Freitag 5. Juni 1903
153. Jahrgang
Zweites Blatt.
6
13 Uhr ab
Die heutige Kummer umfaßt 10 Seiten.
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Politische Tagesschau.
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Hohe Krrchenbehöroe icolle ihren ^ßrixeter bet der Eisenacher Kirchenkonseren; beauftragen, geaen eine befind
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Dr David einzutreten.
Das Wahlkomitce der deutsch-freisinnigen Parte: de§ Acr-1 Wahlkreises Siegen-Wittgenstein fordert in einem Wahl-
— Bei dem in Lissa garnisonierenden Feldatt.-Regt. Nr. 56, das gegenwärtig auf dem Truppenübungsplatz Pie- drusko weilt, haben sich mehrere schwere Unfälle ereignet. Ein Soldat wurde von einer K reuzotter gebissen und ist trotz sofortiger ärztlicher Hilfe gestorben. Ein anderer Soldat ist beim Baden ertrunken, ein Unteroffizier
■siten'faw*
Kckanutmachung.
Nachdem von berechtigter Seite die Rückgabe der von dem verstorbenen Dienstmann Karl H^il dahier gestellten Diensllaution verlangt worden ist, fordern wir diejenigen auf, welche Ansprüche an diese Kaution auS der Eigenschaft des p. Herl als Dlenstmann erheben zu können glauben, solche bei Meldung deS AuSschlufleS binnen acht Tagen bei uns vorzubringen.
Gießen, den 4. Juni 1903.
Gcoßherzogtlches Poiizeiamt Gießen.
Hechler.
Nr. 129
Erscheint täglich außer Bonn tag*.
Dein Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Keffffchen Landwirt die Olebener Familie»' blätter viermal in der
Woche d« »gelegt. RotanonSdruck n. vertag der t) r ü l) l'scheu Untvers.-Buch» ikBietn- druckeretlArellch Erden) Rebafnon. trpebinaa unb Druckerei:
Gchnlstratze 7.
Vdrelse für Deveschen:
Nuzetgee
Ferniprkchanlchluh^tr 5L
ein Mann erlitten Beinbrüche.
ttirche und Schule.
Ter Vorstand des evang. Pfarrvereins Großh. Hessen hat dem Großh. Oberkonsistortum gende von allen Mitgliedern unterzeichnete Eingabe
Nordlandsreise am 6. Juli an.
v. ......Berlin, 4. Juni. Ter Kaiser hatte gestern abend
weist daraus hm, daß die Er-1 nach der Ankunft im Königlichen Schlosse zu Wiesbaden
" ~ <m; eine Besprechung mit dem Intendanten von Hülsen. Heule
morgen unternahm der Kaiser einen Ausritt m die Waldungen hinter dem Neroberg, die Kaiserin machte eine Ausfahrt. Um 9 Uhr begaben sich Kaiser und Kaiserin, die Prinzen Eitel-Friedrich und Adalbert und der Herzog von Koburg und Gotha nach Frankfurt. Zum Empfange des Kaisers und der Kaiserin in Wiesbaden hatte sich auch der König von Dänemark auf dem Bahnhofe emgefunben. Die Monarchen umarmten und küßten sich wiederholt.
__ Wie den Aeltesten der Kaufmannschaft nutgetcilt wird, hat die kanadische Regierung im Parlament angekündigt, daß die Frist, binnen welcher die vor dem 17. April d. I. gekauften deutschen Waren geliefert sein muffen, um den Zuschlagszoll zu vermeiden, bis zum 3. September d. I. ein chließlich verlängert werden soll.
I Itzehoe, 4. Juni. Aus Anlaß der Beisetzung des Prinzen JuliuS zu SchleSwig-Holstein-Sonderburg- Glücksburg hatten die Kasernen, die öffentlichen Gebäude und die meisten Prioathäuser Halbstock geflaggt. Zahlreiche Kranz- spenden waren eingetroffen, darunter solche deS Kaisers und der Kaiserin, deS Königs und deS Kronprinzen von Dänemark. Als Vertreter des Kaisers war Prinz Friedrich Heinrich
Kreuz. Ä t ... .
Stuttgart, 4. Juni. Die Kammer der Abgeordneten nahm nach mehrtägiger Beratung das Elfenbahnbaukredit- gesetz, das insgesamt einen Aufwand von Mark 29 336000
nis ableg: von der liefgchenden Erregung und der ernsten Besorgnis, die werte Kreise der hes'sstchen evangel. Geistlichkeit angesichts der geplanten Form des engeren Zu- fammeiifchlu'ses erfüllt, roeil ihr die Selbständigkeit unserer evangel. Landeskirche in Hessen nach den verschiedensten Seiten hin schwer bedroht erscheint, halten wir es für unsere Pflicht, mit Rücksicht auf die Nachricht, daß am 11. Juni fe)te Beschlußfassung über die Vorschläge seitens der Eisenacher Kon tvcir- bcat ichrigc sei, au yocywurdiges Oberkonsistoritun folgende und ganz ergebene dringende
^O^WiSmar, 4. Juni. Unsere alte deutsche Stadt gedenkt am 19. August die Jubelfeier ihrer 1 00 jä hrigen Wieder- zugehörigkeit zu Mecklenburg durch eine Reihe festlicher Veranstaltungen zu begehen. Der Bürgerausschuß hat I hierfür bereits auf Vorschlag des Magistrats die Summe von 12 000 Mk. bewilligt. Ferner wird auch em sichtbares »eichen der Wiederoereiuigung WiSmarS mit Mecklenburg in Form eines großen erratischen Blockes errichtet werden. Ter Findling soll an einem schönen Aussichtspunkte der städtischen ! Anlagen aufgestellt und mit einer Inschrift versehen werden.
Straßburg i. E., 4. Juni. Heute wurde tm Landes- auSschußgebäude die Konferenz der deutschen Landesoereme vom Roten Kreuz eröffnet. Zum Ehrenpräsidenten wurde der Statthalter, zum Vizepräsidenten Vizeoberzeremomen-1 meister v. d. Knesebeck, zum ersten Vizepräsidenten Staats- sekretär v. Köller, zum zweiten Vizepräsidenten RäSfeld ge- wählt. An den Kaiser und die Kaiserin gmg em HuldigungS- telegramm ab. Profeffor Wiegand referierte über die Auf- gaben des Roten Kreuzes, v. Panmmff über die Ausdehnung I der Gemeindekrankenpflege, Präsident Buchner-Tarmftadt I über die Heranbildung der Helferinnen und Tirektor Schlesinger
aufruf die freisinnigen Wähler auf, für den
liberalen Ingenieur Macco zu stimmen, nachdem da« Uebereinfommen getroffen wurde, daß im Wahlkreise Lippe- Detmold die Nationallideralen für den freif. Kandidaten em. treten werden. Es gelte, alle Kräfte zu vereinigen,
ve-naspre»»» monatlich 7b otertd-
iührlich Mk. 8.20; durch tlbbole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pt.; durch diePoslMk.r.—viertel- jfibrL aufildjL Besiellg. Annahme von Anzeige« ür Die "iaaetnummer jt* oormuiag» 10 Uhr. ^etlenpreti; total llttt, aueroärtt 8U Pig.
verantwortlich Hh den pol 11 unb allgem. Teil P Wiitko. tüt e£tabl und ifanö“ und ,(Aenct)l6|aale: Auauft Götz. tüi den An- fieiaenietL t>an« Veck.
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Fräulein, stitzuäheu gelernt bat, ein hiesiges Äelchail io- St. Oss. nebst Altersang. । an die Exp.d.Ä. erb.
Heer und Flotte.
— Hainer, Dizefetbwebel, zum Leutnant von der Re. ferne deS König!. Bayerischen 20. Jnfanterie-RegimentS be-
um Stöcker zu verdrängen.
Kassel, 4. Juni. Die Hauptversammliing des Wahl. Vereins der freisinnigen Volkspartei beschloß in der bevorstehenden RetchSlagSwahl von der Aufstellung ema eigenen Kandidatur zu Gunsten deS Nationalltbera- len Beinhauer abzusehen.
— Die Aufstellung der Kandidaten ist mit "Ausnahme weniger Kreise, in denen die Kandidatensuche große Schwierigkeiten macht, und einer Anzahl von Zah - landidatureii beendet. Eine vorläufige Uebersicht ergiebt fol- acnbcS: Nicht weniger als 1424 Kandidaturen stnd bisher in den 397 Wahlkreisen bekannt geworden, daS sind für den Wahlkreis durchschnittlich 3—4 Kandidaten, 1171 Mandats- I bewerbet, darunter natürlich eine große Anzahl von Zah - kandidaten, treten auf. Mehr als 100 Kandidaten haben aufqefteüt: die Sozialdemokraten (322 in 395 Wahlkreisen), die Nationalliberalen (178 in 184), das Zentrum (161 m 218), die freisinnige Volkspartei (112 in 119), die deutsch- konservativen (111 in 112 Wahlkreisen). Dann folgen Antt- jemüen (50 in 107), freisinnige Vereinigung (41 rn 43), der Bund der Landwirte (39 in 40), die deutsche Reichspartei (38 in 39), die Polen (25 in 47), die deutsche Votkspattei (24 in 26), der bayerische Bauernbund (20 m 19), die j Rechtsparteien (19 in 28), Elsässer (19 in 15), National- joAialc (9 in 12), Litauer und Dänen (je 3), Masuren (1).
Richt weniger als 147 Berliner bie Vororte mitgerechnet, befinden sich unter den Reichstags-Kandidaten. Davon sind 46 Sozialdemokraten und 43 Freisinnige, 16 Nalionalliberale, 13 Konservative, 2 Bündler (Hahn und Bley), 2 ReichSparteiler, 14 Antisemiten aller Richtungen, 6 Zentrumsanhänger und 5 Nationalsoziale.
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Die wbnembergische Regierung und der Bund der Landwirte.!
Unser Berliner Mitarbeiter schreibt unterm 4. Juni:k Die kräftige Absage, die der Württemberg ische Minister I des Innern v. Pischek auf der Wander Versammlung der schwäbischen Landwirte zu Geislingen den, extremen Agrw riern erteilte, findet in der hiesigen Pre),e em lebhaftes s Echo. Tie „Nationalztg." f V- *“ '
fabrungen in der Wahlagitatron die Ansichten des Mr- nisters durchaus bestätigen. Spreche man mit den Bau- ein so seien sie zufrieden mit dem irn Zolltarif Erreichten. Komme aber ein Agitat or des Bauernbundes, so ruhe er nicht, bis er ihnen die lieber xcugung von der Notwendigkeit noch b öderer Kölle beigebracht habe. Die „Voss. Ztg." meint, die bezahlten Wortführer" würden vermutlich manchem! Lerrn im Bunde der Landwirte die Ohren klingen la,sen. Die offiziöse „Aordd. Allg. Ztg" bringt die Repe des Ministers heute abend noch nicht zum Abdruck; doch> es iit kein Zweifel, daß sie auch in Regierungskrei)en vollen Beifall findet. Denn Herr v. Pischek hat in Geislingen nur Awas markanter dem Ausdruck gegeben, was er in seiner auch auf der Bundeöratsestrade beifällig ausgenammenen großen Reichstagsrede zum Zolltarif darlegte Die frei- inütinen Worte, die der Minister vor den schwäbischen Landwirten sprach, finben hier umsomehr Beachtung, clls seither kein anderer deutscher Staatsmann sich auf die Wahlen hat vernehmen Äsen. Der Wink aus Württemberg dürfte feine klarende Wirkung nicht verfehlen.
Deutsches Deich.
Berlin, 5. Juni. Ter Kaiser tritt die diesjährige
Wahlbewegung. 1
G. (Srebenau b. Alsfeld, 3. Juni. Gestern abend stellte sich in der Resthschen Wirtschaft dahier Kreisrat Tr. Wall au der hiesigen Wählerschaft als Reichstagslandidat vor. Es waren ungefähr 80 den verschiedensten Ständen und Konfessionen angehörige Personen anwesend, die den Ausführungen des Redners gespannt lauschten. Ta stch kein Widerspruch auS der Versammlung heraus erhob, ergriff Forstmeister Bus noch einmal das Wort, um den Anwesenden _ ------------ . . ,
bie Wahl des Kandidaten zu empfehlen und em Hoch auf hic.-em Beschlüsse wörtlich Kenntnis zu geben, welcher Zeug- Kaiser und Großherzog anszubringen, in das lebhaft ein-' " ------------
gestimmt wurde Viel Aussicht auf Wahl dürfte Tr. Wallau in hiesiger Gegend nicht haben, da der Antisemitis- jmuS hier zu verbreitet ist. (J'l denn Herr Kreisrat Tr.
Wallau ein Jude? D. Red. des .Gieß. Anz.-)
Mainz, 4. Juni. Tie deutsch-freisinnige Partei hat gestern abend in einer zahlreich besuchten Versammlimg einstimmig beschloffen, bei der Reichstagswahl mit allen »Kräften für den Kandidaten der fozialdemokral-.^cyen Partei
Die deutsche Kolouialgesellschaft
hielt am 4. d. M. in Karlsruhe ihre Vorstandsschung ab. Ter Präsident Herzog Johann ^recht von Mecklenburg, eröffnete die Sitzung mit einer Ansprache, ber er zunächst der verstorbenen Kämpfer für die koloniale Sache gedachte und sodann hervorhob, daß ui folge der wlrt bchasUichen Tepression der Gesellschaft manck)es' Mitglied verloren ging, daß aber ^it Begi^ des neuen^ Inh eine Besserung zu verzeichnen sei. Seit 1. Januar sei em Zuwachs von 904 Mitgliedern vorhanden. ^^eich^Urg-,eige sich aber auch eine vermehrte Beteiligung der Kreis deutschen Industrie an den Unternehmungen, welche der wirtlchasllichen Erschließung der deut.chen Schutzgebiete zu dienen bestimmt seien. In allen.vier asrlkanisthin Schutzgebieten würden wichtige aussichtsreiche^^senblll)n nt r | nehmungen in absehbarer ZeU zur Ausführung g gen i Ein Emporblühen verheiße die Ausbeutung bet £obul!7 in und SW.W°li°sr'^ Tog° und
Samoa, welche uns durch den Bezug wich tiger, Nvy | TT allmählich weniger abhängig vom Auslande <ju tietipÄ. Vor Eintritt in bie Tagesorbnnnz gab d« Herzog die Gründung der Abteilung Togo der t^ch^n Kolonialgesellschast bekannt. Tamuf mürbe xn.1m ung der Tagesordnung etngctreten und der ©e|a) T - für 1902 vorgelegt. Gründet Pastor
Mül^^GriPpendor^'eÄen^^^ über bie Beziehungen der Berufsgenoffenschaften zum Roten
die Verletzung der Kon g o afte bur^i ben ig1” nationalen Kongostaa
lebhaften Besprechung sprach stch Professor --- chen für den Uebergang zur Tagesordnung °us -chU^ lief) wurde die Beschlußfassung angenominem Qericßtct den Reichslanzler iwss neue bie drrngen^ IMe ^r.chiet wirb, mit ben übrigen Srgnatarmachten pe «rtt
ferenz »om Jahre 1885 ihm
bie der ftongofceiitaat zur Beobachtung de -Crt verletzten «ititel bet Kongoalte genottgt^ w d. für die nachstiahrrge Tagung wurde ve)cy li Versammlung Stettin vorzuschlagen.
Handelsverträge.
r , Tie Aufgaben, bic der nächste Rerchsiag^fr und In- hat, besitzen weit trag ende D^eutug. - dustrie, die Quellen unseresDos> tande^dw^n mter der angunst der wttt ch°Iti ch Endlagen für ihre zu leiden haben, deoursen > ' n uni> ein neuer Eiitwickelung. _ Eine uachhaittg - unsicher-
Aufschwung ist eiroarten. Taher haben
heil der haudelspolittschen ^g o an ber Fortführung Handel und Industrie grov^_^lllik und an dem Abschluß der bewahrten Handelvvert.ag p Dagegen wäre bei! langfristiger, guter welche die Einfuhr in1
Abschluß solcher ^'^r.7schä>igonben x.aße erleichtern, cutem unfern Eren Martt scy g Land-
töE- g-nz b-fonder-, g lt d«- S«« die
KÖ&Äw» s-s
0eC Jfcie Hauptverfammlung unseres Vereins zu Friedberg hat auf Grund eines der Tagesordnung gemäß erstatteten Referats bettefsennd den geplanten enaeren Zusam- menschluß der deutschen evang. Landeskirchen mit besonderem Bezug auf bie hierher gehörigen in der Presse erörterten „Vorschläge" der Treizeynerlommisston der Eisenacher Konserenz einstimmig folgende Erklärung angenommen. Sie lautet:
, Ter hessische Pfarrverein erklärt: Wir stehen nach wie vor grundsätzlich dem Gedanken der Einigung shm- pathisch gegenüber, können aber in den Vorschlägen der Eiseiiacher Konferenz einen gangbaren Weg nicht erblicken.
i Insbesondere halten wir es für untunlich, 1) daff von einer Mitwirkung synodaler Vertreter ganz abgesehen ist, 2) Berlin als fester ctj) und der Präsident des Sberkirchen- rats als fester Vorfitzender ins Auge gefaßt ist.
Wir halten es unter diesen Umständen |ur da» beste, wenn diese Vorschläge allgemein abgelehnt und die Verhandlung der Eisenacher Konferenz über dirse Frage ab> I gebrochen weide. Mögen dann die geeinten Ptarrvereine einerfeits und die Landesfynoden andererseits von sich aus im Einvernehmen mit ihren heimischen Kirchenregierungen den Zusammentritt eines Evangelischen Kirchentags vielleicht zu Eisenach anregen, wobei Zttrchen- reqierungen und freie kirchliche Vertretungen in entsprechendem Verhältnis sich vereinigen mit bet Tages- I ordnung: Schaffung eines Zusammenschlus'.es der evangelischen Landesliichen aus föderativer Grundlage, mit freier Wahl der Borortschafis-Kirche von jedesmal o zu 5 Jahren, mit einem den seither schon mehrfach ausgesprochenen G-danken er.tcrecbenb.n Aktionsprogramm, worin das Ziel für größere Selbständigkeit für die inner- kirchlichen Angelegenheiten nicht fehlen darf"
Indem wir uns beehren, hoher Kirchenbehörde von
, üad-u.ßatbenW)e, )!-°u.EU,ei)ilwnsackbell. icht p. so!, ec. ipaLtMg- t AU ob. ItzedMt. ^sSleÜe^shauö- I inädchen ober all , allein inllemei»^ r269U]Jir6Ä^
erem bie). [flUt.
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dafür die Aussicht auf eine Steigerung der br um einige hundert Millionen einzutauschen. Wir brauchen weder Schutzzölle noch Handelsverttäge allein, wir brauchen beides: eine Wirtschaftspolitik, die beiden Teilen gleichmäßig gerecht wird. Dieses Ziel ist aber nur zu erreichen durch einen Reichstag, dessen Zuiammen- setzung eine Wahrnehmung seiner Rechte und Pjlichten in nationalem Sinne gewährleistet. Jeder Reichstags- wähler sollte daher gewissenhastprufen,ob eine Stimme einen Volksvertreter trifft, »em die dauernde Wohlfahrt des Vaterlan-
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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mit guter Zchulbiibg. möglichst im Besitz des »'Zeugnisses für bas !che Bureau eine» Eisen- -r balö ges. Bieibu.ig an bie ^xv. b. Bl. erd, lütt UiWM ffstcu von Tchirmru gesucht. 4öO3 rmsabrik M. Levi.
Züugerks Aladcheu ges. ^ouhestr. 46, pih. *attürauob.2au!mäbii'. srankiurlersirage 71,111.
Tüchtige »iodi uuv Lchuciberiu für mein ojort gesucht.
Serien Kreuzplatz 6.
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uni) QauSarbeit gesucht oiort ober 'JJHite yuni. Hadoit Aowack, istaulage 35, Hl.
Herzen liegt, und sich im besonderen auch über unsere zukünstige Handelsvertragspolitik in sachlicher Weise unterrichten.
Tie Frage: „Warum brauchen wir Handelsverttage? erörtert eine unter diesem Titel soeben bei E. S. Mittler & Sohn, Berlin SW 12 erschienene Wahl-Flugschrift, bie sich zur Verbreitung in Wählerkreisen und zur Aufklärung Über die Bedeutung der Handelsverträge vorzüglich eignet.


