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6.4.1903 Erstes Blatt
 
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Montag 6. April 1903

Nr. 81

153. Jahrgang

(Z-rftes Blatt

Aom KLa.Kau

;ar nicht schlief. Die Botschafter Oesterreich-UngarnS, Ruß- ands und Englands wohnten dem Salomlik bei und wurden

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Amtes mit könnte."

eine derartige Verquickung eines öfjentlichen einem Privatunternehmen geduldet werden

Bekanntmachung.

Nm 31. Mürz L IS. rourbc em braun-grait-gescheckter, anscheinend wertvoller Jagdhund in den hiesigen Anlagen ein- gefangen. Der Eigentümer desselben beliebe seine Ansprüche alsbald bei unS gellend zu machen.

Gießen, den 6. April 1908.

GroßherzoglicheS Polizeiamt Gießen.

Hechler.

siaes Blatt:Diese Personal-Union zlvisc1)en dem Stadt- Oberhaupt und einem industriellen Unternehmen muß das größte Befremden erregen, da die Interessen des bett, diesigen Unternehmens und der Stadt naturnolwendig yäufig kollidieren. Man erwartet von dem neuen Re­gierungspräsidenten, daß er sein Veto einlegen wird. Herr von Brandenstein hatte dies für sich in bestimmte Aussicht gestellt. In der Bürgerjchajt würde man es nicht ver­stehen, wie -------- ma

Aus Htaöt uni) Juni).

Gießen, am 6. April 1903.

Personalien. Ernannt wurde der Oberlehrer zu Dieburg, Geißler, zum Oberlehrer an dem Schullehrer- Seminar zu Alzen S. König!. Hoh. der Großherzog haben verliehen: das Komtuikreuz 1. Klasse des Verdienstordens VhilippS des Großmütigen dem Generalmajor EhaleS de Beaulieu, jeuher Kommandeur der 25. Feldart.-Brigade;

Wahl-Bewegung.

fe. Im Wahlkreise Höchsl-Homburg-Usingen stellen die Nationalliberalen den Geh. Justizral Ri eße r in Berlin als RelchStagSkandidaten auf. Rießer ift geborener Frankfurter und gehört der Darmstädter Bank an.

TieFrkf. Ztg." meldet aus Konstantinopel: Bei der Selamlikseter herrschte unter Zuschauern und Truppen eine 'sichtbare Aufregung. Allgemein fiel daSsehrmüdeAus- ehen des Sultans auf, der die Unten Nächte fast aar nicht schlief. Die Botschafter Oesterreich-UngarnS, Ruß-

Deutsches Deich.

Berlin, 5. April. Admiral ä la suite von 5 Marinen ist Kaiser Wilhelm nach seiner Ernenn- ung zum Ehrcnadmiral der dänischen Flotte. 1888 trat der Kaiser in die Stellung ä la suite der schwedischen und norwegischen Marine und zwar, als König Oskar IL ge­legentlich der Taufe des Prinzen Oskar in Berlin weilte. Leim ersten Besuche in England ernannte die Königin den Kaiser zumAdmiral of the sleet" und tm August 180/ wurde Kaiser Wilhelm Admiral ä la suite der ruuuchen Marine. . n.

Soweit die Reisedispofitumen de- Kat,er^ sest- ftehen, trifft er am 3. Juni gegen 7 Uhr abends m tf ranl, furt zum Sänger fest ein, um gleich vom Hauptbahnhof zur Ringerhalle zu fahren. Tie Knegervereine werden Spalier bilden. ,..

Heute fand im Geschäftsgebaude des preug. Abge- ordnetenhauses unter dem Vorsitz des Ministers für Handel

hierauf in Audienz empfangen.

Zar Nikolaus sandte dem schwer verletzten russischen Konsul in Mttrowitza ein Telegramm, worin er ibm dankt, ihn zu seiner ausgezeichneten mutigen Haltung be­glückwünscht uiü) die Hofinung aus seine baldiae Genesung aussvricht. Der Soldat Jbrabim, welcher den Konsul Schtscherbtna verwundete, wurde vom Kriegsgericht in Milrowitza au 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Der Ausstand der Albanesen ist nunmehr allgemein. Cie haben in einer Versammlung beschlossen, die bei Mitro- witza Gefallenen blutig zu rachem Die bei Uesküb über den Wardarfluß führende Eisenbahnbrücke wurde von den Alba- sen gesprengt und die Telegraphenleitung zerstört. Die Petersburger Blätter fangen an, wegen d«S Attentates auf den russischen Konsul einen scharfen Ton gegen die Türkei anzuschlagen. Die w9torooic Wremja" erklärt, die Türken müßten bedenken, daß die Bevorzugung der Albanesen nicht mehr geduldet werden könne. Dieyrowosti" ver­tritt die Ansicht wenn die Türkei nicht imstande sei, die Albanesen zu bändigen, so mutzten Rußland und Oester­reich-Ungarn die Sache in die Hand nehmen. Die übrigen angesehenen Blätter vertreten denselben Standpunkt. Die Verwendung von mehreren Zentnern Dynamit beim letzten Attentat läßt daraus schließen, daß die Revolutionäre aber große Sprengmittel-Quantitäten ver­fügen. Auch die Eisenbahnlinie Saloniki-^Monastir wird von den Revolutionären bedroht. Zur Bewachung sämt-

Ausland.

Madrid, 5. April. Gestern nachmittag wurde nach dem Wagen, in dem der kommandierende General der Provinz saß, mit Steinen geworfen, weil man glaubte, es säße ein Minister darin. Die Unruhen werden un­aufhörlich fortgesetzt. Es kam noch zu vereinzelten Zu­sammenstößen zwischen der Polizei und den Studenten, wobei einige Schüsse fielen. Die Studenten rissen den Zaun eines Neubaues ein, und bewaffneten sich mit Ziegel­steinen. Die Polizei griff daraus die Studenten an. Stach den amtlichen Feststellungen ist bei den Unruhen eine Person getütet worden, zahlreiche andere wurden ver­letzt. Nach privaten Berichten ist indes die Zahl der Ge­töteten vier. Die für gestern abend einberufenen Ver­sammlungen wurden polizeilich unteisagt.

Rom, 5. April. Der Papst empfing gestern 22, meist deutsche, Journalisten. Redakteur Grimann hielt eme Ansprache und überreichte dem Papst wertvolle Ge­schenke.

Wien, 4. April. Dr. Karl Lueger wurde heute mit 124 von 145 Stimmen wieder zum Bürgermeister oonWien gewählt. Die Liberalen gaben leere Stimm­zettel ab. Lueger wies in seiner Dankesrede auf die Erfolge der ck>risrlich-sozialen Partei hin und erklärte, er sei Agitator und werde Agitator bleiben.

Peking, 4. April. Der Kaiser und die Kaiserin-Re­gentin empfingen gestern den Prinzen Rupprecht und den Prinzen Georg von Bayern.

Newyork, 4. April. Der englische Botschafter Her- bert teilte namens der Alliierten dem amerikanischen Ge­sandten Bowen mit, daß, falls das Schiedsgericht die Be­rechtigung der Vorzugs-Forderung der Dlokademächte ver­neine, es die Frage entscheiden solle, ob Venezuela die Blockadekosten zu zahlen habe.

Milwaukee, 4. April. Präsident Roosevelt be­suchte am 3. d. M. den hiesigen deutschen Klub, wo er feier­lich empfangen wurde. Auf einen vom Vorsitzenden des Klubs ausgidrachten Tcinkspruch erwiderte Präsident Roosevelt nut einer Ansprache, in der er erklärte, es sei sein Ziel, den Frieden im Jnlande und Auslande auf­recht zu erhalten. In einer Rede, in der er die Bezieh- ungen der Unionstaaten zu Kuba erläuterte, kam der Präsi- dent auf die Zolltariffrage zu sprechen und sagte, die Regierung der llnronstaaten, welche die Interessen aller Bevölkerungsklassen wahrzunehmen habe, könne es nicht für ratsam halten, das bestehende System aufzuheben. Es müsse ihr Ziel fein, die Schutzzollpolitik auf- rechrzuerhalten, wobei aber, wenn es notwendig sei, einzelne Zollsätze abgeändert werden könnten. Tie Unionftaaten müßten, wenn die Umstände es fordern, ihren Zolltarif ändern. Amerika stehe in der ersten Reihe bei dem internationalen industrietten Wettbewerb und dürfe nicht durch einen Akt der Torheit feine Stellung, die cs sich im Triumph errungen habe, preisgcben.

kicher europäischen Linien in der Türkei sind gegen 7000 Mann erforderlich Der größte Teil der Reisenden, welche ^ioiistanlinopel verlassen, wählen jetzt den Seeweg nach dem europäischen Constanza.

Ter serbische Kriegsininister hat an alle Militärbehörden öen Befehl erteilt, .adle Vorbereitungen für eine Dlobili- sierung der ganzen Armee zu treffen.

TerÄbln. Ztg." wird aus Ltonstantinopel gemeldet: Ein Reisender, der Gelegenheit hatte, einige an der bulga­rischen Grenze liegende türkische Gebiete zu besuchen, schil­dert den Zustand der Grenzbeoölkerung. Die Türken haben jedes Dors besetzt und schicken häufig Streifpatrouillen in Stärke von etwa 50 Mann aus, welche aus Nyzam-Truppen, sowohl Infanterie wie Reiterei bestehen, und zwischen den Dörfern die Verbindung aufrecht erhalleii. Baschibozuks sind nicht beteiligt. Die christlichen Dörfer sind anscheinend ganz ruhig. Die Bewohner gehen ihren Geschäften nach und feinen zu den Türken in guten Beziehungen zu stehen. Während der 'Nacht ziehen die Türken die Euizelposten ein. Die verschiedenen Nachrichten von der Beschädigung der Bahn Saloniki-Degedaghatsch, sowie das für die Türken ungünstige Gefecht bei iDdjrtba, wo über 3000 Aufständische sich an gesammelt Haden sollen, ferner die Nachrichten, daß die Arnauteu lärmeiide Vetsamnilungen in Jspek und Tjakowa obhallen, haben an amtlicher türkischer Stelle einen nieder- schlagenden Eindruck hervorgerufen.

In Belgrad gärt es auch höchst bedenklich Eine Ver­sammlung von Handlungsgehilfen, in der gegen die .Ver­fügung der Polizeidehöroe, daß die Handlungsgehilfen, wie alle anderen Bediensteten, Dienstbücher bei sich zu führen haben, Einspruch erleben werden sollte, wurde polizeilich ausgelöst, i^s kam zu einem Zusammenstoß mit Den Gen­darmen, die von den Waffen Gebrauch machten und eine einige hundert Köpfe zählende Menge, der fich etwa 50 Hochfchuler angeschlossen hatten, auseinander trieben; mehrere Personen wurden hierbei verwundet. Am gestrigen Sonntag wiederholten sich Die Kundgebungen. Zwei Schwa­dronen Kavallerie gaig.n gegen oie R. h fi^r.r iwr und gab n angesichts Der heraussorderiwen Haltung der Studenten mehrere Salven ab. Die Zahl der Verwundeten i|t un­bekannt.

das Komturkreuz 2. Klasse desselben Ordens dem Obersten von Werder, Ehef befl GeneralstadeS des 18. Armeekorps, seither Kommandeur dcS 1. Großh. Drag.-RegtS. (Garde- Drag.-ReglS.) dir. 23; das Ritterkreuz 1. Klasse desselben OrdenS dem Major z. D. und BezirkSofftzier beim Land­wehr-Bezirk Mainz, Frhr. von Houwald, seither Platz- major der Festung Mainz, dem Tlajot Praül im 2. Ober- Elsässischen Infanterie-Regiment Nr. 171, seither Hauptmann im Jnfanterie-Leib-Regnnent Großherzogin (3. Großh. Hess.) 9lr. 117, dem Hauptmann und Lehrer an der Kriegsschule in Danzig von Schrader, seither Batteriechef im 2. Feld- artiUerle-Regiinent Nr. 61, und Dem Hauptmann und Korn- pagniechef im 1. Kurhcssischen Infanterie-Regiment Nr. 81 von Hanstein, seither un Jnfantene-Regiement Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116; daS Ritterkreuz 2. Klasse desselben OrdenS dem Oberleutnant beim FestungS- gefangniS Rastatt Girfchner, seither im b. Infanterie-Regi­ment Nr. 168, und dein Oberleutnant Edler von der Planitz im Feldartillerie-Reglmcnt Generalfeldmarschall Graf Waldersee (SchleSw.) Nr. 9, seither im 1. Fcldarlillerie- Regnnent Nr. 2b (Großh. Att.-KorpS).

"Tagesordnung fuc dieSitznng Der ©tobt* verordneten-Versammlung Mittwoch, den 8. Apr. 1903, nachmittags 4 Uhr. 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des Joh. Gg. Pfaff für die Ecke Eredner- und Hillebrand- straße; hier: Dispens. 3. Desgl. des H. Winn f. d. Ecke Ricgelpfad und Querstraße. 4. TcSgl. des A. Rahnefeld f. d. Schanzenstraße. 5. Tesgl. der Gebrüder Zutt f. d. Steinstraße; hier: Dispens. 6. Desgl. des A. Scheppel- mann f. d. Gr. Steimveg; hier: Dispens. 7. Desgl. des Karl Becker f. D. Schisfenbergerweg; hier: Dispens. 8. Tesgl. des Karl Müller f. D. Plockstrage. 9. Desgl. des Batth. Keil von Hcuck-Lthetm f. d. Straße Gicßen-Heuchelheim. 10.Das> Turmhaus am Brand; hier: Herrick)tung eines Tach- zimmers. 11. Unterhaltung der Anlagen vor dem Uni* oersitätsgebäude. 12. Gesuch des FriedbofsausseherS Sier um pachtweise Ueberlafjung eines Stück Landes beim neuen Friedhof. 13. Antrag der Arbeitnehmerbeisitzer des Ge­werbegerichts wegen Teilnahme eines Beisitzers an dem, am 11. und 12. September 1003 in Dresden stattfindcnden Verbandslag. 14. Revision der Rechnung der Stadt Gießen für 19U0/01; hier: Bemerkung 14 und 38. 15. Vergebung /von Sielbauarbeiten. 16. Gesuch des Rud. Trescher und Herm. Schrödel von Frankfurt a. M. um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Bergstraße 20. 17. Desgl. des Karl Hartmann im Hause An den Bahnhöfen 71. 18. DeSgt. des Paul Drexelius aus Dortmund im Hause Walltorstr. 24. 19. Desgl. des Wilhelm Lomes im Hause Sonnenstraße 29. 20. Desgl. des Johs. Seeger im Hause Neuenbäue 6. 21. DeSgl. des Georg Kraft f. d. Frankfurterstraße 83. 22. Desgl. des Wilh. Wagner im Hause Bahnhofstraße 31. 23. Desgl. dcS Gg. Korndörfer im Hanke Grünbergerstr. 117.

-- EinHund ein gefangen. Wie aus der Bekannt­machung des Polizeiamts am Kopf unseres Blattes er­sichtlich ist, ist am 31. März ein anscheinend wertvoller Jagdhund in den Anlagen eingefangen worden, dessen Eigentümer z. Zt. noch unbekannt ift Vielleicht tragen diese Zeilen zur Ermittelung desselben bei.

* D ie Gemälde-AuSstellung am Brand roirt nunmehr von Mittwoch an wieder geöffnet fein. Der Aus­stellung sind außer den schon erwähnten Kunstwerken noch einige Radierungen und Handzeichnnngen von Ernst Haymann, Ludw. Richter, Schnorr von Earolsfeld, Ph. Beith, ferner Aquarelle von F. Preller d. A. und K. Brauer beigefflgl worden. Tie diesmalige Ausstellung ist eine der inter­essantesten, Die der Kunftverein jemals aufzuweisen hatte.

(!) Sängertag. Auf dem am Sonntag hier im Postkeller" abgehaltenen Sängertag desLahntal- Sängerbundes" begrüßte der Bundesoor sitzende Schneider-Marburg die zahlreich Erschienenen mit einer herzlichen Ansprache,die mit dem Losungswort:Einig im Lied, treu im Gemüt!" schloß. Hierauf wurde Storch- Butzbach zum Schriftführer ernannt Vertreten waren sämtliche Bundesvereine und zwar:Orpheus"-Butzdach, ,^Liederkranz"-Tillendurg,Bauer scher Gesangverein",Ge­mütlichkeit", Harmonie" undHciterkeit"-Gießen,Män- nergesangverein"-Grünbcrg,Cäcilia"-Lich,Frohsinn"- Londorf, Wieder! ranz" und ,^Licdertafel"-Marburg, .Liederkranz" - Weilburg undMännergesangverein"- Wetzlar. Tas vom Bundesvorsitzenden verlesene Protokoll berichtet über das 1904 in Grünberg stattfindende Bundes- fest, Wertung der Gesänge, Erteilung von Tiplomen für 25 jährige Bundeszugeyöngkeit an die Mitglieder Wind hack und Rosenbaum u. v. a. Tas verzinslich angelegte Bundes­vermögen beträgt 746 Mark. Tie in Gemeinschaft des Bnndesoorsitzenden mit einer Kommis.ion ausgearbeiteten neuen Satzungen, wobei die §§ 38 gegen früher eine wesentliche Aenderung erfuhren, fanden Annahme. Jedem Mitglied ist ein Exemplar einzuhändigen. Vom Festort muß eine Festschrift verfaßt und zu einem mäßigen Preise an die Mitglieder abgegeben werden. Zum Bundes­organ wurde dieSängerhalte" bestimmt. Die Geschäfte des Bundes werden jetzt nicht mehr durch den Vorort, sondern durch einen Vorstand geführt, bestehend aus dem Dor/chenden S ch n e i d e r - Marourg, dessen Stellvertreter Storch-Butzbach, sowie dem Schriftführer Petri-Mar­burg. Tie Wahl der Beisitzer bleibt den Bundesvereincn überlassen. Tem BundesoereinLrpheus"-Butzbach wurde mit anerkennenden Worten für 40 jährige gewissenhafte Kassenfuhrung wiederum dieselbe Übertranen. Zum ge- mei"sa^»ftlichen ag auf tem nächsten BundeSfest wer­den als Ehor mit OrchesterTas deutsche Lied" von 2lbt, als o capella-Ehöre:Der hat Tich Tu schöner Wald"

und Gewerbe eine Konferenz über die zur Bekämpf­ung der Wurmkrankheit in dem Oberbergamts- bezirke Dortmund zu treffenden Maßnahmen statt. Die Verhandlungen, an denen außer den Kommissaren dcS Handels- und Kultusministers eine größere Anzahl von Medizinal- und Bergdeamlen, Aerzten, Bergwerksbesitzern, Bergleuten usw. teilnahmen, waren sehr eingehend; sie werden voraussichtlich zu einer Reihe behördlicher und sonstiger Maßregeln Anlaß geben, die als geeignet er­scheinen zur wirksamen Bekampftina der Krankheit.

Der Plan der Stadt Berlin zur Durchführung deS wettausgreisenden Bau-Projektes eine Anleihe von 228 Millionen Mark aufzunehmen, hat vorläufig die Genehmigung der Regierung nicht gesunden. Es wurden von der Stadt Erklärungen über verschiedene Punkte des «Inleiheplanes und der Finanzlage Der Stadt verlangt.

Han nover, 5. April. Stadtdirektor (ein Titel, der soviel wie Oberbürgermeister" bedeutet) Tramm, der mit ccl 25 000 Marl besoldet ist, wurde in der Ge­neralversammlung der Continental-Laoutchouc- und Gutia- percha-Eompagnie zum Mitgliede des Aufsichts­rat s gewählt, womit eine jährliche Dividende von ca. 60 000 Mark perbunden ift Dazu schreibt ein hie-

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