Ausgabe 
4.7.1903 Zweites Blatt
 
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Sandet und Verkehr. Volkswirtschaft

Privat-Diskont 3 Prozent.

Schlußkurse.

u.

Höchste Temperatur

Niedrigste

207.75

210.01

136.50

171.90

178.00

Oest. Kredit. .

Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau

Anfangs-

. 208.00

. 210.00

. 136.75

. 172.05

Beteiligte wegen Beleidigung von Sicherheitsbeamten zu 2 bis 6 Wochen Gefängnis verurteilt.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Neueste Metdmlqeu.

vriginaldraytmelduugeu des Gießener Anzeigers.

Frankfurt, 4. Juli. (Originaltelegr.. des Gieß. Anz.) Gestern verhandelte das Schwurgericht gegen den Mon­teur Franz Binges wegen Verleitung zum Meineid. Als nachts gegen 1 Uhr das Urteil (1 */, Jahr Zuchthaus) ver­kündet wurde, stürzte der Verurteilte auf seine Braut zu und schrie:Das überlebe ich nicht; wir sehen uns nicht wieder." Dann stürzte er zu Boden und verfiel in Tobsucht. 4 Schutzleute konnten ihn kaum festhalten, bis die Rettungs­wache erschien und den Mann in die Irrenanstalt brachte.

Berlin, 4. Juli. Die Pfaffsche Möbelfabrik in derZeughosstraße wurde von einem gewaltigen Schaden­feuer heimgesucht. Nach zweieinhalbstündiger Arbeit gelang es der Feuerwehr, die Gefahr zu beseitigen. Der starke Ge­witterregen half dabei. Niemand ist verunglückt.

Kiel, 4. Juli. Bei der Abfahrt des amerikanischen Geschwaders hat sich herausgestellt, daß insgesamt 105 amerikanische Matrosen nicht wieder an Bord ge­gangen sind. Diese Leute werden desertiert sein.

Kiel, 4. Juli. Der wegen Beleidigung Untergebener zu zwei Monaten Gefängnis und Dienstentlassung ver­urteilte Leutnant zur See Fritsch wurde heute wegen Fluchtverdachts verhaftet.

, Hamburg, 4. Juli. Zu der Nachricht, die Prinzen Heinrich und Albert von Preußen würden die Aus­stellung in St. Louis besuchen, wird gemeldet, daß der Kaiser anläßlich des Diners beim Berliner amerikanischen Gesandten dem Admiral Cotton zugesagt habe, er werde die beiden Prinzen mit einem Geschwader nach ^Nord­amerika in Erwiderung des jetzigen amerikanischen Besuches entsenden. Das Geschwader wird unter dem Befehle des Prinzen Heinrich stehen.

Leipzig, 4. Juli. Tolstois BroschüreDu sollst nicht tödten", Verlag von Diederichs in Leipzig, wurde wegen Beleidigung des deutschen Kaisers be schlag­nah nit. Im Personenzug Nr. 25 zwischen Halle und Leipzig schoß sich eine 25jährige unbekannte Dame, an­scheinend eine Ausländerin, eine Kugel durch den Kopf. Sie war sofort tot. Vorher hatte sie Schwefelsäure ge­trunken.

München, 4. Juli. Heute nacht ging ein furcht­bares Unwetter über die Stadt nieder. Der Regen ergoß

Berliner Börse vom 2 Juli 1903.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)

Durch die Geschäftsstille an den auswärtigen Börsen beeinflußt, war auch heute wieder bei uns nur ganz geringe Beteiligung am Verkehr; die Kurse setzten bereits unter gestrigen Schlußnotizen ein, und bröckelten im wetteren Verlauf unter dem Druck allzu großer Sülle noch weiter ab. Auch auf dem Kassaindustriemarkt waren die Umsätze nur gering, wobei die Tendenz nicht einheitlich war; Eisenwerte notieren aus den Jronmonger niedriger, während ment» und Terrainwerte größtenteils Coursausbesserungeu

Ce- er-

. 178.30 Schluß-Tendenz: schwach.

am 2.-3. Juli 29,5U C.

2.-3. , 12,3U C.

Schiffsnachrichten.

Norddeut sch er Lloyd.

In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.

Bremen, 2. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-PostdampferBreslau", Kapitän H. Feyen, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen ist heute 8 Uhr morgens roobl= behalten in Baltimore angekommen.

Eisenbahn-Zeitung.

Minister Budde hat durch einen Erlaß an die Eisen- bahndlrektionen genehmigt, daß ständigen Arbeitern der Staatseisenbahnverwaltung, ebenso wie bisher schon für den Klrchenbesuch, so auch für den Schulbesuch ihrer Kinder und für den Einkauf von Lebensbedürfnissen versuchsweise die freie Fahrt i n HI. W a g e n k l a s s e gewährt werden kann.

Die Frachtraten aus den preußischen Staatsbahnen sind, oie Generalkonsul Richard Günther aus Frankfurt a. M. meldet, doppelt so hoch, wie in den Vereiiiigten Staaten. Die Staatsbahnen rechnen für die Tonne 86 Cents per Kilometer, die amerikanischen Bahnen im Durchschnitt nur 43 Cents.

Viehmarkt. Tas Geschäft an den einzelnen Markten ruht fast vollständig. Schlachtvieh ivird ja stets gehandelt, aber auch da merkt man eine große Zurückhaltung seitens der Metzger, die Preise sind zu hohe, um einigen Nutzen zu lassen, es wird eben nur der äußerst notwendige Bedarf gedeckt. Prima-Quolitäten so­wohl wie mittlere unterscheiden sich im Verhältnis im Preise nicht viel, beiderseits ist von einem Stutzen keine Rede. Kälber lverden immer noch vergoldet, die Zufuhren sind künstlich beschränkte, um hierdurch die Preise in die Hohe zu schrauben und hoch zu erhalten; chier muß der Metzger übel oder wohl Geld zulegen. Schweine etwas nachgiebiger im Preise und billiger zu haben, imnierhm ist der Umsatz hierin ein flotterer, obwohl der Verdienst immer noch ein mminialer genannt werden rnuß.

Tabak. Im Laufe der Betriebswoche lag das Geschäft wiederum sehr ruhig und kamen uns an Verkäufen nur der Ab- gang einiger Kleinigkeiten entrippter Einlage zu Gehör. Die Händler klagen stets über schlechtes Geschält, trotzdem lassen sie nicht von der leider eingerissenen Gewohnheit ab, Ware, die erst inl Entstehen begriffen ist, dtirch ihre Unterkäufer auf bcn höchsten Preis jetzt schon zu erwerben. Alljährlich haben wir diesen Miß- stand getadelt; ist doch hinreichend bewiesen, daß durch dieses Ge­bühren nicht nur große Verluste entstehen und an der Veredelung des Tabaks seilens der Pflanzer überhaupt nichts mehr geschieht, was doch nur wieder den Handel schädigt, dennoch kann nrnn sich nicht entschließen zur alten, reellen Einkaufs,veise zurückzukehren. Wir erachten es schlechthin als ein Unding, jetzt schon Abschlüsse für eine Ware zu tätigen, die soeben erst gepflanzt wurde. Es soll in den letzten Tagen von Mannheinier, Bruchsaler und Oberländer Firmen das kommende Oberländer Sandblatt zuni größten Teil schon gekauft worden sein und der Rest wohl in den nächsten Tagen noch aufgekauft werden. Unwillkürlich fragt man sich, ob es Tatsache ist, daß der Handel nichts mehr verdient. Nun warum ist er dann beim Einkauf nicht vorsichtiger. Glaubt ,nan beim reellen Einkauf nicht auch das benötigte Quantum Tabak zu be- konimen ? Wir sind der Ansicht, daß m letzterem Falle der Handel nicht das geringste Risiko eingeht, ist er doch in der Lage, an der Hand fertiger Ware den Preis zu bestimmen, den er hierfür an­legen will und kann, um mit Nutzen zu arbeiten. Oder sind die ständigen Klagen über schlechten Verdienst nichts als eüel Lug unp Trug? Fast möchte man das Letztere behaupten, denn es ist einfach unmöglich, daß ein berechnender Kaufmann jedes Jahr wiederholend sich einer Einkaufsweise bedient, die ihin alljährlich nur Verlust brachte!! In losen pfälzer Rippen sehr flau, lose seine Mk. 1011, gebündelte feine Alk. 12.

Märkte.

Gießen, 4.Juli. Marktbericht. Auf heutigem Wocüenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0,801,00 Alk., Hühnereier 1 St. 67 Pfg., 2 Stck. 1113 Pfg., Gänseeier 1112 Pfg., Eiiteneier78 Pfg., Käse vr.Stck. 58 Pf., Käsematte 2 Stck. 56 Psg., Erbsen pr. Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 1,001,20 Alk., Hühner pr. St. 2,202,20 Mk., Hähne pr. Stück 0,701,60 Alk., Enten pr. Stück 2,002,40 Mk., Gänse pr. Pfd. 5460 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 6878 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6066 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pstmd 6676 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6874 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 5674 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 9,5010 Mk., Weißkraut per Stück 0000 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 9,0010,00 Alk., Milch per Liter 18 Pfg. Kirschen per Pfd. 3040 Pfg., Aepfel per Pfd. 000 Pfg., tn Körben 0000 Pfg. Trauben 00-00 Pfg.

Berlin, 3. 3ult In Fachkreisen soll die Absicht bestehen, bem Direktor der Jasmatzi-Gesellschaft in Dresden Gelegenheit zu öffentlicher Dlskussion in Trustsragen, die demselben bisher ver- vehrt war, zu gedeir.

In» 1908.

O 3 5 g

r l 6*

der Lust

Absolute Feuchttgkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke

Wetter

3.

2

747,1

29,8

12,9

42

WSW.

4

Sonnenschein

3.

916

749,0

18,3

14,1

90

WNW.

2

Bew. Himmel

4.

751,1

17,0

11,3

79

w.

2

leicht bew.

sich in Strömen und verursachte allenthalben Ueberschwemm- ungen, namentlich in den Keller-Lokalitäten. Die Feuerwehr wurde verschiedentlich 31t Hilfeleistungen alarmiert. Das Un- weiter dauerte eine volle Stunde.

Rom, 4. Juli.Giornale" versichert, aus zuverlässiger Quelle erfahren zu haben, daß die geplante Reise des Zaren nach Rom auf nächstes Jahr verschoben worden sei. Der Hof-Präfektur ist jedoch davon nichts bekannt.

Chamounix, 4. Juli. Der Korrespondent der Schweizerischen Tepeschenagentur vernimmt vom Studeu­ten O th m er folgende Einzelheiten über die Erleb­nisse der deutsch enStudenten: Wir gingen Mon­tag morgen 6 Uhr nach Aiguille du Gouter. Auf halbem Wege sahen wir uns von drohenden Nebeln umgeben und dachten, es sei vorsichtiger, anzuhalten und in der Hütte zu bleiben. Kaum waren wir eine halbe Stunde in der Schutzhütte, als von Osten und Südwesten Gewitter losbrachen. Wir trafen Vorsichtsmaßregeln, entfernten alle metallenen Gegenstände, welche geeignet schienen, den Blitz auzuziehen, und kauerten uns dann in einer Gruppe zu­sammen, während draußen das Gewitter mit ununter­brochenem Donner tobte. So harrten wir zwei Stunden, als plötzlich em Blitz in die'Hütte schlug und alle traf, ausgenommen mich selbst und Enni Hammacher. Als­bald sprangen wir beide ins Freie und blieben draußen bis am Hals im Schnee, bis das Gewitter aus­getobt hatte. Dann traten wir wieder in die Hütte, um nach den Kameraden zu sehen. Kurt Stiller war an bei- denKnieenverletzt, doch nicht schwer, Hans Schmidt hatte 3 Wunden int Rücken und an den Schultern, Bern­hard Kaufmann 2 Wunden am Arm und am rechten Bein, Krombholz Wunden am Unterlech und einige ernstere Ver­letzungen am Rücken. Sein Hemd und Kleid wiesen große B ra n d st e l l e n auf. von der Leyden hatte zwei Wunden an der Hüfte und am rechten Arm. Alle hatten merkwürdige Visionen im Augenblick des Blitz­schlages. Mehrere blieben stundenlang bewußtlos. Während der ganzen Nacht schlossen wir kein Auge. Mitt­woch morgen wollten wir weitermarjchieren. Wir gaben den ganzen Tag Notsignale ab. Erst Donnerstag jähen wir die erste, von Bellevue kommende Hilfsrolonne und warteten dieselbe ab. Wir marschierten dann nach der Hütte Ballot und von dort nach Chamounix, wo wir heule eintrafen.'

Telephonischer Kursbericht»

372% Roichaanleihe . . 3% do. . . . 3V,o/o Konsole . . . . 3°/o do......

372% Hessen . . . . 37,56 Oberhessen . . . 4% Oesterr. Goldrerite . . 4* 5% Oesterr. bilberrente 4% Ungar. Goldrente, . . 4% Italien. Rente . . . 4ili% Portugiesen . . . c.0/ Portugiesen 1% C. Türken . . . Türkenlose 4% Urieoh. Monopol.-Anl.

47,96 äussere Argentiner

trankluri u. 4. Juli 1903

102.20

91.65 102.25

91.60 100.90 100.00 102.95 100.35 101.65 103.40

49.75 31.20

33 95 131.40

44.90

3J/ü Mexikaner .... 26.65 47g 7a Chinesen .... 92.95 Electric, bei.ackert . . . 92.80 Nordd. Lloyd . . , . 98 80

Kreditaktien .... 207.60 Diskonto-Kommandit. . . 186.40 Darmstädter Bank . . . 136.80 Dresdener Bank .... 147.90 Beniner Handelsges. . . 154.50 Oesterr. Staatsbahn . . . 143.30 Lombarden .... 18.00 Gotthard bahn .... 189.00 Laurahütte 215.00 Bochum ...... 172.20 Harpener 178.25

Tendenz: sehr still.

lst fett oO Jahren bekannt als das beste Mcnsmehl zur Herstellung von Puddings, Torten, Mehlspeisen, Saucen, u. s. w., sowie als Nährmittel für Kinder und Kranke. Leichter verdaulich als Weizen­mehl und bedeutend feiner und ausgiebiger. 5292

General-Depot bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. Main.

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Rheinisches Technikum Bingen

für Maschinenbau und Elektrotechnik. 5245

Vergebung von Bauarbeiten.

Die zur Erbauung eines Lchulhauses mit 2 Sälen und 2 Lehrerwohnungen zu Ostheim bei Butzbach erforderlichen Erd- und Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schreiner-, Schlosser-, Glaser-, Spengler-, Weißbinder- und Tapezierarbeiten nebst Russenstein-, Verblendstein-, Kalk-, Schlackensand-, Cement- und Eisenlieferungen sollen auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten, Haingrabenstraße Nr. 21, sowie bei dem Kreisstraßenmeister Herrn Metzger in Butzbach zur Einsicht offen.

Mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote, wozu Formulare gegen Copialgebühren zu erhalten und auszufüllen sind, müssen längstens bis zum Samstag den 18 Juli 1. I. vormittags 10 Uhr verschlossen und postfrei auf dein Bureau des Unterzeichneten eingereicht sein.

Friedberg, den 3. Juli 1903. [5260]

Der Großherzogliche Kreisbauinspektor.

__Schnitzel, Baurat.

Vergebung von Bauarbeitern

Die zur Herstellung von Parkett - Fußböden aus Buchenriemeu in verschiedenen Räumen des Gerichtsge­bäudes dahier nötige Schreineracbeit nebst Materiallieferung wird hierdurch unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben.

Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibungen iiegen m unseren! Amtsloläl zur Einsicht offen, und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebots-Vermerk versehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden.

Angebote sind bis zuin 14. Juli d. I. vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 2 Wochen.

Gießen, den 3. Juli 1903.

Grojzherzogliches Hochbauamt Gießen

ReuUng. [5253]

Vergebung von Bnnnrbeiten.

Zur Erbauung eines medico-mechanischen Instituts in Gießen mit Verbindungsgang nach der medizinischen Klinik werden die nachstehend bezeichneten Rohbauarbeiten und Lieferungen unter Hinweis auf den Ministerialcrlaß vom 16. Juni 1893 hiermit öffentlich ausgeschrieben.

Los I. Erd- und Maurerarbeiten, darunter

ca. 300 cbm Bruchsteinmauerwerk

, 450 r Backsteinmauerwerk

100 qm Verblendung mit Äungsteinen einschl. Liefern derselben

, 480 qm Verblendung in roten Verblendziegeln II. Wahl

Los II. Sandsteinlieferung.

ca. 20 cbm grün grauer Sandstein

Los III. Lungsteinlieferung.

9,87 cbm Gurtgejims und Fensterumrahmungen re. Los IV. Trägerlieferung.

ca. 15200 kg

Los V. Grobschlosserarbeit, darunter

ca. 500 kg Klammern, Anker, Schrauben etc.

Angebotsunterlagen können auf unserem Zweigbureau Frankfurterstraße 9?r 83 eingesehen, Angebotsformulare, Trä­gerlisten und Fa^adenzeichnungen 1:100 (zu Ü. II und 111) gegen Selbstkostenpreis dorther bezogen werden.

Offerten mit bezeichnender Aufschrift, sind auf genann­tem Zweigbureau bis Mittwoch, den 22. Juli 1903, vormittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, einzureichen.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Gießen, den 3. Juli 1903.

Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten [5261] Becker.

Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Aus­stattung, stilrein und preiswert die

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Carl Retter

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Unsere Mitglieder iverden gebeten, an dem Sonntag den 5. Juli stattfindenden Familieuausstug der Steno­graphen- Gesellschaft Gabels- berger nach Staufenberg sich zahlreich zu beteiligen.

5272 Der Vorstand.

Abfahrt nach Lollat 3.13 Hin.

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Telephon 262. Gegründet 1826.