Ausgabe 
8.5.1903 Erstes Blatt
 
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Emgetr. Genoffensch. mit unbeschr. Haftpflicht. Schlosserarbeit.

SunlißM

Bilanz pro 1902

JC

191094.48

170718.69

11358.

6290.84

2500.

Staatspapleren 13940.

340.

Mobilien

1700.

Zinsenrückständen 2393L2

208348.71

betrug Ende 1901

3797

ab . .

1379 >

Continental Caoutchouc u. Guttap. Co., Hannover.

3701

erfolgt.

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für Fahrrad und Automobil. Erstklassig in Material, Ausführung und Konstruktion.

ProvisionS- und Nachlaß-Reserve fond-Konto Gewinnsaldo

400.

1296.23

Jt £ 15666.96

Aktiva.

An Kassenbesland , auSgeliehenen Kapitalien r Güterkauf­schillingen

einstimmig Mainz bestimmt.

Eine nun folgende Resolution Fritsch-Rupperts­burg über die problematische Seelsorge anderneuen Provinzial-Siechenanstalt-Gießen wurde au Antrag von Pfr. Euler-Gießen als zurzeit gegenstandslos zurückgezogen. Dagegen wurde die von demselben Redner eingebrachde Resolution der Sonntagskommission, betreffend

Die für die Anbrmgung von eisernen Untergestellen und

Passiva.

Per Kapitalein­lagen

, Mitgliedergut­haben

, Reservefond- Konto

, Hilfs-Reserve- fond-Konto

Aufforderung.

Alle diejenigen, welche noch Forderungen an den ver­storbenen Kaufmann Emil Martin genannt Georg Grieb in Gießen zu bilden haben, werden hiermit aufgefordert, solche innerhalb vier Wochen von heute ab bei dem gericht­lich bestellten Nachlaßverwalter OrtsgerichtS,nann Helfrich in Gießen anzumelden, andern­falls eine Berücksichtigung nicht erfolgen kann.

Ebenso werden diejenigen, welche noch mit Zahlungen an den pp. Grieb im Rück­stände sind, aufgefordert, solche binnen vier Wochen an den Nachlaßverwalter abzuführen, da sonst gerichtliche Beitreibung

erzielt mit oder ohne Kochen

die besten Erfolge.

Befolgen Sie die

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Zeit und Arbeit erspart

TageS-Ordnung: 1. Geschäftsbericht und Rechnungs­ablage pro 1902. 2. Beschlußfassung über Dioidenden- verteilung. 3. Decharge und Wahl des Direktors. 4. Ge­such deS Rechners um Gehaltserhöhung und sonstiges.

Die Rechnung von 1902 liegt zur Einsicht der Mitglieder 8 Tage lang bei dem Direktor offen.

Generalversammlung Sonntag de« 17. Mai d. I., nachmittags 3 Uhr, im Gemeindehaus dahier.

ES gibt wohl billigere Reifen, aber auf der ganzen Welt keinen besseren Reifen als den Continental

Vermischtes.

* Hannover, 7. Mai. Unter dem dringenden Ver­dacht, einen großen Diebstahl am 7. März 1899 in Seesen, bei dem 2 6 000 Mk. gestohlen wurden, auSgeführt zu haben, ist vor wenigen Tagen der Kaufmann Fritz MäverS in Wenigsen verhaftet worden. Derselbe stammt auS Seesen und war nach Amerika geflüchtet, von wo er besuchsweise nach Deutschland zurückkehrte.

Kiel, 7. Mai. Falsches Ehrgefühl hat den Fähnrich z. S. v. Abel vom Kriegsschiff .Brummer' in den Tod getrieben. Der Fähnrich wurde, der ,Tägl. Rundsch.' zufolge, am 2. d. M. abends ohne jede Beran- lasiung von einem betrunkenen Matrosen hinterrücks überfallen und erhielt von diesem von hinten einen Schlag auf den Kopf, der ihn momentan betäubte. Ehe er seine Waffe gebrauchen konnte, war der Uebeltäter entflohen. Unter ber Nachwirkung des betäubenden Schlages setzte sich in dem Fähnrich der Gedanke fest, seine Ehre sei verletzt, weil er eine tätliche Beleidigung nicht habe rächen können, und das trieb ihn in den Tod. Unter dem Verdacht, den tätlichen Angriff verübt zu haben, wurde der Matrose Messerschmitt vom Schulschiff ,Stein' verhaftet.

Die Zahl der Mitglieder Während 1902 gingen zu . .

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Miller'schen Patent - Spreng- Vorrichtungen an den beiden älteren Gießfäffern erforder­liche Schmiede- bezw. Schlosser­arbeit soll

Samstag den 16. Mai d.

vormittags 117« Uhr,

öffentlich verdungen werden.

Zeichnung, Arbeitsbeschreib- ung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf unserer Amtsstube zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum obenge­nannten Zeitpunkt an unS ein» zureichen. Zuschlags frist 3 Wochen.

Gießen, 6. Mai 1903.

Städtisches Tiefbauamt.

Braubach. 3777

die bessere Beobachtung der Sonntagsfeier tm öffentlichen Leben einstimmig angenommen.

Bei der Wahl des Vorsitzenden wurde auf Vor- chlag von Kirchenrat Kalb Henn-Bur g gräfenrode der ver- )ieme seitherige Vorsitzende Pfr. Schrimpf-Butzbach durch Zuruf für drei Zahre wieder gewählt. Die nun folgenden Rechnungsablagen der Recker der Sterbe- und der hilfS- asse für hessische Geistliche wurden von der Versammlung angehort und den Rechnern nach erfolgter Prüfung der Rechnung die erbetene Decharge erteilt.

Nachdem noch Pfarrer F r i t s ch - Ruppertsburg den Besuch der Lutherfestspiele des Ehrers Jakob- Wetterfeld empfohlen und Pfr. Fr e y-Sprendlingen bekannt gegeben hat, daß der Vorstand des FeuerversicherungSver- landes hessischer Geistlicher zur Entgegennahme von Ver- ichcrungSanträgen gegen Einbruchsdiebstahl bereit sei. war )ie Tagesordnung erschöpft und der Präsident schloß nach einem gemeinsamen Gesang vonAch bleib mit Deiner Gnade" und einem kurzen Gebet die zweitätigen anstrengen­den Verhandlungen. Für die Wiederbelebung der erschöpften Leibeskräfte sorgte sodann das im Verhandlungssaal ein­genommene gemeinsame Mittagsmahl, an dem sich gegen uO der Antvesenden beteiligten und das durch einige toaste von Prof. Bäldensperger, Kirchenrat Lalbhenn und dem Vorsitzenden gewürzt wurde.

Damit hatte Die diesjährige Tagung der Hauptver­sammlung des Hess. Pfarrvereins ihr Eiide erreicht. Mögen die Verhandlungen nun auch zum Wohl unseres Voltes und zum Besten unserer teuren evangelischen Kirche aus- schlagen.

WmvttMgttLllg.

Montag de» 11. Mai d. IS.» nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale Neustadt 55 folgende Weine versteigert:

1 Faß Ruppertsberger von 190 Liter. 1 Faß Rauenthaler von 117 Liter, 1 Faß Tischwein von 158 Liter, 2 Fäßchen Mosel­wein von 67 Liier. 162 Flaschen Niersteiner, 80 Fl. Bingener, 33 Fl. Ruppertsberger, 80 Fl. RüdeSheimer, 75 yL Medoc, 50 Fl. Aßmannshauser, 20 Fl. Rüdesheimer Berg, 25 Flaschen Graacher, 8 Fl. Rauenthaler, 13 Fl. Sekt, 3 Fl. Rum, 5 Fl. Kognak und 8. Fl. Arrak.

3807] Geißler, Gerichtsvollzieher.

02280] Büglerin nimmt noch | Kunden an, ging m Hotel oder Wäscherei. Wallrorstraßc 16.

BürgermeisterMHI in Lollar.

Wähler!

SBoEt Ihr die Führung der Gemeinde Lollar auf 9 Jahre einem Manne m die Hände geben, der mit vollem Intereffe der Gemeinde vorstehen wird und kann, so gebt Eure Stimme dem Kandidaten

Heinrich Schmidt VI.

Derselbe erfreut sich emeS guten Rufes, besitzt standhaften I Charakter und ist allgemein beliebt. 02282

208348.71

115

16

130

6

Gumbinnen, 7. Ttat. peute naajmmag gmg awx die Stadt bei stackem Sturm ein schweres Unwetter mit ^agelschlag nieder, welche« beträchtlichen Schaden an den Saaten und der Baumblüte angerichtet hat.

Lindau, 7. Mai. Beim Lesen dcS Glückwunsch- Telegramms deS Kronprinzen Friedrich August brach die Prinzessin Luise in minutenlanges Schluchzen aus und rief auS: ,Er ist also doch nichl oon Stein.* Die Groß­herzogin von ToSkana weinte gleichfalls heftig. In einem an sie gerichteten Telegramm dankte der Kronprinz ihr für die Hilfe, die sie der Prinzessin erwiesen habe. Hier wird angenommen, daß der Kronprinz daS Telegramm ohne Willen des König« absandte. Damit würde e« sich auch erklären, daß der offizielle .Dresdener Anzeiger* bestreitet, daß der Kronprinz überhaupt ein Telegramm an die Prinzessin gesandt hat.

Budapest, 7. Mai. In der Gemeinde SeproeS (Arader Romitat) kam es bei der Richterwahl zu Aus- schreitungen. Bei einem Zusammenstoß mit der Gendarmerie wurden vier Bauern getötet und mehrere verwundet.

.Ich bin Papst, nicht Sie.' Der Korrespondent deS .Daily Erpreß' in Rom teilt seinem Blatte folgende kleine Geschichte mit: Kardinal Rampolla, der wohl wußte, daß König Eduard keinen formellen Besuch machen wollte, verlangte trotzdem, daß der Herrscher dasselbe Zere­moniell innehalte, daS auch für andere Herrscher gilt. König Eduard hätte bekanntlich nach diesem Zeremoniell vom eng- lisch-röniisch-katholischen Kollegium aus, statt von der beim Quirmal akkreditierten Botschaft den Besuch machen müffen. Der Papst wollte aber den König gern sehen und machte deshalb, ohne auf den Kardinal zu hören, entgegenkommende Anerbieten, die dem Könige ermöglichten, einen unformellen Besuch abzustatten. Als Kardinal Rampolla sich öffentlich darüber beklagte, daß der Papst seinen Ratschlag unberück- sichtigt gelaffen habe, soll dieser sehr lebhaft den Beschwerden dadurch ein Ende gemacht haben, daß er sagte: »Ich bin Papst, nicht Sie.'

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«gehen, intb so müsieu wir die Interessenten auf die bem- uüchstige Veröffentlichung desselben im Hess Kirchenblatt verweisen. Auf Antrag des Vorsitzenden wird w eane De­batte über den Vortrag nicht emgetreten.

MS weiterer Punkt der Tagesordnung ist vorgesehen ein ivortrag von Pft. Keil-Neunkirchen über die Ueber- weisungspflicht der Geistlichen bezüglich der Katechismusschüler. Ein von dem Referenten ae- stellter Antrag, wonach daS Lberkonsistorium um Erlaß einer den Gegenstand einheitlich regelnden Verordnung ge­beten werden soll, findet die vollMlige Zustimmung der Versammlung. _ .,

MS folgender Redner trat Pfr. Schneider-Reichels­heim t C. auf mit einem ausführlichen Vortrag, derdie Verpflichtung der Geistlichen zur Abgabe von Leumundszeugnissen vor Gericht" -um Gegen­stand hatte. Redner bringt mannigfache Beschwerden über ben »rauch mancher Rechtsanwälte, Geistliche in Prozeß- sachen zur Abgabe eines Leumundszeugnisses über Personen tetbett Pfarrbe-irke vor Gericht laden zu lassen. Die Aus- führungen fanden lebhaften Widerhall und Beifall in der Versammlung, die der vor geschlagenen Resolution unter Vor­behalt der enbgiUigen Redaktion durch den Vorstand und den Referenten zustimmte. Die vorgeschlagene Resolutwn lautet: Die Hauptversammlung halt die in den letzten Kahren geläufig gewordene Vorladung von Geistlichen vor GencA behufs Abgabe von Leumundszeugnissen nach ge­machten Erfahrungen für die ersprießliche Führung des Pfarramtes für schädlich und beauftragt deshalb ihren Vor- stand, beim Großh. Lberkonsistorium und bei der Landes­synode um öffentliche Erörterung dieser Angelegenheit ein- kulommen und eine Aenderung der Gesetzgebung in ange- refltem Sinne anzubahnen. Ferner soll der Vorstand mit dem Vorstand der hessischen Anwaltslammer in vorgenann­tem Sinne in Verhandlungen eintreten.

hierauf referiert Pft. Wahl-Langen über den Derlau 6er tags vorher abgehaltenen Vor stau dssitzung, wonach er beauftragt wird, mit dem Wohnungsinspektor für das Groß- Herzogtum he Jen die von bieier Behörde angeknüpften 8er- baiU>lungen betreffs der Geistlichen an den Bestrebungen des Ernw-Ludwigs-Vereins und des neuen Wohnungs- gesctzeS weiter zu führen. Weiter teilt er den Beschluß Les Vorstandes mit, wonach künftighin nur alle zwei Jahre eine zwei tägige Hauptversammlung in Friedberg stattfinden, während in jedem dazwischenliegenden Zahre eine e i n tägige Versammlung in Mainz und Darmstadt, eventuell auch in Frankfurt a. M. abgehalten werden soll, damit auch den Mitgliedern aus Starkenburg und Rhein- hessen eher die Möglichkeit der Teilnahme gegeben fet

Als Ort der nächftiährigen Hauptversammlung wurde

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