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06/11/1903 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt.

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O«utal»«flU^ü» den yultt. uni aUgem.

153. Jahrgang

General-Anzeiger

Amts- und Anzeiaeblatt für den Kreis Gießen s1

QJr U »eiqenteti Pan« Beck.

Kcltannlmachung.

Betr.: Die Herbst-Konkrolloersammlung.

Die Herbst-Kontrollversammlung zu Hunge« findet nicht, wie in der früheren Bekanntmachung versehentlich gedruckt worden ist, am 16. November, sondern am

10. November, vormittags 9 Uhr 15 Miru, statt.

Gießen, den 4. November 1903.

Großherzogliches Kreisamk Gießen.

I. V.: Dr. Wagner.

5>ie Trauerseier für ^hof. Mommsen.

Charlottenburg, 5. Nov.

Von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche aus, in der die Trauerseier stattfand, wurd-e heute mittag Professor Theodor Mommsen zu Grabe getragen. Das Gotteshaus war der Feier 'entsprechend geschmückt. Der blumenge­schmückte Sarg war vor dem Altar aufgebahrt; ringsuin legen KrauKspenden in Anzahl au^gebreitet. Neben dem Kranze des Kaiserpaares, welchen der Kron­prinz persönlich am Sarge niederlegte, sei ein Kranz am Fußende des Sarges erwähnt, den die Kirchen gemeinde Oldesloe aus das Grab niederlegen ließ. Dieser Kranz war von Blumen von dem Grabe von Mommsens Wern, die in Oldesloe begraben liegen. Vor dem Sarge, auf dem schwarz verhängten Taufsterne, lagen zwei schwarze Kissen, auf ihnen die Orden des Verstorbenen, darunter die Frie­dens-Klasse des Ordens pour le Merite. Rechts und links neben dem (Sarge hatten die Angehörigen der Familie Mommsen Platz genommen. In der Hofloge Wohnste der Kronprinz int Auftrage des Kaisers der Trauerseier bei. Mit bem Kronprinzen waren Prinz Friedrich Leopold, sowie die drei Söhne des Prinzen Albrecht von Preußen, die Prinzen Friedrich Heinrich, Joachim Albrecht und Friedrich Wilhelm erschienen. In den ersten Bankreihen saßen die Mrnister, Vertreter der deutschen und der auswärtigen Uni­versitäten von Gießen war der Rektor Prof. Dr. Brauns erschienen und die städtischen Behörden. Die philosophische Fakultät Freiburg L Br., die Universität Gießen, Königsberg, Greifswald, Straßburg, Leip­zig, Prag, Innsbruck (durch chren Rektor), Heidelberg, haben Kranze durch chre Vertreter überbringen lassen. Von Ministern wohnten der Feier bei Graf Poscwowslh, Möller, Studt, v. Podbielski und Schönstedt. Der Reichskanzler sandte als Vertreter den Unterstaatssekrelär im Staats- Ministerium Freiherrn v. Seckendorfs. Adolf v. Menzel gab dem Toten gleichfalls das Ehrengeleite. Auch der italie­nische Botschafter, Graf Lanza^ war anwesend.

Nachdem der Kronprinz den Söhnen des Verstorbenen sein Beileid ausgesprochen und den kaiserlichen Kranz nieder­gelegt hatte, nahm die F-eier chren Anfang. Nach einem Orgelvorspiel und einem Ehorgesang hielt Professor Har- n ack die Gedächtnisrede, in der er ein Bild von dem Leben und den Arbeiten Mommsens entwarf. Der Redner führte aus, daß es noch ketnen deutschen Geschichtsschreiber gegeben habe, der mit solcher Kraft, wie er, das Große und Kleine Mang, daß es chm Antwort gebe. In so universeller Weise habe er noch kein Worbsild besessen. Monimseu sei von heroischem Fleiß gewesen. Für das preußische Vaterland sei er ein Organisator der wissenschaftlichen Arbeiten geworden, und in der preußischen Unterrichtsverwaltung habe er diejenige Unter­stützung gesunden, deren eine solche Arbeit bedürfe. Die Akademie der Wissenschaften sei durch Aiommsen auf eine neue Stufe gehoben worden. Redner schilderte sodann in großen Zügen den Verstorbenen als Patrioten und Welt­bürger. Mit einer von Pfarrer Kirms gehaltenen Schluß­

liturgie und Segen, sowie abermaligem Ehorgesang sckstoß die Feier. Sodann wurde der Sarg aus der Menge dec Kränze herausgehoben und nach dem Leichenwagen ge­brackst. Am Ausgange der Kirche bildeten Studenten mit ihren Bannern Spalier, die sich beim Austritt des Sarges senkten. In dem Trauerzuge folgte unmittelbar hinter dem Wagen mit der sterblichen Hülle des Verstorbenen der Galawagen veS Kaisers.

Um 3V2 Uhr nachmittags langte der Trauerzug auf dem Berliner Dreisaltigkeitskirchhofe an. Nach Gesang wurde der Sarg in die Gruft gesenkt. Pfarrer Kirms sprach ein Gebet. Eine volle Stunde währte es, bevor die 60 studenti­schen Vereinigungen dem Toten den letzten Gruß entboten batten.

Berlin, 5. Nov.

Tie heutige Stadtverordnetenversammlung wurde mit einer Ansprache des Vorstehers Dr. Langerhans eröffnet, in der dieser Aiommsen einen Nachruf widmete und seiner Verdienste aus dem Gebiete der Forschung, Sprachlunde, Jurisprudenz und Politik gedachte. Die Ver­sammlung erhob sich von den Plätzen.

Professor Brütt hat unmittelbar nach dem Htnscheiden Mommsens die Totenmaske genommen, Professor Hans Olde hat ihn auf dem Todenbett gezeichnet.

VMischr Tagesschau.

Zum Kumpfe gegen die Vivisektion.

Ans der Mittwoch, rtzuna des nieDeröstreichischen Land­tags wird folgendes gemeldet: Im Einlaufe befindet sich ein Tringlichkeitsantrag Steiners, Der die möglichst beschleu­nigte Vorlage eines Gesetzentwurfs über die Regelung des Obduktionswesens an den Reichs rat verlangt. Der Antragsteller erklärt, es handle sich nicht um ein feind­liches Vorgehen gegen die Wissenschaft oder den Aerzte- ftand, sondern um eine gesetzliche Regelung des Obduk- tionswe-sens, da durch die bestehenden Verordnungen ein Mißbrauch nicht verhindert werde. Nach kurzer aber leb­hafter DÜratte wird die Dringlichikett und der Antrag seihst inhaltliche angenommen. Der Antragsteller Steiner beschuldigte die Pr o f e s so r en Ko lis ko, O b e r st e in er uno Politzer, daß sie sich vom Leichenwärter im Ver- sorgungshause gegen Entgelt Leichenteile lie­fern ließen. Es entspann sich wiederum eine stürmische Debatte, wobei Bielohla»vet und Strodach gegen den Sozial­demokraten Seitz^ der sich der Professoren annahnl, insu- sultierende Zwischenrufe ansstteßen, wie:Vertreter der Ohrwa scheid lebe",Holen Sie sich das Ohrwaschel vom Rotschild".

Hofrat Professor Po l itz e r veröffentlicht eine Erklär­ung, worin er die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen widerlegt unb ankündigt, daß er infolge der unquattfizter- baren Angriffe seine durch 40 Jahre innegehabte amtliche Steilung als Armen-Ohrenarzt der Stadt Wien nieder* lege.

Aus und Kauü.

Gießen, 6. November 1903.

** Von der Bandes-Universität. Zu den Bei- setzungsseierlichkeiten M o m m s e n's in Charlottenburg ver­trat der Rektor die Universität. Außerdem hat namens der philosophischen Fakultät deren Dekan ein Beileids­telegramm an Die Witwe des Verstorbenen gesandt.

** Oberhessischer Geschichtsv er ein. Am 12. November wird Professor Dr. Dragendorff ansF-rank- furt, Direktor der römisch-germanischen Kommission des, kaiserlichen archäologischen Instituts, einen Vortrag über die Bedeutung der Gesäßfunde für die heimische Altertums­

forschung" halten. Ans diesem Anlaß sei auf diese neueste Erweiterung des nun schon über 70 Jahre bestehenden, seit 1874 zur Reichs an statt erhobenen Instituts hingewresen. In Rom, als dem damaligen Zentrum archäologischer Forsch­ung, gegründet, später durch eine athenische Zweignieder­lassung ergänzt, die sehr bald überwiegenoe Bedeutung ge­wann, beschränkte sich das Institut auf die sog. klassische Archäologie, mW oft erhob sich bie Klage, daß d.e heimische Altertumsforschung in ihm leinen Halt ftnde, und die immer dringendere Forde rang, daß gerade die es Reichsinstitut die Errungenschalten der älteren Wissenschaft den zahlreichen deutschen Attertumsvereinen, den ei|rig-|ten Pflegern der vaterländischen Attertumskunde, näher bringen sötte. Jnr Jahre 1901 ist durch die Gründung der römisch-germanischen Kommission, deren Direktor seinen Sitz in Frankiurt a. M. hat, jenem Verlangen endlich entsprochen worden. Es wird eine der wichtigsten Aufgaben des Direktors dieser Kom­mission sein, mit den in selbständiger Forscher ar beit lang belvahrten Vereinen enge Fühlung zu gewinnen und damit die Unternehmungen der einzelnen wie jdas Zusammen­wirken aller kräftig zu fördern. Mit besonderer Freude und hohen Erwartungen begrüßt deshalb der Oberhesjische Ge­schichtsverein §errn Prof. Dragendorffs erstes Erscheinen und rechnet darauf, daß eine recht stattliche Zuhörerschaft sich um ihn versammeln wird.

** Ausfuhr von Zucker nach den Vereinig­ten Staaten von Amerika. Da der deutsche Zucker leine Ausfuhrprämie mehr genießt, so unterliegt er auch bei der Einfuhr in die Vereinigten Staaten nicht mehr einem Zollzuschlag. Es ist jedoch erforderlich, daß die Zuckerjendungen vons einem von dem ameritani>chen Konsul beglaubigten Ursprungszeugnis begleitet sind, das über folgende Punkte Angaben enthalten muß: 1) wann der Zucker produziert ist, sowie das Ursprungs- bezw. Pro­duktionsland mW das Bestimmungsland der Ware; 2) Art und Quantität des Zuckers; 3) Art, Zahl und Bezeichnung der Frachtstücke; 4) Art des Transportes.

-^Ruppertenrod, 4. 9ioo. Die Eltern eines in Bochum arbeitenden, hiesigen jungen Mannes erhielten von bort die traurige Nachricht, daß ihr Sohn verunglückt und in Folge des Unfalles im Krankenhause verstorben sei. Der Unfall hat sich aber nicht bei der Arbeit, sondern am Sonntage bei einer Vergnügungsfahrt eines Gesangvereins, dem der Verunglückte angehörte, zugetragen. Beim Versuch, vom Wagen zu springen, stürzte er mit dem Hinterkopfe so schwer zu Boden, daß sich der Schädel spaltete. Der Un­glückliche hinterläßt eine Witwe mit fünf unversorgten Kindern.

Darrnstadt, 4. Nov. Die Darmst. Ztg. schreibt: Im Hinblick auf die am 16. November lsd. Js. in Mainz slattsindende Achte Generalversammlung der Vettrauens- männer desHilfSvereinsfürdieGeisteskranken in Hessen dürste es die Oesfentlichkeit interessieren, wie sich einer der bedeutendsten Irrenärzte, Professor Kraepelin in München, in soeben erschienenem ersten Band der siebenten Auflage seines Lehrbuches der Psychiatrie über die deutschen Jrrenhilssvereine ausgesprochen hat. Er sagt: ,Die Schwierig­keiten, die sich dem genesenen und noch mehr dem nur ge­besserten Geisteskranken bei der Rückkehr in seine früheren Verhältnisse entgegenstellen, haben schon vor vielen Jahr­zehnten zur Gründung der Hilfsvereine für entlassene Kranke geführt. Deren Aufgabe ist es, einmal dem Kranken durch reichlich bemessene Geldunterstützungen über die ersten Sorgen hinwegzuhelfen, sodann aber ihm bei der Wiedergewinnung einer selbständigen und sorgenfreien Lebensstellung mit Rat und Tat an die Hand zu gehen. Manche dieser Hilfsvereine, von denen derjenige in Hessen vorbildlich geworden ist, haben

FeuiUekon.

Zwei Liederhefte, als deren Komponist Se. Kgl. Höh. unser Großherzog genannt ist, erschienen kürz­lich, wie wir bereits in unserer Nr. 245 (2. Blatt) vom 19.' Oktober mitteilten, im Verlage von B. Schotts Söhne in Mainz. Ihre Ausstattung ist künstlerisch vornehm. Die Zeichnungen zu den Umschlägen scheint Prof. Olbrich in Darmstadt entworfen zu haben, befien Name allerdings nicht genannt ist, dessen künstlerische Eigenart aber kaum verkennbar :ft. Die Texte dreier Lieder teilten wir bereits am 19. v. M. mit. Der Text des vierten Liedes lautet:

Ich möchte dichten und singen,

' Mein Glück gen Himmel fchrein, Und aut beseligten Schwingen Fliegen hinter ihm drein.

Ich möchte in Wonne zerfließen, Losen mein Herzeleid, Und stumme Tränen vergießen Weinender Seligkeit.

Als Verfasser des Textes ist wiederDfaf" genannt. Die".Kompositionen haben zum großen Teile etwas Schwer- Niütiges und sind in ihrer reichen und geistvollen Melodien- führung durchaus modern. Man könnte sie für Lieder von Rich. Strauß halten.

Tie Kindersterblichkeit unbdie Maul- und Klauenseuche. Ai an berichtet aus Zurich: ^ler hiesige Proiessor Tr. Oskar Wyß besaszi sich seit Jahren mit verdienst- volieii Uiitersuchungen über die Kindersterblichkeit un ersten Lebens- iatn-e. Bei semen letzten statistischen Zilsaiiimeiistellungen für die Smdt Kmich kam er zu dem Resultat, daß die Kmdersterblicksteit uii elften Lebensjahr langsam, aber stetig st e i g t. Wtan las in den Tauesblattern Ende der neunziger Jahre ab und zu, dag da ooer dort beim Rindvieh im Kanton Zürich die Ataul- und

Klauenseuche ausgebrochen sei. Da schien es ihm angezeigt, zu untersuchen, ob sich ein Zusammenhang der sladtzürcherischen Kindersterblichkeit und dem Herrschen der Maul- und Klauenseuche jetzt von den Tierärzten kurzerBlasenseuche" genannt aus­finden lasse. Und er fand tatsächlich in 26 von 2b untersuchten Epizootienkreisen eine ungünstige Beeinflussung der Kindersterblich­keit.Genau mit der Entwicklung der Blasenieuche-Erkrankung beim Milchtiere kann die Kindermortalität nicht zusammenfallen, i weil die Milchproduktion aus der Höhe der Erkrankung zurückgeht, dann Atonate lang reduziert ist und die Atilch nicht mehr ge­trunken, bezw. nicht mehr in den Handel gebracht wird. Erst nach Aionaten irul die Milchabsonderung wieder auf. Aber diese Milch ist, wie Professor Hirzel (Zürich) und Professor Heß (Bern) Mit­teilen, noch lange Zeit hochgradig v-ränderl unb es reicht dies unzweifelhast völlig aus, um die größere Ziffer der Erkrankungen kleiner Kinder zu erklären, weil nach Ablauf der wahrnehmbaren Krankheilserschemungen an den Tieren die Diilch wieder in den Handel gebracht werden kann und zweifelsohne gebracht wird. Tas ift die Zen, in der dann die Erkrankungen erfolgen .... Diese Beeinflussung der Kindersterblichkeit durch eine Epizootie der Milch­tiere ist ganz gewiß von Wichtigkeit. Es wirb, da die Ernährungs­störung, welche die Blasenseuche der Atilchtiere im Körper der letz lern heiworruft und welche die Atilch für lange Zeit, auch im Zustande der scheinbaren Rekonvaleszenz des Tieres schädigt und wenigstens als Kindernahrungsmittel ungeeignet macht, erwünscht und nötig fein, die Al i l ch b e r a r t i g e r Stere für sehr lange Zeit, am besten für immer, als K i »i d e r Nahrungs­mittel zu verbieten/ Professor Wyß begründet diesen Wunsch mit der Versicherung, die ihm Professor Heß von der veterinär-medizinischen Fakultät der Berner Unioerfilät gegeben bat, daß die Blasenseuche des Tieres sehr häufig geradezu irre­parable Gesundheitsstörungen im Körper des Milchtieres zu be- bingen int stände sei.Das ist", fügt Wyß bei,ein Grund mehr, mit äußerster Strenge beginnenden Ausbrüchen der Blasenseuche entgegenzulrelen, auch in Gegenden, wo die Alilchbloß" als Rah- rungsmutcl für Klein unb Grog verkauft wirb, nicht bloß da, ivo sie ber Industrie dient, heiße diese nun Kondensierung oder Käse­bereitung."

Oskar Blumenthals jüngstes Versspiel, bas ein­aktige LustspielW a n u mir alter n". wirb am Montag nächster

Woche im Deutschen Schauspielhause zu Hamburg die Urauf­führung erleben.

Oskar Blumenthal veröffentlicht imB. B. C? folgendes herrliche Gedichtchen auf Gerhard Hauptmanns neuestes Drama:

91 o f e Bern d."

Im ersten Akt schon zeigt uns Rose Verschüchtert, ftammelnb und bewegt, Daß sie tn ihrem Mädchenschoße Ein unbequemes Etwas trägt. Als endlich bann vor müben Ohren Ter Vorhang fiel nach allem Brauch, Da war das Kindlern neugeboren Die Hörer aber warenS auchl

Im Uebrigen, ich sag es ehrlich, Blieb mir verschlossenRose Bernd". Tenn heimische Laute stießen spärlich, Unb Schlesisch hab ich nicht gelernt. Drum schilt man mich auch einen Ketzer Ich warte still und unentwegt, Bis ein geschulter Uehersetzer Das Werk ins Deutsche überträgt.

Mit einem Akt der Wohltätigkeit dürfte sich Herma nn S ii b e rm a n n, wie demB. B. E." ziiiolge verlautet, von Berliii verabschieden, ehe er gegen Ende dieses Monats eine Erholtiiigs-- reife^antritt, eine Reise, die ihn nach Nordafrika und wohl auch" nach Asien sührett dürfte. (Ter Mann versteht die Reklame tu bewundernswertem Maße zu handhabett. D. Red.)

Frankfurter Oper. Matt schreibt uns: Frau Ottilie Froitzheim-Metzger vom Stadttheater in Hamburg wird am 7. November, alsFides" in Meyer- beecsProphet" gastieren. Für die zweite Novemberhälfte sind die Erstaufführungen von WebersOberon" in der Grandaur-Wüllnerjchen Bearbeitung und von Millöckers OperetteApajune, der Wassermann" in Aussicht ge­nommen.