Ausgabe 
9.7.1903 Erstes Blatt
 
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JO

£

Per

Mn

29

76

12 405

1 950

2 500

900

15

85

12 857

70

1477 825 53

Hcwinn- und Jertusi-Konlo

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452 109*11 12 857 85

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49 231

49 231 16

5390

Dieses Haar*

der Haart.

Lelephoa US.

6392

19

29

1011 15

111 15

30

816

3 069

4 050

6 500

1017 56

111 15

2 681

4 800

80

JL

60 000

312 452

78 895

47 053

274

12 497

23 260

v4L

452

40 584

8 194

09

30

77

97

18

79

11

trasser, nach langjähriger Er- fahrung her gestellt,, wt aU das denkbar beste Kopf wasser erprobt und anerkannt.

nung, gedeckt durch:

a. börsenmäßige Wertpapiere.

b. Kautionshypotheken .

c. Bürgschasten

d. andere Sicherheiten .

r cedierte Forderungen . .

r Darlehen gegen Schuldscheine mit Bürgschaft

, ausstehende Zinsen

y Kassebestand . .

, Wechselbestand

, Mobilien .

Mbschreibung

H6tos

Aopf- 6. Laarwafftr l das beste der Welt. J

Reinigt die Kopfhaut und erhöht ihre Tätigkeit, wirkt stärkend auf den Haarwuchs und verhütet das Ausfallen

Msstva.

Mktien-Kapital

Spareinlagen

Schulden in lausender Rechnung unerhobene und überhobene

Zinsen

Reservesond . . . .

besondere Rücklage

Reingewinn in 1902/03

Vortrag vom Jahre 1901/02

Soll

gezahlten Zinsen . Handlungskosten .

Steuern .

Veröffentlichungen, Drucksachen

477 825 |53

Flasche Mk. L50 nur in der

Adler-Drogerie, Seitenweg 39. |

Gießen, den 9. Jttli 1903.

Dr. Naumann, Pfarrer.

(Saßen

Per Vortrag vom Jahre 1901/02 , Zinsen , Provisionen .

Verwendung desselben:

Dem Reservesond

Zuschreibung zur besonderen Rück­lage .

Vertragliche Tantieme dem Vor­stände . - . .

8°/0 Dividende den Aktionären Spende der Kleinkinderschule . Spende dem Ortsgewerbeverem für die Handwerker-Zeichnenschule Vortrag aus neue Rechnung

Versteigerung.

Freitag den 10. und Lamstag een 11. JrUi, nach«. 4 Uhr, Versteigerung von 03281

Wert- und Brennholz, tüte*, Fenster« n. Deren.

«. Wagner, Steinstraße 76.

Aktiva.

Guthaben in laufender Rech-

Ehristen find.

Da nun aber unter diesen Christen gegen «/, Evangelische sich befinden und nur

Gtto Schaaf, Sicher fabrth cbcnritdxr *. coetnetOdxr praeparatt k__um _i

78

66

Bilm der Gmertetiiik Sott«, Mei-Ges, fit te uferte GeschGjük

vom 1. April 1902 bis 31. März 1903.

Ballt für Hlllldel vlld Zudvßrie

Depositeukaffe Gießen.

(Dar«stad ter Bank.)

jfC $

JL £

37 449 83

7253 89

540 88

33 318 90

147 623 30

126 376 341

13 007 65 319 321

i 74 518

j 3 6ev. bar ä INI = I. & ooo 7 4 Gew. bar ä, 500 M. 2000 | 20 * 100 ? 200 ä 10

2000

2000 6000

5000 2000

8000

\ L.OS 1 M,, Al J-U3O AM M.

I Bienen-Lose nm 50 Pf

BckanntmaÄiunst.

D« Lieferung von 4600 Lcutucr «uvkohlcu /'ueit« G^ße für die ftäbttfeben Anstalten für daS Rechnungs^abr 1903 foll unter den aus dem Sinuner Str. 15 der Bürge nneistcrei zur Einsicht offen liegenden Bedingungen vergeben werden.

Angebote, in ivelchen der PrerS für den Doppelwaggon frei Bahn ho' Gießen anzugeden ist, find brs zum -s. Juli d. vormittag» 12 Uhr, mit der "Aufschrift ,Kol)lcnliefeumg ver­sehen im Zimmer Nr. 15 abzugeben.

(Btefeen, am 3. 3uli 1903. 0331

Der Oberbürgermeister.

Mecu m.

S Sofortige Barauszahlung aller Gewinne mit 80 °/0.

" 1413 Gew. LW. von M. 10 000 h Ziehung 80. Juli 1908.

X Porto u. Liste Je 25 Pf. empfiehlt

; LStünaer,8"'

H General -Debit, Ungestrasse 107.

r (53^5)

Der neue frkMjof nnd feine Mkiljk.

Besondere Verhältnisse, die das Pfarramt und der strrchenvorstand nicht änd rn konnten, haben es unmöglich gemacht, bei der ersten Beerdigung emeö erwachsenen Eorn- gclijchen auf dem neuen Friedhof eine Weih« desselben seitens der evangelischen Kirchen, gemcmde vorzunehmen. .

Der Gesamtkirchenvorstand war dahin überei,-gekommen, eme solche Weihe zu hallen, es sollte dabei erst unser- Mädchenchorfchule in der Frstdhofskapell- wo du- L-uh-»red- ge- halten wird, und dann unsere Knabenchorschule am Grab, wo die Emsegmmg der tetdje statt- findet, -,n Lied singen, und hier sollte m den üblichen einfachen-vang-llsch-n Formen du.ch Weihewort und Weihegebet. die neue Begräbnisstätte, soweit für die Evangelischen bestimmt,

feierlicher Weise sprechen.

DaS Verlangen hierzu ist in der Gemeinde vorhanden und vielfach kundgeworden, und wird täglich dringender ausgesprochen; es würde in unserer Gemeinde sehr schmerzlich empfunden werden, wenn ohne alle Weihe des FrtedhosS fort und fort unsere lieben 'toten dorthin gebracht würden.

Bei dem oder den zuerst begrabenen Evangelischen hat sich diese Weihe mcht er- möglichen lassen, waren doch schon vor dem ersten Erwachsenen zwei Kinder, die als getaufte Kinder ebensoviel gelten, wie die Alten, auf dem neuen Friedhof beerdigt worden. ^3cnn nun auch schon mehrere Tage dahingegangen und mehrere Beerdigungen gehalten find, fr soll Weihe und Segen doch nicht völlig unterbleiben; beides kommt m solchem r.'sall immer noch zur rechten Zeit.

So teilen wir denn unserer Evangelischen Gemeinde mit, daß bei der am Freitag -en 10. Juli d. Js., nachmittags 5 Uhr, stattfindenden Beerdigung des Herrn Oekonomen und Ortsgerichtsmanns Ehristian Haubach I. zugleich die einfache kirchliche FriedhofSweiho seitens der Evangelischen Kirchengemeinde am Grabe gehalten werden soll. In der ^ried- twfskapelle wird, bei Gesang der Mädchenchorschule, für den Verstorbenen die Leichenrede gehalten werden; und darauf wird am Grab, mit Gesang der Knabcnchorschule, verbunden mit der Einsegnung, Weihewort und Weihegebet ftottfinber

Je zahlreicher sich hierbei die Mitglieder der Gemeinoc or* Grabe einfinden wollen denn ohne Gemeinde hat evangelische Friedhofsweihe keine Bedeutung 5e|to erbaulicher und feierlicher wird die Weihe und Beerdigung sein.

Für die Reisezeit

empfehlen wir unsere

Schrankfächer (Safes) jnr Aufbewahrung von Wertgegenständen aller Art unter eigenem Verschluß des Mieters Preis für ein Jahr Mt. 15. w , einen Monat , 3.

sowie 4460

anslörrdilches Seid nni> Kkistkreditbriksr.

* 1600 r, 27U6. = w

e I Gewinn i. W. =

2 Gew i.W.zus. =

2 497 » i.W. = 'S Los 1 M., 11 Lose 10

I teuren'Angehörigen unb wuc selbst werden in .geweihter Erde' zur Ruhe gebracht, als 9 111 W Saatkorn zur einstigen Auferstehung.

^ampane 6,dU iMU Niemand wird es den Katholiken wehren wollen, daß sie nach ihrer Lehre auf emem

tnnqef(finittene§ WW solchen Friedhof kinz ______<?*-.. ..r....... innorknih hw 'Ztrirhhnfäorbnunci.

3 Ws Wagen frei ans Haus. Eben o wenig kann man uns Evangelischen Mehren, daß wir, mnechalb der L^edho sordnung ÜÄ J. We°hös», Marbgrstr. s über daS gleichsam uns bestimmte Gebiet des Totenackers em Segens- und Wechewort m

Ctomrtet versand« »o» ««*» | Da nun aber unter diesen Christen gegen «/» Evangelische sich destndenno nut

ty ' Ü. L.ls etwa V. Katholiken und andere Christen, so ist es wiederum sehr begreiflich und ü'recht-

»ttlllllt Höll. Lllkötlltll ferrigt, daß wir Evangelische jene Stätte, an der wir weitaus die meisten Toten bestatten,

O pftehlt billigst Ssvb die meisten Schmerzenstränen meinen werden, als eine in unserer Weise auch 9eroel^e unb

Georg Wallenfels geheiligte Begräbnisstätte vor uns haben, daß w,r dos Bewußtsein erlan^n möchten. Misere

Malltvlatz 21. Telephons ~ Erde' mr Ruhe gebracht, als

452 ]09

12 857

Belanutmachung.

Flur 41 Mr. 91 1812 r?.u. Mtr. «cker vor der Warte, auf die Mardurgcrstraße, früher dem Balthaser Ciuil 1 kilfoincftuä qebörig, enemlict) mciftbietenb an Ort und eteUc üerfteigert werden, ^chanünenkunit auf der Marburgerstratz« an der ,L>tadl Marburg .

Gießen, den 6. Juli 1908.

Der Oberbürgermeister.

SDt e c u m.

I geweiht werden. k

Wohl wiffen wir, daß der von der bürgerlichen Gemeinde eingerichtete neue r^nedhof zmn Ruheplatz bestimmt ist für Verstorbene aller Bekenntniffe (Klmfessionen), auch rller Religionen, auch für alle Solche, die ,m Leben ferner Reltgwn angehören wollten. Deshalb ist er aber doch nicht em konfessionsloser Friedhof, sondern melmehr em allgemein on- fessioneller (mterkonfessioneller) Gemeinde-Friedhos, auf dem jede Konfession mit ihrer Eigen- art, Sitte und Ordnung zur vollen Geltung kommen kann, und Alle mt Fne^n tnüeuwnbe ihre lieben Toten friedlich nebenemander bestatten. Ja, da Misere ^raelstisch«r Mitbürger, gemäß ihren Grundsätzen, chre Toten nicht mitten unter die christlichen m dieselben Reihen __ __________ begraben wollen, sondern einen besonderen Platz wünschen und erhalten, und da dem ent-

ntlb Seefische sprechend das Kreuz, das christliche Kreuz, über der Friedhosskapelle leuchtet, so ist tm, '

>rT neue Friedhof, soweit das Kreuz sein Gebiet beherrscht, em chrisütcher; und rotr bem Stadlrat herzlich dankbar dafür sein, daß er, ohne deshalb irgend lemandcn Jeu .eit auszuschließen, dem Friedhof in weiter Ausdehnung durch das Kreuz sein christliches Gi präge gewahrt hat. Das ist auch durchaus gerechtfertigt; denn m Gießen leben unter den mehr J. M. Schulhof iu 26 500 Einwohnern nur etiva 900 Nichtchristen, also nur rund Vn» wahrend /

und sonstige Unkosten .

Abschreibung auf Liobilien ' .

Reingewinn im Jahre 1902/03 12 405 76

Vortrag vom Jahre 1901/02 nQ

H. Nie». Carl Zimmermann. H. Moos.

Kzt: Uhs

Schulstraße, Ecke Sounenstraße stelle ich mein Lager in französ. Kognak, deutschem Kognak,

Likören

Cigaretten sowie einen Posten Cigarren zu bedeutend ermätzigteu Preisen "VT zum

Ausverkauf.

Carl Retter

Giesten, Schulstraße, Ecke Sounenstraße.

Besonders wache ich auf einige hundert Flaschen franz. Kogua« outmÄ, welche ich »** Lelbstk-stenpre.» abgebe. 5266

BKolonial-Lotterie

Ziehung IL August 1903

| ^"140000

\ Haapijei. bar 1.10 000

fi- 1 Gewinn bar M. 10 OOO

K. 22/03.

Donnerstag, 20. Angnst 1908 nachmittags 2 Uhr, wird auf htesigenl Ortsgertcht die. vor dem diamen des August H o f-1 mann stehende Parzelle alt 27/162»'/»., neu 3/116,6 = 485 qm po fr alle am Brenn­ofen, stoßt auf die Wiese, öffentllch meistbietend versteigert werden? ^001

Gießen, den 8. ^fuli 1903. Großh. Ortsgerrcht Gießen.

(B**s

Donnerstag, 13. August 1903 nachmittags 3/, Uhr, wird auf hiesigem Ortsgerrcht die vor dem Namen der Simon, Emilie, und Kons, stehende Par^ I zelle der Gemattung Gießen, all 1/45, neu l/96o 310 qm 1

Hofraite in der Dtühlgasie zwecks Auseinandersetzung der Gemeinschaft öffentlich metft- bietend versteigert.

Gießen, den 8. Juli 1903. Großb. Ortögertcht Gießen.

Gros. 53991

Kreitag den 10. d. vor- mMags 12 Uhr, soll ein herren­los eingefangener, anscheinend wertvoller brauner Jagdhund auf der Polizeiwache meistbietend versteigert werden. 5407

Der Polizeiwachtmeister: Kasper.

Bekanntmachung.

ttfa die Ebel-Sttfrung ist zu vergeben die Lieferung von etwa 35 fertigen dlnzügen für Zknaden (Joppe und ScmHetb |

obne Weste), ,c e

50 Meter Stoff zu Wnllerklefrem für Mädchen,

' 35 . Flanell zu Unterröckeil,

80 . Baumwollflanell bezw. palblemen zu pemden.

' ferner soll die Anfertigung von etwa 20 Madchenkleldern und von etwa 45 Knabell- und Mdchenhemden vergeben werden.

Angebote auf Lieferrmg der Anzüge und Stosse, sowie An- frrtiauna der Madchenkleider, llnterrocke und pemden sind spätestens

bi» jum 15. d. Alts, auf dein Armenamt, Neuenbäue 43, einzureichen.

Für die Knaben-Anzüge find Dtuster m Loden- und Lörracher

Tuch vorzulegen.

Gießen, den 3. Juli 1903.

Die Armen-Deputation der otabt Gietzen.

Eurfchmann.

Donucrötag, d. 23. Inti 1903, »achmttagS 3 Uhr, werden die den Karl Wilh. Alops bom Eheleuten in Gleßen zu- stehendeii Parzellen der Gemark­ung Gießen

1/666 = 75 qm Hofraite auf dem Kreuz,

1/568=160qm Hofraum daselbst auf hiesigem OrtSgericht meist­bietend versleigett werden.

Gießen, den 9. Juni 1903. Großh. OttSgerrcht Gießen.

GroS. 4671

Donnerstag, 13. August 1903 unchmittagS 3 Uhr, werden auf hiesigem Ottsgericht die dem Joh. Heinrich Montag iinb Ehefrau zustehenden Liegen- fchasten der Gemarkung Gießen, das sog. Lotet Einhorn, öffenllich meistbietend versteigert werden.

Großh. Qrtsgericht Gießen. Gros. 5401