s
Zweites Blatt.
153. Jahrgang
TES8SSE
Nie heutige Nummer umfaßt 8 Seiten
Dienstag 6. Januar 1908
Gchnlstratz« 7.
Hbteffe für Depeschen: «nzetger Gießen.
Fernsprrchanschluß Nr. 61.
Ministerpräsident a. D. Sagasta f.
Der erst vor kurzem von der Leitung der Staatsgeschäfte Spaniens zurückgekehrte langjährige spanische Ministerpräsident Sagssta ist gestern abend nach kurzer Krankheit gestorben. Mit ihm ist einer derjenigen Politiker aus dem Leben geschieden, die seit einem vollen Menschenleben dem ganzen Staatsleben Spaniens den Stempel ihrer Persönlichkeit aufgedrückt haben. Praxades Mateo Sagasta hat ein Alter von über 75 Jahren erreicht. Er war am 21. Juli 1887 in Torecilla en Cameros geboren und studierte Physik und Mathematik. Dann wurde er Ingenieur und trat gleichzeitig auch in das politische Leben em. Im Jahre 1854 wählte ihn die Provinz Zamora in die konstituierenden Cortes. Zwei Jahre später mußte er wegen Beteiligung an einem Aufstande nach Frankreich fliehen; nach der Amnestie kehrte er zurück und wurde Professor an der Ingenieurschule in Madrid. Er wurde wieder in die Corres gewählt und gehörte dort der progressisuschen Partei cm, deren Organ,
Die Lage in Venezuela
ist und bleibt verworren und verschwommen. Es liegt auch heute keinerlei Nachricht über die weitere Entwickelung der Sache nach der politischen Seite hin vor. Dagegen wird vom Kriegsschauplatz selber berichtet: Nach einer Meldung des Commodore Scheder vom 4. ds. aus Curayao sind am 3. Januar 15 größere venezolanische Segelschiffe in den Lagunen von Puerto Cabello durch die deutschen Streitkräfte genommen worden. Sie werden durch das Schulschiff Siosch und Restaurador nach Los Roques geschleppt und dort überwacht werden. Sonst ist nichts Neues in Puerto Cabello passiert.
Zur Verstärkung der deutschen Seemacht hat, wie au4 Kiel berichtet wird, gestern der Kreuzer Sperber die Ausreise nach Venezuela angetreten.
zu verschwinden, uud er antwortete, nicht als girrenbex Seladon, sondern wie die Oberhvfmersterm bestätigt, mit der Frage: „Und was soll ich beginnen, wenn ich von Hose weggeschtckt werde, da ich nicht die Mittel habe; es gehört ein großes Kapital dazu, wenn man einige Zeit bei Hof opulent zu leben gewohnt ist, und nun im Ausland ohne Erwerb sein Dasein zu vollbringen." — Mit anderen Worten, Andrö Giron wollte sich den Weg von den kronprinzlichen Gemächern zum Bahnhof mit Goto pflastern lassen.
Auch später schob Giron ferne Person in den Vordergrund, und mutete es im Besitz, des Einflusses aus die Kronprinzessin dem Erzherzog Josef und dem Großherzog vorl Toskana zu, daß mit ihm über die Rückkehr oet Kronprinzessin verhandelt werden solle. Dafür sind ebenfalls Belege vorhanden. Der Großherzog von Toskana wird keinen Schritt unternehmen, um die getane Aeußer- ung von Seite der Geschwister, sowie Andre abzuwehrem sondern überläßt es jedem, sich ein Urteil darüber selbst zu bilden, ob Eltern nicht ihre Pflicht tun müssen, eine Tochter von einem so folgenschweren Schritt abzuhalten. Dies ist von Seite des Großherzogs, sowie des Kaisers Franz Josef in überreichem Maße geschehen.
Der Geliebte der Kronprinzessin bildet sich immer mehr zu einer komischen Figur heraus. Einer Privat- Meldung aus Genf zufolge lehnte Giron das Anerbieten eines Leipziger Chantant ab, gegen eine große Monatsgage allabendlich vor dem Publikum zu erscheinen. Die Prinzessin und Giron bleiben dabei, sobald wie möglich' in Paris Wohnsitz zu nehmen, wo Giron literarisch tätig sein und sich so eine Existenz gründen will. — Was sich doch der 23 jährige Herr Giron nur für Begrisse vom Beruf und den Ernlünften eines Schriftstellers macht!
erf*etwt auferr Sonntag«.
Dem Gießener Anzeiger «erden im Wechsel mit dem besuchen Landwirt die Siebener Familie in blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck a. Verlag der Brüh l 'scheu Univers.-Buch- u. Stern- druckerei (Pietsch Erbens Redaktion, Expedition
Air Krooprinzcsfin von Sachse».
Die Würfel kommen ins Rollen. Wie das amtliche ^Dresdener Journal" meldet, wurde der deutsche Konsul in Genf durch Vermittelung des Auswärtigen Amtes ermächtigt, der Lronprinzessin von Sachsen die Klageschrift im Prozesse mit dem Kronprinzen an Ort und Stelle in Gens zuzustellen. Inzwischen ist auch der sächsische Prozeßbevollmächtigte der Kronprinzessin Justizrat Dr. Emil Körner nach Genf gereist, um mit dem Advokaten Lachenal, der dem Vernehmen nach die Geschäfte der Lronprinzessin führt, zu verhandeln.
Einer großen Anzahl von Märchen aller Art, die über M Eheleven des Kronprinzenpaares verbreitet wurden, hat die Kronprinzessin jetzt selber ein Ende gemacht. Dieselbe soll einem Berichterstatter der Wiener „Zeit" in einer Untreretamg erklärt haben: Es giebt dort am sächsischen Hofe Leute, die mehr zu sagen haben, als mein Mann. Mein Mann aber hat muh nie mißhandelt. Mein Mann ist immer gut zu mir gewesen. In seiner Weise freilich, und er kann wahrhaftig nichts dafür, daß diese Art für mich verletzend und kaum erträglich ist. Daß er mich betrogen hätte rc., das ist alles nicht wahr. Mein Mann und mich betrügen? Der Gedanke schon muß jedem komisch fein, der ihn kennt. Ihm sind die Frauen nichts. . Mein Mann liebt die Jagd. Mein Ällmn liebt das Mllitär. Und sonst ist er sehr fromm. Wissenschaft und Künste, Musik, Theater, Literatur, das sind ihm gefahrvolle Gebiete. Als Priesterzögling hat er auf meine Vorliebe zu diesen Dingen immer wie auf eine gefährliche und sündhafte Neigung geblickt. Für mich waren das unhaltbare Zustande. In einem Hause, in dem Jesuiten unumschränkt gebieten, darf nicht gelacht werden, am wenigsten über Dinge, die mir lächerlich sind. Auch ohne, daß man von seinem Gatten geschlagen wird, kann man unglücklich verheiratet sein. Eine Frau wie ich, verträgt es eben nicht. Eine Frau wie ich, muß ihren Mann lieben. Das ist einer Natur wie der meinigen einfach Lebensbedingung. Sonst erscheint mir alles verlogen, haltlos itnb ohne Zweck. Wir aber, wir PrinAssinnen, wir werden ja zur Ebe fommanbiert. Daft ihr Mann sie liebte, gebe sie | zu, aber unbeholfen, linkisch derb, für sie nicht passend; ein braver Mensch (ei er und ein guter Mensch, und er liebe sie heute noch.
Auf die Einwendung, daß sie doch vielleicht all- mahlick) die Personen am sächsischen Hofe hatte gewinnen können, erwiderte die Kronprinzessin: In den ersten zwei, drei Jahren habe ich es angestrebt. Jetzt aber sage ich nach einem langen, bitteren Kampfe, nach zahllosen Enttäuschungen und nach vielen durchweinten Nachten: diese Menschen sind nicht zu gewinnen. Diese Menschen find zu erstarrt, verschlossen, versteift, und weder durch oen Geist noch durch die Seele vermag man eS, ihnen Wärme einzuflößen. Mein Mann war mir ergeben. Mein Marm war auch meinen Wünschen gefügig. Aber er war selbst schwach und selbst machtlos, und ihm selbst war der Gehorsam so tief eingeprägt, daß er nicht einmal gegen den Hofstaat etwas auszurichten vermochte. Ich habe ihm oft gesagt, gerade in der letzten Zeit: Befreie mich von dieser Oberhoftneisterin! Ich mag sie nicht! Sprich doch ein Wort. Laß es dir nicht gefallen. Sag, daß du willst, daß man sie wegschickt. Er versprach es. Dann aber kam er wieder und bat mich um Geduld; und das Ende war, daß er mir sagte: „Da ist nichts zu machen." In der liebreichsten Weise habe ich mich um meine- Verwandten bemüht. Vergebens. Wie an verriegelten Pforten prallte alles von ihnen ab. Noch mehr. Ich spürte, daß man sich vor mir verriegle. (Daß sie sich durch ihre Lebhaftigkeit Strafen zugezogen habe, bestritt sie durchaus.) Keine Spur. Was denn für Strafen? Hausarrest? Das giebt's ja gar nicht. Ich habe oft ein unüberlegtes Wort gesprochen. Oder ich habe mich- manchmal zu gut unterhalten, nämlich nach Dresdener Begriffen, ober ich habe zu viel gelacht, oder ich Hable meine freie Meinung geäußert, also zwei Verbrechen auf einmal: frei und Meinung. Dann wurde mir natürlich eine Rüge erteilt Dann habe ich natürlich geweint. Tann war mir alles vergällt, und well ich dann glaubte, daß, ich gar nichts mehr machen könne, blieb ich verbittert und erzürnt zu Hause, und hatte nicht einmal Luft, meine Zsinmer zu verlassen.
In Bezug auf das Verlassen ihrer Kiinder er- flärt die Prinzessin, daß sie nicht anders gekonnt habe. Sie hätte ihre Kinder ja doch nicht richtig behatzen: „Da kommen die Jesuiten, die mllitärischen, die höfischen Erzieher, und ist man einmal freier Gesinnungen verdächtig, dann wird schon dafür gesorgt, daß der mütterliche Einfluß nicht zu lange währe und nicht zu weit Hnche. In Dresden wird man noch sagen, es sei ein Glück für meine Kinder, daß ich beizeiten weg bin."
Eine interessanre, angeblich authentische Berichtigung der mancherlei Angaben der Kronprinzessin ist dem „Rhein. Kur." von einer dem toskanische^ Hofe nahestehenden Seite übermittelt worden. Es heißt darin: Die Kronprinzessin von Sachsen, sowie chr Bruder Erzherzog Leopold Ferdinand, sanden es für gut und angemessen, dem Berichterstatter eines Wiener Blattes lpnge Erklärungen und Erläuterungen ihrer Handlungen zu geben, dabei den sächsischen Hof sowie die eigenen Eltern herabzuwürdigen. Es kann daher nicht in Erstaunen setzen, wenn wider Witten und notgedrungen von Sellze des Groß- herzogs von Toskana diese völlig entstellten Angaben der fürstlichen Geschwister des Hauses Toskana in einer authentischen Darstellung die Wahrheit offenbart wird. Sowohl biß Kronprinzessin als ihr Bruder . ErzTetzLog Leopold,
Komische Tagesschau.
Die Behandlung deutscher Ansiedler in Rußland.
Mann schreibt un§ ans Berlin, 5. Januar:
Tie Vortrefflichkeit der Beziehungen zwischen dem deutschen und dem russischen Kaiserhose hindert die russische Regierung nicht, gegen die in ihrem Lande lebenden Deutschen schroff vorzugehen. Die Russist zier- un g wird auch gegenüber den Deutschen rücksichtslos durchgeführt. Aus den russischen Zeitungen freilich erfährt man infolge der Zensur so gut wie nichts, von dem Fortjchreiten dieses Unterdrückungsprozesses, doch die Mitteilungen des Allgemeinen deutschen Schulvereins geben ein hinreichend klares Bild von den Verhältnissen. Darnach werden neuerdings die deutschen Ansiedler im ganzen südlichen Rußland von den Verwaltungsbehörden fortgesetzt drangsaliert, sodaß sich viele, jahrzehntelang dort ansässige deutsche Kolo- nisten entschlossen haben, die Scholle, die sie in harter Arbeit ertragreich machten, zu verlassen und nach Deutschland zurückzukehren. ,,'Ter Deutsche hat seine Schuldig- Eeii alf> Mturbünger getan und kann gehen" — nach diesem Rezept scheinen die russischen Behörden zu verfahren. Mit dem systematischen Hinausdrängen ruhiger und fleißiger Familien aus Rußland vergleiche man die mllde Praxis der derutschen Behörden. Sie öffnen die Pforten der Hochschulen russischen Studenten, sie weisen einen russischen Staatsangehörigen nur aus, wenn er sich politischer Umtriebe schuldig macht. Und dann erhebt noch die russische Presse nicht selten Klage über den ungastlichen Nachbar. Man wird die Herzlichkeit des Ver^hrS zwischen Berlin und Petersburg erst dann ganz zu schätzen wissen, roerni den Deutschen in Rußland amtlicherserts mit mehr Gerechtigkeit und' Duldsamkeit begegnet wird.
verschwiegen in ihrer Berichtigung und Darstellung, wie das Verhältnis -wischen der Kronprinzessin und Giron entdeckt wurde, sie verschwiegen, welche Mission der Bruder der Flüchtigen, Erzherzog Josef, im Auftrage des Kaisers Franz Joses L zu erfüllen hatte, als er der Kronprinzessin nach Genf nachreiste.
Die Mission Erzherzog- Josefs lautete: der Kronprin- zesssin das Wort des Kaisers zu überbringen, daß ihr leine Kränkung- zngefügt werden, daß sie, wenn ihr Gatte, her Kronprinz, sich weigern solle, in Sachsen ihr einen Aufenthalt zu bieten — sie diesen in Oestreich, außer Wien, wählen kann, wo es ihr gefalle, daß er sich mit seinem kaiserlichen Wort verbürge, daß sie weder in ein Kloster, noch in einer Heilanstalt Aufenthalt erhalten solle, nur möge sie von ihrer krankhaften Neigung lassen, und der Pflicht ihres Standes und als Gattin des Thronerben eines Landes, dessen Bevölkerung sie geliebt, als Mutter ihrer Kinder gedenken und zurückkehren.
Ms Antwort auf das hochherzige Anerbieten des greisen Kaisers, der hierin wieder sein edles Herz zeigte, erhielt ihr Bruder, Erzherzog Josef, die Bemerkung:
„Ich danke, aber ich will mich darüber erst mit Andre (Giron) und Leopold besprechen."
Und der Abenteurer Andrö Giron wurde von der Kronprinzessin gerufen, um über das Wort des greisen Kaisers Franz Josef von Oestreich zu verhandeln! Mit ihm zugleich erschien Erzherzog Leopold Ferdinand, welchen sein Bruder, der in diesem Augenblick als Beauftragter des Kaisers kam, auch deshalb ignorierte, weil er es duldete, daß ein Andrö Giron nun ein — Kaiserwort deuten soll.
Erzherzog Josef verließ indigniert beim Eintritt der Beiden das Zimmer seiner Schwester, und als er nach Beendigung der Unterredung wieder kam, erklärte ihm seine Schwester, die Kronprinzessin, daß sie dankend das Anerbieten des Kaisers ablehne. Zweifellos hatte Giron seinen suggestiven Einfluß auf die Kronprinzessin wieder geltend gemacht, denn als Erzherzog Josef mit seiner Schwester sprach und chr die Worte des Kaisers mllteilte, war diese schweigsam und in sich gekehrt, und Dränen drängten sich in ihre Augen. Erzherzog Josef reifte sofort zurück, um dem Kaiser, dem die Angelegenheit sehr nahe ging, Bericht zu erstatten. . . .
Es wird von Seite des Großherzogs nicht geleugnet, daß der Kronprinzessin damit gedroht wurde, daß sie in ein Kloster oder in eine Nerven yeilan stall geschickt werden solle. Es war dies eine Drohung vielleicht über Gebühr, allein der Situation angemessen und von dem ritterlichen Kaiser Franz Josef später durch die Mission Erzherzog Josefs an feine Schwester rechtlich wieder gut gemacht.
Erzherzog Leopold hat in seiner Erklärung angegeben, daß Kaiser Fran^ Josef ihn wider seinen Willen beurteilt habe und ihn in eine Nervenheilanstall geschickt. Diese Angabe scheint entweder irrig gegeben, oder irrig beruhtet worben zu sein. — Es ist nicht wahr, daß zuerst die Beurteilung- wider den Willen des Erzherzogs Leopold erfolgte. — Erzherzog Leopold hat sich darüber mit den Worten ausgelassen, day chn der Kaiser bei der Trauerfeierlichkeit des Königs Albert von Sachsen ignoriert habe. Diese Mitteilung des Erzherzogs enthält eine Lücke; denn der Erzherzog hätte hinzufügen müssen, daß der Kaiser ihn deshalb ignorierte, weil er fein gegebenes Versprechen, mit Fräulein Adamovie nicht mehr zu verkehren, nicht gehalten hatte. Erzherzog Leopold hat es für notwendig befunden, über dav Abkommen des Großherzogs von Toskana mit Frl. Wilhelmine Adamovie Mitteilung zu machen und sogar den Vertrag zu veröffentlichen. Erzherzog Leopold hat aber vergessen, hinzuzufügen, daß dieser Pakt, d. h. die Abfindung des Frl. Adamovie, auf Bitten des Erzherzogs Leopold selbst geschehen ist, und daß derselbe Erzherzog Leovold die Kronprinzessin von Sachsen als Fürbitterin bei dem Großherzog von Toskana gebrauchte, damit er dar» Opfer bringe, und den „Leopold" von der Person durch ein Stück Geld zu befreien.
Dieses Abkommen ward regelrecht, also mit Einwilligung des Erzherzogs Leopold mit Frl. Adamovie getroffen, die, es sei hier ausdrücklich erwähnt, zuerst nicht in eine Abfindung- willigen wollte, dann jedoch, als ihr mit- gcteilt wurde, daß es der unabänberliaje Wunsch des Erzherzogs Leopold selbst sei, ihre Einwilligung gegeben.
Erzherzog Leopold hat sich darüber beschwert, daß man ihm nachsage, daß er seine Schwester, die Kronprinzessin von Sachsen, zur Flucht beredet habe. Es ist dies, wie zu- gestanden wird, aus bestimmten Gründen keine grundlose Vermutung. Diese Vermutung muß jedem einleuchten, da der Bruder, Erzherzog Leopold, die Korrespondenzen seiner verheirateten Schwester mit dem Geliebten, Andre Giron, vermittelte. Sollte Erzherzog Leopold diese Tatsachen leugnen, ober in ein anderes Licht hinstellen wollen, so dürften die Briefe, die Erzherzog Leopold von der Kronprinzessin für Giron empfangen sollte, und die sich in guten Händen befinden, überführen.
Es ist nicht wahr, daß A. Giron bloß der girrende Seladon ist, für welchen ihn die Kronprinzessin von Sachsen der Welt gegenüber ausgiebt. Die Oberhof- meisterin der Kronprinzessin von Sachsen hat auf eine eigentümliche Art, wie sie erzählt, ohne ihr Zutun, Andre Giron dabei betreten, als er für die Kronprinzessin von Sachsen beständig Briefe in ein Versteck legte, welches in der nächsten Viertelstunde von der Kronprinzessin betreten werden mußte. Die Oberhoftneisterin, welche zufällig, wie sie bemerkt, die Manipulation sah, har diese Briefe an suh genommen, und sie hat sie dann, beim Kronprinzen selbst deshalb nach Wochen angeklagt, geöffnet. Bevor dies geschah, hat die Oberhosmeiperin Andre Giron den Rat erteilt, sofort von Hof und aus D-resden
A Zk jhk v?zu«spret*r
jP&sWF " py W monatlich^ Vs., viertel»
GletzenerAnzeiaer» w General-Anzeiger SSE
Amts- md Anzeigeblatt für den Kreis Metzen IM i,^, , zeigenteil: HanS Beck.
^stehen.
QWjJ u<n tostiqcjTrx m aber a?™» z
st Balser
M&usbarg
!t „PuWtjai". vou
filuhetriimpfe 247 w« 46 bis 126 R^en m entsprechenden Rabatt
«lotkstratze 11
061 Z»« gute, Miiefct Pierde miiltta Schlag« und
gü toiM «KZ
LviSeiW«
*{iSf &
„»■s Ijj-S
M'--s
MH
»«in
ljifl
Hablettent


