Ausgabe 
7.4.1903 Zweites Blatt
 
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GerMssaal.

ff ronff urt a. 9JL, 6. April. Ter SOjäfirige verheiratete Vuchballer Albert Wendland, der im August 1901 mit 50000 ML burd)brannte und sich Ende Februar fretroiUig stellte, nachdem er bie ganze Lumme mit einer Time verpraßt batte, wurde von der Straskammer ,u 6 fahren (Befängnii und bie Time wegen ^ehleret <u 8 Monaten Ge'ängniS verutteill.

Landwirlschasl.

Landwirtschaitliche Genossenschafts-Bank, Darmstadt. In 1902 wuchs, nach dem uns vorliegenden 3abrrtbend)t, der Um|aa weiter von vorjährigen 131,4« Mül. Ml. auf 154^8 Mill. Mk., wovon 37,68 Willi. Mk. [64,24 'JllilL 9HL] aus den Verkehr den Genoffenschaften entfallen. Erzielt wurden Gewinne au« Zinsen (bie Bank vergütete im laufenden AechnuNah­verkehr durchschnittlich 8,62 pEt. bei einem Reichsbank-Turfchnittsay von 8 32 pEi,) 61179 Alk. [64 083 Mk.s, dagegen an» Provisionen 86 209 Mk. ,80 544 fUlf.j und au» Effekten 14 458 9)IL [10 610 Alk.s, wogegen Verwallungskosten 44 271 Mk. 188 559 ÜJir.j und Abschreib- engen aus Immobilien 1032 Alk. [1137 Mk.s ersordenen, sodaß sich «inschließlich 8471 Alk. [3622 Mk.) Vortrag ein Reingewinn von 814 AU. [69 163 9Jlt] ergiebL Hieraus werden 4 pl£.L Dividende wie i. V. auf 1 Mill Tlf. Aktienkapital verteilt (L V. erst burd)- fchnittlich 911 000 Alk. bioidendenberechtigt), 26 888 ML [25 472Mk.[ den verschiedenen Reserven überwiesen und 2626 Mk. ooraetragen. Die Bilanz verzeichnet an Verbindlichkeiten 8,74 Mill. Alk. [2,38 «hu. Mk.i Schulden bei Genossenschaften, 0,52 Mill. ML lO^bAlill. WIL] sonstige lausende Schulden und 0,63 Mill. Alk. [0,46 Mill. Mk.s Deponteii. wogegen in Baar, Bankguthaben, Wechseln und Effekten 8,88 Mill. Mk [2,03 Mill. Mk.j vorhanden waren und bei Ge­nossenschaften 2,22 Mill. Mk. 12,59 Alill. Alk.s auSstanden, hiervon waren v,88 Mill. Mk. [8,25 Mill. Mk.s ungedeckt, d. u nach den amtlichen Auskünften der Steuerbehörde etwa 1,19 pLL des Ge- samtvermögen» ober 17,67 pEt. deS Gesamteinkommens sämtlicher Älitglieder ber betrefienben Genossenschasten. Die Reserven ent­halten 100 741 9DIL, bie Zahl ber beteiligten Genossenschaften stieg von 429 auf 436.

Arbeiterbewegung.

Pirmasens, 6. April. Der Schuhsabrikanten-Verein be­schloß, 6000 Arbeitern zu künbigen.

Marseille, 6. April. Die Unruhen unter den Todarbeitern ist imZunehmen begriffen. Zahlreiche Arbeiter haben bereits bie Arbeit niebergelegt. Man befürchtet, baß morgen ber Generalstreik erklärt werden wird, welcher von langer Dauer sein dürfte, da auf beiden Seiten auf heftigen Widerstand zu rechnen ist. t.

Basel, 6. April. Hier traten bie Maurer in den ©eneralaulftanb. Die Polizei hat umfassende Vorsichts­maßregeln getroffen. Die Zahl der streikenden beträgt 3000, meist Italiener.

Rom, 6. April. In dem ®ud)b rüder ft reif ist die Lage ernst, da bie Ausständigen auf ben Generalstreik hinarbeiten. Die Polizei nahm zahlreiche Verhaftungen vor, darunter mehrere Anarchisten.

ßanöd und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berliner Börse vom 6. April 1903. (Mugeteilt von der Dank für Handel und Industrie, Gießen.) Die neue Woche er­öffnete in ziemlich guter Haltung; die heute morgen veröffentlichten schlechten Nachrichten betreffend Macedonien sowie die Unruhen in Spanien wurden durch besser lautende Telegramme überholt, so baß die Börse in gut behaupteter Tendenz entsetzte. Nachdem im weiteren Verlaufe besonders Türkenwerte weitere Kurssteigerungen zu verzeichnen batten, erschlaffte späterhin die Tendenz für dieselben infolge matter Pariser Meldungen; ebenso hatten Spanier infolge erneuter Gerüchte über eine MinisterkrisiS einen Kursrückgang zu verzeichnen. Bankaktien vernachlässigt; von Bahnen wiederum Lübecker und Eanada begehrt und steigend. Ter Kohlen- und Eisen- marft hielt sich in guter Stimmung; für letzteren war bie Nach­richt über erneute Bestellungen feiten» Amerikas zu guten Preisen gulierenb. Am Raffamartl war ebenfalls wieder lebhaftes Ge- ft bei festen Kursen; von ElekttizilälSwerten waren besonders meper lebhaft gefragt

Prwat-DiSkonl 2'/, Prozent

Anfang«- u. Schlußkurse.

Ceft Kredit.... 211,75 212,20

Deutsche Bank . . . 211,75 211,40

Darmstädter Bank . . 140,80 140,87

Bochumer Guß . . . 192,40 192,12

Harpener Bergbau . . 184,90 185,00

Schluß-Tendenz: schwach.

Märkte.

Gieße«, 7. April. Marktbericht Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butterpr.Pfd. 1,101,25 Mk., Hühnereier 1 St. 56 Pfg., 2 Stck. 0011 Pfg., ©änfeeier 1218 Pfg., Enteneier«-7Pfg., Käse vr.Stck.58 Ps., Kasematte 2 Stck. 56 Psg^ Erbsen pr.Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 1,001,20 Mk» Hühner pr. Et 1,001,70 <DtL, Hähne pr. Stück 0,852,00 Mk^ Enten pr. Stück 8,002,40 Mk., Ganse pr. Pfd. 5460 Pfg., Schien fleisch pr. Pfund 6176 Pfg^ Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6066Pfg^ Schweine­fleisch pr. Pfimb 6676 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6672 Pfg^ Hammelfleisch pr. Psund 5272 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Rar. 6,000,00 Alk., Weißkraut per Stück 0000 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 6,000,00 Alk., Milch per Liter 18 Pfg. Aepiel per Pfd. 000 Pfg., in Körben 0000 Pfg. Trauben 0000 Psg.

Frankfurt a. M., 6. April. In einer Versammlung am Samötag, welcher der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen VeremS, G. A. Mumm o. Schwarzenstein, präsidierte, wurden die für ben Frühiahrs-Pferbemarkt erforderlichen Kommissionen ge­wählt Renier wurde bie Prämiierung für bie inlänbifchen Pferbe­züchter auf den 18. April festgesetzt und hierfür als Preise 1250 Alt

bewilligt Die Stallmiete für Zuchtpferde mürbe auf 5 Mk. er­mäßigt Ter Frühiahrs-P'erdemarkt wird diesmal eine große An­zahl von Pferdehändlern und Züchtern vereinigen. Sucht nur bie größten beutschen Händler werden hier vertreten fein, fondern auch aul Ungarn, Frankreich, Belgien und der Schweiz haben sich 35 größere Firmen mit 750 Pferden gemeldet Schlieglich wurden die Termine für die Pferdemäckte de» Jahre» 1904 bestimmt Für den Hauptfrübiahrsmarkt wurden bie Tage vom 10. bi» 18. April, für den Herbstmarkt der 9. bt« 12. Oktober, für die ArdeuSpferde- markte der 9. Plan und 8. August len^etzi.

Sport

Eine Besteuerung der Fahrräder und Auto­mobile »st m Rußland zum Gesetze erhoben worben.

Eingesandt

(Für Form und Inhalt ahu.. unter dieser Rubrik stehender Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Geehrte Redaktionl

Aus die in Ihrer Nr. 79 unter Krofdorf, den 2. März gebrachte Mitteilung erlaube ich nur folgendes zu erwidern: Vor­erst glaube ich nicht, daß der Herr Bürgermeister zu einer der­artigen Polizeiverordnung berechtigt ist TaS »ammergencht in Berlin hat im letzten Jahre schon öfters ähnliche Polizetverord- mmgen für ungilng erklärt Selbst wenn der Herr Burgenneister zu ber in Nr. 79 angeführten Polizeiverordnung berechtigt wäre, so wirb boch dadurch ber angeblichen Unzucht fern Hemmschuh vor­gesetzt, beim bie jungen Burschen und Mädchen werden sich bann nicht mehr in hell beleuchteten Räumen von Gasthäusern, wo stets Aussicht ist, jufammenfinben, sondern in dunklen Ecken und Winkeln. Dem Schluß ber unter Sir. 79 gebrachten Mitteilung wirb man schon zusummen, beim an Sonntagen werben bann bie jungen Burschen und Mäbchen von Krofdorf nach dem nicht weit von da gelegenen Abendstem gehen, wo eine solche Polizeioerorbnung nicht existiert. Daß dadurch nicht die Rrofbovfer Wirte allein, sonbern auch viel andere GeschästSleute sehr gefchädigt werden, wird wohl em Jeder einsehen.

Vor etlichen Wochen ist ber Herr Bürgermeister jogar so weit gegangen, daß er sämtlichen Wirten in seiner Bürgenneisterei polizeilich verboten hat, Getränke aus Borgen zu verabiolgeii. Em Wirt sagte sich aber, ber Bürgermeister hastet dir nicht für bas, was bu verborgst, und infolge dessen kann er eS dir auch nicht verbieten. Auf eine Anfrage in Berlin erhielt er folgende Ant­wort : .Der Bürgermeister ist nicht berechtigt, Ihnen den Verkauf von Getränken aufKreditzu verbieten'. Derartige Poltzewerordnungen sind also bereits für ungiltig erklärt wordeii.

Auch das Slutzholz der Gemeinden Krofdorf, Wißmar, LaunS- bach ic. wurde diesmal in Gießen auf dem Felfenkeller versteigert. Ter Schreiner, Wagner, Zimmermann ic, ber sich em Stück Holz in seinem eigenen Gemembewald kaufen wollte, mußte nach Gießen lA u s l a n b- gehen, wodurch den betreffenden Handwerkern erstens eine größere ZcilverfäumiuS und zweitens em roeit größerer Kostenaufwand entstanden ist. Wie ich erfahren habe, hat bie Ge- meinbeoertretuiig in A.....eS nicht zugegeben, daß ihr Nutz­

holz in Gießen verkauft wurde; aber warum haben eS die obigen drei aufgeführten Gememdeveptretungen zugegeben. Auch über ben diesmaligen Nutzholzoerkauf in Gießen haben sämtliche Geschäfts­leute in Krofdorf em Klagelied zu fingen. Hoffentlich aber im nächsten Jahre nicht wieder. Y.

Usjlljl ülls btu pirchküduchklil Otr staut toitijtn.

Evangelische (Semeinbe.

Getraute. Matthäus gemeinde. Den 2. April. Abolf Reinhard Ludwig Staudt, Kaufmann zu Gießen und Auguste Jo- hcuma dloll, Tochter des verstorbenen Wirtes Ehristian Äloll HI. zu Gießen. MarkuSgemeinde. Ten 28. März. Heinrich Wilhelm Eisser, Schlossermeister zu Hungen und Johanna Dörner, Tochter des MetzgermeislerS Georg Tomer zu Gießen. LukaS- gemeinbe. Den 28. März. Heinrich Philipp Pfeifer, Sergeant zu Darmstadt und Anna Elisabeth Roder, Tochter des Gendarm u P. Johannes Röder zu Gießen. Denselben. Wilhelm Abolf Ludwig Gabriel, Hilfsheizer zu Gießen und Elisabeth Hedwig Anna Schufst, Tochter deS WerkführerS Albert Schufst zu Gießen.

Getaufte. MattbäuSgemeinde. Den 29. März. Dem Finanzasplrant Wilhelm Erle eine Tochter, Rarola Elisabeth Marte, geb. den 20. Februar. Denselben. Dem Gutspächter Hemrich Gottmann ein Sohn, Heinrich Hermann, geb. den 27. Februar. Deiiselben. Dem Weißbinder uitb Dekorationsmaler Karl Hollmann em Sohn, Hans. geb. den 26. Januar. MarkuSgemeinde. Den 29. März. Dem Taglöhner Karl Bögler eine Tochter, Katharine Marie, geb. ben 24. Febr. LukaSgemeinde. Den 29. iDtän. Dem Postboten Lubwig Bruchschmibt ein Sohn, Emst Heinrich, geb. 11. März. Denselben. Dem Schlosser Daniel Mähler eine Tochter, Emilie Diane Georgine, geb. 8. März. JohanneS- Semeinbe. Den 29. März. Dem Tapezier und Dekorateur Abolf loll eine Tochter, Emma, geb. ben 6. Marz.

Beerdigte. M a 11 h ä u S g e m e i n d e. Den 29. März. Johannes Grorimger, Musiklchrer, verheiratet, 69 Jahre alt, starb den 27. März. Ten 8. April. Johannes Muhl, Barbier, Witwer, 52 Jahre alt, starb ben 1. 21pnL MarkuSgemeinde. Den 8L Alärz. Johannette Lein, Prwatin, lebig, 83 Jahre alt, starb den 29. März. I o h an neS g e m ei n d e. Den 27. Atärz. Emilie Schwall, Tochter des Zigarrenfabnkmuen Emll Schmall, 17 Jahre alt, starb ben 26. März.

Vriejkallen ber ^röaittwn.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

H. G. 83. Spatzen Sie sich bie in ber Reichsdruckerei zu Berlin erschienenen .Vorschriften über bie Annahme und Anstellung von Anwärtern für die mittlere Laufbahn im Reichs- Post- und Telegraphendienste vom L Januar 1900' an, bie Sie für wenige Pfennige durch jede Buchhandlung beziehen

Formen. Auch auf untererer Redaktion tonnten Sie diese während der Sprechstunde, 11 U b r mittags und 1,7i/t R Uhr abends, einfehen. Sckiließlich würde Ihnen gewiß auch Herr Vostdirektor Schäfer hier jede Auskunft, b« Sie numleben, erteilen.

Neueste Itidinuiitnu

Criflinarbrabtrnclbungcu des Gießener Anzeiger».

Berlin, 7. Bor der 8. Strafkammer des 5!cmdgerichtS I flnnben 1U Masseusen, die beschuldigt waren, össcntlichc Ankünbigunyen erlassen zu haben, welche dazu bestimmt waren, unzüchtigen Bcrrebr herberzusühreu. Bei Haussuchungen waren zahlreiche Bilder uttb eine An­zahl von Werkzeugen mit Br schlag belegt lvorden, die feinen Zweifel darüber ließen, daß hei einzelnen der Angeklaglen unter dem AuShängeschilbe der Massage lediglich unstU-t liche Zwecke verfolgt wurden. Ueber die Massage, die an Männe Hi perverser Veranlagung vorgenotnmen wird, gad der alS Sachverständige üenwmmciie Kriminalkommissar v. Trcskvw Aufschlüsse, die haarsträubende Bcrtrrungen! masochistisch verattlagler Personen bloßlcgten. Die Berhatid-, lungen, die unter Ausschluß der Ocfsentlichkcit stattsandcih, endeten nach stundenlanger T-auci mit der Freisprechung- einiger Angeklagten. Die ttbrigen wurden zu GesängniS^ strafen von drei biä sechs SEod^en verurteilt. Der Mauf^ mann Paas ch e ist mit seiner Frau nach Verübung von KautionS-Schw indeleien flüchtig geworden. Der unter dem Verdacht, Derbreci>en wider bad leimende. Leben begangen zu haben, inhaitierte Assistenzarzt Dr.' Bamberg auS Oranienburg ist sceigelasscn worden, ba bie DeweiSaufncchmc fein belastendes luiurial zutage ge, fördert hat.

Swinemünde, 7. April. Hier erschoß sich der. Generalmajor z. D. v. Below, zuletzt Kommaitbank von Küstrin, in ber Plantage. Er hinterlaßt eine Witwe mit vier Kindern. Die Urfadje ist in Schwerutut infolge eines inneren Leidens zu suchen.

Karlsruhe, 7. April. Von angeblich gut unter* richtetet: Seite nnrb gemeldet, daß dte badische und bayrische Regierung sich für die Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes ausgesprochen haben. (?)

Konstantinopel, 6. April. Ter deutsche Kron^ prinz und Prinz Eitel Friedrich statteten heutü nachmittag der Gemahlin des Botschafters Frhrn. Marschall v. Bieberstein einen Besuch ab und unternahmen hierauf: eine Spazierfahrt. Am Abend fand ein Tiner auf der Bvt^ schäft statt, dem sich ein Empfang der in türkischen Diensten stehenden deutschen Offiziere, Beamten und Vtotabeln bei* deutschen Kolonie anschloß. Der Sultan verlieh den Prinzen: bie goldene Medaille in neuer Prägung, welche zur innerung an den Besuch des Kaisers gestiftet wurde. Das frische Aussehen ber Prinzen beweist, baß sie von bem Un­wohlsein sich vollkommen wieder erholt haben.

Telephonischer Kursbericht«

>FHnklart ». 31M 7. April 19u8.

8*/ie/g ReichB&nleibe . , 102.95 8n/o do. ... 92.45 8/,e/o Konsole .... 102.80 8°/o do......92.35

8/i°/o Hessen .... 101 50 B/jM Oberbeesen . . . 100.20 494 Oesterr. Goldrente . . 104.15 V/tH Oesterr. bilberrente 101J0 4% Unger. Goldrente, . . 102.70 4% Italien. Bente . . . 103.25 4*/,% Portugiesen . , . 60JO 8% Portugiesen. .... 81.60

1 % C. Türken . ... 81 50 Türkenlose......180.20

4% Gneoh. Monopol.-AnL 44.80 4/,% äussere Argentiner.

8-Vo Mexikaner .... 25.90 41/sVo Chinesen .... 98.10 Electric, bctuckert . . . 100.70 Nordd. Lloyd . . . . 97.40

Kreditaktien.....212.40

Diskonto-Kommandlt. . , 190.90 Darmstädter Bank . . . 140.90 Dresdener Bank .... 148.25 Beniner Handelsges. . . 158.70 Oesterr. btaatebahn . . . 148.00 Lombarden . . . , . 14.30 Gottüara bahn ..... 191.80 Lauraiiütte ...... 223.50 Bochum ....... 192.50 Harpener ...... 18Ö20 lendens: schwächer.

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Angebote können schriftlich bis zum 11. d. MtS. bei der unterzeichneten Stelle abge­geben werden.

Auf Verlangen kann das Holz von dem Forstwan Herbert dahier vorgezeigt werden.

Steinbach, am 3. April 1903. Ar. Bürgermeisterei Steinbach.

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Mittwoch den 8. April d. 3-, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Piandlokal SeltevLweg 11 gegen Barzahlung: 1 Wagen, l Billard, Sofas, Kommoden, KleideHchränke, Spiegel, 1 Parrie Schwämme u. a. m. [2747

Gießen, den SL März 1903. 1 gohau«, Gr. Pfandmeister. 1

Mittwoch den 8. April d. IS. nachmittags 2 Uhr werden im Bieker'fchen Saale 480 Pfund Sohlleder und ver- schiedene Möbel versteigert. [2967 Geißler, Gerichtsvollzieher.

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1iT II m ir ------ 11 I