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4.9.1903 Erstes Blatt
 
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ISS Jahrgang

Freitag 4. September 1903

Echalstrabe 7.

AdreN« tüt Depeschen!

Vluzetg-r Gieße«.

^r<?nsprechanschluß Nr. 6L

Nr. 207

Ursch eint täglich

außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Kamillen- blätter viermal in der

Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­tag der Brüh l ffchen ttniveri.-Buch-u. Stein- druckereitPietschErden-

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GiehenerAmeigers

° General-Anzeiger 2E3£.

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MWZ

______________________________ _______________ -eigentetl: Han« Beck.

KeKanntmachmlg.

Zetr.: Feldberemigung in der Genvuckung Ober-Widders- Heim.

Die Feldbereinigung und die Anlage von Feldwegen in -en Obstbaumstücken der Gemarkung Ober-Widdersheim wurde von 61 beteiligten Grundeigentümern, welche zusammen 187, 4711 ha Fläche besitzen, schriftlich beantragt. In dem Feld- bereinigungsbezirk sind im Ganzen 216 Grundeigentümer mit 358, 7517 ha beteiligt.

Der Antrag wurde vom Großh. Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, für zu­lässig und zweckmäßig erachtet, und es erscheint die Feld­bereinigung und die Anlage von Wegen in den Obstbaum­stücken nach Art. 3 und 6 des Gesetzes vom 28. September 1887 beschlossen, da sich mehr wie ein Fünftel der beteiligten Grundeigentümer, welche mehr als die Hälfte der betreffenden Fläche besitzen, unterschriftlich dafür erklärt haben.

Der Antrag mit den Zustimmungserklärungen nebst Ergebnis und Zusammenstellung desselben liegt vom ö. bis eiuschlietzlich 12. September L Js. auf der Großh. Bürgermeisterei Ober-Wrddersheiw während der Ge- schäftsstunden zur Einsichtnahme offen.

Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechts­beständigkeit des Ergebnisses sind nach Art. 11 des Gesetzes binnen 14 Tagen, von der Veröffentlichung dieser Bekannt­machung im Kreisblatte an gerechnet, mittelst schriftlicher Be­schwerde bei Meidung späterer Nichtberücksichtigung bei Großh. Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, in Darmstadt geltend zu machen.

Die außerhalb der Gemarkung Ober-Widdersheim wohnenden beteiligten Grundeigentümer (Ausmärker) werden hiermit auf Grund von Art. 9 Abs. 3 des Gesetzes auf­gefordert, zur Wahrung ihrer Interessen einen in der Ge­markung Ober-Widdersheim wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, indem eine gesetzliche Verpflichtung zu einer weiteren besonderen Zuschrift an dieselben im Lause des Verfahrens nicht vorhanden ist.

Büdingen, den 1. September 1903.

Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär. Schnittspahn, Regierungsaffessor.

Deutsches Reich.

Berlin, 3. ot£L Der Kaiser und König hat dem Kronprinzen die Genehmigung zur Uebernahme des! Protektorats über das ,Merliner Hilfskomitee für die durch Hochwasser Geschädigten in der Provinz Schlesien" erteilt.

Von angeblich gut unterrichteter Seite erfährt die Deutsche Tagesztg.", es sei nicht ausgeschlossen, daß der Staatssekretär des Neichsmarineamtes v. TirPitz seinen Etat nicht mehr vor dem Reichstage vertreten werde. Doch bezweifelt das genannte Blatt selbst die Richtig­keit der Meldung.

lieber den Aufenthalt des SchulschiffesSLoscht in Quenstown schreibt dieNordd. Allg. Ztg." zufolge eines von dem Kornmandanten gestern hier aus Bilbao an­gelangten Berichtes: Am 22. August abends wurden ver­einzelte Leute der Besatzung von englischen Soldaten ohne Grund tätlich angegriffen. Hieraus ent­wickelte sich eine Schlägerei, bei der mehrere Engländer mrgefährlich verletzt wurden. Der ganze Vorfall tft von geringer Bedeutung und nur über Gebühr von der eng­lischen Presse «aiufgebauscht worden. Von englischer Seite sind auch keine Reklamationen an mich gelangt, weil der Vorfall dort ebenfalls als unbedeutend angesehen wurde und weil es notorisch war, daß die Provokation von englischer Seite ansgegangen war. Am nächsten Tage sind keine weiteren Störungen vorgekomnven.

DieVoss. Ztg." schreibt: In nächstbeteiligten Kreisen glaubt man, es werde vielleicht ein späterer Zeitpunkt für die Fertigstellung des Reichshaushalts-Voran­schlages in diesem Jahre auch von dem Gesichtspunkte aus in Aussicht genommen, weil sich dann schon erkennen lasse, wie die Zuckersteuer nach Wegfall der Ausfuhr­prämien und Herabsetzung der Verbrauchsabgaben sich ent­wickele.

Düsseldorf, 2. Sept. Die Kommission für Ver- ficherung der Privatbeamten auf staatlicher Grundlage hat sich entschlossen, eine Delegiertenversammlung aller in West­deutschland stehenden, den Interessen der Privatbeamten- Pensionsfrage dienenden Vereinigungen nach Düsseldorf ein* züberusen zum Zwecke der GrÄrwung einer ZentralarbeitÄ- stelle für die Priv atbeamten-Pensionsbewegung in West­deutschland unter dem TitelWestdeutsche Arb^its- zentrale für Pensionsversichernng der Pri­vatbeamte n".

Dessau, 3. Sept. Bei der heutigen Reichstägs- ersatzwahl erhielten Schirmer (kons.) 2712, Schrader (Freis. V g.) 10 380, Käppler (Soz.) 12 541 Stirn, men. Stichwahl zwischen Schrader und Käppler. Am 16. Juni erhielten Rösicke (Fr. Vg.) 10 770, Käppler 10 518 und Rhode (Nationallib.) 5369 Stimmen.

Leipzig, 3. Sept. Lüttich, verantwort!. Redakteur derLeipz. Volksztg.", Redakteur Hellmann von der Altenb. Volksztg." mth der Reichs tags ab g. Schöpflin als Redakteur derMuldenthaler Volksztg." sind wegen Majestütsbe leidig un g verhaftet worden. Die letztgenannten Blätter sind Ableger derLeipz. Volksztg." Tie Verhaftungen erfolgten wegen einer Notiz in den Num­

mern vom 3L August, die aus der WienerZeit' über­nommen war.

Ausland.

London, 3. Sept. Nach dem weiter veröffentlichten Bericht der amtlichen Unter such.ungskommrssion über den Dransv aalkrieg betragen die gesamten Kosten des Feldzuges 222 974 000 Lstr. Englischer seits waren 380 577 Mann Truppen mobilisiert, während auf Seiten der Duren nur 87 375 Mann im Felde standen. Die englischen Verluste betrugen im Ganzen 97 478 Mann, von denen 8590 im Feuer fielen, während 13352 an Krankheiten verstarben. 75536 Mann waren krank oder verwundet.

W i e n, 3. Sept. DerN. Fr. Pr." wird aus Serbien gemeldet, daß die an der Verschwörung gegen das er­mordete Königspaar unbeteiligten Offi­ziere nunmehr entschieden verlangen, daß che Verschwörer im Interesse des Ansehens der Armee den ordentlichen Mi­litärgerichten ausgeliefert und gesetzlich b e st r a f t werden, widrigenfalls sie mit einem Massenaustritt aus der Armee drohen.

König Eduard ist kurz nach 10 llhr a b g e r e i st. Auf dem Bahnhof hielten die Monarchen kurzen Cercle ab und betraten sodann den Perron, wo sie sich in herzlicher Weise verabschiedeten, sich zweimal küßten und Händedruck wechselten. König E)uard empfing gestern den Minister des Aeußeren, Grafen Goluchowski, in besonderer Audienz.

Budapest, 3. Sept. Behufs schnellerer Beförder­ung ungarischer Getreid esendungen nachdem Auslande verfügte der Handelsminister, daß Getreide- und Mehlsendungen nach dem Aus lande abweichend von den allgemeinen Betriebslestimmungen von jetzt ab au' den ungarischen Bahnen in erster Reihe zu befördern sind.

Tanger, 3. Sept. Gcstern traf hier von Cap Suby der französische KreuzerErliläe" ein, der fünf befreite Gefangene von der Lebaidy-Expedition an Bord hatte. Der Kbeuzer setzte alsbald die Reise nach Toulon fort.

Wow

Wenn irgend ein Land Len Ausbruch eines Krieges im Orient gern sehen würde, dam ist es das kleine Griechen­land. Die Athener Blätter schreiben, daß eine gewaltige Gährung im Volke sich benerkbar mache. Man sei mehr und mehr überzeugt, daß Griechenland sich selber helfen müsse nämlich Hins ich tlih des Schutzes der in Mace- donien lebenden Griechen -, wenn die Mächte zu einem scharfen Vorgehen gegen de Türkei sich nicht entschließen könnten. Nötigenfalls müse Griechenland mit den Mace- doniern und Bulgaren gsneinsame Sache machen. Es ist nichts Ungelvöhnliches, ) die Griechen den Mund vol nehmen. Die 1897 im Kiege mit der Türkei gemachten schlimmen Erfahrungen syeinen bereits vergessen zu sein. Möglich ist auch, daß die griechische Regierung die Beweg­ung uahrt, um die Aufrerksamkeit der Bevölkerung von den innenpolitischen Schrierigkeiten abzulenken. Doch man macht da wohl die Recnung ohne den Wirt, d. hi ohne die'Mächte, die die Kontrolle über die griechischen Finanzen ausüben. Ohne Geld läßt sich nun einmal kein Krieg führen.

Inzwischen nimmt der Aufstand seinen unheilvollen Fortgang und die Gousamkeiten der türkischen Truppen wetteffern mit den Maten der Revolutionäre. Im Dorfe Wewlschani in Macednien wurden z. B zwei orthodoxe Priester von ttrkischen Soldaten gehenkt. Einem anderen Geisttchen wurden die Ohren Ägehauen. Zwei neuerlick) aus Adrianopel eingelaufene Nachrichten besagen, daß der na) Tirnowv entscmdte Divisionsgeneral Schukri Pascha mit ausgezeichnetem Erfolge operiere und bereits mehrere hudert Komitadschis gefangen habe. Der Erfolg fei größtenüls der Läufigen Verwendung der Gc- birgsgeschütze zu v^danken, durch welche andererseits auch einige Dörfer zersttt wurden und Unschuldige leiden mußten. Die KorUadschis sollen in den letzten Tagen neuerdings in eiigen Orten Grausamkeitsakte begangen haben. Die Pazihierung des Sandschaks Kirkilisse dürste noch lange Zeit n. Anspruch nehmen, da die Geländever­hältnisse für de Bandenkrieg sehr günstig sind und die Taktik der Bcrndr dahin gehl, nur nachts zu operieren. Ern Bericht der Pforte an die östreichisch-ungarische und die russische Botscha- besagt, daß in der letzten Sitzung des Komitees in Sia der Beschluß gefaßt wurde, die Mit­glieder der Kocktees zur Formierung von Banden oder zur Leistung vo Geldbeträgen zu zwingen und jene, welche weder nach de einen noch nachl der änderen Richtung hin Folge^ leifu, zu ermorden Jnfolgedeffen soll die Konzentrierunlvon Banden an der bulgarischen Grenze bei Dübnitza und Rüstendil begonnen haben Einige Banden- chess, darunte auch bulgarische Offiziere, sollen zur Mld- ung neuer B^den abgegangen sein. Dtzr Bandenführer Fresne sei n^ acht Komitadschis zur Uebernahme der for­mierten Banen an die bulgarische Grenze abgegangen. Massen, Pro-ant und Dynanüt für die Komitees würden unter den Ageu der bulgarischen Polizei in Cingeneskela am Golf VF Burgas, sowie in Ellimani ausgeschifst.

Bei eilt Audienz von zehn nicht mohammedanischen kirchlichen ^trdenträgern beim Sultan, in deren Namen der ökunrenche Patriarch Glückwünsche anläßlich des Jahres­tages der hronbesteigung des Sultans darbrachte, hielt dieser eine^ed e. Er äußerte, er wisse, daß die Belo e g- u n g nichauf inländische, sondern auf ä u ß e r e A n st i f t- unaeli rückzusühren sei. Er bedauere, daß einige Sol­daten Gckalttaten begangen Hütten, doch könne man

sicher sein, daß dies nicht auf seinen Befehl geschehen sei; im Gegenteil sei sein Bestreben, den Untertanen ihr Glück und ihre Ruhe zu wahren. Gott sei Zeuge, daß er voll­kommen auftichtig spreche.

Fürst Ferdinand erhielt in Euxinograd in den letzten Tagen einen Drohbrief eines hervorragenden Führers des macedonischen Komitees mit der Aufforder­ung, unverweilt nach Sojia zu kommen, und sich an die Spitze der macedonischen Agitation zu stellen oder äbzu- danken.

Aus Ktadt und Land.

Gießen, 4. Sept. 1903.

^Auszeichnungen. S. K. H. der Großherzog haben Allergnädigst geruht, zum 3. d. Mts. dem Dom­kapitular und Geisllichen Rat Prälat Dr. Friedrich Schneider in Aiainz die goldene Verdienstmedaille für Wissenschaft, Kunst, Industrie und Landwirtschaft, dem Großh. badischen Oberbaurat Professor Karl Schäfer in Karlsruhe und dem Kaiserlichen Regierungs- und Baurat Dombaumeister Paul Tornow in Metz das Ehrentreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, sowie dem Königlich preußischen Regierungsbaumeister und Prioatdozenten an der Technischen Hochschule zu Darmstadt Adolf Zeller die silberne Ver­dienstmedaille für Wissenschaft, Kunst, Industrie und Land­wirtschaft zu verleihen.

** Pfarrpersonalien. Ernannt wurde Pfarrvikar Repp zu Alsfeld zum Pfarrverwalter in Wolssheim, Dekanat Wöllstein. Zur Wiedcrbesetzung werden ausgeschrieben: die evangelijche Psarrstelle zu Sprendlingen, Dekanat Offenbach, dem Fürsten zu Jsenburg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu; die evangelische Pfarrstelle zu Liß- berg, Dekanat Büdingen; die evangelische Pfarrstelle an der Acarkusgemeinde zuGießen; die II. evang. Pfarrstelle zu Großen-Linden; die evangelische Pfarr- stelle zu Groß-Felda; die evangelische Pfarrstelle zu Brauerschwend, Dekanat Alsfeld. Den Sämtlichen Ried­esel Freiherrn zu Eisenbach steht das Präsentaüonsrecht zu der letzteren Stelle zu.

** Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Monat August 1903:

Nachfrage Offene Stellen Besetzte Stellen männlich 147 - 129 38

weiblich 46 73 9

Zusammen 193 202 47

im vorigen Monat 231 221 90

Auch im Monat August machte sich der allgemein herrschende Dienstbotenmangel stark bemerkbar. Immerhin war es möglich, acht Nachfragen nach Dienstboten zu er­ledigen. Der Rückgang gegen den Vormonat hat im wesent­lichen in der verminderten Nachftage nach Lauf-, Putz- und Waschfrauen seinen Grund.

** Gießen-Hungen. Der Vorstand der Großherzogl. Eisenbahn-Betriebslnspektion II teilt uns mit, daß der seither an Sonn- und Feiertagen abends zwischen Gießen und Hungen gefahrene Personenzug 518 (ab Gießen 11.00 abends, an Hungen 11.41 abends) auch noch an den Sonntagen im September abgelasjen wird.

** Schwere Gewitter, die in der Umgegend, wie z. B. in Butzbach, auch Hagel gebracht haben, gingen heute seit den frühesten Morgenstunden nieder. Stundenlang wälzten sich schwarze Woltenmassen über unsere Gegend, die emen sehr starken, strichweise sogar wolkenbruchartigen, hier und da wohl einigen Schaden anrichtenden, im allgemeinen aber doch recht erquickenden Regen den nach den letzten Tagen sengender Spätsommerhitze nach Erfrischung lechzenden Feldern brachten. Etwa von morgens y25 Uhr, wo die ersten schweren Blitzschläge ungemein schnell einander folgten, bis gegen 11 Uhr vormittags hat es bei uns geregnet, dann aber erfreute uns, dem falschen Propheten Falb zum Trotz, wieder kösllrcher Sonnenschein.

Besondere Ehrung. Der Verein Concordia ernannte am 3. September sein langjähriges treues Mitglied I. Re eh zu seinem 74. Geburtstage zum Ehrenmit­glied des Vorstandes, und überreichte ihm ein Diplom. Herr 9t gehörte seit dem Jahre 1869 betreffendem Verein als Mitglied an, wurde 1894 zum Ehrenmitglied ernannt und fungiert von 1885 bis zum heutigen Tage als Vor- tandsmitglied. Seine Freunde bezeichnen ihn als ein ^Muster der ganzen Vereinswelt".

** Ein Hochstapler soll in der Person eines Phar­mazeuten E. Sch. verhaftet worden sein, der hier und in Großenbuseck mchrere kleine Gewerbetreibende um mchr oder minder bedeutende Geldbeträge beschwindelt haben soll.

** D a s Großh. O b e r k o n s i st o r i u m beabsichtigt, der Landessynode folgenden vom erweiterten Oberkonsisto­rium gebilligten Gesetzentwurf vorzulegen:

§ 1. Vom 1. April 1904 an erhält jeder Organist einer evangelischen Kirche für seine kirchliche Tätigkeit bei einmaligent Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen den jährlichen Vcindestgehalt von 150 Mark, bei zwei­maligem den von 200 Mark. In anderen als den vor­gesehenen Füllen wird die entsprechende Vergütung unter Berücksichtigung der vorliegenden besonderen Verhältnisse des Einzelfalls festgesetzt. Die Festsetzung erfolgt für beide vorstehenden Absätze durch das Oberkonsistorium. § 2. Die hierdurch eintretende Gehaltserhöhung hat,