Hof-Möbelfabrik und Kunstsnhrelnerel von Ludwig Alter in Darmstadt
Etablissement allererster. Ranges
Grossh. Hessischer und Kaiserlich Russischer Hoflieferant.
Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtunge*
Aul Wunsch kostenlose Unterbreitung meiner Haupt-Kollektion
Hochfeine, stilvolle
Einrichtungen
Breuer
12,6
750,6
in hohem Alter stehender
August 1903.
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WSW, bW. NE.
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Mann war heute allein zu Hause und wollte sich in seiner Stube Feuer anmachen. Plötzlich wurde das neben dem Ofen stehende Bett vom Feuer ergriffen und stand alsbald tn hellen Flammen. Die Gefahr wurde sogleich von Nachbarsleuten gemerkt und zwei beherzte Männer retteten den Alten vom Tode des Erstickens. Einige Augenblicke später wäre das ganze Anwesen ein Raub der Flammen geworden.
p. Weilburg, 7. Aug. In den Tagen des 31. August bis 1. September d. I. findet hier d-ie General ver-
Dan der gezielte Zeiger steht." diese sarbigen Scherben aus der men. Die Hospitalkirche wurde erbaut.
§ Kaulstos, 6. Aug. Ein
Sonnenschein Hell. Himmel Sonnenschem
vielem oloftisttze ^eobuchtuttgeu der Station Gießen.
Dr. G. Schwalbe aus Straßburg über „Tie Vorgeschichte des Menschen", Vortrag des SanitätSrats Dr. M. Alsberg aus Cassel über „Erbliche Entartung infolge sozialer Einflüsse". — Donnerstag, 24. Sept.: Sitzung der medizinischen und der naturwissenschaftlichen Hauptgruppe, 1. in der medizinischen: Lichttherapie: a) Prof. Dr. Allan Macsadyen (London): lieber Vorkommen und den Nachweis von intracellulären Toxinen, b) Dr. Paul Jensen (Breslau): Die physiologischen Wirkungen des Lichts, c) Pros. H. Rieder (München: Tie bisherigen Erfolge der Lichttherapie; 2. in der naturwissenschaftlichen: lieber naturwissenschaftliche Ergebnisse und Ziele der neuen Mechanik: a- Pros. Dr. Schwarzschild (Göttingen): Astronomische Mechanik, b) Pros. Dr. Sommerfeld (Aachen): Technische Mechau.k, c- Pros. Dr. Otto Fischer (Leipzig): Physiologische Mechanik. An sämtliche Vorträge schließen sich Besprechungen an. — Freitag, 2ö. Sept.: 2. Allgemeine Sitzung: Vortrag des Herrn W. Ramsay aus London über „Tas periodische System der Elemente", Vortrag des Pros. tz. Griesbach aus Mülhausen i. E. über den „Stand der Schulhygiene", Vortrag des Geh. Rat Pros. Tr. E v. Behring aus Marburg a. über die „Tuberkulosebekämpfung", Ansprache zur Schließung der Versammlung.
* Sorgen um die Zukunft haben den 63 Jahre alten Metalldreher Slad M. in Berlin, Buttmannstraße 8, in den Tod getrieben. M. war 25 Jahre lang in einer Fabrik in der Pankstraße beschäftigt. Als diese vor einem Viertelfahr verkauft wurde, verließ er die alte Stelle schon nach anderthalb Tagen. Diesen Schritt erklärte er seiner Frau damit, daß die neue Verwaltung ihm schwerere Arbeit angewiesen habe, die er bei seinen Jahren nicht mehr anshalten könne. Seitdem konnte der Mann keine Beschäftigung mehr finden. Jetzt waren feine Ersparnisse aufgebraucht, ohne daß sich für absehbare Zett eine bessere Aussicht bot. In der Verzweiflung schickte M. gestern nachmittag feine Frau zu einer Verwandten und erhängte sich dann in feiner Schlafkammer.
Treppe ein seyr altes Taufbecken gesunden. Der wertvolle Fund ist neben dem Altar in einer Nische ausgestellt worden Zwei wertvolle Scheiben aus dem Jahre 1547 trägt auch d-as Fenster neben dem Altar; auf der einen befindet sich unter <d<em Worte „Petrus" ein Bildnis, während die zweite Scheibe die Jahreszahl 1547 und den Spruch trägt: „Las uns die goldenen Stunden kaufen, Dieweil des Lebens Uhrwerk geyt, E die
ie Gruppen von Gartenerzeugnijjen und Obst, Objitönernen, eingemachten Früchten, Säften rc. vorbereiten und ausstellen wollten. Damit die Landwirte, welche ihre besten Tiere vorsührcn, ihre Erzeugnisse vorbereiten und aus- tellen, für ihre Müye belohnt werden können, wird die Zahl ier Prämien durch Beiträge des Kreises, des 6. landwirt- chaftlichen Bezirks Vereins, der Stadt Weilburg und der Gemeinden stark vermehrt werden. Bis jetzt stehen schon über 1000 Mk. für Prämien zur Verfügung. — Für die Ausstellung von Maschinen und Geräten, welche der kleine Landwirt mit 2 Pferden, 2 Ochsen, einem Pferd oder zwei Kühen fahren kann, oder der in der Landwirtschaft nötigen Handgeräte rc., Handdrefchmaschinen, Reinigungsmaschinen, Bodengeräte, Molkereigeräte, kleine Maschinen zur Obstweinbereitung, Weinbereitung rc., dürfte das Fest auch eine geeignete Gelegenheit bieten, um Reklame zu machen.
Wiesbaden, 7. Aug. Gestern abend kam in einen Neubau der Philippsbergstraße ein ungefähr dreißigjähriger Alaun, nahm ein dreijähriges Mädchen auf die Schulter und lief mit ihm davon. Linder machten die Mutter aufmerksam, und Arbeiter verfolgten den Menschen, der dann das Kind in weitem Bogen in das Gebüsch schleuderte und selber in den Wald enteilte.
Cassel, 5. Aug. Zur 75. Versammlung der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Äerzte liegt die Tagesordnung für die größeren Sitzungen nunmehr vollständig vor und ist folgende: Montag, 21. Sept.: Allgemeine Sitzung, Eröffn.mgsrede, Begrüßungsansprachen, Vortrag des Pros. Ladenburg aus Breslau über den „Einfluß der Naturwissenschaften aus die Weltanschauung", Vortrag des Pros. Dr. Th. Ziehen aus Utrecht über „Physiologische Psychologie der Gefühle und Affekte". — Mittwoch, 23. Sept.: Gesamtsitzung der beiden wissenschaftlichen Hauptgruppen, Vortrag des Pros. Dr. A. Penck aus Wien über „Tw geologische Zeit", Vortrag des Pros.
alten Marienkirche stam- in den Jahren 1734—37
W Die Nachsitze stunde der Schulkinder gilt
Unterrichtsstunde. Ein Vater hatte das yrachsrtzen feiuev > » St und war in Schulstrafe genommen . worden. Er beantragte gerichtliche Entscheidung, wc cr nur bestraft werden könne, wenn das Dnd den plEa^gen Unterricht versäume; das Schosfengerrcht v^opPelte dt Strafe mit Rückficht auf die Umstande, und das bei dem die Berufung eingelegt wurde, hielt die ^rdoppcl- , ung aufrecht, weil die Nachsitzestunde, in der versaumU Schularbeiten nachgemacht werden, als Schulunterrtchtsstunde Du gellen $ab roir machen °n dieser Stelle
nochmals aus das morgen, Sonntag, aus der Radrennbahn an der Hardt stattfindende große Wettrennen aufmerksam und sind überzeugt, daß cs wieder )o vre> Zuspruch fmden wird wie das letztemal. v. . . .
** Die Volksheilstättenbewegung hat, hnc setzt von ärztlicher Seite verschiedentlich betont wird, nicht in allen Punkten den erwarteten Erfolg ut der Heilung der Tuberkuloseertranknngen gehabt. Gelegentlich der dte^- iährigen Hauptversammlung des ^creinv zur Begründung und Unterhaltung von Volksheilstatten tm Koni g- reich Sachsen wurde bemerkt, daß zwar durch dre Anstaltsbehandlung eine Besserung der Krankheit erzielt werde, daß aber ein Rückfall eintrete, sobald Die Kranken m ihre alten Lebens- und Ernährungsverhaltnifie zurucklehrtcn. Zolle in der Bekämpfung der Lungenschwindsucht ein dauernder Erfolg erzielt werden, so sei dres nur möglich, wenn mit ihr eine Hebung der wirtschaftlichen Lage der Arbeiter Hand in Hand gehe. In diesem Sinne mustc daher auf die Beschaffung gesunder, billiger Wohnungen, billige, nahrungsreiche Kvst hingewirkt werden, mußten Volksbäder reichlich zur Verfügung stehen, mußte vor allem dafür gesorgt werden, daß in Fabriken die Arbcitsräume hygienisch gehalten werden, datz die Arbeiter nicht über ihre Kraft angespannt, daß sie genügeiid bezahlt werden rc. Dies sino alles alte Forderungen aller Anhänger einer sozialen Reform im Rahmen der heutigen Staatsordnung.
Lützellinden, 7. Aug. Tie hiesige Gemeinde hat /ich in erfreulicher Weise bereit erklärt, ein großes Schulhaus mit vier Schulsälen zu bauen. Tie Verdingung für das stattliche Haus nebst Hofgebäuden erfolgte am 12. April; die Arbeiten, welche alle von hiesigen Meistern ausgeführt werden, haben bereits einen guten Anfang genommen. Die Schule zählt gegenwärtig drei Klassen mit zwei Lehrern und wird nach Vollendung des Neubaues sofort eine dritte Lehrkraft erhalten, während der vierte Schulsaal in Reserve gehalten wird.
Butzbach, 7. Aug. Zu Ehren des von hier nach Gumbinnen versetzten Stabsarztes Dr. Krantz sand gestern abend im Offizierskasino ein Abschiedsessen statt, zu dem auch Herr Oberst v. Jablonowski erschienen war.
V. Bad Nauheim, 7. Aug. Bis zum 6. August sind 18 766 Kurgäste angenommen, rooon an genanntem Tage noch 6294 anwesend waren. 230 359 Bäder wurden bis zum 6. August abgegeben.
? Schwickartshausen, 7. Aug. Der hiesige Lehrer Henrich, welcher nahezu 18 Jahre an unserer Schule wirkte, erhielt die Lehrerstelle zu Borsdorf.
Grünberg, 7. Aug. Die dem Abstürz drohenden Felsen am Weg zum Brunnental werden gegenwärtig von sachkundiger Hand losgelöst. Em mächtiger Felsblock stürzte heute früh unter starkem Gepolter herab, wobei Teile desselben ihren Weg bis in den im Tal befindlichen Teich nahmen. — In jüngster Zeit werden wieder vielfach Klagen laut über Feld- und Gartendiebstähle. Die Diebe scheinen ein ganz besonderes Vergnügen darin zu finden, durch Zertreten und Ausreißen von Sträuchern usw. die Besitzer zu ichädigen.
)( Gründer g, 7. Aug. Die hiesige Hospital- kirche aus dem Friedhof wird zurzeit einer Renoviertln g unterzogen. Bei den Arbeiten hat man hinter einer
Gewiech schnell ablaufen, — Man nimmt an, daß
^dji|)'5uaüjrUijku.
bi e ö Star Liure.
Ter Postdampfer „Pennland" der Red Star Lintd in Antwerpen ist laut Telegramm am 5. August wohlbehalten in Philadelphia angekommen. „
Gerichts! ütN.
-Wegen ibelei b igung der Berit n e r merzte hatte sich der 78jähr. „Heilkundige" Karl Jacobi vor der Berliner Ferienstrafkammer zu verantworten. Im März d. I. ließ der Angeklagte durch mehrere Zeitungen Anzeigen veröffentlichen, worin er behauptete, daß nicht die 6Ö0 ui Berlin wohnenden Heilkundigen Kurpfuscher seien, sondern die 2000 in Berlin praktizierenden k erzte. In diesem Sinne hätten sich auch Proi. Virchow und andere medizinische Autoritäten geäußert. An diese Behauptungen knüpften sich Beschreibungen von den angeblichen Wunderkuren Jacobis. Ter Berliner Äerzteverem stellte wegen des Vorwurfs der Kurpfuscherei Strafantrag wegen Beleidigung. Ter Angeklagte erklärte un Termin, daß er sich lediglich im Zustande der Abwehr und in Wahrnehmung berechtigter Interessen befunden habe. In einem Bericht an die Regierung habe der dazu bestellte Arck behauptet, daß es 600 Kurpfuscher in Berlin gäbe. Tannt seien oie Ausüber der Heilkunde, die nicht studiert hätten, gemeint. Ter Ausdruck „Kurpfuscher" sei, wie das Reichsgericht wiederholt anerkannt habe, eine schwere Beleidigung und ihm müsse das Recht zustehen, denselben Ausdruck mit Bezug auf seinen studierten Gegner zu gebrauchen, zumal er doch nur das Echo medizinischer Autoritäten gewesen sei Ter Gerichtshof wollte dem Angeklagten em solches Recht nichi zugestehen, sondern verurteilte ihn wegen Beleidigung zu 200 Mk. Geldstrafe. Tas Urteil soll in denjenigen Zeitungen veröffentlicht werden, in denen die beanstandete Anzeige veröffentlicht worden ist.
Aus StaSt und Land.
Gießen, 8. August 1903.
- An8 Anlaß der Wahl des neuen Papstes soll auf Anordnung des h. Bischofs am Sonntag den 9. August in allen Pfarr- und Filialkirchen der katholischen Gemeinde ein feierliches Hochamt (Missa solenmis de lii- nitate) vor ausgesetztem Allerheiligsten abgehalten und nach demselben das Te Deum nebst den betreffenden Orattonen gesungen werden. Das vorgeschriebene feierliche Am wtu in hiesiger Kirche um 91/a llhr stattfinden.
- Promenadenkonzert findet morgen m der L>ud- anlage mit folgendem Programm statt: Ouvertüre zu /Martha" von Flotow; .Glühwürmchen", Idyll Don^ttnrc, Wotans Abschied und Feuerzauber a. d. /Walküre" von
für dieses Fest, denen sämtlich große Leistungen anferlegt inb recht flott von ftatiten gehen. Der Festplatz kann aus den großen Kasernenplatz gelegt wer^n, wahrend für dre landwirtschaftliche Ausstellung sck>one Raume rm Glosse ,ur Verfügung gestellt sind. Eine Glanznummer des ^st- programms wird offenbar der Festzug bilden welcher am Dienstag d en 1. Septeniber stattfiuden wird und für welchen schon eine große Anzahl Gruppen zu Festwagen geschert find — Es können folgende Tiere und Gegenstände aus- aeftcIIt werden: 1. Pferde, 2. Rindvieh der Simmentaler Lahn- und Westerwälder Rasse, Bullen, 18 Monate alt und darüber, Bullen unter 18 Monate alt, jüngere Ge- meindcbullen, Kühe und träch.ige und nicht trächtig- Rinder, 3. Schweine, Eber und Sauen des Edclschwetnes und der Land rasse; zu gelassen werden auch Gemeindeeber, 4. Ziegenböcke und Ziegen in verschiedenem Alter, 5. Kaninchen, 6. Geflügel, 7. Erzeugnisse des Feld- und Gartenbaues, 8. landwirtschaftliche Maschinen. Insbesondere sind geeignet: Aehreu oder Gebunoe, oder einzelne Pflanzen von Roggen, Weizen, Hafer, Gerste, Erbsen, Mais, Klee, Bohnen und andere Kulturpflanzen, Achren oder Gebnude von einzelnem Pflanzen von verschiedenen Sorten, welche von einem Be- itzer gebaut werden. Hierzu eignen sich ebenfalls die Sorten der genannten Fe los rächte und auch andere Feld- und^arken- rüchte; eingemachte Früchte, eingemachte Gartenerzcugnisse, eingemachtes Becrenobsr, Ob sl sä sie, Litöre u. a. Die Obstvereine und Gemeinden könnten sich verdient machen, wesnu
sammlung pes Vereins nassauischer Land - und Forstwirte und die Zentralschau dieses Vereins und der Landwirts chaftskammer statt. Aus diesem Anlaß und der damit verbundenen Ausstellung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Geräte wird Weilburg seinen Gästen, die dazu in großer Zahl aus allen G^uen oes ehemaligen Herzogtums und weit darüber hinaus, sich cinfinoen dürften, ein großes Fest bic.ui. Au der spitze selben steht her Vorsipcnoe des 6. rnndwirtschaftlichen Be- zirrsvereins, Landrai Lex, der zugleich der Vorsitzende des Festausschus.cs ist und unter des n Oberleitung und tat-
Prüfung, zu deren Ablegung er sich gemeldet hatte. In der Ueberzeugung, daß er nicht bestehen werde, zog er die Anmeldung zurück, wollte aber feine Eltern nicht enttäufchen und bestellte sich deshalb bei einem Drucker Formulare über das bestandene Examen, beauftragte auch einen Stempelschneider mit Herstellung eines Stempels der fgl. Prüfungskommission für Eimahrig-Freuvllllge und fälschte dreimal den Namen eines Beamten der kgl. Kreis- Hauptmannschaft. Dem Stempelschneider kam die Sache verdächtig vor, er meldete das Verlangen Ronnebergers bei l'-oluet, diese schult zur Verhaftung und der„ Kandidat" wnd zu fünf -b3od)en Gefängnis verurteilt.
Landmütschnst.
h. ® o m 6 5 b C r e n « o g e l 6 b e r n e, 7. August. Peremzest stehen jetzt auch Kornhaufen im Felde. Die Eruie fallt für den Kandwirt befriedigend aus. Die ^ommerfrucht ist teils noch grün, teils steht sie auch fchon tu der Reife und verspricht einen gleich guten Ausfall. Infolge des seitherigen Regenmetters sind viele Heute mit der Heuernte nocl) im Rückstände, sodatz letzt der Hand- wirt vollauf zu tun hat.
1. Queckbor n, 7. August. Korn und Gerste ftno nun schnitten und die Dres ch m a s chine beginnt bereits ihre Tätigkeit. Di'e Körnerergebnisse sind vorzügliäi, die nasse Erntezeit hat allerdings einigen Schaden verursacht. Jetzt häufen sich die Arresten und überall herrscht Mangel an Tagelöhnern. Die durch bic Trockenheit kurz gebliebene Sommerfrucht bringt einen guten Körnereiiiag, dies gilt in erster Linie vom Hafer. Der Stand der Mesen verspricht eine reiche Grummeternte. Der Regen hat den seither fühlbaren Futtermangel behoben, Klee und Hackfrüchte stehen sehr gm.
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■v-j. - -v . .,„.7 Leipzig, 5. Aug. Der 17jähr. Privatjchüler Herrn. Ronne-
träftifleu Mttarvert die Arvetren ver einzelnen Ausschus cch^rger hatte große Angst vor der Eintährig-^reiwilligen-
... ... ■ vtreeT' - , .•aeeD:-« . uu -i. »rvjrwr .ir.nr nee ei ■ i ■ i
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Technaac^m Inoenleuru, -Techniker
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miß den LtüUdeöallttsrrtzijtkr« 6rr SlM Äietzkü.
Aufgebote.
Am 1. Aug. Georg Umbach, Kutscher dahier mit Margarete Junker, Zigarrenmacherin zil Wies eck. Am 4. Ang. Georg Anton Geißner, Konditor dahier mit Marie Emilie Texior geb. Malko- mefuid dahier. Am 5. August. Louis Atarkus, Kailsmann dahier mit Johanna Rojeiisliel zu Neustadt a. H.
Ehefchließuugcu.
Am 5. August. Karl Friedrich Ackendorfer, Gerichtsschreiber- nspirant zu Büdingen und Minna Babette Zwesch, Tochter des Kaniltifegermelsters Karl Zwesch dahier
Geborene.
Am 28. Juli. Dem Fabrikarbeiter Georg Eiseubrandt eine Tochter Helene Karolme. Am 2. Aug.^ Dein Universitatsprofeffor Doktor Wolgang 'Dtittcrmaier einen Sohti Wolfgang Dietrich. — Dem Schneider Friedrich Auleubacher einen Sohn Friedrich. — Dem Taglöhiier Heinrich Koch IV. einen Sohn Ludwig Georg. Am 3. August. Dein Kaufmann Johannes Garthe einen Sohn Kurt. — Dem Genchtsasfessor Gustav Weiß eine Tochter. — Dem Lokomotivheizer Ludwig Pfaff einen Sohn Ludwig Wilhelm. Am 4. August. Dem Stationsgehilfen Karl Ehnst eine Tochter Berta Euulie Frieda. — Dem Kutscher Heinrich Fiedler erneu ^ohu Ludwig.
Gestorbene.
Am 31. Juli. Selma Elljabethe Jalowietzkt) geb. Glomdisch, 49 Jahre alt, ohne Beruf dahier. Am 1. Aug. Vutje Ferber, 80 Jahre alt, ohne Beruf dahier. — Emma Dönges geb. pell, 76 Jahre alt, Witwe des Großh. Schloßverwallers Dönges dahier. — Eeorg Adam "Reich, 43 Jahre alt, Müller dahier. Am 2. Aug. Karl Beilnhöfer, 10 Jahre alt, Sohn des Spenglers Anton Belln- höfer dahier. Am 3. August. Marte Zielte geb. Hoppe, 64 Jahre alt, dahier. Hemrick) Repp, 1 Monat alt, Sohn des Taglöhners Heinrich Repp dahier. Am 4. Aug. Johannes Friedrich,^42 Jahre alt, Tienstknecht dahier. — Heinrich Heyne, 1 Jahr alt, eofjn des Kaufmanns Heinrich Heyne dahier. Am 6. Aug. Bernhard Bahs, 29. Jahre alt, Reisender dahier. — Elsa Regina <sopl)ie Hauser, 7 Atonal alt, Tochter des Kaufmanns Karl Häuser dahier. Am 7. Auaust. August Senst, 69 Jahre alt, Garnijoiiverwaltungs-Ju- spektor i. P. dayicr.
Auszug aus orn Hirchrubüchkra der >tabt Gieße«.
Evangelische Gemeinde.
Getraute. Lukasgemeinde. Den 25. Juli. Wilhelm Kuckel. Schreiner zu Gießen, Wittwer, und Sophie Berger, geb. Schmidt. , _
Getaufte. Matthä usgemeinde. Ten 3. August. Dem Bierbrauerelbesitzer Adolf Tenninghoff ein Sohn, Karl Adolf Julius, geb. deii 10. Ium. M a r t u ä g e m e i u b e. Den 2. August. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Braun ein Sohn, Georg Kudwig, geb. den lb. Juni. Tenselbeii. Dem Ehefredakteur Paul Wutko ein Sohii, Ernst liubiuig Gustav Heinrich, geboren den 15. März, liulas« g e m c i u b e. Den 26. Juli. Dem Schreinermeister Karl Klingel' meijcr ente Tochter, Elisabeth ftilaric Else, geb. den 7. Juli. Ten- jclben. Dem Kauf mann Heuirich Joh ein Sohn, Friedrich Wilhelm, geb. den 22. Juni. I o h a n n e s g e m e i n d e. Den 26. Juli. Dem Schreiner Hemrick) Pfeil ein Sohn, Heinrich Johannes Karl, geb. ben 30. Juni. Denselben. Dem Architekt Wilhelm Mühlberger em Lohn, Max Oswald Heinrich, geb. den 13. Mai. Denselben. Dem Parlier Ernst Ludwig ein Sohn, Karl Ernst, geb. den 12. Ium.
Beerdigte. Ma11häusge m einde. Den 4. August. Adam Reick), Hüttenarbeiter, verheiratet, 40 Jahre alt, starb den 1. August. M a r t u 5 g c m e i u i) c. Adolf üaudoii, Schremer, Witwer, 63 Jahre alt, starb den 1. August.
Höchste Temperatur am (x—7. 2lug. 19,9 U.
Niedrigste „ „ 6.-7. „ 6,5" 0.______
Mikikallen Sor Aeöiilillim.
(Tllronylue Anfragen bleiben nnbcrnckfichtigt.)
W. L!. tu D. Wir nennen folgende Häfnereien in Gießen. P f elfte r, Reuen baue ; W a g n e r, Neustadt. In Beuern ^Ranft.


