Ausgabe 
4.12.1903 Zweites Blatt
 
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mit bei einer eventuellen neuen Anleihe sich nicht wieder Aehnliches ereignet, wird auch in den Kreis der Betracht­ung gezogen. Als radikalstes Vorbeugungsmittel wird die Wiedereinjührung des 3V? proz. Zinsfußes bezeichnet, ein Vorschlag, der jedenfalls seine ganz bedeutenden Schwie­rigkeiten hat, seitdem England für seine Anleihen nur noch 2V2 Prozent zahlt und schwächere Staaten wie Deutsch­land, z. B. Italien und Oesterreich-Ungarn, bereits die 3Va Proz. Verzinsung eingeführt haben. Jedenfalls mutz und wird die nächste Emission sorgfältiger vorbereitet wer­den, wie die letzte, damit es nicht wieder zu unbeabsich­tigten Knalleffekten kommt, die die ganze Finanzwelt in Erstaunen setzen.

Deutsche Bank. Wir haben schon vor einigen Tagen darauf hingewiesen, daß die Verwaltung der Deut­schen Bank 'voraus,ichtlich 12 Prozent Dividende gegen vor­jährige 11 Prozent in Vorschlag bringen dürste. Seit Wochenbeginn sind die Aktien um 3.10 Prozent gestiegen, in erster Linie auf diese Nachricht hin, bie aber noch keine offizielle Bestätigung gesunden hat; dann waren auch wieder Gerüchte dne schwere Menge im Umlauf, die aber, den offiziellen Berichten der Bank zufolge alle als un­zutreffend zu bezeichnen sind.

Zucker in du st rie. Die Zuckerindustrie, die in der letzten Zeit so mancherlei Wendepunkte durchzumachen hatte, ist am 1. Dezember wieder einmal in eine neue Phase getreten. Die Verkaufsvereinigung besteht zwar noch zu Recht bis Ende d. 9JL, es sind jedoch vom 1. Dezember Verkäufe und Käufe für Lieferung ab 1. Januar 1904 sreigegeben. Die Preise regulieren sich von nun an ein­fach wieder durch Angebot und Nachfrage an den Rohr- ^uckermärkten. Man kann sich auf einen scharfen Kumpf der Fabriken gefaßt machen; jedenfalls werden die Kon­sumenten aus dem Wettkampf Nutzen ziehen.

Berliner Börse vom 3. Dezember 1903.

(Mtgeteill von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)

Tie heule bei Eröffnung des Reichstages verlesene Thron­rede, welche sich über die Reform des Börsengesetzes eingehend äußerle, machte einen äußerst günstigen Elndruck auf die Börse. Infolgedessen erfuhren zunächst unsere heimischen Anleihen, wie auch Bankaktien ziemlich bedeutende Kursileigerungen. Von Bank­aktien wurden besonders Deutsche bevorzugt, uibern die bereits in den Vorlagen besprochenen Gerüchte wiederum diskutiert wurden. Für Schlßahrtsallien nrachte sich uiiter Hinweis auf die neuer- bings begonnenen Unterhandlungeri zwischen der Hamburg- Arnerikanischen Packelsahrt-A.-G. mit) amerikanischen Schiffahrls- und Eijenbahn-GejeUjchaflcn reges Interesse gelteiid. Montan- werle lagen bei geringen Umsätzen der Gesainllendenz ebenfalls recht fest. Auf dein Kassaiiiduslriemarkt wandte sich das Haupt­interesse den Elektrizitätswerken, vornehmlich den Aktien der All­gemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft zu.

Privat-Diskortt 38/8 Prozent.

Anfangs- u. Schlußkurse.

Oest. Kredit .... 216.20 215.75

Deutsche Bank . . . 224.75 225.12

Darmstadter Bank . . 147.90 147.90

Bochumer Guß . . . 188.75 189.25

Harpen er Bergbau . . 205.60 205.50

endenz: Ziemlich fest.

Gerichtslaal.

Mainz, 3. Dez. Vor dem Schwurgericht rin Wies­baden stand, wie wir im Ai. Tgbl. lesen, gestern die ledige Büglerin Karalme Klees aus Kirn bei Kreuznach, unter derAll- klage des doppelten K i n d e s m o r d e s. Im Jahre 1892 ist sie bereits einmal wegen desselben Verbrechens mit vier Jahren Gefängnis vorbestraft worden. Die Angeklagte, welche, gefolgt von e*mem Gefangenenaufseher, laut schluchzend auf der Armsülider- bank Platz, nahm, wurde aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Sie wohnte zuletzt in Wiesbaden, steht anfangs der 30er Jahre und ist die Tochter eines Taglöhners in Kirn bei Kreuznach. Am 9. Juni 1902 soll sie ein Kind weiblichen Geschlechts während oder unmittelbar nach der Geburt ums Leben gebracht haben. Wie das erstemal, so wäre es auch das zweitemal der Angeklagten ge­lungen, ihr Kmd, die Frucht eines über alle Maßen l-ichliertigen Lebensivandels, aus dein Wege zu schaffen, wenn sie nicht bei aller sonst angervandten Schlauheit doch nach einer Richtung hin recht unvorsichtig zu Werke gegangen wäre. Sie schickte nämlich die kleine Kmdesleichs mit der Post in einem Pappkasten, welcher dem Gericht vorliegt, unter der Adresse eines überhaupt nicht existieren­den Mannes nach Frankfurt. Sie rechnete dabei damit, daß das Paket in der üblichen Weise behandelt werde, daß es einige Zeit auf dein Postamts bleiben, dann Aur Fest­stellung des Absenders der Oberpostdirektion übermittelt werde, und daß nian bei dem Fehlen jedes Anhaltspunktes zur Ermitlelulig des Absenders die Untersuchung bald nieder­schlagen werde. Dabei jedoch hatte sie die Rechnung ohiie deii Wirt ge»nacht. Tie zitm Versand benutzte Schachtel wurde an ihr zum Verräter. Sie wurde von Jemaiiden wie, ist nicht be­kannt geivorden, der ehedem nut der Angeklagten in geschäft­licher Verbindung gesta»,den hatte, als ihm gehörig und wahr­scheinlich do» der Angeklagten gestohlen erkannt, und so kam man aii die Persoli der Klees. Zur Verantivorlung gezogen, legte sie auch gleich em Geständnis ab. Sie fügte aus freiem Antrieb, um ihr Gewissen zu entlasten, die Erklärung bei, auch im vorigen Jahre geboren und das Knid ums Leben gebracht zu haben, weil es ihr lästig geivejen uiid sie an der Möglichkeit, sür zivel Menschen beit .Lebensunierhaltung durch ihrerHände Arbeit zu erwerben, verzweiselt sei. Dieses ziveile Kiiid soll die Klees in Mainz zur Welt gebracht haben. Tas Mäbchen wurde dantals gleich hniler Schloß und Riegel gebracht. Aus Gründen der öffentlichen Moral vollzog sich die Hmtdlung hinter verschlossenen Türen. Die Angeklagte er­hielt fünf Jahre Zuchthau s.

Hanau, 3. Dez. Im März l. I. ü b e r f u h r der Sabetti Ernst v. Karlshausen aus Groß-Lichterfelde, Sohn -des Guts-1 besitzers v. Karlshausen iu Alten-Haßlau bei Haitz im Kreise Geln­hausen, eine 60 Jahre alte Frau Schleich aus Haitz mit seinem Velociped, sodaß diese sofort an einer bei dem Unfall erlittenen Schüdelverletziing starb. Karlshausen stand heute deshalb vor der hiesigen Strafkammer unter der Atiklage der fahrlässigen Tötung. Tiirch die Zeugenaussage wurde festgeslettt, daß der Radfahrer an dem Zusantmenstoß nicht schiild war, vielmehr vor­schriftsmäßig gehandelt halte und die Frau lediglich durch ihre eigene Unvorsichtigkeit schwer verletzt worden ist. Der Angeklagte wurde, nach der ,Frks. Ztg/, freigesprochen.

kl. Leipzig, 3. Dez. Wegen Widerstandes ist am 19. Mai vom Landgerichte Gießen der Metzger Heinrich M i chel zu einer Zusatzstraie von 3 Monaten Gefängnis verurteilt worden, nachdem "ein früheres Urteil vom Reichsgerichte aufgehoben worden war. Seine Revision wurde heute vom Reichsgerichte als un­begründet verworfen.

Magdeburg, 3. Dez. Das Kriegsgericht verurteilte in geheimer^Verhandlung den Leutnant B. vom 27. Infanterie- Regiment in Halberstadt wegen Fahnenflucht zu acht- monatlichem Gefängnis und A u s st o ß u n g aus dem Heere. Aus der Urteilsbegründung ging hervor, daß der An­geklagte ein intimes Verhältnis mit einer Kaufmanns- Gattin unterhielt. Er war nach der Schweiz entflohen, halte sich aber später frenvillig gestellt.

We m m e ts we iler, 3. Dez. Pfarrer Dr. Schmitz und der Redakteur Schuen aus Sl. Johann-Saarbrücken, welche kürzlich wegen Hausfriedensbruch, der m einer Wählerver­sammlung begangen ivorden sein sollte, zu Gefängnisstrafen verur­teilt worden waren, wurden in der Berufungsinstanz freige- j p r o ch e n.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Genteinde.

Am 2. Advent, Sonntag den 6. Dezember. Gottesdienst.

Iu der Stadtkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Profeßor D. Trews.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Atalthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser.

Abends 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heiliges Abendmahl für die Markusgemeinde, wozu besoiiders die tonfirmierte Jugend eingeladen wird. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde, Neuen- Bäue 27, erbeten.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde.

Montag, den 7. Dezember, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinbe.

Donnerstag, den 9. Dezember, abends 8 Uhr im oberen Konfirmandensaal, Kirchstraße 9, Bibelstunde. Psalm 100.

Pfarrer D. Schlosser.

Nächstkünftigen Sonntag, den 13. Dezember, als am 3. Ad­vent, findet Beichte und heiliges Abendmahl für die Mclllhäus- gemeinde im Abeiidgottesdienst statt, wozn besonders die konfirmierte Jugend emgelabeit wirb. Anmelbung vorher bei bem Psarrer jeher Gemeinbe erbeten.

In der Johauneskirche.

Vormittags 91, Uhr: Repetent Lic. theol. Fuchs.

Vormittags 11 Uhr: Kinbergottesdienst für bie Johannes- gemeinbe. Pfarrer Dr. Naumann.

Abends 5 U h r: Pfarrer Euler.

Beichte und heil. Abendniahl für die Lukasgemeinde. An- metbungen vorher bei bem Pfarrer erbeten.

Sonntag abenb 8 Uhr: Versammlung unb Bibelbcsprechung im Konsirmanbensaale der Johamieskirche. Luk. 17, 2030.

Montag, den 7. Dezember, abends 8 Uhr : Bibel st unde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Galaterbrief Kap. 2, Vers 1121. Pfarrer Dr. Naumann.

Sonntag den 13. Dezember. 3. Advent:

Beichte unb heiliges Abenbrnahl für bie Johannesgemeinde im Abenbgottesbienst. Anmelbungen vorher bei bem Pfarrer er­beten.

ES wirb wiederholt darum gebeten, die Trauungen bei dem zuständigen Pfarrer ja frühzeitig bestellen zu wollen, daß wenigstens noch ein Sonntag dazwischen liegt, an bem bas vorgeschriebene Aufgebot erfolgen kann.

Die vier Gemeinben wollen auch in diesem Jahre den in ihrer Pflege stehenden Armen m aller Stille eme Weihnachtsfreude bereiten, und richten daher an ihre Mitglieber bie herzliche Bitte, ihnen bazu milbe Gaben zuwenben zu wollen. Die Pfarrer, bie Mitglieber ber Kirchenvorstände, sowie die Gemeindeschwestern un­serer Gemeinden sind zur Entgegennahme solcher Gaben bereit Dagegen werden Anmeldungen zum Empfang von Weihnachts­geschenken nicht gewünscht

Die Kirchenvorstände der vier Gemeinden:

Dr. Naumann, D. S ch l o f f e r. Euler. Schwabe.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 5. Dezember 1903.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhell zur hl. Beichte.

Sonntag, den 6. Dezember.

2. Adventssonntag:

Vormittags von 6 l/9 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

, um 7 Uhr: Die erste hell. Messe, vor und in derselben Austeilung der hell. Kommunion.

w um 8 Uhr: Die zweite heil. Riesse.

w um 9 */, Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um b'h Uhr: Christenlehre; darauf Advents-Andacht

Montag, den 7., unb Dienstag, den 8. Dezember, nachmlltags von 57 Uhr werben frembe Priester Beicht Hörem

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 4. Dez, Das Kriegsgericht in Magde­burg verurteilte in geheimer Verhandlung einen Zn- a n k e ri e-L e u tn a n t der Garnison Halberstadt wegen Fahnenflucht zu 8 Monaten Gesän gnis und Ausstoßung aus dem Heere. Aus der Urteiksbcgrund- ung ging hervor, daß der Angeklagte ein intimes Ver­hältnis zu einer Kaufmannsgattin unterhielt. Vor dems Ehrengericht hatte er seinerzeit hierüber unwahre *4^ sagen gemacht, worauf er nach der Schweiz entfloh, sich aber nach 3 Monaten freiwillig wieder stellte.

L. London, 4. Dez. Ter Mi n e n k o m mr ssar Wy^ ber ah sagt einer Johannesburger Meldung derDaily Mail" zufolge in dem Briefe, worin er dem Gouverneur von Transvaal Sir Lwvley seinen Rücktritt anzeigt, feine Hoffnungen hätten ' ich nicht erfüllt. Der poli­tische Einfluß der Finanzlrcise auf die Regierung fei ehe^ gewachsen, als zurückgegangen. Südafrika werde in einer Weise regiert, die den Interessen der großen, ausländischen Aktionäre vertretenden Finanzhäuser förderlicher sei als die Interessen der eingesessenen Bevölkerung.

Paris, 4. Dez. Zu Ehren der englischen Par- lamentarier wird sich, wie aus Nizza gemeldet wird, das französische Ai i 11 e l m e e r g e s ch w a d e r auf Be­seht des Marineministers nach Villefranc begeben, um dork bis zur Abjahrt der Gästo zu verbleiben. .

Paris, 4. Dez. Die 'Nationalisten lassen in allen Gegenden FrankreickM einen Aufruf veröffentlichen, unter- zeiainet von den Generalen Mercier, Zurlinden und Ea- vaignac, den früheren Kriegsministern, worin gegen dis Wiederaufnahme der D r e h f u s a f f är e protestiert wird. e ( A .

Madrid, 4. Dez. Ueber den Grund der Demission des Kabinetts Villaverde wird ausführlicher fol­gendes berichtet: Die Re-gierung hatte in der Kammer bie Einbringung des Antrags Dominguez, Pasqual veranlaßt wonach das Ministerium ermächtigt sein sollte, das bereits genehmigte Budgettapitel zur Ausführung zu bringen, un­beschadet etwaiger späterer Abänderungen von feiten der Kammer. Tie Bureaus der Kammer erklärten sich mit ber Beratung des Antrags einverstanden, aber unter der Her­vorhebung, daß er gröblich gegen die Verfassung verstoße und den Republikanern die B-erechtigung geben würde, Aw träge auf Abänderung der Reg,erungsform zu stellen. Aus diesem Grunde und, da die L-bjcrukiion der Republikaner, sowie die 5^altung aller Minde^heitsparteien die Annahme oes Anrrag.es Dominquez Pasqual zwei.elhaft machten, be­schloß Viltäverde die Temission des Zlabinetts.

Buschrr (Persienh 3. Dez. Vizekönig Lord Curzon ist am 2. Tezember an Bord desHardinge" hier eingetro ff en. Heute empfing der Vizetönig eine Abordnung, welche eine Begrüßungsadresse überreichte. In ;einer Antwort betonte Loro Curzon das Uebergewichl des britischen und des indischen Handels iw Persischen Golf und die friedlichen Einflüs,e der geschäft­lichen Beziehungen mit England.

L. Kapstadt, 4. Tez. Die Kommission zur Untere suchung der Ents ch(ädigun gs ansprüche für Ver^ lüste im Bur en kriege hat ihre Arbeiten nahezu beendet. Sie hat über 30 000 Ansprüche geprüft und gegen 13/4 Mill. Pfd. Sterl. Entschädigungen zuertannt.

L. New York, 3. Dez. In Cherokee (Kansas) fanden Kohlenberglente bei der Arbeit im Bergwerk in 50 Fuß Tiefe einen versteinerten aus Baumrinde angefertig­ten Kasten in Tonerde unter der 2. Kohlenader gebettet. In dem Kasten lagen drei Pfettspitzen aus Feuerstein. Die amerikanischen Archäologen nehmen an dem Fund großes Jnkeresfe, da sie der Ansicht sind, daß er das Vorhandensein men schli chen Lebens vor d em Kohlenzeit alter beweist.

Telephonischer Kursberichte

Frankfurt a. Ji., 4. Dezember 1903.

3*/2°/o Reichsanleihe . . 102.25 3'Vo do. 5 91.50

Loovols . . . 102.20

3% do.....91.50

3x/2°/o Hessen .... 101 25 31/, % Oberhessen . . . 100.00 4% Oesterr. Go rente . . 102.80 4x1l% Oesterr. bin. rren o 101.20 4% Ungar, tioldreute . . 100.15

4°/v Italien. Rente , . . 103.60

4V2% Portugieser » . . 64.20

°/ Portugiesen. . . . . 32.50

1% C. Türken .... 37.40 Türkenlose...... 144 20

4% tiriech. Monopol.-Anl. 44.90 41/, % äussere Argentiner 43 00

8% Mexikaner .... 26.20 4,/21/o Chinesen . . . . 91.30 Electric, beb ackert . . . 112.0s Nordd. Lloyd . . . . 105 50

Kreditaktien ..... 215.90 Diskonto-Kommandit. . . 198.40 Darmstädter Bauk . . . 147.70 Dresdener Bank .... 159.30 Beniner Handelsges. . . 166.30 Oesterr. Staatsbahn . . . 145.30 Lombarden . . . . . 17.40 Gottüar abahn.....190.70

Lauranütte...... 242.00

ßuehum ....... 188.75 Harpener...... 205.10

Tendenz: fest

Kupserberg Gold zeichnet sich durch erstklassige Qualität, vorzüglichen Geschmack, durch feine leichte Art und große Bekömmlichkeit aus. 9iach unserem erfahrenen Urteil muß es als das beste deutsche Erzeugnis angesehen werden.

Bckanntmachiing.

Der Voranschlag der Gemeinbe Lver-Vertagen für bas Jahr 1904,05 hegt vom 8. Dezember bs. Js. an acht Tage lang auf bem Bürgermeisterei-Büreau bahier zur Emstcht ber Interessenten offen.

Ober-Befsinqen, ben 4. Dezember 1903. 9030

Grvszherzogliche Bürgermeisterei Ober-Beffingen.

Kühm

Kcküllnluiachung.

Wir suchen für einen braven unb fleißigen Jungen emeHans- burschenstelle mit leichterer Ar­beit, am lieb|ien auf bem Lande.

Gießen, ben 3u. 9loubr. 1903. Die Armen-Tepulation ber ________Stabt Gießen. 3984

Dieyme hielmit bie

öekanntmachung.

Wir suchen für ein achtzehn­jähriges Mädchen eine Stelle als Kindermädchen zu 1 ober 2 Kinbern. 8983

Gießen, ben 30. Novbr. 1903.

Släbl. Armenamt.

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