Montag ö. NPrN 1903
153. Jahrgang
Zweites Blatt.
Nr. 81
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Dem G,ebener Anzeiger werden im $kd)lel mit dem krffttchea tanbmlM die Oletzeier Familien, blätier viermal m der
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen
JHe heutige Aummer umsaht 12 Seiten.
Kaiser Zöithelm in Dänemark.
Kopenhagen, 5. April.
Kaiser Wilhelm, die Kaiserin-Witwe von Rußlanb und die königliche Kamille mit befolge wohnten am gestrigen Abend einem Konzert des Kopenhagener sludenttschen Gesangvereins bet zum Vesten deS Denkmals jur den verstorbenen dänischen Komponisten Hartmann. Tas Konzen wurde un üonzertpalais obgihalten, dessen großer Laal von einem auserlesenen Publtkum gefüllt war. Veim Antritt der Herrschaften wurde aus dem Publikum ein hoch auf den König, seinen Gast und die Protektorinnen des Konzerts, nämlich die Königin von England und die Kaiserin-Äitlva von Rußland, ausgebracht. Tas Programm enthielt Kompositionen von Hartmann und fand großen Beifall. Auf der Hin- und Rückfahrt wurde der Kaiser vom Publikum sehr sympathisch begrüßt. Nack zehn Uhr abends begab sich der Kaiser zum König, um oafeckst den Dee einzunehmen.
Deut Komuiandanten von Kopenhagen, Oberst Severin, und dem Kommandanten der Leckgarde, Oberst Lemvigh, wurde vom Kaiser der Rote Adlerorden zweiter Klasse ver- liehen.
Heute vormittag wohnten der Kaiser, der König und die königliche Familie dem Gottesdienste in dec Marmor- tird)* bei. Heute mittag wurde dem Kaiser die neue für die dänische Jusanterie in Aussicht genommene Uniform gezeigt. Generalmajor Dackcrg stellte einen Offizier, und ztvar den jüngsten Sohn des kommandierenden Generals v. Hedemann, und einen Mairn vor. Die joppenactige Uniform besteht auS grauem, leicht inS grünliche spielenden Zeug mit Klappkragcn. Die Ehargenabzeichen werden ähnlich dem der Marme, aber in sebr schmalen Streifen aus dem Aermel getragen Hierzu wird braunes Ledeczcug, graues Käppi, Schnürschuhe und Gamaschen getragen. Tie Offiziere fiihcen den Degen am Koppel, an welchem auch die Kartentasche und der Revolver angebracht sind.
Der Kaiser fuhr heule nachmittag in Begleitung des danisd-en Krotrprinzen, deS Prinzen Waldemar und des Prinzen Albert von Glücksburg Mittels Sonderzutzes nach oredecrköborg. Nach dem Enipsang durd) die ilübiischen Behörden fuhr der Kaiser, von einer zahlreichen Menschenmenge begeistert begrüßt, im offenen Wagen durch die Mil Flaggen reich geschmückte Stadt noch dem Schloß. Unter Fahrung deS Kammerherrn Nieldahl wurde die vom Kaiser geschenkte Kopie des Grabdentmols Friedrich L, das sich in der Tomktrche zu Sd)leswig befindet, besichtigt. Der Kaiser sprach hierbei seine Befriedigung über dre Ausstellung des Geschenkes aus. An einen Rundgaug durch die Zimmer de- zivellen Stockwerks und den Rütersaal, dessen neue prad)wolle Gobelins besonders beivundert wurden reihte fid) eine Besichtigung der Sd)lOstkirche. Heute nachmittag um 5 Uhr kehrten die Herrsd-aslen nad) Kopenhagen zurück. t . .
4kl der Abendtafel führte der Kaiser die Königin von England und nahm feinen Platz rechts neben dem König ein Ter König führte die Kaiserin-Witwe von Russland.
Die Kan de, daß der Kaiser fid) entschlossen habe, seinen Aufenlhall In Kopenhagen bis heute abend zu verlängern (vgl. Wochenschau) ruf allgemeine Befriedigung hervor, weil man daraus erkennt, ivie wohl er sich» Tarrt der berzlicl-en Gastfreundschaft, des Königs und der Stadt in der dänischen Hauptstadt fühlt. Der Kaiser schenkte
dem König von Dänemark auster mehreren machtvollen Blumenkörben, die er auS Berlin mrtgebracht hatte, prächtige Porzellanarbeilen und aoldene Epauletten mit dem NamenSzug des Königs für feine LUaiienumform. Gestern und heute sandte der Kaiser prachtvolle Bouquets an sämtliche Damen der königlichen Familie. Dem deutschen Gesandten m Kopenhagen schenkte der Kaiser sein Porträt mit kostbarem Jlahmen und eigenhändiger Unterschrift.
Nach dem AbschiedSmahl bei dem König schiffte sich Kaiser Wilhelm abends 9‘/, Uhr auf der „Hohenzollern' ein.
Tff zielle Kammerberichte.
Gießen, 6. April 1903.
In einem Artikel deS klerikalen .Mainzer Journals', der sich in erster Linie mit den stark gefärbten Berichten der .Franks. Ztg.' über die Verhandlungen der Zweiten hefflschen Kammer beschäftigt, wird mitgeteill, daß Abgeordnete ver- schiedener Parteien die Einführung offizieller Berichterstattung zu beantragen beabsichtigen.
Sollte em solcher Antrag, waS wir nicht glauben, im Plenum zur Annahme gelangen, so würde die Absicht der Herren Abgeordneten, die sich gelegentlich über den Mangel an Objektivität bei der Kammerber»chterstatlung in den Zeitungen beklagen, keineswegs erfüllt werden. Man setze nur den Fall, die Amtsblätter deS Landes würden zur Veröffentlichung offizieller Kammerberichle verpstichlet. Es unterliegt keinem Zweifel, daß alle übrigen Blätter deS Landes die Anstellung eigener Preßvertreter im Landtage durch diese Einführung nichts weniger als entbehrlich betrachten würden. Im Gegenteil, sie würden alsdann ganz besonderen Wert auf eigene Benchlerslattung legen, mit der Veröffentlichung offizieller Berichte würden sie sich nun und nimmermehr einverstanden erklären, schon im Interesse ihrer Leser, denen eS natürlich darum zu tun ist, em anschauliches Bild von den Verhandlungen in den Kammern zu erhalten, nicht aber trockene offizielle Berichte. Die offizielle Berichterstattung hätte zudem das Mißliche, daß sie bei den dann zweifellos in Hülle und Fülle auftretenden Aenderungen in den Stenogrammen arg verspätet den Zeitungen zugehen würde. Im Wesen der modernen Preffe liegt es jedoch, die Leser schnell, möglichst schnell zu orientieren und darum würde die gesamte hessische Preffe, sofern sie beachtet wird, vor den offiziellen, sich um Tage verspätenden Berichten am Tage darnach erscheinende Referate nach wie vor veröffentlichen, schon um der Konkurrenz namentlich der außerhessi- schen, d. h. in erster Lime der Frankfurter Blätter zu begegnen, die im anderen Falle die hessischen Blätter auf daS empfindlichste schädigen würden.
WaS da von einigen Herren Parlamentariern, die offenbar keine Ahnung von den modernen PreßoerhÜItniffen besitzen, beabsichtigt wird für unseren Landtag, ist al|o em Nonsens. 'Neben der offiziellen Berichterstattung wird, wie gesagt, der größte Teil der Preffe die Pflicht empfinden, selbst» ständige Berichte seinen Lesern zu bieten, auch wenn die offiziellen Berichte noch so gut und noch so objektiv sein sollten. Jede Zeitung, die etwas auf sich hält, strebt danach, möglichst viele Orig inal ar beit en zu veröffent» lichen. Kann man ihre Berichte aber noch in so und so viel anderen Blättern auS der nächsten Nachbarschaft lesen, bann
erlahmt daS Interesse der Abonnenten einer bestimmten Zeitung an dieser ganz wesentlich. Tenn gerade die Menge der Cngmalarbeiten macht erst em Blatt lesenswert. Keine ernsthafte Zeitung wird sich dazu hergeben, statt selbständiger Berichte einen sog. Waschzettel zu drucken; jede ernsthafte Zeitung wird es vielmehr mit aller Entschiedenheit ablehnen, daS Beispiel jener Käseblätter nachzuahmen, die ohne Wahl und Qual alle bie Waschzettel wiebergeben, die ihnen von großuädtijchen ZeltungsbureauS, oft sogar schon in gegossenen Platten geliefert werden, so daß ihnen nicht« anderes zu tun übrig bleibt, als daS nötige Papier dazu zu liefern und die Platten durch tue Maschine laufen zu lassen. Bei solchen Blättchen tst von geistiger redaktioneller Arbeit überhaupt nicht die Rede. ES giebt aber doch eine Hc^nd voll Blätter in Heffen, die sich mit diesen Wurstblättchen nun und nimmer werden auf die gleiche niedrige Stufe stellen taffen.
Wie aber denken sich bann weiter bie Herren die Frage der Revision der offiziellen Berichte, bie Zulässigkeit bet Korrekturen? Ist ein Bericht wirklich dbjefho — unb gerate die absolute Objektivität streben doch die Herren ihrer Behauptung nach an —, der von den Rednern nach den Verhandlungen gründlich überarbeitet worden ist? Oder sollen die Berichte überhaupt nicht abgeändert werden, sondern baS wörtliche Stenogramm bringen? DaS werden bie Zeitungen nie unb nimmer tun, benn fie müßten alSbann ihren Umfang um bas Zehnfache vergrößern nur um bet schönen Augen der gekränkten Herren Abgeorbneten willen, unb außer im hefflschen Lanbtage passiert auch noch manches anbere in bet Welt, worüber bie Zeitungen ihre Leset zu orientieren bie Pflicht habe. Vielleicht stellen sich bie Herren bie Sache so vor, baß bie Anfertiget ber offiziellen Berichte bie Ver- hanblungen nicht Wort für Wort nachzuschreiben hätten, sonbern nur bas Wesentliche barauS, bieseS aber wortgetreu aufzunehmen. Das geht aber auf keinen Fall; bie offiziellen Berichterstatter hätten natürlich, wie bie amtlichen Stenographen, Wort für Wort bie Verhanblungen zu fixieren; nie dürfte ihnen gestattet werden, nach Gutdünken auSzulesen, waS sie für wichtig, für aufnahmewürdig erachten. Stenogramme hätten aber auch für die Herren Abgeordneten ihre Schattenseite. Diancher würde jedenfalls durch sie unverdient in den Verdacht eines recht schlechten Stilisten kommen; denn ein Stenogramm gibt auch die stilistischen, ja selbst bie grammatikalischen Fehler roieber. Da ist nachher eine Korrektur unerläßlich. Welche Grenzen soll sie aber haben? Wie weit sollen Aenberungen gestattet sein? Wirb nicht mancher versuchen, in bie Stenogramme baS hinemzuflechten, was er hat sagentzw ollen, aber nicht gesagt hat? Und wäre eS nicht bester für die Nachwelt, wenn ihr nicht jede Rede in unserem Parlamente im Wortlaute erhalten bliebe?
Wir glauben, nach diesen Darlegungen wird dieser oder jener der Herren Abgeordneten, der vielleicht den Antrag bereit» mitunterschrieben hat, jede Patenschaft deS Krnbe» ablehnen, nachbern hier in kurzen Umrissen nur gezeigt worben ist, was für em Wechselbalg eS wäre. Wir halten es für baS einzig Richtige, bem Anträge nicht erst noch ein Begräbnis in einer Kommission zu bereuen, sonbern ihn einfach gar nicht baS HauS gelangen zu lasten, benn eS wird nach biefen Ausführungen schon, benen wir eventuell schärfere» Geschütz folgen lasten müßten, jebermann wohl emsehen, baß
Feuilleton.
W. Von ber Frankfurter Oper. DaS Gastgeschenk beS Herrn Theobor Bertram unb bes Frl. Emmy Destinn, bie am Samstag im .Don Juan' auftraten, hatte so reichen Anklang gefunben, baß baS Opernhaus bicht gefüllt war. Bertram, einer ber berühmtesten Darsteller bes Titelhelben ber herrlichsten Mozart'schen Oper, war stimmlich vorzüglich aufgelegt unb entfesselte lebhafteste^BeifaUSstürme. ©einem Sange ist ein hinreißenber prickelnber Schwung eigen, durch ben aUerbingS bisweilen bie Klarheit em wenig zu kurz kommt. Gewaltig ist bie Kraft unb blenbenb ber Schmelz feiner Stimme, von imponirenber Intensität ihr Ausdruck, ohne überflüjfige Sforzanbi. Im Duett „Reich nur bie Hand mein Leben', im Stäubchen, sowie in anberen SoliS, nicht weniger in ben Ensemblesätzen kamen bie stimmlichen und gesanglichen Vorzüge zu glänzendster Wirkung. Bei ben Secco-Rezitctiven zeigte biejer Don Juan eine bewundernswerte Gewandtheit, vor allem war ihre leichte Flüssigkeit wohltuend. Sein Spiel ist lebendig unb situationsgerecht, feine Allüren geschmeidig, seine Ironie scharf ohne Aufdringlichkeit, fern Uebcrmut ohne abstoßende Frivolität. Er gab durchaus die rechte ritterliche Bühnen-Eleganz und zeigte das Siegesbewiißtsein und die unoersiegliche Lust, zu leben unb zu heben, das den Mozart'schen Helden zu einer auch kulturhistorisch unsterblichen Figur gemacht hat. Kurz, man beobachtete volles Aufgehen des Künstlers in ben Eharakter deS Kunstwerkes im reinen Stil unb bem vornehmen Geschmack bet ausübenden Kunst gemäß, die sich von Uebertreibungen und starkem Farbenaustrag fernhält. Als Donna Anna offenbarte Frl. Destinn eine intensive dramatische Glut und größte gesangliche Gewistenhaftigkeit. Mit dem wundervollen Metall ihrer "Stimme schuf sie eine Tonleistung von erschütternder Gewalt, die trotzdem meist von makelloser Schönheit blieb
und sehr selten nur jenes Ebenmaß gefährdete, wie efl ber Kunstgesang erforbert. Der Deklamation setzte sie bie wirk» samsten Lichter auf, nur bie Vokalisation war nicht immer ganz klar. Nötig wäre vielleicht auch bisweilen eine feinere Nüancierung beS Vortrages. Die schwierigen Pastagen aber, die Synkopen unb bie Koloratur behanbelte sie mit staunenswerter Geschicklichkeit. Die Donna Elvira beS Frl. Hernie, bie einst in Leipzig bie Zerlrne zu singen pflegte, stand Frl. Destinn an schmerzlicher Innigkeit kaum nach. Dem Ottavio kam ber markige Stimmklang beS Herrn Tijssen nicht mmber zu statten, wie ferne Schulung unb feine feine musikalische Vortragsweise. Herr Reich als Leporello eiferte m Bezug auf Beweglichkeit im Spiel unb Sprechgesang feinem Gebieter rühmlich nach unb ließ efl auch nicht an behaglichem Humor fehlen. Sehr zierlich, boch ganz ohne Ziererei gab Frau Schacko bie Zerlrne. Der Masetto defl Herrn Brinkmann erfreute burch angenehmen Gesang unb war in ber Darstellung sicher und gefällig, wenn vielleicht auch nicht berb genug. Ten Komtur sang Herr Greef roürbig. Tafl Orchester befleißigte sich einer Diskretion, bie fast an bie berühmten »Ton Giovanni'-Aufführungen vor sieben Jahren im kleinen Münchener Resibenztheater erinnerte.
Griechisch-deutsches Schulwörterbuch, mit tefonberer Berücksichtigung der Etymologie, versaßt von Professor Dr. Hermann Menge, königlichem Gym- nafialbirettor a. D. Lieferung 1 (A—ixo/pipio. Xll. 1—bO S. gr. Lexikon-Formal, 75 Pf. Lan^..,-,..^.s^e Verlagsbuchhandlung (Prof. G. Langr-nscheidl-, Berlin 11. Das vorliegende, in b Lieferungen erscheinende Werk ist dazu bestimmt, sowohl einem großen Teile der Lehrerwelt eine hoffentlich Nicht unwilltommene Gabe zu bieten, als audj den Schülern unserer Gymnasien bei der Lektüre gute Dienste zu leisten. Lein Titel Schulwörterbuch ioll fid) demnach nicht auf den Sinn von „Schülerwöri-'-.- buch" beschränken, sondern daraus Hinweisen, twy0 es den
Bedürfnissen unserer höheren Schuten überhaupt zu bienen beabsichtigt. Die Langenichecktsche Verlagsbuchhandlung, die seit mehr als 30 Jahren die Herstellung von Wörterbüchern als Spezialtüät pflegt, nimmt auf diesem Gebiete bie erste Stelle ein. Ihre Erzeugnisse werden von kompetenten Fachmännern stets als bahnbrechend und mustergiltig begrüßt. So kann auch diesem neuesten Erzeugnisse das Hauses nur das höchste Lob gespendet werden, namentlich verdient Nachstehendes herovrgeyoben zu werden:
Die 9Tbftammung der Wörter ist in einem Umfange und mit einer Gründlichkeit behandelt, wie man es bisher noch in keinem Schulbuche gewohnt gewesen ist. Allen, die sich dem so wichtigen und intereffauten Studium bet griechischen Etymologie widmen wollen, wird hier ein Prak- tischcs, zum Naa,schlagen besonders geeignetes hüssbuch geboten. Daß bie neue deutsche Rechtschreibung von 1903 durchweg angewendel worden ist, sei nebenbei ermähnt. Wichtiger ist, baß ber ganze Stoss in einem Alphabete gegeben worden ist, so daß der Benutzer nicht nötig hat, bei bem Aussuchen von Eigennamen, Berbalsormen rc. an verschiedenen Stellen nachz^schlagen. Daß ferner auf die typographische Ausstattung sowie auf die übersichtliche Anordnung der längeren Anitel, insbesondere auf die sorgfältige Unterscheidung dec Bedeutungen besondere Sorg- lalt verwendet werden würde, war bei einem Langen- Icheidtschcn ur^ugnine oviauszusetzen. Schließlich fei noch erwähnt, daß bie abweichenden Nominal- und Berbal- sorrnen überall 6oll|iänbig und übersichtlich angegeben, Dafj über das Vorkommen der Wörter in ben einzelnen Dialekten und Zeitaltern, wo es nötig war, bie erfurber- liuj.n Angaben gemacht worben find. Tie Auswahl bes Lvortscha^.s ist btrarrig erfolgt, daß das griechisch-deutsche Schultvörterbuch nidjt nur alle Spezialworterbucyer erse^st, sondern auch eine Präparation zu alten griechischen Lese- bucyern und Anthologien bildet, soweit sie an schulen im ü^bxaud) sind. Dem Ericheinen ber folgenben Lieferungen, die :n kurzen Zwischenräumen erfolgen sollen, kann mit Interesse entgegengesehen werben


