mut und Ausdauer bewiesen.

New-Port, 8. Dez. Einer Depesche aus Willemstad zufolge hat Venezuela 15 000 Gewehre und 10 Millionen Patronen eingesührt. Es heißt, Venezuela bereite einen Einfall in Kolumbien für den Fall vor, daß es zwischen Kolumbien und Amerika wegen der Panama - Angelegenheit zu einem Kriege kommen sollte.

Santiago, 8. Dez. Das BlattMindritte" veröffent­lichte eine Mitteilung, nach der die Annektierung von Tacna und Arica von der chilenischen Regierung ge­plant sein sollte. Diese Nachricht ist ungenau. Es handelt sich lediglich um Reform der inneren Verwaltung, die den zur Zeit im Besitze dieser Landstriche befindlichen chilenischen Behörden größere Vollmachten gibt.

Dreizehn Monate auf ver Zugspitze" lautete die Ankündigung des von uns bereits erwähnten Vortrages, mit dem Cand. A. Peppler in der Jahres­versammlung der Alpenvereinssektion Gießen Mitglieder un zahlreiche Gäste erfreute. Redner erwähnte zunächst die Verdienste des D. il Oe. Alpen­vereins um die Errichtung des Zugspitzobservatoriums und schilderte dessen Bauart und Ausstattung. Er pries dabei die rastlose Tätigkeit des Erbauers, Kommerzienrat Wenz, dessen energischer Aufsichtsführung es allein zu danken ist, daß den Turm nicht bereits ein jähes Schicksal, ähnlich dem der Langkofelhütte, erreichte. So hatten z. B. in seiner Abwesenheit die Arbeiter entgegen seiner ausdrücklichen An­ordnung die 16 schweren Eisenanker, die zur festen Verbind­ung des Holz- und Mauerwerkes mit dem Felsen dienen, vorzeitig eingelassen; Wenz ließ sie sofort wieder heraus­meißeln, und es fand sich§, daß die gewissenlosen Leute die anderthalb Meter langen Anker bis aus etwa ein Viertel­meter Länge abgeschnitten hatten, um sich der Mühe zu entziehen, P/2 Meter liefe Löcher in den Felsen zu arbeiten.

Redner schildert dann, wie er am 14. August 1901 durch das Höllental und über den Höllentalferner frohen Mutes den Ausstteg zu seinem 2965 Meter hohen Posten unter­nahm. Die ersten Tage leistete ihm sein bekannter Bor- gänger Enzensperger noch Gesellschaft und gab ihm manchen Wink auf Grund seiner Erfahrungen. Einen tief erschüt­ternden Eindruck mußte es aus den neuen Ankömmlingj machen, als er am 4. September den ihm befreundeten In­genieur Brandes, der Versuche mit drahtloser Telegraphie dort oben durchgeführt hatte, auf gemeinschaftlicher Kletter- tour nach der Rifselwandspitze von seiner Seite in eine Tiefe von 300 Meter stürzen sah. Am 30. September wurde die Wirtschaft in dem an das Observatorium angelehnten Münchener Haus" geschlossen, der Hüttenwart und die beiden Träger nahmen Abschied und nun begann der Winter mit seinen Stürmen und seiner Einsamkeit. Die nächste Sorge galt der möglichst gemütlichen Herrichtung des int ersten Stock des Turmes gelegenen Wohnraumes (der zweite Stock enthält das Laboratorium) und der ordentlichen Auf­bewahrung der Lebensmittel. Da stellte sich denn zu höchst unliebsamer Ueberraschung heraus, daß grobe Nachlässig­keiten bei Lieferung und Verpackung des Proviants vor­gekommen waren; vieles erwies sich als ungenießbar, Brot und Käse war verschimmelt, ein Teil des Weines in den mit falscher Bezeichnung versehenen Kisten aufgesroren. Am 6. Oktober setzte heftiger Sturm ein, der sich gegen Abend zum vollen Orkan steigerte. In dem furchtbaren Toben war das eigene Wort nicht mehr zu verstehen, ein tele-

Bazar des Alicevereins in Kietzen.

Der große Tag ist da. Ja,' betrete das festlich erleuchtete Haus und höre schon an der Garderobe, wo ich mich des Andrangs und der Verwirrung wegen sehr lange aufhalten mußte, laute, fröhliche Stimmen un Saale. Wie .ich ein- trete, pralle ich zunächst vor Staunen zurück: ist das der Saal der Bätte, der Vortragsveranstaltungen, der Kon­zerte? In einem Märchenreich scheine ich mich hier um­zusehen. Blumenmädchen tauchen vor mir auf. Ein reizen­des, zierliches Mädchen bietet mir mit ernstem Augenauf­schlag eine rote Nelke.Wünschen Sie eine schöne Blume, mein Herr, eine Nelke, ein Veilchenbouquet, oder diese Rose?" Ich habe nicht einmal Zeit, mich ein wenig in dieses Paradies der strahlenden Feen zurechtzufinden und werde schon gefesselt von einem verführerischen Äugenpaar, das sich indessen nach Empfang der kleinen Münze, die ich der Lieblichen in die Hand drücke, von mir abwendet und mit der vorbeihuschenden Spenderin verschwindet. Ich suche nun mit meinen Augen etwas weiter zu dringen, das festliche Gepränge zu überblicken, dessen Buntheit und Mannigfaltigkeit mich betäubt. Farben, Formen, lebendiges Getriebe vieler heiterer Menschen, der Atem zahlloser duftig gekleideter Damen versetzt mich, mit einem Male in eine Welt des Genießens; schon trete ich freudig und voll heimischen Gefühls der Vertrauten entgegen, die ich hier anzutrefsen dachte, die micy bereits erblickt hat und mir lachend ihre Präsentierplatte darreicht, auf dem ein Wäschen neben einem Bällchen aus Papier, eine Fleder- niauo neben einem Becherchen, und dergleichen mehr, fried­lich beisammen gelagert sind. Ich laufe oen Ha,en, und sie schlvatzt mir noch die Fledermaus auf, ich habe eine fleine Abneigung gegen das Bällchen, allein sie drückt

es mir in die Hand. Ein Glück 'nur, daß man solche Sachen erstaunlich billig bekommt und nur Bekanntinnen, mit Recht, ihre Maren mit erhöhten Bemühungen an den Mann zu bringen wissen.

Ich dränge nun nach der Mitte des Marktes, wo etwas Morgenländisches, Obeliske mit rätselhaften In­schriften und Figuren bemalt, mein Interesse erregt hat. Auf dem Wog dahin kaufe ich mir von einem kleinen, dunkeläugigen Mädchen eine Apfelsine zu der Fledermaus und dem Hasen. Es war wieder eine Bekannte. Noch war ich nicht den Obelisken viel näher gekommen, da faßt mich jemand am Arm:Üommen Sie rasch mit hierher, eilig, eilig!" Da bin ich mit beschleunigtem Tempo dem rätselhaften Bau, der meine Aufmerksamkeit erregt hatte, näh er gekommen, und sehe mich auch schon wieder in ein Geschäft verwickelt. Mit der Geschwindigkeit des Einmal­eins hat mir eine der schönen Orientalinnen 2 Liköre verabreicht. Nun erst trete ich etwas zurück und erkenne in dem orientalischen Bauwerk einen Kiosk, der von den bereits genannten Obelisken und den Herren des Hauses, 2 Eghptern mit wallenden Gewändern und weißen 'Kopjtücyern zum Schutz gegen Wüstenbrand, bewacht wer­den. Tas sind prächtige Gestalten, und unter ihren Fittichen walten reizende Frauen, ich glaube 4 an der Zahl, des TabathandelS, des Geschäftes mit Zigarren, Zigaretten, Ton- pfeifchen, Streichholzschächtelchen und dergl. und seinen Likören.

Bald bin ich nicht mehr allein. Ein Freund hat sich mir zu gesellt und ist bemüht, mich sogleich in die feuchte Ecke" zu ziehen, was ich ihm ausrede, da mich ein großer, von einer mächtigen Palme gekrönter Blum en Pavillon angelockt hat. Ein Tach von Ehry- iantenen, Blumen- und Laubgewinde birgt bi£ Schätze, um

die sich die Kauflustigen drängen: Blumen jeder Art, Blumenstöcke, Topfgewächse, Er-ikagebinde, auch Alpen­veilchen.

Zwischen all den Zelten befinden sich hübsche Passagen, upd im ganzen Raume hat man Tannenschmuck errichtet und Guirlanden hergeftellt.

An der Hinteren langen Wand liegen nebeneinander zahlreiche Verkaufsbuden, die sich wie ein richtiger C h r i st- kindelmarkt präsentieren. Man kauft'allerlei Weih­nachtsgegenstände und Christbaumschmuck, und die Hände der schönen Inhaberinnen ordnen rastlos in den Sachen herum; sie müssen gestern eine gute Kasse gemacht haben. Herr Nikolaus, der Weißbärtige in dunklem Gewände, ging den weißen, reizenden Weihnachtsengeln bei ihren Arbeiten eifrig zur 5zand.

Unzählige Gegenstände mannigfaltigster Art werden da feilgeboten; große Buchstaben rnahnender Inschriften fallen dem Schaulustigen ins Auge, allerlei Einladungen ziehen den Vorübergehenden an. In einem kleinen Zelr verkaufte man unter anderen Postkarten auch solche mit Ansicht der verschiedenen, kleinen Prinzessin Elisabeth.

Meine Einkäufe haben sich vermehrt; ich trage Pfeif­chen mit getupftem Tabaksbeutel, Blumen, einen antiken Topf, Toiletteseife, Aschbecher und viele andere Kuddel- muddelchen in meinen Händen und weiß bald nicht mehr, wohin damit. Ai ein Begleiter hat ebenfalls reichlich Ge­legenheit gehabt, seine wunderlichen Neigungen zu be- ftiedigen und führt mich nun zu einer Niederlage Ober­steiner Achatgegenstan de, die von schönen Augen Mid zierlichen Händen angepriesen werden. Wir erwerben um ein Billiges Schnurrbarrbürsten unb Nttmschettenknöpfe und bewundern mit den freundlichen Verkäuferinnen all die ttusgelegien netten Sachen in Federhaltern, Vorstecknadeln,