Ausgabe 
7.5.1903 Erstes Blatt
 
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tagSauSflügler der nächsten Wochen sei daS SofungSmod: Auf nach Wetterfeld zu den LutherfessspielenlE Die Auf­führungen beginnen immer am Nachmittag */, 4 Uhr nach (Eintreffen deS ZugeS von Hungen. Die Tage, an welchen Vorstellungen slattstnden, werden in den verschiedenen TageS- blättern noch bekannt gegeben. Wahrscheinlich wird einer der Aufführungen S. Kgl. Hoheit der Großherzog beiwohnen. Zutritt wird da nur besonders Eingeladenen erteilt.

Ober-Mörlen, 6. Mai. Großes Aufsehen hat vorige Woche die Verhaftung zweier hiesiger Einwohner, emes ungefähr 60 Jahre alten Schuhmachers nebst dessen 36 Jahre alten noch ledigen Sohnes erregt. Der Sachver- hatt ist folgender: Vor einiger Zeit vergnügte sich em etwa 10 Jahre - altes Mädchen nut Ballwerfen. Dabei flog der Ball durch ein offenstehcndeS Fenster in daS Wohnzimmer der beiden oben Genannten und daS Mädchen ging nun hinein, um ihn wieder herauSzuhalen. Diesen Vorgang hatte eine Nachbarsfrau beobachtet und es schien ihr, als wenn daS Kind ungewöhnlich lange auSbliebe. Nach einiger Zeit glaubte |ie sogar cm Jammern zu vernehmen und lief schnell zu der Mutter deS KmdeS, dieselbe von dem Sachverhalt unterrichtend. Die Mutter lief nun gleich in die Wohnung des Schuhmachers und m diesem Augenblick kam derselbe gerade aus seinem Zimmer, daS Kind an der Hand führend. Durch sofodigeS Fragen rc. stellte sich heraus, daß an dem Kinde ein Verbrechen begangen worden war. Durch die ge­richtliche Untersuchung wurde nun festgestellt, daß die beiden Schuhmacher schon eine längere Neihe von Jahren an Kin­dern, wenn sie Schuhe abholten oder brachten, sich dieser Verbrechen schuldig gemacht hatten, sodaß ihre sofodlge Ver­haftung vorgenommen wurde. Dieser Tage wurden die Beiden nach Gießen übergefühd. (Butzb. Zig.)

Grünberg, -L Mai. Gestern fand die Auf­nahme von Schulern in die hiesige Handwerker­schule statt; eS hatten sich 32 junge Leute hierzu angemeldet. Recht auffallend ist eS, daß dieselben fast sämtlich von auS- wädS stammen, selbst auS entfernt gelegenen Oden, wie HöckerSdorf, Freienseen, Ruppedenrod und Sellnrod, während Grünberg, wenn man von einigen hier in der Lehre befind­lichen Jungen absieht, nur 2 Schüler einführte. Die Schüler­zahl hat die bisher noch nicht gehabte Höhe von 72 erreicht, em Beweis, daß die Jugend allenthalben beftrebt ist, die Ge­legenheit zur Erwerbung der heute in jeder Berufsart so nötigen Kenntnisse auszunützen, eine Gelegenheit, die unsere Handwerkerschule nunmehr in vorteilhaftester Weise darbietet. Leider haben die an der Anstalt wirkenden Lehrer sämtlich ihren Wohnsitz außerhalb, so daß die Aufwendungen hierfür die hohe Summe von 1000 Mk. erfordern. Gestern wurden abermals vier Personen in das Provinzial-Siechen- haus nach Gießen überfühd, denen im Luuse dieser Woche zwei weitere folgen werden, wodurch die Gesamtzahl der von hier stammenden Insassen der genannten Anstalt auf acht, fünf männliche und drei weibliche Personen, angewachsen sein wird.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Aus Hanau wird berichtet: Der im Giebel eines Hauses der Nordstraße wohnende verheiratete Gelegenheitsarbeiter, Peter Franken, kam abends nach Hause, setzte sich auf einen Stuhl und schoß sich vor den Augen seiner Kinder erster Ehe eine Kugel in die Brust. Er war fofod eine Leiche. Am Sonntag nach Ostern verschied in Darm­stadt Pfarrer i. P. Karl Uhrig nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden. Er war am 20. August 1834 zu Lampertheim geboren. Er widmete sich auf den Universi­täten zu Gießen und Utrecht dem Studium der Theologie. In Gießen hat er die Fakultätsprüfung abgelegt. Mittels Erhängens in einer Scheuer setzte der etwa 35 Jahre alte unverheiratete Arbeiter Georg Mohrhardt aus Baben­hausen seinem Leben aus unbekannten Beweggründen ein jähes Ziel. Seit Beginn des laufenden Jahres ist dies der üiede Selbstmord in der Gemeinde. Aus Büdesheim bei Bingen berichtet man: Im Mühlteiche nahe der Saam'- schen Mühle wurde gestern gegen Abend die Leiche eines neugeborenen Kindes, die schon etwa 14 Tage im Wasser gelegen haben mag, geländet. Untersuchung ist im Gange. Die Badische Anilin- und Sodafabrik in Ludwigs­hafen hat anläßlich ihres Geschäftsabschlusses dem Baufond desHlstodjchen Museums" wiederum einen kräftigen Bau­stein von 500 Mk. zugewiesen.

Vermischtes.

Berlin, 5. Mai. Die Pariser Zeitung rSlatin' wurde vor einigen Tagen in hiesigen Casös, Buchhandlungen und bei Händlern konfisziert. Ter Grund dieser Maß­regel ist eine angebliche Majestätsbeleidigung.

Berlin, 6. Mai. Die hiesige Kriminalpolizei hat abermals eme Fa lschmünzer b and e festgenommen, die sich mit der Herstellung von falschen Zwei- und Fünf- Markstücken und von preußischen und deutschen ZmS- schemen verschiedener Hohe im großen befaßte. AlS Absatz­gebiet für diese Fälschungen wurden besonders Ost- und West- Deutschland ermittelt. Mehrere Spuren weisen auf eine Mittäterschaft deS Anarchisten Gelhauer hin. Diesen sowie einen gewissen Micula, ferner den vorbestraften Falsch­münzer Lache sowie dessen Braut, die erst kürzlich auS BrcSlau hierher gekommene Schneiderin Stegmann, in deren Wohnung die Falschmünzer arbeiteten, nahm die Polizei fest.

Dortmund, 5. Mai. Auf der ZecheMargarethe* bei Soelde gerieten vier Bergleute unter herabfallende Gestein­massen. Alle vier wurden verletzt, zwei lebensgefährlich.

* Rom, 5. Mai. Wessels ' wird demnächst eine Broschüre veröffentlichen, worin er sensationelle Mitteilungen machen und auseinandersetzen will, wie er in die DreyfuS- Affäre hmeingezogen worden ist.

Bozen, 5. Mai. In ganz Tirol herrscht starkes Regenwctter. Bei Rovercto erfolgte ein Damm bruch. Viele Lawinen - und Felsstürze gingen nieder. Im Eisack - thale entging ein Schnellzug mit knapper Not der Gefahr, von einem Felssturz verschüttet zu werden. Die Trienter Reichssttaße ist bei Mattarello verschüttet.

Konstantinopel, 6. Mai. Der SanitätSrat hob die Quarantäne gegen Port Said auf und ordnete dagegen eine ärztliche Visite der egyptischen Pachten an, weil in der Provinz Minieh einige Pestfä11e konstatiert sind.

New-Pork, 5. Mai. Der DampferHamilton" von der Dominion-Linie kollidierte an der virginischen Küste mit dem DampferRagmaw" von der Clyde-Linie. Letzterer sank. 29 Personen sind ertrunken, 9 wurden gerettet.

Prmzessi n Luise hat die letzten Nächte relativ gut verbracht. DaS Befinden des neugeborenen Kindes, dessen Konstitutton etwas schwächlich ist, gab am 5. d. Mts. zu Besorgnissen Anlaß, da die Nahrungsauf­nahme wenig befriedigend war. Die Prinzessin wird ihr Töchterchen durch eine Amme stillen lassen. Ihre Mutter verbrachte den ganzen Tag bei ihr. Es wird erzählt, daß die Prinzessin ihrer Mutter, die sie damit tröstete, daß nun die schwerste Stunde vorbei wäre, gesagt habe:Oh nein, die kommt erst, wenn ich mich von dem Kinde trennen müßte." Die Bevölkerung Lindaus überbietet sich in Sympathiebeweisen für Mutter und Tochter. Vom Kron­prinzen von Sachsen ist an die Prinzessin gelegentlich ihrer Entbindung em Glückwunschtelegramm eingegangen. Wie von toscanischer Seite mitgeteiU wird, ist dieses Tele­gramm nicht ein allein st ehendes Zeichen der milden Stimmung des Kronprinzen. Diese kehde vielmehr schon bei ihm ein, als vor 7 Wochen die Prinzessin an ihren ehemaligen Gatten auf Veranlassung ihres Beicht­vaters emen langen reuevollen Brief richtete. Dieser wurde fofod vom Kronprinzen in mildestem Sin ne beantwortet. Die Bitte der Prinzessin in einem weiteren Schreiben, eine Zusammenkunft mit ihren Kindern betreffend, lehnte der Kronprinz ab, da hierüber allein der König zu entscheiden habe, tröstete sie jedoch auf die Zukunft.

* Mord in einer Irrenanstalt. Ein schweres Verbrechen ist nachts in der bei Allenstein in Ostpreußen gelegenen Irrenanstalt Kodau verübt worden. Dem bod beschäftigten Krankenwärter Ludorff lag die Aussicht über mehrere Geisteskranke auf, unter denen sich auch der seit längerer Zeit bettlägerige Scheerenschleifer Jungellit aus Allenstein befand. Dieser verließ in der Nacht heimlich sein Lager, überfiel den Wärter und erschlug ihn mit einem ab­gerissenen Bettbrett. Hierauf nahm Jungellit die Schlüssel des Erschlagenen an sich und ergriff unter Mitnahme des Geldes und der Kleider seines Opfers die Flucht. Der Ent­flohene ist mehrfach vorbestraft; während der Verbüßung der letzten Strafe spielte er mit Erfolg denwilden Mann", so daß er der Irrenanstalt überwiesen wurde. Der unglück­

liche Wäder hinterläßt eine Witwe und mehrere unmündige Kinder.

'Bestrafte Ehrabschnciderci. DieDresdner Rundschau", daS SensattonSblatt der sächsischen Residenz, daS wegen schwerer Verleumdungen schon zahlreiche Strafen er­litten, in der Verunglimpfung deS königlichen HofcS als Stimmführerin von sich reden gemacht und die bekannte Kundgebung deS Königs herauSgefordert hat, ist in jüngster Zeit wegen leichtfertiger übler Nachrede vom Staatsanwalt zur Rechenschaft gezogen worden. Es hatte dem Geh. Kom­merzienrat Menz, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats .der Aktiengesellschaft für photographische Industrie Emil Wünsche, nachgesagt, daß er in dieser Stellung seiner Pflicht nicht nach­gekommen sei. Um die Zurücknahme deS Strafantrags zu erreichen, sahen sich Redakteur, Verleger und Drucker des Blattes zu der öffenllichen Erklärung gezwungen, daß die von derDresdener Rundschau" erhobenen Vorwürfe und Be­schuldigungen gänzlich unbegründet und auS der Luft ge­griffen seien. Sie bitten den Geh. Kommerzienrat Menz öffentlich um Verzeihung und zahlen eine Sühne von 2 000 Mk. für einen wohltätigen Zweck. Und ein solches Blatt hat monatelang die öffentliche Meinung in Dresden und indirekt in ganz Deutschland mit feinen sensationellen Er­findungen über den königlichen Hof beeinflußt! UebrigenS sucht der Verlag der genannten Wochenschrift jetzt einen neuen Redakteur.

* Carnegie und sein Beruf deS Schenkens. Der schenkfreudlge Milliardär hat soeben, nachdem er, wie berichtet, dem Haager Schiedsgerichte 71/, Millionen über­wiesen hat, einen Betrag von drei 3)1 i 111oncn an Washing­ton Booter übersendet für ein Gymnasium von jungen Negern, das dieser Herr leiten soll. Man sieht, Carnegie denkt wie Roosevelt, und vor fernen Augen giebt es keinen Unterschied der Rasse.

' Von Indianern gefangen. Nach einer Depesche au§ El Paso in Mexiko wurde der amerikanische vielfache 3)1 i 11 i o n ä r Martin Ericson von Indianern gefangen genommen, die 2 Millionen Mk. Lösege.ld ver­langten. Erics on roeigede sich, die Summe zu bezahlen.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Mai 1903.

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Wetter

Temperatur am 5.6. Mai

Niedrigste

739,5

740,9

742,9

5.-6.

SW. ,

8.

8.

7,1 , 53

7,8' 71

7,5' 74

' 16,0 .

12,7 1 i h,7

4 Seb. Himmel

2 1 Beb. Himmel

2 Bew.Himmel

18,6- C.

7,5' C.

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2 Bauschlosser, 1 Maschinenschlosser, 1 Spengler, 1 Tapezier, - Schreiner, 1 Zimmermann, 1 Bäcker, 1 Tachdecker, 1 Anstreicher, 1 Kellner, 1 Bureaudiener, 1 Diener, 1 Erdarbeiter, 9 Haus- burichen, ö landwirtschaftliche Knechte, 3 Fuhrtnechte, 1 Kutscher, 2 Laglöhner, 3 Dienstmädchen, 1 Zimmermädchen, 1 Kinder­mädchen, 9 Lauf- dezw. Putzfrauen, 1 Waschfrau, 2 Weißzeug- nähermnen, 1 Flickerin.

Lehrlinge:

1 Schlosser, 1 Schreiber. 3783

Bekanntmachung.

Diendtag den 12. d. MtS., nachmittag» 2 Uhr, wird im Hospital, Seltersweg 11 dahier, der Nachlaß der Frau Heinrich Giehl, bestehend in einem Bett, Tisch, Stühlen, Kleidern und sonstigem Haus- und Küchengerät, versteigert.

Hieran anschließend nm 8 Uhr: Verschiedenes noch gut er­habenes Weißzeug, welches einer in das Slechenhaus eingetretenen Stau gehört. __

Gießen, den 6. Mai 1903. 3771

Der Oberbürgermeister.

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