geradezu ideales Schnupfenmittel bekannt, hat sich auch als
Kunst und Wissenschaft.
genue Löwin.“
Hof-Möbelfabrik und Kunstaohrelnerel von Ludwig Alter in Darmstadt
mauer des allerersten Kirchleins, welches das ehemalige „Ober-Mühlheim" mit seinen 19 Familien freier Grundeigentümer und 13 Familien Leibeigener auf den Trümmern des von seiner Besatzung verlassenen Römerkastells erstehen ließ, soll, neueren Entschließungen zufolge, der Nachwelt
* Influenza. Es ist Tatsache, daß man die Influenza in ihrer Bedeutung für unseren Organismus meistens ganz erheblich unterschätzt. Diese setzt gewöhnlich mit einem tüchtigen Schnupfen em. Jrregeführt von der falschen Meinung, daß ein solcher gesund sei und den Ausbruch ernster Er- kcantüngen verhüte, erträgt man den kleinen Anfall als ein notwendiges Uebel und kümmert sich nicht viel darum. Erst, wenn die „Erkältung" schlimmer wird, und zu den anfänglichen leichten Erscheinungen ernstere Symptome treten, dann wird man aufmerksam und geht zum Arzt, der nun seine liebe Not mit dem ungeduldigen Patienten hat. Namentlich ältere Leute und Personen mit zarter Konstttution greift ein vernachlässigter Jnfluenzaanfall ganz bedeutend an. Deshalb heißt es hier vor allen Dingen zu rechter Zelt eingrelfen.
sie nach unseren Kräften zu unterstützen.
* Das Extra-Konzert am Sonntag muß wegen Erkrankung der Sängerin Frau Rückbeil-Hiller bis
Marseille, 6. Febr. Seit Dienstag herrscht hierein Sämtliche Postdampfer treffen mit Einige sind bereits überfällig. Die meisten der cingetroffenen Schiffe haben Havarie erlitten.
* Wien, 6. Febr. Zwischen den Stationen Blowitz
Warnung I
Die meisten Nachahmungen von Dr. Bommel» Haematogen
Gebrauch zu machen. , . , 1AAO , . ..
SSürnber.,, «. J°br. 3m Setneb6ia6r= 1902 be rügen bie Einnahmen der Nürnberg-Furthe r E lsenbahn 316 966 -Dir. qeqen 304 858 Mk. im Vorfahre. Tie Ausgaben stellten sich auf 301677 Alk. gegen 292 428 Mk. im Vorjahre; ayo ergibt sich em Ueberfchuß von 15 289 Mk. (im Vorjahre 12 430 Mk.). Die General- verjammlung beschloß demgemäß, eine Dividende von 5 Prozent 5U 6 $et. Direttor ber Elektniita^-Aktien-
Gesellschaft Helios in Köln, Paul Rattner, ist zum Staatsrat ernannt für feine nutzbringende und eifrige Arbeit auf dem Gebiete der elektrischen Beleuchtuiig in Rußland.
Kampf gegen den Tabaltrust. Nicht nur bet uns m Deutschland wird gegen das Eindringen des -rabaktrusts mx- qefämpft werden, auch in Amerika sucht man demselben das tfelo I streitig zu machen. In der Legislatur des Staate-, New-Pork ist
Krietkasten öer Keöaklwa.
(Anonyme Anfragen bleiben unberüclfichtigt.)
A Tr Ihrem Vorhaben sieht beim Einverständnis des Betr. gesetzlich nichts im Wege. Es hat jedoch Anmeldung zur Ortskrankenkasse und ev. zur Invalidenversicherung [tattdufmben.
A D Wenden Sie sich an das Generalkonsulat m New- Pork Tiefes wird Ihnen Auskunft erteilen und auf Wunsch die Einziehung durch das zuständige Konsulat veraiilassen. _
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werden, um das D. K. 1'. .No. zu umgeben, m.t Zuni.teuaume
von Aether bereitet, ein Zusatz, der insbesondere für Kinder und Nervöse direkt schädlich ist. Um sicher zu sein, das aetherfrnie Original-Präparat zu erhalten, verlange man stets ausdrücklich Dr. Hommel’a Haematogen und achte auf die Schutzmarke „Säu-
________1. Dort wvltte, wie mehrere Blätter melden, der Musikkritiker der Leipziger Reust. Rachr." seine Loge betreten, als ihm vor derselben der ,^erzogl. Kammersänger, Ritter re." Otto Schelper in Begleitung eines anderen Herrn in den Weg trat und ihm cvrain publico mit lauter, diesmal gar nicht detoniererrder Stimme zurief: „Was ist der Kritiker, der eine Sängerin Trillertante nennt?" worauf er gleich die Antwort zusetzte: „Ein Lump." (Der also Insultierte hatte vor co. 20 Jähren, als noch ganz junger Mann, einmal eine Jnjurienllage, worin jene „Trillertante" die Hauptrolle spielle.) Sodann schrie ber feine Operrst, auf weiteres unterbleiben. ' I ber seines Alters wegen von dem betr. Kritiker stets mit
** Po st schalte rbeamte und Publikum. Fol- besonderer Nachsicht behandell wurde, letzterem noch einige gende, auch anderwärts beachtenswerte Verfügung erläßt Male ,^Lump" zu, um ferne noble Art dann durch den die Oberpostdirektton zu Oppeln: Bei der Abfertigung des Schlußruf: „Dem gehört die Huudepettiche zu krönen. Da Publikums an den Schallerstellen werden noch immer der Krittler einen wohlinszenierten-Skandal vermutete, trat Klagen dadurch hcrvorgerufen, daß einzelne Beamte er ohne em Wort der Erwiderung m dre Loge ein. Herr die an den Schaltern verkehrenden Personen Schelper stieg aber hinterher, setzte sich auf fremde, ihm gar lange Zeit unbeachtet lassen, sei es, um ander- nicht zulässige Plätze und molestrerte nunmehr dw Frau (!) weite Arbetten zunächst zu erledigen, oder um begonnene des Angerempelten, rndem er sich mehrfach nach ihr um-, dienstliche Gespräche mit anderen Beamten zu Ende zu drehte und sie höhnisch angriusie. Der Vorfall Zerfuhr führen und dergleichen. Wie im gewöhnlichen geselligen seitens der Direktion keinerlei Rüge, was jänderbare Schlüsse Verkehr der Gebildete es nicht unterlassen wird, die Per- aus die Hausordnung des Leipziger ^tadllheaters zulaßt, fönen denen er aus irgend einem Grunde nicht sogleich!Natürlich kommt nun das gerichtliche Nach! prell Gehör zu schenken vermag, in artiger Weise davon in Kennt-s ------ «»«TaKaA. mnn htc ^nfh,pn3n
nis zu setzen, daß er augenblicklich nicht zu Diensten fein könne, so darf diese Rücksicht auch von dem Schalterbeamten dem wartenden Publikum gegenüber, dessen Abfertigung erste und wichtigste Ausgabe ist, nicht hintangesetzt werden. Ist eine kurze Unterbrechung in der Abferttgung des Publikums unumgänglich notwendige so erfordert es also schon die Pflicht der Höflichkeit, die am Schalter wartenden Personen von dem Grunde der Verzögerung mit dem Ersuchen in Kenntnis zu setzen, sich nur kurze Zeit zu gedulden. Vielfach wird auch durch die Art und Weise, wie dem Publikum eine verlangte Auskunft erteilt wird, Mißstimmung hervorgerufen. Won dem Tattgesühl der Beamten muß erwartet werden, daß Belehrungen und namentlich auch die Httrweise aus bestehende Vorschriften niemals in einem ÜOC aueil ^uiyeu 6« «u,™
sonderklmme^dll'im V^Ä Der Schnupfenäther Forman, Aerzten und ^Patienten als
säll?gke^verttert^ ihre^ii'Wer^anz^ wenn sie mit Wider- Hervorragend wirksames Vorbeugungs- und Linderungsmittel willen und llnfreundlichkeit ausgesührt wird. Solche Per- gegen Influenza erwiesen. _______________________________
ionen, die durch den erteilten Bescheid nicht befriedigt' "
sind, soll der Beamte in aller Ruhe und ohne unnütze Worte ersuchen, sich an den Vorsteher der Verkehrsanstalt
zu wenden. .. Dresden, 6. Febr. Heute früh starb der Goetheforfcher
Seligenstadt, 5. Febr. Die schon anfangs ^°&er ~ u Biedermann im Alter von 85 Jahren.
vorigen Jahres begonnenen Nachgrabungen nach den ° vein beleidigter Direktor. Der bei uns in Gießen wohl- Fundamenten eines dem 9. Jahrhundert ent- bekannte Schauspieler Max B a y r h a rn rn e r vorn Schauspiel- st am menden Kirchleins wurden, wie die „Darmst. Hause in Frankfurt a. M. hat, wie wir bereits erwähnten, eine Qtn" mitteilt, nach mehrmonatiger Unterbrechung neuer- Anzahl Humoresken und Feuilletons unter dem ^.itel. .^ErlevniNe dings unter staatsbehördlicher Bauleitung in bar Richtung eines Wander m im e n" Lerausgegeben. .DAe m Frankfurt bet „ach der „9t=Bcn Maingasse" wieder ausgenommen.^Ms I ^dmch^eme, .
jetzt blieben indessen die Funde auf die gänzliche Frev-I^ Gürtler beleidigt, und dieser hat gegen Bayrharnrner Klage legung eines lleineren Telles der Miidamentmauern b^-l 'estreugt Es sei bemerkt, daß der gekränkte Direktor m der schränkt. Außer einigen alten Kupfermünzen, vermutlich Broschüre Gertler und nicht Gürtler heißt. Bayrharnmer behauptet französischen Ursprungs, fand man in einer Tiefe von Kaum ubrjgen§z daß der Inhalt des Buches zum Teil frei erfunden ist, 50 Zentimeter ein menschliches Skelett. Die Fundstelle mag L. j 1----1-------------— -- - -
wohl, wie der anstoßende Schulplatz in früheren Jahr- « Ijprhphr
Hunderten als Begräbnisstätte gedient haben. Die gelegent- QUIlVll UHU y H 1
lich der im vorigen Herbste vollzogenen ^ttederlegung einiger Dresden, 6 Febr. Die heutige Derfammlung der llknonare Oekonomiegebäude der vormaligen Benediktinerabtei frei--! der Kumm er werke, in der 3 010 000 Mk. Aktien mit 3010 qeleqte auS lauter Römer kastel l-Steinen errichtete Seiten- Stimmen vertreten waren, beschloß nut allen gegen 12 Stimmen, getegre, aus Laurer j Rekonstruktionsplan des Reorganisationskomitees allenthalben
gut zu heißen und zu erklären, daß die Beteiligung der Kummeraktionäre an dem neuen Sachsenwerke als Aktionäre desselben m ihrem Jntereffe liegt Deshalb seien die Aktionäre der Kummer- gesellschaft aufzufordern, zum Zwecke der Erhaltung ihres Belitzes an alten Aktien sich nach Araßgabe des gedachte,» Reorganisatlons- planes am neuen Sachse,iwerke als Aktionäre zu beteiligen, indem sie von der ihnen gewährten Befugnis zum Bezüge der Aktien des neuen Sachfenwerkes gegen Barzahlung von -0 Prozent bezw. 40 Prozent des Reinertrages der alten Älktien einen recht weitgehenden
L^5^ d°7^nnt^7-lzu °b--slächl.ch-n Kunst- und Nazwcstitz der L,n,° Wien.Eger st.eüen heute zwei Züge geschrnack, der ja vielleicht zu einer Konversation bei einer auf einander. Vom Personal wurden 6 Personen mehr o Taste Tee ausreicht, aber nicht tiefer geht. Zur Zeit sehen minder schwer verletzt. Beide Lokomotiven und 8 Wagen wir hier im Leib'schen Schaufenster an der Kirchstraße ein wurden zertrümmert.
großes Gemälde, das alles übrige nebenbei erdrückt, sodaß * Polnischer Geh ei mb und. Aus Warschau es gar nicht zur Beachtung kommt, „Das heilige Abend- gemeldet, daß die dottige Polizei Sahlre'che Hausluchungen mahl" von Gebhard Füget, einem Münchener Künstler, vornahrn und mehrere Ingenieure und Studenten verhaftete, von dem man in bayerischen und schwäbischen Kirchen manches die angeblich einem Geheimbund angehotten
qute Altarstück antrifft Dieses „Abendmahl" ist ein Werk • In Nombazar haben Arnau en mi serbi chen Fried- von seelenvoller Innigkeit, lauterer Frömmigkeit und heiliger Hofe die Leichen zweier serbischer Kaufleute aus- Poesie, vielleicht mehr altilalienisch als deutsch im Sinne gegraben, cme m Stücke zerhauen und der anderen die Augen Eduard v. Gebhardts, mehr schön komponiert und edel ausgerissen. Den Angehörigen der Verstorbenen aber haben •rs? Äsrsis SärÄjSÄ;
°b°ns°w-nig em spchfmd.g-r Progr-mmaler w.e em d am Arm spaziere». Plötzlich lief
Hyperidealist ist und dessen Phantasie sich an die der Schar der andeveu Spaziergänger ein junges große religiöse Kunst der Italiener anlehnt. — ^>n allen Groß- Mädchen zu ihm hin und sagte: „Großer Maxim Gorki, städten, in allen Teezirkeln, in allen Zeitschriften ist jetzt nümn üon mir diesen Kuß für Tein herrliches Drama die Rede von der Erziehung zur Kunst. Es wird darüber „Das Nachtasyl"!" Mit diesen Worten umschlang sie so viel geredet und gedruckt. Fruchten aber kann's nur, wenn den vernieintlichen Gortt und gab ihm vor versammeltem
jeder, der dazu ,m stände ist, in seiner Sphäre dieses Streben Volke einen schallenden Kutz. Die am Arme des yerrn
durch entschlossene Tat zu fördern sichi bemühen würde. Wemr, ^nde und
roie der Eigentümer dieses Gema. e s- auter fjicb mit demselben auf die kußlustige Dame ein. Diese
hören, em hiesiger Professor — jeder, der im Besitze guter I^^rte den Angriff in derselben Weise, jo baß em regel*
Kunstgegenstände ist, von Zett zu Zett dieses ober jenes red-tec init Sonnenschirmen entstand, wobei auch
Stück öffentlich zur Ausstellung brächte, so würde in diesem ber ^Raxim Gorki einige Hiebe abvelam, als er den Sinne gar Wackeres und Wettvolles geleistet, das mit der Versuch machte, die kämpfenden Damen zu beruhigen. Viel- Zeit zu reichen und schönen Erfolgen führen würde im In- leicht macht der echte Gortt ein Sittendrama oaraus!
teresse der Gesamtheit. Die Ausstellungen in den Schau- * Zur Verrohung des T h e a^e r p e r s o n als fenstern zumal sind ungleich wichtiger und ihr Einfluß auf liefert u. a. ein Vorgang im L e i p zi g er St ad t th e ater die Geschmackentwickelung ungleich weitreichender, als Aus- Material. h1,p ri>rp t>r mp en'
ftetlungen in Sonderräumen, die doch immer nur von wenigen 11,11 n Wißbegierigen und Neugierigen ausgesucht werden, während originelle und hübsche Schaufensterauslagen jeden Passanten anziehen. Vielleicht entschließen sich unsere besitzenden Kreise häufiger zu derartigen einfach und bequem zu veranstaltenden Versuchen der Volkserziehung. Wir sind gern bereit,
eine Bill erngebracht worden, welche den unabhängigen Tabak- Händlern in ihrem Kampfe gegen den übermächtigen -rabaktrnit zu Hilfe kommen will und bestimmt, daß die Verabiolgung von Ge- fcheiiken oder Preisen bei dem Verkauf von Zigarren, Zigaretten und Tabak, durch welches Geschäftsversahren der ^abaktrult Kauser anzulocken sucht, verboten sein soll. Llebertretungen werden mit Geldbuße von 10 Dollars bis 50 Dollars bestraft. Der Embruig^ erklärt, die Bill fei weder von der Zigarrenmacher°Umon noch von einem anderen Verbände ausgegangen, sondern von ihm selbst aus eigenem Antriebe ausgearbeltet worden, um die Zigarren- unb Tabak-Kleinhändler, die der Trust an die Wand zu drucken sucht, zu besehützen. . „ ,,r.
Rheinische Bierbrauerei Mainz. Tas Geschastsiahr schließt per 31. Oktober mit einem Bruttogewinn von 266 399.01 Mk. ab, ans dem 5 Prozent Dividende aus das Aktienkapital von 2 010 000 Mark zur Verteilung gelangen.
Aktieu-Gesellschast für Malzsabrikatiou und Hopsen» handel vorm. L<hroder-Sandfort-Mainz. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Nettogewinn von 38 945.46 Alk. auf 2,4 Mill. Alk. Aktien ab, aus dem 5 Prozent Dividende nach Beschluß der Generalversammlung vom 31. Januar 1903 verteilt werden.
Schaasshausenscher Bankverein. Vom 9. b. "Mts. ab werben die Stucke ä 1000 Alt. des A. Schaasthausenschen Bankvereins an der Berliner Börse per ultimo gebandelt werden.
Der Aufsichtsrat der Bochumer Baut beschloß, der auf den 6. März er. einzuberusenden Generalversammlung eine Dividende von 5 Prozent vorzuschlagen.
Der Aufsichtsrat der Gelsenkirchner Bcrgwerks-Aktieu- Gcsellschaft hat beschlossen, der Generalversammlung die Zahlung einer Dividende von 10 Prozent gegen 12 Prozent im Vorjahr vorzuschlagen. . .
Die nächste Ziehung der 4prorcutrgeu Rheruproviuz- £bligationeu Scrieu XX und XXI findet nn Febr. er. statt.
AvSM 8US dkU AtgvSkssmIsrktzlstttU her Stsdt chlttzeo.
Aufgebote.
Februar. 5, Albert Donau, Schreiner dahier, mit Rosine Lueie Lobstein Hierselbst. 6. Karl Hock, Schlosser dahier, mit Auguste Kaus hierselbst.
Eheschließnugen.
Januar. 31. Heinrich Junker, Rauimanw dahier, mit Johannette Karoline Berta "Maire Wilhelmine Brückmann hierselbst. 31. Jakob Karl Emil Rau, Kaufmann dahier, mit Henriette Sophie Luise Elisabethe Heim hierselbst. 5. Dr. Alfred Münzet, prakt. Arzt w Fechenheim, mit Auguste Anna Lina Helene Glaser dahier.
Geborene.
Januar. 25. Dem Kaufmann Karl Koch ein Sohn. 28. Dem Kaufmann Riidols Noivack eine Tochter. 29. Dem Kaufmann Julius Rosenbaum ein Sohn, Kurt. 29. Dem Bäckermeister Ludwig Müller em Sohrf 30. Dem Handluiigsgehilfen Karl Louis Esche ein Sohn. 30. Dem Schuhwarenhändler Hemrich Ast em Sohn. Februar. 1. Dem Lehrer an der höheren Mädchenschule Karl Wilhelm Mulch ein Sohn. 2. Dem Bierbrauer Johann Weber eine Tochter, Martha. 4. Dem Taglöhner Michael Heidmann eine Tochter. 4. Dem Postboten Karl Gümbel eine Tochter, Karolina
dahier. _________________________ ,
Auszug aus örn Kirchcubüchklii der Staüt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute. Mathäusgemeinde. Den 1. Februar. Julius Emil Karl Alelchion Konrad Paul, Gärtner zu Gießen, und Elise Anna gen. Marie Wisker, Tochter des Rangiermeisters Balthasar Wisker zu Gießen. Markusgememde. Ten 1. dcbx.. Heinrich Junker, Kaufmann zu Gießen und Johannette Karoline Bertha Aiarie Wilhelmine Brückmann, Tochter des Maschinenmeisters Jean Brückniann. Den 31. Jan. Jakob Karl Ennl Ran, Kausmami zu Gießen und Henriette Sophie Luise Elisabeth Heim, Tochter des verstorbenen Bremsers Georg Heim zu Gießen, xen 5. Februar. Tr. Alfred Münzet, praktischer Arzt zu Fechenheim und Auguste Anna Lina Helena Glaser, Tochter des verstorbonen Professors Dr. Adalbert Glaser zu Gießen. ,
Getaufte. Matthä usgemeinde. Den 1. Febrilar. Dem Oberlehrer an ber höheren Mäbchenschule Dr. phil. Joh. Friedr. Wilhelm Sommerlab eine Tochter Anna (£l|e, geb. ben 2. ,vebr. 1902. Dem Kaufmann Friedrich Jung ein Sohn, Karl Walter, geb. den 25. Dezbr. Den 2. Febr. Em unehelicher Lrohn, Ernst Weigand, geb. den 13. Rovbr. M a r k u s g e m e i n b e. Ten 1. Febr. Dem Techniker Heinrich Philippi eine Tochter, Brunhilbe, geb. den 11. Jan. Tem Schuhmacher Heinrich 6"chs em Lohn, Karl Hans, geb. den 28. Rovbr. Dem Erdarbeiter Johann Simon Hofmann eine Tochter, Marie Margarethe geb. den 24. Rovbr. L u k a s g e m e i n d e. Den 1. Febr. Dem '-Briefträger Karl Heinrich Dietz eine Tochter, Bertha Katharina, geb. den 2. Jan. -tem Schlosser Johann Wenderoth em ^ohn panj Max, geb. Den b. Dez. Dem Taglöhner Hermann Vogel eine Tochter, Klara Margareta Elisabeth, geb. den 21. Rovbr. Dem Heizer Georg Hartmann ein Sohn, Äugust Otto, geb den ^-Dezbr. Eine uneheliche Tochter, Marie Lina, geb. den 26. Dez. Den 3. Febr. Dem Archer Robert Wmdisch em Sohn, Emil Hermann Robert, geb. den d. Rovbr. Snilitargcmeinbe. Dem Vtzefelbwebel yrtebrid) Reitz ein Sohn, Friedrich Wilhelm Ludwig, geb. :
Dum Bezirksfeldwebel Heinrich Kaiser eine 2-ochtcr, Katharme Lu gerne Anna Emma Gertrude, geb. ben 20. Dezember.
Beerdigte. M a t t h ä u s g e m e i nd e. Den 3. Februar. Konrad Peil, Dienstmann, verheiratet, 61Jahre ach starb ben 31. Januar. Den 4. Febr. Leonharb Arnold, Privatier, Witwer, Jahre alt starb den 2. Febr.. Markusgcmel n d -teil • Febr. Philipp Wilhelm Bob, Gastwirt, verheiratet, o9 Jahre alt, starb den 1. Februar. ___
Emma.
Gestorbene.
Januar. 31. Konrad Peil, 61 Jahre alt, Dienstmanu dahier. Februar. 1. Philipp Bob, 59 Jahre all, Wirt dahier. 1. «erta Baer. geb. Frensdorf, 42 Jahre alt, Ehefrau des Kaufmanns Adolf Baer dahier. 2. Leonhard Balser, 85 Jahre alt, ohne Beruf dahier. 3. Otto Rather, 9 Jahre alt, Sohn des Lokomotivführers Wilhelm Rather dahier. 4. Heidmann (noch ohne Vornahmen), 1 Stunde alt, Tochter des Taglöhners Michael Heidmann dahier. 6. Ehrtstine Faber, geb. Naumann, 78 Jahre alt, ohne '-Beruf
uns mitgeteilte Kammer - Eingabe des Oberbürgermeisters
Mecum zur Offenhaltung der Schaufenster an Sonntagen furchtbarer Sturm, hinaus Man soll, so fügen wir hinzu, in Schaufenstern großen Verspätungen em. nicht gleich zu viel auf einmal zu sehen bekommen, das ist -......
nicht gut, das Uneinheitliche verwirrt, und zumal bei Kunst-
erhalten bleiben.
Vermischtes.
• Schrimm, 6. Febr. Die Warte ist seit gestern non| 1.67 m auf 2 68 m bei Eisgang gestiegen. 1
* Leipzig, 6. Febr. Die Konzettsängerin Bella' Monti aus Hannover, die für Samstag ein Konzert im städtischen Kaufhause ankündigte, schoß sich in die Brust. Der Zustand der Künstlettn ist lebensgefährlich.
* Esch weil er, 6. Febr. In dem Dorfe Bötgen sind heute Nachmittag drei Kinder einer Arbeiterfamilie, die allein im Zimmer eingeschlossen waren, verbrannt. Wahrscheinlich haben sie mit Feuer gespielt.
• Gent, 6. Febr. Gestern stürzten aus bisherunbekannter Ursache vier im Bau begriffene Häuser ein. Eine Person wurde getötet und drei verletzt.


